gedacht
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Der rätselhafte Barterlass
Mitunter begegnen einem seltsame Begriffe, die sich nicht auf den ersten Blick zuordnen lassen. Da hätten wir zum Beispiel den Barterlass. Den gibt es zwar nicht mehr, interessant ist er aber dennoch. Denn es lässt sich trefflich darüber philosophieren, was das sein soll.
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Pop und Politik – das Fan-Gen fehlt
Etwas kryptischer Titel, ich weiß. Aber er fasst für mich zusammen, was mich während des gerade vergangenen Bundestagswahlkampfes bewegt hat und worüber ich mir immer mal wieder Gedanken mache. Was treibt Menschen an, sich ohne Wenn und Aber einer Sache zu verschreiben, und warum gelingt mir das nicht. Offenbar fehlt mir das Fan-Gen.
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Vom Zauber alter Familienfotos
Es gibt nichts schöneres, als in alten Familienfotos zu wühlen. Vor allem, wenn man weiß, wie die darauf abgebildeten Menschen heute aussehen. Besonders schöne Exemplare dieser Fotos machen sich gut an der Wand. Zeitzeugen sollten allerdings schnell befragt werden.
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Das Elend des Seniorenkaffees
Das mit dem Älterwerden ist so eine Sache. Niemand kommt drumherum, auch ich nicht. Was mir aber wirklich Angst macht: Seit meinem letzten Geburtstag sind es noch drei Jahre bis zum Seniorenkaffee. Ich will da nicht hin.
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Der Diercke-Weltaltlas: Deal mit der Geschichte
Mal war er grün, mal braun, zuletzt und bis heute ist er blau. Jeder kennt ihn, darauf wette ich. Gerade sind mir zwei Exemplare davon wieder in die Hände gefallen, ein brauner und ein blauer: der Diercke-Weltaltlas, der Schulatlas schlechthin, dessen Namen beinahe jedem Kind geläufig sein dürfte.
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Die Ehe für alle ist angekommen
Ich muss mich korrigieren. Ich bin eines besseren belehrt worden. Die „Ehe für alle“ ist nicht mehr unverständlich. Zum Glück.
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Schleicherin und Kriecherin
Ich bin ein ungeduldiger Mensch. Mir geht meistens alles viel zu langsam. Doch meiner inneren Unruhe hat die moderne Technik jetzt einen kräftigen Dämpfer versetzt. Ich bin eine Schnecke, eine Schleicherin und Kriecherin.
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Das Fotografieren und die Hausordnung
Soeben ist mir eine Hausordnung in die Hände gefallen. Sie stammt von einem Krankenhaus und wird allen Patienten überreicht, damit sie wissen, was sie im Haus dürfen und was nicht. Eine Regelung dieser Hausordnung ist mir sofort aufgefallen: die fürs Fotografieren. Da sträuben sich mir nicht nur die Nackenhaare, sondern darin sehe ich auch einen Verstoß gegen geltendes Recht.
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Das JPEG und die Grabbelschublade
Fotos. Sie bestimmen mein Leben. Ich habe mich seit meiner frühen Jugend damit beschäftigt. Es gibt sie überall bei mir: In Alben, in einer Grabbelschublade (alle die, die ich nie geschafft habe einzukleben) und seit etlichen Jahren auf Rechner und Festplatten. Die Grabbelschublade wurde irgendwann nicht mehr bestückt. Als Fotos nicht mehr auf Papier, sondern als JPEG daher kamen, hatte sie ausgedient. Was aber, wenn auch das JPEG ausgedient hat.
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Fuge und Volte: Das Wissen vom Nichtwissen
Menschen, die einem Hobby frönen, sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Kommt jemand von außen hinzu, kommt es zunächst zu Verständigungsschwierigkeiten. Denn verschworene Gemeinschaften nutzen Fachbegriffe, die sich nicht jedem sofort erschließen. Manchmal sind es sogar solche, die bei vielen, aber eben nicht bei allen Menschen zum Wortschatz gehören, die Teil der Allgemeinbildung sind. Soll, darf ich über Nichtwissen die Nase rümpfen? Nein, und deshalb musste ich mich selbst zur Ordnung rufen, sogar zwei Mal in jüngster Zeit.





















