#Wortbeute: Das tägliche krause Wort

Ich arbeite viel mit Texten und bekomme viele E-Mails von Behörden und Fachleuten. Ich sitze beruflich in Gerichtssälen und bei politischen Gremien. Dabei fallen mir oft Wörter und Wortschöpfungen vor die Füße, die ungewöhnlich, unbekannt oder einfach verquast sind. Das ist meine beinahe tägliche Wortbeute. Hier kommt eine Auswahl der schönsten Beutestücke.
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Trüffelschwein der Kirchenmusik: Der Notenverlag Dr. J. Butz

Gerade habe ich hier in Interview mit dem Komponisten Michael Porr aus Leverkusen veröffentlicht. Dabei stellte sich mir auch die Frage, wie ein Komponist von heute für seine Werke einen Notenverlag findet. Von dort aus war es kein weiter Weg zum Verlag Dr. J. Butz in Bonn. Warum also nicht dessen Chef auch noch ein paar Fragen zu diesem Thema stellen?. Verlagsleiter Hans-Peter Bähr (50) hat sie mir ausführlich beantwortet.
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Einkommen(s)steuer – die Sache mit dem Fugen-s

Ein Bekannter hat mich darauf gestoßen: Warum wird überall von der Einkommenssteuer, der Erbschaftssteuer und der Vermögenssteuer geschrieben, wenn es doch Einkommensteuer, Erbschaftsteuer und Vermögensteuer, also ohne doppeltes s in der Mitte, heißt? Gute Frage, auf die ich spontan mit dem Hinweis auf das Fugen-s oder auch den Fugenlaut geantwortet habe. Gegenargument meines Bekannten: In Wirtschaftskreisen werden die Wörter ohne Fugen-s geschrieben. Was ist nun also richtig?
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