gedacht
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Gendern: Wirrwarr und seltsame Verkaufende
Ich bin kein Freund des Genderns, aus inhaltlichen, aber auch aus formalen Gründen. Aber wie immer man dazu stehen mag: Es fällt auf, dass das Gendern in Schriftform mittlerweile zu einem völligen Wirrwarr und den krausesten Konstruktionen geführt hat. Ein paar Beobachtungen dazu.
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Duzen oder siezen: Eine Frage mit vielen Facetten
Darf ich Sie duzen oder muss ich Dich siezen? Oder darf’s vielleicht das Hamburger Sie sein. Oder das Holsteinische Ihr? Vielleicht doch lieber das Supermarkt-Du? Ob sich Menschen mit du oder Sie ansprechen und ob andere das gut finden, hängt von vielen Umständen ab. Auch wenn das Duzen immer mehr um sich greift, gibt es doch gute Gründe für das Siezen.
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Corona: Wie die Pandemie das Fühlen verändert
Mittlerweile liegen 14 Monate Corona-Pandemie hinter uns. Die Diskussion darüber, wie mit dem Virus umzugehen sei, und die Maßnahmen der Politik haben fast alle denkbaren Szenarien durchlaufen. Ich kann das alles aus einer recht gelassenen Warte betrachten. Und dennoch spüre ich zunehmend, wie es mein Fühlen verändert. Das hat mit dem Virus zu tun, aber auch mit der Politik und den Grundrechten.
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Abgespeckt: BMI von 25,1 und dennoch zu dick
Ich bin mit meinem Gewicht ganz zufrieden. Ich bin mal 1,67, mal 1,68 Meter groß und wiege 70 Kilogramm. Das wäre mit 1,67 gerechnet ein Bodymass-Index von 25,1. Für meine private Krankenkasse ist das aber schon zu viel. Die schreiben einen BMI-Bonus aus, der für einen Wert bis 25 gilt. Gebe ich 1,68 Meter Größe ein, liegt der BMI für mich bei 24,8. Was ein Zentimeter ausmachen kann.
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Die Kultur stirbt leise: Ist sie nach Corona noch zu retten?
Seit einem Jahr habe ich nicht mehr in unserem Kirchenchor gesungen, mit Ausnahme von ein paar Proben im Pastoratsgarten und großzügig verteilt in der Kirche im Spätsommer 2020. Das letzte Mal im Konzert war ich im Advent 2019. Mit Beginn der Pandemie ist die Kultur, auch die Laienkultur, dem Siechtum anheim gefallen. Wird sie sich wieder erholen?
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Warum meine Kleidung gerne von gestern sein darf
Ich höre die Klagen der Modegeschäfte im Lockdown. Sie sitzen auf ihrer Winterware und haben die Sommerkollektion bereits geordert. Aber es fehlt ihnen das Geld und der Platz dafür. Wenn die Läden nicht bald wieder öffnen dürfen, sei die Kleidung von dieser Saison nichts mehr wert. Aber warum nicht?
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Erzwungene Blogpause: Wenn die Gesundheit nicht mitspielt
So lange wie gerade eben gab es hier noch keine Blogpause, seit ich dieses kleine Blog seit nun fast zehn Jahren betreibe. Der Grund ist ein ganz banaler: Ich bin sehr unelegant vom Pferd gefallen und habe mich dabei so schwer verletzt, dass ich mich tagelang nicht ohne Schmerzensschreie bewegen konnte. Mittlerweile geht es wieder.
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Negative – wegwerfen? Und dann? In welchen Müll?
Ich habe schon immer gerne fotografiert. Deshalb haben sich bei mir über die Jahre nicht nur viele Fotos, sondern auch viele Negative angesammelt. Soll ich die alle aufheben? Es sind Negative, die ich seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten nicht mehr in die Hand genommen habe.
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Marginalisierte: Was genau soll das sein?
Nicht nur die Corona-Krise hat uns allerlei neue Wörter beschert, sondern auch die Debatten um Rassismus, die das vergangene Jahr bestimmten. Eines dieser Wörter ist immer wieder aufgetaucht: Marginalisierte. Aber was soll das genau sein?
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#MeinBlauerReiter: Kunst lieben – Eine Frage von Alter von Wissen
Blau ist meine Lieblingsfarbe. Kein Wunder, dass ich beim Titel „Blaue Welten“ aufgemerkt habe. Was das ist, verrate ich etwas später. Diese blauen Welten haben mich dazu inspiriert, über mein Verhältnis zu Franz Marc und zur Kunst im Allgemeinen nachzudenken. Ergebnis: Die Liebe zur Kunst ist im Laufe meines Lebens von Alter und Wissen bestimmt worden und hat sich damit verändert. Irgendwann ist sie bei Franz Marc angekommen und darüber hinaus gewachsen.
























