erlebt
Feste, Konzerte, Feten
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Abenteuer am Geldautomaten
Der Gang zum Geldautomaten ist stets auch ein Quell der Spannung und der Freude. Welches Modell habe ich denn dieses Mal vor mir? Das Millionärsmodell? Das sind diese Kästen, bei denen man eine Minute lang das ratternde Abzählen der Scheine hört, so dass jeder zufällige Ohrenzeuge denkt, dass der Kasten jetzt 2000 Euro ausspuckt. Am Ende der endlosen Rappelei klemmen dann gerade Mal zwei Scheine im Ausgabeschlitz. Hat das Ding vor dem Auszahlen noch mal die Bestände durchgezählt und überlegt, ob noch genug da ist? Ein anderer Typ Geldautomat scheint zuschnappen zu wollen. Er klemmt die Scheine so weit unten in seinem Schlund ein, dass ich immer Angst habe, dass…
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1. Mai: Tag der schönen Schnulzen
Der Mai ist heute gekommen. Das ist nicht nur der Tag der Arbeit, an dem die Gewerkschafter und ihre Anhänger auf die Straße gehen. Es ist auch der Tag, an dem es die Menschen und die Chöre auf die Plätze zieht. Zum Maibaumaufstellen gehört zumindest bei uns im Norden das Maisingen unbedingt dazu. Auf dem Liederzettel stehen beliebte Mai- und Frühlingslieder. Allesamt schöne Schnulzen.
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Ein Foto und seine Geschichte: Schüsse als Entschädigung
Das Fotografieblog Kwerfeldein hat eine neue Serie begonnen: Bilder und Geschichten. Reserviert ist sie für Autoren, die dort über ihre Fotos und die Geschichten dahinter schreiben. Da ich dort keine Autorin bin und auch nicht sein werde, die Idee aber toll finde, will ich hier die Geschichte eines Fotos erzählen. Sofort als ich von der neuen Serie las, fielen mir dieses Bild und seine Geschichte ein.
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Der erkaufte Orden
Ich habe einen Orden bekommen. Naja, Orden ist ein bisschen übertrieben. Eine Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Journalistenverband (DJV). Dafür bin ich, ich geb’s ja ehrlich zu, zum ersten Mal innerhalb der 25 Jahre zur Jahresversammlung gefahren, habe mir Urkunde, Ansteckpin und Blumenstrauß abgeholt und für das Verleihungsfoto posiert. Eine ganz neue Erfahrung: In mehr als 25 Jahren Journalistenleben habe ich oft diese Fotos gemacht und den Text dazu geschrieben. Und nun stand ich unversehens mal auf der anderen Seite.
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Großer Auftritt der gefiederten Herren
Auch wenn es hier im Norden noch ziemlich kalt ist, der Frühling eher zögerlich ist und die Natur nicht so richtig in Schwung kommt: Unsere gefiederten Gartendekorationen haben schon heftige Frühlingsgefühle. Und das zeigen uns die Herren der Schöpfung, in dem sie sich ordentlich aufplustern und ihre ganze Farbenpracht zeigen. Wenn es auch nicht immer schön aussieht für unser Auge. Bestes Beispiel ist unser Cröllwitzer Puter „Iwan der Schreckliche“.
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Der Osterspaziergang
Der Ostersonntag bescherte dem Norden diesmal das bessere Wetter. Kein Schnee wie im Süden, blauer Himmel, weiße Wölkchen, Sonne, aber kalter Wind. Trotzdem genau das richtige für einen Osterspaziergang wie einst bei Goethe. Wenn es auch mit der Befreiung vom Eise nicht ganz geklappt hat. Ein paar Minusgrade in der Nacht haben zumindest auf kleine, stehende Gewässer noch einmal eine Millimeter dünne Eisschicht gezaubert.
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Von der Kunst, einen Pfau zu halten
Was für ein herrlicher Tag war das heute. Mitten im Februar mehr als nur ein Hauch von Frühling. Das haben auch die Tiere bemerkt und genossen. Unser Pfau Lord, die schönste Deko in unserem Garten, hat sich prächtig aufgebaut und alle angebalzt, die draußen waren. Seine Henne, mich, Hühner, Katzen und Puten. Wir freuen uns immer an diesem prächtigen Bild, doch bis dahin war es ein langer Weg.
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Die Verrückten vom Ostseestrand
Neuer Schnee, neue Fotomotive: Als es am Freitag vom Himmel rieselte, machte ich mich auf die Suche nach Wintermotiven. An sich hatte ich an Schnee gedacht, was ich aber fand waren die Verrückten vom Ostseestrand. Surfer, die sich bei gefühlten minus 30 Grad in die aufgewühlte Ostsee stürzten.
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Lecker duschen
Kokos mag ich, Joghurt und Oliven sowieso. Deshalb läuft mir beim Duschen nicht nur das Wasser am Körper hinab, sondern auch im Mund zusammen. Irgendwie riecht manches Duschgel doch zu lecker. Milch und Honig etwa beugt – heiß getrunken – nicht nur Erkältungen vor, sondern erinnert beim Duschen an das Schlaraffenland, wo eben jene Ingredienzien fließen. Wer mehr fürs Süße schwärmt, wählt Kirschblüte, kernige Kerle greifen zu Meeresmineralien. Wer für ein kulinarisches Erlebnis nicht jedes Mal unter die Dusche steigen will, wähle Flüssigseife fürs Händewaschen. Mango und Orange klingt doch nach einem fruchtigen Cocktail, Apfel grün, Pfefferminz oder Mandel runden die leckere Auswahl ab. Der Kopf darf bei der Kreativität…
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Die Leiden einer Lokalreporterin
„Dem Redakteur ist nichts zu schwör“ lautet ein geflügeltes Wort in Journalistenkreisen. Das nehme ich auch für mich in Anspruch. Ich bin hart im Nehmen, und wenn es sein muss, akzeptiere ich klaglos alle Arbeitsbedingungen, die das Journalistenleben so bietet. Aber es gibt Tage, da summiert sich alles, was die Berichterstattung erschwert. Eine Klage.




























