gedacht
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Homo-Ehe ist verpönt – aber was ist die Alternative?
Der Volksentscheid in Irland hat das Thema in Deutschland wieder auf die Agenda gesetzt: Gleichgeschlechtliche Partner sollen die Ehe genauso eingehen können wie nicht gleichgeschlechtliche Paare, mit allen Rechten und Pflichten. Damit ist das Wort Homo-Ehe zurück auf die Zeitungsseiten und in die Medien gelangt. Doch es ist angeblich verpönt, soll durch „Ehe für alle“ ersetzt werden. Aber ist das verständlich für alle? Und passt es in eine Schlagzeile?
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Man könnte es auch sein lassen. Warum also fotografieren?
„Warum fotografierst du?“ hat Calvin Hollywood einen seiner mittlerweile seltenen Blogposts überschrieben (seit er nicht mehr täglich schreibt, schreibt er viel besser und tiefsinniger). Eine interessante Frage, die auch in einem Blogpost mit dem Titel „Ich bin nur ein Amateurfotograf“ vom Licht(in)former Michael Gelfert eine Rolle spielt. Es lohnt sich, einen Moment darüber nachzudenken. Warum fotografieren wir also?
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Sozial schwach: Ein schwacher Begriff für ein komplexes Thema
Etwa acht Prozent der deutschen Bevölkerung, so eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, gelten als arm, sozial schwach, asozial, als sogenanntes Prekariat. Egal, wie sehr sich der Staat in Sachen Bildung, Jugend- und Sozialbetreuung bemüht, diese Quote schwankt nur leicht nach oben oder unten, bleibt aber grundsätzlich stabil. Unabhängig davon kommt diese Gruppe häufig in Medienberichten vor. Aber wie soll man sie nennen? Darf man frank und frei sagen, um wen es sich hier handelt, oder müssen beschönigende und damit schonende Begriffe her?
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Wer 100 kann, kann auch 30 (Zeilen): kürzen leicht gemacht
Wer Blähwörter und Füllwörter weglässt, schreibt nicht nur kürzer, sondern auch eleganter. Das ist gar nicht so schwer.
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Schieb oder Schub? Eine auf ewig ungelöste Frage
Als ich vor über 30 Jahren nach Schleswig-Holstein kam, musste ich nicht nur Plattdeutsch verstehen lernen, sondern lernte auch eine Reihe neuer oder neu ausgesprochener oder verwendeter Begriffe kennen. Gerade auf dem Land gibt es ein paar Sprachmarotten, die für Zugezogene ungewöhnlich sind. So wird hier auf dem Saal und nicht im Saal gefeiert und getanzt – kommt vielleicht von Danz op de Deel – und die Saison wird Seison ausgesprochen. Da gibt es dann oft eine Tomboooola anstelle einer Tombola. Und dann ist da noch die Sache mit dem Schieben und dem Schub.
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DIE Fotografie – aber brauchen Frauen ein Fotografie-Lifestyle-Magazin?
Ich dachte immer, die Fotografie sei eine Sache, bei der das Geschlecht keine Rolle spielt. Es gibt Spitzenfotografen und Spitzenfotografinnen, es gibt unendliche viele professionelle und semiprofessionelle Fotografen und Fotografinnen und Hobbyfotografen und Hobbyfotografinnen. Sie alle machen Fotos – und man sieht ihnen nicht an, ob sie von einer Frau oder einem Mann fotografiert wurden. Ich sehe es jedenfalls nicht, und ich glaube, so ist es auch. Nun aber gibt es etwas, was der Fotowelt offenbar noch fehlte. Camerawoman, das erste Fotomagazin für Frauen. Und es ärgert mich.
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Die Alljahres-Aufreger: Tanzen in der Sommerzeit
Heute und morgen ist wieder mal ein Tag der Aufreger-Rituale. Vor einer Woche war auch einer. Alle Jahre wieder sind bestimmte, durchaus wechselnde Daten Anlass, sich über traditionelle Regeln zu echauffieren. Und prompt bauen sich Fronten auf.
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Promovierte Doktoren und doppeltgemoppelte Wissenschaftler
Es gab vor Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, mal einen Leitfaden für Redaktionspraktikanten, ich glaube von der „Drehscheibe“, ich bin mir aber nicht sicher. Darin stand folgender Satz: „Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. (so ging es noch drei Zeilen weiter) Helmut Kohl lautet die korrekte Bezeichnung für unseren Bundeskanzler.“ Alle Ehrendoktortitel waren mit drin. Der Satz war deshalb aufgenommen worden, um zu verdeutlichen, warum Doktortitel in der Zeitung grundsätzlich weggelassen werden, es sei denn, es geht um einen Arzt in Ausübung seines Berufes. So habe ich es gelernt, und so ist es schon lange nicht…
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Wir Aasgeier und Schmeißfliegen: Gedanken zur Katastrophen-Berichterstattung
Gestern war wieder so ein Tag, an dem wir Journalisten uns beschimpfen lassen mussten, weil wir unseren Job gemacht haben. Der Absturz des Fluges 4U9525 mit 150 Menschen an Bord hat den Reflex, über uns herzuziehen, wieder einmal ausgelöst, wie so oft schon. Die, die die Überbringer der Nachricht schlagen, sollten aber wissen, dass es dazu viele Aspekte zu bedenken gibt.
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10 000 – eine magische Zahl
Ich sammele Informationen wie andere Leute Briefmarken. Als Jäger und Sammler von allerlei Wissenswertem quellen Bücherschrank, Aktenordner und die Festplatte des Rechners regelrecht über. Beim Durchsehen sind mir zwei Mails wieder aufgefallen, die ich vor Monaten mal gebunkert habe. Darin ist eine seltsame Korrelation enthalten, die mir wegen des Betreffs sofort aufgefallen ist: 10 0000. Eine offenbar magische Zahl.





















