erlebt
Feste, Konzerte, Feten
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Das Monster: Meine erste Digitalkamera
Das digitale Foto-Zeitalter begann für mich mit einem Monster. Dieses Monster hat mich jetzt wieder angesprungen. Da werden Erinnerungen wach an den Tag, als die Fotografie für mich – und für viele andere – revolutioniert wurde. Zunächst mit erheblichen Problemen. Denn der Mensch hat nur zwei Hände.
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„Gymnasium ist teuer“
Elternabend, Gymnasium, 7. Klasse. Als die Eltern nach dem Ende aus dem Klassenraum gehen, wissen sie: Es ist mal wieder an der Zeit, das Portemonnaie zu zücken. Außerdem empfiehlt es sich, Reserven anzulegen. Es kommt noch die eine oder andere Zahlungsaufforderung. „Gymnasium ist teuer“, hat der Klassenlehrer mit trockenem Humor bemerkt und sich die großen Grausamkeiten bis zum Schluss aufgespart.
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Brotdosen-Kontrolle: Die entmündigten Eltern
Ich muss mir jetzt mal Luft machen. Ich fühle mich heruntergeputzt, entmündigt, für dumm erklärt. Von Kindergartenerzieherinnen und Grundschullehrerinnen. Sie entziehen mir die Erziehungsberechtigung, wenn es um die Ernährung meines Kindes geht. So geht das nicht.
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Berlin – ein Rummelplatz
So ein Berlinbesuch bietet viel Stoff für Geschichten und Gedanken. Nach langer, langer Zeit war ich jetzt mal wieder in der Hauptstadt – und bin erschüttert und ein bisschen schockiert. Berlin ist zum Rummelplatz geworden. Auf den Resten von unendlich viel Leid, von Kaltem Krieg und unzähligen Toten wuchert Touristen-Kitsch. Damit habe ich persönlich Probleme. Andere offenbar nicht. Und damit meine ich nicht nur die Touristen selbst, die diesen Kitsch befördern.
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Reichstagskuppel – der Trick mit dem Käfer
Ich habe bereits berichtet, dass ich gerade meinen Reichstag und seine berühmte Kuppel besucht habe. Und das ganz ohne Warteschlange, obwohl Berlin von Touristen überschwemmt ist. Es gibt aber einen sehr einfachen Trick, sich ohne schlechtes Gewissen an der Schlange vorbeizumogeln. Ich habe ihn ja schon genutzt, deshalb verrate ich ihn jetzt hier. Zur Nachahmung empfohlen.
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Die Schlacht im Schreibwarenladen
Heute war wieder der Tag des Horrors für Eltern schulpflichtiger Kinder. Am ersten Tag des neuen Schuljahres gab es die obligatorische Einkaufsliste. Mit der Pflicht, das aufgelistete Material möglichst schnell, also heute noch, zu besorgen. Wie Hunderte und Tausende anderer Eltern und aufgeregte Kinder auch. Zeit für die Schlacht im Schreibwarenladen.
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Verräterische Schuhe bitte pixeln
Die Meldung passt ins Bild, das sich mir immer mehr bietet: Das Münchner Boulevardblatt „tz“ muss einer Frau wegen schwerer Verletzung der Persönlichkeitsrechte 1200 Euro zahlen. Sie war bei einem Prozess anhand ihrer Schuhe erkannt worden. Die Redaktion hatte zwar das Gesicht der Frau wie in solchen Fällen üblich verpixelt, ihr Schuhe machten sie aber dennoch erkennbar. Auch Schuhe haben Persönlichkeitsrecht. Das habe ich gerade erst selbst erfahren.
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Das blaue Wunder von Berlin
Mein letzter Berlinbesuch hatte einen besonderen Anlass: Christo und Jeanne-Claude und ihr „Wrapped Reichstag“, ihr verhüllter Reichstag. Das ist jetzt 17 Jahre her – höchste Zeit also, der Hauptstadt mal wieder einen Besuch abzustatten. Ich habe – nicht nur was das Verpackungswunder von 1995 betrifft – allerbeste Erinnerungen an Berlin. Aber offenbar haben sich mich getäuscht. Ich habe einen Rummel vorgefunden, den ich so nicht in Erinnerung hatte. Bestes Beispiel: die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche.
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Berlins ganz, ganz flotte Stadtverwaltung
Große Dinge kündigen sich an: Die französische Verwandtschaft kommt zu Besuch und soll natürlich etwas geboten bekommen. Also steht eine Drei-Tages-Fahrt nach Berlin auf dem Plan. Ich selbst war schon jahrelang nicht mehr da. Da ist der französische Besuch doch ein guter Anlass, das nachzuholen. Wir wollen mit dem Auto fahren, mit dem aus Frankreich. Und was braucht man dazu? Genau: eine Feinstaubplakette. Und die kam so schnell wie der Feinstaub vom Wind verweht wird.
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Blinder Fleck Zivilprozess
„Der blinde Fleck“, das Blog der „Initiative Nachrichtenaufklärung“, hat heute seine Top 10 der vergessenen Nachrichtenthemen vorgestellt. Auf Platz 5 liegen die „Vergessenen Zivilprozesse“. Aus jahrelanger Prozessberichterstattung weiß ich genau, warum die Justiz jenseits der Strafprozesse von den Medien links liegen gelassen wird. Es ist einfach kaum möglich, ihnen zu folgen, geschweige denn, über sie zu berichten. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen.

























