gelernt
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Wer ist gefallen, Kunduz oder Kundus?
Am Montag haben die Taliban Kundus eingenommen, die Stadt im Norden, in der zehn Jahre lang deutsche Soldaten stationiert waren. Und die Stadt in Afghanistan, die ich 2006 besucht habe, im Zuge einer halben Dienstreise. Damals war die Sicherheitslage noch einigermaßen stabil, und meine Reisebegleiter und ich sind zu Fuß in der Stadt unterwegs gewesen und mit den Soldaten im offenen Jeep über Land gefahren.
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Nur noch Berge und Blümchen? Angriff auf die Panoramafreiheit
Der Schuss ging offenbar nach hinten los. Bestrebungen in der EU, die deutsche Panoramafreiheit auf andere Staaten auszudehnen, könnten damit enden, dass die Restriktionen anderer Länder auf Deutschland übertragen werden. Der Schreck ist groß. Zu Recht.
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Wie schwer verletzt ist schwer verletzt?
Gerade habe ich hier über den Wert von Unfallopfern geschrieben. Aber wer ist ein Unfallopfer und was bedeutet schwer oder leicht verletzt? Die Polizei unterscheidet Unfälle nach Kategorien, bei denen genau diese Fragen eine Rolle spielen.
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Ein Menschenleben ist fast eine Million Euro wert
Überall in Deutschland veröffentlichen die Polizeidirektionen im Frühjahr die Verkehrsstatistik des Vorjahres, gemeinhin Verkehrssicherheitsbericht genannt. Am Anfang steht bei vielen der gleiche Text als Einführung, darin unter anderem die Definition einzelner Begriffe und ein Hinweis auf das Straßenverkehrsunfallstatistikgesetz – puh, was für ein Wort -, das die Polizeidirektionen zu diesem Bericht verpflichtet. Und dann kommen Definition und Wert von Unfallopfern.
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Gute Idee: Passwörter zum Bestellen
Yahoo kommt mit der Idee um die Ecke, und ich finde sie absolut bestechend. Das Unternehmen will seinen Nutzern künftig Passwörter on demand erlauben. Wobei ich finde, der Begriff erlauben ist ein bisschen missverständlich.
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Neue Postbankgebühren: Wer verhandelt, bekommt vielleicht den Altersbonus
Zurzeit machen die neuen Gebühren der Postbank Furore. 99 Cent will die Bank ab 1. April für jede Papierüberweisung von ihren Kunden haben, die sich bisher über ein komplett kostenfreies Konto freuen konnten. Die Absicht dahinter ist klar: Die Kunden sollen zum Online- oder Telefonbanking gedrängt oder zumindest an die Terminals in den Filialen getrieben werden, um dort ihre Überweisungen einzutippen. Verständlich von Seiten der Bank, aber ein große Problem für ältere Menschen. Wer sich wehrt, hat vielleicht die Chance, die Gebühren abzuwenden.
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Die Kreisstraße, das unbekannte Wesen
Jeder von uns weiß, ob er in der X-Straße, der Y-Allee oder am Z-Platz wohnt. Aber wisst ihr auch, ob ihr über die K57 oder die L112 von einem Ort zum anderen, von zu Hause aus zur Arbeit fahrt? Die wenigstens dürften überhaupt mitbekommen, ob sie auf einer Kreis- (K) oder Landesstraße (L) unterwegs sind.
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Trotz Herbst: Bunte Twitter-Blätter sprengen Blogpost
Mein Gott, jetzt hat sie’s. Der berühmte Stoßseufzer aus „My fair Lady“ ist förmlich aus mir herausgebrochen, nachdem ich zwei Tage lang auf einem WordPress-Problem herumgekaut habe, ohne der Lösung auch nur einen Schritt näher zu kommen. Und dann plötzlich die Eingebung, einfach so aus dem Nichts. Bunte Herbstblätter sind schuld, dass ich keine Tweets mehr in einem Blogpost unterbringen konnte.
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G, aG oder T: Behinderung erkennen schwer gemacht
Es ist nicht immer leicht, alles zu verstehen, womit man so zu tun hat. Da steht auf der einen Seite das Bürokratendeutsch, auf der anderen Seite unverständliche Abkürzungen. Die spielen auch dort eine Rolle, wo es Menschen aufgrund ihres GdB sowieso nicht leicht haben: beim Schwerbehindertenausweis. Übrigens GdB heißt Grad der Behinderung, und damit sind wir schon beim Thema.
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Wenn die Mediathek über die Spieliothek berichtet
Erinnert ihr euch noch an die Spieliotheken? Das waren so eine Art Büchereien für Spiele, die in den 1980er-Jahren einen Boom erlebten. Kinder, aber auch Erwachsene und Familien, konnten sich dort Spiele für zu Hause ausleihen, aber auch in der Spieliothek spielen. Oder aber Spielangebote wurden mobil, etwa in einem Bus, zu den Dörfern gebracht. Nicht zu verwechseln ist die Spieliothek übrigens mit der Spielothek, in der Daddelautomaten stehen. Die sind im Gegensatz zur Spieliothek unerwünscht und vielen Gemeinden höchstens als Gewerbesteuerzahler willkommen. Die fast gleiche Schreibweise beider Einrichtungen hat übrigens damals schon viele Leute verwirrt. Solche Verwirrung stiften heute andere Medieneinrichtungen.























