gelernt
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Der Ally, das unbekannte Wesen
Wer regelmäßig im Netz unterwegs ist, stößt auf die seltsamsten Ausdrücke. Ich glaube, ich habe noch nie so viele Wörter gelernt wie in der Zeit, in der ich mich in sozialen Netzwerken herumtreibe. Meistens allerdings sind es Wörter, die mich nicht erfreuen. Wörter, die ausgrenzen, auch wenn sie das nicht wollen oder sollen. Meine neueste Entdeckung: der Allie oder Ally.
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Gedanklicher Stop am Stoppschild
Ich schreibe nicht jeden Tag über ein Stopschild. Oder über ein Stoppschild? Als ich das Wort vor einiger Zeit das erste Mal geschrieben habe, entspann sich in der Redaktion eine Diskussion darüber, ob das Wort mit einem oder zwei p gechrieben wird.
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Ertöt uns – seltsamer Text zu schöner Musik
Musik ist das eine, der Text dazu oft das andere. Nicht nur heutzutage gibt’s dämliche oder unverständliche Texte zu guter Musik, das war früher nicht anders. Beispiel Bach: In seiner Kantate „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“ (BWV 22) kommt die Aufforderung „ertöt uns“. Und auch sonst gibt der Text Rätsel auf.
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Bundeswehrsprache: beräumt und mehrrollenfähig
An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen. Es gibt einen Jargon, den kann ich sofort der Polizei zuordnen. Ähnlich geht es mir mit der Bundeswehr. Es gibt Formulierungen, die gibt es so nur bei der Truppe und die sind als solche sofort zuzuordnen. Bundeswehrsprache ist im Zivilleben manchmal schwer verständlich.
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Paul Gerhardt und der Sorgenstein
Ich muss noch einmal nachlegen zu den Telemann-Texten. Im ersten Blogpost habe ich über das Wort Sorgenstein gerätselt. Das Rätsel ist jetzt dank der Recherche einer Mitsängerin gelöst.
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Abkürzungen mit schönem Klang
Die Bestellung heute morgen beim Landhandel unseres Vertrauens: zwei Ballen Luzerne, ein Mal Flohsamen, zwei Säcke Weizen und einmal Kanifu. Kanifu? Ja, Kaninchenfutter. Eine von diesen Abkürzungen, die wie Musik klingen. Oder zumindest besser als DRZF.
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#Wortbeute: Das tägliche krause Wort
Ich arbeite viel mit Texten und bekomme viele E-Mails von Behörden und Fachleuten. Ich sitze beruflich in Gerichtssälen und bei politischen Gremien. Dabei fallen mir oft Wörter und Wortschöpfungen vor die Füße, die ungewöhnlich, unbekannt oder einfach verquast sind. Das ist meine beinahe tägliche Wortbeute. Hier kommt eine Auswahl der schönsten Beutestücke.
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Irgendwie immersiv
Ich bilde mir ein, einen ziemlich großen Wortschatz zu haben. Dennoch stoße ich immer wieder auf Begriffe, die ich noch nie gehört habe. Eben war es das Wort immersiv.
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Nicht jede Brandstiftung ist eine Brandstiftung
Schurnalismus bildet. Dieser Lieblingsspruch von mir bewahrheitet sich immer wieder. Gerade gelernt: Eine Brandstiftung ist mitnichten immer eine Brandstiftung. Manchmal ist es auch eine Sachbeschädigung durch Inbrandsetzen. Wobei Inbrandsetzen per se ein schreckliches Wort ist.
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Leitstellensprech: Wenn der ManV nicht in der NIL steht
Abkürzungen machen das Leben (nicht immer) leichter und die Kommunikation kürzer. Eher etwas für Insider sind die Abkürzungen bei Feuerwehren und im Rettungsdienst. Damit haben aber auch wir Journalisten zu tun, wenn wir über digitale Kanäle (die sind von Kreis zu Kreis unterschiedlich) über Einsätze informiert werden.




















