Fass! Hol das Stöckchen

Ich bin mit einem Stöckchen beworfen worden. Genauer: Mit einem Fünftel eines Stöckchens. Gekommen ist es von Leon von Kiwipalme, der hat es vom Phasenkasper bekommen, hat es in fünf Stücke gebrochen und weiter geworfen. Da ich das für eine nette Idee halte, beteilige ich mich gerne und werfe mein Stöckchen-Stück weiter. Vorher habe ich aber noch etwas zu tun.
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Bunte Bilanz für ein kleines Blog

Am 24. Mai habe ich den ersten Artikel auf diesem Blog online gestellt. Ich habe riesige Hürden überwunden, technischer und inhaltlicher Art, über die ich in meiner 100-Tage-Bilanz geschrieben habe. Ich habe ein großes Drama, das die Seite für Tage offline gestellt hat, bewältigt. Ich habe Statistik-Tools ausprobiert, mit Argusaugen die Besucherentwicklung beobachtet und bin für meine Mühen von WordPress mit einer schicken Animation zum Jahresende belohnt worden. Die will ich meinen Lesern nicht vorenthalten. Hier kommt meine Blog-Statistik 2011, und ich bin ein bisschen stolz darauf, auch wenn ich mich anderen Blogs kaum messen kann. Aber es hat Spaß gemacht und wird auch in Zukunft Spaß machen. Ich werde hier weiterschreiben, das steht fest. Und hoffe auf freundliche und eifrige Leser.

Feuerwerk 2011

 

Grammatik-Kursus in drei Mal 140 Zeichen

In seinem Sprachlog greift der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch regelmäßig Alltagsphänomene der Sprache auf und seziert sie feinsinnig und ausführlich. Er befasst sich mit Sprachregeln ebenso wie mit Sprachwirkungen. Damit ist er also genau der Richtige, um eine knifflige Frage zu beantworten: Wie geht man im Deutschen mit Jesus/Jesu und Christus/Christe um?
Dass Anatol Stefanowitsch sprachwissenschaftliche Fragen nicht nur in langen Abhandlungen, sondern auch in 140 Zeichen beantworten kann – na ja, es waren zugegeben drei Mal 140 Zeichen – hat er jetzt bewiesen: Mit einem Schnellkursus auf Twitter unter seinem Account @astefanowitsch  (hier wiedergegeben in umgekehrter Reihenfolge, also nicht wie getwittert, sondern wie geschrieben).

Lektion 1:
„Jesus’ Geburt“ = deutsch dekliniert (normale Menschen reden so). „Jesu Geburt“ = lat. dekliniert (Priester und Angeber reden so).

Lektion 2:
„Jesu Christi“ = Genitiv (dt. „des Jesus Christus“); „Jesu Christe“ = Vokativ (dt. „Oh Jesus Christus“).

Lektion 3:
_Die Geburt Jesus_ ist orthografisch falsch, es muss _die Geburt Jesus’_ (mit Apostroph, pardon: mit Apostropho ) heißen.

Siehe: Auch schwierige Themen lassen sich lässig auf Twitter abhandeln.

Fräulein Smillas Gefühl für Stil

Aus der Kategorie "Freunde" (http://anders-anziehen.blogspot.com/2010/01/freunde.html), Foto Smilla Dankert
Aus der Kategorie „Freunde“ (http://anders-anziehen.blogspot.com/2010/01/freunde.html), Foto Smilla Dankert

Bei meinen Streifzügen durch die Blogosphäre stoße ich immer wieder auf wunderschöne Blogs. Und da ich ein Augenmensch bin, interessiert mich natürlich sehr, wer und was dahintersteckt. Eines meiner Lieblingsblogs, durch das ich mich ewig lange durchklicken kann, ist „anders anziehen“ von Smilla Dankert. Ich habe Smilla um ein Interview gebeten und interessante Antworten erhalten.
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Der Feed und die VG Wort

Ich blogge zum Spaß, nicht zum Geldverdienen. Dafür habe ich einen Brotjob, der für mich ein Kuchenjob ist, so viel Spaß macht er. Aber ein bisschen will ich vom Bloggen auch profitieren, und deshalb baue ich in meine Text ein Zählpixel von der VG Wort ein. Das hat aber Auswirkungen auf den Feed.
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Der Geiz bei Twitter

Blogger lesen Blogs. Blogger lesen besonders gern Blogs übers Bloggen. Zumindest ein Anfänger wie ich. Und da bin ich auf etwas gestoßen worden, auf das ich auch selbst hätte kommen können: Der Geiz auf Twitter. Wobei Twitter nur für stellvertretend für viele andere Netzwerke steht.
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100-Tage-Blog-Bilanz

Mein Blaues Blog lebt seit 100 Tagen.

http://wp.me/p1J2oJ-l

Wie bei jedem, der ein neues Amt übernimmt, ist es an der Zeit, die 100-Tage-Bilanz zu ziehen.

Technik:

  • Dank WordPress ging das Einrichten viel leichter als gedacht.
  • Tryl and Error bei der Theme-Suche: Ich brauchte etliche Versuche, bis ich das passende gefunden hatte.
  • Die Anpassung an meine Vorstellungen dauerte Stunden, Abende, Wochen . . .
  • Ohne das Buch „Weblog mit WorldPress 3“ von Gabriele Frankemölle hätte ich es nie geschafft. Die Anleitungen darin sind so leicht nachvollziehbar, dass sogar ich alle Probleme lösen konnte:

http://www.amazon.de/Das-gro%C3%9Fe-Buch-Weblog-Wordpress/dp/381583029X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1314479516&sr=8-1

  • Bei den ersten Artikeln, in die ich Bilder einfügen wollte, habe ich ganz fürchterlich in der Werkzeugleiste herumgestochert, ebenso bei den ersten Links. Auch hier hat mir das Buch letztlich sehr geholfen.
  • Trial and Error auch bei den Plugins. Jetzt habe ich mein Päckchen geschnürt und verändere nur noch ab und zu etwas dran.
  • Das Einrichten des Blogs war mühsam, hat aber so viel Spaß gemacht, dass ich mich viel zu lange damit aufgehalten habe, anstatt zu schreiben.
  • Ich habe viel gelesen und meinen Auftritt weiter perfektioniert. Dank Blog-Blogs habe ich mir einen Avatar zugelegt und gelernt und angewendet, was ein Favicon ist. Das habe ich dieser Seite zu verdanken: http://blog.vanvox.de/2011/08/02/favicon-my-favorite-icon-2/

Inhalt:

  • Ich habe den wichtigsten Tipp aller Blogger-Ratschlagslisten vernachlässigt und mir kein festes Thema, keine Nische gesucht. Ich will schreiben, was mich interessiert, umtreibt, bewegt, was mein Leben bunt macht. Fazit: Es geht auch so.
  • Es gibt Themen, die funktionieren einfach. Eines davon ist Fotografie. Mit meinem ersten ausführlichen Fototext habe ich meinen ersten großen Zuspruch und meine ersten ernsthaften Kommentare bekommen: http://wp.me/p1J2oJ-2Q
  • Nicht gezündet haben dagegen Artikel wie „Brille online“ http://wp.me/p1J2oJ-6A oder „Stilsünden im Sommer“ http://wp.me/p1J2oJ-4g
  • Das Blog hat mein Denken verändert. Ich prüfe jetzt jedes Erlebnis daraufhin ab, ob es sich für einen Blogtext eignet.

Ich komme vor lauter aktuellem Bloggen kaum dazu, meine statischen Seiten zu bestücken.  Das ist aber nicht schlimm, sie sollen mein persönliches Archiv sein, das ich aber gern mit anderen teile und das langsam wachsen darf.

Verbreitung:

  • Alles Anfang ist schwer. Natürlich kommen nicht in der ersten Woche tausende Besucher aufs neue Blog. Nicht mal zehn. Eigentlich nur einer, ein Freund und Kollege, der auch gleich einen netten Kommentar hinterließ (Danke, Olaf). Alle anderen habe ich nicht wahrgenommen. Bis ich nach einem Statistiktool suchte und „Count per Day“ fand. Jetzt weiß ich: Ich werde gelesen, wenn auch nicht oft. Dank Twitter und Facebook schaffe ich es immerhin, meine Artikel bekannt zu machen. Dann schießt die Statistikkurve – leicht – nach oben.
  • Ich beobachte vermehrt andere Blogger und kommentiere vermehrt bei Ihnen. Das bringt Besucher.
  • Den größten Besucher-Schub verdankt das Blaue Blog einer netten Verlinkung: Knud Bielefeld und seinem Vornamen-Blog  www.beliebte-vornamen.de/  verdanke ich viel Besuch auf meiner Seite. Die meisten, die hier landen, kommen immer noch über ihn. Er hat zwei Vornamen-Artikel von mir verlinkt. Vielen Dank dafür.
  • Die meisten meiner Leser sind offenbar nicht bereit zu kommentieren. Wie bei den Klicks haben auch die Fototexte bisher die meisten Kommentare erbracht. Ein schöne Diskussion hatte ich mit einem Leser zum Thema Schulfotografie http://wp.me/p1J2oJ-6i, und auch „Privat fotografieren verboten“ http://wp.me/p1J2oJ-2Q hat mir Kommentare eingebracht. Sonst dürfte es gern mehr sein.

Gerade gefunden: Janas Tipps für mehr Bekanntheit des Blogs:

http://www.janasworld.de/2011/08/29/14-tipps-wie-man-seinen-blog-bekanntheitsgrad-steigern-kann/

Fazit:

Bloggen macht Arbeit, aber Arbeit macht Spaß.

Tipps für Blogger gibt’s hier:

http://www.blogtipps.com/

http://blog.stevieswebsite.de/2011/07/80-tipps-zum-blog-einstieg/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+stevieswebsite+%28SteviesWebsite+Webmaster+Blog%29

http://blog.vanvox.de/category/website-erstellung/

http://www.probloggerworld.de/blog-fehler-neuling/283/

http://pixeltuner.de/9-tipps-fuer-die-wahl-des-richtigen-blog-themes/

Über gute Blogartikel und wie man sie schreibt, hat sich Jonathan Torke Gedanken gemacht:

http://pixeltuner.de/gute-blogartikel-schreiben/

 

 

 

Eingedeutsches Der-Die-Das

Ein Blog-Artikel beschäftigt die Blogger-Welt: Ist Der-die-das Blog ein Ding oder ein Mann, genauer sächlich – also „das Blog“ – oder mannlich – „der Blog“.

Losgetreten hat die Debatte Anantol Stefanowitsch in seinem Sprachblog (wie gut, dass dieser Satz für den wie das Blog gleichermaßen richtig ist).

Hier der Text „Das Blog ist tot, es lebe der Blog“ zum Mitdiskutieren:

http://www.scilogs.de/wblogs/blog/sprachlog/sprachgebrauch/2011-08-25/das-blog-ist-tot-es-lebe-der-blog

Die Debatte zeigt ein Problem, das nicht so leicht zu lösen sein dürfte. Welches Geschlecht haben aus dem englischen eingedeutschte oder übernommene Begriffe? Das ist eine Frage, der sich semantisch nachgehen lässt. Welche Bedeutung hat das jeweilige Wort und welches Genus hat es. Die zweite Herangehensweise ist die über das Sprachgefühl. Und das kann nicht nur schichtspezifisch, sondern auch regional sehr unterschiedlich sein.

Ich kann mich an meine Kindheit und die Frage nach Cola erinnern. Ich schreibe bewusst Cola ohne Geschlecht, denn welches hat Coca Cola? Ich habe immer bestellt und bestelle heute nicht mehr – weil ich gar keine mehr trinke – eine Cola. In Filmen oder Büchern habe ich oft gehört und gelesen, dass jemand ein Cola oder ein Coke trank. Ist Cola weiblich, männlich, sächlich oder einfach viel zu süß?

Was mich an der Blog-Diskussion aber am meisten begeistert, ist die Vehemenz, mit der hier gestritten wird. So lange sich so viele Leute so sehr über unsere Sprache und unsere Grammatik oder unseren Schreibstil ereifern, ist mir um die deutsche Sprache nicht bange. Das hat schon die letzte, heftig diskutierte Rechtschreibreform bewiesen, und das beweisen die Kommentare auf Scilogs. Gott sei’s dem Blog gedankt.