Fotos, Gemälde, Visuelles

Auflösung vom Quiz: Immer die Strömung im Blick

Mein kleines Ratespiel über seltsame Icons auf Ver- und Gebotsschildern harrt noch der Auflösung. Ich beschränkte mich einfach darauf, den Tweet zu zeigen, mit dem schon wenige Minuten nach der Veröffentlichung das Rätsel gelöst wurde. Voila, das ist die richtige Lösung:

So geht gute Fernsehwerbung

Ich hatte gestern frei und deshalb Zeit, rund um die Heute-Nachrichten um 19 Uhr das Apothekenfernsehen zu sehen. Mittendrin zwischen Werbung für Rheuma-Salbe, Nicht-mehr-müssen-müssen-Tabletten und Einschlafpillen gab’s dann eine Sternstunde der Fernsehwerbung. Einen Spot, der so ungewöhnlich ist, das er zumindest bei mir sofort ins Herz und ins Hirn geht. Ganz wie es die Macher versprechen.
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Wolkenlos unter den Wolken: Das Teehaus auf der Seebrücke

Jeder kennt das: Die Sehenswürdigkeiten der eigenen Heimat besucht man selten bis nie. Es sei denn, es ist Besuch da. Der hat mich dazu gebracht, einen gerade neu eingeweihten Anziehungspunkt in unserer näheren Umgebung zu besuchen und zu besichtigen: das japanische Teehaus auf der Seeschlösschenbrücke in Timmendorfer Strand. Das Restaurant darin trägt den Namen „Wolkenlos“, aber so richtig gut sieht das Teehaus aus, wenn ein paar weiße Wölkchen über den Himmel segeln.

Das japanische Teehaus auf der Timmendorfer Seeschlösschenbrücke.

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Die Schönheit der Traktor-Logos

Ich hatte gestern einen von diesen wunderbaren Terminen, die ich so liebe: Treckertreff. Über 100 historische Traktoren und dazu ihre Besitzer. Leute, die für ihr Hobby brennen, die mit Leidenschaft aus Schrotthaufen Trecker-Oldtimer machen. Darunter viele echte Typen, Menschen, die mir mit ihrer bodenständigen Art immer viel Spaß machen. Wer Augen hat zu sehen, der entdeckt bei solchen Veranstaltungen nicht nur schöne Traktoren, sondern auch eine in diesem Umfeld kaum zu erwartende Liebe zur Typographie.
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Fernsehen holt Rußland aus der Mottenkiste

Es gibt Momente, da zweifele ich an meinem Rechtschreibverstand. Heute Morgen war so ein Moment, als ich im Morgenmagazin das Interview mit dem Russland-Beauftragten der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), gesehen habe. Das ZDF (oder war es die ARD, das ist eine Gemeinschaftssendung) hat ihn in der Namenseinblendung als „Rußlandbeauftragten“ bezeichnet. Liebe Fernsehmacher, die Rechtschreibreform ist 1996 in Kraft getreten und wird seit 1998 flächendeckend in veröffentlichten Texten angewandt. Seitdem heißt Rußland Russland.

Der "Rußland"-Beauftrage heute morgen im ZDF-Morgenmagazin.
Der „Rußland“-Beauftrage heute morgen im ZDF-Morgenmagazin.

Mein Woche vor dem TV: Horrorgarten, Dackelblick und die gutwillige Anne

Ich war früher ein Fernseh-Junkie. Das ist längst vorbei. Ich habe besseres zu tun. Zum Beispiel hier zu bloggen, denn dieses Blog ist eine reine Freizeitbeschäftigung. Oder Fotos machen, Fotos bearbeiten. Oder lesen. Fernsehen spielt für mich nur noch sonntags eine Rolle. Erst – ich geb’s zu – bei der Lindenstraße, der ich seit Anbeginn treu bin, dann beim Tatort und hinterher noch bei Jauch. Da aber nur, weil der Weg von der Couch zum Bett so weit ist. In der vergangenen Woche bin ich dann aber doch drei Mal vor dem Fernseher hängengeblieben, der sowieso gerade lief. Und deshalb kommen hier meine Notizen zu drei Mal öffentlich-rechtliches Fernsehen in einer Woche.
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Lieblos serviert: der Serviervorschlag

Kaum eine Lebensmittelverpackung ohne Serviervorschlag: Ob Eispackung oder Joghurt, Paniermehl oder verpackter Aufschnitt: Auf der Vorderseite prangt ein Foto des angerichteten Lebensmittels und daneben steht „Serviervorschlag“. Das muss angeblich so sein, damit der Verbraucher nicht denkt, die Deko auf dem Foto sei in der Verpackung mit drin. Der Hintergrund wird hier sehr gut erklärt. Tatsächlich aber ist der sogenannte Serviervorschlag bei den meisten Produkten ziemlich lieblos geraten.

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