gesehen
Fotos, Gemälde, Visuelles
-
Sternchen-Seiten: Wieder drei Fotoempfehlungen
Ich habe lange keine Sternchen-Seiten, also im Reader gebunkerten Seiten, mehr empfohlen. Dieses Mal gibt es wieder einen Dreierschlag von Beiträgen zur Fotografie. Hinreißende Bilder, die ich in den vergangenen Tagen auf anderen Blogs gefunden habe.
-
Tag des Friedhofs: Wirklich kein Ort wie jeder andere
Das kommende Wochenende (21./22. September) ist zum Tag des Friedhofs ausgerufen worden. Er steht diesmal unter dem Motto „Kein Ort wie jeder andere“. Veranstalter ist der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau gemeinsam mit den bundesweit tätigen Friedhofsgärtnern, Steinmetzen, Bestattern, Floristen, den Städten und Kommunen sowie Religionsgemeinschaften und Vereinen. Damit ist der Tag natürlich eine Art Werbeveranstaltung. Aber er weist auch darauf hin, dass sich ein Besuch auf dem Friedhof aus vielerlei Gründen lohnt – nicht nur um die Gräber von Verstorbenen zu besuchen.
-
Sonntagsausflug in den Knast
Ich geb’s offen zu: Ich war schon mal im Gefängnis. Sogar öfter als nur einmal. Ich war sogar in verschiedenen Gefängnissen. Nicht, dass ich dort eingesessen hätte. Aber durch meinen Beruf als Journalistin komme ich eben an Orte, an die andere nicht oder nicht freiwillig kommen. Wer mag, kann aber am jetzigen Sonntag (8. September 2013) einen Ausflug hinter schwedische Gardinen unternehmen.
-
Aus Mutters Fotoalbum: Die wahre Schwarzweiß-Fotografie
Schwarzweiß-Fotografie liegt im Trend. Gerade wenn Fotos einen künstlerischen Anstrich bekommen sollen, wählen viele Fotografen Schwarzweiß. Aber sogar in der Hochzeitsfotografie entdeckt man immer wieder Schwarzweiß-Bilder. Möglicherweise ein Umkehrschluss nach einigen Jahrzehnten Farbfotografie. Ich bin kein großer Fan von heutigen Schwarzweiß-Fotos. Alte dagegen mag ich sehr.
-
Die doppelte von Maltzan: zwei Künstlerinnen aus zwei Generationen
Vergangene Zeiten haben mich immer fasziniert. Besonders, wenn ungewöhnliche Frauen darin eine Rolle gespielt haben. Vor einigen Jahren bin ich bei meiner Arbeit als Reporterin auf eine vergessene Malerin gestoßen. Ihre Lebensgeschichte wäre eine gute Romanvorlage. Leider schreibe ich keine Romane, sondern nur Artikel. Hier ist sie also, die Lebensgeschichte von Alice Freifrau von Maltzahn (1883-1973), geborene Alice Marie Ella Markgräfin von Coligny-Petitjean. Allein der Name klingt wie Musik.
-
Linktipp: Kohleklappen – die tief liegenden Design-Höhepunkte
Es muss ja nicht immer ein endloser Riemen sein, den ich hier schreibe. Ich will mich heute mal ganz kurz fassen und meine Leser nur auf ein ungewöhnliches und sehr schönes Fotoprojekt aufmerksam machen. Der von mir sehr geschätzte und hier schon einmal empfohlene Fotograf Kilian Schoenberger überrascht mich immer wieder mit seinem aufmerksamen Blick und seinen ungewöhnlichen Projekten. Diesmal hat er sich tief hinab gebeugt und sich die Kohleklappen in Köln-Ehrenfeld vorgenommen. Aber seht selbst: Das Kohleklappen-Projekt.
-
Bist du alles Müller, oder was?
Der Durchschnittsdeutsche steht im Mittelpunkt einer neuen Reihe der ZDF-Sendung „Terry X“ mit dem Titel „Deutschland – wie wir leben“. Die erste Folge wird am morgigen Sonntag ausgestrahlt. Thomas Müller nennen die Macher der Sendung den Durchschnittsdeutschen, um den sich alles dreht. Dazu bietet das ZDF den Müllermeter an. Damit kann jeder testen, wie durchschnittlich er ist. Am Ende gibt es eine hübsche Ergebnis-Grafik zum herunterladen. Und so viel Müller steckt in mir. Wer „Thomas Müller“ googelt, kommt übrigens auf 5,58 Millionen Treffer. Ein Alleinstellungsmerkmal im Web ist dieser Name damit jedenfalls nicht.
-
Ahnen in Öl – vom Foto zum eigenen Familienmuseum
Ich habe Ahnen. Das ist nichts Besonderes, wer hat die nicht. Ich habe aber sogar eine Ahnengalerie. Nur habe ich sie nicht selber und werde sie nie haben. Denn was bei den britischen Royals mittlerweile gilt, gilt in unserer Familie nicht. Es gibt keine weibliche Thronfolge, und so wird mein Bruder, dritter in der Kinderreihe, aber ältester Junge, die Ahnen eines Tages bei sich aufhängen dürfen. Ich werde mich mit Fotos bescheiden müssen. Oder mir meine Ahnenbilder auf Leinwand ziehen lassen müssen. Das geht heutzutage wie bei einem echten Olgemälde, mit Keilrahmen und allem Drum und Dran.
-
Aus dem Pixel-Notizbuch: Wahre Gleichberechtigung
Es sind die kleinen Dinge, die viel über das Wesen einer Gesellschaft aussagen. Manchmal entdecke ich plötzlich solche Kleinigkeiten, die ein Indikator dafür sind. So wie in einer Fischfabrik in den isländischen Ostfjorden. Beim Gang zum Klo stieß ich auf der Suche nach Damen- und Herrentoilette auf dieses Piktrogramm. Herrenklo mit Wickelraum. Das ist wahre Gleichberechtigung, wenn der Wickelraum nicht automatisch auf dem Damenklo untergebracht ist. Ich mag mir nur nicht so recht vorzustellen, was passiert, wenn Frauen mit ihrem Baby allein unterwegs sind. Aber in einer Fischfabrik finden sich bestimmt viele handfeste Kerle, die sich nicht davor scheuen, einem fremden Baby den Hintern abzuwischen.
-
Müllkippe Meer: Ein Video zum Weinen
Unter dem Titel „Ein Meer von Plastik“ hat sich meine Zeitung, die Lübecker Nachrichten, heute einem traurigen Thema gewidmet: dem Plastikmüll, der unsere Meere überschwemmt. Zu diesem Thema habe ich jüngst aus Frankreich den Link zu einem Video von Chris Jordan bekommen. Der amerikanische Fotograf und Künstler beschäftigt sich mit Konsum und Müll und hat ein Projekt über die Insel Midway, ein Horror-Atoll im Nordpazifik, mit ins Leben gerufen. Wer nie darüber nachgedacht hat, bevor der Müll ins Meer wirft, muss sich dieses Video ansehen. Wer wissen will, was der Müll im Meer anrichtet, der schaue genau hin. Der Midwayfilm ist ein Video zum Weinen. Es fängt ganz harmlos an,…

















