Fotos, Gemälde, Visuelles

Kunst auf dem Bau: Die Fremden

"Die Fremden" von Thomas Schütte

Ich bin ein großer Fan von Kunst am Bau. Die Pflicht öffentlicher Bauherren, einen gewissen Teil der Bausumme – in der Regel ein Prozent  – für Kunst auszugeben, ist in meinen Augen eine Art Künstler-Arbeitslosenversicherung. Sie verschafft Künstlern, vor allem denen, die große Werke schaffen, eine Gelegenheit, diese auch zu verkaufen. Andererseits schafft die Kunst am Bau Kunst einen öffentlichen Raum und bereichert unsere Städte mit Kultur. Meine Lieblings-Kunst-am-Bau steht in Lübeck
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Aus dem Pixel-Notizbuch: Kreative Schildgestaltung

Wer mit offenen Augen durch die Welt läuft, der entdeckt am Wegesrand immer mal etwas zum Schmunzeln. Bei diesem Schild haben radikale Vegetarier oder sogar Veganer auf kreative Weise ihrer Forderung Ausdruck verliehen. Lange stand dieser Apell an einer Straßenkreuzung. Nun hat der Bauhof das Schild gegen ein neues ausgetauscht – ob wegen des Aufklebers oder wegen des schon etwas angegammelten Schildes, bleibt offen.

Kunst am Wegesrand: Ein Stündchen am Timmendorfer Strand

Dieser Tage hatte ich zwischen zwei Terminen Zeit, eine Stunde am Strand von Timmendorfer Strand entlang zu spazieren. Genauer: auf der Strandpromenade. Ein wunderschöner Weg zwischen dem eigentlichen Strand mit dem mit Strandhafer bewachsenen Küstenschutzwall und einer Reihe hübscher Villen in bester Lage. Der Weg selbst bietet Ausblicke auf die Ostsee, auf eine große Baustelle und auf allerlei Kunst am Wegesrand.
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HDR – zu viel Zucker für die Augen?

Marienkirche Ahrensbök
Marienkirche Ahrensbök

HDR-Fotografie soll die Mängel normaler Fotos bei starken Lichtunterschieden ausgleichen und brillante Fotos zustande bringen. Details, Kontrast, Farbtiefe – das alles kitzelt die HDR-Technik aus sonst vielleicht eher flauen Fotos heraus. Ein schönes Instrument, um die Bildausbeute besser und ansehnlicher zu machen. Und obendrein ein wunderbares Spielzeug. Aber wie soll das optimale HDR-Foto aussehen?
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Aus dem Pixel-Notizbuch: japanische Zierkirschen

Ich habe heute das Hintergrundbild auf meinem Arbeitsrechner geändert: Es wird höchste Zeit für ein bisschen Frühling. Zwar fegt draußen noch ein mehr als frischer Wind übers Land, aber bei viel Sonne und ein paar vorwitzigen Frühblühern fühlte es sich zumindest schon nach Vorfrühling an. Da war die Sehnsucht nach echter Blütenpracht groß. Und so habe ich ein Foto hervorgekramt, das ich im vergangenen Jahr gemacht habe. Unterwegs auf einer Landstraße in Holstein, sah ich aus dem Augenwinkel beim Vorbeifahren eine wunderbare Allee  aus japanischen Zierkirschen. Also umgedreht, gestoppt und schnell über den Zaun fotografiert. Herausgekommen ist eines meiner Lieblingsbilder. Und das gibt es heute für alle Frühlingssehnsüchtigen.
Märchengarten

Lesen geht durch den Magen

Ein junges Team hat eine alte Idee wieder aufgegriffen – und mich an eine der schönsten Fotostrecken erinnert, die ich jemals gesehen habe. Idee, Fotostrecke und das Vorhaben von zwei Studenten – Konstantin und Natalie – will ich hier gerne vorstellen. Alles zusammen macht Appetit auf gute Fotos, leckeres Essen und lesenswerte Literatur.
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Chapeau, Frau Schapowalow

Sie ist eine der bemerkenswertesten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts – und beinahe wäre sie vollends vergessen worden. Erst jetzt erleben die Fotos von Susanne Schapowalow eine Renaissance. Am 29. Januar feierte die Lady, die das Auge des Jazz war, ihren 90. Geburtstag.

Susanne Schapowalow feierte ihren 90.Geburtstag

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