genervt
Alltägliches, das einem das Leben schwer macht
-
Nerv mich nicht! Offener Brief an die Schule meines Kindes
Ich bin eine schlechte Mutter. Ich weiß nicht, was ein Helikopter mit dem Eltern sein zu tun hat, ich lasse das Kind allein mit dem Fahrrad fahren, ich bin in keiner symbiotischen Beziehung zum Kind und auch nicht sein bester Kumpel. Deshalb, liebe Schule, muss ich dir mal ein paar Sachen ins Klassenbuch schreiben.
-
Ein Hermes-Paket bekommen heißt kein Paket bekommen
2. Juni: Ware bestellt. 6. Juni: Ware verschickt. 20. Juni: immer noch kein Paket angekommen. Das ist der Stand von heute. Wir warten auf ein Paket, das Hermes zustellen soll. Wir brauchen das, was drin ist, ganz dringend. Doch weit und breit ist keine Ware zu sehen. Das kann passieren. Das ist dennoch sehr ärgerlich. Was aber besonders ärgerlich ist, ist die Kommunikation mit Hermes. Als Kunde fühle ich mich auf den Arm genommen. So geht das nicht!
-
Lightroom, du Aas: Oh Schreck, oh Schreck, alle Fotos weg
Seit gut einem Jahr nutze ich Lightroom und bin sehr zufrieden damit. Alles fein, bis jetzt. Plötzlich meldete mir das Programm, ein Zugriff auf meine Fotos sei nicht möglich. Dabei hatte ich doch gar nichts geändert. Aber Lightroom wollte und wollte die Ordner auf meinen externen Festplatten nicht finden. Welcher Schrecken, welche Panik. Die Lösung hieß: Laufwerkbuchstaben ändern. Aber wie?
-
Die dummen Offline-Eltern
Wir leben im Jahr 20 nach Öffnung des Internets für breite Bevölkerungskreise. Das ist längst kein Neuland mehr. Oder doch? Manchmal denke ich, alle, die älter als 20 Jahre sind, werden pauschal für völlig unfähig im Umgang mit dem Internet gehalten. Immer noch und immer wieder. Das ärgert mich. Merke: Auch wir Älteren kennen uns in der digitalen Welt aus. Und wir wollen uns nicht immer wieder sagen lassen, dass wir keine Ahnung haben.
-
Die eifrigsten Leser des Blogs: Spammer
Ich freue mich, wenn jemand oft hier vorbeikommt und sich womöglich intensiv mit meinem Blog beschäftigt. Ich freue mich aber gar nicht, wenn er Böses im Schilde führt. Es gibt eine Gruppe von Besuchern, die sich intensiver als jede andere hier einbringt. Dabei sollen sie mich doch bitte links liegen lassen. Spammer. Sie finden immer neue Kniffe.
-
Kein Zeit fürs Hobby – schon gar nicht für das Hobby bloggen
Das ist mir lange nicht passiert: Ich habe hier, im Dashboard meines Blog, seit zwei Tagen nicht mehr vorbei geschaut. Hat es das jemals vorher gegeben, es sei denn, ich war verreist? Nein, ich kann mich nicht daran erinnern. Seit ich dieses Blog vor drei Jahren begonnen habe, bin ich kaum mal einen Tag nicht unter dessen Motorhaube gewesen. Was ist also los? Die Lust am Bloggen verloren?
-
Spam-Alarm: Faxe fix löschen
Fax ist gestrig. Unsere 16- bis 18-jährigen Praktikanten in der Redaktion wissen gar nicht mehr, was das ist. Und doch drängeln sich plötzlich Faxe in mein Leben. Sie werden mir ins Postfach geschwemmt. Da kann doch nur Spam oder etwas anderes Böses dahinter stecken.
-
Kunstunterricht: Herausforderung für Geldbeutel und Können – der Eltern
Ich habe es getan. Zum ersten Mal seit 30 Jahren habe ich eine Frauenzeitschrift gekauft. So ein Heft voller Artikel – vielleicht ein bisschen hoch gegriffen, es sind mehr Bilderseiten mit Textschnipseln – über Mode, Schmuck und Styling. 2,95 Euro für 146 Seiten. Das Titelblatt verspricht mir Must-Haves, nach denen alle verrückt sind. Fashion Codes von irgendwelchen mit unbekannten Damen wie Lena Gercke. 498 Trendteile für unter 100 Euro und sexy Sommer-Styles. Reißt mich alles nicht vom Hocker. Muss es auch nicht, denn die Zeitschrift wird in Kürze zerschnitten und zu einer Hausaufgabe verarbeitet. Genauer: zu einem Style-Book.
-
Ebay-Passwort: Wenig Hilfe von Mr. Wenig
Ich habe eine E-Mail von Mr. Wenig bekommen. Devin Wenig ist President von Ebay Marketplaces und seine Mail ist in mehr als einer Hinsicht für den Empfänger ärgerlich.
-
Ruhe! Heute ist der Tag gegen den Lärm
Der 30. April ist der von der Deutschen Gesellschaft für Akustik ausgerufene Tag gegen den Lärm. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Die Ruhe weg“ und widmet sich speziell der sogenannten Verlärmung der Umwelt. Dabei ist Lärm zweierlei: Krach, der ins Ohr dringt, und Lärm, der die Gedanken, die Seele, den Kopf verwirrt. Beide Arten finde ich gleich störend.


















