genervt
Alltägliches, das einem das Leben schwer macht
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Auf der Suche nach dem unbekannten Fotografen
An dieser Stelle wollte ich heute eine Fotogeschichte veröffentlichen. „Aus Mutters Fotoalbum: Die wahren Schwarzweiß-Fotos“ heißt sie. Ich habe nämlich das Fotoalbum meiner Mutter mit Fotos aus der Zeit von 1930 bis 1960 geplündert. Hinreißende Bilder, die ich hier demnächst präsentieren werde. Vorher muss ich aber noch eine andere Geschichte erzählen. Es hat sich nämlich eine unerwartet hohe Urheberrechtshürde aufgetan.
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Höflicher als der Duden erlaubt: die neuen Sie-sie-Fehler
Alte Fehler, neue Fehler: Geschriebene und gesprochene Sprache wandelt sich. Was früher falsch war, taucht heute kaum noch auf, dafür kommen andere Fehler vermehrt zum Zuge. Eine solche Karriere hat die Verwechslung von wie und als – ich bin größer wie du – gemacht. Ganz neu im Rennen und schon ziemlich weit vorn ist die Verwechslung von höflichem Sie und dem Personalpronomen sie.
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Bloggers Handwerkszeug: Kontrollzwang und Flexibilität
Hier war es die vergangenen Tage sehr ruhig. Das heißt nicht, dass ich nicht am Blog gearbeitet hätte. Aber eben hinter den Kulissen. Dabei ist mir die Erkenntnis gekommen, dass der Blogger neben allem anderen vor allem zwei Dinge braucht: Kontrollzwang und Flexibilität. Sonst läuft schnell mal etwas aus dem Ruder.
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Tempo und Drosselung: Telekom schmiert Dorfkunden doppelt an
So, nun ist also die Katze aus dem Sack: Die Telekom drosselt die Festnetz-Flatrate. Das hat das Unternehmen selbst gestern bekannt gegeben. Die Empörung ist groß und stützt sich vor allem auf die Forderung nach Netzneutralität. Netzpolitik.org überschreibt seinen Artikel dazu mit den Schlagworten Drosselung und Diskriminierung. Doppelt diskriminiert sind die Telekom-Kunden auf dem flachen Lande. Flottes Internet gibt es für sie gar nicht. Und sie haben oft nicht einmal eine Alternative zur Telekom.
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Unfrohe Ostern – das verlängerte Chaos-Wochenende
Das hier ist ein Klagelied. Wir wissen ja, dass am Wochenende hierzulande nicht viel läuft an Service. Wenn das Wochenende dann aber noch so lang ist wie das Osterwochenende, dann werden kleine und mittlere Katastrophen zu ganz großen. Ich bin gleich von mehreren heimgesucht worden. Eine davon hat mit diesem Blog zu tun.
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Neuer Schutz: Die WordPress-Hacker austricksen
Es nimmt kein Ende: Immer wieder versuchen Hacker, sich ins WordPress-Backend einzuloggen. Die Angriffe kommen im Wellen, mal ist es etwas ruhiger, mal geht die Post ab. Jetzt gibt es einen neuen Weg, WordPress noch sicherer zu machen. Eine doppelte Authentifizierung (schreckliches Wort).
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Die betroffene Gesellschaft: Plädoyer für mehr Gelassenheit
Ich bin doch gar nicht so schlimm, wie mir unterstellt wird. Warum ich das schreibe? Weil man mir vorwirft, ich sei behindertenfeindlich, hochnäsig, bildungsbürgerarrogant, ach, was weiß ich alles. Eingebracht hat mir das meine Liebe zu korrekt geschriebenem Deutsch und ein einfacher Kommentar auf einem Blog. Dabei habe ich nur kurz die Form kritisiert, aber dem Schreiber in der Sache Recht gegeben. Das wollte aber offenbar niemand lesen. Am besten, man unterstellt der Kommentatorin, in diesem Falle mir, erst einmal alle denkbaren bösen Motive. Dabei ginge es auch anders. Ein polemisches Plädoyer für etwas mehr Gelassenheit.
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Dammbruch: ARD führt Deppenleerzeichen ein
Es ist passiert: Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber die Schreib- und Sprachverschluderung hat nun auch Bastionen erobert, von denen ich nie geglaubt hätte, dass sie fallen könnten. Zunächst hielt ich es für ein Versehen, aber es stimmt: Die ARD führt das Deppenleerzeichen ein und macht es damit gesellschaftsfähig. Und dann auf eine Art, die schlimmer gar nicht geht. Erklärung des Senders: Es war eine künstlerische Entscheidung. Aha.
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Schrauben statt Schreiben: Unordnung im Blog-Innenleben
Hier tut sich im Moment inhaltlich nicht allzu viel. Etliche Blogposts hängen in der Warteschlange. Keine Zeit, sie fertig zu stellen und zu veröffentlichen. Denn ich musste leider mal wieder am Blog herumschrauben. Und jetzt spielt Jetpack – das Super-Plugin – nicht mehr mit mir. Dabei habe ich es doch so gemocht. Aber an irgendeiner Stelle habe ich einen Fehler gemacht, der sich nun nicht mehr beheben lässt. Das Ganze hat eine Vorgeschichte.
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Der Pflegespray-Laden
Die Frau war heute im Schuhgeschäft. Das gehört sich ab und zu so, steht in der Stellenbeschreibung für Frauen drin. Und was gibt es im Schuhgeschäft zu kaufen? Schuhe natürlich. Aber angepriesen wird dort etwas ganz anderes. Und zwar jedes Mal, wenn die Frau mit ihrer neuesten Eroberung an der Kasse steht.
















