gestaunt
Kurioses, das mir augefallen ist
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VG Wort: Klickzahl-Abzug und Fallstricke für Blogger
Ich bin schon lange VG-Wort-Kundin. Steht bei mir in der Stellenbeschreibung. Seit zwei Jahren läuft nun dieses Blog, und natürlich stecken da auch VG-Wort-Zählmarken drin. Jetzt kam zum ersten Mal die ersehnte Mail, dass Texte auf diesem Blog die Mindestklickzahlen erreicht haben und für die Vergütung gemeldet werden können. Umso größer war dann die Enttäuschung, als ich die Meldung abgeben wollte. Mindestanforderungen nicht erfüllt, kein Geld dieses Jahr. Denn die Hürden sind hoch. Höher, als der Blogger denkt.
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Lost Places – eine faszinierende Fotografie-Richtung
Fotografen haben einen Blick für das Besondere. Verfallenes, Marodes, Ausgeblichenes und Abblätterndes ist etwas Besonderes. Eine besondere Richtung der Fotografie widmet sich den Lost Places, den verlorenen Plätzen. Einen Lost Place, einen verlorenen Platz, habe ich vor der eigenen Haustür. Eine verfallene Ziegelei. Wenn einem so ein Motiv zu Füßen liegt, gibt es natürlich kein Halten mehr. Ich war oft dort und habe den Verfall fotografiert. Die wahren Lost Places, Motive für großartige Fotografen, liegen aber ganz woanders.
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Skandal: Spuren von Kuhmilch im Käse
In Zeiten immer neuer Lebensmittelskandale habe ich mir trotz allem nicht den Appetit verderben lassen. Aber ich schaue schon genauer hin, was auf den Tisch und den Teller kommt. Und da fällt mir doch so einiges auf, was ich vorher jahrelang gar nicht bemerkt habe. Gerade habe ich am Abendbrottisch einen neuen Lebensmittelskandal entdeckt. Kuhmilch im Käse Im Ziegenkäse!
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Ich will Kommentare – hier im Blog!
Christoph von Gallera vom Mittelhessenblog hat im jüngsten „Kurzgucker“ etwas angestoßen, was mir schon lange auf der Seele liegt: Er spricht sich für Blog-Kommentare aus – im Blog. „Wem gehört das Web: Facebook, Twitter und Co oder doch noch den Usern?“, fragt Christoph und beklagt, dass Interaktion nicht mehr auf den Webseiten stattfindet, sondern bei Facebook oder auf Twitter. Eine Klage, in die ich gern mit einstimme.
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Das große Aufräumen: Abtauchen in die Vergangenheit
Wir ziehen um. Nicht von einer Adresse zur anderen, sondern innerhalb des Hauses. Das Gästezimmer wird Arbeitszimmer, das Kinderzimmer Gästezimmer und das Zweitwohn- und Arbeitszimmer mit satten 25 Quadratmetern bekommt das halbwüchsige Kind. So eine Umräumaktion setzt aber ausgiebiges Ausmisten voraus. Und so habe ich zwei Tage lang den Inhalt fast jeden Schrankes sortiert. Dabei sind wahre Schätze zum Vorschein gekommen.
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Hungerstreik beendet: Norbert Denef isst wieder
Vor 46 Tagen habe ich hier über Norbert Denef berichtet, einen Mann, der für seine Überzeugung in den Hungerstreik getreten ist. Das Missbrauchsopfer der katholischen Kirche hat nichts mehr gegessen, um dafür zu kämpfen, dass die Verjährung für sexuellen Missbrauch aufgehoben wird. Nie hätte ich gedacht, dass Denef so lange durchhält. Sein Ziel hat er nicht erreicht, aber den Hungerstreik dennoch abgebrochen.
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Dinge, die die Welt nicht braucht
Sie liegen gern als Beilage in landlustigen Zeitschriften oder Heften über schöneres Wohnen: kleine Kataloge, die das Beste aus den Tiefen eines Versandhandels-Lagers anpreisen, um den Leser, besser die Leserin zum Bestellen eines Artikels und gleich noch des großen Kataloges zu bewegen. Ein Streifzug durch die Welt der Dinge, die die Welt nicht braucht.
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Stromverbrauch: Von der Gans auf die Spitze getrieben
Jetzt rotiert wieder der Stromzähler im Keller. Denn es ist der Tag der Gänsebratenspitze. Keine Idee, was das ist? Gans, Verzeihung, ganz einfach: Heute zwischen 10 Uhr und 12.30 Uhr schnellt der Stromverbrauch in Deutschland nach oben, weil traditionell am 1. Weihnachtsfeiertag die Gans oder sonst ein großer Braten in den Ofen geschoben wird.
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Das Rätsel Stromrechnung
Das Jahresende ist die Zeit der Abrechnungen. Jedes Mal ein Grund zum Ärger ist die Stromrechnung. Die kann nämlich so, wie sie errechnet ist, einfach nicht aufgehen. Zumindest nicht, wenn man sie mit gesundem Menschenverstand betrachtet.
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Feng hui
In meinem Besitz befindet sich ein edles Tässchen. Es ist aus feinstem Porzellan, dick mit Gold belegt und, ebenfalls in Gold, mit Namen und Geburtsdatum meines Urgroßvaters beschriftet. Das ist ein böses Tässchen, habe ich jetzt erfahren. Es fesselt meine Gedanken und Gefühle in der Vergangenheit, lässt mich im Anno dunnemals verhaftet sein und ermöglicht es mir nicht, in die Zukunft zu denken und mich Neuem zu öffnen. Damit bin ich zur Erfolgs- und Glücklosigkeit verdammt. Also weg mit dem Tässchen in den Müll! Ist doch sowieso nur sentimentaler Schrott. Sich beherzt von „ererbtem Krempel“ zu befreien, empfiehlt ein Feng-Shui-Ratgeber, der mir jüngst in die Hände fiel. Ist die Wohnung…











