Pyrolirium

Meine liebsten Blogs: So, da müsst ihr jetzt durch

| 3 Kommentare

Juliane, der/die Sprachpingel, hat mich für den „Liebsten-Award“ nominiert. Das ist erstens eine Ehre und macht zweitens Arbeit. Schreibarbeit. Aber lieben wir die nicht alle, die wir regelmäßig ein Blog mit Text bestücken? Also nicht gejammert, sondern frisch ans Werk, die elf Fragen von Juliane beantworten. Es hat Spaß gemacht und ich hoffe, die von mir Nominierten haben ebenso viel Spaß daran.

Ist dein Blog aus einer geplanten (strategischen) Entscheidung heraus entstanden oder eher spontan?
Halbwegs spontan. Ich wollte mir die Belastung eines eigenen Blogs neben einem durchschnittlichen Zehn-Stunden-Tag – manchmal deutlich mehr – und Familie und anderen Hobbys nicht antun. Aber Twitterfreund und Froschschenkel-Liebhaber @stecki hat mir das Bloggen immer mal wieder nahegelegt. Da habe ich mich irgendwann dazu entschlossen. Ohne zu wissen, was auf mich zukommt. Die Technik hat mir doch einiges Kopfzerbrechen bereitet, da ich davon keine Ahnung hatte. Nun läuft das Blog mehr als drei Jahre und macht mir immer noch Spaß. Da ich eine geübte Schnellschreiberin bin und mir selten die Themen ausgehen, belastet es mich nicht allzusehr. Ich schreibe früh morgens und manchmal abends, das passt schon.

Wie nah sind die Blog-Inhalte dem Thema, mit dem du dein Geld verdienst?
Ziemlich nahe. Ich bin Lokalreporterin, viel unterwegs und außer für Text auch für Fotos zuständig. Also sind Journalismus, Sprache und Fotografie meine bevorzugten Themen. Bei vielen beruflichen Terminen fällt etwas fürs Blog ab, und sei es nur die verschwurbelte Sprache von Verwaltungen, die ich gerne mal aufgreife. Oder das Polizeideutsch, das uns täglich mit den Pressemitteilungen der Polizei-Pressestellen in die Redaktion kommt.

Hast du über dein Blog schon Kunden gewonnen?
Da ich nicht selbstständig bin, stellt sich diese Frage für mich nicht.

Bloggst du mit eigenen Vorgaben (z. B. »mindestens ein Artikel pro Woche« oder »mindestens XY Zeichen pro Artikel«)?
Ich habe mir mal vorgenommen, jeden zweiten Tag einen Artikel zu veröffentlichen. Das schaffe ich oft, aber nicht immer. Die Schlagzahl könnte höher sein, wenn ich öfter mal Schnipseln bloggen würde. Das habe ich mir vorgenommen, aber im Hinterkopf hat sich doch immer der Anspruch eingenistet, längere Texte zu schreiben. So haben sich die zwei bis drei Tage Abstand eingependelt.

Hast du noch weitere Blogs außer dem, mit dem ich dich hier nominiert habe?
Ich habe mich mal bei Tumblr angemeldet, mache da aber nicht viel bis gar nichts. Allerdings habe ich dort einen Zweitblog angelegt für die kreativen Kennzeichen. Leider komme ich nicht dazu, dieses Blog regelmäßig zu pflegen, obwohl es ein reines Foto-Blog ist und schon ein paar nette Bildchen online sind.

Mal unabhängig von Marketing- oder sonstigen geschäftlichen Aspekten: Was bedeutet dir dein Blog persönlich?
Die Möglichkeit, dort Themen und Texte unterzubringen, die ich in der Zeitung nicht loswerde, etwa weil der lokale Bezug fehlt. Außerdem plaudere ich im Blog gerne über mein Berufsleben, und das hat in der Zeitung nichts zu suchen. Dort schreibe ich über andere, nicht über mich.

Reale oder fiktive Person, tot oder lebendig – spielt alles keine Rolle: Wen würdest du gern mal als Gastautor/-in in deinem Blog schreiben lassen – und worüber?
Ralf Heimann, den Kollegen mit der toten Kuh*. Er schreibt auf seinem Blog Operation Harakiri hinreißend über Lokaljournalismus und thematisiert all das, was ich als festangestellte Nahbereichsreporterin im Blog nicht schreiben würde. Schließlich macht mir mein Job sehr viel Spaß und mein Arbeitgeber, die Lübecker Nachrichten, sind eine ambitionierte und spannende Regionalzeitung. Trotzdem gibt es vieles, über das man im Lokaljournalismus reden müsste. Das tut Ralf auf unnachahmliche Art. Außerdem hat mir die tote Kuh so viel Vergnügen gemacht.

Gibt es Dinge, die du ohne dein Blog nicht erreicht oder erlebt hättest? Welche sind das?
Die weite Welt der Blogosphäre zu entdecken. Erst seit ich selber blogge, lese ich intensiv Blogs. Das hat meinen Horizont enorm erweitert.

Wie wichtig sind dir Schreibstil und Rechtschreibung in deinem Blog?
Sehr, sehr, sehr wichtig. Schließlich schreibe ich über guten Stil und richtige Rechtschreibung. Und wer im Glashaus sitzt . . . (Achtung, ein Fall für @floselwolke)

Du darfst in der Neuauflage eines Filmklassikers mitspielen. Welchen Film und welche Rolle wählst du, und warum?
Scarlett O’Hara in „Vom Winde verweht“. Ich wollte schon als Kind immer mal so tolle Reifrock-Kleider tragen.

Womit kann man dir IMMER eine Freude machen?
Mit einem gesattelten Pferd, einem Orchester, das meinem Chor beim Singen begleitet – kommt leider nur zwei Mal im Jahr, bei der Generalprobe und beim Konzert, vor – und mit einer Reise, egal wohin.

Nun komme ich zur Nominierung

Zuerst: Alle, die von Juliane nominiert wurden, kommen umgehend in den Feedreader. Vielen Dank, dass Du mich auf so viele schöne Blogs gestoßen hast.

Hier meine Fragen:
  • Woher stammen Deine Blog-Ideen?
  • Was tust Du, wenn Dir partout nichts einfällt? Gar nicht bloggen oder nach Themen suchen?
  • Wie viel Zeit verwendest Du auf einzelne Blogbeiträge?
  • Welches war Dein erfolgreichster Blogpost? Verlinke ihn bitte hier.
  • Wie wichtig findest Du ein Foto/Fotos in Blogposts? Geht es auch ohne oder sind sie zwingend erforderlich?
  • Wie oft kommentierst Du auf anderen Blogs?
  • Welches Buch liest Du gerade?
  • Welches Land würdest Du gern einmal besuchen und warum?
  • In welcher Zeit würdest Du gern mal für zwei Wochen leben? Warum?
  • Welche Musik hörst Du gerne?
  • Hast Du einen Lieblingsort? Zeige ein Foto davon.

Ich würde mich freuen, wenn die folgenden Blogger meine Fragen beantworten und den Award weiterreichen (ich habe nicht geguckt, ob sie schon mal dran waren).

Alex von Offenes Blog
Ghost von Wunderbarer Alltag
Sigrid von Neues aus dem Forsthaus
Michael Stacheder  (auch wenn das Thema nicht in sein Beuteschema fällt)
Maximilian von Herzdamengeschichten  (auch wenn sein Blog nicht unbekannt ist, aber er schreibt so schön)
Monika von Welt der Kultur
Ilse von Silvernerd
Stefanie von Nordkomplott
Michael von Licht(in)former  (falls er Lust hat, ich finde halt sein Blog so gut, aber auch für ihn passt ein Award nicht ins Beuteschema)
Anne von Neontrauma (weil ich sie gerade erst entdeckt habe)
Birgit von birgitengelhardt.de

Fühlt Euch nicht gedrängt. Ich würde mich aber freuen, wenn Ihr mitmacht.

 

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Autor: Susanne

Susanne Peyronnet *1960 Wurzeln in Niedersachsen Leben in Schleswig-Holstein Redakteurin seit 1981 Hobbys: Reisen, Lesen, Reiten Musik: Klassik, Klassik, Klassik (Ausnahme Kammermusik) Länder: Deutschland, Frankreich

3 Kommentare

  1. Susanne, danke, aber… ich schrieb in meinem Blog bereits einmal, dass ich auf keine „Stöckchen“ eingehen werde. Da du aber eine Antwort verdient hast, sollst du nicht leer ausgehen:

    Woher stammen Deine Blog-Ideen?
    Spontan aus meinem Kopf, aus dem Alltag, aus gelesenen Artikeln, Erfahrungen… was das Leben halt so hergibt.

    Was tust Du, wenn Dir partout nichts einfällt? Gar nicht bloggen oder nach Themen suchen?
    Es fällt einem immer etwas ein. Nicht bloggen gibt es bei mir nicht. Dann wird eben gesucht.

    Wie viel Zeit verwendest Du auf einzelne Blogbeiträge?
    Unterschiedlich. Mal eine Viertelstunde, halbe Stunde. Mal 1-2 Stunden oder mehr… je nachdem wieviel Recherche ansteht.

    Welches war Dein erfolgreichster Blogpost? Verlinke ihn bitte hier.
    Rechts in meiner Sidebar findet man die erfolgreichsten Artikel.

    Wie wichtig findest Du ein Foto/Fotos in Blogposts? Geht es auch ohne oder sind sie zwingend erforderlich?
    Fotos unterstreichen natürlich den gesamten Artikel, aber erzwingen sollte man nichts. Mal lieber nichts, als etwas was künstlich oder gar unpassend aussieht.

    Wie oft kommentierst Du auf anderen Blogs?
    Täglich.

    Welches Buch liest Du gerade?
    Keines.

    Welches Land würdest Du gern einmal besuchen und warum?
    Chile. Weil ich einmal kurz davor stand. Neuseeland.

    In welcher Zeit würdest Du gern mal für zwei Wochen leben? Warum?
    Ich bin glücklich mit meiner Zeit. Aber die alten Griechen, die Römer, Kolumbus und Entdeckungsreisen… es gibt sicherlich einige interessante Zeiten.

    Welche Musik hörst Du gerne?
    Radio, Rock, alles was Gitarre, Schlagzeug hat…

    Hast Du einen Lieblingsort? Zeige ein Foto davon.
    Das eigene Zuhause.

    Danke für dein Verständnis, Susanne.

    Alles Gute mit deinem Stöckchen.

  2. Liebe Susanne,
    heute habe ich es endlich geschafft, Deine Fragen zu beantworten:
    http://forsthaus.blogspot.de/2014/10/award.html

    Mein erfolgreichster Artikel: http://forsthaus.blogspot.de/2011/01/auflosung.html
    uralt und mit gelöschten Bildern

    Ich werde allerdings das Stöckchen nicht weitergeben.

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