Bunt und witzig - der Stuhl aus Kronkorken

Bunt und witzig – der Stuhl aus Kronkorken

„Armut macht kreativ“, sagt Samba Camara. Weil es an Geld fehlt, werden überall in Afrika Spielzeug und Gebrauchsgegenstände aus Schrott oder aus ausgedienten Plastikflaschen hergestellt. Junge afrikanische Künstler erheben diese Art des Recyclings mittlerweile zur Kunstform. Ein solches Beispiel aus dem Senegal habe ich gerade auf einem Weihnachtsmarkt in Eutin gefunden: der Stuhl aus Kronkorken.

Samba Camara und der Kronkorkenstuhl von Baba Diawara
Samba Camara und der Kronkorkenstuhl von Baba Diawara


Der Senegalese Samba Camara aus Oldenburg in Oldenburg betreibt das Geschäft Le Makoussa. „Afrika und mehr“ steht im Untertitel des Ladens. Dort vertreibt Camara die Kronkorkenstühle von Babacar Diawara (nicht zu verwechseln mit dem Fußballspieler), einem Senegalesen, der diese Stühle bisher exklusiv herstellt. Ich finde sie einfach hinreißend. Was für eine tolle Idee.

Die Rückenlehne - ein Querschnitt durch das Getränkesortiment.
Die Rückenlehne – ein Querschnitt durch das Getränkesortiment.
Selbst die Armlehnen sind aus Kronkorken gefertigt.
Selbst die Armlehnen sind aus Kronkorken gefertigt.

Camara hat außer den Stühlen noch viel mehr Kunst aus Schrott im Angebot. Er ist am ersten Adventswochenende in der „Werkstatt  der Engel“ im Eutiner Schloss zu finden und am zweiten und dritten Adventswochende bei der „Schlossweihnacht auf dem Lande“ in Wotersen.

Mehr über Schrottkunst in Afrika steht hier. Wie Diawara und andere Künstler aus dem Senegal Schrott zu Kunst machen, zeigt dieser BBC-Beitrag.

Bunt und witzig - der Stuhl aus Kronkorken

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