Silvester-Feuerwerk auf dem Dorf fotografiert
Ich bin mal wieder losgezogen, Silvester-Feuerwerk fotografieren. Da ich nicht so weit fahren wollte, habe ich die Kirche im nächsten Dorf als Standort gewählt. Kein einfaches Unterfangen.
Die Tipps für gute Feuerwerk-Fotos habe ich zum Jahreswechsel 2023/24 in Lübeck mit Erfolg angewandt. Ich war mir sicher, auf dem Dorf funktioniert das genauso. Falsch gedacht. Als Standort hatte ich mir die Katharinenkirche in Gnissau ausgesucht. Markanter Bau plus Feuerwerk, das müsste doch funktionieren. Hat es leider nur sehr eingeschränkt.
Mit der empfohlenen Asa-Zahl von 100 gab es trotz langer Belichtungszeit auf den Fotos so gut wie nichts zu sehen. Einfach zu wenig Restlicht. Die Straßenlaternen waren längst ausgestellt, und die Böllerdichte war viel zu gering, um genug Licht in die Kamera zu geben. Das war damals in Lübeck ganz anders. Großstadt versus Dorf halt.
Zu wenig Silvester-Feuerwerk auf dem Dorf
Nach einiger Zeit drehten die Bewohner von Gnissau dann doch noch etwas auf, sodass mindestens einige Fotos ganz gut geworden sind. Etwas nachbearbeitet, und schon hat mich das Ergebnis einigermaßen zufrieden gestellt. Hinzu kam allerdings noch dichter Regen, was die Sache nicht einfacher machte. Ich habe immer mit der einen Hand den Auslöser gedrückt und mit der anderen den Schirm gehalten. Nach der Rückkehr musste ich das Stativ ausgefahren zum Trocknen stehen lassen.
Das in meinen Augen beste Foto aus der Nacht, das Titelbild dieses Posts, ist mit Blende 19 bei 1200 Asa und einer Belichtungszeit von 26 Sekunden entstanden. Bisschen viel Rauschen drin für meinen Geschmack, aber das ließ sich nicht ändern. Und die Feuchtigkeit in der Luft hat es auch nicht besser gemacht. Immerhin ist die Fassade der Kirche gut zu erkennen.







