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	<title>Klassische Musik Archive - Pyrolirium</title>
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	<title>Klassische Musik Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Zimbelstern: Der Höhepunkt im Weihnachtsgottesdienst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2025 10:45:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="437" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zimbelstern.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Zimbelstern am Prospekt der Orgel in Pronstorf." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zimbelstern.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zimbelstern-150x82.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zimbelstern-768x420.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Es ist jedes Jahr der Höhepunkt für mich im Weihnachtsgottesdienst: Wenn zur letzten Strophe von &#8222;Oh Du Fröhliche&#8220; der Zimbelstern an der Orgel erklingt. Unsere kleine Vicelinkirche in Pronstorf verfügt über zwei Besonderheiten. Einen schwebenden Taufengel und eine Orgel mit Zimbelstern. Die Orgel wurde 1999 von der dänischen Orgelbaufirma Marcussen &#38; Søn gebaut. Der Zimbelstern firmiert unter Nebenregister und Spielhilfen. Er wird auch als Effektregister bezeichnet. Heiligabend erklingt der Zimbelstern Allzu oft kommt der klingende Stern nicht zum Einsatz. Ich kenne seinen Klang bisher im Gottesdienst an Heiligabend immer bei der letzten Strophe von &#8222;Oh Du Fröhliche&#8220;. Weshalb Organisten den Zimbelstern angeblich scherzhaft Zimtstern nennen. Diesmal hat der Organist den Stern im Weihnachtsgottesdienst aber bereits ab der ersten Strophe angestellt. Ich habe davon aus dem Kirchenschiff heraus ein kleines Video gemacht, bei dem der Klang des Zimbelsterns aber ziemlich vom Gesang der Gemeinde überdeckt wird. Deshalb gibt es hier ein besseres Klangbeispiel. Das Video zeigt auch die Funktionsweise des Zimbelsterns. Zimbelsterne lassen sich seit dem 15. Jahrhundert nachweisen. Letztlich setzen sie sich aus zwei Komponenten zusammen: dem am Orgelprospekt angebrachten, sich drehenden Stern und im Hintergrund den Zimbeln genannten Glöckchen. Mir als Besucherin des Weihnachtsgottesdienstes ist die Funktionsweise letztlich egal. Ich freue mich immer sehr, wenn die Gemeinde nach dem Lied &#8222;Stille Nacht&#8220; in der dunklen Kirche das &#8222;Oh Du Fröhliche&#8220; schmettert und dazu der glockenhelle Klang der Zimbeln ertönt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/zimbelstern-der-hoehepunkt-im-weihnachtsgottesdienst/">Zimbelstern: Der Höhepunkt im Weihnachtsgottesdienst</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="437" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zimbelstern.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Zimbelstern am Prospekt der Orgel in Pronstorf." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zimbelstern.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zimbelstern-150x82.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zimbelstern-768x420.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Es ist jedes Jahr der Höhepunkt für mich im Weihnachtsgottesdienst: Wenn zur letzten Strophe von &#8222;Oh Du Fröhliche&#8220; der Zimbelstern an der Orgel erklingt.</p>



<span id="more-14507"></span>



<p>Unsere kleine Vicelinkirche in Pronstorf verfügt über zwei Besonderheiten. Einen <a href="https://pyrolim.de/pyropro/der-herabgelassene-engel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schwebenden Taufengel</a> und eine Orgel mit Zimbelstern. Die Orgel wurde 1999 von der dänischen Orgelbaufirma <a href="https://marcussen-son.dk/?lang=en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marcussen &amp; Søn</a> gebaut. Der Zimbelstern firmiert unter Nebenregister und Spielhilfen. Er wird auch als Effektregister bezeichnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heiligabend erklingt der Zimbelstern</h2>



<p>Allzu oft kommt der klingende Stern nicht zum Einsatz. Ich kenne seinen Klang bisher im Gottesdienst an Heiligabend immer bei der letzten Strophe von &#8222;Oh Du Fröhliche&#8220;. Weshalb Organisten den Zimbelstern angeblich scherzhaft Zimtstern nennen. Diesmal hat der Organist den Stern im Weihnachtsgottesdienst aber bereits ab der ersten Strophe angestellt. Ich habe davon aus dem Kirchenschiff heraus ein kleines Video gemacht, bei dem der Klang des Zimbelsterns aber ziemlich vom Gesang der Gemeinde überdeckt wird. Deshalb gibt es hier ein besseres Klangbeispiel. Das Video zeigt auch die Funktionsweise des Zimbelsterns.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Zimbelstern beim &quot;O Du fröhliche&quot;, Klosterkirche Mariä Himmelfahrt, Ulm-Söflingen." width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/6115aVVTwfk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Zimbelsterne lassen sich seit dem 15. Jahrhundert nachweisen. Letztlich setzen sie sich aus zwei Komponenten zusammen: dem am Orgelprospekt angebrachten, sich drehenden Stern und im Hintergrund den Zimbeln genannten Glöckchen. Mir als Besucherin des Weihnachtsgottesdienstes ist die Funktionsweise letztlich egal. Ich freue mich immer sehr, wenn die Gemeinde nach dem Lied &#8222;Stille Nacht&#8220; in der dunklen Kirche das &#8222;Oh Du Fröhliche&#8220; schmettert und dazu der glockenhelle Klang der Zimbeln ertönt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/zimbelstern-der-hoehepunkt-im-weihnachtsgottesdienst/">Zimbelstern: Der Höhepunkt im Weihnachtsgottesdienst</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Eine Orgel wird gereinigt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2025 17:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orgel1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Orgelbauer Andreas Kulitza vor der offenen Orgel der St.-Johannes-Kirche." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orgel1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orgel1-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orgel1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Einmal fegen und feucht durchwischen ist nicht. Wenn eine Orgel gereinigt werden muss, ist das nicht nur ein erheblicher Aufwand, sondern auch ein Fall für Spezialisten. Die St.-Johannes-Kirche in Lübeck-Kücknitz ist gerade erst aufwendig erneuert worden. Nach den Bauarbeiten, die trotz aller Vorsicht doch einigen Staub aufwirbelten, war es an der Zeit, die Kleuker-Orgel zu überholen. „Normalerweise wird eine Orgel alle 25-30 Jahre generalgereinigt“, sagt Kirchenmusiker Norbert Drechsler. Für die Kücknitzer Orgel ist es das erste Mal, dass sie seit ihrer Inbetriebnahme vor 47 Jahren gereinigt wird. Noch sind die Arbeiten nicht ganz abgeschlossen, aber zu Weihnachten soll die Orgel wieder erklingen. Deshalb legte Orgelbauer Andreas Kulitza (Foto) von der Orgelbaufirma Rudolf von Beckerath aus Hamburg am zweiten Adventssonntag eine Sonderschicht ein. Schließlich muss der Zeitrahmen eingehalten werden, berichtet er. Orgel mit 1558 Pfeifen Bei der Kücknitzer Orgel mussten 1558 Pfeifen ausgebaut, einzeln von Schmutz befreit und erst mal gut geordnet auf der Empore abgelegt werden. Denn das Putzen beschränkt sich keineswegs auf die Pfeifen. Auch die Windlade wird – flapsig ausgedrückt – abgestaubt. Bälge müssen nach so langer Zeit ersetzt werden, da das Material brüchig wird, erläutert Kulitza weiter. Ohne diese Bälge kein Wind, ohne Wind kein Orgelton. Gefertigt werden die Bälge aus Gummituch, ein Lederersatz aus mit Gummi belegtem Gewebe, wie Kulitza weiter erklärt. Das ist heutzutage das Material der Wahl. Im Verlauf der Reinigung ist auch die Elektronik der Orgel überarbeitet worden. Und sie hat eine Setzeranlage bekommen, mit der sich Registrierungen programmieren lassen. Die Register-Tasten – keine Züge &#8211; sind bei der Kücknitzer Orgel über dem obersten Manual eingebaut. Aus gutem Grund. Die Orgel ist nach den Bedürfnissen des damaligen Kirchenmusikers Berthold Mindner gebaut worden. Als Kriegsversehrter hatte er nur einen Arm, was seinem Orgelspiel aber nicht anzuhören war. Norbert Drechsler spielt die Kücknitzer Orgel seit 1990. Dass sie jetzt mal aufpoliert werden musste, war bereits seit einiger Zeit klar. „Als Spieler merkt man, dass einzelne Pfeifen nicht mehr richtig ansprechen; die Tastatur ist ausgeleiert und ungleichmäßig“, sagt Drechsler. Orgelbauer Kulitza hat die Orgel komplett auseinander genommen und baut sie gerade wieder zusammen. Lagen irgendwo im Inneren tote Mäuse? Eine war da, berichtet Drechsler. Kubitza hat keine entdeckt. „Hier haben wir keine Überraschungen erlebt.“ Es komme aber durchaus vor, dass er in Orgelpfeifen tote Tiere findet, häufiger Fledermäuse als Mäuse und manchmal Vögel. Die langen Rohre seien zu glatt, die Tiere könnten sich, einmal hineingefallen, nicht wieder nach oben hangeln. Und auch nicht hinausfliegen. So sterben sie, vertrocknen, und irgendwann werden sie bei einer Orgel-Reinigung gefunden. Orgelreinigung kostet 70.000 Euro Für die Orgelreinigung musste die Kirchengemeinde eine ganze Menge Geld aufbringen. Sie kostet knapp 70.000 Euro. Nach Angaben von Pastor Albrecht Martins hat der Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg zugesagt, das Projekt mit 30 Prozent der Kosten, etwa 21.000 Euro, zu bezuschussen. Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, rund 35.000 Euro aus Rücklagen der Gemeinde dafür umzuwidmen. Knapp 15.000 Euro sind bisher durch Spenden und Kollekten zusammen gekommen, darunter 13 Spenden zwischen 200 und 1000 Euro. Einen kleinen Teil davon hat der Chor mit einem Flohmarkt erwirtschaftet.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orgel1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Orgelbauer Andreas Kulitza vor der offenen Orgel der St.-Johannes-Kirche." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orgel1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orgel1-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orgel1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Einmal fegen und feucht durchwischen ist nicht. Wenn eine Orgel gereinigt werden muss, ist das nicht nur ein erheblicher Aufwand, sondern auch ein Fall für Spezialisten.</p>



<span id="more-14495"></span>



<p>Die St.-Johannes-Kirche in Lübeck-Kücknitz ist gerade erst <a href="https://kirchekuecknitz.de/project/st-johannes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aufwendig erneuert worden</a>. Nach den Bauarbeiten, die trotz aller Vorsicht doch einigen Staub aufwirbelten, war es an der Zeit, die Kleuker-Orgel zu überholen. „Normalerweise wird eine Orgel alle 25-30 Jahre generalgereinigt“, sagt Kirchenmusiker Norbert Drechsler. Für die Kücknitzer Orgel ist es das erste Mal, dass sie seit ihrer Inbetriebnahme vor 47 Jahren gereinigt wird. Noch sind die Arbeiten nicht ganz abgeschlossen, aber zu Weihnachten soll die Orgel wieder erklingen.</p>



<p>Deshalb legte Orgelbauer Andreas Kulitza (Foto) von der <a href="https://www.beckerath.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Orgelbaufirma Rudolf von Beckerath aus Hamburg</a> am zweiten Adventssonntag eine Sonderschicht ein. Schließlich muss der Zeitrahmen eingehalten werden, berichtet er.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Orgel mit 1558 Pfeifen</h2>



<p>Bei der Kücknitzer Orgel mussten 1558 Pfeifen ausgebaut, einzeln von Schmutz befreit und erst mal gut geordnet auf der Empore abgelegt werden. Denn das Putzen beschränkt sich keineswegs auf die Pfeifen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orgelleer.jpg" alt="Ausgebaute Pfeifen der Orgel liegen auf der Empore." class="wp-image-14498" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orgelleer.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orgelleer-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orgelleer-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ausgebaute Pfeifen der Orgel liegen auf der Empore. Foto: Norbert Drechsler</figcaption></figure>



<p>Auch die Windlade wird – flapsig ausgedrückt – abgestaubt. Bälge müssen nach so langer Zeit ersetzt werden, da das Material brüchig wird, erläutert Kulitza weiter. Ohne diese <a href="https://blog.walcker.com/?p=788" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bälge</a> kein Wind, ohne Wind kein Orgelton. Gefertigt werden die Bälge aus Gummituch, ein Lederersatz aus mit Gummi belegtem Gewebe, wie Kulitza weiter erklärt. Das ist heutzutage das Material der Wahl.</p>



<p>Im Verlauf der Reinigung ist auch die Elektronik der Orgel überarbeitet worden. Und sie hat eine Setzeranlage bekommen, mit der sich Registrierungen programmieren lassen. Die Register-Tasten – keine Züge &#8211; sind bei der Kücknitzer Orgel über dem obersten Manual eingebaut. Aus gutem Grund. Die Orgel ist nach den Bedürfnissen <a href="https://pyrolim.de/pyropro/100-jahre-st-johannes-chor-eine-ausstellung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">des damaligen Kirchenmusikers Berthold Mindner</a> gebaut worden. Als Kriegsversehrter hatte er nur einen Arm, was seinem Orgelspiel aber nicht anzuhören war.</p>



<p>Norbert Drechsler spielt die Kücknitzer Orgel seit 1990. Dass sie jetzt mal aufpoliert werden musste, war bereits seit einiger Zeit klar. „Als Spieler merkt man, dass einzelne Pfeifen nicht mehr richtig ansprechen; die Tastatur ist ausgeleiert und ungleichmäßig“, sagt Drechsler.</p>



<p>Orgelbauer Kulitza hat die Orgel komplett auseinander genommen und baut sie gerade wieder zusammen. Lagen irgendwo im Inneren tote Mäuse? Eine war da, berichtet Drechsler. Kubitza hat keine entdeckt. „Hier haben wir keine Überraschungen erlebt.“ Es komme aber durchaus vor, dass er in Orgelpfeifen tote Tiere findet, häufiger Fledermäuse als Mäuse und manchmal Vögel. Die langen Rohre seien zu glatt, die Tiere könnten sich, einmal hineingefallen, nicht wieder nach oben hangeln. Und auch nicht hinausfliegen. So sterben sie, vertrocknen, und irgendwann werden sie bei einer Orgel-Reinigung gefunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Orgelreinigung kostet 70.000 Euro</h2>



<p>Für die Orgelreinigung musste die Kirchengemeinde eine ganze Menge Geld aufbringen. Sie kostet knapp 70.000 Euro. Nach Angaben von Pastor Albrecht Martins hat der Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg zugesagt, das Projekt mit 30 Prozent der Kosten, etwa 21.000 Euro, zu bezuschussen. Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, rund 35.000 Euro aus Rücklagen der Gemeinde dafür umzuwidmen. Knapp 15.000 Euro sind bisher durch Spenden und Kollekten zusammen gekommen, darunter 13 Spenden zwischen 200 und 1000 Euro. Einen kleinen Teil davon hat der Chor <a href="https://pyrolim.de/pyropro/design-der-80er-fuer-den-kirchenflohmarkt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit einem Flohmarkt </a>erwirtschaftet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/eine-orgel-wird-gereinigt/">Eine Orgel wird gereinigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Kirchenmusik zum Mitmachen: Bläser, Streicher, Sänger gesucht</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/kirchenmusik-zum-mitmachen-blaeser-streicher-saenger-gesucht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2025 16:50:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geliebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Chor]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="567" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Kirchenchor mit Orchester davor bei der Aufführung von Kirchenmusik. Foto: Frieder Schöning" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening-150x106.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening-768x544.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Einmal im Jahr ist im St.-Johannes-Chor Lübeck-Kücknitz Kirchenmusik zum Mitmachen. Dann haben alle, die nicht regelmäßig dabei sein wollen oder können, die Chance, ein Werk einzustudieren und aufzuführen. Nicht nur Sänger, sondern auch Instrumentalisten. Es ist ein Angebot für Laien, nicht nur im Chor, sondern auch im Orchester. Einfach mal nach nur zwei Proben ein einigermaßen leichtes Werk der Kirchenmusik aufführen. Geplant ist in diesem Jahr nach Angaben von Kirchenmusiker Norbert Drechsler ein besonders schönes Werk: der Eingangs-Chor aus Mendelssohns Psalmkantate „Kommt, lasst uns anbeten“. Mendelssohns wunderbare Kirchenmusik Dass das ein sehr schönes Stück Musik ist, kann ich bestätigen. Ich habe es schon ein paarmal gesungen, nicht nur den Eingangs-Chor, sondern die ganze Kantate. Überhaupt steht Mendelssohn bei uns öfter auf dem Programm, weil er so wunderschöne Musik geschrieben hat. Seine Vertonung von Psalm 25, &#8222;Kommt, lasst uns anbeten&#8220;, ist ein herrliches Stück Kirchenmusik. Hier die Karaoke-Version. Es geht los mit einem Tenor-Solo, ab Minute 2.29 setzt der Chor ein. Ich freue m ich sehr auf das Stück. Aber genauso gerne hätte ich diesmal mit der Querflöte bei der Kirchenmusik zum Mitmachen dabei gewesen. Das geht aber nicht, weil ich im Chor gebraucht werde. Schade. Ich habe erst vor einiger Zeit mit dem Musizieren im Ensemble angefangen und mag es sehr. Das sind die Termine Wer jetzt Lust bekommen hat mitzumachen, für den kommen hier die wichtigsten Daten: Aufführung am Sonntag, 27. Juli, um 18 Uhr in der Reihe der Sommergottesdienste in St.-Johannes (Lübeck-Kücknitz, Kirchplatz 6), dieses Mal im Rahmen des Kirchenkreisprojekts „Cantate 2025“ des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg. Proben für Sänger(innen) sind am Mittwoch, 16. Juli, und am Mittwoch, 23. Juli, jeweils um 19.30 Uhr im Kirchenforum Kücknitz (Straßenfeld 2). Die Orchesterprobe ist für Freitag, 25. Juli, um 19 Uhr geplant. Die gemeinsame Probe ist dann direkt vor dem Gottesdienst am Sonntag. Im Anschluss lädt der St.-Johannes-Chor zum gemütlichen Ausklang in den Pastoratsgarten ein.  Für die Planung und Bereitstellung des Notenmaterials ist eine baldige Anmeldung hilfreich: Tel.: 0451/6926348 oder norbertdrechsler@t-online.de. Foto: Frieder Schöning</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kirchenmusik-zum-mitmachen-blaeser-streicher-saenger-gesucht/">Kirchenmusik zum Mitmachen: Bläser, Streicher, Sänger gesucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="567" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Kirchenchor mit Orchester davor bei der Aufführung von Kirchenmusik. Foto: Frieder Schöning" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening-150x106.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening-768x544.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Einmal im Jahr ist im St.-Johannes-Chor Lübeck-Kücknitz Kirchenmusik zum Mitmachen. Dann haben alle, die nicht regelmäßig dabei sein wollen oder können, die Chance, ein Werk einzustudieren und aufzuführen. Nicht nur Sänger, sondern auch Instrumentalisten.</p>



<span id="more-14216"></span>



<p>Es ist ein Angebot für Laien, nicht nur im Chor, sondern auch im Orchester. Einfach mal nach nur zwei Proben ein einigermaßen leichtes Werk der Kirchenmusik aufführen. Geplant ist in diesem Jahr nach Angaben von Kirchenmusiker Norbert Drechsler ein besonders schönes Werk: der Eingangs-Chor aus Mendelssohns Psalmkantate „Kommt, lasst uns anbeten“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mendelssohns wunderbare Kirchenmusik</h2>



<p>Dass das ein sehr schönes Stück Musik ist, kann ich bestätigen. Ich habe es schon ein paarmal gesungen, nicht nur den Eingangs-Chor, sondern die ganze Kantate. Überhaupt steht Mendelssohn bei uns öfter auf dem Programm, weil er <a href="https://pyrolim.de/pyropro/mendelssohn-musik-und-text-im-einklang/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">so wunderschöne Musik geschrieben hat</a>. Seine Vertonung von Psalm 25, &#8222;Kommt, lasst uns anbeten&#8220;, ist ein herrliches Stück Kirchenmusik.</p>



<p>Hier die Karaoke-Version. Es geht los mit einem Tenor-Solo, ab Minute 2.29 setzt der Chor ein.</p>



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<iframe loading="lazy" title="Mendelssohn: Psalm 95 - I. Kommt, laßt uns anbeten" width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/LI4p9QmGqMs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Ich freue m ich sehr auf das Stück. Aber genauso gerne hätte ich diesmal mit der <a href="https://pyrolim.de/pyropro/querfloete-endlich-wieder-gespielt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Querflöte</a> bei der Kirchenmusik zum Mitmachen dabei gewesen. Das geht aber nicht, weil ich <a href="https://pyrolim.de/pyropro/100-jahre-st-johannes-chor-eine-ausstellung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Chor</a> gebraucht werde. Schade. Ich habe erst vor einiger Zeit mit dem Musizieren im Ensemble angefangen und mag es sehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das sind die Termine</h2>



<p>Wer jetzt Lust bekommen hat mitzumachen, für den kommen hier die wichtigsten Daten: Aufführung am Sonntag, 27. Juli, um 18 Uhr in der Reihe der Sommergottesdienste in St.-Johannes (Lübeck-Kücknitz, Kirchplatz 6), dieses Mal im Rahmen des Kirchenkreisprojekts <a href="https://www.kirche-ll.de/termine/cantate.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Cantate 2025“</a> des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg. Proben für Sänger(innen) sind am Mittwoch, 16. Juli, und am Mittwoch, 23. Juli, jeweils um 19.30 Uhr im Kirchenforum Kücknitz (Straßenfeld 2). Die Orchesterprobe ist für Freitag, 25. Juli, um 19 Uhr geplant. Die gemeinsame Probe ist dann direkt vor dem Gottesdienst am Sonntag. Im Anschluss lädt der St.-Johannes-Chor zum gemütlichen Ausklang in den Pastoratsgarten ein. </p>



<p>Für die Planung und Bereitstellung des Notenmaterials ist eine baldige Anmeldung hilfreich: Tel.: 0451/6926348 oder <a href="mailto:norbertdrechsler@t-online.de"><u>norbertdrechsler@t-online.de</u></a>.</p>



<p>Foto: Frieder Schöning</p>
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		<title>Chorstimmen einüben mit Youtube</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2025 10:28:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Chor]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="600" height="400" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/e-noten3.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Immer noch überall gängig: Noten, in diesem Fall Klavierauszüge, auf Papier." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/e-noten3.jpg 600w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/e-noten3-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p>Ich bin eine durchaus erfahrene Chorsängerin. Aber manchmal stoße ich an meine Grenzen. Für ein Stück habe ich jetzt eine Einstudierungshilfe auf Youtube gefunden. Sehr hilfreich. &#8222;Domine ad adjuvandum&#8220; von Gottfried August Homilius ist ein alter Chorschlager. Das sechsstimmig Werk ist mit zwei Sopranen und zwei Bässen besetzt. Unser Chor, der St.-Johannes-Chor Lübeck-Kücknitz, hat es seit Jahrzehnten im Repertoire. Und seit Jahrzehnten singe ich den zweiten Sopran. Zwischendurch sogar auswendig, so oft haben wir das aufgeführt. Nun lag das Stück ein paar Jahre ungesungen in den Notenmappen. Gerade wird es wieder zum Leben erweckt. Diesmal bin ich in den ersten Sopran gewechselt, den ich vorher nie gesungen habe. Jetzt ist die oberste Stimme zwar immer am leichtesten zu singen, aber ich hatte doch meine Schwierigkeiten. Zumal mir der so oft geübte und gesungene zweite Sopran immer noch durch den Kopf &#8211; und die Kehle &#8211; ging. Einmal bei Youtube reinhören Also habe ich bei Youtube nachgeguckt, um mir das Stück nochmal anzuhören. Und habe dabei Hilfen zur Einstudierung gefunden. Die Töne werden instrumental gespielt, die jeweilige Stimme ist hervorgehoben. So hört sich das für den ersten Sopran an. Nicht schön, aber hilfreich. Und das wäre die Variante für den zweiten Bass. Die finde ich nicht ganz so hilfreich, oft ist die Stimme nicht so klar hörbar und mitzusingen wie der erste Sopran. Das schwankt während des Stückes ein bisschen. Weitere Aufnahmen gibt es für das Einstudieren von erstem Bass &#8211; für mich ebenfalls eher schwer hörbar -, für Alt und Tenor. Und so klingt es, wenn alle ihre Stimmen beherrschen: Der Mann, der die Einstudierungen hochgeladen hat, hat sich nicht auf Homilius beschränkt. Wolfgang Hochstrate alias @kopist hat über 2000 Videos dieser Art auf Youtube hochgeladen. Eine Fleißarbeit und sicher eine Hilfe für viele Choristen. Dafür wird sein Kanal allerdings nicht so oft geklickt. Vielleicht weil es nicht so viele Choristen gibt oder weil es vor allem Kirchenchöre schwer haben, zumal nach Corona. Es sind vor allem geistliche Chorwerke, die auf dem Kanal zu finden sind. Für mich ist der Kanal eine Entdeckung.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="400" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/e-noten3.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Immer noch überall gängig: Noten, in diesem Fall Klavierauszüge, auf Papier." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/e-noten3.jpg 600w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/e-noten3-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />
<p>Ich bin eine durchaus erfahrene Chorsängerin. Aber manchmal stoße ich an meine Grenzen. Für ein Stück habe ich jetzt eine Einstudierungshilfe auf Youtube gefunden. Sehr hilfreich.</p>



<span id="more-14014"></span>



<p>&#8222;Domine ad adjuvandum&#8220; von<a href="https://www.carus-verlag.com/personen/gottfried-august-homilius/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Gottfried August Homilius</a> ist ein alter Chorschlager. Das sechsstimmig Werk ist mit zwei Sopranen und zwei Bässen besetzt. Unser Chor, der St.-Johannes-Chor Lübeck-Kücknitz, hat es seit Jahrzehnten im Repertoire. Und seit Jahrzehnten singe ich den zweiten Sopran. Zwischendurch sogar auswendig, so oft haben wir das aufgeführt.</p>



<p>Nun lag das Stück ein paar Jahre ungesungen in den Notenmappen. Gerade wird es wieder zum Leben erweckt. Diesmal bin ich in den ersten Sopran gewechselt, den ich vorher nie gesungen habe. Jetzt ist die oberste Stimme zwar immer am leichtesten zu singen, aber ich hatte doch meine Schwierigkeiten. Zumal mir der so oft geübte und gesungene zweite Sopran immer noch durch den Kopf &#8211; und die Kehle &#8211; ging.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einmal bei Youtube reinhören</h2>



<p>Also habe ich bei Youtube nachgeguckt, um mir das Stück nochmal anzuhören. Und habe dabei Hilfen zur Einstudierung gefunden. Die Töne werden instrumental gespielt, die jeweilige Stimme ist hervorgehoben. So hört sich das für den ersten Sopran an. Nicht schön, aber hilfreich.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Domine ad adjuvandum Homilius Einstudierung Sopran 1" width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/8fFRwTrTFh4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Und das wäre die Variante für den zweiten Bass. Die finde ich nicht ganz so hilfreich, oft ist die Stimme nicht so klar hörbar und mitzusingen wie der erste Sopran. Das schwankt während des Stückes ein bisschen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Domine ad adjuvandum Homilius Einstudierung Bass 2" width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/pUQ89ULcPy4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Weitere Aufnahmen gibt es für das Einstudieren von erstem Bass &#8211; für mich ebenfalls eher schwer hörbar -, für Alt und Tenor. </p>



<p>Und so klingt es, wenn alle ihre Stimmen beherrschen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Domine, ad adjuvandum me: Gottfried August Homilius | BYU Singers" width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/2YW4gmoWTXU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Der Mann, der die Einstudierungen hochgeladen hat, hat sich nicht auf Homilius beschränkt. <a href="https://www.youtube.com/@kopist/videos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wolfgang Hochstrate alias @kopist</a> hat über 2000 Videos dieser Art auf Youtube hochgeladen. Eine Fleißarbeit und sicher eine Hilfe für viele Choristen. Dafür wird sein Kanal allerdings nicht so oft geklickt. Vielleicht weil es nicht so viele Choristen gibt oder weil es vor allem Kirchenchöre schwer haben, <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/die-kultur-stirbt-leise-ist-sie-nach-corona-noch-zu-retten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zumal nach Corona</a>. Es sind vor allem geistliche Chorwerke, die auf dem Kanal zu finden sind. Für mich ist der Kanal eine Entdeckung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/chorstimmen-einueben-mit-youtube/">Chorstimmen einüben mit Youtube</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Jahresrückblick 2024: Foto-Schlagzahl wieder nicht erhöht</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/jahresrueckblick-2024-foto-schlagzahl-wieder-nicht-erhoeht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2024 18:16:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dahme.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dahme.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dahme-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dahme-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich mache jedes Jahr einen Jahresrückblick in Bildern. Doch die Ausbeute wird übers Jahr immer magerer. Einiges kommt diesmal aber doch zusammen. Ich weiß nicht so genau, woran es liegt, aber seit den Corona-Jahren bin ich seltener unterwegs, um zu fotografieren. Ein Grund ist vielleicht, dass ich so viel um die Ohren habe. Oder daran, dass ich in der näheren und weiteren Umgebung schon alles für Fotos abgegrast habe. Außerdem nehme ich die &#8211; echte &#8211; Kamera nicht mehr so oft mit, weil sie mir zu schwer geworden ist. Das Alter halt. Und so kommen immer mehr Handyfotos hinzu, was angesichts guter Qualität nicht schlimm ist, sich aber für mich immer noch falsch anfühlt. Januar Trotz der mageren Ausbeute fange ich mal wie üblich chronologisch an. Ich feiere schon lange nicht mehr Silvester, sondern ziehe stattdessen gegen Mitternacht mit der Kamera los, Feuerwerk fotografieren. Dieses Mal war die Lübecker Innenstadt mein Ziel, wo es an der Trave ein großes Hotel gibt, dessen Bau an einer Stelle den Fußweg überspannt. Perfekt bei dem feinen Nieselregen, der an diesem Abend fiel. In diesem Jahr werde ich das große Feuerwerk über der neuen Seebrücke in Timmendorfer Strand fotografieren. Ich habe mir schon einen Standort ausgeguckt. Februar Im Februar bin ich in Lamspringe gestrandet, einem verschlafenen Flecken im Süden Niedersachsens. Trüber geht&#8217;s kaum noch. Und auch die imposante Klosterkirche &#8211; um diese Jahreszeit natürlich geschlossen &#8211; und der Klosterpark waren nicht wirklich einladend: kalt, kahl, menschenleer. Ich wollte da im Sommer nochmal hin, aber es hat sich nicht ergeben. März Der März bescherte mir einen der Höhepunkte des Jahres. Auf den letzten Drücker habe ich die Caspar-David-Friedrich-Ausstellung in Hamburg besucht. Was für eine großartige Schau, die aber leider viel zu voll war. Ich bin dennoch auf meine Kosten gekommen, musste halt ab und zu ein bisschen warten, um ein Bild mal mit etwas Abstand anschauen zu können. Zum Fotografieren hatte ich in der Ausstellung das Handy dabei. Mein Lieblingsbild zeigt eine Frau, die das Eismeer betrachtet. April Eichen spielten im April und Mai eine große Rolle, wie fast immer bei mir. So sehr, dass ich ihr mal ein ganzes Fotoprojekt gewidmet habe. Als ich im Mai mal wieder bei einer meiner Lieblingseichen war, begann gerade zaghaft der Raps zu blühen. Mai Im Mai führte mich dann mein Weg zur Bräutigamseiche bei Eutin. Ein Astloch, zu dem eine Leiter hinaufführt, dient als Liebesbriefkasten. Selbst in Zeiten von Online-Plattformen wird diese Art der Eheanbahnung noch genutzt und funktioniert sogar ab und zu. Im Mai war die Fotoausbeute besonders hoch, kein Wunder, bei wonnemonatigem Wetter und vielen Veranstaltungen. Ich habe Oldtimer und Barockreiter in Traventhal fotografiert und bin mit der Kamera über den Lübecker Burgtorfriedhof gezogen. Juni Wieder Streifzüge durch die Umgebung, diesmal nach Travemünde. Es macht einfach Spaß, mit der Kamera im Sommer dort herumzulaufen. Vor allem, weil immer mal wieder große oder kleine Schiffe vorbeikommen. Geduld wird belohnt, und es lässt sich bei sommerlichen Temperaturen und einem Fischbrötchen ja auch gut aushalten. Juli Der Juli war mein Urlaubsmonat. Aus familiären Gründen war aber keine Reise möglich. Also ging es wieder in die Umgebung, unter anderem einen Tag ins Freilichtmuseum nach Molfsee. Auf 40 Hektar habe ich dort an einem Tag eine Reise durch Schleswig-Holstein erlebt. Alle Fotos davon sind im Flickr-Album zu finden. Die Häuser und Gärten waren um diese Jahreszeit eines schöner als das andere. Ebenfalls im Juli bin ich mit Wikingerfan, Titel- und Wappensammler Dietmar Anders bei den Slawentagen in Oldenburg in Holstein gewesen. Das ist an sich nicht meine Welt, aber es war spannend zu sehen, wie tief und mit wie viel Begeistung die vielen Aussteller und Besucher in diese Zeit eintauchen. Und natürlich gab es so viele Fotomotive, dass ich mich in einen Rausch fotografiert habe. Auch davon gibt es ein Flickr-Album. Besonders haben mich die Kampfszenen fasziniert, die aber schwer zu fotografieren waren. Zu viel Gewusel. August Ein Monat, in dem aus bestimmten Gründen nicht viel Freizeit blieb. Und damit nicht viele Fotos abfielen. In einem Friedwald, an dem ich bei einem kurzen Spaziergang vorbei kam, habe ich ein Schild entdeckt, das erst einmal Rätsel aufgibt. Wer nicht weiß, wo es hängt, könnte denken, hier sei Blumenpflücken verboten. Ganz im Gegenteil: Das Ablegen von Blumen ist hier unerwünscht. September Der September war für mich beruflich wie fotografisch der Monat der Seebrücken. Davon gibt es hier an der Ostseeküste ganz viele. Zwölf an der Zahl zwischen Niendorf und Weissenhäuser Strand. Zwei neue sind im September eröffnet worden. Die von Timmendorfer Strand bietet einen scheinbar schwebenden Rundweg übers Meer. Seebrücken sind immer wieder dankbare Fotomotive. Oktober Dass die Ostsee auch ohne Seebrücken immer einen Besuch und einen Spaziergang wert ist, habe ich im Oktober in Pelzerhaken erfahren. Ich musste ein wenig Zeit überbrücken, der Tag war schön, da habe ich den Strandspaziergang sehr genossen. Und einen schönen Holzweg in den Dünen entdeckt, über den ich hier nochmal schreiben will. Das ist eines der Themen, die ich aufs nächste Jahr verschoben haben. Außerdem habe ich im Oktober die Iberger Tropfsteinhöhle besucht. Ein schönes Erlebnis. November Im November hat es mich beruflich wie so oft an die Ostseeküste verschlagen, diesmal nach Dahme. Es war ein richtig novembertrüber Tag, mit Regen und Wolken. Alles lag verlassen da, alle Läden und Restaurants hatten geschlossen. Wo sich im Sommer die Menschen über die Promenade schieben, herrschte gähnende Leere. Arbeiten, wo andere Urlaub machen, ist an diesen Tagen besonders angenehm. Im Sommer kostet es zu viele Nerven. Ein paar müde im Regen baumelnde Glühbirnen dokumentieren gut die Stimmung dieses Tages. Dezember Nochmal Seebrücken: Sie sind in der Nacht beleuchtet, das musste ich mir unbedingt angucken. Also bin ich mit Stativ und Kamera losgezogen. Es war bitterkalt, und überm Wasser ist es nochmal einen Tick kälter. Mit der Ausbeute bin ich aber durchaus zufrieden, wie der Blick auf die nächtliche Seebrücke in Haffkrug zeigt. Was es sonst noch gab Es war ein Jahr voller Sorgen (über die ich hier nichts sagen möchte), voller Arbeit und mit großen und kleinen Freuden zwischendurch. Wir haben mit dem Chor die Schöpfung von Haydn aufgeführt. Die Auftritte mit Orchester und Solisten sind stets die Höhepunkte des Chorjahres und eine besondere Freude. Ebenso viel Freude hat mir das Ensemble-Spiel gemacht. Gemeinsam mit zwei Geigen, einem Cello und der kleinen Orgel habe ich mit der Querflöte in der Adventszeit die Weihnachtssinfonie von Chiassi aufgeführt und im Sommer Tänze von Johann Joseph Fux (1660-1741). Davon gibt es sogar ein Video (das am Anfang etwas langatmig ist, aber Geduld). Eine Reihe meiner Vorhaben konnte ich nicht umsetzen, aber das wird noch werden. Und ich bin rückfällig geworden: Ich habe Bücher gekauft. Sogar mehrere. Als eifrige Bibliotheksbesucherin und jemand, der viel zu viele Bücher besitzt, wollte ich nur noch welche ausleihen. Aber wie das so ist, es sind so viele interessante Neuerscheinungen auf den Markt gekommen, dass ich nicht widerstehen konnte. Demnächst gibt es eine Übersicht mit kurzen Rezensionen dazu. Dieses Jahr gefunden Und dann sind die noch die Entdeckungen des Jahres: der Online-Marktplatz oldthing.de für Antiquitäten aller Art (ich kaufe nichts, aber vielleicht verkaufe ich mal was), einen Kraftöffner für Schraub- und Sicherheitsverschlüsse (habe immer Schmerzen in den Händen) und das schöne Blog von Susanne Wosnitzka über Musik und Geschichte. So, jetzt kann 2025 kommen. Ich habe noch viele Pläne und Ideen, und es wird hoffentlich ein besseres Jahr. Mit mehr Fotos, versprochen. Wer nochmal zurückschauen möchte: Hier steht der Jahresrückblick 2022 und hier der für 2023, der sich nicht mit Fotos, sondern mit Blogempfehlungen beschäftigt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dahme.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dahme.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dahme-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dahme-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich mache jedes Jahr einen Jahresrückblick in Bildern. Doch die Ausbeute wird übers Jahr immer magerer. Einiges kommt diesmal aber doch zusammen.</p>



<span id="more-13939"></span>



<p>Ich weiß nicht so genau, woran es liegt, aber seit den Corona-Jahren bin ich seltener unterwegs, um zu fotografieren. Ein Grund ist vielleicht, dass ich so viel um die Ohren habe. Oder daran, dass ich in der näheren und weiteren Umgebung schon alles für Fotos abgegrast habe. Außerdem nehme ich die &#8211; echte &#8211; Kamera nicht mehr so oft mit, weil sie mir zu schwer geworden ist. Das Alter halt. Und so kommen immer mehr Handyfotos hinzu, was angesichts guter Qualität nicht schlimm ist, sich aber für mich immer noch falsch anfühlt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Januar</h2>



<p>Trotz der mageren Ausbeute fange ich mal wie üblich chronologisch an. Ich feiere schon lange nicht mehr Silvester, sondern ziehe stattdessen gegen Mitternacht mit der Kamera los, Feuerwerk fotografieren. Dieses Mal<a href="https://pyrolim.de/pyropro/feuerwerk-fotografieren-gelungener-versuch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> war die Lübecker Innenstadt mein Ziel</a>, wo es an der Trave ein großes Hotel gibt, dessen Bau an einer Stelle den Fußweg überspannt. Perfekt bei dem feinen Nieselregen, der an diesem Abend fiel. In diesem Jahr werde ich das große Feuerwerk über der neuen Seebrücke in Timmendorfer Strand fotografieren. Ich habe mir schon einen Standort ausgeguckt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="494" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feuerwerk2024-9.jpg" alt="Feuerwerk über Lübeck, links die Altstadt, rechts die Wallhalbinsel, in der Mitte die Trave." class="wp-image-13396" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feuerwerk2024-9.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feuerwerk2024-9-150x93.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feuerwerk2024-9-768x474.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Feuerwerk über Lübeck, links die Altstadt, rechts die Wallhalbinsel, in der Mitte die Trave.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Februar</h2>



<p>Im Februar bin ich in Lamspringe gestrandet, einem verschlafenen Flecken im Süden Niedersachsens. <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/februar-blues-unterwegs-in-der-provinz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Trüber geht&#8217;s kaum noch</a>. Und auch die imposante Klosterkirche &#8211; um diese Jahreszeit natürlich geschlossen &#8211; <a href="https://www.hildesheim-tourismus.de/poi/kloster-und-klosterpark-lamspringe" target="_blank" rel="noreferrer noopener">und der Klosterpark</a> waren nicht wirklich einladend: kalt, kahl, menschenleer. Ich wollte da im Sommer nochmal hin, aber es hat sich nicht ergeben.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2pATsNg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/53559699931_56ce2590f9_c.jpg" alt="Kirchengiebel" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Das Dach der Klosterkirche Lamspringe im trüben Februarlicht.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">März</h2>



<p>Der März bescherte mir einen der Höhepunkte des Jahres. Auf den letzten Drücker habe ich <a href="https://pyrolim.de/pyropro/caspar-david-friedrich-in-hamburg-rueckenansicht-mit-rueckenansicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Caspar-David-Friedrich-Ausstellung in Hamburg besucht</a>. Was für eine großartige Schau, die aber leider viel zu voll war. Ich bin dennoch auf meine Kosten gekommen, musste halt ab und zu ein bisschen warten, um ein Bild mal mit etwas Abstand anschauen zu können. Zum Fotografieren hatte ich in der Ausstellung das Handy dabei. Mein Lieblingsbild zeigt eine Frau, die das Eismeer betrachtet.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2pGvKrZ"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/53623362455_1d66becf48_c.jpg" alt="Caspar-David-Friedrich-Ausstellung" width="800" height="600" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Eine Besucherin betrachtet das Gemälde „Eismeer“ in der Caspar-David-Friedrich-Ausstellung.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">April</h2>



<p>Eichen spielten im April und Mai eine große Rolle, wie fast immer bei mir. So sehr, dass ich ihr <a href="https://pyrolim.de/geknipst/die-eiche-fotoprojekt-zwoelf2012/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mal ein ganzes Fotoprojekt gewidmet habe</a>. Als ich im Mai mal wieder bei einer meiner Lieblingseichen war, begann gerade zaghaft der Raps zu blühen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2pKb6mp"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/53653476659_9d8ab60974_c.jpg" alt="Lieblingseiche" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Der Weg zur Lieblingseiche ist nicht weit, sie steht ein paar hundert Meter hinter unserem Haus.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Mai</h2>



<p>Im Mai führte mich dann mein Weg zur <a href="https://www.holsteinischeschweiz.de/poi/braeutigamseiche-eutin" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bräutigamseiche bei Eutin</a>. Ein Astloch, zu dem eine Leiter hinaufführt, dient als Liebesbriefkasten. Selbst in Zeiten von Online-Plattformen wird diese Art der Eheanbahnung noch genutzt und funktioniert sogar ab und zu.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2pNqqy9"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/53690222312_fd96147025_c.jpg" alt="Bräutigamseiche" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Die Bräutigamseiche im Dodauer Forst bei Eutin.</figcaption></figure>



<p>Im Mai war die Fotoausbeute besonders hoch, kein Wunder, bei wonnemonatigem Wetter und vielen Veranstaltungen. Ich habe <a href="https://pyrolim.de/pyropro/oldtimer-und-barockpferde-in-traventhal/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Oldtimer und Barockreiter in Traventhal fotografiert </a>und bin mit der Kamera <a href="https://pyrolim.de/pyropro/burgtorfriedhof-luebeck-ein-besuch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">über den Lübecker Burgtorfriedhof gezogen</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Juni</h2>



<p>Wieder Streifzüge durch die Umgebung, diesmal nach Travemünde. Es macht einfach Spaß, mit der Kamera im Sommer dort herumzulaufen. Vor allem, weil immer mal wieder große oder kleine Schiffe vorbeikommen. Geduld wird belohnt, und es lässt sich bei sommerlichen Temperaturen und einem Fischbrötchen ja auch gut aushalten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2q7Lv2g"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/53897836509_ff463a6bd0_c.jpg" alt="Heimkehr der Segler" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Die Heimkehr der Segler am Leuchtturm in Travemünde.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Juli</h2>



<p>Der Juli war mein Urlaubsmonat. Aus familiären Gründen war aber keine Reise möglich. Also ging es wieder in die Umgebung, unter anderem einen Tag ins Freilichtmuseum nach Molfsee. Auf 40 Hektar habe ich dort an einem Tag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/freilichtmuseum-molfsee-reise-durch-schleswig-holstein/">eine Reise durch Schleswig-Holstein erlebt</a>. Alle Fotos davon sind <a href="https://www.flickr.com/photos/pyrolim/albums/72177720318745920/with/53854363209" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Flickr-Album</a> zu finden. Die Häuser und Gärten waren um diese Jahreszeit eines schöner als das andere.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Molfsee-Schmielau-Titel.jpg" alt="Hof Schmielau im Freilichtmuseum Molfsee mit Bauerngarten." class="wp-image-13665" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Molfsee-Schmielau-Titel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Molfsee-Schmielau-Titel-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Molfsee-Schmielau-Titel-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Molfsee-Schmielau-Titel-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hof Schmielau im Freilichtmuseum Molfsee mit Bauerngarten.</figcaption></figure>



<p>Ebenfalls im Juli bin ich mit <a href="https://www.dietmar-anders.de/meine-wappengalerie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikingerfan, Titel- und Wappensammler Dietmar Anders</a> bei den Slawentagen in Oldenburg in Holstein gewesen. Das ist an sich nicht meine Welt, aber es war spannend zu sehen, wie tief und mit wie viel Begeistung die vielen Aussteller und Besucher in diese Zeit eintauchen. Und natürlich gab es so viele Fotomotive, dass ich mich in einen Rausch fotografiert habe. Auch davon gibt es <a href="https://www.flickr.com/photos/pyrolim/albums/72177720319010255/with/53873170553" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ein Flickr-Album</a>. Besonders haben mich die Kampfszenen fasziniert, die aber schwer zu fotografieren waren. Zu viel Gewusel. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2q5ABPB"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/53873275269_8539845627_c.jpg" alt="Slawentage Oldenburg/Holstein 2024" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Wuselige Kampfszene bei den Slawentagen in Oldenburg.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">August</h2>



<p>Ein Monat, in dem aus bestimmten Gründen nicht viel Freizeit blieb. Und damit nicht viele Fotos abfielen. In einem Friedwald, an dem ich bei einem kurzen Spaziergang vorbei kam, habe ich ein Schild entdeckt, das erst einmal Rätsel aufgibt. Wer nicht weiß, wo es hängt, könnte denken, hier sei Blumenpflücken verboten. Ganz im Gegenteil: Das Ablegen von Blumen ist hier unerwünscht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friedwald1.jpg" alt="Ein Schild im Friedwald signalisiert, dass das Ablegen von Blumen unterwünscht ist. " class="wp-image-13948" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friedwald1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friedwald1-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friedwald1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Schild im Friedwald signalisiert, dass das Ablegen von Blumen unterwünscht ist.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">September</h2>



<p>Der September war für mich beruflich wie fotografisch der Monat der Seebrücken. Davon gibt es hier an der Ostseeküste ganz viele. <a href="https://www.ln-online.de/lokales/ostholstein/seebruecken-an-der-ostsee-vergleich-von-timmendorf-ueber-haffkrug-bis-weissenhaeuser-strand-D5CQCQJPDRAYREDI4PUNED4TXM.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zwölf an der Zahl zwischen Niendorf und Weissenhäuser Strand</a>. Zwei neue sind im September eröffnet worden. Die von Timmendorfer Strand bietet einen scheinbar schwebenden Rundweg übers Meer. Seebrücken sind <a href="https://pyrolim.de/pyropro/seebruecken-lieblingsmotive-an-der-ostsee/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">immer wieder dankbare Fotomotive</a>. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2qhWDPn"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/54012982175_629f0040a3_c.jpg" alt="Weg überm Meer" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Die neue Seebrücke von Timmendorfer Strand am Tag nach der Eröffnung.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Oktober</h2>



<p>Dass die Ostsee auch ohne Seebrücken immer einen Besuch und einen Spaziergang wert ist, habe ich im Oktober in Pelzerhaken erfahren. Ich musste ein wenig Zeit überbrücken, der Tag war schön, da habe ich den Strandspaziergang sehr genossen. Und einen schönen Holzweg in den Dünen entdeckt, über den ich hier nochmal schreiben will. Das ist eines der Themen, die ich aufs nächste Jahr verschoben haben.  Außerdem habe ich im Oktober die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/iberger-tropfsteinhoehle-ein-spannender-besuch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Iberger Tropfsteinhöhle besucht</a>. Ein schönes Erlebnis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">November</h2>



<p>Im November hat es mich beruflich wie so oft an die Ostseeküste verschlagen, diesmal nach Dahme. Es war ein richtig novembertrüber Tag, mit Regen und Wolken. Alles lag verlassen da, alle Läden und Restaurants hatten geschlossen. Wo sich im Sommer die Menschen über die Promenade schieben, herrschte gähnende Leere. Arbeiten, wo andere Urlaub machen, ist an diesen Tagen besonders angenehm. Im Sommer kostet es zu viele Nerven. Ein paar müde im Regen baumelnde Glühbirnen dokumentieren gut die Stimmung dieses Tages.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dahme.jpg" alt="Glühbirnen baumeln an einem Novembertag vor dem menschenleeren Strand von Dahme." class="wp-image-13947" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dahme.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dahme-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dahme-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Glühbirnen baumeln an einem Novembertag vor dem menschenleeren Strand von Dahme.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Dezember</h2>



<p>Nochmal Seebrücken: Sie sind in der Nacht beleuchtet, das musste ich mir unbedingt angucken. Also bin ich mit Stativ und Kamera losgezogen. Es war bitterkalt, und überm Wasser ist es nochmal einen Tick kälter. Mit der Ausbeute bin ich aber durchaus zufrieden, wie der Blick auf die nächtliche Seebrücke in Haffkrug zeigt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2qxo9Es"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/54176387958_f3d9841b7a_c.jpg" alt="Seebrücke in Haffkrug" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Blick vom Vorplatz auf die Seebrücke Haffkrug. Das DLRG-Haus links ist noch nicht fertig.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was es sonst noch gab</h2>



<p>Es war ein Jahr voller Sorgen (über die ich hier nichts sagen möchte), voller Arbeit und mit großen und kleinen Freuden zwischendurch. Wir haben mit dem Chor <a href="https://pyrolim.de/pyropro/schoepfung-das-naechste-grosse-konzert/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Schöpfung von Haydn aufgefüh</a>rt. Die Auftritte mit Orchester und Solisten sind stets die Höhepunkte des Chorjahres und eine besondere Freude. Ebenso viel Freude hat mir das Ensemble-Spiel gemacht. Gemeinsam mit zwei Geigen, einem Cello und der kleinen Orgel habe ich mit der Querflöte in der Adventszeit <a href="https://pyrolim.de/pyropro/weihnachtskonzert-mit-geatano-maria-schiassi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Weihnachtssinfonie von Chiassi</a> aufgeführt und im Sommer Tänze von Johann Joseph Fux (1660-1741). Davon gibt es sogar ein Video (das am Anfang etwas langatmig ist, aber Geduld).</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Konzert Dreifaltigkeit" width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/4ZipseOg6jE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Eine Reihe meiner Vorhaben konnte ich nicht umsetzen, aber das wird noch werden. Und ich bin rückfällig geworden: Ich habe Bücher gekauft. Sogar mehrere. Als eifrige Bibliotheksbesucherin und jemand, der viel zu viele Bücher besitzt, wollte ich nur noch welche ausleihen. Aber wie das so ist, es sind so viele interessante Neuerscheinungen auf den Markt gekommen, dass ich nicht widerstehen konnte. Demnächst gibt es eine Übersicht mit kurzen Rezensionen dazu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dieses Jahr gefunden</h2>



<p>Und dann sind die noch die Entdeckungen des Jahres: der Online-Marktplatz <a href="https://oldthing.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">oldthing.de</a> für Antiquitäten aller Art (ich kaufe nichts, aber vielleicht verkaufe ich mal was), einen <a href="https://www.sisenior.de/essen-trinken/oeffner-flaschenoeffner-zugringoeffner-schraubdeckel-oeffner/kraftoeffner-fuer-schraub-und-sicherheitsverschluesse-detail" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kraftöffner für Schraub- und Sicherheitsverschlüsse</a> (habe immer Schmerzen in den Händen) und das <a href="https://susanne-wosnitzka.de/blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schöne Blog von Susanne Wosnitzka</a> über Musik und Geschichte. </p>



<p>So, jetzt kann 2025 kommen. Ich habe noch viele Pläne und Ideen, und es wird hoffentlich ein besseres Jahr. Mit mehr Fotos, versprochen.</p>



<p>Wer nochmal zurückschauen möchte: Hier steht der <a href="https://pyrolim.de/pyropro/jahresrueckblick-in-bildern-magere-ausbeute/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jahresrückblick 2022 </a>und hier <a href="https://pyrolim.de/pyropro/jahresrueckblick-mal-anders-beste-blogs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der für 2023</a>, der sich nicht mit Fotos, sondern mit Blogempfehlungen beschäftigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/jahresrueckblick-2024-foto-schlagzahl-wieder-nicht-erhoeht/">Jahresrückblick 2024: Foto-Schlagzahl wieder nicht erhöht</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Weihnachtskonzert mit Geatano-Maria Schiassi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2024 10:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Chor]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="517" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/baum.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/baum.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/baum-150x96.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Es ist wieder Zeit für ein Weihnachtskonzert zum Zuhören und Mitsingen. Diesmal sind wir wieder mit unserem kleinen Instrumentalensemble dabei. Auf dem Programm steht unter anderem die Weihnachtssinfonie von Geatano-Maria Schiassi. Ich hatte zuvor niemals von Schiassi gehört. Geboren 1698 in Bologna, gestorben 1754 in Lissabon, gehört er zu den heute eher unbekannteren Komponisten. Zu seinen meistgespielten und eingespielten Werken gehört die Weihnachtssinfonie, auch unter dem Titel Sinfonia pastorale per il santissimo natale di nostro Jesu bekannt. Ein Werk, das Schiassi für eine Besetzung mit Geigen komponiert hat. Erste Geige auf der Flöte Unser kleines Laien-Instrumentalensemble setzt sich aus zwei Cellistinnen, einer Violinistin und einem Violinisten und mir als Querflöten-Spielerin zusammen. Also spiele ich die erste Geigenstimme mit der Flöte. Was Schiassi komponiert hat, ist von den Noten und dem Rhythmus so wenig anspruchsvoll, dass ich als Laienmusikerin es gut hinkriege. Wir haben dennoch lange geprobt, denn es ist nicht so einfach, mehrere Musiker mit unterschiedlichem Können so unter einen Hut zu kriegen, dass am Ende alles passt. Niemand zu früh oder zu spät einsetzt, das Tempo gehalten wird und alles gut klingt. Dabei habe ich es mit der Melodiestimme noch am leichtesten, weil ich vor allem im Allegro immer als erste losspiele und die anderen an der richtigen Stelle einsetzen müssen. Nach mehreren Übungseinheiten klappt der Schiassi jetzt so gut, dass wir getrost in die Aufführung gehen können. Ich hoffe, meine ein, zwei schwierige Stellen gut hinzukriegen. Als Flötistin eine Gegenstimme zu spielen, ist an sich kein Problem. Bei einem 16tel-Lauf muss ich allerdings so blöd greifen, dass ich da manchmal rausfliege. Zudem muss ich einige Passagen oktavieren, da der Tonumfang der Flöte nicht für die tiefsten Töne in der ersten Geigenstimme reicht. Mit Übung klappt das aber jetzt gut. Angst vor dem Husten Was mit Sorgen macht, ist die leichte Erkältung mit trockenem Husten, die mich ein paar Tage vor dem Konzert erwischt hat. Hustenanfälle beim Geige spielen sind nicht schön, aber zur Not wegzustecken. Hustenanfälle sind für Flötistinnen verheerend. Ich behandele mich seit einem Tag mit Hustenstiller und hoffe, gut durch meine Partien durchzukommen. Auf dem Programm steht neben dem Schiassi die Pifa aus dem Messias von Händel. Das kennen viele. Es schwingt so schön, dass man beim Spielen kaum zählen muss, um den richtigen Einsatz zu kriegen. Ergänzt wird das Programm noch durch Chorstücke und von Blechbläsern begleiteten Weihnachtsliedern zum Mitsingen. Das mögen die Leute besonders. &#8222;Tochter Zion&#8220; mit dem Satz von Händel begleiten wir ebenfalls mit dem Instrumentalensemble. Ergänzt wird das Programm schließlich von der Weihnachtshymne von Mendelssohn-Bartholdy. Die hatten wir schon einmal im Programm. Wer zuhören will und hoffentlich nicht mein Hustenspiel erleben muss: 8. Dezember, 17 Uhr, Kirche Dreifaltigkeit, Lübeck-Küücknitz, Schlesenring 1, Eintritt frei.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="517" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/baum.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/baum.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/baum-150x96.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Es ist wieder Zeit für ein Weihnachtskonzert zum Zuhören und Mitsingen. Diesmal sind wir wieder mit unserem kleinen Instrumentalensemble dabei. Auf dem Programm steht unter anderem die Weihnachtssinfonie von Geatano-Maria Schiassi.</p>



<span id="more-13920"></span>



<p>Ich hatte zuvor niemals von Schiassi gehört. Geboren 1698 in Bologna, gestorben 1754 in Lissabon, gehört er zu den heute eher unbekannteren Komponisten. Zu seinen meistgespielten und eingespielten Werken gehört die Weihnachtssinfonie, auch unter dem Titel Sinfonia pastorale per il santissimo natale di nostro Jesu bekannt. Ein Werk, das Schiassi für eine Besetzung mit Geigen komponiert hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Geige auf der Flöte</h2>



<p>Unser kleines Laien-Instrumentalensemble setzt sich aus zwei Cellistinnen, einer Violinistin und einem Violinisten und mir als Querflöten-Spielerin zusammen. Also spiele ich die erste Geigenstimme mit der Flöte. Was Schiassi komponiert hat, ist von den Noten und dem Rhythmus so wenig anspruchsvoll, dass ich als Laienmusikerin es gut hinkriege.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Schiassi- Sinfonia Pastorale Per il Santissimo Natale" width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/WBLCwHo7LuE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Wir haben dennoch lange geprobt, denn es ist nicht so einfach, <a href="https://pyrolim.de/pyropro/ein-abend-im-konzertsaal/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehrere Musiker mit unterschiedlichem Können</a> so unter einen Hut zu kriegen, dass am Ende alles passt. Niemand zu früh oder zu spät einsetzt, das Tempo gehalten wird und alles gut klingt. Dabei habe ich es mit der Melodiestimme noch am leichtesten, weil ich vor allem im Allegro immer als erste losspiele und die anderen an der richtigen Stelle einsetzen müssen.</p>



<p>Nach mehreren Übungseinheiten klappt der Schiassi jetzt so gut, dass wir getrost in die Aufführung gehen können. Ich hoffe, meine ein, zwei schwierige Stellen gut hinzukriegen. Als Flötistin eine Gegenstimme zu spielen, ist an sich kein Problem. Bei einem 16tel-Lauf muss ich allerdings so blöd greifen, dass ich da manchmal rausfliege. Zudem muss ich einige Passagen oktavieren, da der Tonumfang der Flöte nicht für die tiefsten Töne in der ersten Geigenstimme reicht. Mit Übung klappt das aber jetzt gut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Angst vor dem Husten</h2>



<p>Was mit Sorgen macht, ist die leichte Erkältung mit trockenem Husten, die mich ein paar Tage vor dem Konzert erwischt hat. Hustenanfälle beim Geige spielen sind nicht schön, aber zur Not wegzustecken. Hustenanfälle sind für Flötistinnen verheerend. Ich behandele mich seit einem Tag mit Hustenstiller und hoffe, gut durch meine Partien durchzukommen. </p>



<p>Auf dem Programm steht neben dem Schiassi die <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;q=Pifa+H%C3%A4ndel#fpstate=ive&amp;vld=cid:5024e00a,vid:huxS7s_2k6Y,st:0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pifa aus dem Messias von Händel</a>. Das kennen viele. Es schwingt so schön, dass man beim Spielen kaum zählen muss, um den richtigen Einsatz zu kriegen. Ergänzt wird das Programm noch durch Chorstücke und von Blechbläsern begleiteten Weihnachtsliedern zum Mitsingen. Das mögen die Leute besonders. <a href="https://www.evangeliums.net/lieder/lied_tochter_zion_freue_dich.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Tochter Zion&#8220;</a> mit dem Satz von Händel begleiten wir ebenfalls mit dem Instrumentalensemble. Ergänzt wird das Programm schließlich von der Weihnachtshymne von Mendelssohn-Bartholdy. Die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/weihnachtslieder-und-ein-komponist-namens-hosianna/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hatten wir schon einmal im Programm</a>.</p>



<p>Wer zuhören will und hoffentlich nicht mein Hustenspiel erleben muss: 8. Dezember, 17 Uhr, Kirche Dreifaltigkeit, Lübeck-Küücknitz, Schlesenring 1, Eintritt frei.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/weihnachtskonzert-mit-geatano-maria-schiassi/">Weihnachtskonzert mit Geatano-Maria Schiassi</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Ein Abend im Konzertsaal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2024 17:44:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/fllauto.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Querflöte und Noten: Ausdruck für Musik, wie sie der Deutche Musikrat versteht." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/fllauto.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/fllauto-150x99.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich habe den Samstagabend im Konzertsaal der Musikhochschule Lübeck verbracht. Auf dem Programm stand ein gemeinsames Konzert von Lübecker Kammerorchester (LKO) und Musikhochschule. Es war ein Abend nach meinem Geschmack: mit Hardcore-Klassik. Ich bin oft gefragt worden, was ich damit meine. Einfache Erklärung: Fast alles jenseits der Kammermusik. Das Gesäusel von Quartetten oder Quintetten mag ich nicht so sehr, für mich muss es bei der Klassik richtig krachen. Ich will volles Orchester, großen Klang, Brüllen und Trommeln und dazwischen lyrische Klänge von den Holzbläsern. All das bot das Programm des Konzertes im Konzertsaal der Musikhochschule. Auftakt mit Mendelssohn Bartholdy Los ging es mit der Konzertouvertüre &#8222;Meeresstille und glückliche Fahrt&#8220;, opus 27, von Felix Mendelssohn Bartholdy. Ein Stück, bei dem das Orchester unter der Leitung von Bruno Merse sein volles Potenzial ausspielen konnte und einen ersten Eindruck davon gab, was in ihm steckt und was noch kommen sollte. Nach dem Mendelssohn folgte das Konzert für Trompete und Orchester von Alexander Arutjunjan (1920-2012), gespielt von dem jungen Trompeter Vincent Dettenborn. Der Solist überzeugte mit einem glasklaren Ton und großer Virtuosität. Als Zuschauerin hat mich allerdings sein Gehabe in den Pausen etwas irritiert. Dass Dettenborn die Züge der Trompete ausleert, ist für einen Blechbläser normal. Das dauernde Lippenlecken und Grimassen schneiden fand ich allerdings etwas irritierend. Aber vielleicht muss das so sein, ich kenne mich mit dem Trompetenspiel nicht aus. Ich hätte einfach die Augen schließen und die Musik genießen sollen. Wenn der Konzertsaal erzittert Nach der Pause folgte die Sinfonie Nr. 5, opus 47, von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975). Ein fulminantes Werk, das den Konzertsaal erzittern ließ. Alles, was es zum Werk zu wissen gibt und wie sehr die stalinistische Diktatur dem Komponisten die Hand führte, findet sich bei der Wikipedia. Das Programm des Abends gab ebenfalls Auskunft darüber, sodass ich mit einiger Kenntnis zuhören konnte. Das Lübecker Kammerorchester setzt sich aus ambitionierten Laien und Profimusikern zusammen und ist längst zu einem ausgewachsenen Sinfonieorchester geworden. Den einen oder anderen Instrumentalisten kenne ich bereits, weil er bei unseren Chorkonzerten im Orchester saß. Und ich bin selbst Laienmusikerin. Ich weiß, wie schwer das Ensemblespiel für Laien sein kann. Es geht weniger darum, die richtigen Töne zu spielen, als an der richtigen Stelle einzusetzen und im richtigen Rhythmus zu spielen, damit das Gesamtbild nicht auseinanderfällt. Deshalb ist meine Hochachtung für die Musiker des Abends umso größer. Großer Körpereinsatz der Musiker Die drei Werke, vor allem der Schostakowitsch, verlangen den Instrumentalisten alles ab. Rasende Tempi verlangen über lange Passagen großen Körpereinsatz, vor allem von den Geigern, die ich gut sehen konnte. Eine maßgebliche Rolle fällt beim Schostakowitsch den groß besetzten Schlagzeugern zu, die ich schon immer sehr bewundert habe. Stets an der richtigen Stelle einzusetzen, um an exponierter Stelle hörbar zu sein, ist eine Herausforderung. Womit das Können der Bläser, die zwischen Geigen und Schlagzeugern sitzen, keinesfalls geschmälert werden soll. Am Anfang des vierten Satzes (ab Minute 38.15) ist dieser Schlagzeuger-Einsatz sehr gut zu sehen und zu hören. Ich stelle es mir für Laien sehr schwierig vor, in einem so hochklassigen Ensemble mitzuspielen und in einem großen Konzertsaal vor Publikum aufzutreten. Aber offenbar gibt es genug dieser ambitionierten Laien in einer Stadt wie Lübeck. Alle Instrumente waren, so weit ich das sehen konnte, groß besetzt. Ich bin keine erfahrene Musikkritikerin. Aber nach meinem Eindruck war das, was die Laien und die Profis ablieferten, eine großartige Leistung. Nur einen deutlichen Patzer habe ich gehört, aber über den will ich schweigen. In zwei Stunden im Konzertsaal (einschließlich Pause) ist ein einziger Patzer zu vernachlässigen. Ich sollte viel öfter ins Konzert gehen, das habe ich mir nach diesem Abend fest vorgenommen. Aber wenn man wie ich auf dem Land wohnt, ist es immer aufwändig, dafür in die große Stadt zu fahren. Natürlich gibt es auch hier Konzert, vor allem in Kirchen, aber eben keine Hardcore-Klassik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/ein-abend-im-konzertsaal/">Ein Abend im Konzertsaal</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/fllauto.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Querflöte und Noten: Ausdruck für Musik, wie sie der Deutche Musikrat versteht." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/fllauto.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/fllauto-150x99.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich habe den Samstagabend im Konzertsaal der Musikhochschule Lübeck verbracht. Auf dem Programm stand ein gemeinsames Konzert von Lübecker Kammerorchester (LKO) und Musikhochschule. Es war ein Abend nach meinem Geschmack: mit Hardcore-Klassik.</p>



<span id="more-13896"></span>



<p>Ich bin oft gefragt worden, was ich damit meine. Einfache Erklärung: Fast alles jenseits der Kammermusik. Das Gesäusel von Quartetten oder Quintetten mag ich nicht so sehr, für mich muss es bei der Klassik richtig krachen. Ich will volles Orchester, großen Klang, Brüllen und Trommeln und dazwischen lyrische Klänge von den Holzbläsern. All das <a href="https://www.ln-online.de/lokales/luebeck/herbstkonzert-von-musikhochschule-luebeck-und-luebecker-kammerorchester-zusammenarbeit-bietet-fuer-4EZMDUCDEFEANOREBCLECBNZFQ.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bot das Programm des Konzertes</a> im Konzertsaal der Musikhochschule. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Auftakt mit Mendelssohn Bartholdy</h2>



<p>Los ging es mit der Konzertouvertüre &#8222;Meeresstille und glückliche Fahrt&#8220;, opus 27, von Felix Mendelssohn Bartholdy. Ein Stück, bei dem das Orchester unter der Leitung von <a href="https://www.symphonikerhamburg.de/laeiszhalle-orchester-symphoniker-hamburg/bruno-merse-37" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bruno Merse</a> sein volles Potenzial ausspielen konnte und einen ersten Eindruck davon gab, was in ihm steckt und was noch kommen sollte. Nach dem Mendelssohn folgte das Konzert für Trompete und Orchester von Alexander Arutjunjan (1920-2012), gespielt von dem jungen Trompeter Vincent Dettenborn. </p>



<p>Der Solist überzeugte mit einem glasklaren Ton und großer Virtuosität. Als Zuschauerin hat mich allerdings sein Gehabe in den Pausen etwas irritiert. Dass Dettenborn die Züge der Trompete ausleert, ist für einen Blechbläser normal. Das dauernde Lippenlecken und Grimassen schneiden fand ich allerdings etwas irritierend. Aber vielleicht muss das so sein, ich kenne mich mit dem Trompetenspiel nicht aus. Ich hätte einfach die Augen schließen und die Musik genießen sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn der Konzertsaal erzittert</h2>



<p>Nach der Pause folgte die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/die-sinfonie-der-symphonie-schreibung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sinfonie</a> Nr. 5, opus 47, von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975). Ein fulminantes Werk, das den Konzertsaal erzittern ließ. Alles, was es zum Werk zu wissen gibt und wie sehr die stalinistische Diktatur dem Komponisten die Hand führte, findet sich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/5._Sinfonie_(Schostakowitsch)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bei der Wikipedia</a>. Das Programm des Abends gab ebenfalls Auskunft darüber, sodass ich mit einiger Kenntnis zuhören konnte.</p>



<p>Das <a href="https://www.luebeckerkammerorchester.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lübecker Kammerorchester</a> setzt sich aus ambitionierten Laien und Profimusikern zusammen und ist längst zu einem ausgewachsenen Sinfonieorchester geworden. Den einen oder anderen Instrumentalisten kenne ich bereits, weil er bei unseren <a href="https://pyrolim.de/pyropro/schoepfung-das-naechste-grosse-konzert/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Chorkonzerten</a> im Orchester saß. Und ich bin selbst <a href="https://pyrolim.de/pyropro/querfloete-endlich-wieder-gespielt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Laienmusikerin</a>. Ich weiß, wie schwer das Ensemblespiel für Laien sein kann. Es geht weniger darum, die richtigen Töne zu spielen, als an der richtigen Stelle einzusetzen und im richtigen Rhythmus zu spielen, damit das Gesamtbild nicht auseinanderfällt. Deshalb ist meine Hochachtung für die Musiker des Abends umso größer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Großer Körpereinsatz der Musiker</h2>



<p>Die drei Werke, vor allem der Schostakowitsch, verlangen den Instrumentalisten alles ab. Rasende Tempi verlangen über lange Passagen großen Körpereinsatz, vor allem von den Geigern, die ich gut sehen konnte. Eine maßgebliche Rolle fällt beim Schostakowitsch den groß besetzten Schlagzeugern zu, die ich schon immer sehr bewundert habe. Stets an der richtigen Stelle einzusetzen, um an exponierter Stelle hörbar zu sein, ist eine Herausforderung. Womit das Können der Bläser, die zwischen Geigen und Schlagzeugern sitzen, keinesfalls geschmälert werden soll.</p>



<p>Am Anfang des vierten Satzes (ab Minute 38.15) ist dieser Schlagzeuger-Einsatz sehr gut zu sehen und zu hören.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Schostakowitsch: 5. Sinfonie ∙ hr-Sinfonieorchester ∙ David Afkham" width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/cg0M4LzEITQ?start=2309&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p></p>



<p>Ich stelle es mir für Laien sehr schwierig vor, in einem so hochklassigen Ensemble mitzuspielen und in einem großen Konzertsaal vor Publikum aufzutreten. Aber offenbar gibt es genug dieser ambitionierten Laien in einer Stadt wie Lübeck. Alle Instrumente waren, so weit ich das sehen konnte, groß besetzt. Ich bin keine erfahrene Musikkritikerin. Aber nach meinem Eindruck war das, was die Laien und die Profis ablieferten, eine großartige Leistung. Nur einen deutlichen Patzer habe ich gehört, aber über den will ich schweigen. In zwei Stunden im Konzertsaal (einschließlich Pause) ist ein einziger Patzer zu vernachlässigen.</p>



<p>Ich sollte viel öfter ins Konzert gehen, das habe ich mir nach diesem Abend fest vorgenommen. Aber wenn man wie ich auf dem Land wohnt, ist es immer aufwändig, dafür in die große Stadt zu fahren. Natürlich gibt es auch hier Konzert, vor allem in Kirchen, aber eben keine Hardcore-Klassik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/ein-abend-im-konzertsaal/">Ein Abend im Konzertsaal</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Schöpfung: Das nächste große Konzert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2024 09:49:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="565" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/2024-Plakat-Schoepfung.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/2024-Plakat-Schoepfung.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/2024-Plakat-Schoepfung-150x106.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/2024-Plakat-Schoepfung-768x542.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Die Schöpfung von Joseph Haydn ist eines der großen Oratorien, die oft gespielt und gesungen werden. Ich habe das Privileg, sie als Choristin am 3. Oktober mit dem St.-Johannes-Chor Lübeck-Kücknitz aufführen zu dürfen. Die Proben sind abgeschlossen, jetzt steht nur noch die Generalprobe an, bevor es ernst wird. Generalprobe und Aufführung sind für Sänger immer die Höhepunkte, wenn große Oratorien wie die Schöpfung einstudiert werden. Es sind die beiden einzigen Termine, bei denen mit Orchester und Solisten musiziert wird. Profis sind teuer, und so bleiben immer nur diese beiden Gelegenheiten, um das Gesamtwerk zu genießen. Hinter dem vollen Orchester zu stehen und zu singen, ist ein besonderes Vergnügen. Herausforderung für kleine Chöre Die Schöpfung erfordert viele Orchestermusiker: drei Querflöten, zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Fagotten, einem Kontrafagott, zwei Waldhörnern, zwei Trompeten, drei Posaunen, Pauken und der üblichen Streichergruppe mit erster und zweiter Violine, Viola, Cello, Kontrabass und ein Tasteninstrument für Akkorde im Basso continuo. Das ist finanziell und vom verfügbaren Platz in der Kirche her eine Herausforderung. Der Carus-Verlag, seit etlichen Jahren bevorzugter Notenlieferant unseres Chorleiters, hat jetzt eine Fassung mit Kammerorchester herausgebracht. Das kommt nicht nur dem Budget entgegen, sondern auch dem seit Corona etwas kleineren Chor. Ich bin gespannt, wie die &#8222;kleine&#8220; Schöpfung klingt. Eine gefällige Schöpfung Für den Chor ist Haydns Werk einerseits eine Herausforderung, andererseits ein Vergnügen. Ich singe Sopran, und der liegt doch oft und manchmal über lange Passagen sehr hoch. Das ist die Herausforderung. Das Vergnügen liegt nicht nur in der schönen Musik, sondern vor allem in der Gefälligkeit der Melodien. Die Töne sind leicht zu lernen, weil sie so stimmig sind. Manches lässt sich ohne viel Nachdenken singen, es fügt sich einfach. Anders kann ich es nicht erklären. Wer in der Nähe von Lübeck wohnt und sich unsere Aufführung der Schöpfung anhören möchte, findet hier alles Wichtige dazu:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/schoepfung-das-naechste-grosse-konzert/">Schöpfung: Das nächste große Konzert</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="565" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/2024-Plakat-Schoepfung.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/2024-Plakat-Schoepfung.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/2024-Plakat-Schoepfung-150x106.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/2024-Plakat-Schoepfung-768x542.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Die Schöpfung von Joseph Haydn ist eines der großen Oratorien, die oft gespielt und gesungen werden. Ich habe das Privileg, sie als Choristin am 3. Oktober mit dem <a href="https://pyrolim.de/pyropro/100-jahre-st-johannes-chor-eine-ausstellung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">St.-Johannes-Chor Lübeck-Kücknitz</a> aufführen zu dürfen. </p>



<span id="more-13819"></span>



<p>Die Proben sind abgeschlossen, jetzt steht nur noch die Generalprobe an, bevor es ernst wird. Generalprobe und Aufführung sind für Sänger immer die Höhepunkte, wenn große Oratorien wie die Schöpfung einstudiert werden. Es sind die beiden einzigen Termine, bei denen mit Orchester und Solisten musiziert wird. Profis sind teuer, und so bleiben immer nur diese beiden Gelegenheiten, um das Gesamtwerk zu genießen. Hinter dem vollen Orchester zu stehen und zu singen, ist ein besonderes Vergnügen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderung für kleine Chöre</h2>



<p>Die Schöpfung erfordert viele Orchestermusiker: drei Querflöten, zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Fagotten, einem Kontrafagott, zwei Waldhörnern, zwei Trompeten, drei Posaunen, Pauken und der üblichen Streichergruppe mit erster und zweiter Violine, Viola, Cello, Kontrabass und ein Tasteninstrument für Akkorde im Basso continuo. Das ist finanziell und vom verfügbaren Platz in der Kirche her eine Herausforderung. </p>



<p>Der Carus-Verlag, seit etlichen Jahren bevorzugter Notenlieferant unseres Chorleiters, hat jetzt <a href="https://www.carus-verlag.com/musiknoten-und-aufnahmen/haydn-die-schoepfung-5199050.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">eine Fassung mit Kammerorchester herausgebracht</a>. Das kommt nicht nur dem Budget entgegen, sondern auch dem <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/die-kultur-stirbt-leise-ist-sie-nach-corona-noch-zu-retten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">seit Corona etwas kleineren Chor</a>. Ich bin gespannt, wie die &#8222;kleine&#8220; Schöpfung klingt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine gefällige Schöpfung</h2>



<p>Für den Chor ist Haydns Werk einerseits eine Herausforderung, andererseits ein Vergnügen. Ich singe Sopran, und der liegt doch oft und manchmal über lange Passagen sehr hoch. Das ist die Herausforderung. Das Vergnügen liegt nicht nur in der schönen Musik, sondern vor allem in der Gefälligkeit der Melodien. Die Töne sind leicht zu lernen, weil sie so stimmig sind. Manches lässt sich ohne viel Nachdenken singen, es fügt sich einfach. Anders kann ich es nicht erklären. </p>



<p>Wer in der Nähe von Lübeck wohnt und sich unsere Aufführung der Schöpfung anhören möchte, findet hier alles Wichtige dazu:</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="565" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/2024-Plakat-Schoepfung.jpg" alt="Plakat für die Aufführung der Schöpfung." class="wp-image-13820" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/2024-Plakat-Schoepfung.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/2024-Plakat-Schoepfung-150x106.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/2024-Plakat-Schoepfung-768x542.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Plakat für die Aufführung der Schöpfung.</figcaption></figure>
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		<title>Noten gibt es jetzt auch im Großdruck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Feb 2024 17:51:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/notengross.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/notengross.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/notengross-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/notengross-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Wer regelmäßig Noten liest, kennt das Elend. Manche sind wahres Augenpulver, klein und unübersichtlich gedruckt. Und dann gibt es das Gegenteil: Noten im Großdruck. Aber irgendwie sehen sie gar nicht viel größer aus. Noten im Großdruck sind offenbar nichts Neues, wenn es um Liederbücher, etwa für Senioren, geht. Sogar von der Mundorgel gibt es eine Ausgabe im Großdruck. Dass es Klavierauszüge für große Oratorien jetzt ebenfalls mit größerem Notenbild gibt, war mir allerdings neu. Vorreiter ist offenbar der Carus-Verlag, der sich in den vergangenen Jahren zu einem veritablen Notenverlag gemausert hat. Der Verlag bietet seine XL-Klavierauszüge gleich für mehrere große Werke an. Siebenmal für Bach, unter anderem für das Weihnachtsoratorium und die beiden großen Passionen, aber auch für Mozart, Mendelssohn Bartholdy und etliche andere Komponisten. Großdruck für überalterte Laienchöre Unser St.-Johannes-Chor hat sich für dieses Jahr die Schöpfung von Joseph Haydn vorgenommen. Von ihm liegt eben jene Schöpfung als Großdruck-Klavierauszug vor, ebenso wie die Missa Sancti Joannis de Deo, die wir im vergangenen Jahr gesungen haben. Allerdings noch ohne Großdruck-Noten. Etliche Chormitglieder haben sich jetzt für die Schöpfung einen groß gedruckten Klavierauszug bestellt. Viele Laienchöre sind wie der unsere mittlerweile überaltert, da kommt das Angebot manchem gelegen. Im direkten Vergleich sehen die großen Noten allerdings gar nicht so viel größer aus als die normalen. Taktzahlen und Seitenzahlen sind zum Glück gleich, die Großdruck-Ausgabe hat jedoch ein größeres Format als die normale. So wird der doch etwas größere Druck untergebracht. Etwas höherer Preis Bisher habe ich von keinem anderen Notenverlag Klavierauszüge von Oratorien im Großdruck entdeckt. Kommt vielleicht bald, wenn einer damit anfängt, greifen bestimmt bald andere diese Idee auf. Ein bisschen teurer als der normale Klavierauszug waren die großen Schöpfungen schon, aber da wird ja auch mehr Papier bedruckt. Das rechtfertigt den Preis durchaus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/noten-gibt-es-jetzt-auch-im-grossdruck/">Noten gibt es jetzt auch im Großdruck</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/notengross.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/notengross.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/notengross-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/notengross-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Wer regelmäßig Noten liest, kennt das Elend. Manche sind wahres Augenpulver, klein und unübersichtlich gedruckt. Und dann gibt es das Gegenteil: Noten im Großdruck. Aber irgendwie sehen sie gar nicht viel größer aus.</p>



<span id="more-13433"></span>



<p>Noten im Großdruck sind offenbar nichts Neues, wenn es um Liederbücher, etwa für Senioren, geht. Sogar von der <a href="https://pyrolim.de/pyropro/mundorgel-bolle-reiste-einst-zu-pfingsten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mundorgel </a>gibt es eine Ausgabe im Großdruck. Dass es Klavierauszüge für große Oratorien jetzt ebenfalls mit größerem Notenbild gibt, war mir allerdings neu. Vorreiter ist offenbar der Carus-Verlag, der sich in den vergangenen Jahren zu einem veritablen Notenverlag gemausert hat. Der Verlag bietet <a href="https://www.carus-verlag.com/produkte/editionsreihen/klavierauszuege-xl/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">seine XL-Klavierauszüge</a> gleich für mehrere große Werke an. Siebenmal für Bach, unter anderem für das Weihnachtsoratorium und die beiden großen Passionen, aber auch für Mozart, Mendelssohn Bartholdy und etliche andere Komponisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Großdruck für überalterte Laienchöre</h2>



<p>Unser St.-Johannes-Chor hat sich für dieses Jahr die Schöpfung von Joseph Haydn vorgenommen.  Von ihm liegt eben jene Schöpfung als Großdruck-Klavierauszug vor, ebenso wie die Missa Sancti Joannis de Deo, die wir im vergangenen Jahr gesungen haben. Allerdings noch ohne Großdruck-Noten. Etliche Chormitglieder haben sich jetzt für die Schöpfung einen groß gedruckten Klavierauszug bestellt. Viele Laienchöre sind wie der unsere mittlerweile überaltert, da kommt das Angebot manchem gelegen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/notengross.jpg" alt="Noten im Großdruck: Eine Seite (links) in großer, eine in normaler Schriftgröße." class="wp-image-13435" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/notengross.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/notengross-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/notengross-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Noten im Großdruck: Eine Seite (links) in großer, eine in normaler Schriftgröße.</figcaption></figure>



<p>Im direkten Vergleich sehen die großen Noten allerdings gar nicht so viel größer aus als die normalen. Taktzahlen und Seitenzahlen sind zum Glück gleich, die Großdruck-Ausgabe hat jedoch ein größeres Format als die normale. So wird der doch etwas größere Druck untergebracht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Etwas höherer Preis</h2>



<p>Bisher habe ich von keinem anderen Notenverlag Klavierauszüge von Oratorien im Großdruck entdeckt. Kommt vielleicht bald, wenn einer damit anfängt, greifen bestimmt bald andere diese Idee auf. <br>Ein bisschen teurer als der normale Klavierauszug waren die großen Schöpfungen schon, aber da wird ja auch mehr Papier bedruckt. Das rechtfertigt den Preis durchaus.</p>
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		<title>Konzert zum Reformationstag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Oct 2023 17:19:08 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bini.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bini.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bini-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bini-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bini-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Wir singen wieder. Und das ist ganz wunderbar. Wie habe ich das vermisst während der langen Corona-Zeit. Nun steht mal wieder ein Konzert mit Orchesterbegleitung an. Termin ist der Reformationstag. Die Freude daran ist gleich doppelt groß, weil vorher noch die Generalprobe kommt. Ich singe seit mittlerweile 30 Jahren im St.-Johannes-Chor Lübeck-Kücknitz. Ein typischer Kirchenchor mit seinem engagierten Leiter Norbert Drechsler. Höhepunkt jedes Jahres sind die Konzerte, bei denen mehr oder weniger große Oratorien aufgeführt werden. Wir hatten in diesen 30 Jahren wunderbare Auftritte, etwa mit dem Requiem in c-moll von Cherubini oder das Requiem von Michael Porr, einem zeitgenössischen Komponisten. Natürlich standen auch der Messias von Händel, das Requiem von Mozart und das Weihnachtsoratorium von Bach in diesen Jahren ein oder mehrmals auf dem Konzertplan. Klassik-Hits, an denen kein Chor vorbeikommt. Freuen auf die Generalprobe Dafür wird lange und intensiv geübt. Und dann kommt der Moment der Generalprobe, wenn zum ersten Mal Chor, Orchester und Solisten zusammenkommen. Für Choristen immer ein besonderes Erlebnis. Mit einem kompletten Orchester zu singen ist eben doch etwas anderes, als vom Klavier begleitet zu werden. Das Orchester trägt die Sänger. Die oft geübten Töne, die Einsätze, selbst die schwierigen, kommen wie von selbst. Ein bisschen aufpassen und vor allem auf den Dirigenten gucken muss man natürlich, wer will schon in der Generalpause ein Solo absolvieren? Mit dem Konzert haben die Sänger also zwei Mal das Vergnügen, mit Orchester zu singen. Das alles war in der Pandemie nicht möglich, und ich habe es sehr vermisst. Aber seit geraumer Zeit ist alles wieder so wie vorher. Fast. Der Chor ist doch arg ausgedünnt, einige sind älter geworden und kommen deshalb nicht mehr. Andere haben sich anderweitig orientiert oder fanden es zu Hause auf dem heimischen Sofa auch ganz schön. Dennoch haben wir wieder etwas auf die Beine gestellt. Am Reformationstag, 31. Oktober 2023, abends um 17 Uhr geben wir in der Dreifaltigkeitskirche in Kücknitz unser Konzert. Das Programm am Reformationstag Auf dem Programm stehen für den Chor die Vertonung des Psalms 121 &#8222;Ein feste Burg&#8220; von Telemann und die kleine Orgel-Solomesse von Joseph Haydn, die Missa Brevis Nr. 7 &#8222;St. Joannis de Deo&#8220;. Das Youtube-Video zeigt die Karaoke-Version des Osanna aus der Hayd-Messe zum Mitsingen. Die Haydn-Messe, die mitnichten, wie der Name sagt, nur von der Orgel begleitet wird, ist ein gut zu singendes und eingängiges Werk. Es dauert kompakte 17 Minuten. Der Telemann stellt deutlich größere Anforderungen an die Sänger, obwohl er kürzer ist. Aber die Töne gerade für den Sopran sind hoch und lang. Und der Text ist gerade bei den schnelleren Passagen oft schwer unterzubringen. Ergänzt wird das Programm noch durch die solo gesungene Reformationskantate „Der Herr ist König“. Ausführende sind neben Chor und Orchester die Solisten Natalia Willot (Sopran) und Raphael De Vos (Bariton). Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/konzert-zum-reformationstag/">Konzert zum Reformationstag</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bini.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bini.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bini-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bini-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bini-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Wir singen wieder. Und das ist ganz wunderbar. Wie habe ich das vermisst während der langen Corona-Zeit. Nun steht mal wieder ein Konzert mit Orchesterbegleitung an. Termin ist der Reformationstag. Die Freude daran ist gleich doppelt groß, weil vorher noch die Generalprobe kommt.</p>



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<p>Ich singe seit mittlerweile 30 Jahren im St.-Johannes-Chor Lübeck-Kücknitz. Ein typischer Kirchenchor mit seinem engagierten Leiter Norbert Drechsler. Höhepunkt jedes Jahres sind die Konzerte, bei denen mehr oder weniger große Oratorien aufgeführt werden. Wir hatten in diesen 30 Jahren wunderbare Auftritte, etwa mit dem <a href="https://pyrolim.de/pyropro/grosse-oper-im-kirchenchor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Requiem in c-moll von Cherubini</a> oder das <a href="https://pyrolim.de/pyropro/ein-komponist-von-heute-interview-mit-michael-porr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Requiem von Michael Porr, einem zeitgenössischen Komponisten</a>. Natürlich standen auch der Messias von Händel, das Requiem von Mozart und das Weihnachtsoratorium von Bach in diesen Jahren ein oder mehrmals auf dem Konzertplan. Klassik-Hits, an denen kein Chor vorbeikommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freuen auf die Generalprobe</h2>



<p>Dafür wird lange und intensiv geübt. Und dann kommt der Moment der Generalprobe, wenn zum ersten Mal Chor, Orchester und Solisten zusammenkommen. Für Choristen immer ein besonderes Erlebnis. Mit einem kompletten Orchester zu singen ist eben doch etwas anderes, als vom Klavier begleitet zu werden. Das Orchester trägt die Sänger. Die oft geübten Töne, die Einsätze, selbst die schwierigen, kommen wie von selbst. Ein bisschen aufpassen und vor allem auf den Dirigenten gucken muss man natürlich, wer will schon in der Generalpause ein Solo absolvieren? Mit dem Konzert haben die Sänger also zwei Mal das Vergnügen, mit Orchester zu singen.</p>



<p>Das alles war in der Pandemie nicht möglich, und ich habe es sehr vermisst. Aber seit geraumer Zeit ist alles wieder so wie vorher. Fast. Der Chor ist doch arg ausgedünnt, einige sind älter geworden und kommen deshalb nicht mehr. Andere haben sich anderweitig orientiert oder fanden es zu Hause auf dem heimischen Sofa auch ganz schön. Dennoch haben wir wieder etwas auf die Beine gestellt. Am Reformationstag, 31. Oktober 2023, abends um 17 Uhr geben wir in der Dreifaltigkeitskirche in Kücknitz unser Konzert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Programm am Reformationstag</h2>



<p>Auf dem Programm stehen für den Chor die Vertonung des Psalms 121 &#8222;Ein feste Burg&#8220; von Telemann und die kleine Orgel-Solomesse von Joseph Haydn, die Missa Brevis Nr. 7 &#8222;St. Joannis de Deo&#8220;. Das Youtube-Video zeigt die Karaoke-Version des Osanna aus der Hayd-Messe zum Mitsingen.</p>



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<p>Die Haydn-Messe, die mitnichten, wie der Name sagt, nur von der Orgel begleitet wird, ist ein gut zu singendes und eingängiges Werk. Es dauert kompakte 17 Minuten. Der Telemann stellt deutlich größere Anforderungen an die Sänger, obwohl er kürzer ist. Aber die Töne gerade für den Sopran sind hoch und lang. Und der Text ist gerade bei den schnelleren Passagen oft schwer unterzubringen. </p>



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<iframe loading="lazy" title="Telemann: Ein feste Burg ist unser Gott, TWV. 8:7" width="960" height="720" src="https://www.youtube.com/embed/IUnzII3txbU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Ergänzt wird das Programm noch durch die solo gesungene Reformationskantate „Der Herr ist König“. Ausführende sind neben Chor und Orchester die Solisten Natalia Willot (Sopran) und Raphael De Vos (Bariton). Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/konzert-zum-reformationstag/">Konzert zum Reformationstag</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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