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	<title>Fru Öttenpötter Archive - Pyrolirium</title>
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	<title>Fru Öttenpötter Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Der Pferdezahnarzt war da</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2025 16:17:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="509" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Pferdezahnarzt, in diesem Fall eine Ärztin, arbeitet im Maul." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt-150x95.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt-768x489.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Nicht nur Menschen, auch Tiere müssen regelmäßig zum Zahnarzt. Bei uns stand mal wieder ein Besuch vom Pferdezahnarzt an. Unser Rentnerpferd ist 25 Jahre alt, und nicht nur das ist ein Grund, den Zahnarzt mal nachschauen zu lassen, ob alles in Ordnung ist. Das sollten alle Pferdehalter regelmäßig machen lassen. Der Pferdezahnarzt war in unserem Fall eine Pferdezahnärztin, die unser Pferd untersuchte und behandelte. Am Ende war es eine blutige Angelegenheit. Ich hasse es, wenn der Pferdezahnarzt kommt. Dann geht es für meinen Eindruck brachial zu. Gut, dass das Pferd nicht so viel davon merkt. Eine Tierärztin sedierte es vorher. Und da hing er dann, unser großer, seine Augen stierten ins Nirgendwo, sein Kopf war mittels Seilzug nach oben gereckt. Los geht&#8217;s mit den Schneidezähnen Zunächst steht das Abschleifen der Schneidezähne an. So wird ein Überbiss entfernt, das Pferd kann wieder gut Heu zupfen und Gras rupfen. Diese Behandlung sieht für den Beobachter noch einigermaßen harmlos aus. Dann geht es an die Backenzähne. Dafür legt der Pferdezahnarzt eine Maulsperre an, die die Kiefer offen hält. Die Backenzähne liegen weit hinten. Oft finden sich dort Haken oder scharfe Kanten, die abgeschliffen werden müssen. Oder aber die Zähne wackeln schon oder sind abgebrochen, wie bei unserem Rentnerpferd. Drei seiner Backenzähne musste die Zahnärztin ziehen. Und da fließt dann halt Blut. Es soll Pferdebesitzer geben, die gezogene Backenzähne aufheben, sie reinigen oder gar an einer Kette tragen. Ich habe sie auf den Misthaufen geworfen und sie dort verbuddelt. Nach dem Pferdezahnarzt kommt die Aufwachphase Die Pferdezahnärztin hat flott gearbeitet, nach einer knappen halben Stunde war alles vorbei. Jetzt kam der langwierige Teil der Sache: Das Pferd musste aus der Sedierung aufwachen. Nachdem es einigermaßen wach war, musste es noch etwa eine Stunde geführt werden, um wieder ganz auf dieser Welt anzukommen. So ist das immer, wenn der Pferdezahnarzt kommt. Die Besitzerin sollte viel Zeit mitbringen. Dass unser Pferd, wieder wach, zwar stramm zur Heuraufe lief, es aber nicht schaffte, etwas zu fressen, musste ich nochmal Heucops ansetzen. In Pelletform gepresstes Heu, das in Wasser aufgelöst wird. Das hat das Pferd dann problemlos gefressen. Es ist weich, und so hat ihn der Wundschmerz wohl nicht so behindert wie beim Heu. Vielleicht waren die Kiefer nach der Maulsperre auch noch etwas verspannt. Dann muss noch geprüft werden, ob der Schluckreflex wieder funktioniert, damit das Tier nicht erstickt. Mittlerweile sind ein paar Tage ins Land gegangen. Fressen klappt wieder gut, und wir hoffen, dass sich das Pferd jetzt ohne Zahnprobleme wohler fühlt. Für uns war das eine teure Angelegenheit: 200 Euro für die Pferdezahnärztin, 70 Euro für die Tierärztin, die die Sedierung vorgenommen hat. Aber wer sagt denn, dass Reiten ein preisgünstiges Hobby ist?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-der-pferdezahnarzt-war-da/">Fru Öttenpötter vertellt: Der Pferdezahnarzt war da</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="509" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Pferdezahnarzt, in diesem Fall eine Ärztin, arbeitet im Maul." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt-150x95.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt-768x489.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Nicht nur Menschen, auch Tiere müssen regelmäßig zum Zahnarzt. Bei uns stand mal wieder ein Besuch vom Pferdezahnarzt an.</p>



<span id="more-14072"></span>



<p>Unser Rentnerpferd ist 25 Jahre alt, und nicht nur das ist ein Grund, den Zahnarzt mal nachschauen zu lassen, ob alles in Ordnung ist. Das sollten alle Pferdehalter regelmäßig machen lassen. Der Pferdezahnarzt war in unserem Fall eine Pferdezahnärztin, die unser Pferd untersuchte und behandelte. Am Ende war es eine blutige Angelegenheit.</p>



<p>Ich hasse es, wenn der Pferdezahnarzt kommt. Dann geht es für meinen Eindruck brachial zu. Gut, dass das Pferd nicht so viel davon merkt. Eine Tierärztin sedierte es vorher. Und da hing er dann, unser großer, seine Augen stierten ins Nirgendwo, sein Kopf war mittels Seilzug nach oben gereckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Los geht&#8217;s mit den Schneidezähnen</h2>



<p>Zunächst steht das Abschleifen der <a href="https://www.equishop.com/de/blog/pferdezaehne-die-haeufigsten-zahnprobleme-bei-pferden-pferdezaehne-und-alter-n355">Schneidezähne</a> an. So wird ein Überbiss entfernt, das Pferd kann wieder gut Heu zupfen und Gras rupfen. Diese Behandlung sieht für den Beobachter noch einigermaßen harmlos aus. Dann geht es an die Backenzähne. Dafür legt der Pferdezahnarzt eine Maulsperre an, die die Kiefer offen hält. Die Backenzähne liegen weit hinten. Oft finden sich dort Haken oder scharfe Kanten, die abgeschliffen werden müssen. Oder aber die Zähne wackeln schon oder sind abgebrochen, wie bei unserem Rentnerpferd. Drei seiner Backenzähne musste die Zahnärztin ziehen. Und da fließt dann halt Blut.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="800" height="624" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdezahn.jpg" alt="Drei Backenzähne mussten dran glauben, einer war schon zerbrochen." class="wp-image-14073" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdezahn.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdezahn-150x117.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdezahn-768x599.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Drei Backenzähne mussten dran glauben, einer war schon zerbrochen.</figcaption></figure>



<p>Es soll Pferdebesitzer geben, die gezogene Backenzähne aufheben, sie reinigen oder gar an einer Kette tragen. Ich habe sie auf den Misthaufen geworfen und sie dort verbuddelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach dem Pferdezahnarzt kommt die Aufwachphase</h2>



<p>Die Pferdezahnärztin hat flott gearbeitet, nach einer knappen halben Stunde war alles vorbei. Jetzt kam der langwierige Teil der Sache: Das Pferd musste aus der Sedierung aufwachen. Nachdem es einigermaßen wach war, musste es noch etwa eine Stunde geführt werden, um wieder ganz auf dieser Welt anzukommen. So ist das immer, wenn der Pferdezahnarzt kommt. Die Besitzerin sollte viel Zeit mitbringen.</p>



<p>Dass unser Pferd, wieder wach, zwar stramm zur Heuraufe lief, es aber nicht schaffte, etwas zu fressen, musste ich nochmal Heucops ansetzen. In Pelletform gepresstes Heu, das in Wasser aufgelöst wird. Das hat das Pferd dann problemlos gefressen. Es ist weich, und so hat ihn der Wundschmerz wohl nicht so behindert wie beim Heu. Vielleicht waren die Kiefer nach der Maulsperre auch noch etwas verspannt. Dann muss noch geprüft werden, ob der Schluckreflex wieder funktioniert, damit das Tier nicht erstickt.</p>



<p>Mittlerweile sind ein paar Tage ins Land gegangen. Fressen klappt wieder gut, und wir hoffen, dass sich das Pferd jetzt ohne Zahnprobleme wohler fühlt. Für uns war das eine teure Angelegenheit: 200 Euro für die Pferdezahnärztin, 70 Euro für die Tierärztin, die die Sedierung vorgenommen hat. Aber wer sagt denn, dass <a href="https://pyrolim.de/pyropro/erlebt/reiten/">Reiten</a> ein preisgünstiges Hobby ist?</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" width="150" height="109" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg" alt="" class="wp-image-11848" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1.jpg 700w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption><em>Fru Öttenpötter berichtet hier regelmäßig über das Leben auf dem Lande.</em></figcaption></figure></div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-der-pferdezahnarzt-war-da/">Fru Öttenpötter vertellt: Der Pferdezahnarzt war da</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Die Misthaufen sind weg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 17:35:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Misthaufen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein dampfender Misthaufen liegt auf einem Bauernhof." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Misthaufen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Misthaufen-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Misthaufen-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Den wenigsten dürfte es aufgefallen sein: Die Misthaufen sind aus den Dörfern verschwunden. Ein Grund für das Artensterben? Es ist unbestritten. Immer mehr Arten sterben aus. Das Artensterben ist laut Greenpeace eine der größten Krisen unserer Zeit. Und die Ursachen sind vielfältig. Klimawandel, direkte Ausrottung durch den Menschen oder aber das Wegbrechen überlebenswichtiger Nahrungsquellen. Das ist in unseren aufgeräumten Landschaften eine der wesentlichen Ursachen für das Verschwinden vor allem vieler Insekten. Was den wenigsten ein- und auffällt: In den Dörfern sind die Misthaufen verschwunden. Zum einen haben sich viele bäuerliche Betriebe von der Viehwirtschaft verabschiedet und betreiben nur noch Ackerbau. Ohne Tiere kein Mist. Zum anderen haben viele Höfe aufgegeben. War die Landwirtschaft früher die beherrschende Wirtschaftsform in den Dörfern, stellt sie heute nur noch die Minderheit dar. Und es geht weiter. Experten rechnen damit, dass die Hälfte der heute existierenden Bauernhöfe bis 2040 verschwindet. Es gibt kaum noch Milchviehhalter Auch in unserem Dorf sind fast alle Milchviehhalter nicht mehr da. Es sind gerade mal zwei Höfe, auf denen noch gemolken wird. Nur die Zahl der Kühe hat sich nicht geändert. Ihre Zahl pro Hof ist so deutlich gestiegen, dass es nicht weniger geworden sind. Mit den Kühen sind auch die Misthaufen verschwunden. Die Haufen, die noch da sind, müssen von oben hermetisch abgedeckt sein, so verlangen es die Vorschriften. Die einzigen noch sichtbaren Haufen in unserer Region sind die der Pferdeställe. Denn Paddocks müssen regelmäßig abgeäppelt, Boxen gemistet werden. Alle paar Tage oder Wochen, je nach Menge, wird der Mist in Containern abgefahren. Immerhin haben bis dahin die vielen Insekten, die sich in Misthaufen ansiedeln, noch eine Chance. Es sind vor allem Fliegen und Käfer, die wiederum anderen Tieren als Nahrung dienen. Die Weibchen der Gelben Dungfliegen legen ihre Eier in Kuhfladen oder auf Misthaufen ab. Mit dem Aussterben der Viehhaltung und dem Verschwinden der damit verbundenen Stallungen, Weiden und Misthaufen bleiben die Fliegen fern und damit auch die Schwalben. &#8222;In Zeiten des Insektensterbens ist jeder Misthaufen deshalb ein Zeichen der Hoffnung&#8220;, heißt es bei Planet Schule zum Thema Misthaufen. Mögen einige Misthaufen überleben Städtern, die auf Land ziehen, mögen Misthaufen ein Dorn im Auge &#8211; und in der Nase &#8211; sein. Mit Blick auf die Artenvielfalt wünsche ich mir allerdings, dass der eine oder andere Misthaufen auch in Zukunft überlebt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-die-misthaufen-sind-weg/">Fru Öttenpötter vertellt: Die Misthaufen sind weg</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Misthaufen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein dampfender Misthaufen liegt auf einem Bauernhof." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Misthaufen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Misthaufen-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Misthaufen-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Den wenigsten dürfte es aufgefallen sein: Die Misthaufen sind aus den Dörfern verschwunden. Ein Grund für das Artensterben?</p>



<span id="more-13996"></span>



<p>Es ist unbestritten. Immer mehr Arten sterben aus. Das Artensterben ist <a href="https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/artenkrise/artensterben" target="_blank" rel="noreferrer noopener">laut Greenpeace eine der größten Krisen unserer Zeit</a>. Und die Ursachen sind vielfältig. Klimawandel, direkte Ausrottung durch den Menschen oder aber das Wegbrechen überlebenswichtiger Nahrungsquellen. Das ist in unseren aufgeräumten Landschaften eine der wesentlichen Ursachen für das Verschwinden vor allem vieler Insekten.</p>



<p>Was den wenigsten ein- und auffällt: In den Dörfern sind die Misthaufen verschwunden. Zum einen haben sich viele bäuerliche Betriebe von der Viehwirtschaft verabschiedet und betreiben nur noch Ackerbau. Ohne Tiere kein Mist. Zum anderen haben viele Höfe aufgegeben. War die Landwirtschaft früher die beherrschende Wirtschaftsform in den Dörfern, stellt sie heute nur noch die Minderheit dar. Und es geht weiter. Experten rechnen damit, dass <a href="https://www.agrarheute.com/management/finanzen/hoefesterben-zeitraffer-haelfte-bauernhoefe-stirbt-2040-615285" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Hälfte der heute existierenden Bauernhöfe bis 2040 verschwindet</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es gibt kaum noch Milchviehhalter</h2>



<p>Auch in unserem Dorf sind fast alle Milchviehhalter nicht mehr da. Es sind gerade mal zwei Höfe, auf denen noch gemolken wird. Nur die Zahl der Kühe hat sich nicht geändert. Ihre Zahl pro Hof ist so deutlich gestiegen, dass es nicht weniger geworden sind. Mit den Kühen sind auch die Misthaufen verschwunden. Die Haufen, die noch da sind, müssen von oben hermetisch abgedeckt sein, so verlangen es die Vorschriften.</p>



<p>Die einzigen noch sichtbaren Haufen in unserer Region sind die der Pferdeställe. Denn Paddocks müssen <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-abaeppeln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">regelmäßig abgeäppelt</a>, Boxen gemistet werden. Alle paar Tage oder Wochen, je nach Menge, wird der Mist in Containern abgefahren. Immerhin haben bis dahin die vielen Insekten, die sich in Misthaufen ansiedeln, noch eine Chance. </p>



<p>Es sind vor allem Fliegen und Käfer, die wiederum anderen Tieren als Nahrung dienen. Die Weibchen der Gelben Dungfliegen legen ihre Eier in Kuhfladen oder auf Misthaufen ab. Mit dem Aussterben der Viehhaltung und dem Verschwinden der damit verbundenen Stallungen, Weiden und Misthaufen bleiben die Fliegen fern und damit auch die Schwalben. &#8222;In Zeiten des Insektensterbens ist jeder Misthaufen deshalb ein Zeichen der Hoffnung&#8220;, heißt es bei <a href="https://www.planet-schule.de/frage-trifft-antwort/video/detail/wer-lebt-im-mist.html." target="_blank" rel="noreferrer noopener">Planet Schule zum Thema Misthaufen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mögen einige Misthaufen überleben</h2>



<p><a href="https://pyrolim.de/pyropro/grossstadt-oder-dorfidylle-warum-nicht-kleinstadt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Städtern, die auf Land ziehen</a>, mögen Misthaufen ein Dorn im Auge &#8211; und in der Nase &#8211; sein. Mit Blick auf die Artenvielfalt wünsche ich mir allerdings, dass der eine oder andere Misthaufen auch in Zukunft überlebt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="109" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg" alt="" class="wp-image-11848" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption><em>Fru Öttenpötter berichtet hier regelmäßig über das Leben auf dem Lande.</em></figcaption></figure></div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-die-misthaufen-sind-weg/">Fru Öttenpötter vertellt: Die Misthaufen sind weg</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Invasion der Winkelspinnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 08:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="501" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eine der Winkelspinnen, auch Eckenspinnen genannt, in unserem Badezimmer." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne-150x94.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne-768x481.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Sie heißen Eckenspinnen oder Winkelspinnen. Gerade erleben wir hier auf dem Land eine wahre Invasion dieser filigranen Tierchen. Und sie sind sehr fleißig. Ich entdecke ständig neue. In der Küche. Im Bad. Im Wohnzimmer. Nicht nur in Ecken, sondern auch an Kanten zwischen Wand und Decke. Eckenspinnen, auch Winkelspinnen genannt, haben unser Haus erobert. Es scheint ein gutes Spinnenjahr zu sein. So viele habe ich sonst nie im Haus entdeckt. So richtig begeistert bin ich von der Invasion nicht. Große Winkelspinnen, so der offizielle Name, kennt wohl jeder. Meistens sitzen sie still irgendwo und warten auf Beute. Sie spüren sofort, wenn sich eine Fliege oder sonst ein kleines Insekt in ihrem Netz verfangen hat. Das spannen die Winkelspinnen &#8211; Nomen es Omen &#8211; am liebsten in irgendeiner Ecke, einem Winkel, auf. Damit sind sie sehr erfolgreich, wie ich selbst beobachten konnte. Eine der Winkelspinnen in unserer Küche schafft pro Tag eine Fliege. Hilfe beim Kampf gegen Fliegen Da wir neben einer Kuhwiese wohnen, haben wir vor einigen Jahren alle Fenster mit Fliegengittern ausgestattet. Wie auch immer sie es anstellen: Irgendeine Fliege schafft es immer ins Innere des Hauses. Sie nerven, und wir sind oft mit Fliegenklatsche hinter ihnen her. Und haben zusätzlich Hilfe von unseren Winkelspinnen. Die gehören übrigens eher zur Gattung der Hauswinkelspinnen als zu der der Großen Winkelspinne. Trotzdem lasse ich sie nicht immer sitzen. Wenn sie in meiner Reichweite sind, nehme ich sie vorsichtig mit zwei Fingern auf und setze sie nach draußen. Sie sind nützlich, deshalb würde ich die Winkelspinnen niemals killen. Aber zu viele muss sich davon auch nicht in der Wohnung haben. Zumal ihre Netze nerven. Immer wieder muss ich mit dem Besen hinterher sein, um sie zu beseitigen. Winkelspinnen-Invasion nur auf dem Land? Eine Frage treibt mich aber um: Gibt es auch in der Stadt so viele Winkelspinnen wie bei uns? Oder ist das ein ländliches Phänomen? Ist hier die Natur noch so weit in Ordnung, dass die Tiere gut leben und jagen können? Liegt es vielleicht an unserem Garten für Faule, dass sie sich bei uns so wohlfühlen? Wenn es mir zu viel wird, kann ich versuchen, die Hauswinkelspinne mit Düften zu vertreiben. Angeblich werden sie von Essig, Eukalyptus, Minze oder Zitrone vertrieben. Aber fängt dann unsere Fliegen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/fru-oettenpoetter-vertellt-invasion-der-winkelspinnen/">Fru Öttenpötter vertellt: Invasion der Winkelspinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="501" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eine der Winkelspinnen, auch Eckenspinnen genannt, in unserem Badezimmer." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne-150x94.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne-768x481.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Sie heißen Eckenspinnen oder Winkelspinnen. Gerade erleben wir hier auf dem Land eine wahre Invasion dieser filigranen Tierchen. Und sie sind sehr fleißig.</p>



<span id="more-13777"></span>



<p>Ich entdecke ständig neue. In der Küche. Im Bad. Im Wohnzimmer. Nicht nur in Ecken, sondern auch an Kanten zwischen Wand und Decke. Eckenspinnen, auch Winkelspinnen genannt, haben unser Haus erobert. Es scheint ein gutes Spinnenjahr zu sein. So viele habe ich sonst nie im Haus entdeckt. So richtig begeistert bin ich von der Invasion nicht.</p>



<p><a href="https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/spinnen/07481.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Große Winkelspinnen</a>, so der offizielle Name, kennt wohl jeder. Meistens sitzen sie still irgendwo und warten auf Beute. Sie spüren sofort, wenn sich eine Fliege oder sonst ein kleines Insekt in ihrem Netz verfangen hat. Das spannen die Winkelspinnen &#8211; Nomen es Omen &#8211; am liebsten in irgendeiner Ecke, einem Winkel, auf. Damit sind sie sehr erfolgreich, wie ich selbst beobachten konnte. Eine der Winkelspinnen in unserer Küche schafft pro Tag eine Fliege.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hilfe beim Kampf gegen Fliegen</h2>



<p>Da wir neben einer Kuhwiese wohnen, haben wir vor einigen Jahren alle Fenster mit Fliegengittern ausgestattet. Wie auch immer sie es anstellen: Irgendeine Fliege schafft es immer ins Innere des Hauses. Sie nerven, und wir sind oft mit Fliegenklatsche hinter ihnen her. Und haben zusätzlich Hilfe von unseren Winkelspinnen. Die gehören übrigens eher zur Gattung der Hauswinkelspinnen als zu der der Großen Winkelspinne.</p>



<p>Trotzdem lasse ich sie nicht immer sitzen. Wenn sie in meiner Reichweite sind, nehme ich sie vorsichtig mit zwei Fingern auf und setze sie nach draußen. Sie sind nützlich, deshalb würde ich die Winkelspinnen niemals killen. Aber zu viele muss sich davon auch nicht in der Wohnung haben. Zumal ihre Netze nerven. Immer wieder muss ich mit dem Besen hinterher sein, um sie zu beseitigen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Winkelspinnen-Invasion nur auf dem Land?</h2>



<p>Eine Frage treibt mich aber um: Gibt es auch in der Stadt so viele Winkelspinnen wie bei uns? Oder ist das ein ländliches Phänomen? Ist hier die Natur noch so weit in Ordnung, dass die Tiere gut leben und jagen können? Liegt es vielleicht an <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-wenn-faulheit-trend-wird/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unserem Garten für Faule</a>, dass sie sich bei uns so wohlfühlen? </p>



<p>Wenn es mir zu viel wird, kann ich versuchen, die <a href="https://www.haus.de/leben/hauswinkelspinne-loswerden-und-vorbeugen-32035" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hauswinkelspinne mit Düften zu vertreiben</a>. Angeblich werden sie von Essig, Eukalyptus, Minze oder Zitrone vertrieben. Aber fängt dann unsere Fliegen?</p>
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		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Wenn das Pferd in Rente geht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2023 09:38:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="360" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock-150x68.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock-768x346.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Pferde sind wie Menschen. Irgendwann werden sie alt. Und dann? Unser Pferd geht in Rente. Da will einiges bedacht sein. Wo es seinen Altersruhesitz haben wird. Beinahe jeder Reiter strebt irgendwann danach, ein eigenes Pferd zu besitzen. Wir haben uns diesen Traum vor sieben Jahren erfüllt und Lasse gekauft. Lasse ist klasse. Wir kannten ihn schon, wussten, dass er ein liebes und ruhiges Pferd ist, das sich gut händeln lässt. Und er war, als er in unseren Besitz überging, 16 Jahre alt. Bestes Pferdealter, mit dem Vorteil, dass Tiere in diesem Alter bereits Erfahrung haben und sich nicht mehr von allem aufregen lassen. Ein ideales Pferd also fürs damals 16-jährige Kind. Und welche Überraschung, als wir die Papiere bekamen: Kind und Lasse sind am selben Tag im selben Jahr auf die Welt gekommen. Ein gutes Omen, das sich erfüllt hat. Fit bis ins hohe Pferdealter Jetzt ist nicht nur das Kind 23 Jahre alt, sondern auch Lasse. Lange war er bestens in Form und sehr fit, so wie hier beim Strandreiten im Oktober 2020 (runterscrollen zu den schönsten Bildern). Da war er immerhin schon 20 Jahre alt. Dann folgte eine Beinverletzung, weshalb er ein paar Wochen nicht geritten werden konnte und still stehen musste. Als Folge zeigte sich eine Arthrose, eine häufige Alterserscheinung bei Pferden. Sie führte vor allem dazu, dass er wegen Schmerzen in den Halswirbeln seinen Kopf nicht mehr schmerzfrei beugen konnte. Dank Physiotherapie, Schmerztabletten und vorsichtigem Training war er nach eineinhalb Jahren dann doch wieder ganz der Alte. Freudig beim Reiten, schmerzfrei auch ohne Tabletten und gut im Training. Pferd erlitt erneut eine schwere Verletzung Doch jetzt hat er auf der Koppel wieder eine schwere Verletzung an einer hinteren Fessel erlitten. Es waren mehrere tiefe Riss- oder Bisswunden. Wir konnten es nicht nachweisen, aber möglicherweise waren es Hundebisse. Ganz in der Nähe suchten Leute ihren ausgebüxten Hund. Andererseits kann sich ein Pferd sehr gut gegen einen Hund zur Wehr setzen, was meistens nicht gut für den Hund ausgeht. Wie auch immer: Lasse erhielt einen dicken Verband, wir eine ebenso dicke Tierarztrechnung, und es hieß wieder: still stehen. Ergebnis: erneut Arthrose, erneut kein Training mehr. Noch einmal ein bis eineinhalb Jahre daran arbeiten, dass er wieder fit wird? Nein. Mit 23 Jahren hat Lasse ein Alter erreicht, in dem er gut in Rente gehen kann. Großpferde werden mit Glück 30 Jahre alt, seine Lebenserwartung ist also nicht mehr allzu lang. Wohin also mit ihm? Zum Schlachter? Auf gar keinen Fall. Dazu ist er uns viel zu sehr ans Herz gewachsen. Zurzeit steht Lasse in einem Stall mit allem Drum und Dran: Reitplatz, Roundpen, Reithalle, großzügige Boxen mit Einzelpaddocks, Pferdesolarium, Pferdedusche, Rundum-Betreuung. Kosten 480 Euro im Monat. Zu viel für ein Pferd, das nur herumsteht und seinen Lebensabend genießt. Ein Pensionsstall nur für Pferderentner Zum Glück gibt es &#8211; sogar ganz in unserer Nähe &#8211; Ställe, die auf alte Pferde spezialisiert sind. Ställe, in denen nur Rentnerpferde stehen. Wo sie ihre Ruhe haben, gut gefüttert und betreut werden. Wir haben so einen Stall gefunden. Da ist nur gerade kein Platz frei. Es gibt aber eine Hoffnung, die anderen Pferdebesitzern sehr weh tun dürfte. Zwei Pferde dort sind so alt und malade, dass sie zum Ende des Sommers eingeschläfert werden. Dann wird ein Platz frei für Lasse. Der ist zudem deutlich günstiger zu haben als der Reitpferdestall, in dem er jetzt steht. In diesem Rentnerstall wird er nur mit anderen alten Pferden zusammenstehen. Das ist wichtig, weil alte Pferde sich nicht mehr so gut gegen junge durchsetzen können. Wer will in dem Alter noch Rangkämpfe bestehen. Außerdem haben alte Pferde höhere Ansprüche an Ruhe und ungestörtes Fressen. Auf all das wird im neuen Stall geachtet. Wir sind froh, ihn gefunden zu haben. Ich werde berichten, wenn Lasse umgezogen ist. So lange darf er sein Leben noch im jetzigen Stall genießen. Arbeiten, sprich geritten werden, muss er nicht mehr. Und weil Pferde ein bisschen wie Autos sind, die schnell ersetzt werden müssen, hat das Kind sich inzwischen ein neues gekauft. Neun Jahre alt, topfit, aber lange nicht so gelassen wie Lasse. Aber brav. So kann das Kind weiter seinen geliebten Sport ausüben, und beiden Pferden geht es gut. Und natürlich wird Lasse auch in seinem neuen Stall regelmäßig von uns betüdelt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="360" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock-150x68.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock-768x346.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Pferde sind wie Menschen. Irgendwann werden sie alt. Und dann? Unser Pferd geht in Rente. Da will einiges bedacht sein. Wo es seinen Altersruhesitz haben wird.</p>



<span id="more-13102"></span>



<p>Beinahe jeder Reiter strebt irgendwann danach, ein eigenes Pferd zu besitzen. Wir haben uns diesen Traum vor sieben Jahren erfüllt und Lasse gekauft. Lasse ist klasse. Wir kannten ihn schon, wussten, dass er ein liebes und ruhiges Pferd ist, das sich gut händeln lässt. Und er war, als er in unseren Besitz überging, 16 Jahre alt. Bestes Pferdealter, mit dem Vorteil, dass Tiere in diesem Alter bereits Erfahrung haben und sich nicht mehr von allem aufregen lassen. Ein ideales Pferd also fürs damals 16-jährige Kind. Und welche Überraschung, als wir die Papiere bekamen: Kind und Lasse sind am selben Tag im selben Jahr auf die Welt gekommen. Ein gutes Omen, das sich erfüllt hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fit bis ins hohe Pferdealter</h2>



<p>Jetzt ist nicht nur das Kind 23 Jahre alt, sondern auch Lasse. Lange war er bestens in Form und sehr fit, so <a href="https://pyrolim.de/pyropro/strandreiten-das-herbstvergnuegen-an-der-ostsee/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wie hier beim Strandreiten im Oktober 2020</a> (runterscrollen zu den schönsten Bildern). Da war er immerhin schon 20 Jahre alt. Dann folgte eine Beinverletzung, weshalb er ein paar Wochen nicht geritten werden konnte und still stehen musste. Als Folge zeigte sich eine Arthrose, eine häufige Alterserscheinung bei Pferden. Sie führte vor allem dazu, dass er wegen Schmerzen in den Halswirbeln seinen Kopf nicht mehr schmerzfrei beugen konnte. Dank Physiotherapie, Schmerztabletten und vorsichtigem Training war er nach eineinhalb Jahren dann doch wieder ganz der Alte. Freudig beim Reiten, schmerzfrei auch ohne Tabletten und gut im Training.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pferd erlitt erneut eine schwere Verletzung</h2>



<p>Doch jetzt hat er auf der Koppel wieder eine schwere Verletzung an einer hinteren Fessel erlitten. Es waren mehrere tiefe Riss- oder Bisswunden. Wir konnten es nicht nachweisen, aber möglicherweise waren es Hundebisse. Ganz in der Nähe suchten Leute ihren ausgebüxten Hund. Andererseits kann sich ein Pferd sehr gut gegen einen Hund zur Wehr setzen, was meistens nicht gut für den Hund ausgeht. Wie auch immer: Lasse erhielt einen dicken Verband, wir eine ebenso dicke Tierarztrechnung, und es hieß wieder: still stehen. Ergebnis: erneut Arthrose, erneut kein Training mehr. Noch einmal ein bis eineinhalb Jahre daran arbeiten, dass er wieder fit wird? Nein.</p>



<p>Mit 23 Jahren hat Lasse ein Alter erreicht, in dem er gut in Rente gehen kann. Großpferde werden mit Glück 30 Jahre alt, seine Lebenserwartung ist also nicht mehr allzu lang. Wohin also mit ihm? Zum Schlachter? Auf gar keinen Fall. Dazu ist er uns viel zu sehr ans Herz gewachsen. Zurzeit steht Lasse in einem Stall mit allem Drum und Dran: Reitplatz, Roundpen, Reithalle, großzügige Boxen mit Einzelpaddocks, Pferdesolarium, Pferdedusche, Rundum-Betreuung. Kosten 480 Euro im Monat. Zu viel für ein Pferd, das nur herumsteht und seinen Lebensabend genießt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Pensionsstall nur für Pferderentner</h2>



<p>Zum Glück gibt es &#8211; sogar ganz in unserer Nähe &#8211; Ställe, die <a href="https://www.landundforst.de/landwirtschaft/tier/alte-pferd-gutes-zuhause-fuer-vierbeiner-rente-569416" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf alte Pferde spezialisiert sind</a>. Ställe, in denen nur Rentnerpferde stehen. Wo sie ihre Ruhe haben, gut gefüttert und betreut werden. Wir haben so einen Stall gefunden. Da ist nur gerade kein Platz frei. Es gibt aber eine Hoffnung, die anderen Pferdebesitzern sehr weh tun dürfte. Zwei Pferde dort sind so alt und malade, dass sie zum Ende des Sommers eingeschläfert werden. Dann wird ein Platz frei für Lasse. Der ist zudem deutlich günstiger zu haben als der Reitpferdestall, in dem er jetzt steht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="360" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock.jpg" alt="Pferd steht mit verbundenem Bein auf einem Außenpaddock." class="wp-image-13106" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock-150x68.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock-768x346.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lasse mit verbundenem Bein: Jetzt ist das Pferd in Rente und zieht demnächst um.</figcaption></figure>



<p>In diesem Rentnerstall wird er nur mit anderen alten Pferden zusammenstehen. Das ist wichtig, weil alte Pferde sich nicht mehr so gut gegen junge durchsetzen können. Wer will in dem Alter noch Rangkämpfe bestehen. Außerdem haben alte Pferde höhere Ansprüche an Ruhe und ungestörtes Fressen. Auf all das wird im neuen Stall geachtet. Wir sind froh, ihn gefunden zu haben.</p>



<p>Ich werde berichten, wenn Lasse umgezogen ist. So lange darf er sein Leben noch im jetzigen Stall genießen. Arbeiten, sprich geritten werden, muss er nicht mehr. Und weil Pferde ein bisschen wie Autos sind, die schnell ersetzt werden müssen, hat das Kind sich inzwischen ein neues gekauft. Neun Jahre alt, topfit, aber lange nicht so gelassen wie Lasse. Aber brav. So kann das Kind weiter seinen geliebten Sport ausüben, und beiden Pferden geht es gut. Und natürlich wird Lasse auch in seinem neuen Stall regelmäßig von uns betüdelt.</p>
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		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Wenn das Reh ausschläft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 08:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="360" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Resteht.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Resteht.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Resteht-150x68.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Resteht-768x346.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Unser Haus steht mitten in der Natur, zwischen Feldern und nahe am Wald. Kein Wunder, dass immer wieder Rehe zu uns kommen, um es sich ein bisschen im Garten gemütlich zu machen. Was wir vor einigen Jahren bereits beobachtet haben, ist jetzt wieder passiert. Frau Reh fühlt sich wohl bei uns und nutzt den Sonntagmorgen, um auszuschlafen. Auf einem Teil unseres großen Grundstücks lassen wir das Gras wachsen. Es sieht schön aus, sehr grün, und jetzt mit den Rispen im Sonnenlicht noch besser. Offenbar mögen nicht nur wir es. Denn am Sonntagmorgen haben wir dort ein Reh entdeckt. Es lag dort ganz ruhig und genoss offenbar die Ruhe. Vermutlich fühlte es sich im hohen Gras vor Blicken geschützt &#8211; ohne zu ahnen, dass sein Kopf herausragt. Das Bild ist mit dem Handy auf größere Entfernung aufgenommen, deshalb ist es technisch nicht so toll. Das Reh jedenfalls ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und blieb noch eine ganze Weile dort liegen, obwohl wir es von der Terrasse aus beobachteten. Irgendwann erhob es sich dann aber doch, ganz ruhig und ohne jede Hektik. Erst sah es sich neugierig um, marschierte dann ein Stück nach rechts, wo eine große Buchenhecke und eine Trauerweise stehen. Dort hat es offenbar gefrühstückt. Wir konnten es hinter den Bäumen zwar nicht sehen, haben aber beobachtet, dass Hecke und Trauerweide jedes Mal wackelten, wenn es wieder ein paar Blätter abgerissen hat. Überhaupt scheinen Rehe das Laub der Trauerweide sehr zu mögen. Als Reh Hilde regelmäßig mit ihren Kitzen in unseren Garten kam, war die Trauerweide bis auf die Höhe, an die Hilde heranreichen konnte, abgefressen. Saubere Kante, wie vom Friseur geschnitten. Wer weiß, vielleicht ist auch dieses Reh ein regelmäßiger Gast. Vielleicht kommt es irgendwann mit einem oder zwei Kitzen zu uns. Vielleicht ist es sogar Hilde, die sich an die schöne Zeit in unserem Garten erinnert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-wenn-das-reh-ausschlaeft/">Fru Öttenpötter vertellt: Wenn das Reh ausschläft</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="360" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Resteht.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Resteht.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Resteht-150x68.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Resteht-768x346.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Unser Haus steht mitten in der Natur, zwischen Feldern und nahe am Wald. Kein Wunder, dass immer wieder Rehe zu uns kommen, um es sich ein bisschen im Garten gemütlich zu machen. Was wir vor einigen Jahren bereits beobachtet haben, ist jetzt wieder passiert. Frau Reh fühlt sich wohl bei uns und nutzt den Sonntagmorgen, um auszuschlafen.</p>



<span id="more-12457"></span>



<p>Auf einem Teil unseres großen Grundstücks lassen wir das Gras wachsen. Es sieht schön aus, sehr grün, und jetzt mit den Rispen im Sonnenlicht noch besser. Offenbar mögen nicht nur wir es. Denn am Sonntagmorgen haben wir dort ein Reh entdeckt. Es lag dort ganz ruhig und genoss offenbar die Ruhe. Vermutlich fühlte es sich im hohen Gras vor Blicken geschützt &#8211; ohne zu ahnen, dass sein Kopf herausragt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="360" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Reliegt.jpg" alt="Ein Reh liegt im hohen Gras, nur sein Kopf schaut heraus." class="wp-image-12458" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Reliegt.jpg 473w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Reliegt-150x114.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /><figcaption>Ein Reh liegt im hohen Gras, nur sein Kopf schaut heraus.</figcaption></figure></div>



<p>Das Bild ist mit dem Handy auf größere Entfernung aufgenommen, deshalb ist es technisch nicht so toll. Das Reh jedenfalls ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und blieb noch eine ganze Weile dort liegen, obwohl wir es von der Terrasse aus beobachteten.</p>



<p>Irgendwann erhob es sich dann aber doch, ganz ruhig und ohne jede Hektik. Erst sah es sich neugierig um, marschierte dann ein Stück nach rechts, wo eine große Buchenhecke und eine Trauerweise stehen. Dort hat es offenbar gefrühstückt. Wir konnten es hinter den Bäumen zwar nicht sehen, haben aber beobachtet, dass Hecke und Trauerweide jedes Mal wackelten, wenn es wieder ein paar Blätter abgerissen hat. Überhaupt scheinen Rehe das Laub der Trauerweide sehr zu mögen. Als <a href="https://pyrolim.de/pyropro/ein-reh-zwei-kitze/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reh Hilde</a> regelmäßig mit ihren Kitzen in unseren Garten kam, war die Trauerweide bis auf die Höhe, an die Hilde heranreichen konnte, abgefressen. Saubere Kante, wie vom Friseur geschnitten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="360" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Resteht.jpg" alt="Aufgestanden: Irgendwann war für das Reh die Sonntagsruhe vorbei." class="wp-image-12459" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Resteht.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Resteht-150x68.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Resteht-768x346.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Aufgestanden: Irgendwann war für das Reh die Sonntagsruhe vorbei.</figcaption></figure>



<p>Wer weiß, vielleicht ist auch dieses Reh ein regelmäßiger Gast. Vielleicht kommt es irgendwann mit einem oder zwei Kitzen zu uns. Vielleicht ist es sogar Hilde, die sich an die schöne Zeit in unserem Garten erinnert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="109" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg" alt="" class="wp-image-11848" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption><em>Fru Öttenpötter berichtet hier regelmäßig über das Leben auf dem Lande.</em></figcaption></figure></div>



<p></p>
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		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Wenn das Korn im Lager liegt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2021 15:57:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="474" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/lager.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/lager.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/lager-150x89.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/lager-768x455.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Hier liegt das Getreide im Lager &#8211; unter freiem Himmel. Wie das? Ja, die Landwirtschaft kennt mitunter komische Bezeichnungen. Und Lager ist sowieso ein Wort, dass immer mal wieder in seltsamen Zusammenhängen verwendet wird. Wenn aber das Korn im Lager liegt, ist das gar nicht gut. Wenn alles normal läuft, wächst und gedeiht das Getreide im Frühjahr, bildet irgendwann Grannen oder &#8211; beim Hafer &#8211; Körner aus und wird, sobald es gelb ist, geerntet. Reifes Getreide erkennt der Laie an der goldgelben Farbe, der Landwirt daran, dass die Körner so hart sind, dass er sie mit dem Fingernagel nicht einkerben kann. Viel ist aber auch Erfahrung. Jedenfalls beginnt Anfang, Mitte Juli die Ernte der Gerste. Gerade höre ich den ganzen Tag das Brummen der Mähdrescher und das Piepen, wenn der Getreidetank voll ist. Dann rollt der Schlepper mit dem großen Wagen an und holt das gedroschene Getreide ab. Starker Regen drückt das Korn nieder Nun lief das mit dem Wetter hier kurz vor der Ernte nicht so gut. Es gab an ein, zwei Tagen Ende Juni, Anfang Juli sehr ergiebigen Regen innerhalb weniger Stunden. Wir haben an einem Nachmittag 50 Liter pro Quadratmeter gemessen. Und anschließend lag an vielen Stellen das Korn im Lager. Offenbar ist es aber auch so, dass noch andere Faktoren als nur das Wetter eine Rolle spielen. Lager: Das sagt der Landwirt, wenn Sturm und Regen die Pflanzen samt Ähren zu Boden gedrückt haben, sodass sie wie ein Teppich da liegen. Meistens ist es kein ganzes Feld, das betroffen ist. Häufiger sind es große Flecken, an denen zu sehen ist, was das Wetter angerichtet hat. Korn im Lager ist von minderer Qualtität Für den Landwirt ist Getreide, das im Lager liegt, alles andere als gut. Es schmälert den Ertrag, ist häufig zu feucht und kann im schlimmsten Fall sogar auf der Erde liegend zu keimen beginnen. Die niedergestreckten Halme sind also weit mehr als nur ein Schönheitsfehler. Hier hat es zum Glück nach meiner bisherigen Beobachtung bisher nur den Weizen erwischt, und die flachgedrückten Stellen sind nicht sehr großflächig und häufig. Wenn das Getreide gedroschen ist, landet es übrigens im Silo und nicht im Lager. Da war es in diesem Fall ja vorher schon. Nicht nur Landwirte haben ihre liebe Last mit den Lagern. Auch der Einzelhandel kennt das, wandelt die Lager aber rein sprachlich in Läger ab.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="474" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/lager.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/lager.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/lager-150x89.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/lager-768x455.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Hier liegt das Getreide im Lager &#8211; unter freiem Himmel. Wie das? Ja, die Landwirtschaft kennt mitunter komische Bezeichnungen. Und Lager ist sowieso ein Wort, dass immer mal wieder in seltsamen Zusammenhängen verwendet wird. Wenn aber das Korn im Lager liegt, ist das gar nicht gut.</p>



<span id="more-11902"></span>



<p>Wenn alles normal läuft, wächst und gedeiht das Getreide im Frühjahr, bildet irgendwann Grannen oder &#8211; <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-der-hafer-ist-wieder-da/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">beim Hafer</a> &#8211; Körner aus und wird, sobald es gelb ist, geerntet. Reifes Getreide erkennt der Laie an der goldgelben Farbe, der Landwirt daran, dass die Körner so hart sind, dass er sie mit dem Fingernagel nicht einkerben kann. Viel ist aber auch Erfahrung. Jedenfalls beginnt Anfang, Mitte Juli die Ernte der Gerste. Gerade höre ich den ganzen Tag das Brummen der Mähdrescher und das Piepen, wenn der Getreidetank voll ist. Dann rollt der Schlepper mit dem großen Wagen an und holt das gedroschene Getreide ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Starker Regen drückt das Korn nieder</h2>



<p>Nun lief das mit dem Wetter hier kurz vor der Ernte nicht so gut. Es gab an ein, zwei Tagen Ende Juni, Anfang Juli sehr ergiebigen Regen innerhalb weniger Stunden. Wir haben an einem Nachmittag 50 Liter pro Quadratmeter gemessen. Und anschließend lag an vielen Stellen das Korn im Lager. Offenbar ist es aber auch so, dass <a href="https://www.bauernhof.net/enzyklopaedie/lager-lagerneigung-von-getreide/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">noch andere Faktoren als nur das Wetter eine Rolle spielen</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/lagerfruh.jpg" alt="Noch vor dem Reifen schickte der Regen einen Teil der Gerste ins Lager." class="wp-image-11906" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/lagerfruh.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/lagerfruh-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/lagerfruh-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Noch vor dem Reifen schickte der Regen einen Teil der Gerste ins Lager.</figcaption></figure>



<p>Lager: Das sagt der Landwirt, wenn Sturm und Regen die Pflanzen samt Ähren zu Boden gedrückt haben, sodass sie wie ein Teppich da liegen. Meistens ist es kein ganzes Feld, das betroffen ist. Häufiger sind es große Flecken, an denen zu sehen ist, was das Wetter angerichtet hat. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Korn im Lager ist von minderer Qualtität</h2>



<p>Für den Landwirt ist Getreide, das im Lager liegt, <a href="https://www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/wenn-das-getreide-zu-boden-geht" target="_blank" rel="noreferrer noopener">alles andere als gut</a>. Es schmälert den Ertrag, ist häufig zu feucht und kann im schlimmsten Fall sogar auf der Erde liegend zu keimen beginnen. Die niedergestreckten Halme sind also weit mehr als nur ein Schönheitsfehler. Hier hat es zum Glück nach meiner bisherigen Beobachtung bisher nur den Weizen erwischt, und die flachgedrückten Stellen sind nicht sehr großflächig und häufig. Wenn das Getreide gedroschen ist, landet es übrigens im Silo und nicht im Lager. Da war es in diesem Fall ja vorher schon.</p>



<p>Nicht nur Landwirte haben ihre liebe Last mit den Lagern. Auch der Einzelhandel kennt das, wandelt die Lager aber rein sprachlich <a href="https://pyrolim.de/pyropro/der-abverkauf-der-laeger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in Läger ab</a>. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="109" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg" alt="" class="wp-image-11848" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption><em>Fru Öttenpötter berichtet hier regelmäßig über das Leben auf dem Lande.</em></figcaption></figure></div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-wenn-das-korn-im-lager-liegt/">Fru Öttenpötter vertellt: Wenn das Korn im Lager liegt</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Der Blühstreifen und die Insekten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2021 16:25:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="559" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-gut-1-2.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-gut-1-2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-gut-1-2-150x105.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-gut-1-2-768x537.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Seit einigen Jahren haben die Felder hinter unserem Haus Blühstreifen. Zwischen Getreide und Wegen oder Knicks wachsen auf einem einige Meter breiten Streifen allerlei Pflanzen, die Insekten Nahrung bieten. Dass die das gerne annehmen, lässt sich sofort hören, wenn man jetzt in die Nähe eines dieser Blühstreifen kommt. Anfang bis Mitte Juli, summt und brummt es überall. An unseren Blühstreifen sogar doppelt, denn links vom Weg stehen alte Linden, die offenbar gerade zahlreiche Bienen anziehen. Schließlich ist Lindenblütenhonig sehr begehrt, bei Bienen wie bei Menschen. Auf der anderen Seite des Weges zieht sich der Blühstreifen entlang. Dabei kommt es auf die Mischung der Pflanzen an. Zurzeit blüht der Büschelschön. Mir gefällt nicht nur der Name, sondern auch die Pflanze, die so schön in meiner Lieblingsfarbe Blau blüht. Sie gehört zur Familie der Phacelia-Gewächse. Zwischen den blauen Blüten des Büschelschöns beginnt etwas mir noch unbekanntes mit knallroter Blüte zu blühen. Es könnte sich dabei um Inkarnatklee handeln. Noch sind die Knospen aber weitgehend zu, die Blütenfarbe kann ich aber schon erkennen. Über allem schießen gerade die Sonnenblumen empor, die vermutlich am Ende der Blühzeit stehen und erst in einigen Wochen eine echte Bienenweide sein werden. Manche Bauern hier, die die Landwirtschaft aufgegeben haben, gönnen den Insekten sogar ganze Äcker voller Blühpflanzen. Küchenkräuter und viele Kleearten Bei der Auswahl der Pflanzen für einen Blühstreifen sind der Fantasie offenbar keine Grenzen gesetzt. Die Liste der geeigneten Gewächse liest sich beinahe wie ein Küchenlexikon: Dill, Linse, Sojabohne, Borretsch, Kresse und Erbse, in diesem Fall Felderbse. Klee scheint ebenfalls gut zu sein, ob als Steinklee, Gelbklee, Wundklee, Hornschotenklee, Weißklee oder Rotklee. Wer solche Pflanzen aussät, erntet über den Sommer Summen und Brummen. Dass das Buffet nicht nur für die Insekten gedeckt ist, beweisen die Schwalben, die bei uns über den Blühstreifen kreisen. So hat jeder etwas davon: die Natur und die Spaziergänger, wie ich einer bin. Natürlich hatte ich die Kamera dabei, um Fotos von Blühpflanzen mit Insekten zu machen. Gar nicht so einfach, die Viecher sind schnell. Am Ende ist mir aber mit kurzer Belichtungszeit (1/1000) bei Blende 5.0 und Iso 640 ein ganz passables Bild gelungen. Biene auf Büschelschön: Offenbar ist der Nektar dieser Art besonders lecker.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-der-bluehstreifen-und-die-insekten/">Fru Öttenpötter vertellt: Der Blühstreifen und die Insekten</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="559" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-gut-1-2.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-gut-1-2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-gut-1-2-150x105.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-gut-1-2-768x537.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Seit einigen Jahren haben die Felder hinter unserem Haus Blühstreifen. Zwischen Getreide und Wegen oder Knicks wachsen auf einem einige Meter breiten Streifen allerlei Pflanzen, die Insekten Nahrung bieten. Dass die das gerne annehmen, lässt sich sofort hören, wenn man jetzt in die Nähe eines dieser Blühstreifen kommt.</p>



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<p>Anfang bis Mitte Juli, summt und brummt es überall. An unseren Blühstreifen sogar doppelt, denn links vom Weg stehen alte Linden, die offenbar gerade zahlreiche Bienen anziehen. Schließlich ist <a href="https://utopia.de/ratgeber/lindenhonig-was-ihn-ausmacht-und-wie-er-wirkt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lindenblütenhonig</a> sehr begehrt, bei Bienen wie bei Menschen. Auf der anderen Seite des Weges zieht sich der Blühstreifen entlang. Dabei kommt es auf die Mischung der Pflanzen an. Zurzeit blüht der <a href="https://www.bienenretter.de/2016/07/01/b%C3%BCschelsch%C3%B6n-hilft-bienen-%C3%BCber-den-sommer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Büschelschön</a>. Mir gefällt nicht nur der Name, sondern auch die Pflanze, die so schön in meiner Lieblingsfarbe Blau blüht. Sie gehört zur Familie der Phacelia-Gewächse.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-1-3.jpg" alt="Der Blühstreifen zieht sich am Feldrand entlang." class="wp-image-11887" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-1-3.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-1-3-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-1-3-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-1-3-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Der Blühstreifen zieht sich am Feld entlang. Gerade blüht der Büschelschön, aber schon sprießen die Sonnenblumen.</figcaption></figure>



<p>Zwischen den blauen Blüten des Büschelschöns beginnt etwas mir noch unbekanntes mit knallroter Blüte zu blühen. Es könnte sich dabei um <a href="https://www.lfl.bayern.de/ipz/gruenland/027745/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Inkarnatklee</a> handeln. Noch sind die Knospen aber weitgehend zu, die Blütenfarbe kann ich aber schon erkennen. Über allem schießen gerade die Sonnenblumen empor, die vermutlich am Ende der Blühzeit stehen und erst in einigen Wochen eine echte Bienenweide sein werden. Manche Bauern hier, die die Landwirtschaft aufgegeben haben, gönnen den Insekten sogar <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-allerlei-viecher-und-eine-bienenweide/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ganze Äcker voller Blühpflanzen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Küchenkräuter und viele Kleearten</h2>



<p>Bei der Auswahl der Pflanzen für einen Blühstreifen sind der Fantasie offenbar keine Grenzen gesetzt. Die Liste der geeigneten Gewächse liest sich beinahe wie ein Küchenlexikon: Dill, Linse, Sojabohne, Borretsch, Kresse und Erbse, in diesem Fall Felderbse. Klee scheint ebenfalls gut zu sein, ob als Steinklee, Gelbklee, Wundklee, Hornschotenklee, Weißklee oder Rotklee. Wer solche Pflanzen aussät, erntet über den Sommer Summen und Brummen. Dass das Buffet nicht nur für die Insekten gedeckt ist, beweisen die Schwalben, die bei uns über den Blühstreifen kreisen.</p>



<p>So hat jeder etwas davon: die Natur und die Spaziergänger, wie ich einer bin. Natürlich hatte ich die Kamera dabei, um Fotos von Blühpflanzen mit Insekten zu machen. Gar nicht so einfach, die Viecher sind schnell. Am Ende ist mir aber mit kurzer Belichtungszeit (1/1000) bei Blende 5.0 und Iso 640 ein ganz passables Bild gelungen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="559" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-gut-1-2.jpg" alt="Eine Biene, offenbar eine Wildbiene, tut sich am Büschelschön gütlich." class="wp-image-11889" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-gut-1-2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-gut-1-2-150x105.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/wildblumen-gut-1-2-768x537.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Biene auf Büschelschön: Offenbar ist der Nektar dieser Art besonders lecker.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="109" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg" alt="" class="wp-image-11848" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption><em>Fru Öttenpötter berichtet hier regelmäßig über das Leben auf dem Lande.</em></figcaption></figure></div>



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<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-der-bluehstreifen-und-die-insekten/">Fru Öttenpötter vertellt: Der Blühstreifen und die Insekten</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Der Hafer ist wieder da</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2021 16:16:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hafer.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hafer.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hafer-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hafer-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Hafer gehörte für mich immer als Kind zu meinem Lieblingsgetreide, neben Gerste. Beide Sorten konnte ich zuverlässig bestimmen, während ich bei Roggen und Weizen immer durcheinander gekommen bin. Irgendwann gab es aber keinen Hafer mehr zu sehen. Niemand baute ihn mehr an. Jetzt ist er wieder da. Hinter unserem einsam gelegenen Haus habe ich gleich zwei Felder mit Hafer entdeckt. Genauer: mit Saat-Hafer. Denn dieses sogenannte Süßgras gibt es auch jenseits der landwirtschaftlichen Nutzung. Das, was der Bauer anbaut, ist Saat-Hafer, wird aber allgemein Hafer genannt. Getreide für die Ackerpferde Der Haferanbau war bis in meine Kindheit hinein weit verbreitet. Die Körner wurden vor allem für die Ackerpferde gebraucht. Die Tiere leisteten schwere Arbeit. Deshalb mussten sie viel Kraftfutter fressen. Hafer gibt Kraft. So hat es mir meine Mutter oft erzählt, die auf einem Bauernhof aufgewachsen ist. Dort gab es auch Warmblüter für den Reitsport, die ebenfalls Hafer bekamen. An diese Zeit erinnern Bilder in Mutters Fotoalbum. Puren Hafer bekommt heute kaum noch ein Pferd. Neben Rauh- und Saftfutter &#8211; also Heu oder Stroh und Gras &#8211; bekommen sie vor allem spezielle Müslis, in denen natürlich auch Getreide vorkommt. Aber es gibt auch haferfreies Müsli. Vor allem aber lösten ab den 1950er Jahren Traktoren die Pferde nach und nach ab. Traktoren brauchen keinen Hafer. Irgendwann gab es den kaum noch irgendwo auf den Feldern zu sehen. Platz zwölf auf der Hafer-Rangliste Deutschland gehört zwar immer noch zu den 20 größten Haferproduzenten der Welt, steht dort aber auf Platz zwölf. Spitzenreiter sind Russland, Kanada und Polen. Ich habe mal einen befreundeten Bauern gefragt, woher der Hafer für unsere Haferflocken kommt. Seine knappe Antwort: aus Australien (Platz fünf im Produzenten-Ranking). Das gefällt mir gar nicht, dass Zutaten für unser Frühstücksmüsli um die halbe Welt reisen. Offenbar ändert sich das gerade ein wenig. Denn wie gesagt, auf zwei Feldern hinterm Haus wächst wieder Hafer. Tatsächlich für Haferflocken, wie ein Schild am Feldrand ausweist. Angebaut werde für Kölln, den wohl bekanntesten Hersteller der Flocken. Die Firma nennt auf ihrer Homepage Deutschland und Skandinavien als Herkunftsorte des Hafers, den sie verarbeitet. Hafer aus der Region für Pferd und Mensch Schleswig-Holstein, wo ich lebe, liegt ja nahe an Skandinavien. Da ist es doch nur folgerichtig, dass es hier wieder Haferfelder gibt. Außerdem liegt es nun doch an den Pferden, dass wieder mehr Hafer hierzulande angebaut wird. Nicht weil sie jetzt mehr davon bekommen, sondern weil der Reitsport zunehmend populärer wird und damit die Zahl der Pferde steigt. Im Zusammenhang mit diesem Text bin ich auf die Krokauer Mühle in der Probstei (Kreis Plön) aufmerksam gemacht worden. Ich weiß nicht, ob dort früher Hafer gemahlen wurde. Aber ich werde die Mühle auf jeden Fall bald mal besuchen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-der-hafer-ist-wieder-da/">Fru Öttenpötter vertellt: Der Hafer ist wieder da</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hafer.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hafer.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hafer-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hafer-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Hafer gehörte für mich immer als Kind zu meinem Lieblingsgetreide, neben Gerste. Beide Sorten konnte ich zuverlässig bestimmen, während ich bei Roggen und Weizen immer durcheinander gekommen bin. Irgendwann gab es aber keinen Hafer mehr zu sehen. Niemand baute ihn mehr an. Jetzt ist er wieder da.</p>



<span id="more-11847"></span>



<p>Hinter unserem einsam gelegenen Haus habe ich gleich zwei Felder mit Hafer entdeckt. Genauer: mit Saat-Hafer. Denn dieses sogenannte Süßgras gibt es auch jenseits der landwirtschaftlichen Nutzung. Das, was der Bauer anbaut, ist Saat-Hafer, wird aber allgemein Hafer genannt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Getreide für die Ackerpferde</h2>



<p>Der Haferanbau war bis in meine Kindheit hinein weit verbreitet. Die Körner wurden vor allem für die Ackerpferde gebraucht. Die Tiere leisteten schwere Arbeit. Deshalb mussten sie viel Kraftfutter fressen. Hafer gibt Kraft. So hat es mir meine Mutter oft erzählt, die auf einem Bauernhof aufgewachsen ist. Dort gab es auch Warmblüter für den Reitsport, die ebenfalls Hafer bekamen. An diese Zeit erinnern <a href="https://pyrolim.de/pyropro/aus-mutters-fotoalbum-die-wahre-schwarzweiss-fotografie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bilder in Mutters Fotoalbum</a>.</p>



<p>Puren Hafer bekommt heute kaum noch ein Pferd. Neben Rauh- und Saftfutter &#8211; also Heu oder Stroh und Gras &#8211; bekommen sie vor allem spezielle Müslis, in denen natürlich auch Getreide vorkommt. Aber es gibt auch <a href="https://www.muehldorfer-pferdefutter.de/shop/basisfutter/muesli-und-vollkorn/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">haferfreies Müsli</a>. Vor allem aber lösten ab den 1950er Jahren Traktoren die Pferde nach und nach ab. Traktoren brauchen keinen Hafer. Irgendwann gab es den kaum noch irgendwo auf den Feldern zu sehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Platz zwölf auf der Hafer-Rangliste</h2>



<p>Deutschland gehört zwar immer noch zu den 20 größten Haferproduzenten der Welt, steht dort aber auf Platz zwölf. Spitzenreiter sind Russland, Kanada und Polen. Ich habe mal einen befreundeten Bauern gefragt, woher der Hafer für unsere Haferflocken kommt. Seine knappe Antwort: aus Australien (Platz fünf im Produzenten-Ranking). Das gefällt mir gar nicht, dass Zutaten für unser Frühstücksmüsli um die halbe Welt reisen. </p>



<p>Offenbar ändert sich das gerade ein wenig. Denn wie gesagt, auf zwei Feldern hinterm Haus wächst wieder Hafer. Tatsächlich für Haferflocken, wie ein Schild am Feldrand ausweist. Angebaut werde für <a href="https://www.koelln.de/produkte/haferflocken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kölln</a>, den wohl bekanntesten Hersteller der Flocken. Die Firma nennt auf ihrer Homepage Deutschland und Skandinavien als Herkunftsorte des Hafers, den sie verarbeitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hafer aus der Region für Pferd und Mensch</h2>



<p>Schleswig-Holstein, wo ich lebe, liegt ja nahe an Skandinavien. Da ist es doch nur folgerichtig, dass es hier wieder Haferfelder gibt. Außerdem liegt es nun doch an den Pferden, dass wieder mehr Hafer hierzulande angebaut wird. Nicht weil sie jetzt mehr davon bekommen, sondern weil der Reitsport zunehmend populärer wird und damit die Zahl der Pferde steigt.</p>



<p>Im Zusammenhang mit diesem Text bin ich auf die <a href="https://probsteier-muehlenverein.de/index.php/der-verein/chronik" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krokauer Mühle in der Probstei</a> (Kreis Plön) aufmerksam gemacht worden. Ich weiß nicht, ob dort früher Hafer gemahlen wurde. Aber ich werde die Mühle auf jeden Fall bald mal besuchen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="109" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg" alt="" class="wp-image-11848" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption><em>Fru Öttenpötter berichtet hier regelmäßig über das Leben auf dem Lande.</em></figcaption></figure></div>



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<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-der-hafer-ist-wieder-da/">Fru Öttenpötter vertellt: Der Hafer ist wieder da</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Feldscheunen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 May 2021 16:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune1-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Die meisten Menschen fahren achtlos daran vorbei, wenn sie über Land unterwegs sind. Bei uns jedenfalls stehen noch an manchen Stellen Feldscheunen. Meistens sind sie schon etwas älter. Die Bauern nutzen sie immer noch gern, obwohl die Landwirtschaft inzwischen modernisiert ist. Feldscheunen sind eine uralte Erfindung. Irgendwann begannen die Menschen, auf ihren Feldern Hütten zu bauen. Um selbst dort unterzukriechen, um Werkzeug und Geräte unterzustellen oder ihren Tieren darin Unterschlupf oder Sicherheit für die Nacht zu geben. Der Weg zurück zum Hof war oft lang und musste meistens zu Fuß zurückgelegt werden. Mit der Zeit wurden die Hütten größer, bis sie irgendwann zu Feldscheunen wurden. Manche von ihnen sind bereits mehrere hundert Jahre alt. Feldscheunen sind recht verbreitet Es gibt wahrscheinlich kaum eine Gegend, in der keine Feldscheunen stehen. Auch bei uns in Schleswig-Holstein sind sie noch immer zu sehen. In meinem direkten Umfeld gibt es zwei: eine grüne und eine schwarz-braune. Beide ziemlich groß und inmitten der Felder. An einer Seite führt meistens eine Straße und ein Weg vorbei, die anderen drei Seiten sind landwirtschaftliche Fläche oder Wiese. Das zweite Exemplar in meiner direkten Umgebung ist etwas ausgefeilter gebaut. Die Scheune hat noch einen kleinen Anbau. Und unten im großen Tor zwei Katzenlöcher. Hier sind immer mal wieder verwilderte Hauskatzen unterwegs. Ich vermute, sie finden in der Feldscheune einen Unterschlupf. Beide Scheunen sind noch in Betrieb. Immer wieder kommen die Besitzer mit ihren Landmaschinen vorbei, bringen etwas oder holen etwas. Sie halten die Scheunen instand. Neue zu bauen ist nämlich gar nicht so einfach, auch wenn landwirtschaftliche Bauten im Außenbereich privilegiert sind. So mancher Bauer hat seine Güllebehälter und seine Mistplatte jetzt außerhalb des Dorfes platziert. Auch neben einer der Feldscheunen sind solche Einrichtungen entstanden. Berühmt-berüchtigte Feldscheunen Feldscheunen haben aber nicht nur einen guten Ruf. Es gibt einige berühmt-berüchtigte Feldscheunen, etwa die in Siblin und in Neuglasau, ebenfalls ganz in meiner Nähe. Hier sperrten die Nazis KZ-Hälftlinge während des Todesmarsches von Auschwitz nach Holstein ein. Die in diesem Zusammenhang bekannteste Feldscheune ist die Scheune Isenschnibbe-Gardelegen in Sachsen-Anhalt. Heute erinnert eine Gedenkstätte an das Massaker von Gardelegen vom 13. April 1945, dem mehr als 1000 Menschen in der Scheune zum Opfer fielen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-feldscheunen/">Fru Öttenpötter vertellt: Feldscheunen</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune1-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Die meisten Menschen fahren achtlos daran vorbei, wenn sie über Land unterwegs sind. Bei uns jedenfalls stehen noch an manchen Stellen Feldscheunen. Meistens sind sie schon etwas älter. Die Bauern nutzen sie immer noch gern, obwohl die Landwirtschaft inzwischen modernisiert ist.</p>



<span id="more-11787"></span>



<p>Feldscheunen sind eine uralte Erfindung. Irgendwann begannen die Menschen, auf ihren Feldern Hütten zu bauen. Um selbst dort unterzukriechen, um Werkzeug und Geräte unterzustellen oder ihren Tieren darin Unterschlupf oder Sicherheit für die Nacht zu geben. Der Weg zurück zum Hof war oft lang und musste meistens zu Fuß zurückgelegt werden. Mit der Zeit wurden die Hütten größer, bis sie irgendwann zu Feldscheunen wurden. Manche von ihnen sind <a href="https://www.baublatt.ch/baubranche/rettung-fuer-alte-feldscheunen-im-baselbiet-25162" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bereits mehrere hundert Jahre alt</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Feldscheunen sind recht verbreitet</h2>



<p>Es gibt wahrscheinlich kaum eine Gegend, in der keine <a href="https://www.wortbedeutung.info/Feldscheune/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Feldscheunen</a> stehen. Auch bei uns in Schleswig-Holstein sind sie noch immer zu sehen. In meinem direkten Umfeld gibt es zwei: eine grüne und eine schwarz-braune. Beide ziemlich groß und inmitten der Felder. An einer Seite führt meistens eine Straße und ein Weg vorbei, die anderen drei Seiten sind landwirtschaftliche Fläche oder Wiese.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune2.jpg" alt="Eine Feldscheune aus Holzbrettern. Das große Tor ermöglich sogar, mit dem Trecker hinein zu fahren." class="wp-image-11788" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune2-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune2-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Eine Feldscheune aus Holzbrettern. Das große Tor ermöglich sogar, mit dem Trecker hinein zu fahren.</figcaption></figure>



<p>Das zweite Exemplar in meiner direkten Umgebung ist etwas ausgefeilter gebaut. Die Scheune hat noch einen kleinen Anbau. Und unten im großen Tor zwei Katzenlöcher. Hier sind immer mal wieder verwilderte Hauskatzen unterwegs. Ich vermute, sie finden in der Feldscheune einen Unterschlupf.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune1.jpg" alt="Feldscheune mit Anbau und Katzenlöchern im großen grünen Tor." class="wp-image-11789" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune1-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Feldscheune1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Feldscheune mit Anbau und Katzenlöchern im großen grünen Tor.</figcaption></figure>



<p>Beide Scheunen sind noch in Betrieb. Immer wieder kommen die Besitzer mit ihren Landmaschinen vorbei, bringen etwas oder holen etwas. Sie halten die Scheunen instand. Neue zu bauen ist nämlich gar nicht so einfach, auch wenn <a href="https://www.brennecke-rechtsanwaelte.de/Das-Recht-der-Baugenehmigung--Teil-18--Privilegierungstatbestaende-des--35-Abs.-1-BauGB-Land--oder-forstwirtschaftlicher-Betrieb_214272" target="_blank" rel="noreferrer noopener">landwirtschaftliche Bauten im Außenbereich</a> privilegiert sind. So mancher Bauer hat seine Güllebehälter und seine Mistplatte jetzt außerhalb des Dorfes platziert. Auch neben einer der Feldscheunen sind solche Einrichtungen entstanden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berühmt-berüchtigte Feldscheunen</h2>



<p>Feldscheunen haben aber nicht nur einen guten Ruf. Es gibt einige berühmt-berüchtigte Feldscheunen, etwa die <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/jeden-abend-unterwegs-auf-der-todesmarsch-route/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in Siblin </a>und in Neuglasau, ebenfalls ganz in meiner Nähe. Hier sperrten die Nazis KZ-Hälftlinge während des Todesmarsches von Auschwitz nach Holstein ein. Die in diesem Zusammenhang bekannteste Feldscheune ist die Scheune Isenschnibbe-Gardelegen in Sachsen-Anhalt. Heute erinnert <a href="https://gedenkstaette-gardelegen.sachsen-anhalt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">eine Gedenkstätte </a>an das Massaker von Gardelegen vom 13. April 1945, dem mehr als 1000 Menschen in der Scheune zum Opfer fielen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="109" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg" alt="" class="wp-image-11848" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption><em>Fru Öttenpötter berichtet hier regelmäßig über das Leben auf dem Lande.</em></figcaption></figure></div>



<p></p>
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		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Endlich ist es mal wieder Winter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2021 15:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="438" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Winterblick.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Winterblick.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Winterblick-150x82.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Winterblick-768x420.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Anfang Januar wollte ich in der Zeitung noch titeln: Wann wird&#8217;s mal wieder richtig Winter? Offenbar ist mein Stoßseufzer erhört worden. Wir haben seit etwa einer Woche einen richtigen Winter hier in Norddeutschland. Der letzte liegt an die zehn Jahre zurück. Winter auf dem Land, das ist doch etwas anderes als Winter in der Stadt. Erst hat es ununterbrochen geschneit, dann kam knackiger Frost bei blauem Himmel. Wenn das kein Wetterchen ist. So ist der Schnee liegen geblieben, und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Wobei der heftige Schneefall am Dienstag den Menschen das eine oder andere Problem bereitet. Denn mit dem Winterdienst ist es hier nicht immer so weit her. Diesmal war seine Arbeit zudem recht sinnlos, weil der andauernde Schneefall die Straßen sofort wieder schwer passierbar machte. Die Sorgen der Postzustellerin Das hat offenbar auch die Postfrau festgestellt, die mittags mit ihrem Transporter hier ankam und ein Paket brachte. Sie meinte noch, nein, in das nächste kleine Dorf werde sie lieber nicht fahren, zu der schmalen Straße habe sie kein rechtes Vertrauen. Ich konnte sie beruhigen. Wenn sie sich hier festfährt, kommt flugs ein Bauer daher und zieht sie wieder raus. Das habe ich selbst schon erleichtert erfahren dürfen. Nachbarschaftshilfe gilt noch etwas auf dem Dorf. Vorsicht aber auch. Deshalb fahre ich ein Auto mit Allrad. Das hat sich in den vergangenen Tagen bezahlt gemacht. Vor allem, wenn der Schneepflug die eigene Einfahrt zuschiebt, weil sie zufällig an einer Kreuzung liegt. Wohin sonst mit den Schneemassen? Wenn der Schneesturm abgezogen ist Mittlerweile hat sich die Straßenlage deutlich beruhigt. Dafür zeigt sich der Winter jetzt von einer schönsten Seite. Leider bin ich gerade etwas malade, aber für schöne Fotos in der näheren Umgebung und am nahegelegenen Stall reicht es dann doch. Gestern waren wir mit dem Pferd los, um ein paar schöne Bilder zu machen. Allerdings hat uns am Vormittag noch die Sonne im Stich gelassen. Es wurde also nichts mit blauem Himmel, dafür hatte der Frost die Bäume und Büsche hübsch gemacht. Reiten wie im Herbst oder am Strand ging nicht, dazu rutschte das Pferd zu sehr auf dem Schnee, selbst im Tiefschnee. Das liegt an den Hufeisen, für die uns leider die Hufstollen fehlen. Es gibt sie für jeden Untergrund und jeden Zweck. Die werden einfach in die Hufeisen eingeschraubt oder angeschweißt, und schon hat das Pferd Haftung auf Schnee oder auf welchem Untergrund auch immer. Es gibt sogar ganze Stollenkästen zu kaufen. Das lohnt sich für Freizeitreiter allerdings nicht. Es ist eher etwas für Turnierreiter. Lästig ist auch, dass die Stollen wieder herausgeschraubt werden müssen, da sie andere Pferde in der Herde verletzen könnten. Am besten ist es natürlich, die Pferde im Winter barfuß laufen zu lassen. Unser Pferd hat aber nun mal Eisen, weil es sonst zu fühlig ist. Abgesehen von der Rutschgefahr fühlen sich Pferde im Winter recht wohl, egal wie kalt es ist. Hauptsache, es ist trocken. Zurzeit ist sozusagen bestes Pferdewetter. Bestes Wetter für Fotos Es ist auch bestes Fotowetter, wenn die Sonne den Frühnebel verjagt hat. Wobei der Kampf zwischen Nebel und Sonne durchaus seinen Reiz hat, wie ich heute früh beim Blick aus dem Fenster feststellen durfte. Hier auf dem Land bleibt der Schnee tagelang schön und fast unberührt. Nur die Tiere hinterlassen ihre Spuren auf der Schneedecke. Der Winter 2021 ist also ein Winter ganz nach meinem Geschmack. Ein richtiger Winter, dank Homeoffice ohne die Belastung, bei schwierigen Straßenverhältnissen unterwegs sein zu müssen. Nach wochenlangen Spaziergängen an trüben Tagen machen jetzt sogar die morgendlichen Ausflüge wieder Spaß. Ich unternehme sie, um trotz Homeoffice wenigstens etwas Bewegung zu haben. Der Weg vom Frühstückstisch zum Schreibtisch ist doch sehr kurz. Nächste Woche soll es tauen, der Wetterdienst sagt sogar Temperaturen von bis zu zehn oder zwölf Grad voraus. Einerseits klingt das ein bisschen nach Frühling, andererseits ist der schöne Winter viel zu schnell vorbei. Aber wir können ja sowieso nichts am Wetter ändern, also nehmen wir es, wie es ist.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="438" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Winterblick.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Winterblick.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Winterblick-150x82.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Winterblick-768x420.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Anfang Januar wollte ich in der Zeitung noch titeln: Wann wird&#8217;s mal wieder richtig Winter? Offenbar ist mein Stoßseufzer erhört worden. Wir haben seit etwa einer Woche einen richtigen Winter hier in Norddeutschland. Der letzte liegt an die zehn Jahre zurück. Winter auf dem Land, das ist doch etwas anderes als Winter in der Stadt.</p>



<span id="more-11582"></span>



<p>Erst hat es ununterbrochen geschneit, dann kam knackiger Frost bei blauem Himmel. Wenn das kein Wetterchen ist. So ist der Schnee liegen geblieben, und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Wobei der heftige Schneefall am Dienstag den Menschen das eine oder andere Problem bereitet. Denn mit dem Winterdienst ist es hier nicht immer so weit her. Diesmal war seine Arbeit zudem recht sinnlos, weil der andauernde Schneefall die Straßen sofort wieder schwer passierbar machte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Sorgen der Postzustellerin</h2>



<p>Das hat offenbar auch die Postfrau festgestellt, die mittags mit ihrem Transporter hier ankam und ein Paket brachte. Sie meinte noch, nein, in das nächste kleine Dorf werde sie lieber nicht fahren, zu der schmalen Straße habe sie kein rechtes Vertrauen. Ich konnte sie beruhigen. Wenn sie sich hier festfährt, kommt flugs ein Bauer daher und zieht sie wieder raus. Das habe ich selbst schon <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/fru-oettenpoetter-vertellt-suv-schuetzt-vor-schnee/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erleichtert erfahren dürfen</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/suff1_1.jpg" alt="" class="wp-image-9914" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/suff1_1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/suff1_1-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/suff1_1-768x513.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/suff1_1-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Retter in der Not: Der Fendt von Bauer Jochen zieht mein Auto aus einer Schneewehe. Das war vor zehn Jahren.</figcaption></figure>



<p>Nachbarschaftshilfe gilt noch etwas auf dem Dorf. Vorsicht aber auch. Deshalb fahre ich ein Auto mit Allrad. Das hat sich in den vergangenen Tagen bezahlt gemacht. Vor allem, wenn der Schneepflug die eigene Einfahrt zuschiebt, weil sie zufällig an einer Kreuzung liegt. Wohin sonst mit den Schneemassen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn der Schneesturm abgezogen ist</h2>



<p>Mittlerweile hat sich die Straßenlage deutlich beruhigt. Dafür zeigt sich der Winter jetzt von einer schönsten Seite. Leider bin ich gerade <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/erzwungene-blogpause-wenn-die-gesundheit-nicht-mitspielt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">etwas malade</a>, aber für schöne Fotos in der näheren Umgebung und am nahegelegenen Stall reicht es dann doch. Gestern waren wir mit dem Pferd los, um ein paar schöne Bilder zu machen. Allerdings hat uns am Vormittag noch die Sonne im Stich gelassen. Es wurde also nichts mit blauem Himmel, dafür hatte der Frost die Bäume und Büsche hübsch gemacht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="415" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/schnee1.jpg" alt="" class="wp-image-11583" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/schnee1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/schnee1-150x78.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/schnee1-768x398.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Fotospaziergang mit Kind und Pferd.</figcaption></figure>



<p>Reiten wie <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-reiten-auf-dem-stoppelfeld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Herbst</a> oder <a href="https://pyrolim.de/pyropro/strandreiten-das-herbstvergnuegen-an-der-ostsee/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">am Strand</a> ging nicht, dazu rutschte das Pferd zu sehr auf dem Schnee, selbst im Tiefschnee. Das liegt an den Hufeisen, für die uns leider die <a href="http://www.hufbeschlag-lukas.de/downloads/082_085_praxis_0510_stollen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hufstollen</a> fehlen. Es gibt sie für jeden Untergrund und jeden Zweck. Die werden einfach in die Hufeisen eingeschraubt oder angeschweißt, und schon hat das Pferd Haftung auf Schnee oder auf welchem Untergrund auch immer. Es gibt sogar ganze Stollenkästen zu kaufen. Das lohnt sich für Freizeitreiter allerdings nicht. Es ist eher etwas für Turnierreiter. Lästig ist auch, dass die Stollen wieder herausgeschraubt werden müssen, da sie andere Pferde in der Herde verletzen könnten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/CtQHry"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/1659/23943893822_83a1ec2054_c.jpg" alt="Metall" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption>Verschiedene  Stollen in einem Stollenkasten. Für jeden Untergrund ist etwas dabei.</figcaption></figure>



<p>Am besten ist es natürlich, die Pferde im Winter barfuß laufen zu lassen. Unser Pferd hat aber nun mal Eisen, weil es sonst zu fühlig ist. Abgesehen von der Rutschgefahr fühlen sich Pferde im Winter recht wohl, egal wie kalt es ist. Hauptsache, es ist trocken. Zurzeit ist sozusagen bestes Pferdewetter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bestes Wetter für Fotos</h2>



<p>Es ist auch bestes Fotowetter, wenn die Sonne den Frühnebel verjagt hat. Wobei der Kampf zwischen Nebel und Sonne durchaus seinen Reiz hat, wie ich heute früh beim Blick aus dem Fenster feststellen durfte. Hier auf dem Land bleibt der Schnee tagelang schön und fast unberührt. Nur die Tiere hinterlassen ihre Spuren auf der Schneedecke.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="438" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Winterblick.jpg" alt="" class="wp-image-11586" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Winterblick.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Winterblick-150x82.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Winterblick-768x420.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Der morgendliche Blick aus der ersten Etage.</figcaption></figure>



<p>Der Winter 2021 ist also ein Winter ganz nach meinem Geschmack. Ein richtiger Winter, dank <a href="https://pyrolim.de/pyropro/erlebt/homeoffice-ein-paar-vorteile-und-viele-nachteile/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homeoffice</a> ohne die Belastung, bei <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/winter-harte-zeiten-fuer-polizeireporter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schwierigen Straßenverhältnissen unterwegs sein zu müssen</a>. Nach wochenlangen Spaziergängen an trüben Tagen machen jetzt sogar die morgendlichen Ausflüge wieder Spaß. Ich unternehme sie, um trotz Homeoffice wenigstens etwas Bewegung zu haben. Der Weg vom Frühstückstisch zum Schreibtisch ist doch sehr kurz.</p>



<p>Nächste Woche soll es tauen, der Wetterdienst sagt sogar Temperaturen von bis zu zehn oder zwölf Grad voraus. Einerseits klingt das ein bisschen nach Frühling, andererseits ist der schöne Winter viel zu schnell vorbei. Aber wir können ja sowieso nichts am Wetter ändern, also nehmen wir es, wie es ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="109" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg" alt="" class="wp-image-11848" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption><em>Fru Öttenpötter berichtet hier regelmäßig über das Leben auf dem Lande.</em></figcaption></figure></div>



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<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-endlich-ist-es-mal-wieder-winter/">Fru Öttenpötter vertellt: Endlich ist es mal wieder Winter</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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