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	<title>Pyropro Archive - Pyrolirium</title>
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	<title>Pyropro Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Spreefahrt: Berlin-Sightseeing für Fußkranke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 09:57:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Spreefahrt in Berlin: Vom Schiff aus sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten zu sehen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Großstädte zu besichtigen, kann anstrengend sein. Vor allem, wenn jemand nicht gut zu Fuß ist. In Berlin bietet sich deshalb eine Spreefahrt an. Wer wie wir aus der Provinz nur alle Jubeljahre nach Berlin kommt, der möchte natürlich auch mal die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt sehen. Anders als hier auf dem Dorf liegen die oft zwar im Zentrum, aber doch weit auseinander. Da bietet sich eine Spreefahrt an. Wir haben unsere online gebucht. Ausgesucht habe ich eine einstündige sogenannte Boutique-Kreuzfahrt auf der Hemingway. Einem historischen Schiff mit Elektromotor. Was daran eine Boutique-Kreuzfahrt sein soll, hat sich mir nicht erschlossen. Aber es war eine schöne Tour auf einem hübschen Schiff mit kühlen Getränken an Bord und viel Platz am Bug und Heck, um sich dort für Fotos zu positionieren. Abfahrt mitten im Regierungsviertel Meine Wahl fiel auch auf die Hemingway, weil sie von der Anlegestelle Paul-Löbe-Haus abfährt. Also mitten im Regierungsviertel. Von dort geht es erst einmal Richtung Osten, Richtung Bahnhof Friedrichstraße, Museumsinsel, Berliner Dom und Humboldt-Forum. Dort dreht das Schiff und es geht zurück Richtung Regierungsviertel. Nächste Stationen Bundeskanzleramt und Haus der Kulturen der Welt (Schwangere Auster). Das markante, von Hugh Stubbins entworfene Gebäude mit dem gebogenen Dach ist leider von der Spree aus gar nicht mehr gut zu sehen. Gerade läuft nämlich der Erweiterungsbau des Bundeskanzleramtes. Der liegt auf der anderen Seite der Spree und wird mit dem von den Berlinern Waschmaschine genannten Kanzleramt durch eine Brücke verbunden. Die steht bereits &#8211; und verdeckt die Ansicht der Schwangeren Auster von der Spree aus. Sehr schade. Aber zum Glück gibt es ja noch den Blick vom Tiergarten aus. Diese Seite ist allerdings nicht mit dem Schiff zu erreichen. Bevor es zurück zum Anleger geht, scheint rechts noch der Cube Berlin auf, ein 2002 fertiggestelltes Bürogebäude auf dem Washingtonplatz. Die Crew der Hemingway preist es als gelungenes Architekturbeispiel an, und ich kann das nur bestätigen. Die nach innen gefaltete Glasfassade macht das Gebäude sehr außergewöhnlich. Ergebnis sind wunderschöne Spiegelungen, die sich über den Tag immer wieder verändern. Spreefahrt ist Berlin im Schnelldurchlauf Zugegeben, eine Spreefahrt ist so ein Touri-Ding. Aber es ist eine gute Möglichkeit, entspannt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Berlin zu sehen. Das gibt einen Überblick und motiviert zu einem Besuch etwa von Museumsinsel oder Berliner Dom. Dafür reichte bei uns allerdings nicht die Zeit. Und so gab es eben per Spreefahrt Berlin im Schnelldurchlauf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/spreefahrt-berlin-sightseeing-fuer-fusskranke/">Spreefahrt: Berlin-Sightseeing für Fußkranke</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Spreefahrt in Berlin: Vom Schiff aus sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten zu sehen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Großstädte zu besichtigen, kann anstrengend sein. Vor allem, wenn jemand nicht gut zu Fuß ist. In Berlin bietet sich deshalb eine Spreefahrt an.</p>



<span id="more-14678"></span>



<p>Wer wie wir aus der Provinz nur alle Jubeljahre nach Berlin kommt, der möchte natürlich auch mal die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt sehen. Anders als hier auf dem <a href="https://pyrolim.de/category/dorfspaziergang/" type="category" id="613">Dorf</a> liegen die oft zwar im Zentrum, aber doch weit auseinander. Da bietet sich eine Spreefahrt an.</p>



<p>Wir haben unsere online gebucht. Ausgesucht habe ich eine einstündige sogenannte Boutique-Kreuzfahrt auf der <a href="https://flagship.berlin/de/boote/hemingway" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hemingway</a>. Einem historischen Schiff mit Elektromotor. Was daran eine Boutique-Kreuzfahrt sein soll, hat sich mir nicht erschlossen. Aber es war eine schöne Tour auf einem hübschen Schiff mit kühlen Getränken an Bord und viel Platz am Bug und Heck, um sich dort für Fotos zu positionieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abfahrt mitten im Regierungsviertel</h2>



<p>Meine Wahl fiel auch auf die Hemingway, weil sie von der Anlegestelle Paul-Löbe-Haus abfährt. Also mitten im Regierungsviertel. Von dort geht es erst einmal Richtung Osten, Richtung Bahnhof Friedrichstraße, Museumsinsel, Berliner Dom und Humboldt-Forum. Dort dreht das Schiff und es geht zurück Richtung Regierungsviertel. Nächste Stationen Bundeskanzleramt und Haus der Kulturen der Welt (<a href="https://www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3560514-3558930-haus-der-kulturen-der-welt.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwangere Auster</a>). Das markante, von Hugh Stubbins entworfene Gebäude mit dem gebogenen Dach ist leider von der Spree aus gar nicht mehr gut zu sehen.</p>



<p>Gerade läuft nämlich der Erweiterungsbau des Bundeskanzleramtes. Der liegt auf der anderen Seite der Spree und wird mit dem von den Berlinern Waschmaschine genannten Kanzleramt durch eine Brücke verbunden. Die steht bereits &#8211; und verdeckt die Ansicht der Schwangeren Auster von der Spree aus. Sehr schade. Aber zum Glück gibt es ja noch den Blick vom Tiergarten aus. Diese Seite ist allerdings nicht mit dem Schiff zu erreichen.</p>



<p>Bevor es zurück zum Anleger geht, scheint rechts noch der Cube Berlin auf, ein 2002 fertiggestelltes Bürogebäude auf dem Washingtonplatz. Die Crew der Hemingway preist es als gelungenes Architekturbeispiel an, und ich kann das nur bestätigen. Die nach innen gefaltete Glasfassade macht das Gebäude sehr außergewöhnlich. Ergebnis sind wunderschöne Spiegelungen, die sich über den Tag immer wieder verändern.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sdcw7k"><img decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55272013983_810e2eb536_c.jpg" alt="Cube Berlin" width="800" height="478" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Cube Berlin neben dem Hauptbahnhof. Das ungewöhnliche Bürohaus ist bei der Spreefahrt gut zu sehen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Spreefahrt ist Berlin im Schnelldurchlauf</h2>



<p>Zugegeben, eine Spreefahrt ist so ein Touri-Ding. Aber es ist eine gute Möglichkeit, entspannt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Berlin zu sehen. Das gibt einen Überblick und motiviert zu einem Besuch etwa von Museumsinsel oder Berliner Dom. Dafür reichte bei uns allerdings nicht die Zeit. Und so gab es eben per Spreefahrt Berlin im Schnelldurchlauf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/spreefahrt-berlin-sightseeing-fuer-fusskranke/">Spreefahrt: Berlin-Sightseeing für Fußkranke</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>KaDeWe: Streifzug durch ein Kaufhaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 15:28:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Alle großen Modemarken sind im KaDeWe in Berlin vertreten. Blick in eine der Damenabteilungen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Zu einer Reise nach Berlin gehört für uns immer ein Besuch im KaDeWe, dem Kaufhaus des Westens, dazu. Nicht um zu shoppen, sondern um zu gucken. Das KaDeWe gehört neben Harrods in London und der Galerie Lafayette in Paris zu den bedeutendsten Warenhäusern Europas. Und zu den letzten Überlebenden. Während Kaufhäuser überall eingehen, Karstadt-Häuser in vielen Orten geschlossen wurden oder werden, halten sich diese Flaggschiffe des Konsums noch über Wasser. Ob und wie lange das gut geht, vermag ich nicht zu beurteilen. Immerhin hat die Träger-Gesellschaft des KaDeWe 2024 bereits einen Insolvenzantrag gestellt. Davon ist bei einem Besuch allerdings nichts zu spüren. Das Verfahren ist abgeschlossen, das Haus lebt noch. Meisterhaft dekorierte Warenwelt Ich war vor Jahrzehnten mal im Harrods, und was mich dort so sehr fasziniert hat, findet sich auch im KaDeWe. Eine sehr teure Warenwelt, die auf 60.000 Quadratmetern meisterhaft dekoriert und präsentiert wird. Das ist das, was mich am Kaufhaus des Westens so sehr begeistert. Da waren sehr kreative Profis am Werk. In den verschiedenen Etagen von Beauty im Erdgeschoss bis zu Food in der 6. Etage haben weltbekannte Luxusmarken jeweils ihre eigenen Plätze. Die dekorieren sie nach ihren jeweiligen Firmendesigns. Diese Art kreativen Gestaltens hat mich schon in französischen Einkaufszentren begeistert. Diese verschiedenen Stile zu sehen, macht Spaß und ist sehr abwechslungsreich. Genauso spannend sind die Preise, die für Otto-Normalverbraucher unerschwinglich sind. Ich sage nur Herren-Sneaker, besetzt mit roten Pailletten, herabgesetzt von 890 auf 623 Euro. Ein echtes Schnäppchen. Aber wie meine Mutter immer sagte: Lebt man das davon ab? Sprich lohnt es sich? Wofür? Es geht ums Gucken, nicht ums Shoppen Aber egal, darum geht es bei einem Besuch im KaDeWe nicht. Obwohl ich mich schon frage, wie viele Paar Schuhe dieser Preisklasse an einem Tag in einem einzigen dieser Shops im Shop verkauft werden. Vielleicht doch ein paar, immerhin hat Berlin das entsprechende zahlungskräftige Publikum. Nach Angaben des KaDeWe kommen täglich um die 50.000 Kunden, in der Weihnachtszeit sind es bis zu 100.000. Etwas höher als bei Schuhen für bis zu vierstellige Summen dürfe der Umsatz in der Etage für Heim und Herd sein. Le Creuset, die französische Topmarke für Töpfe mit ihren bunten Farben, ist dort ebenso vertreten wie Kitchenaid und alle großen Glas- und Porzellanhersteller. Hier stöbert sicher mancher nach einem passenden Geschenk etwa für eine Hochzeit. Food &#38; Restaurants in der sechsten Etage ist mein Highlight. Hier haben wir bei unserem letzten Besuch vor Jahren Austern geschlürft. Das haben wir uns bei einem Preis von sechs Euro pro Auster diesmal verkniffen. Ebenso haben wir die Kaviar-Bar links liegen lassen. Dafür haben wir in der Brasserie Foie gras und Bouillabaisse genossen. Einen Blick haben wir uns zudem auf das Restaurant Wintergarten im 7. Stock gegönnt. Hier sitzen die Gäste hoch über den Berliner Dächern. Leckeres in der sechsten Etage des KaDeWe Vorher und hinterher sind wir durch die Etage gestreift und haben uns die vielen, vielen Köstlichkeiten angesehen, die dort angeboten werden: Käse, Fleisch, Fisch, die 75 verschiedene Patisserie-Produkte aus der hauseigenen Konditorei, Tee aus aller Welt und Olivenöl, das mit Gold aufgewogen zu sein scheint, so teuer ist es. Das alles toll dekoriert. Jeder Stand ein Augenschmaus. Hinzu kommen etliche Restaurants und Bars, etwa die Champagner-Bar. So viel zu gucken. Abgesehen vom Mittagessen haben wir kein Geld im KaDeWe gelassen. Muss man auch nicht. Allein das alles zu sehen lohnt sich in jedem Fall. Ein bisschen Luxus gucken macht halt einfach Spaß.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kadewe-streifzug-durch-ein-kaufhaus/">KaDeWe: Streifzug durch ein Kaufhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Alle großen Modemarken sind im KaDeWe in Berlin vertreten. Blick in eine der Damenabteilungen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Zu einer Reise nach Berlin gehört für uns immer ein Besuch im KaDeWe, dem Kaufhaus des Westens, dazu. Nicht um zu shoppen, sondern um zu gucken.</p>



<span id="more-14669"></span>



<p>Das KaDeWe gehört neben Harrods in London und der Galerie Lafayette in Paris zu den bedeutendsten Warenhäusern Europas. Und zu den letzten Überlebenden. Während Kaufhäuser überall eingehen, Karstadt-Häuser in vielen Orten geschlossen wurden oder werden, halten sich diese Flaggschiffe des Konsums noch über Wasser. Ob und wie lange das gut geht, vermag ich nicht zu beurteilen. Immerhin hat die Träger-Gesellschaft des KaDeWe 2024 <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/kadewe-berlin-insolvenzantrag-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bereits einen Insolvenzantrag gestellt</a>. Davon ist bei einem Besuch allerdings nichts zu spüren. Das Verfahren ist abgeschlossen, das Haus lebt noch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meisterhaft dekorierte Warenwelt</h2>



<p>Ich war vor Jahrzehnten mal im Harrods, und was mich dort so sehr fasziniert hat, findet sich auch im KaDeWe. Eine sehr teure Warenwelt, die auf 60.000 Quadratmetern meisterhaft dekoriert und präsentiert wird. Das ist das, was mich am Kaufhaus des Westens so sehr begeistert. Da waren sehr kreative Profis am Werk. In den verschiedenen Etagen von Beauty im Erdgeschoss bis zu Food in der 6. Etage haben weltbekannte Luxusmarken jeweils ihre eigenen Plätze. Die dekorieren sie nach ihren jeweiligen Firmendesigns. Diese Art kreativen Gestaltens hat mich schon <a href="https://pyrolim.de/pyropro/einkaufszentren-die-kunstwelt-unter-dach/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in französischen Einkaufszentren begeistert</a>.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sdrSuL"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55274814132_8cc70f3572_c.jpg" alt="KaDeWe Berlin" width="800" height="600" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Die Beauty-Abteilung im Erdgeschoss.</figcaption></figure>



<p>Diese verschiedenen Stile zu sehen, macht Spaß und ist sehr abwechslungsreich. Genauso spannend sind die Preise, die für Otto-Normalverbraucher unerschwinglich sind. Ich sage nur Herren-Sneaker, besetzt mit roten Pailletten, herabgesetzt von 890 auf 623 Euro. Ein echtes Schnäppchen. Aber wie meine Mutter immer sagte: Lebt man das davon ab? Sprich lohnt es sich? Wofür?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es geht ums Gucken, nicht ums Shoppen</h2>



<p>Aber egal, darum geht es bei einem Besuch im KaDeWe nicht. Obwohl ich mich schon frage, wie viele Paar Schuhe dieser Preisklasse an einem Tag in einem einzigen dieser Shops im Shop verkauft werden. Vielleicht doch ein paar, immerhin hat Berlin das entsprechende zahlungskräftige Publikum. Nach Angaben des KaDeWe kommen täglich um die 50.000 Kunden, in der Weihnachtszeit sind es bis zu 100.000. </p>



<p>Etwas höher als bei Schuhen für bis zu vierstellige Summen dürfe der Umsatz in der Etage für Heim und Herd sein. Le Creuset, die französische Topmarke für Töpfe mit ihren bunten Farben, ist dort ebenso vertreten wie Kitchenaid und alle großen Glas- und Porzellanhersteller. Hier stöbert sicher mancher nach einem passenden Geschenk etwa für eine Hochzeit.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sdyB6Z"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55276128135_a36277fe1b_c.jpg" alt="KaDeWe Berlin" width="800" height="537" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Le Creuset im fünften Stock des KaDeWe.</figcaption></figure>



<p>Food &amp; Restaurants in der sechsten Etage ist mein Highlight. Hier haben wir bei unserem letzten Besuch vor Jahren Austern geschlürft. Das haben wir uns bei einem Preis von sechs Euro pro Auster diesmal verkniffen. Ebenso haben wir die Kaviar-Bar links liegen lassen. Dafür haben wir in der Brasserie Foie gras und Bouillabaisse genossen. Einen Blick haben wir uns zudem auf das Restaurant Wintergarten im 7. Stock gegönnt. Hier sitzen die Gäste hoch über den Berliner Dächern.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sdrWxv"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55274827747_c7abab1c39_c.jpg" alt="KaDeWe Berlin" width="800" height="600" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Das Restaurant Wintergarten hoch über den Dächern von Berlin.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Leckeres in der sechsten Etage des KaDeWe</h2>



<p>Vorher und hinterher sind wir durch die Etage gestreift und haben uns die vielen, vielen Köstlichkeiten angesehen, die dort angeboten werden: Käse, Fleisch, Fisch, die 75 verschiedene Patisserie-Produkte aus der hauseigenen Konditorei, Tee aus aller Welt und Olivenöl, das mit Gold aufgewogen zu sein scheint, so teuer ist es. Das alles toll dekoriert. Jeder Stand ein Augenschmaus. Hinzu kommen etliche Restaurants und Bars, etwa die Champagner-Bar. So viel zu gucken. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sdxeCU"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55275860808_9a044259cd_c.jpg" alt="KaDeWe Berlin" width="800" height="600" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Stilvoll: Teestand von Osterlandsk.</figcaption></figure>



<p>Abgesehen vom Mittagessen haben wir kein Geld im KaDeWe gelassen. Muss man auch nicht. Allein das alles zu sehen lohnt sich in jedem Fall. Ein bisschen Luxus gucken macht halt einfach Spaß.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kadewe-streifzug-durch-ein-kaufhaus/">KaDeWe: Streifzug durch ein Kaufhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Liebermann-Villa am Wannsee: Im Mai ganz wunderbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 14:51:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Liebermann-Villa am Wannsee mit Birken im Vordergrund." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich habe einen Termin in Berlin genutzt, um die Liebermann-Villa am Wannsee zu besuchen. Mitte Mai ist der Garten besonders schön. Ich wollte schon immer mal in die Liebermann-Villa, seitdem sie seit 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Aber Berlin liegt für uns nicht um die Ecke. Umso mehr habe ich mich jetzt über die Möglichkeit gefreut, auf dem Weg in die Berliner Innenstadt einen Abstecher zum Wannsee machen zu können. Eines der kleinsten Museen Deutschlands Die Liebermann-Villa liegt am Ende der recht kurzen Colomierstraße, die von der Straße Am Großen Wannsee abzweigt. Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt, aber mit Glück gibt es noch einen Platz am Straßenrand mit Parkscheibenregelungen für zwei Stunden. Das reicht für die Liebermann-Villa. Schließlich gelten Villa und Garten als eines der kleinsten Museen Deutschlands. In dem es aber viel zu sehen und zu genießen gibt. Im ehemaligen Gärtnerhäuschen sind Kasse und Museumsshop untergebracht. Von dort geht es zunächst auf die Rückseite der Villa mit Gemüsegarten und Staudengarten. Bei unserem Besuch blühten Bellis, also Tausendschön, und Stiefmütterchen im Staudengarten in voller Pracht. Im Gemüsegarten waren die Salatpflanzen gesetzt, für mehr war es offenbar noch zu kalt. Aber die Bohnenstangen standen bereits. Der Weg führt anschließend in die Villa selbst mit Dokumentationszentrum und Café Max im Erdgeschoss und Liebermanns Atelier im Obergeschoss. Unten erfährt der Besucher alles über den berühmten Maler, ober hängen etliche seiner Bilder, darunter auch solche, die vom Garten am Wannsee inspiriert wurden. An die 250 Bilder malte Liebermann in seinem Atelier im Sommerhaus. Liebermann liebte den Birkenweg Zwischen Villa und See schließt sich der berühmteste Teil des Gartens an. Eine große Rasenfläche führt zum Wasser, links davon liegt, von der Villa aus gesehen, der Heckengarten, rechts der Birkenweg. Der Blick vom See zur Villa mit den Birken dazwischen gehört wohl zu den bekanntesten Gartenbildern des Malers. Natürlich habe ich versucht, genau diesen Blick im Foto festzuhalten. Ebenso wie Pavillon und Steg direkt am Wasser und den wunderschönen Heckengarten. Es gibt wohl kaum eine bessere Zeit als den Wonnemonat Mai, um Villa und Garten zu besuchen. Das junge Grün macht die Anlage besonders attraktiv. Das Wetter war durchwachsen, sodass das Spiel von Licht und Schatten, erzeugt von Sonne und schnell ziehenden Wolken, die Szenerie besonders ansprechend machte. Kein Wunder, dass der Künstler dieses doch sehr feudale Domizil so liebte. Garten und Villa fallen stilistisch etwas auseinander. Während das Haus im damals etwas rückwärtsgewandten klassizistischen Stil erbaut wurde, ist der Garten einer der ersten und bekanntesten Reformgärten. Inspiriert vom Architekten Hermann Muthesius und Liebermanns Freund, dem Museumsleiter und Kunstpädagogen Alfred Lichtwark, einem ausgewiesenen Anhänger des Landhausgartens, ließ der Maler sein Grundstück nach neuen Erkenntnissen gestalten. Die praktische Arbeit übernahm der spätere Stadtgartendirektor von Berlin, Albert Brodersen. Zwischen Geometrie und Landschaft Der Reformgarten ist eine Abkehr vom Landschaftsgarten und eine schöne Mischung aus geometrisch angelegten Klostergärten, Bauerngärten und natürlich erscheinenden Bereichen. Das Birkenwäldchen gab es schon, bevor der Garten angelegt wurde. Liebermann ließ es stehen und in die Gestaltung einbeziehen. Vieles andere wurde neu angelegt. Der Garten sollte gestaltet sein wie das Haus: mit mehreren unterschiedlich gestalteten Räumen. Ein schönes Beispiel dafür sind die Heckengärten im Liebermann-Garten. Ich bin froh, dass ich endlich mal Garten und Villa besuchen konnte. Ein paar hundert Meter weiter steht an der Straße Zum Großen Wannsee das Haus der Wannsee-Konferenz. Leider reichte die Zeit nicht mehr für einen Besuch. Der muss nun bis zur nächsten Berlinreise warten. Wenn ich mal wieder ein Gartendenkmal besuchen möchte, habe ich immerhin hier ganz in der Nähe den Malenter Kurpark. Auch ein bedeutender Ort der Gartenarchitektur, bei dem Architektur und Gartenarchitektur ebenfalls mit großen Namen verbunden sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/liebermann-villa-am-wannsee-im-mai-ganz-wunderbar/">Liebermann-Villa am Wannsee: Im Mai ganz wunderbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Liebermann-Villa am Wannsee mit Birken im Vordergrund." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich habe einen Termin in Berlin genutzt, um die Liebermann-Villa am Wannsee zu besuchen. Mitte Mai ist der Garten besonders schön.</p>



<span id="more-14660"></span>



<p>Ich wollte schon immer mal in die Liebermann-Villa, seitdem sie seit 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Aber Berlin liegt für uns nicht um die Ecke. Umso mehr habe ich mich jetzt über die Möglichkeit gefreut, auf dem Weg in die Berliner Innenstadt einen Abstecher zum Wannsee machen zu können. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eines der kleinsten Museen Deutschlands</h2>



<p>Die Liebermann-Villa liegt am Ende der recht kurzen Colomierstraße, die von der Straße Am Großen Wannsee abzweigt. Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt, aber mit Glück gibt es noch einen Platz am Straßenrand mit Parkscheibenregelungen für zwei Stunden. Das reicht für die Liebermann-Villa. Schließlich gelten Villa und Garten als eines der kleinsten Museen Deutschlands. In dem es aber viel zu sehen und zu genießen gibt.</p>



<p>Im ehemaligen Gärtnerhäuschen sind Kasse und Museumsshop untergebracht. Von dort geht es zunächst auf die Rückseite der Villa mit Gemüsegarten und Staudengarten. Bei unserem Besuch blühten Bellis, also Tausendschön, und Stiefmütterchen im Staudengarten in voller Pracht. Im Gemüsegarten waren die Salatpflanzen gesetzt, für mehr war es offenbar noch zu kalt. Aber die Bohnenstangen standen bereits.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2scWHXY"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55269127186_edde081f2e_c.jpg" alt="Liebermann-Villa Berlin-Wannsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Blick über den Staudengarten und den noch recht kahlen Gemüsegarten zur Villa.</figcaption></figure>



<p>Der Weg führt anschließend in die Villa selbst mit Dokumentationszentrum und Café Max im Erdgeschoss und Liebermanns Atelier im Obergeschoss. Unten erfährt der Besucher alles über den berühmten Maler, ober hängen etliche seiner Bilder, darunter auch solche, die vom Garten am Wannsee inspiriert wurden. An die 250 Bilder malte Liebermann in seinem Atelier im Sommerhaus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Liebermann liebte den Birkenweg</h2>



<p>Zwischen Villa und See schließt sich der berühmteste Teil des Gartens an. Eine große Rasenfläche führt zum Wasser, links davon liegt, von der Villa aus gesehen, der Heckengarten, rechts der Birkenweg. Der <a href="https://liebermann-villa.de/ausstellungen/max-liebermann-der-birkenweg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blick vom See zur Villa mit den Birken dazwischen</a> gehört wohl zu den bekanntesten Gartenbildern des Malers. Natürlich habe ich versucht, genau diesen Blick im Foto festzuhalten. Ebenso wie Pavillon und Steg direkt am Wasser und den wunderschönen Heckengarten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2scXUR7"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55269358904_7292698992_c.jpg" alt="Liebermann-Villa Berlin-Wannsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Blick von der Liebermann-Villa zum Wannsee: rechts die Birken, links die Heckengärten.</figcaption></figure>



<p>Es gibt wohl kaum eine bessere Zeit als den Wonnemonat Mai, um Villa und Garten zu besuchen. Das junge Grün macht die Anlage besonders attraktiv. Das Wetter war durchwachsen, sodass das Spiel von Licht und Schatten, erzeugt von Sonne und schnell ziehenden Wolken, die Szenerie besonders ansprechend machte. Kein Wunder, dass der Künstler dieses doch sehr feudale Domizil so liebte.</p>



<p>Garten und Villa fallen stilistisch etwas auseinander. Während das Haus im damals etwas rückwärtsgewandten klassizistischen Stil erbaut wurde, ist der Garten einer <a href="https://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2022/3/Buergerliche-Gartentraeume.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der ersten und bekanntesten Reformgärten</a>. Inspiriert vom Architekten <a href="https://museumderdinge.de/ueber-uns/deutscher-werkbund/akteurinnen-des-deutschen-werkbunds/hermann-muthesius/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hermann Muthesius</a> und Liebermanns Freund, dem Museumsleiter und Kunstpädagogen <a href="https://projekt-gutenberg.org/authors/alfred-lichtwark/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alfred Lichtwark</a>, einem ausgewiesenen Anhänger des Landhausgartens, ließ der Maler sein Grundstück nach neuen Erkenntnissen gestalten. Die praktische Arbeit übernahm der spätere Stadtgartendirektor von Berlin, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Brodersen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Albert Brodersen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwischen Geometrie und Landschaft</h2>



<p>Der Reformgarten ist eine Abkehr vom Landschaftsgarten und eine schöne Mischung aus geometrisch angelegten Klostergärten, Bauerngärten und natürlich erscheinenden Bereichen. Das Birkenwäldchen gab es schon, bevor der Garten angelegt wurde. Liebermann ließ es stehen und in die Gestaltung einbeziehen. Vieles andere wurde neu angelegt. Der Garten sollte gestaltet sein wie das Haus: mit mehreren unterschiedlich gestalteten Räumen. Ein schönes Beispiel dafür sind die Heckengärten im Liebermann-Garten. </p>



<p>Ich bin froh, dass ich endlich mal Garten und Villa besuchen konnte. Ein paar hundert Meter weiter steht an der Straße Zum Großen Wannsee das Haus der Wannsee-Konferenz. Leider reichte die Zeit nicht mehr für einen Besuch. Der muss nun bis zur nächsten Berlinreise warten. Wenn ich mal wieder ein Gartendenkmal besuchen möchte, habe ich immerhin hier ganz in der Nähe den <a href="https://pyrolim.de/pyropro/mein-lieblingsort-der-malenter-kurpark/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Malenter Kurpark</a>. Auch ein bedeutender Ort der Gartenarchitektur, bei dem Architektur und Gartenarchitektur ebenfalls mit großen Namen verbunden sind.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2scWHY9"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55269127196_fab58baf6b_c.jpg" alt="Liebermann-Villa Berlin-Wannsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Pavillon (links) und Steg im Garten der Villa am Wannsee.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2scWHYu"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55269127216_c170949d63_c.jpg" alt="Liebermann-Villa Berlin-Wannsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Heckengarten mit Sonnenuhr.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2scXqqP"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55269263303_3e283abdf9_c.jpg" alt="Liebermann-Villa Berlin-Wannsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Großer Raum im Erdgeschoss der Liebermann-Villa.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2scXqqU"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55269263308_fc1f392086_c.jpg" alt="Liebermann-Villa Berlin-Wannsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Ausstellung im Obergeschoss, unter anderem mit Gartenbildern.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/liebermann-villa-am-wannsee-im-mai-ganz-wunderbar/">Liebermann-Villa am Wannsee: Im Mai ganz wunderbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv manuell: mein neues Objektiv</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 09:35:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geknipst]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C auf einer Canon-Kamera." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Zugegeben, ich habe mich etwas vom Aussehen verleiten lassen: Ich besitze jetzt ein Ultraweitwinkelobjektiv von AstrHori. Das hat für mich so seine Tücken. Meine neue Kamera, die Canon EOS R10, ist mit einem eher mittelmäßigen Kit-Objektiv geliefert worden. Wie jeder Hobby- oder Profifotograf weiß, sind gute Objektive fast so wichtig, wenn nicht sogar wichtiger als die Kamera selbst. Also habe ich begonnen, meine Ausstattung mit Objektiven aufzustocken. An sich hatte ich mit einem Fisheye-Objektiv geliebäugelt, dann ist es aber ein Ultraweitwinkelobjektiv geworden. Ein manuelles. Das hat so seine Tücken, wie ich ziemlich schnell feststellen musste. Retro-Look hat mich verführt Aber erst einmal zum Aussehen des neuen Objektivs. Das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv sieht so schön aus. Sehr retro. Farbig. Die Beschriftung ist nicht nur in langweiligem Weiß gehalten. Und es fasst sich gut an. Das Objektiv ist aus Metall, wertig, aber nicht zu schwer. Ich bin jemand, der sich immer auch ein bisschen vom Aussehen und von der Haptik eines Gerätes beeindrucken lässt. Das alles sind natürlich Äußerlichkeiten. Die wichtigste Frage ist natürlich, wie das Fotografieren mit dem manuellen Ultraweitwinkelobjektiv funktioniert. Und da bin ich schnell an meine Grenzen gekommen. Die ersten Fotos waren allesamt unscharf. Meine Schuld. Genauer: die meiner Augen. Ich vermochte beim Blick durch den Sucher nicht zu sehen, ob ich gerade scharf gestellt hatte oder nicht. Ich auch der Blick aufs Kameradisplay half nicht wirklich weiter. Blindfisch ist halt Blindfisch. Das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C braucht ein wenig Übung Ich habe wenig Erfahrung mit manuellen Objektiven. Die eigne ich mir gerade an. Nach den gescheiterten Versuchen und etwas Nachdenken weiß ich jetzt mit dem AstrHori 9 mm F2.8 APS-C umzugehen. Für die richtige Schärfe hilft, sich das Objektiv genau anzugucken, die Entfernung zum Motiv abzuschätzen und sie manuell einzustellen. Blende 11 oder gar 16 führt zu einer größeren Tiefenschärfe, da ist die Gefahr der Unschärfe geringer. Und tatsächlich, die Ergebnisse sind jetzt gut. Ich bin zufrieden mit dem Objektiv und setze es ab und zu ein. Natürlich ist ein Ultraweitwinkelobjektiv wie das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C kein Immer-drauf-Objektiv. Aber wenn ich es brauche, ist es da, und ich habe viel Freude daran. Nächste Stufe Blendensterne Das Objektiv soll dank sieben Blendenlamellen auch Blendensterne erzeugen, das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Das steht jetzt für die nächste Zeit an. Ansonsten übe ich weiter, mit dem manuellen Fokus umzugehen, wenn es sich anbietet. Mein Fazit: Der Kauf hat sich gelohnt, und runde 200 Euro sind für ein solches Objektiv nicht zu teuer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/astrhori-9-mm-f2-8-aps-c-ultraweitwinkelobjektiv-manuell-mein-neues-objektiv/">AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv manuell: mein neues Objektiv</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C auf einer Canon-Kamera." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Zugegeben, ich habe mich etwas vom Aussehen verleiten lassen: Ich besitze jetzt ein Ultraweitwinkelobjektiv von AstrHori. Das hat für mich so seine Tücken.</p>



<span id="more-14631"></span>



<p>Meine neue Kamera, die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/canon-eos-r10-meine-neue-kamera/" type="post" id="14625" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Canon EOS R10</a>, ist mit einem eher mittelmäßigen Kit-Objektiv geliefert worden. Wie jeder Hobby- oder Profifotograf weiß, sind gute Objektive fast so wichtig, wenn nicht sogar wichtiger als die Kamera selbst. Also habe ich begonnen, meine Ausstattung mit Objektiven aufzustocken. An sich hatte ich mit einem Fisheye-Objektiv geliebäugelt, dann ist es aber ein Ultraweitwinkelobjektiv geworden. Ein manuelles. Das hat so seine Tücken, wie ich ziemlich schnell feststellen musste.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Retro-Look hat mich verführt</h2>



<p>Aber erst einmal zum Aussehen des neuen Objektivs. Das <a href="https://www.dkamera.de/news/neu-astrhori-mf-9mm-f28/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv</a> sieht so schön aus. Sehr retro. Farbig. Die Beschriftung ist nicht nur in langweiligem Weiß gehalten. Und es fasst sich gut an. Das Objektiv ist aus Metall, wertig, aber nicht zu schwer. Ich bin jemand, der sich immer auch ein bisschen vom Aussehen und von der Haptik eines Gerätes beeindrucken lässt.</p>



<p>Das alles sind natürlich Äußerlichkeiten. Die wichtigste Frage ist natürlich, wie das Fotografieren mit dem manuellen Ultraweitwinkelobjektiv funktioniert. Und da bin ich schnell an meine Grenzen gekommen. Die ersten Fotos waren allesamt unscharf. Meine Schuld. Genauer: die meiner Augen. Ich vermochte beim Blick durch den Sucher nicht zu sehen, ob ich gerade scharf gestellt hatte oder nicht. Ich auch der Blick aufs Kameradisplay half nicht wirklich weiter. Blindfisch ist halt Blindfisch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C braucht ein wenig Übung</h2>



<p>Ich habe wenig Erfahrung mit manuellen Objektiven. Die eigne ich mir gerade an. Nach den gescheiterten Versuchen und etwas Nachdenken weiß ich jetzt mit dem AstrHori 9 mm F2.8 APS-C umzugehen. Für die richtige Schärfe hilft, sich das Objektiv genau anzugucken, die Entfernung zum Motiv abzuschätzen und sie manuell einzustellen. Blende 11 oder gar 16 führt zu einer größeren Tiefenschärfe, da ist die Gefahr der Unschärfe geringer.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2s8eqDS"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55215803372_52c6633568_c.jpg" alt="Lübecker Altstadtfassaden" width="800" height="364" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Lübecker Altstadtfassaden, fotografiert mit dem AstrHori 9 mm F2.8 APS-C.</figcaption></figure>



<p>Und tatsächlich, die Ergebnisse sind jetzt gut. Ich bin zufrieden mit dem Objektiv und setze es ab und zu ein. Natürlich ist ein Ultraweitwinkelobjektiv wie das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C kein Immer-drauf-Objektiv. Aber wenn ich es brauche, ist es da, und ich habe viel Freude daran.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nächste Stufe Blendensterne</h2>



<p>Das Objektiv soll dank sieben Blendenlamellen auch <a href="https://www.foto-erhardt.de/blog/so-fotografierst-du-funkelnde-blendensterne.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blendensterne erzeugen</a>, das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Das steht jetzt für die nächste Zeit an. Ansonsten übe ich weiter, mit dem manuellen Fokus umzugehen, wenn es sich anbietet. Mein Fazit: Der Kauf hat sich gelohnt, und runde 200 Euro sind für ein solches Objektiv nicht zu teuer. </p>



<p> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/astrhori-9-mm-f2-8-aps-c-ultraweitwinkelobjektiv-manuell-mein-neues-objektiv/">AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv manuell: mein neues Objektiv</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Greenscreen-Tour: Die besten Naturfilme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 09:22:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="534" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orang-Utans-.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Orang-Utans, gefilmt für das Greenscreen-Festival" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orang-Utans-.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orang-Utans--150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orang-Utans--768x513.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich in diese Woche im Kino gewesen. Das kommt nicht oft vor. Und es hat sich gelohnt. Ich war beim Greenscreen-Naturfilmfestival. Das ist gerade auf Tour. Das Greenscreen-Naturfilmfestival ist eine der tollen Sachen, die es in meinem Bundesland Schleswig-Holstein gibt. Dieses internationale Naturfilmfestival findet jedes Jahr in Eckernförde statt, eine der hübschesten Kleinstädte im Land. Dieses Jahr vom 9. bis 13. September 2026. Greenscreen-Festival seit 2007 Obwohl das Städtchen in meinem Bundesland liegt, ist es für mich zu weit weg, um an mehreren Tagen zum Festival zu fahren. Was schade ist. Seit dem Beginn 2007 hat das Festival immer mehr an Bedeutung gewonnen. 200 Filme wurden zuletzt eingereicht. Viele Filmemacher kommen jedes Jahr nach Eckernförde, und was sie im Gepäck haben, kann sich sehen lassen. Einen kleinen Eindruck davon vermittelt die Greenscreen-Filmtour, die mit ausgewählten Filmen aus dem jeweiligen Festivalprogramm in vielen Städten zu Gast ist. 100 Minuten beste Naturfilme Das Greenscreen-Team mit Festivalleiter Dirk Steffens hat dafür die Höhepunkte des jüngsten Festivals zu einem Querschnitt durch die Welt des Naturfilms zusammengestellt. Sieben Filme sind an einem Kinoabend zu sehen. Da die Originale von normalerweise 90 Minuten Länge dafür viel zu üppig sind, wurden die Filme auf jeweils 15 Minuten gekürzt. Was schade ist, aber anders lässt sich so ein Abend wohl nicht vernünftig gestalten. Ich fand alle Filme toll, habe aber eindeutige Favoriten. Am besten gefallen hat mir der Festival-Sieger 2025. &#8222;Faszination Europa &#8211; Wildnis Stadt&#8220; von Christian Baumeister und Jozef Kaut, Kamera Julian Kolb, Tomas López Schwarz und Christian Baumeister. Sie haben Ratten in Paris, Fledermäuse in einer historischen Bibliothek und viele andere Wildtiere, die nahe am Menschen leben, in wunderschönen Bildern festgehalten. Davon hätte ich zu gern mehr als nur 15 Minuten gesehen. Hier ein kleiner Eindruck: Weitere faszinierende Filme zeigen Orang-Utans hoch in den Wipfeln der Bäume auf Borneo, die große Dürre in der Katavi in Tansania, das Schicksal der Elefanten zwischen Laos und China oder in großartigen Unterwasseraufnahmen das Leben der Orcas. Jeder Film führt in eine andere Gegend der Welt, setzt einen anderen Schwerpunkt. Und alle sind ausgesprochen sehenswert. Ich bin am Ende begeistert aus dem Kino gegangen. Die letzten Gastspielorte Die Green-Screen-Tour ist bis 5. Mai noch in Dresden, Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Rendsburg, Köln und Düsseldorf zu sehen. Den Trailer zum Programm und Karten gibt es online auf www.outdoor-ticket.net. Die Tickets kosten 16 Euro, reduziert 14 Euro, zuzüglich Vorverkaufsgebühren. Titelfoto: NDR-Naturfilm-Zorillafilm</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/greenscreen-tour-die-besten-naturfilme/">Greenscreen-Tour: Die besten Naturfilme</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="534" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orang-Utans-.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Orang-Utans, gefilmt für das Greenscreen-Festival" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orang-Utans-.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orang-Utans--150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Orang-Utans--768x513.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich in diese Woche im Kino gewesen. Das kommt nicht oft vor. Und es hat sich gelohnt. Ich war beim Greenscreen-Naturfilmfestival. Das ist gerade auf Tour.</p>



<span id="more-14643"></span>



<p>Das Greenscreen-Naturfilmfestival ist eine der tollen Sachen, die es in meinem Bundesland Schleswig-Holstein gibt. Dieses internationale Naturfilmfestival findet jedes Jahr in Eckernförde statt, eine <a href="https://pyrolim.de/pyropro/eckernfoerde-streifzug-durch-eine-kleine-stadt/" type="post" id="14100" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der hübschesten Kleinstädte</a> im Land. Dieses Jahr vom 9. bis 13. September 2026.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Greenscreen-Festival seit 2007</h2>



<p>Obwohl das Städtchen in meinem Bundesland liegt, ist es für mich zu weit weg, um an mehreren Tagen zum Festival zu fahren. Was schade ist. Seit dem Beginn 2007 hat das Festival immer mehr an Bedeutung gewonnen. 200 Filme wurden zuletzt eingereicht. Viele Filmemacher kommen jedes Jahr nach Eckernförde, und was sie im Gepäck haben, kann sich sehen lassen. Einen kleinen Eindruck davon vermittelt die Greenscreen-Filmtour, die mit ausgewählten Filmen aus dem jeweiligen Festivalprogramm in vielen Städten zu Gast ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading">100 Minuten beste Naturfilme</h2>



<p>Das Greenscreen-Team mit Festivalleiter Dirk Steffens hat dafür die Höhepunkte des jüngsten Festivals zu einem Querschnitt durch die Welt des Naturfilms zusammengestellt. Sieben Filme sind an einem Kinoabend zu sehen. Da die Originale von normalerweise 90 Minuten Länge dafür viel zu üppig sind, wurden die Filme auf jeweils 15 Minuten gekürzt. Was schade ist, aber anders lässt sich so ein Abend wohl nicht vernünftig gestalten. Ich fand alle Filme toll, habe aber eindeutige Favoriten.</p>



<p>Am besten gefallen hat mir der Festival-Sieger 2025. <a href="https://www.greenscreen-festival.de/rueckblick/2025/d/show/faszination-europa-wildnis-stadt/">&#8222;Faszination Europa &#8211; Wildnis Stadt&#8220;</a> von Christian Baumeister und Jozef Kaut, Kamera Julian Kolb, Tomas López Schwarz und Christian Baumeister. Sie haben Ratten in Paris, Fledermäuse in einer historischen Bibliothek und viele andere Wildtiere, die nahe am Menschen leben, in wunderschönen Bildern festgehalten. Davon hätte ich zu gern mehr als nur 15 Minuten gesehen. Hier ein kleiner Eindruck:</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="TRAILER Faszination Europa Wildnis Stadt" width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/PhaYXNFioBs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Weitere faszinierende Filme zeigen Orang-Utans hoch in den Wipfeln der Bäume auf Borneo, die große Dürre in der Katavi in Tansania, das Schicksal der Elefanten zwischen Laos und China oder in großartigen Unterwasseraufnahmen das Leben der Orcas. Jeder Film führt in eine andere Gegend der Welt, setzt einen anderen Schwerpunkt. Und alle sind ausgesprochen sehenswert. Ich bin am Ende begeistert aus dem Kino gegangen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die letzten Gastspielorte</h2>



<p>Die <a href="https://www.greenscreen-festival.de/veranstaltungen/green-screen-tour/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Green-Screen-Tour</a> ist bis 5. Mai noch in Dresden, Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Rendsburg, Köln und Düsseldorf zu sehen. Den Trailer zum Programm und Karten gibt es online auf <a href="http://www.outdoor-ticket.net/">www.outdoor-ticket.net</a>. Die Tickets kosten 16 Euro, reduziert 14 Euro, zuzüglich Vorverkaufsgebühren. </p>



<p>Titelfoto: NDR-Naturfilm-Zorillafilm</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/greenscreen-tour-die-besten-naturfilme/">Greenscreen-Tour: Die besten Naturfilme</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Canon EOS R10 &#8211; meine neue Kamera</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:45:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geknipst]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="749" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Canon EOS R10 ist klein und leicht, aber kann viel." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-150x140.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-768x719.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich brauche bald eine eigene Kamera. Also habe ich mich schlau gemacht und mir schließlich eine Canon EOS R10 gekauft. Ein erster Erfahrungsbericht. Ich gehe in wenigen Monaten in den Ruhestand. Das bedeutet auch, alle Arbeitsmittel meines Arbeitgebers zurückzugeben. Unter anderem die Kamera, eine Canon EOS D70 samt Objektiven. Und da ich natürlich auch in Zukunft viel fotografieren will, musste eine eigene Kamera her. Die sollte bestimmten Kriterien genügen. Auf jeden Fall sollte es wieder eine Canon sein. Ich fotografiere seit 1990 ununterbrochen mit Canon-Modellen, erst mit analogen, dann mit digitalen. Kleine und leichte Kamera bevorzugt Weitere Kriterien: ein spiegelloses Modell, das alles können sollte, was die große Canon-Spiegelreflexkamera kann. Mit den Vorteilen, die die Spiegellosen mit sich bringen, nämlich die geringere Größe und das geringere Gewicht. Die EOS D70 wiegt 1236 Gramm, die R10 nur 589 Gramm. Beides gewogen mit Objektiv und Tragegurt. Mit zunehmendem Alter ist es für mich immer wichtiger geworden, nicht so viel Gewicht mit mir herumschleppen zu müssen. Die Alternative Smartphone statt Kamera ist für mich aber keine Alternative. Die R10 ist nicht nur leichter, sondern auch deutlich kleiner. Sie sieht ein bisschen aus wie eine Kamera, die man nicht recht ernst nehmen kann. Das macht nichts. Ich bin raus aus dem Alter, bei dem das fotografische Handwerkszeug nach etwas aussehen muss. Das brauche ich für mein Ego nicht, anders als andere offenbar. Die EOS R10 bietet viele Möglichkeiten Meine neue Canon kann aber sehr viel. Alles, was die alte ebenfalls konnte. Hinzu kommen eine Reihe von Kreativprogrammen und spezielle Einstellungen. Unter anderem eine automatische Motiverkennung, ein Modus für besondere Szenen etwa Schwenken, Nahaufnahme oder eine Einstellung für Food sowie einen Kreativfilter für HDR, Miniatureffekt und manches mehr. Weil ich Spielereien mag, habe ich mich nach und nach durch die speziellen Funktionen gearbeitet, unter anderem eine Einstellung, bei der Kamera wie mit einem Fisheye fotografiert. Testgebiet war ein Parkhaus, das Ergebnis aber nicht richtig überzeugend. Da hat mir der Effekt bei einer Wendeltreppe in eben jenem Parkhaus viel besser gefallen. Und die EOS R10 kann Videos drehen, was ich aber nie nutze. Vorteil für mich, die ich an Canon gewöhnt bin: Ich konnte die neue Kamera ziemlich intuitiv sofort bedienen. Viele ist so, wie ich es gewohnt bin. Und der Rest geht schnell in Fleisch und Blut über. Eine Sache hat mich an der R10 allerdings sofort ungemein genervt. Die Tatsache, dass der Nutzer ein Passwort festlegen und es bei jedem Einschalten der Kamera und bei jedem Aufwecken aus dem Ruhemodus eingeben muss. Das ist jetzt offenbar Pflicht, um Netzwerkschnittstellen gegen Brute-Force-Angriffe zu schützen. So wird diese neue europäische Sicherheitsanforderung begründet. Nachdem ich mich etliche Male über das dauernde Abfragen des Kennworts geärgert habe, habe ich in den Tiefen des Menüs den Punkt gefunden, mit dem man die Funktion abschalten kann. Steht unter Kennwortverwaltung. Ein zweiter Akku muss sein Ein anderer Kritikpunkt ist die Akku-Laufzeit. Der Verkäufer hatte bereits darauf hingewiesen, dass die nicht allzu lang, weil der Akku recht klein ist. Das hat sich bei mir ziemlich schnell gezeigt, als ich Hirsche im Wildpark Malente fotografiert habe. Die Konsequenz ist, dass ich mir einen zweiten Akku zugelegt habe. Kostenpunkt fast 50 Euro. Da bin ich froh, dass beim Kauf der Kamera schon einer dabei war. Jetzt bin ich mit zwei Akkus auch für längere Touren mit meiner EOS R10 gerüstet. Alles in allem bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Canon selbst hat die Vor- und Nachteile einer DSLR gegenüber einer spiegellosen Kamera wie der R-Serie aufgelistet. Einen ausführlichen Testbericht gibt es bei digitalkamera.de. Bleibt noch die Frage nach dem Objektiv. Das mitgelieferte Kit ist nicht besonders wertig, aber sehr leicht. Und durchaus brauchbar, wenn auch kaum für höhere Ansprüche. Ich habe mir deshalb noch ein 75-300 von Canon und ein AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv* dazu gekauft. Das manuelle Weitwinkel-Objektiv sieht richtig gut aus, hat mir aber zunächst ein paar Probleme beim Scharfstellen bereitet. Aber dazu später hier auf dem Blog mehr zum Objektiv und zu meinen Problemen damit. Alles in allem bin ich mit meiner neuen Ausrüstung sehr zufrieden. Vor allem lässt sich die kleine und leichte Kamera auch ohne Fototasche problemlos überallhin mitnehmen. Jetzt bin ich nicht mehr aufs Handy angewiesen, wenn sich unterwegs ein gutes Motiv bietet. *Amazon-Link</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/canon-eos-r10-meine-neue-kamera/">Canon EOS R10 &#8211; meine neue Kamera</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="749" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Canon EOS R10 ist klein und leicht, aber kann viel." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-150x140.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-768x719.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich brauche bald eine eigene Kamera. Also habe ich mich schlau gemacht und mir schließlich eine Canon EOS R10 gekauft. Ein erster Erfahrungsbericht.</p>



<span id="more-14625"></span>



<p>Ich gehe in <a href="https://pyrolim.de/pyropro/zurueck-in-die-kindheit/" type="post" id="14575" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wenigen Monaten in den Ruhestand</a>. Das bedeutet auch, alle Arbeitsmittel meines Arbeitgebers zurückzugeben. Unter anderem die Kamera, eine Canon EOS D70 samt Objektiven. Und da ich natürlich auch in Zukunft viel fotografieren will, musste eine eigene Kamera her. Die sollte bestimmten Kriterien genügen. Auf jeden Fall sollte es wieder eine Canon sein. Ich fotografiere seit 1990 ununterbrochen mit Canon-Modellen, erst mit analogen, dann mit digitalen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kleine und leichte Kamera bevorzugt</h2>



<p>Weitere Kriterien: ein spiegelloses Modell, das alles können sollte, was die große Canon-Spiegelreflexkamera kann. Mit den Vorteilen, die die Spiegellosen mit sich bringen, nämlich die geringere Größe und das geringere Gewicht. Die EOS D70 wiegt 1236 Gramm, die R10 nur 589 Gramm. Beides gewogen mit Objektiv und Tragegurt. Mit zunehmendem Alter ist es für mich immer wichtiger geworden, nicht so viel Gewicht mit mir herumschleppen zu müssen. Die Alternative Smartphone statt Kamera ist für mich aber keine Alternative.</p>



<p>Die R10 ist nicht nur leichter, sondern auch deutlich kleiner. Sie sieht ein bisschen aus wie eine Kamera, die man nicht recht ernst nehmen kann. Das macht nichts. Ich bin raus aus dem Alter, bei dem das fotografische Handwerkszeug nach etwas aussehen muss. Das brauche ich für mein Ego nicht, <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/fotografen-begegnung-mit-der-meiner-ist-laenger-als-deiner-fraktion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anders als andere offenbar</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die EOS R10 bietet viele Möglichkeiten</h2>



<p>Meine neue Canon kann aber sehr viel. Alles, was die alte ebenfalls konnte. Hinzu kommen eine Reihe von Kreativprogrammen und spezielle Einstellungen. Unter anderem eine automatische Motiverkennung, ein Modus für besondere Szenen etwa Schwenken, Nahaufnahme oder eine Einstellung für Food sowie einen Kreativfilter für HDR, Miniatureffekt und manches mehr.</p>



<p>Weil ich Spielereien mag, habe ich mich nach und nach durch die speziellen Funktionen gearbeitet, unter anderem eine Einstellung, bei der Kamera wie mit einem Fisheye fotografiert. Testgebiet war ein Parkhaus, das Ergebnis aber nicht richtig überzeugend. Da hat mir der Effekt bei einer Wendeltreppe in eben jenem Parkhaus viel besser gefallen. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2s7hRUP"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55205157179_e6ccee4be4_c.jpg" alt="Wendeltreppe" width="800" height="618" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Wendeltreppe als Notausgang im Parkhaus, von unten fotografiert im Fisheye-Modus.</figcaption></figure>



<p>Und die EOS R10 kann Videos drehen, was ich aber nie nutze. Vorteil für mich, die ich an Canon gewöhnt bin: Ich konnte die neue Kamera ziemlich intuitiv sofort bedienen. Viele ist so, wie ich es gewohnt bin. Und der Rest geht schnell in Fleisch und Blut über.</p>



<p>Eine Sache hat mich an der R10 allerdings sofort ungemein genervt. Die Tatsache, dass <a href="https://www.photografix-magazin.de/canon-bringt-passwortschutz-fuer-eos-r-kameras/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der Nutzer ein Passwort festlegen </a>und es bei jedem Einschalten der Kamera und bei jedem Aufwecken aus dem Ruhemodus eingeben muss. Das ist jetzt offenbar Pflicht, um Netzwerkschnittstellen gegen Brute-Force-Angriffe zu schützen. So wird diese neue europäische Sicherheitsanforderung begründet. Nachdem ich mich etliche Male über das dauernde Abfragen des Kennworts geärgert habe, habe ich in den Tiefen des Menüs den Punkt gefunden, mit dem man die Funktion abschalten kann. Steht unter Kennwortverwaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein zweiter Akku muss sein</h2>



<p>Ein anderer Kritikpunkt ist die Akku-Laufzeit. Der Verkäufer hatte bereits darauf hingewiesen, dass die nicht allzu lang, weil der Akku recht klein ist. Das hat sich bei mir ziemlich schnell gezeigt, als <a href="https://pyrolim.de/pyropro/jaegersprache-von-lauscher-und-licht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ich Hirsche im Wildpark Malente fotografiert habe</a>. Die Konsequenz ist, dass ich mir einen zweiten Akku zugelegt habe. Kostenpunkt fast 50 Euro. Da bin ich froh, dass beim Kauf der Kamera schon einer dabei war. Jetzt bin ich mit zwei Akkus auch für längere Touren mit meiner EOS R10 gerüstet.</p>



<p>Alles in allem bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Canon selbst hat <a href="https://www.canon.de/get-inspired/tips-and-techniques/dslr-vs-mirrorless/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Vor- und Nachteile einer DSLR gegenüber einer spiegellosen Kamera wie der R-Serie aufgelistet</a>. Einen <a href="https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Canon_EOS_R10_im_Vergleichstest/13542.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ausführlichen Testbericht</a> gibt es bei digitalkamera.de. Bleibt noch die Frage nach dem Objektiv. Das mitgelieferte Kit ist nicht besonders wertig, aber sehr leicht. Und durchaus brauchbar, wenn auch kaum für höhere Ansprüche. Ich habe mir deshalb noch ein 75-300 von Canon und ein <a href="https://amzn.to/4sUqLax" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv</a>* dazu gekauft. Das manuelle Weitwinkel-Objektiv <a href="https://pyrolim.de/pyropro/astrhori-9-mm-f2-8-aps-c-ultraweitwinkelobjektiv-manuell-mein-neues-objektiv/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sieht richtig gut aus</a>, hat mir aber zunächst ein paar Probleme beim Scharfstellen bereitet. Aber dazu später hier auf dem Blog mehr zum Objektiv und zu meinen Problemen damit.</p>



<p>Alles in allem bin ich mit meiner neuen Ausrüstung sehr zufrieden. Vor allem lässt sich die kleine und leichte Kamera auch ohne Fototasche problemlos überallhin mitnehmen. Jetzt bin ich nicht mehr aufs Handy angewiesen, wenn sich unterwegs ein gutes Motiv bietet.</p>



<p><em>*Amazon-Link</em></p>
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		<title>Spacepen &#8211; ein Design-Objekt für den Weltraum</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/spacepen-ein-design-objekt-fuer-den-weltraum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:06:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="407" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Spacepen von Fisher, ein altes Modell." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen-150x76.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen-768x391.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich besitze einen Spacepen, genauer einen Futura by Fisher. Leider hatte er keine Mine mehr. Jetzt habe ich doch welche dafür gefunden und einen neuen Lieblingskuli. Wie ich an meinen Spacepen gekommen bin, weiß ich nicht. Irgendwann war er einfach bei mir. Das liegt daran, dass ich dauernd irgendwo Kugelschreiber finde und sammele. Vor allem, weil meine immer leer geschrieben sind. In meinem Job schreibe ich viel mit der Hand, deshalb musste ich immer zu viele Werbekugelschreiber wegschmeißen. Es ließen sich einfach keine Minen nachkaufen. Aber ein paar wertige Schreiber, die mir irgendwann mal untergekommen sind, behalte ich und hege sie. Für die guten Lamy-Kugelschreiber habe ich genug Minen nachgekauft, um sie immer nutzen zu können. Spacepen war jahrelang nutzlos Jetzt habe ich mal wieder die Mengen an sonstigen Kugelschreibern durchforstet, die im Büro und Zuhause in irgendwelchen Bechern stecken. Dabei ist mir der Spacepen in die Hände gefallen. Ich habe nie Minen dafür gefunden. Und doch habe ich ihn nicht, wie viele andere Kulis, weggeworfen. Weil mir das Design so gut gefallen hat. Jahrelang hat der Spacepen deshalb nutzlos in der Schublade gelegen. Jetzt habe ich mich mal wieder um diesen Stift gekümmert und herausgefunden, dass er ein echtes Designer-Stück ist. Und eines, das sogar hoch gehandelt wird. Bis zu 100 Euro werden für das Modell Futura by Fisher verlangt. Bei Amazon habe ich dann tatsächlich Kugelschreiberminen für einen Spacepen gefunden. Allerdings nicht für mein Modell. Ich habe es trotzdem gewagt, eine Mine zu bestellen. Kostenpunkt um die zehn Euro. Und sie passt. Der Preis ist kein Wunder. Ist der Spacepen doch der Stift der Astronauten. Die sogenannten Super-Kulis können nur mit patentierten Druckminen (Pressurized Refills) von Fisher gefüllt werden. Deshalb konnte ich jahrelang im Schreibwarenhandel keine Minen dafür finden. Es hieß immer, die gebe es nur den USA. Erst das Internet hat es möglich gemacht, meinen Spacepen wieder zu nutzen. Hätte viel früher sein können, wenn ich mehr danach gesucht hätte. Der Kuli, der immer schreibt Der Super-Kuli schreibt mit den entsprechenden Minen angeblich bei Temperaturen zwischen minus 45 und plus 120 Grad, kopfüber und sogar bei Nässe, auf Kunststoff und Glas und sogar unter Wasser. Kommt alles bei mir nicht vor. Aber jetzt habe ich wieder einen zuverlässigen Kugelschreiber, der mich hoffentlich nie im Stich lässt. So wie es Fisher verspricht. Mittlerweile nenne ich eine Reihe besonderer Stifte mein Eigen. Zwei Lamy-Kugelschreiber, einer in Silber, einer in Stahl. Einen handgedrechselten Füller, einen Montblanc-Hochzeitsfüller, einen Lamy-Füller und jetzt den Spacepen. Genug, um immer schreibbereit zu sein. Alle anderen Werbeschreiber kommen nach und nach weg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/spacepen-ein-design-objekt-fuer-den-weltraum/">Spacepen &#8211; ein Design-Objekt für den Weltraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="407" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Spacepen von Fisher, ein altes Modell." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen-150x76.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen-768x391.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich besitze einen Spacepen, genauer einen Futura by Fisher. Leider hatte er keine Mine mehr. Jetzt habe ich doch welche dafür gefunden und einen neuen Lieblingskuli.</p>



<span id="more-14618"></span>



<p>Wie ich an meinen Spacepen gekommen bin, weiß ich nicht. Irgendwann war er einfach bei mir. Das liegt daran, dass ich dauernd irgendwo Kugelschreiber finde und sammele. Vor allem, weil meine immer leer geschrieben sind. In meinem Job schreibe ich viel mit der Hand, deshalb musste ich immer zu viele Werbekugelschreiber wegschmeißen. Es ließen sich einfach keine Minen nachkaufen. Aber ein paar wertige Schreiber, die mir irgendwann mal untergekommen sind, behalte ich und hege sie. Für die guten Lamy-Kugelschreiber habe ich <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kugelschreiber-und-ihre-strichstaerken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">genug Minen nachgekauft</a>, um sie immer nutzen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spacepen war jahrelang nutzlos</h2>



<p>Jetzt habe ich mal wieder die Mengen an sonstigen Kugelschreibern durchforstet, die im Büro und Zuhause in irgendwelchen Bechern stecken. Dabei ist mir der Spacepen in die Hände gefallen. Ich habe nie Minen dafür gefunden. Und doch habe ich ihn nicht, wie viele andere Kulis, weggeworfen. Weil mir das Design so gut gefallen hat. Jahrelang hat der Spacepen deshalb nutzlos in der Schublade gelegen.</p>



<p>Jetzt habe ich mich mal wieder um diesen Stift gekümmert und herausgefunden, dass er ein echtes Designer-Stück ist. Und eines, das sogar hoch gehandelt wird. Bis zu 100 Euro werden für das Modell Futura by Fisher verlangt. Bei Amazon habe ich dann tatsächlich Kugelschreiberminen für einen Spacepen gefunden. Allerdings nicht für mein Modell. Ich habe es trotzdem gewagt, eine Mine zu bestellen. Kostenpunkt um die zehn Euro. Und sie passt.</p>



<p>Der Preis ist kein Wunder. Ist der Spacepen doch der <a href="https://www.deutsche-papier.de/fisher-space-pen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stift der Astronauten</a>. Die sogenannten Super-Kulis können nur mit patentierten Druckminen (Pressurized Refills) von Fisher gefüllt werden. Deshalb konnte ich jahrelang im Schreibwarenhandel keine Minen dafür finden. Es hieß immer, die gebe es nur den USA. Erst das Internet hat es möglich gemacht, meinen Spacepen wieder zu nutzen. Hätte viel früher sein können, wenn ich mehr danach gesucht hätte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Kuli, der immer schreibt</h2>



<p>Der Super-Kuli schreibt mit den entsprechenden Minen angeblich bei Temperaturen zwischen minus 45 und plus 120 Grad, kopfüber und sogar bei Nässe, auf Kunststoff und Glas und sogar unter Wasser. Kommt alles bei mir nicht vor. Aber jetzt habe ich wieder einen zuverlässigen Kugelschreiber, der mich hoffentlich nie im Stich lässt. So wie es Fisher verspricht.</p>



<p>Mittlerweile nenne ich eine Reihe besonderer Stifte mein Eigen. Zwei Lamy-Kugelschreiber, einer in Silber, einer in Stahl. Einen <a href="https://pyrolim.de/pyropro/handgedrechselter-fueller-ein-geschenk-an-mich-selbst/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">handgedrechselten Füller</a>, einen Montblanc-Hochzeitsfüller, einen Lamy-Füller und jetzt den Spacepen. Genug, um immer schreibbereit zu sein. Alle anderen Werbeschreiber kommen nach und nach weg.</p>
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		<title>Longevity &#8211; ein neues Wort ploppt auf</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/gedacht/longevity-ein-neues-wort-ploppt-auf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 09:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="295" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Google-Trends-Kurve zum Begriff Longevity" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity-150x55.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity-768x283.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Plötzlich liest und hört man überall von Longevity. Wieder ein Wort, von dem ich wette, dass der Großteil der Menschen nicht auf Anhieb weiß, worum es geht. Gehört habe ich das Wort zum ersten Mal in der Lacalut-Reklame. Die Werber der Zahncreme-Marke haben das Wort in ihren Spot eingebaut und erklären zumindest, was es bedeutet. Danach ist mit das Wort in einem der Blogs untergekommen, die ich regelmäßig verfolge: im Lady-Blog. Dort gibt es eine Reihe von Texten zu Longevity, unter anderem einen über eine Longevity-Klinik. Dort wird Longevity als eines der großen Gesundheitsthemen unserer Zeit bezeichnet. Das muss irgendwie an mir vorbeigegangen sein. Eine Eingabe bei Google-Trends (siehe Screenshot oben) zeigt, dass Longevity nach einem kurzen Peak im April 2025 ab November 2025 immer mehr Interesse hervorruft. Die Kurve der Google-Suchen nach diesem Begriff geht steil nach oben, flacht aber gerade wieder ab. Ist der Trend schon vorbei? Wohl kaum. Vielleicht haben alle, die es wissen wollten, das Wort inzwischen gegoogelt. Longevity heißt Langlebigkeit Was ist nun Longevity. Übersetzt heißt es Langlebigkeit. Selbst der NDR ist auf den Trend aufgesprungen und nennt acht Faktoren, die das Leben verlängern können. Auf viele davon wäre ich auch ohne ein Trendwort gekommen. Etwa nicht rauchen, wenig Alkohol trinken, sich regelmäßig bewegen, sich gesund ernähren oder gut und regelmäßig schlafen. Nennt mich spießig oder altmodisch, aber ich mag diese Flut an neuen, englischen Wörtern nicht. Warum tut es nicht auch die Langlebigkeit? Und warum muten ausgerechnet Werbetreibende Kunden Wörter zu, die sie oft nicht kennen und verstehen? Weil es gerade Trend ist? Wenn das die Leute nicht eher verschreckt, als sie für ein Produkt einzunehmen. Dabei muss es gar nicht mal die Übersetzung deutscher Begriffe ins Englische sein, nicht mal ein bisschen. Ich erinnere nur an den Faltshopper aka Einkaufsbeutel. Welches Wort ploppt als Nächstes auf? Ob sich Longevity durchsetzt? Mal sehen. Wie viel Verwirrung das Wort offenbar anrichtet, zeigen die vorgegebenen Fragen zum Thema bei Google. Etwa &#8222;Wie spricht man Longevity aus?&#8220; oder &#8222;Woher kommt der Begriff Longevity?&#8220; Bis wir das alle gelernt haben, ist der Begriff vielleicht schon wieder weg, bevor das nächste unaussprechliche und unbekannte Wort um die Ecke kommt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/gedacht/longevity-ein-neues-wort-ploppt-auf/">Longevity &#8211; ein neues Wort ploppt auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="295" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Google-Trends-Kurve zum Begriff Longevity" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity-150x55.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity-768x283.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Plötzlich liest und hört man überall von Longevity. Wieder ein Wort, von dem ich wette, dass der Großteil der Menschen nicht auf Anhieb weiß, worum es geht.</p>



<span id="more-14606"></span>



<p>Gehört habe ich das Wort zum ersten Mal in der Lacalut-Reklame. Die Werber der Zahncreme-Marke haben das Wort in ihren Spot eingebaut und erklären zumindest, was es bedeutet. Danach ist mit das Wort in einem der Blogs untergekommen, die ich regelmäßig verfolge: im Lady-Blog. Dort gibt es eine Reihe von Texten zu Longevity, unter anderem einen über eine <a href="https://www.lady-blog.de/longevity-klinik-aiva-berlin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Longevity-Klinik</a>. Dort wird Longevity als eines der großen Gesundheitsthemen unserer Zeit bezeichnet. Das muss irgendwie an mir vorbeigegangen sein.</p>



<p>Eine Eingabe bei Google-Trends (siehe Screenshot oben) zeigt, dass Longevity nach einem kurzen Peak im April 2025 ab November 2025 immer mehr Interesse hervorruft. Die Kurve der Google-Suchen nach diesem Begriff geht steil nach oben, flacht aber gerade wieder ab. Ist der Trend schon vorbei? Wohl kaum. Vielleicht haben alle, die es wissen wollten, das Wort inzwischen gegoogelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Longevity heißt Langlebigkeit</h2>



<p>Was ist nun Longevity. Übersetzt heißt es Langlebigkeit. Selbst der NDR <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/-Longevity-Welche-Faktoren-sind-wichtig-fuer-ein-langes-Leben,langesleben100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ist auf den Trend aufgesprungen</a> und nennt acht Faktoren, die das Leben verlängern können. Auf viele davon wäre ich auch ohne ein Trendwort gekommen. Etwa nicht rauchen, wenig Alkohol trinken, sich regelmäßig bewegen, sich gesund ernähren oder gut und regelmäßig schlafen.</p>



<p>Nennt mich spießig oder altmodisch, aber ich mag diese Flut an neuen, englischen Wörtern nicht. Warum tut es nicht auch die Langlebigkeit? Und warum muten ausgerechnet Werbetreibende Kunden Wörter zu, die sie oft nicht kennen und verstehen? Weil es gerade Trend ist? Wenn das die Leute nicht eher verschreckt, als sie für ein Produkt einzunehmen. Dabei muss es gar nicht mal die Übersetzung deutscher Begriffe ins Englische sein, nicht mal ein bisschen. Ich erinnere nur an den <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/faltshopper-und-manikuerist-neue-wortbeute/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Faltshopper aka Einkaufsbeutel</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welches Wort ploppt als Nächstes auf?</h2>



<p>Ob sich Longevity durchsetzt? Mal sehen. Wie viel Verwirrung das Wort offenbar anrichtet, zeigen die vorgegebenen Fragen zum Thema bei Google. Etwa &#8222;Wie spricht man Longevity aus?&#8220; oder &#8222;Woher kommt der Begriff Longevity?&#8220; Bis wir das alle gelernt haben, ist der Begriff vielleicht schon wieder weg, bevor das nächste unaussprechliche und unbekannte Wort um die Ecke kommt.</p>
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		<title>Ein neues Storchennest für unser Dorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 11:04:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein Hubsteiger hievt ein Storchennest auf einen Pfahl." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Es gibt ein neues, ein zweites Storchennest in unserem Dorf. Jetzt muss nur noch ein Storch kommen. Und so kam das Nest nach oben. Jacqueline betreibt in unserem Dorf einen Pensionsstall, in dem unser Rentnerpferd steht. Ihr Mann Sven arbeitet bei der Firma Rieckermann in Lübeck, die Leitern, Arbeitsbühnen und Gerüste verleiht. Sven ist einer von den Leuten, die keine Höhenangst kennen. Und er hat von seinem Arbeitgeber einen Hubsteiger nutzen können, um das Storchennest in luftiger Höhe anzubringen. Die beiden haben sich entschlossen, auf ihrem weitläufigen Gelände am Ortsrand ein Storchennest aufzustellen. Storchennest vom Experten gebaut Aber zunächst musste ein Nest her. Das stellt ein Experte an der Westküste her. Er bindet biegsame Weidenäste zu einem runden Storchennest. Durchmesser 1,30 Meter, Gewicht ohne Störche und ohne deren Kot etwa eine halbe Tonne. Und dazu gab&#8217;s praktische Tipps: Unten ins Nest kommen Hackschnitzel und Stroh. So angeordnet, dass Wasser in der Mitte abfließen kann. Schließlich steht so ein Storchennest öfter mal im Regen. Deshalb ist darunter eine Gitterplatte montiert, die wiederum auf den Pfahl befestigt ist. In diesem Fall hat Sven einen ehemaligen Telegrafenmast 1,50 Meter tief in die Erde eingegraben. An dessen Spitze, in acht Metern Höhe, ist das Nest angebracht. Eineinhalb Stunden hat die Montage insgesamt ohne Pfahl gedauert. Sven und sein Helfer Jan Michel mussten immer mal wieder mit dem Hubsteiger zur Erde hinab, um Werkzeug, lange Schrauben und andere Hilfsmittel zu holen. Erst die Halterung anbringen, dann das Nest nach oben holen und ebenfalls sicher anbringen. Das dauert seine Zeit, hat aber alles prima geklappt. Unter den Augen zahlreicher Zuschauer aus der Nachbarschaft. So eine Aktion kommt ja nicht jede Woche vor. Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe: Warum steht unten noch ein Eimer mit weißer Farbe bereit. Die wurde am Ende, als alles fertig war, über den Rand des Nestes gekleckert. Damit ein Storch denkt, da hätte schonmal ein Artgenosse drauf gekackt. Es ist Fake-Kacke, sozusagen. Warten auf die Störche Das Nest ist montiert, jetzt warten alle darauf, dass die Störche kommen. Die Chancen, dass sich welche das Nest aussuchen, stehen gut. Nur einen knappen Kilometer weiter hat ein Freund von uns vor zwei Jahren ein Storchennest montiert. Und prompt waren Störche da, die im vergangenen Jahr drei Junge großgezogen haben. Die brauchen, wenn sie zurückkehren, einen Platz zum Brüten. Der ist jetzt da. Und im Jahr zuvor sind bereits Störche über dem Hof von Jacqueline und Sven gekreist und haben sich dort umgeschaut. Es kann also losgehen mit einer neuen Brutsaison.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein Hubsteiger hievt ein Storchennest auf einen Pfahl." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Es gibt ein neues, ein zweites Storchennest in unserem Dorf. Jetzt muss nur noch ein Storch kommen. Und so kam das Nest nach oben.</p>



<span id="more-14598"></span>



<p>Jacqueline betreibt in unserem Dorf einen Pensionsstall, in dem <a href="https://pyrolim.de/pyropro/fru-oettenpoetter-vertellt-wenn-das-pferd-in-rente-geht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unser Rentnerpferd</a> steht. Ihr Mann Sven arbeitet bei der <a href="https://www.leitern-rieckermann.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Firma Rieckermann in Lübeck</a>, die Leitern, Arbeitsbühnen und Gerüste verleiht. Sven ist einer von den Leuten, die keine Höhenangst kennen. Und er hat von seinem Arbeitgeber einen Hubsteiger nutzen können, um das Storchennest in luftiger Höhe anzubringen. Die beiden haben sich entschlossen, auf ihrem weitläufigen Gelände am Ortsrand ein Storchennest aufzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Storchennest vom Experten gebaut</h2>



<p>Aber zunächst musste ein Nest her. Das stellt ein Experte an der Westküste her. Er bindet biegsame Weidenäste zu einem runden Storchennest. Durchmesser 1,30 Meter, Gewicht ohne Störche und ohne deren Kot etwa eine halbe Tonne. Und dazu gab&#8217;s praktische Tipps: Unten ins Nest kommen Hackschnitzel und Stroh. So angeordnet, dass Wasser in der Mitte abfließen kann. Schließlich steht so ein Storchennest öfter mal im Regen. Deshalb ist darunter eine Gitterplatte montiert, die wiederum auf den Pfahl befestigt ist.</p>



<p>In diesem Fall hat Sven einen ehemaligen Telegrafenmast 1,50 Meter tief in die Erde eingegraben. An dessen Spitze, in acht Metern Höhe, ist das Nest angebracht. Eineinhalb Stunden hat die Montage insgesamt ohne Pfahl gedauert. Sven und sein Helfer Jan Michel mussten immer mal wieder mit dem Hubsteiger zur Erde hinab, um Werkzeug, lange Schrauben und andere Hilfsmittel zu holen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestunten.jpg" alt="Alles bereits für die Montage: Noch liegt das Nest am Boden." class="wp-image-14601" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestunten.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestunten-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestunten-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Alles bereits für die Montage: Noch liegt das Nest am Boden.</figcaption></figure>



<p>Erst die Halterung anbringen, dann das Nest nach oben holen und ebenfalls sicher anbringen. Das dauert seine Zeit, hat aber alles prima geklappt. Unter den Augen zahlreicher Zuschauer aus der Nachbarschaft. So eine Aktion kommt ja nicht jede Woche vor.</p>



<p>Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe: Warum steht unten noch ein Eimer mit weißer Farbe bereit. Die wurde am Ende, als alles fertig war, über den Rand des Nestes gekleckert. Damit ein Storch denkt, da hätte schonmal ein Artgenosse drauf gekackt. Es ist Fake-Kacke, sozusagen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestmontage.jpg" alt="Sven (links) und Jan Michel befestigten das Storchennest an der Plattform." class="wp-image-14602" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestmontage.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestmontage-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestmontage-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sven (links) und Jan Michel befestigten das Storchennest an der Plattform.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Warten auf die Störche</h2>



<p>Das Nest ist montiert, jetzt warten alle darauf, dass die Störche kommen. Die Chancen, dass sich welche das Nest aussuchen, stehen gut. Nur einen knappen Kilometer weiter hat ein Freund von uns vor zwei Jahren ein Storchennest montiert. Und prompt waren Störche da, die im vergangenen Jahr drei Junge großgezogen haben. Die brauchen, wenn sie zurückkehren, einen Platz zum Brüten. Der ist jetzt da. Und im Jahr zuvor sind bereits Störche über dem Hof von Jacqueline und Sven gekreist und haben sich dort umgeschaut. Es kann also losgehen mit einer neuen Brutsaison.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/ein-neues-storchennest-fuer-unser-dorf/">Ein neues Storchennest für unser Dorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Geschafft: Der Krebs ist weg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 10:16:33 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich habe hier nicht viel über die vergangenen Wochen und Monate geschrieben, in denen ich meinen Lungenkrebs bekämpft habe. Jetzt gibt es eine gute Nachricht: Der Krebs ist weg. Es waren harte Zeiten: Vier mal je drei Tage hintereinander Chemo, 29 Bestrahlungen. Die Nebenwirkungen waren heftig. Aber der Kampf hat sich gelohnt. Keine Metastasen in Kopf und im Bauch, der Tumor in der Lunge in sich zusammengebrochen, weitere Herde gibt es nicht. Und jetzt sind auch die Nebenwirkungen weg. Nun folgen Immuntherapie und Reha. Danach hoffe ich, nochmal für ein paar Monate in den Job zurückkehren zu können, bevor ich in Rente gehe. Das Wichtigste ist aber, dass ich die Krankheit besiegt habe. Ich kann es noch gar nicht ganz glauben, aber es ist so. Meinen alten Schwung gewinne ich gerade zurück. Ich habe mir eine neue Kamera gekauft und habe wieder die Kraft, regelmäßig loszuziehen und zu fotografieren. Ich werde noch Weile krankgeschrieben sein und nutze die Zeit, die Bücherregale aufzuräumen. Das mache ich alle paar Jahre und es ist mal wieder an der Zeit. Mit regelmäßigen Spaziergängen &#8211; jeden Tag eine Stunde &#8211; baue ich wieder Kondition auf. Und ich plane größere Ausflüge. Aber erstmals muss das Wetter besser und der Sprit billiger werden. Es geht also aufwärts. Zum Glück. Und ich muss hier hoffentlich nie wieder über eine Krankheit schreiben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/geschafft-der-krebs-ist-weg/">Geschafft: Der Krebs ist weg</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich habe hier nicht viel über die vergangenen Wochen und Monate geschrieben, in denen ich meinen Lungenkrebs bekämpft habe. Jetzt gibt es eine gute Nachricht: Der Krebs ist weg.</p>



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<p>Es waren harte Zeiten: Vier mal je drei Tage hintereinander Chemo, 29 Bestrahlungen. Die Nebenwirkungen waren heftig. Aber der Kampf hat sich gelohnt. Keine Metastasen in Kopf und im Bauch, der Tumor in der Lunge in sich zusammengebrochen, weitere Herde gibt es nicht. Und jetzt sind auch die Nebenwirkungen weg.</p>



<p>Nun folgen Immuntherapie und Reha. Danach hoffe ich, nochmal für ein paar Monate in den Job zurückkehren zu können, bevor ich in Rente gehe. Das Wichtigste ist aber, dass ich die Krankheit besiegt habe. Ich kann es noch gar nicht ganz glauben, aber es ist so.</p>



<p>Meinen alten Schwung gewinne ich gerade zurück. Ich habe mir eine neue Kamera gekauft und habe wieder die Kraft, regelmäßig loszuziehen und zu fotografieren. Ich werde noch Weile krankgeschrieben sein und nutze die Zeit, die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/mal-wieder-die-buecherregale-durchforsten/" type="post" id="13560" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bücherregale</a> aufzuräumen. Das mache ich alle paar Jahre und es ist mal wieder an der Zeit. Mit regelmäßigen Spaziergängen &#8211; jeden Tag eine Stunde &#8211; baue ich wieder Kondition auf. Und ich plane größere Ausflüge. Aber erstmals muss das Wetter besser und der Sprit billiger werden.</p>



<p>Es geht also aufwärts. Zum Glück. Und ich muss hier hoffentlich nie wieder über eine Krankheit schreiben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/geschafft-der-krebs-ist-weg/">Geschafft: Der Krebs ist weg</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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