<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>genervt Archive - Pyrolirium</title>
	<atom:link href="https://pyrolim.de/category/pyrocontra/genervt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://pyrolim.de/category/pyrocontra/genervt/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Feb 2026 08:46:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://pyrolim.de/wp-content/uploads/cropped-cropped-cropped-Eisfrauheader-1-32x32.jpg</url>
	<title>genervt Archive - Pyrolirium</title>
	<link>https://pyrolim.de/category/pyrocontra/genervt/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Klein, viel zu klein: Schriftgrößen, die nerven</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/klein-viel-zu-klein-schriftgroessen-die-nerven/</link>
					<comments>https://pyrolim.de/pyrocontra/klein-viel-zu-klein-schriftgroessen-die-nerven/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 08:46:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pyrolim.de/?p=14560</guid>

					<description><![CDATA[<img width="800" height="367" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Iban sollten gegliedert und in guten Schriftsgrößen übermittelt werden." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban-150x69.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban-768x352.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Rechnungen, E-Mails, manchmal Texte im Web: Ich leide zunehmend unter zu kleinen Schriftgrößen. Warum gönnen uns so viele nicht mehr Komfort? Wir sind privat krankenversichert. Heißt: Es kommen immer wieder Rechnungen von Ärzten bei uns an. Die ich erstmal bezahlen muss, um mir das Geld dann von der Krankenkasse wiederzuholen. Die Summen zu überweisen, ist oft ein Problem, weil die IBAN &#8211; auch IBAN der Schreckliche genannt &#8211; häufig winzig klein gedruckt ist. Und dann noch ohne Leerzeichen, die das Erkennen einfacher machen würden. Warum, frage ich mich oft, quälen ausgerechnet Arztpraxen, die es häufig mit älteren Menschen zu tun haben, ihre Patienten so sehr? Schriftgrößen lassen sich berechnen Schriftgrößen sind ein Thema, mit dem sich sogar die Bundesregierung beschäftigt. Und da steht auch der entscheidende Satz: &#8222;Schließlich bildet die Sehschärfe des Lesers, die durch das individuelle Auflösungsvermögen der Netzhaut bestimmt wird, den dritten bestimmenden Faktor für die Schriftgröße.&#8220; Es gibt sogar einen Schriftgrößenrechner, der die Mindestgrößen für Smartphone, Buch oder Zeitschrift, Tablet, Desktop-Screen, Aushang und Schild angibt. Für&#8217;s Buch gilt eine Mindestgröße von 9,1 Punkt, was ich schon als recht klein empfinde. Dass Schriftgrößen in Punkt angegeben werden, ist mir als Journalistin natürlich geläufig. Zwölf Punkt, Beiname Cicero, ist für mich eine angenehme Schriftgröße, auch auf Papier. Leider sind Bankverbindungen auf Rechnungen zumeist deutlich kleiner angegeben. Rechnungsratgeber empfehlen, auf zu kleine Schriftgrößen zu verzichten. Das scheint bei weitem nicht bei allen angekommen zu sein. Siehe meine Arztrechnungen. Immerhin gibt es für die Gliederung der IBAN eine eigene DIN-Norm, die DIN 5008. Sie enthält Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung und enthält die Vorgabe, die IBAN in Viererpakete aufzuteilen, damit sie besser lesbar ist. Von Schriftgrößen steht da nichts. Aber eine Gliederung ist ja schonmal sehr hilfreich. Allerdings ist sie laut DIN nur eine Empfehlung. Niemand muss sich daran halten. Zum Glück gliedern die meisten Rechnungsstellern ihre IBAN mittlerweile. Ich schreibe gern größer Rechnungen schreibe ich sehr selten. Aber in meinen Briefen und E-Mails wähle ich stets eine etwas größere Schrift. Bei Briefen auf Papier meistens 13 Punkt, bei E-Mails 12 oder 13. Weil ich selbst die Schriften oft als zu klein empfinde, will ich das anderen nicht zumuten. Über zu große Schriften hat sich noch nie jemand beschwert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/klein-viel-zu-klein-schriftgroessen-die-nerven/">Klein, viel zu klein: Schriftgrößen, die nerven</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="367" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Iban sollten gegliedert und in guten Schriftsgrößen übermittelt werden." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban-150x69.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban-768x352.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Rechnungen, E-Mails, manchmal Texte im Web: Ich leide zunehmend unter zu kleinen Schriftgrößen. Warum gönnen uns so viele nicht mehr Komfort?</p>



<span id="more-14560"></span>



<p>Wir sind privat krankenversichert. Heißt: Es kommen immer wieder Rechnungen von Ärzten bei uns an. Die ich erstmal bezahlen muss, um mir das Geld dann von der Krankenkasse wiederzuholen. Die Summen zu überweisen, ist oft ein Problem, weil die IBAN &#8211; auch IBAN der Schreckliche genannt &#8211; häufig winzig klein gedruckt ist. Und dann noch ohne Leerzeichen, die das Erkennen einfacher machen würden. Warum, frage ich mich oft, quälen ausgerechnet Arztpraxen, die es häufig mit älteren Menschen zu tun haben, ihre Patienten so sehr?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schriftgrößen lassen sich berechnen</h2>



<p>Schriftgrößen sind ein Thema, mit dem sich <a href="https://styleguide.bundesregierung.de/sg-de/hilfsmittel/barrierefreiheit/leserlichkeit-von-schrift/schriftgroessen-2048114" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sogar die Bundesregierung beschäftigt</a>. Und da steht auch der entscheidende Satz: &#8222;Schließlich bildet die Sehschärfe des Lesers, die durch das individuelle Auflösungsvermögen der Netzhaut bestimmt wird, den dritten bestimmenden Faktor für die Schriftgröße.&#8220; Es gibt sogar einen Schriftgrößenrechner, der die Mindestgrößen für Smartphone, Buch oder Zeitschrift, Tablet, Desktop-Screen, Aushang und Schild angibt. Für&#8217;s Buch gilt eine Mindestgröße von 9,1 Punkt, was ich schon als recht klein empfinde.</p>



<p>Dass <a href="https://publishing.blog/masssystem-punkt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schriftgrößen in Punkt angegeben werden</a>, ist <a href="https://pyrolim.de/pyropro/40-jahre-journalismus-mein-rueckblick/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mir als Journalistin</a> natürlich geläufig. Zwölf Punkt, Beiname Cicero, ist für mich eine angenehme Schriftgröße, auch auf Papier. Leider sind Bankverbindungen auf Rechnungen zumeist deutlich kleiner angegeben. Rechnungsratgeber empfehlen, auf zu kleine Schriftgrößen zu verzichten. Das scheint bei weitem nicht bei allen angekommen zu sein. Siehe meine Arztrechnungen. </p>



<p>Immerhin gibt es für die Gliederung der IBAN eine eigene DIN-Norm, die DIN 5008. Sie enthält Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung und enthält die Vorgabe, die IBAN in Viererpakete aufzuteilen, damit sie besser lesbar ist. Von Schriftgrößen steht da nichts. Aber eine Gliederung ist ja schonmal sehr hilfreich. Allerdings ist sie laut DIN nur eine Empfehlung. Niemand muss sich daran halten. Zum Glück gliedern die meisten Rechnungsstellern ihre IBAN mittlerweile. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ich schreibe gern größer</h2>



<p>Rechnungen schreibe ich sehr selten. Aber in meinen Briefen und E-Mails wähle ich stets eine etwas größere Schrift. Bei Briefen auf Papier meistens 13 Punkt, bei E-Mails 12 oder 13. Weil ich selbst die Schriften oft als zu klein empfinde, will ich das anderen nicht zumuten. Über zu große Schriften hat sich noch nie jemand beschwert. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/klein-viel-zu-klein-schriftgroessen-die-nerven/">Klein, viel zu klein: Schriftgrößen, die nerven</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://pyrolim.de/pyrocontra/klein-viel-zu-klein-schriftgroessen-die-nerven/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Handyspeicher voll: Wo sind die anderen Dateien?</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/handyspeicher-voll-wo-sind-die-anderen-dateien/</link>
					<comments>https://pyrolim.de/pyrocontra/handyspeicher-voll-wo-sind-die-anderen-dateien/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2025 17:50:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pyrolim.de/?p=14065</guid>

					<description><![CDATA[<img width="800" height="893" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Handyspeicher.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eine Auflistung zeigt die anderen Dateien im Handyspeicher." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Handyspeicher.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Handyspeicher-134x150.jpg 134w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Handyspeicher-768x857.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Alle paar Tage zeigt mir mein Handy an, dass der interne Speicher nahezu voll ist. Auf der Suche nach der Ursache für den vollen Handyspeicher bin ich über 82 GB andere Dateien gestolpert. Aber wie komme ich da dran? Es passiert in immer kürzeren Abständen. Mein Handy, ein Samsung A54 5G, zeigt mir an, dass der Speicherplatz nahezu erschöpft ist. Ich habe alle Caches bereinigt, endlos Fotos gelöscht, den Papierkorb geleert, aber der Effekt ist nahezu null. Irgendwann bin ich dann auf ominöse &#8222;andere Dateien&#8220; gestoßen. Die machen allein 82 Gigybyte aus. Aber der Ordner mit diesen &#8222;anderen Dateien&#8220; lässt sich nicht öffnen. Wie also das Telefon bereinigen um wieder Handyspeicher zu gewinnen? Reinigungsapps haben nicht geholfen, sie fegen höchstens den Cache leer. Was ich ja schon händisch erledigt habe. Ich muss irgendwie an die &#8222;anderen Dateien&#8220; herankommen. Im Netz gibt es diverse Tipps, unter anderem, in Apps auf das &#8222;i&#8220; zu klicken. Dumm nur, dass bei meinen Apps kein i steht. Den Handyspeicher ausforschen mit einer App Ich habe das Netz durchforstet, wie ich die anderen Dateien finden und möglicherweise löschen kann. Telefoncleaner helfen leider nicht. Besser war der Tipp, Storage Analyzer zu nutzen. Die hat mir gezeigt, dass allein die App Expense, die ich seit Jahren nutze, 71d GB Speicherplatz verbraucht. Jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich das beheben kann. Da es eine auf Lebenszeit gekauft App ist, traue ich mich nicht, sie einfach zu löschen und neu zu installieren. Immerhin habe ich jetzt eine Ahnung, wo ich ansetzen muss. Es war allerdings ein langer Weg bis dahin. Ich hoffe, das Problem in Kürze beheben zu können. Damit ich endlich wieder Ruhe auf dem Smartphone habe. Nachtrag: Storage Analyser hat mir mehr als 1000 BAK-Dateien aus der Expense-App gezeigt, allesamt offenbar Backups. Ich habe alle gelöscht, die Synchronisation neu eingestellt. Jetzt hat das Handy wieder viel Speicherplatz und alles ist gut.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/handyspeicher-voll-wo-sind-die-anderen-dateien/">Handyspeicher voll: Wo sind die anderen Dateien?</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="893" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Handyspeicher.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eine Auflistung zeigt die anderen Dateien im Handyspeicher." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Handyspeicher.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Handyspeicher-134x150.jpg 134w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Handyspeicher-768x857.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Alle paar Tage zeigt mir mein Handy an, dass der interne Speicher nahezu voll ist. Auf der Suche nach der Ursache für den vollen Handyspeicher bin ich über 82 GB andere Dateien gestolpert. Aber wie komme ich da dran?</p>



<span id="more-14065"></span>



<p>Es passiert in immer kürzeren Abständen. Mein Handy, ein Samsung A54 5G, zeigt mir an, dass der Speicherplatz nahezu erschöpft ist. Ich habe alle Caches bereinigt, endlos Fotos gelöscht, den Papierkorb geleert, aber der Effekt ist nahezu null. Irgendwann bin ich dann auf ominöse &#8222;andere Dateien&#8220; gestoßen. Die machen allein 82 Gigybyte aus. Aber der Ordner mit diesen &#8222;anderen Dateien&#8220; lässt sich nicht öffnen. Wie also das Telefon bereinigen um wieder Handyspeicher zu gewinnen?</p>



<p>Reinigungsapps haben nicht geholfen, sie fegen höchstens den Cache leer. Was ich ja schon händisch erledigt habe. Ich muss irgendwie an die &#8222;anderen Dateien&#8220; herankommen. Im Netz gibt es diverse Tipps, unter anderem, in Apps auf das &#8222;i&#8220; zu klicken. Dumm nur, dass bei meinen Apps kein i steht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Den Handyspeicher ausforschen mit einer App</h2>



<p>Ich habe das Netz durchforstet, wie ich die anderen Dateien finden und möglicherweise löschen kann. Telefoncleaner helfen leider nicht. Besser war der Tipp, <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.mobile_infographics_tools.mydrive&amp;hl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Storage Analyzer</a> zu nutzen. Die hat mir gezeigt, dass allein die App Expense, die ich seit Jahren nutze, 71d GB Speicherplatz verbraucht. Jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich das beheben kann. Da es eine auf Lebenszeit gekauft App ist, traue ich mich nicht, sie einfach zu löschen und neu zu installieren. Immerhin habe ich jetzt eine Ahnung, wo ich ansetzen muss.</p>



<p>Es war allerdings ein langer Weg bis dahin. Ich hoffe, das Problem in Kürze beheben zu können. Damit ich endlich wieder Ruhe auf dem <a href="https://pyrolim.de/pyropro/alte-handys-ab-damit-zum-recyclinghof/">Smartphone</a> habe. </p>



<p>Nachtrag: Storage Analyser hat mir mehr als 1000 BAK-Dateien aus der Expense-App gezeigt, allesamt offenbar Backups. Ich habe alle gelöscht, die Synchronisation neu eingestellt. Jetzt hat das Handy wieder viel Speicherplatz und alles ist gut.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/handyspeicher-voll-wo-sind-die-anderen-dateien/">Handyspeicher voll: Wo sind die anderen Dateien?</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://pyrolim.de/pyrocontra/handyspeicher-voll-wo-sind-die-anderen-dateien/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Invasion der Winkelspinnen</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/fru-oettenpoetter-vertellt-invasion-der-winkelspinnen/</link>
					<comments>https://pyrolim.de/pyrocontra/fru-oettenpoetter-vertellt-invasion-der-winkelspinnen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 08:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pyrolim.de/?p=13777</guid>

					<description><![CDATA[<img width="800" height="501" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eine der Winkelspinnen, auch Eckenspinnen genannt, in unserem Badezimmer." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne-150x94.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne-768x481.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Sie heißen Eckenspinnen oder Winkelspinnen. Gerade erleben wir hier auf dem Land eine wahre Invasion dieser filigranen Tierchen. Und sie sind sehr fleißig. Ich entdecke ständig neue. In der Küche. Im Bad. Im Wohnzimmer. Nicht nur in Ecken, sondern auch an Kanten zwischen Wand und Decke. Eckenspinnen, auch Winkelspinnen genannt, haben unser Haus erobert. Es scheint ein gutes Spinnenjahr zu sein. So viele habe ich sonst nie im Haus entdeckt. So richtig begeistert bin ich von der Invasion nicht. Große Winkelspinnen, so der offizielle Name, kennt wohl jeder. Meistens sitzen sie still irgendwo und warten auf Beute. Sie spüren sofort, wenn sich eine Fliege oder sonst ein kleines Insekt in ihrem Netz verfangen hat. Das spannen die Winkelspinnen &#8211; Nomen es Omen &#8211; am liebsten in irgendeiner Ecke, einem Winkel, auf. Damit sind sie sehr erfolgreich, wie ich selbst beobachten konnte. Eine der Winkelspinnen in unserer Küche schafft pro Tag eine Fliege. Hilfe beim Kampf gegen Fliegen Da wir neben einer Kuhwiese wohnen, haben wir vor einigen Jahren alle Fenster mit Fliegengittern ausgestattet. Wie auch immer sie es anstellen: Irgendeine Fliege schafft es immer ins Innere des Hauses. Sie nerven, und wir sind oft mit Fliegenklatsche hinter ihnen her. Und haben zusätzlich Hilfe von unseren Winkelspinnen. Die gehören übrigens eher zur Gattung der Hauswinkelspinnen als zu der der Großen Winkelspinne. Trotzdem lasse ich sie nicht immer sitzen. Wenn sie in meiner Reichweite sind, nehme ich sie vorsichtig mit zwei Fingern auf und setze sie nach draußen. Sie sind nützlich, deshalb würde ich die Winkelspinnen niemals killen. Aber zu viele muss sich davon auch nicht in der Wohnung haben. Zumal ihre Netze nerven. Immer wieder muss ich mit dem Besen hinterher sein, um sie zu beseitigen. Winkelspinnen-Invasion nur auf dem Land? Eine Frage treibt mich aber um: Gibt es auch in der Stadt so viele Winkelspinnen wie bei uns? Oder ist das ein ländliches Phänomen? Ist hier die Natur noch so weit in Ordnung, dass die Tiere gut leben und jagen können? Liegt es vielleicht an unserem Garten für Faule, dass sie sich bei uns so wohlfühlen? Wenn es mir zu viel wird, kann ich versuchen, die Hauswinkelspinne mit Düften zu vertreiben. Angeblich werden sie von Essig, Eukalyptus, Minze oder Zitrone vertrieben. Aber fängt dann unsere Fliegen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/fru-oettenpoetter-vertellt-invasion-der-winkelspinnen/">Fru Öttenpötter vertellt: Invasion der Winkelspinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="501" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eine der Winkelspinnen, auch Eckenspinnen genannt, in unserem Badezimmer." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne-150x94.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eckenspinne-768x481.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Sie heißen Eckenspinnen oder Winkelspinnen. Gerade erleben wir hier auf dem Land eine wahre Invasion dieser filigranen Tierchen. Und sie sind sehr fleißig.</p>



<span id="more-13777"></span>



<p>Ich entdecke ständig neue. In der Küche. Im Bad. Im Wohnzimmer. Nicht nur in Ecken, sondern auch an Kanten zwischen Wand und Decke. Eckenspinnen, auch Winkelspinnen genannt, haben unser Haus erobert. Es scheint ein gutes Spinnenjahr zu sein. So viele habe ich sonst nie im Haus entdeckt. So richtig begeistert bin ich von der Invasion nicht.</p>



<p><a href="https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/spinnen/07481.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Große Winkelspinnen</a>, so der offizielle Name, kennt wohl jeder. Meistens sitzen sie still irgendwo und warten auf Beute. Sie spüren sofort, wenn sich eine Fliege oder sonst ein kleines Insekt in ihrem Netz verfangen hat. Das spannen die Winkelspinnen &#8211; Nomen es Omen &#8211; am liebsten in irgendeiner Ecke, einem Winkel, auf. Damit sind sie sehr erfolgreich, wie ich selbst beobachten konnte. Eine der Winkelspinnen in unserer Küche schafft pro Tag eine Fliege.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hilfe beim Kampf gegen Fliegen</h2>



<p>Da wir neben einer Kuhwiese wohnen, haben wir vor einigen Jahren alle Fenster mit Fliegengittern ausgestattet. Wie auch immer sie es anstellen: Irgendeine Fliege schafft es immer ins Innere des Hauses. Sie nerven, und wir sind oft mit Fliegenklatsche hinter ihnen her. Und haben zusätzlich Hilfe von unseren Winkelspinnen. Die gehören übrigens eher zur Gattung der Hauswinkelspinnen als zu der der Großen Winkelspinne.</p>



<p>Trotzdem lasse ich sie nicht immer sitzen. Wenn sie in meiner Reichweite sind, nehme ich sie vorsichtig mit zwei Fingern auf und setze sie nach draußen. Sie sind nützlich, deshalb würde ich die Winkelspinnen niemals killen. Aber zu viele muss sich davon auch nicht in der Wohnung haben. Zumal ihre Netze nerven. Immer wieder muss ich mit dem Besen hinterher sein, um sie zu beseitigen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Winkelspinnen-Invasion nur auf dem Land?</h2>



<p>Eine Frage treibt mich aber um: Gibt es auch in der Stadt so viele Winkelspinnen wie bei uns? Oder ist das ein ländliches Phänomen? Ist hier die Natur noch so weit in Ordnung, dass die Tiere gut leben und jagen können? Liegt es vielleicht an <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-wenn-faulheit-trend-wird/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unserem Garten für Faule</a>, dass sie sich bei uns so wohlfühlen? </p>



<p>Wenn es mir zu viel wird, kann ich versuchen, die <a href="https://www.haus.de/leben/hauswinkelspinne-loswerden-und-vorbeugen-32035" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hauswinkelspinne mit Düften zu vertreiben</a>. Angeblich werden sie von Essig, Eukalyptus, Minze oder Zitrone vertrieben. Aber fängt dann unsere Fliegen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/fru-oettenpoetter-vertellt-invasion-der-winkelspinnen/">Fru Öttenpötter vertellt: Invasion der Winkelspinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://pyrolim.de/pyrocontra/fru-oettenpoetter-vertellt-invasion-der-winkelspinnen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gendern: Das Elend mit dem Partizip</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/gendern-das-elend-mit-dem-partizip/</link>
					<comments>https://pyrolim.de/pyrocontra/gendern-das-elend-mit-dem-partizip/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 2024 16:10:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pyrolim.de/?p=13552</guid>

					<description><![CDATA[<img width="800" height="430" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Genderfoto.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Genderfoto.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Genderfoto-150x81.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Genderfoto-768x413.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Im Versuch, Menschengruppen geschlechtsneutral zu benennen, ist das substantivierte Partizip Präsenz eine immer öfter genutzte Möglichkeit. Doch was dabei herauskommt, ist teils unsinnig, teils unverständlich, teils widerspricht es jedem Sprachgefühl. Ein paar Beispiele. Dass aus Studenten inzwischen weit verbreitet die Studierenden geworden sind, daran haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Auch wenn sie abends in der Kneipe eben keine Studierenden sind, sondern Studenten, aber bitte. Mittlerweile laufen die Forschenden den Studierenden fast schon den Rang ab, denn so werden mittlerweile sehr häufig die Menschen bezeichnet, die bisher Forscher hießen. Das lässt sich alles noch hinnehmen. Aber inzwischen werden die neu gebildeten substantivierten Partizip-Präsenz-Formen ziemlich abstrus. Bäckereifachverkaufende Morgens beim Bäcker, habe ich gelernt, reichen mir nicht die Verkäuferinnen die Brötchen über den Tresen, sondern die Bäckereifachverkaufenden. Verkaufen die das Bäckereifach? Die Partizip-Konstruktion widerspricht nicht nur dem Sprachgefühl, sie ist oft sachlich falsch. Das zeigt dieses Beispiel, das lange zu meinem Favoriten zählte. Inzwischen sind noch mehr abstruse Beispiele dazu gekommen. Gehweggehende Die Polizei Berlin hat vor kurzem das schöne Wort Gehweggehende kreiert. Ein Wort, das geschrieben erstmal völlig unverständlich erscheint. Es verdient Kopplungsstriche. Aber sind das nun Geh-weg-gehende &#8211; also Weggehende, Hinfortgehende &#8211; oder auf dem Gehweg Gehende? Fußgänger also. Wobei Zufußgehende eine ebenso blöde Partizip-Konstruktion ist. Für den Tweet gab es übrigens ordentlich Gegenwind, einfach mal auf die Antworten klicken. Interessenvertretenen Noch ein schönes Beispiel für unsinnige Partizip-Konstruktionen gefällig? Gerade las ich von den Interessenvertretenen. Da dreht jedes Rechtschreibprogramm durch. Gemeint sind hier aber nicht etwa Interessenvertreter, sondern die, deren Interessen vertreten werden. Auf den Polizeitweet von oben gab es übrigens eine Reaktion, in der die Polizeivertretenden auf die Schippe genommen werden. Und die Beamten, die unterwegs sind, hießen Streifende. Passagierende Der Schweizer Sender SRF hat sich letztens vergendert (hübsche Wortschöpfung). Ich habe das auch gehört und mich sogleich aufgeregt. Es ging um den Flugbetrieb und um Passagierende. Wie bitte? Ich beobachte übrigens, dass Kommentatoren bei solchen vergenderten Texten sehr kreativ sind. In diesem Fall hieß die Reaktion kurz und knapp: Behämmernde. Pensionende Redigierfehler oder ernsthaft eine neue Wortschöpfung? Bei der FAZ habe ich jüngst die Pensionenden gefunden. Mittlerweile ist das Wort zumindest im Beitrag in Pensionen geändert worden. Ich traue den Autoren aber durchaus zu, dass sie tatsächlich die Pensionenden gemeint haben. Einen schönen Beitrag über den Missbrauch des Partizips habe ich bei &#8222;Journalismus und Sprache&#8220; gefunden. Er zeigt auch, wie Gendernde &#8211; da ist es wieder, das Partizip &#8211; sich richtiger und besser ausdrücken können. Sollten sich Mitarbeitende, die mit Sprache arbeiten, mal angucken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/gendern-das-elend-mit-dem-partizip/">Gendern: Das Elend mit dem Partizip</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="430" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Genderfoto.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Genderfoto.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Genderfoto-150x81.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Genderfoto-768x413.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Im Versuch, Menschengruppen geschlechtsneutral zu benennen, ist das substantivierte Partizip Präsenz eine immer öfter genutzte Möglichkeit. Doch was dabei herauskommt, ist teils unsinnig, teils unverständlich, teils widerspricht es jedem Sprachgefühl. Ein paar Beispiele.</p>



<span id="more-13552"></span>



<p>Dass aus Studenten inzwischen weit verbreitet die Studierenden geworden sind, daran haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Auch wenn sie abends in der Kneipe eben keine Studierenden sind, sondern Studenten, aber bitte. Mittlerweile laufen die Forschenden den Studierenden fast schon den Rang ab, denn so werden mittlerweile sehr häufig die Menschen bezeichnet, die bisher Forscher hießen. Das lässt sich alles noch hinnehmen. Aber inzwischen werden die neu gebildeten substantivierten Partizip-Präsenz-Formen ziemlich abstrus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bäckereifachverkaufende</h2>



<p>Morgens beim Bäcker, habe ich gelernt, reichen mir nicht die Verkäuferinnen die Brötchen über den Tresen, sondern die Bäckereifachverkaufenden. Verkaufen die das Bäckereifach? Die Partizip-Konstruktion widerspricht nicht nur dem Sprachgefühl, sie ist oft sachlich falsch. Das zeigt dieses Beispiel, das lange zu meinem Favoriten zählte. Inzwischen sind noch mehr abstruse Beispiele dazu gekommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gehweggehende</h2>



<p>Die Polizei Berlin hat vor kurzem das schöne Wort Gehweggehende kreiert. Ein Wort, das geschrieben erstmal völlig unverständlich erscheint. Es verdient <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kopplungsstriche-machen-das-lesen-leichter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kopplungsstriche</a>. Aber sind das nun Geh-weg-gehende &#8211; also Weggehende, Hinfortgehende &#8211; oder auf dem Gehweg Gehende? Fußgänger also. Wobei Zufußgehende eine ebenso blöde Partizip-Konstruktion ist. Für den Tweet gab es übrigens ordentlich Gegenwind, einfach mal auf die Antworten klicken.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="de" dir="ltr">10 Gehweggehende werfen im <a href="https://twitter.com/hashtag/Wedding?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Wedding</a> Böller unter und gegen Autos.<a href="https://twitter.com/hashtag/welcome110?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#welcome110</a></p>&mdash; Polizei Berlin (@polizeiberlin) <a href="https://twitter.com/polizeiberlin/status/1212068755200712704?ref_src=twsrc%5Etfw">December 31, 2019</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Interessenvertretenen</h2>



<p>Noch ein schönes Beispiel für unsinnige Partizip-Konstruktionen gefällig? Gerade las ich von den Interessenvertretenen. Da dreht jedes Rechtschreibprogramm durch. Gemeint sind hier aber nicht etwa Interessenvertreter, sondern die, deren Interessen vertreten werden. Auf den Polizeitweet von oben gab es übrigens eine Reaktion, in der die Polizeivertretenden auf die Schippe genommen werden. Und die Beamten, die unterwegs sind, hießen Streifende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Passagierende</h2>



<p>Der Schweizer Sender SRF hat sich letztens vergendert (hübsche Wortschöpfung). Ich habe das auch gehört und mich sogleich aufgeregt. Es ging <a href="https://www.nau.ch/news/schweiz/passagierende-srf-korrigiert-gender-fauxpas-nach-mini-shitstorm-66726583" target="_blank" rel="noreferrer noopener">um den Flugbetrieb und um Passagierende</a>. Wie bitte? Ich beobachte übrigens, dass Kommentatoren bei solchen vergenderten Texten sehr kreativ sind. In diesem Fall hieß die Reaktion kurz und knapp: Behämmernde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pensionende</h2>



<p>Redigierfehler oder ernsthaft eine neue Wortschöpfung? Bei der FAZ habe ich jüngst die Pensionenden gefunden. Mittlerweile ist das Wort zumindest im Beitrag in Pensionen geändert worden. Ich traue den Autoren aber durchaus zu, dass sie tatsächlich die Pensionenden gemeint haben.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="de" dir="ltr">Der Landesrechnungshof Baden-Württemberg hat die Altersversorgung beim Südwestrundfunk untersucht. Es zeigt sich, dass die Pensionenden Sender tief ins Minus getrieben haben. <a href="https://t.co/YlfM8fKgP7">https://t.co/YlfM8fKgP7</a></p>&mdash; FAZ Feuilleton (@FAZ_Feuilleton) <a href="https://twitter.com/FAZ_Feuilleton/status/1791094121345531973?ref_src=twsrc%5Etfw">May 16, 2024</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div></figure>



<p>Einen <a href="https://journalismus-und-sprache.de/gendern-konkret/partizip-problem/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schönen Beitrag über den Missbrauch des Partizips</a> habe ich bei &#8222;Journalismus und Sprache&#8220; gefunden. Er zeigt auch, wie Gendernde &#8211; da ist es wieder, das Partizip &#8211; sich richtiger und besser ausdrücken können. Sollten sich <a href="https://pyrolim.de/pyropro/gehort/der-mitarbeitende-wie-gendern-die-deutsche-sprache-verschwurbelt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mitarbeitende</a>, die mit Sprache arbeiten, mal angucken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/gendern-das-elend-mit-dem-partizip/">Gendern: Das Elend mit dem Partizip</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://pyrolim.de/pyrocontra/gendern-das-elend-mit-dem-partizip/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Instagram lässt mich nicht los</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/instagram-laesst-mich-nicht-los/</link>
					<comments>https://pyrolim.de/pyropro/instagram-laesst-mich-nicht-los/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2024 16:40:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pyrolim.de/?p=13450</guid>

					<description><![CDATA[<img width="800" height="469" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/instagram.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/instagram.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/instagram-150x88.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/instagram-768x450.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich habe vor geraumer Zeit meinen Instagram-Account gelöscht. Er hat mir nichts gebracht. Jetzt plötzlich kommt Instagram auf meinem Handy wie Kai aus der Kiste wieder hervor. Ständig bekomme ich Mitteilungen, mir etwas anzusehen. Seitdem es Social Media gibt, gibt es auch immer den Reiz, sich dort anzumelden und mitzumachen. So ist es mir auch ergangen. Einige Accounts beobachte und bespiele ich intensiv. Lange Zeit war es Twitter, wo ich jetzt fast nur noch mitlese. Nach einem kurzen Zwischenspiel auf Mastodon ist es Bluesky, wo ich immer mal wieder etwas poste. Längst nicht so viel wie zu besten Twitter-Zeiten, aber doch beinahe täglich. Facebook nutze ich fast nur beruflich. Und irgendwann habe ich mir dann auch einen Instagram-Account eingerichtet. Um ihn kurz darauf wieder zu löschen. Das war vor fast genau drei Jahren. Und so lange hat mich Instagram in Ruhe gelassen. Bis es sich jetzt wieder in mein Leben gedrängt hat. Jeden Tag ploppten auf meinem Handy irgendwelche Mitteilung auf, wer etwas Neues gepostet habe und dass ich mir das jetzt ansehen solle. Ich will das nicht! Wie kommen die dazu? Vorinstallierte App meldet sich Um der Sache auf den Grund zu gehen, bin ich mal die Apps auf meinem Android-Handy durchgegangen. Da ist Instagram standardmäßig dabei, die App lässt sich nicht deinstallieren. Sie ist eine von diesen Apps, die ich gern loswerden würde, was aber nicht geht. Ich habe sie jetzt erstmal deaktiviert, seitdem sind keine neuen Benachrichtigungen mehr gekommen. Rätselhaft auch, warum ein gelöschter Account offenbar im Hintergrund immer noch existiert und lustig weiter als aktiver Account behandelt wird. Es gibt noch so viele Apps, die vorinstalliert sind und die ich nie brauche. Am liebsten würde ich sie vom Handy runterschmeißen, aber das geht nicht. Sie können lediglich deaktiviert werden. Warum Instagram vorinstalliert ist, weiß der Himmel. Mit dem Deaktivieren ist jetzt hoffentlich erstmal Ruhe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/instagram-laesst-mich-nicht-los/">Instagram lässt mich nicht los</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="469" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/instagram.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/instagram.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/instagram-150x88.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/instagram-768x450.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich habe vor geraumer Zeit meinen Instagram-Account gelöscht. Er hat mir nichts gebracht. Jetzt plötzlich kommt Instagram auf meinem Handy wie Kai aus der Kiste wieder hervor. Ständig bekomme ich Mitteilungen, mir etwas anzusehen.</p>



<span id="more-13450"></span>



<p>Seitdem es Social Media gibt, gibt es auch immer den Reiz, sich dort anzumelden und mitzumachen. So ist es mir auch ergangen. Einige Accounts beobachte und bespiele ich intensiv. Lange Zeit war es <a href="https://twitter.com/Pyrolim" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Twitter</a>, wo ich jetzt fast nur noch mitlese. Nach einem kurzen Zwischenspiel <a href="https://troet.cafe/@Pyrolim" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf Mastodon</a> ist es <a href="https://bsky.app/profile/pyrolim.bsky.social" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bluesky</a>, wo ich immer mal wieder etwas poste. Längst nicht so viel wie zu besten Twitter-Zeiten, aber doch beinahe täglich. Facebook nutze ich fast nur beruflich. Und irgendwann habe ich mir dann auch einen Instagram-Account eingerichtet. Um ihn<a href="https://pyrolim.de/pyropro/geklickt/warum-ich-meinen-account-bei-instagram-loesche/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> kurz darauf wieder zu löschen</a>.</p>



<p>Das war vor fast genau drei Jahren. Und so lange hat mich Instagram in Ruhe gelassen. Bis es sich jetzt wieder in mein Leben gedrängt hat. Jeden Tag ploppten auf meinem Handy irgendwelche Mitteilung auf, wer etwas Neues gepostet habe und dass ich mir das jetzt ansehen solle. Ich will das nicht! Wie kommen die dazu? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorinstallierte App meldet sich</h2>



<p>Um der Sache auf den Grund zu gehen, bin ich mal die Apps auf meinem Android-Handy durchgegangen. Da ist Instagram standardmäßig dabei, die App lässt sich nicht deinstallieren. Sie ist eine von diesen Apps, die ich gern loswerden würde, was aber nicht geht. Ich habe sie jetzt erstmal deaktiviert, seitdem sind keine neuen Benachrichtigungen mehr gekommen. Rätselhaft auch, warum ein gelöschter Account offenbar im Hintergrund immer noch existiert und lustig weiter als aktiver Account behandelt wird.</p>



<p>Es gibt noch so viele Apps, die vorinstalliert sind und die ich nie brauche. Am liebsten würde ich sie vom Handy runterschmeißen, aber das geht nicht. Sie können <a href="https://www.samsung.com/de/support/mobile-devices/wie-kann-ich-bei-meinem-galaxy-smartphone-vorinstallierte-app-aktivieren-deaktivieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">lediglich deaktiviert werden</a>. Warum Instagram vorinstalliert ist, weiß der Himmel. Mit dem Deaktivieren ist jetzt hoffentlich erstmal Ruhe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/instagram-laesst-mich-nicht-los/">Instagram lässt mich nicht los</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://pyrolim.de/pyropro/instagram-laesst-mich-nicht-los/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sehnsucht nach der guten alten Post</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/sehnsucht-nach-der-guten-alten-post/</link>
					<comments>https://pyrolim.de/pyrocontra/sehnsucht-nach-der-guten-alten-post/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2023 15:21:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pyrolim.de/?p=13294</guid>

					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Postaussen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Postaussen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Postaussen-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Postaussen-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Die Post ist nicht mehr das, was sie früher war. Was angeblich so kundenfreundlich sein soll, nervt einfach nur. Wie schön ist es da, eine gute alte Post wenigstens zu sehen. Bei meiner Reise bin ich kurz in Dessau auf der Post gewesen. Da ist die Post noch so, wie sie früher war. Ein imposantes Postgebäude aus der Zeit des Historismus im Stil der Neorenaissance. Die Fassade schmücken Tierfiguren: Fuchs, Seepferdchen und Adler symbolisieren die Transportwege der Post zu Lande, Wasser und – für damalige Zeiten ganz modern – in der Luft. Drinnen gibt es Postfächer und Geldautomaten, und der Postfachraum ist mit Skulpturen geschmückt, von denen ich nicht so richtig weiß, aus welcher Zeit sie stammen und ob ihnen nicht Nazi-Geruch anhaftet. Post schließt Finanzcenter Natürlich hat sich auch in Dessau die alte Post gewandelt. Aber irgendwie vermittelt das alte Postgebäude den Anschein, als sei noch nicht alles so seelenlos wie in den modernen Postfilialen. Und vor allem wie in den Postbank-Finanzcentern. Gerade haben wir mit denen keine guten Erfahrungen gemacht. Wir mussten mit unserem 90-jährigen Vater zu einer, und weil er in einer Kleinstadt wohnt, war der Weg zum nächsten lang. Sehr lang, über 35 Kilometer, und wir hatten Glück. Auch dieses Postbank-Finanzcenter ist wenig später geschlossen worden, dann wäre der Weg noch viel weiter gewesen. Unwürdig auch, dass der alte Herr zunächst in der Schlange und dann für eine längere Beratung vor dem Schalter stehen musste, nachdem er sich bei großer Hitze durch die Fußgängerzone zum Finanzcenter geschleppt hatte. Immerhin hat ihm der Mann hinter dem Schalter fix einen Stuhl geholt. Dass am Nebenschalter ebenfalls eine längere Beratung stattfand und die Schlange hinter uns mittlerweile bis auf die Straße reichte, hat nur uns peinlich berührt. Die Mitarbeiter haben stur weiter ihre Arbeit gemacht. Was hätten sie sonst auch tun sollen? Bankgeschäfte vor aller Ohren Ich finde es allerdings ausgesprochen kundenunfreundlich, dass ich nicht mal eben ein Paket aufgeben oder ein paar Briefmarken kaufen kann, wenn gerade zwei Beratungsgespräche gleichzeitig laufen. Das ist nicht so selten, wie es klingt, bei weiteren Besuchen einer Postfiliale bin ich mehrmals umgedreht, weil nichts mehr voranging und die Schlange wieder extrem lang war. Kommt noch hinzu, dass dort Bankgeschäfte so abgewickelt werden, dass etliche andere Leute zuhören können. Jede anständige Bank hat für so etwas extra Beratungsräume. Das scheint die Postbank nicht nötig zu haben. Und dann wollen sie einige der Finanzcenter, die da sind, auch noch schließen. Obwohl der Bedarf doch offensichtlich da ist. Der Vorgang, den wir Anfang September bei der Post abgewickelt haben, ist übrigens bis heute nicht bearbeitet. Mittlerweile haben wir Anfang Oktober. Inzwischen weiß ich, dass solche Änderungen an Konten zentral in München bearbeitet werden und sich dort eben stapeln. Und offenbar leidet auch die Post an Fachkräftemangel. Mit meiner Kritik bin ich nicht allein. Gerade habe ich Nachrichten über zahlreiche Kundenbeschwerden zur Postbank gehört und darüber, dass die Finanzaufsicht Bafin jetzt einschreitet. Sie bemängelt erhebliche Beeinträchtigungen bei der Abwicklung des Kundengeschäfts und sehr lange Bearbeitungszeiten. Das alles kann ich bestätigen. Zum Glück sind die Verzögerungen bei uns nicht so gravierend, aber dennoch ärgerlich. Gerade weil ich mich nach der guten alten Post zurücksehne, hat mir die Post in Dessau so gut gefallen. Das Gebäude atmet noch den Geist der alten Zeit. Dass die Wirklichkeit auch dort etwas anders aussieht, weiß ich natürlich auch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/sehnsucht-nach-der-guten-alten-post/">Sehnsucht nach der guten alten Post</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Postaussen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Postaussen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Postaussen-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Postaussen-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Die Post ist nicht mehr das, was sie früher war. Was angeblich so kundenfreundlich sein soll, nervt einfach nur. Wie schön ist es da, eine gute alte Post wenigstens zu sehen. </p>



<span id="more-13294"></span>



<p>Bei meiner Reise bin ich kurz <a href="https://pyrolim.de/pyropro/bauhaus-gucken-teil-1-dessau/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in Dessau auf der Post gewesen</a>. Da ist die Post noch so, wie sie früher war. Ein imposantes Postgebäude aus der Zeit des Historismus im Stil der Neorenaissance. Die Fassade schmücken Tierfiguren: Fuchs, Seepferdchen und Adler symbolisieren die Transportwege der Post zu Lande, Wasser und – für damalige Zeiten ganz modern – in der Luft. Drinnen gibt es Postfächer und Geldautomaten, und der Postfachraum ist mit Skulpturen geschmückt, von denen ich nicht so richtig weiß, aus welcher Zeit sie stammen und ob ihnen nicht Nazi-Geruch anhaftet.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/postinnen.jpg" alt="Innenraum der Post in Dessau mit Vogelfigur." class="wp-image-13295" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/postinnen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/postinnen-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/postinnen-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Innenraum der Post in Dessau mit Vogelfigur.</figcaption></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Post schließt Finanzcenter</h2>



<p>Natürlich hat sich auch in Dessau die alte Post gewandelt. Aber irgendwie vermittelt das alte Postgebäude den Anschein, als sei noch nicht alles so seelenlos wie in den modernen Postfilialen. Und vor allem wie in den Postbank-Finanzcentern. Gerade haben wir mit denen keine guten Erfahrungen gemacht. Wir mussten mit unserem 90-jährigen Vater zu einer, und weil er in einer Kleinstadt wohnt, war der Weg zum nächsten lang. Sehr lang, über 35 Kilometer, und wir hatten Glück. Auch dieses Postbank-Finanzcenter ist wenig später geschlossen worden, dann wäre der Weg noch viel weiter gewesen.</p>



<p>Unwürdig auch, dass der alte Herr zunächst in der Schlange und dann für eine längere Beratung vor dem Schalter stehen musste, nachdem er sich bei großer Hitze durch die Fußgängerzone zum Finanzcenter geschleppt hatte. Immerhin hat ihm der Mann hinter dem Schalter fix einen Stuhl geholt. Dass am Nebenschalter ebenfalls eine längere Beratung stattfand und die Schlange hinter uns mittlerweile bis auf die Straße reichte, hat nur uns peinlich berührt. Die Mitarbeiter haben stur weiter ihre Arbeit gemacht. Was hätten sie sonst auch tun sollen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bankgeschäfte vor aller Ohren</h2>



<p>Ich finde es allerdings ausgesprochen kundenunfreundlich, dass ich nicht mal eben ein Paket aufgeben oder ein paar Briefmarken kaufen kann, wenn gerade zwei Beratungsgespräche gleichzeitig laufen. Das ist nicht so selten, wie es klingt, bei weiteren Besuchen einer Postfiliale bin ich mehrmals umgedreht, weil nichts mehr voranging und die Schlange wieder extrem lang war. Kommt noch hinzu, dass dort Bankgeschäfte so abgewickelt werden, dass etliche andere Leute zuhören können. Jede anständige Bank hat für so etwas extra Beratungsräume. Das scheint die Postbank nicht nötig zu haben. Und dann wollen sie einige der Finanzcenter, die da sind, auch noch schließen. Obwohl der Bedarf doch offensichtlich da ist.</p>



<p>Der Vorgang, den wir Anfang September bei der Post abgewickelt haben, ist übrigens bis heute nicht bearbeitet. Mittlerweile haben wir Anfang Oktober. Inzwischen weiß ich, dass solche Änderungen an Konten zentral in München bearbeitet werden und sich dort eben stapeln. Und offenbar leidet auch die Post an Fachkräftemangel.</p>



<p>Mit meiner Kritik bin ich nicht allein. Gerade habe ich <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/bafin-postbank-kritik-100.html">Nachrichten über zahlreiche Kundenbeschwerden zur Postbank gehört</a> und darüber, dass die Finanzaufsicht Bafin jetzt einschreitet. Sie bemängelt erhebliche Beeinträchtigungen bei der Abwicklung des Kundengeschäfts und sehr lange Bearbeitungszeiten. Das alles kann ich bestätigen. Zum Glück sind die Verzögerungen bei uns nicht so gravierend, aber dennoch ärgerlich.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Postaussen.jpg" alt="Hauptgebäude der Post in Dessau im Stil der Neorenaissance." class="wp-image-13297" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Postaussen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Postaussen-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Postaussen-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eine Post, wie sie früher einmal war: ein imposantes Gebäude.</figcaption></figure>



<p>Gerade weil ich mich nach der guten alten Post zurücksehne, hat mir die Post in Dessau so gut gefallen. Das Gebäude atmet noch den Geist der alten Zeit. Dass die Wirklichkeit auch dort etwas anders aussieht, weiß ich natürlich auch. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/sehnsucht-nach-der-guten-alten-post/">Sehnsucht nach der guten alten Post</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://pyrolim.de/pyrocontra/sehnsucht-nach-der-guten-alten-post/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Starten: Wie ein Verb falsch verwendet wird</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/starten-wie-ein-verb-falsch-verwendet-wird/</link>
					<comments>https://pyrolim.de/pyrocontra/starten-wie-ein-verb-falsch-verwendet-wird/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jul 2023 16:34:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pyrolim.de/?p=13156</guid>

					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Jetzt starten wieder in etlichen Bundesländern die Sommerferien. So ist es allenthalben zu lesen. Ich habe Probleme mit diesem Verb. Wie können Sommerferien starten und warum beginnen sie nicht einfach? Ich habe mich hier schon einmal über das Wort starten aufgeregt. Damals ging es um einen rennenden Weihnachtsmarkt. Jetzt sind es die Sommerferien, die starten. Ich könnte ja noch verstehen, wenn Familien in die Sommerferien starten, also das Auto packen und losfahren. Denn hat nicht starten immer etwas mit Bewegung zu tun? Nach meinem Sprachgefühl schon. So finde ich Starten richtig verwendet Aber was muss ich in diesen Tagen lesen und hören? US-Schauspieler starten in den Streik. Der Kartenvorverkauf startet. Die Vermietung startet bald. Da lobe ich mir die indische Mondrakete, die gerade gestartet ist. Das ist doch mal eine richtige Verwendung des Wortes. Auch Flugzeuge starten, viele davon mit Menschen, die nach dem Beginn der Sommerferien in den Urlaub wollen. Also in die Sommerferien starten. Aber dass die Sommerferien selbst losrennen, wäre mir neu. Ich erlebe immer wieder, dass ich Formulierungen lese, die mir gegen den Strich gehen, die einfach nicht meinem Sprachgefühl entsprechen. Ich kenne jemanden, der immer wieder hinter einem Zitat schreibt &#8222;schildert Karl Napf&#8220;. Ich erwarte immer, dass da noch etwas kommt. Etwa: schildert Karl Napf den Unfallhergang. Oder: schildert Karl Napf, wie es ihm geht. Hinter Zitaten fände ich erläutert, berichtet oder schlicht sagt einfach richtiger. Aber vielleicht liege ich ja falsch. Das bessere Synonym wählen Ich bilde mir ein, ein recht gutes Sprachgefühl zu haben. Und deshalb wird bei mir nur gestartet, wenn es um Flugzeuge, irgendwelche Rennen oder von mir aus auch Reisen geht. Ansonsten beginnen Dinge. Außerdem gibt es fürs Starten so viele schöne Synonyme. Beginnen gehört für mich nicht dazu. Also: Lasset die Sommerferien beginnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/starten-wie-ein-verb-falsch-verwendet-wird/">Starten: Wie ein Verb falsch verwendet wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Jetzt starten wieder in etlichen Bundesländern die Sommerferien. So ist es allenthalben zu lesen. Ich habe Probleme mit diesem Verb. Wie können Sommerferien starten und warum beginnen sie nicht einfach?</p>



<span id="more-13156"></span>



<p>Ich habe mich hier schon einmal über das Wort starten aufgeregt. Damals ging es <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/der-rennende-weihnachtsmarkt-hoert-mir-auf-dem-dem-starten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">um einen rennenden Weihnachtsmarkt</a>. Jetzt sind es die Sommerferien, die starten. Ich könnte ja noch verstehen, wenn Familien in die Sommerferien starten, also das Auto packen und losfahren. Denn hat nicht starten immer etwas mit Bewegung zu tun? Nach meinem Sprachgefühl schon.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So finde ich Starten richtig verwendet</h2>



<p>Aber was muss ich in diesen Tagen lesen und hören? US-Schauspieler starten in den Streik. Der Kartenvorverkauf startet. Die Vermietung startet bald. Da lobe ich mir die indische Mondrakete, die gerade gestartet ist. Das ist doch mal eine richtige Verwendung des Wortes. Auch Flugzeuge starten, viele davon mit Menschen, die nach dem Beginn der Sommerferien in den Urlaub wollen. Also in die Sommerferien starten. Aber dass die Sommerferien selbst losrennen, wäre mir neu.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug.jpg" alt="Flugzeuge starten. Sommerferien aber beginnen, sie starten nicht. " class="wp-image-13161" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/flugzeug-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Flugzeuge starten. Sommerferien aber beginnen einfach. Foto: Michael Gudjons</figcaption></figure>



<p>Ich erlebe immer wieder, dass ich Formulierungen lese, die mir gegen den Strich gehen, die einfach nicht meinem Sprachgefühl entsprechen. Ich kenne jemanden, der immer wieder hinter einem Zitat schreibt &#8222;schildert Karl Napf&#8220;. Ich erwarte immer, dass da noch etwas kommt. Etwa: schildert Karl Napf den Unfallhergang. Oder: schildert Karl Napf, wie es ihm geht. Hinter Zitaten fände ich erläutert, berichtet oder schlicht sagt einfach richtiger. Aber vielleicht liege ich ja falsch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das bessere Synonym wählen</h2>



<p>Ich bilde mir ein, ein recht gutes Sprachgefühl zu haben. Und deshalb wird bei mir nur gestartet, wenn es um Flugzeuge, irgendwelche Rennen oder von mir aus auch Reisen geht. Ansonsten beginnen Dinge. Außerdem gibt es fürs Starten <a href="https://www.buchstaben.com/synonym/starten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">so viele schöne Synonyme</a>. Beginnen gehört für mich nicht dazu. Also: Lasset die Sommerferien beginnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/starten-wie-ein-verb-falsch-verwendet-wird/">Starten: Wie ein Verb falsch verwendet wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://pyrolim.de/pyrocontra/starten-wie-ein-verb-falsch-verwendet-wird/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kleiner E-Mail-Knigge: Das spart Nerven</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/kleiner-e-mail-knigge-das-spart-nerven/</link>
					<comments>https://pyrolim.de/pyropro/kleiner-e-mail-knigge-das-spart-nerven/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2022 16:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pyrolim.de/?p=12547</guid>

					<description><![CDATA[<img width="1632" height="1224" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rechner2-1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rechner2-1.jpg 1632w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rechner2-1-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rechner2-1-768x576.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rechner2-1-1536x1152.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1632px) 100vw, 1632px" /><p>Mittlerweile schreiben viele Leute E-Mails, sehr viele Leute. In unserer Redaktion erreichen uns täglich etliche Mails, mit denen Vereine, aber auch städtische Pressestellen oder Firmen uns auf etwas hinweisen oder uns einladen möchten. Allerdings kostet mache E-Mail den Redakteur, der die Mails sichten muss, Nerven. Deshalb hier ein kleiner E-Mail-Knigge. Alles, was ich mir von E-Mail-Verfassern wünsche, gilt natürlich nicht nur für E-Mails, die an Redaktionen gehen. Es gilt für alle im beruflichen Umfeld, egal, an wen sie gerichtet sind. Vieles davon ist aber auch im privaten E-Mail-Verkehr durchaus hilfreich. Und es ist gar nicht viel, was für ein besseres Miteinander und ein problemloses Verständnis beim Empfänger nützlich ist. Aussagekräftige Betreffzeile Der Betreff sollte sofort verraten, worum es geht. Um auf die Reaktion zurückzukommen: Der häufigste Betreff lautet &#8222;Pressemitteilung&#8220;. Ach nee. Da wäre ich jetzt nicht drauf gekommen. Nur hilft das lapidare Wort nicht weiter. Was für eine Pressemitteilung? Nachbericht eines Ereignisses oder Terminankündigung. Mitteilung über den Rücktritt eines bekannten Politikers oder Hinweis auf das Grillfest im Kleingartenverein? Für die Einordnung ist das durchaus wichtig. Sehr wichtig. Redaktionen müssen schnell sortieren, was sofort ihre Aufmerksamkeit erregt und was noch ein bisschen warten kann. Vor allem in Online-Zeiten müssen wichtige Nachrichten schnell bearbeitet, nachrecherchiert und herausgegeben werden. Da hilft der lapidare Hinweis &#8222;Pressemitteilung&#8220; nicht. Denn dann muss die Mail erstmal aufgemacht werden, um nachzusehen, worum es geht. Ganz großartig wäre für Redaktionen auch, wenn schon im Betreff stünde, um welchen Ort es geht. Dann ließen sich die Mails mit Hinweisen auf Veranstaltungen irgendwo in Bayern bei uns in Schleswig-Holstein noch schneller aussortieren. Anhänge eindeutig benennen Ganz toll, wenn der Textanhang dann auch nur schlicht &#8222;Pressemitteilung&#8220; heißt. Gerne bei Leuten, die öfter welche schreiben, mit &#8222;Pressemitteilung/7.7.2022&#8220; oder &#8222;Pressemitteilung 1&#8220; und so weiter betitelt. Hilfreich wäre, wenn der Anhang zumindest &#8222;Rücktritt Bürgermeister&#8220; oder &#8222;Terminhinweis Gartenfest&#8220; hieße. Wenn nicht, muss auch der Anhang erst geöffnet werden, bis eine Einordnung möglich ist. Das kostet wieder Zeit. Sind Fotos angehängt, wäre auch dort eine klare Benennung der Dateien hilfreich. Sind Menschen darauf zu sehen, wäre es schön, wenn irgendwo stünde, wer sie sind (von links nach rechts) und mit Vornamen und Nachnamen. Signatur Jeder, wirklich jeder, der ein E-Mail-Programm auf seinem Rechner hat, sollte es so einstellen, dass unter jeder Mail eine aussagekräftige Signatur erscheint. Also: Name des Absenders, Funktion, Kontaktdaten. Und bitte alle Kontaktdaten, also auch die Handynummer. Nichts ist nerviger für den Empfänger, wenn er bei Fragen zurückmailen muss und der Absender erst drei Tage später mal wieder in sein Postfach guckt. Handynummern sind die Lieblinge aller Redaktionen. Ross und Reiter nennen In jüngster Zeit beobachte icheine Tendenz vor allem bei großen Pressestellen, die mir gar nicht gefällt. Als Absender wird nicht etwa ein Mensch genannt, jemand mit Vor- und Nachnamen. Sondern da steht oft &#8222;Mit freundlichen Grüßen, Pressestelle&#8220; oder auch &#8222;Head of Marketing&#8220; oder ein anderes Business-Englisch. Ich habe schon ernsthaft überlegt, meine nächste Anfrage per Mail mit den Worten &#8222;Mit freundlichen Grüßen, die Redaktion&#8220; zu zeichnen. Ich sehe zwar, dass immer mehr Pressesprecher nicht namentlich zitiert werden möchte. Aber dann sollen sie darauf hinweisen. Bei E-Mails ohne Namen ist es schwer bis unhöflich, zurück zu mailen, weil noch Fragen sind, oder gar anzurufen. Wen soll ich bitte verlangen? Höflichkeit Und noch ein Wort zum Stil: E-Mail müssen nicht an die sehr geehrten Damen und Herren gerichtet sein. Ein freundliches &#8222;Guten Tag&#8220; oder &#8222;Hallo&#8220; tut es auch. Aber ein bisschen Höflichkeit darf es schon sein. Man muss es nicht so halten wie ein Pastor, der uns regelmäßig Mails zu Veranstaltungen schickte und nicht mehr in die Mail schrieb als &#8222;siehe Anhang&#8220;. Jedes Mal. Sparsamer geht es kaum. Der Betreff lautete übrigens immer &#8222;Pressemitteilung&#8220;. Was sonst? Wer alle Tipps beherzigt, macht sich bei den Empfängern seiner E-Mails Freunde. Es ist gar nicht viel, auf was die Schreiber achten sollten. Das gilt, wie gesagt, nicht nur für Mails an Redaktionen oder solche im beruflichen Kontext. Wobei ich beobachtet habe, dass in meinem privaten Mail-Postfach die meisten Absender diese Empfehlungen beachten und ich beinahe jede Mail sofort zuordnen kann. In der Redaktion sieht das ganz anders aus: Pressemitteilung halt. Ist doch so schön einfach und fantasielos.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kleiner-e-mail-knigge-das-spart-nerven/">Kleiner E-Mail-Knigge: Das spart Nerven</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="1632" height="1224" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rechner2-1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rechner2-1.jpg 1632w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rechner2-1-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rechner2-1-768x576.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rechner2-1-1536x1152.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1632px) 100vw, 1632px" />
<p>Mittlerweile schreiben viele Leute E-Mails, sehr viele Leute. In unserer Redaktion erreichen uns täglich etliche Mails, mit denen Vereine, aber auch städtische Pressestellen oder Firmen uns auf etwas hinweisen oder uns einladen möchten. Allerdings kostet mache E-Mail den Redakteur, der die Mails sichten muss, Nerven. Deshalb hier ein kleiner E-Mail-Knigge.</p>



<span id="more-12547"></span>



<p>Alles, was ich mir von E-Mail-Verfassern wünsche, gilt natürlich nicht nur für E-Mails, die an Redaktionen gehen. Es gilt für alle im beruflichen Umfeld, egal, an wen sie gerichtet sind. Vieles davon ist aber auch im privaten E-Mail-Verkehr durchaus hilfreich. Und es ist gar nicht viel, was für ein besseres Miteinander und ein problemloses Verständnis beim Empfänger nützlich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aussagekräftige Betreffzeile</h2>



<p>Der Betreff sollte sofort verraten, worum es geht. Um auf die Reaktion zurückzukommen: Der häufigste Betreff lautet &#8222;Pressemitteilung&#8220;. Ach nee. Da wäre ich jetzt nicht drauf gekommen. Nur hilft das lapidare Wort nicht weiter. Was für eine Pressemitteilung? Nachbericht eines Ereignisses oder Terminankündigung. Mitteilung über den Rücktritt eines bekannten Politikers oder Hinweis auf das Grillfest im Kleingartenverein? Für die Einordnung ist das durchaus wichtig. Sehr wichtig.</p>



<p>Redaktionen müssen schnell sortieren, was sofort ihre Aufmerksamkeit erregt und was noch ein bisschen warten kann. Vor allem in Online-Zeiten müssen wichtige Nachrichten schnell bearbeitet, nachrecherchiert und herausgegeben werden. Da hilft der lapidare Hinweis &#8222;Pressemitteilung&#8220; nicht. Denn dann muss die Mail erstmal aufgemacht werden, um nachzusehen, worum es geht. Ganz großartig wäre für Redaktionen auch, wenn schon im Betreff stünde, um welchen Ort es geht. Dann ließen sich die Mails mit Hinweisen auf Veranstaltungen irgendwo in Bayern bei uns in Schleswig-Holstein noch schneller aussortieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anhänge eindeutig benennen</h2>



<p>Ganz toll, wenn der Textanhang dann auch nur schlicht &#8222;Pressemitteilung&#8220; heißt. Gerne bei Leuten, die öfter welche schreiben, mit &#8222;Pressemitteilung/7.7.2022&#8220; oder &#8222;Pressemitteilung 1&#8220; und so weiter betitelt. Hilfreich wäre, wenn der Anhang zumindest &#8222;Rücktritt Bürgermeister&#8220; oder &#8222;Terminhinweis Gartenfest&#8220; hieße. Wenn nicht, muss auch der Anhang erst geöffnet werden, bis eine Einordnung möglich ist. Das kostet wieder Zeit. Sind Fotos angehängt, wäre auch dort eine klare Benennung der Dateien hilfreich. Sind Menschen darauf zu sehen, wäre es schön, wenn irgendwo stünde, wer sie sind (von links nach rechts) und mit Vornamen und Nachnamen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Signatur</h2>



<p>Jeder, wirklich jeder, der ein E-Mail-Programm auf seinem Rechner hat, sollte es so einstellen, dass unter jeder Mail eine aussagekräftige Signatur erscheint. Also: Name des Absenders, Funktion, Kontaktdaten. Und bitte alle Kontaktdaten, also auch die Handynummer. Nichts ist nerviger für den Empfänger, wenn er bei Fragen zurückmailen muss und der Absender erst drei Tage später mal wieder in sein Postfach guckt. <a href="https://pyrolim.de/pyropro/das-abc-der-lokalen-pressearbeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Handynummern sind die Lieblinge aller Redaktionen</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ross und Reiter nennen</h2>



<p>In jüngster Zeit beobachte icheine Tendenz vor allem bei großen Pressestellen, die mir gar nicht gefällt. Als Absender wird nicht etwa ein Mensch genannt, jemand mit Vor- und Nachnamen. Sondern da steht oft &#8222;Mit freundlichen Grüßen, Pressestelle&#8220; oder auch &#8222;Head of Marketing&#8220; oder ein anderes Business-Englisch. Ich habe schon ernsthaft überlegt, meine nächste Anfrage per Mail mit den Worten &#8222;Mit freundlichen Grüßen, die Redaktion&#8220; zu zeichnen. Ich sehe zwar, dass immer mehr Pressesprecher nicht namentlich zitiert werden möchte. Aber dann sollen sie darauf hinweisen. Bei E-Mails ohne Namen ist es schwer bis unhöflich, zurück zu mailen, weil noch Fragen sind, oder gar anzurufen. Wen soll ich bitte verlangen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Höflichkeit</h2>



<p>Und noch ein Wort zum Stil: E-Mail müssen nicht an die sehr geehrten Damen und Herren gerichtet sein. Ein freundliches &#8222;Guten Tag&#8220; oder &#8222;Hallo&#8220; tut es auch. Aber ein bisschen Höflichkeit darf es schon sein. Man muss es  nicht so halten wie ein Pastor, der uns regelmäßig Mails zu Veranstaltungen schickte und nicht mehr in die Mail schrieb als &#8222;siehe Anhang&#8220;. Jedes Mal. Sparsamer geht es kaum. Der Betreff lautete übrigens immer &#8222;Pressemitteilung&#8220;. Was sonst?</p>



<p>Wer <a href="https://karrierebibel.de/e-mail-schreiben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">alle Tipps beherzigt</a>, macht sich bei den Empfängern seiner E-Mails Freunde. Es ist gar nicht viel, auf was die Schreiber achten sollten. Das gilt, wie gesagt, nicht nur für Mails an Redaktionen oder solche im beruflichen Kontext. Wobei ich beobachtet habe, dass in meinem privaten Mail-Postfach die meisten Absender diese Empfehlungen beachten und ich beinahe jede Mail sofort zuordnen kann. In der Redaktion sieht das ganz anders aus: Pressemitteilung halt. Ist doch so schön einfach und fantasielos.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kleiner-e-mail-knigge-das-spart-nerven/">Kleiner E-Mail-Knigge: Das spart Nerven</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://pyrolim.de/pyropro/kleiner-e-mail-knigge-das-spart-nerven/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gehackt: Wenn das Blog plötzlich nicht mehr erreichbar ist</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/gehackt-wenn-das-blog-ploetzlich-nicht-mehr-erreichbar-ist/</link>
					<comments>https://pyrolim.de/pyrocontra/gehackt-wenn-das-blog-ploetzlich-nicht-mehr-erreichbar-ist/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2021 12:12:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pyrolim.de/?p=12044</guid>

					<description><![CDATA[<img width="897" height="400" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/blog-Symbolfoto.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/blog-Symbolfoto.jpg 897w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/blog-Symbolfoto-150x67.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/blog-Symbolfoto-768x342.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 897px) 100vw, 897px" /><p>Man stelle sich meinen Schock vor: Immer, wenn ich die Seite meines Blogs aufgerufen habe, erschien eine dubiose Gewinnspielseite mit der Endung .ga auf dem Bildschirm. Und der Viren-Scanner piepte hektisch los. Was für ein Albtraum. Mein Blog war gehackt worden. Was tun? Hier sind bis jetzt an die 1300 Blogposts erschienen. Alle nicht mehr erreichbar. Und das, obwohl ich jede denkbaren Sicherheitsvorkehrungen getroffen habe: ein bezahltes Anti-Spam-Programm, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Begrenzung auf drei Versuche bei falschem Passwort. Außerdem lasse ich automatisch jede Woche ein Backup erstellen. Aber wie waren die Hacker ins Blog gekommen? Das Blog schnell vom Server trennen Als Erstes habe ich meinen Hoster United Domain angerufen. Dort waren sie sofort alarmiert, meinten, das Blog sei vermutlich nicht mehr zu retten und ich solle es umgehend vom Server trennen. Damit stieg das Panik-Level ins Unermessliche. Immerhin hatte ich ein frisches Backup, das gab mir ein wenig Hoffnung. Ich habe dann erstmals das gesamte Blog vom Server geputzt und das Backup aufgespielt. Hat aber nichts genützt. Am Ende habe ich mir dann professionelle Hilfe von Claudia Troßmann geholt, der Webmasterin meines Vertrauens. Sie hat mir schon einmal sehr geholfen. Claudia hat sich am Sonnabend hingesetzt und in sechs Stunden mein Blog gerettet. Schuld war ein DSGVO-Plugin Mittlerweile ist auch klar, wie meine Seite überhaupt gehackt werden konnte. Schon der Mann bei United Domain hatte vermutet, ein Plugin könne das Einfallstor sein. So war es auch. Ein DSGVO-Plugin war der Übeltäter. An sich hätte es gereicht, das Plugin zu deaktivieren und zu löschen, und alles wäre wieder gut geworden. Aber darauf muss man erstmal kommen. Mittlerweile ist das Plugin von der WP-Plugin-Liste gestrichen worden. Neue sichere Plugins gesucht Jetzt muss ich mich nach einem neuen DSGVO-Plugin beziehungsweise einem für die Cookies umsehen. Außerdem ist beim neuen Aufsetzen des Blogs die Liste derer verloren gegangen, die per Mail über neue Posts informiert wurden. Auch das muss ich wieder einrichten. Ansonsten ist alles wieder heil und gut. Glück gehabt. Wer sich jetzt noch fragt, wofür die Domain-Endung .ga steht, auf die die Seite umgeleitet wurde: Gabun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/gehackt-wenn-das-blog-ploetzlich-nicht-mehr-erreichbar-ist/">Gehackt: Wenn das Blog plötzlich nicht mehr erreichbar ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="897" height="400" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/blog-Symbolfoto.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/blog-Symbolfoto.jpg 897w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/blog-Symbolfoto-150x67.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/blog-Symbolfoto-768x342.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 897px) 100vw, 897px" />
<p>Man stelle sich meinen Schock vor: Immer, wenn ich die Seite meines Blogs aufgerufen habe, erschien eine dubiose Gewinnspielseite mit der Endung .ga auf dem Bildschirm. Und der Viren-Scanner piepte hektisch los. Was für ein Albtraum. Mein Blog war gehackt worden. Was tun?</p>



<span id="more-12044"></span>



<p>Hier sind bis jetzt an die 1300 Blogposts erschienen. Alle nicht mehr erreichbar. Und das, obwohl ich jede denkbaren Sicherheitsvorkehrungen getroffen habe: ein bezahltes Anti-Spam-Programm, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Begrenzung auf drei Versuche bei falschem Passwort. Außerdem lasse ich automatisch jede Woche ein Backup erstellen. Aber wie waren die Hacker ins Blog gekommen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Blog schnell vom Server trennen</h2>



<p>Als Erstes habe ich meinen Hoster <a href="https://www.united-domains.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">United Domain</a> angerufen. Dort waren sie sofort alarmiert, meinten, das Blog sei vermutlich nicht mehr zu retten und ich solle es umgehend vom Server trennen. Damit stieg das Panik-Level ins Unermessliche. Immerhin hatte ich ein frisches Backup, das gab mir ein wenig Hoffnung.</p>



<p>Ich habe dann erstmals das gesamte Blog vom Server geputzt und das Backup aufgespielt. Hat aber nichts genützt. Am Ende habe ich mir dann professionelle Hilfe von <a href="https://text-design-code.de/profil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Claudia Troßmann</a> geholt, der Webmasterin meines Vertrauens. Sie hat mir <a href="https://pyrolim.de/pyropro/wie-aus-peyronnet-de-wieder-pyrolim-de-wurde/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schon einmal sehr geholfen</a>. Claudia hat sich am Sonnabend hingesetzt und in sechs Stunden mein Blog gerettet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schuld war ein DSGVO-Plugin</h2>



<p>Mittlerweile ist auch klar, wie meine Seite überhaupt gehackt werden konnte. Schon der Mann bei United Domain hatte vermutet, ein Plugin könne das Einfallstor sein. So war es auch.<a href="https://www.egm.at/blog/sicherheitsluecke-in-wp-dsgvo-tools-shapepress-dsgvo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Ein DSGVO-Plugin</a> war der Übeltäter. An sich hätte es gereicht, das Plugin zu deaktivieren und zu löschen, und alles wäre wieder gut geworden. Aber darauf muss man erstmal kommen. Mittlerweile ist das Plugin von der WP-Plugin-Liste gestrichen worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue sichere Plugins gesucht</h2>



<p>Jetzt muss ich mich nach einem neuen DSGVO-Plugin beziehungsweise einem für die Cookies umsehen. Außerdem ist beim neuen Aufsetzen des Blogs die Liste derer verloren gegangen, die per Mail über neue Posts informiert wurden. Auch das muss ich wieder einrichten. Ansonsten ist alles wieder heil und gut. Glück gehabt.</p>



<p>Wer sich jetzt noch fragt, wofür die Domain-Endung .ga steht, auf die die Seite umgeleitet wurde: Gabun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/gehackt-wenn-das-blog-ploetzlich-nicht-mehr-erreichbar-ist/">Gehackt: Wenn das Blog plötzlich nicht mehr erreichbar ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://pyrolim.de/pyrocontra/gehackt-wenn-das-blog-ploetzlich-nicht-mehr-erreichbar-ist/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Binnenmajuskeln &#8211; der Wahn greift immer mehr um sich</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/binnenmajuskeln-der-wahn-greift-immer-mehr-um-sich/</link>
					<comments>https://pyrolim.de/pyrocontra/binnenmajuskeln-der-wahn-greift-immer-mehr-um-sich/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2021 15:21:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pyrolim.de/?p=11996</guid>

					<description><![CDATA[<img width="799" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Windkraft.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Windkraft.jpg 799w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Windkraft-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Windkraft-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Windkraft-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p>Seit Jahren ärgern mich die sogenannten Binnenmajuskeln, also die groß geschriebenen Buchstaben mitten im Wort. Während andere Schreibmacken zumindest nicht zunehmen, auch wenn ihre Verwendung nicht zurückgeht, scheinen die Großbuchstaben immer weiter zu wuchern. Manchmal werden sie völlig unsinnig gesetzt. Dazu ein schlimmes Beispiel. Gerade hat mir die SH-Netz AG, der Netzbetreiber hier in Schleswig-Holstein, eine Pressemitteilung geschickt. Darin wird VeN2uS angekündigt, ein Forschungsprojekt für mehr grünen Strom. Grundsätzlich eine gute Sache. Aber wie bitte spricht man das aus? Abgesehen von den Binnenmajuskeln wurde hier noch eine hochgestellte 2 eingefügt. Zum Glück folgt die Erklärung auf dem Fuß &#8211; und ist noch verwirrender als die Abkürzung: VerNetzte NetzschUtzSysteme. Wenn Binnenmajuskeln komisch gesetzt werden Nehmen wir die NetzschUtzSysteme mal auseinander. Systeme ist verständlich. Aber was sind Netzsch und Utz? Ist hier die Binnenmajuskel falsch gesetzt? Soll das besonders witzig sein? Oder innovativ? Ich kann es mir nicht erklären. Wenn schon so eine Wortkonstruktion, dann doch NetzSchutzSysteme, oder? Ich verstehe auch nicht, wie sich die hochgestellte 2 in der Abkürzung dort einfügt. Irgendetwas werden die sich doch dabei gedacht haben. Es erschließt sich mir aber nicht. Angeblich werden Binnenmajuskeln zur besseren Lesbarkeit gesetzt. Als Beispiele nennt der verlinkte Beitrag WhatsApp oder Hafen-City. Ich frage mich allerdings, was an Whats-App oder Hafen-City schlechter lesbar sein soll als ein Großbuchstabe in der Wortmitte. Ist es in diesen Fällen aber eher eine kosmetische Frage, finde ich den Großbuchstaben beim oben angeführten Beispiel von SH-Netz schon sehr verwirrend. Wenn Abkürzungen unverständlich sind Binnenmajuskeln werden darüber hinaus gern für Abkürzungen eingesetzt. Mein Favorit ist immer noch die Stiftung StievKindeR. Auch hier verdeutlichen die Großbuchstaben, was abgekürzt wird. Aber ganz ehrlich: Das hier die Stiftung für evangelische Kinder- und Jugendarbeit in der Region eines Kirchenkreises gemeint ist, erschließt sich nun wirklich nicht. Wobei man höchstens noch als positiv anführen kann, dass das Stievkind so geschrieben wird, dass der Leser darüber stolpert. Eine wortmalerische Binnenmajuskel Übrigens gibt es ein Beispiel für Binnenmajuskeln, das ich immer wieder pfiffig und richtig finde. Das Museum ZeiTTor in Neustadt in Holstein verwendet sie. Wenn das nicht Wortmalerei vom Feinsten ist. Alle anderen Großbuchstaben in der Wortmitte will ich nicht mehr lesen. Aber offenbar wuchern die ungebremst durch unsere Schriftsprache. Sogar hier auf WordPress, das hier automatisch ein P als Binnenmajuskel einfügt, obwohl ich sie gar nicht geschrieben habe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/binnenmajuskeln-der-wahn-greift-immer-mehr-um-sich/">Binnenmajuskeln &#8211; der Wahn greift immer mehr um sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="799" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Windkraft.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Windkraft.jpg 799w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Windkraft-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Windkraft-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Windkraft-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px" />
<p>Seit Jahren ärgern mich die sogenannten Binnenmajuskeln, also die groß geschriebenen Buchstaben mitten im Wort. Während andere Schreibmacken zumindest nicht zunehmen, auch wenn ihre Verwendung nicht zurückgeht, scheinen die Großbuchstaben immer weiter zu wuchern. Manchmal werden sie völlig unsinnig gesetzt. Dazu ein schlimmes Beispiel.</p>



<span id="more-11996"></span>



<p>Gerade hat mir die SH-Netz AG, der Netzbetreiber hier in Schleswig-Holstein, eine Pressemitteilung geschickt. Darin wird VeN<sup>2</sup>uS angekündigt, ein Forschungsprojekt für mehr grünen Strom. Grundsätzlich eine gute Sache. Aber wie bitte spricht man das aus? Abgesehen von den Binnenmajuskeln wurde hier noch eine hochgestellte 2 eingefügt. Zum Glück folgt die Erklärung auf dem Fuß &#8211; und ist noch verwirrender als die Abkürzung: VerNetzte NetzschUtzSysteme. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Binnenmajuskeln komisch gesetzt werden</h2>



<p>Nehmen wir die NetzschUtzSysteme mal auseinander. Systeme ist verständlich. Aber was sind Netzsch und Utz? Ist hier die Binnenmajuskel falsch gesetzt? Soll das besonders witzig sein? Oder innovativ? Ich kann es mir nicht erklären. Wenn schon so eine Wortkonstruktion, dann doch NetzSchutzSysteme, oder? Ich verstehe auch nicht, wie sich die hochgestellte 2 in der Abkürzung dort einfügt. Irgendetwas werden die sich doch dabei gedacht haben. Es erschließt sich mir aber nicht.</p>



<p>Angeblich werden Binnenmajuskeln <a href="https://www.mediensprache.net/de/basix/lexikon/?qu=Binnenmajuskel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zur besseren Lesbarkeit gesetzt</a>. Als Beispiele nennt der verlinkte Beitrag WhatsApp oder Hafen-City. Ich frage mich allerdings, was an Whats-App oder Hafen-City schlechter lesbar sein soll als ein Großbuchstabe in der Wortmitte. Ist es in diesen Fällen aber eher eine kosmetische Frage, finde ich den Großbuchstaben beim oben angeführten Beispiel von SH-Netz schon sehr verwirrend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Abkürzungen unverständlich sind</h2>



<p>Binnenmajuskeln werden darüber hinaus gern für Abkürzungen eingesetzt. Mein Favorit ist immer noch die Stiftung StievKindeR. Auch hier verdeutlichen die Großbuchstaben, was abgekürzt wird. Aber ganz ehrlich: Das hier die Stiftung für evangelische Kinder- und Jugendarbeit in der Region eines Kirchenkreises gemeint ist, erschließt sich nun wirklich nicht. Wobei man höchstens noch als positiv anführen kann, dass das Stievkind so geschrieben wird, dass der Leser darüber stolpert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine wortmalerische Binnenmajuskel</h2>



<p>Übrigens gibt es ein Beispiel für Binnenmajuskeln, das ich immer wieder <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kreative-binnenmajuskeln-ein-tor-aus-grossbuchstaben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">pfiffig und richtig finde</a>. Das  <a href="https://www.zeittor-neustadt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Museum ZeiTTor</a> in Neustadt in Holstein verwendet sie. Wenn das nicht Wortmalerei vom Feinsten ist. Alle anderen Großbuchstaben in der Wortmitte will ich nicht mehr lesen. Aber offenbar wuchern die ungebremst durch unsere Schriftsprache. Sogar hier auf WordPress, das hier automatisch ein P als  Binnenmajuskel einfügt, obwohl ich sie gar nicht geschrieben habe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/binnenmajuskeln-der-wahn-greift-immer-mehr-um-sich/">Binnenmajuskeln &#8211; der Wahn greift immer mehr um sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://pyrolim.de/pyrocontra/binnenmajuskeln-der-wahn-greift-immer-mehr-um-sich/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
