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	<title>Fotografieren Archive - Pyrolirium</title>
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	<title>Fotografieren Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Loop von Timmendorfer Strand: ein schönes Motiv</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 16:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Loop.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Loop von Timmendorfer Strand von der Seebrücke aus gesehen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Loop.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Loop-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Loop-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Die Gemeinde Timmendorfer Strand hat auf dem Vorplatz zur neuen Maritim-Seebrücke einen Loop gebaut. Eine Art beleuchteter und verspiegelter Ufo. Der ist ein schönes Fotomotiv. 15 Tonnen schwer, 30 Spiegelelemente, das sind die Eckdaten für den Ostsee-Loop, der seit kurzem auf dem Seebrückenvorplatz in Timmendorfer Strand steht. Das Ding hat sich innerhalb kürzester Zeit zum beliebten Fotomotiv entwickelt. Damit hat die Ostseegemeinde neben dem Teehaus auf der Seeschlösschen-Brücke einen zweiten Foto-Hotspot. Deshalb musste ich jetzt ebenfalls dorthin, um den Loop abzulichten. Ostsee-Loop von zwei Seiten Ich hatte zweimal die Gelegenheit dazu, einmal am Tag und einmal in der Blauen Stunde. Und weil das Ding rund ist und frei auf dem Seebrückenvorplatz steht, lässt es sich gut von vier Seiten fotografieren, wobei zwei eher uninteressant sind. Richtig gute Motive liefert der Loop entweder mit der Seebrücke im Hintergrund oder mit dem Ort als Kulisse. Dafür habe ich mich auf die Brücke gestellt. Die natürlich etwas vibrierte, aber die Langzeitbelichtung hat trotzdem geklappt. Tagsüber habe ich mit dem 18-45-Millimeter Kit-Objektiv fotografiert, das bei meiner Canon R10 mitgeliefert worden ist. Ich ärgere mich dauernd über das Ding und werde in Kürze ein besseres Zoom kaufen. Ein Immer-drauf-Objektiv. Aber bis es so weit ist, muss ich mich mit dem Kit begnügen. Am Abend habe ich das manuelle Ultra-Weitwinkel aufgeschraubt. Die Bilder sind toll geworden. Und es gab beim Blick von der Seebrücke auf den Loop sogar die gewünschten Blendensterne, nicht am Loop selbst, aber bei den Lampen im Hintergrund. Ich bin mit den Fotos hochzufrieden. Letzte Gelegenheit für einen Fotoausflug Fotografiert habe ich an einem der letzten einigermaßen milden und trockenen Tage vor etwas mehr als einer Woche. Mittlerweile ist das Wetter so schlecht, dass ich mich nicht in Kälte und Regen gestellt hätte, um den Loop zu fotografieren. Insofern bin ich froh, dass ich dort noch hingefahren und die Fotos gemacht habe. Und hier sind die Ergebnisse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/loop-von-timmendorfer-strand-ein-schoenes-motiv/">Loop von Timmendorfer Strand: ein schönes Motiv</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Loop.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Loop von Timmendorfer Strand von der Seebrücke aus gesehen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Loop.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Loop-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Loop-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Die Gemeinde Timmendorfer Strand hat auf dem Vorplatz zur neuen Maritim-Seebrücke einen Loop gebaut. Eine Art beleuchteter und verspiegelter Ufo. Der ist ein schönes Fotomotiv.</p>



<span id="more-14863"></span>



<p class="wp-block-paragraph">15 Tonnen schwer, 30 Spiegelelemente, das sind die Eckdaten für den Ostsee-Loop, der seit kurzem auf dem Seebrückenvorplatz in Timmendorfer Strand steht. Das Ding hat sich <a href="https://www.ln-online.de/lokales/ostholstein/timmendorf-passend-zu-stars-am-strand-ostsee-loop-ist-fertig-E4ZJRRDWZJDBTEMJREVPT55VAA.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">innerhalb kürzester Zeit zum beliebten Fotomotiv entwickelt</a>. Damit hat die Ostseegemeinde neben dem <a href="https://pyrolim.de/pyropro/wolkenlos-unter-den-wolken-das-teehaus-auf-der-seebruecke/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teehaus auf der Seeschlösschen-Brücke</a> einen zweiten Foto-Hotspot. Deshalb musste ich jetzt ebenfalls dorthin, um den Loop abzulichten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ostsee-Loop von zwei Seiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte zweimal die Gelegenheit dazu, einmal am Tag und einmal in der <a href="https://www.timeanddate.de/astronomie/blaue-stunde" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blauen Stunde</a>. Und weil das Ding rund ist und frei auf dem Seebrückenvorplatz steht, lässt es sich gut von vier Seiten fotografieren, wobei zwei eher uninteressant sind. Richtig gute Motive liefert der Loop entweder mit der Seebrücke im Hintergrund oder mit dem Ort als Kulisse. Dafür habe ich mich auf die Brücke gestellt. Die natürlich <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/nichts-als-unscharf-das-unmoegliche-norddeutsche-foto/" data-type="post" data-id="6408">etwas vibrierte</a>, aber die Langzeitbelichtung hat trotzdem geklappt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tagsüber habe ich mit dem 18-45-Millimeter Kit-Objektiv fotografiert, das bei meiner <a href="https://pyrolim.de/pyropro/canon-eos-r10-meine-neue-kamera/" data-type="post" data-id="14625" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Canon R10</a> mitgeliefert worden ist. Ich ärgere mich dauernd über das Ding und werde in Kürze ein besseres Zoom kaufen. Ein Immer-drauf-Objektiv. Aber bis es so weit ist, muss ich mich mit dem Kit begnügen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abend habe ich das <a href="https://pyrolim.de/pyropro/astrhori-9-mm-f2-8-aps-c-ultraweitwinkelobjektiv-manuell-mein-neues-objektiv/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">manuelle Ultra-Weitwinkel</a> aufgeschraubt. Die Bilder sind toll geworden. Und es gab beim Blick von der Seebrücke auf den Loop sogar die gewünschten Blendensterne, nicht am Loop selbst, aber bei den Lampen im Hintergrund. Ich bin mit den Fotos hochzufrieden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Letzte Gelegenheit für einen Fotoausflug</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fotografiert habe ich an einem der letzten einigermaßen milden und trockenen Tage vor etwas mehr als einer Woche. Mittlerweile ist das Wetter so schlecht, dass ich mich nicht in Kälte und Regen gestellt hätte, um den Loop zu fotografieren. Insofern bin ich froh, dass ich dort noch hingefahren und die Fotos gemacht habe. Und hier sind die Ergebnisse.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sDF3aW"><img decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55560295536_cfc0b5c645_c.jpg" alt="Der Loop von Timmendorfer Strand" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Der Loop am Tag mit Blick auf die Seebrücke.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sERrc4"><img decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55573640589_cb83d6f251_c.jpg" alt="Loop by night" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Der Loop zur Blauen Stunde mit der Seebrücke im Hintergrund.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/loop-von-timmendorfer-strand-ein-schoenes-motiv/">Loop von Timmendorfer Strand: ein schönes Motiv</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Drei Wochen an der Schlei: Die schönsten Fotos</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/drei-wochen-an-der-schlei-die-schoensten-fotos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 09:11:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[geknipst]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflugstipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="567" height="327" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Sonnenstein.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Sonnenstein - mit einer Sonne bemalter Stein an der Steilküste." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Sonnenstein.jpg 567w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Sonnenstein-150x87.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px" /><p>Ich bin im August drei Wochen auf Reha an der Schlei gewesen und habe die Gelegenheit genutzt, ausführlich zu fotografieren. Das sind meine schönsten Fotos aus dieser Zeit. Kappeln Ganz in der Nähe der Rehaklinik Schloss Schönhagen liegt Kappeln, ein hübsches Städtchen, das sich durch einige Besonderheiten auszeichnet. Schleibrücke, Heringszaun, goldener Vogel und Schleifahrten. Alles schöne Motive. In der Schlei liegt der Kappelener Heringszaun, eine Falle im Wasser, mit der die Fischer die Heringe in die Netze trieben. Einmal im Trichter gelandet, gab es für sie kein Entkommen mehr. Einen Abend habe ich genutzt, um Kappeln zur Blauen Stunde zu fotografieren. Ich hatte mir viel von der beleuchteten Brücke und dem beleuchteten Städtchen über dem Wasser der Schlei, in dem sich die Lichter spiegeln, versprochen. Doch meine Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt. Ich war zu früh da. Die Lichter wollten und wollten nicht angehen. Erst nach 22 Uhr flammten sie auf. Dann hat sich das Fotografieren aber gelohnt. Von Kappeln aus fahren täglich Ausflugsdampfer über die Schlei nach Schleimünde. Einer davon ist ein Raddampfer. Für diese nostalgische Form eines Schiffes habe ich das Foto in Lightroom kräftig bearbeitet, um ihm einen altertümlichen Look zu geben. Eine schöne Spielerei, die mir gut gefällt. Wir, eine nette Frauengruppe, die sich in der Reha gefunden hat, haben für unseren Ausflug nach Schleimünde das Schiff Stadt Kappeln genommen. Vom Heck aus hat man einen schönen Blick auf die Schlei und ihre Ufer rechts und links, auf den regen Segelverkehr und auf die hübschen Häuser am Rand der Schlei. Bei Hochwasser möchte ich da aber nicht wohnen. Maasholm Das idyllische Fischerdorf Maasholm liegt mitten in der Schlei und hat sich viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt. Vor allem findet der Besucher immer noch viele Attribute der Fischerei. Olpenitz Von 1964 bis 2006 war Olpenitz ein großer Stützpunkt der Bundesmarine. Ich bin Anfang der 80er Jahre mal dort gewesen, weil ich einen Freund bei der Marine hatte. An den typischen Betonkais lagen vor allem Minenjagdboote und Minensuchboote, eines neben dem anderen. Sie waren gut erkennbar an der Kugel, die an der Spitze der Masten thronte. Ich vermute, da war das Radar drin. Heute sehen die Minenjagdboote anders aus, die Kugel ist weg. Nach dem Ende der Bundesmarine an diesem Standort plante ein Investor dort das größte Ferienhausgebiet der Welt, den Port Olpenitz. Ein Plan, der letztlich am fehlenden Geld scheiterte. Immerhin sind etliche Ferienanlagen gebaut worden, es stehen aber auch Bauruinen in Olpenitz. Ich habe dort mit meinem Ultraweitwinkelobjektiv AstrHori 9 mm F2.8 APS-C fotografiert, einem Objektiv, das nichts für Feiglinge ist. Bei neun Millimeter gibt es nur große Übersichten, und so gibt es aus Olpenitz nur ein wirklich gutes Foto. Das aber besticht meiner Meinung nach durch viel Wasser und weiten Himmel. Sieseby Sieseby gilt als weißes Juwel an der Schlei. Das hübsche Dorf besticht vor allem durch seine Reetdachhäuser, eines hübscher als das andere. Was auffällt, sind die Initialen G.A.S. an vielen der historischen Häuser. Die Buchstaben stehen für den Hamburger Kaufmann Gustav Anton Schäffer. Ihm gehörte das Dorf bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Sieseby verfügt über zwei sehr schöne Restaurants und Cafés, in denen sich eine Pause allemal lohnt. Arnis Es ist die kleinste Stadt Deutschlands: Arnis an der Schlei hat gerade mal 260 Einwohner. Stadt ist der Ort, weil ihm 1934 offiziell das Stadtrecht verliehen wurde. Von einer Seite ist Arnis nur über eine viel genutzte Fähre über die Schlei erreichbar. Das Städtchen besticht vor allem durch seine hübschen Häuser, an denen Stockrosen wachsen. Typisch für viele der Kapitänshäuser sind vorgebaute eckige Erker. Eckernförde Es war nicht mein erster Besuch in Eckernförde. Ich habe die Stadt bereits vor eineinhalb Jahren besucht und darüber geschrieben. Jetzt war ich noch einmal da, und es hat mir gut gefallen. Aber etwas war anders. Auf dem Kai im Hafen liegt jetzt ein Wrack, geschützt von einem Bauzaun. Das Schiff, ein ehemaliger Kriegsschiffkutter, später ein Restaurantschiff, ist Ende Mai 2026 gesunken. Wenige Tage später wurde es in einem Kraftakt aus dem Wasser geholt. Jetzt liegt die Capella da. Wann sie wegkommt, scheint unklar zu sein. Das war der Foto-Rückblick auf meine drei Wochen in Schönhagen in der Schleiregion. Und weil die ganze Zeit die Sonne vom Himmel gelacht hat, ist das Titelfoto dieses Berichts ein Sonnenstein an der Steilküste von Schönhagen. Aber auch wenn die Sonne nicht ununterbrochen scheint, lohnt sich ein Ausflug an die Schlei allemal.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/drei-wochen-an-der-schlei-die-schoensten-fotos/">Drei Wochen an der Schlei: Die schönsten Fotos</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="567" height="327" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Sonnenstein.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Sonnenstein - mit einer Sonne bemalter Stein an der Steilküste." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Sonnenstein.jpg 567w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Sonnenstein-150x87.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px" />
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin im August drei Wochen auf Reha an der Schlei gewesen und habe die Gelegenheit genutzt, ausführlich zu fotografieren. Das sind meine schönsten Fotos aus dieser Zeit.</p>



<span id="more-14813"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Kappeln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz in der Nähe der Rehaklinik Schloss Schönhagen liegt <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kappeln-klappbruecke-und-goldener-albatros/" data-type="post" data-id="14786" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kappeln</a>, ein hübsches Städtchen, das sich durch einige Besonderheiten auszeichnet. Schleibrücke, Heringszaun, goldener Vogel und Schleifahrten. Alles schöne Motive.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2st3jvY"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55439966418_171502c8c2_c.jpg" alt="Goldener Vogel" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Der goldene Albatross, erste Galionsfigur des Segelschulschiffs Gorch Fock in Kappeln.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Schlei liegt der Kappelener Heringszaun, eine Falle im Wasser, mit der die Fischer die Heringe in die Netze trieben. Einmal im Trichter gelandet, gab es für sie kein Entkommen mehr.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2stQhoU"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55448934432_5c4e1a169f_c.jpg" alt="Heringszaun" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Der Kappelner Heringszaun, von der Schleibrücke aus gesehen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Abend habe ich genutzt, um Kappeln zur <a href="https://www.timeanddate.de/astronomie/blaue-stunde" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blauen Stunde</a> zu fotografieren. Ich hatte mir viel von der beleuchteten Brücke und dem beleuchteten Städtchen über dem Wasser der Schlei, in dem sich die Lichter spiegeln, versprochen. Doch meine Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt. Ich war zu früh da. Die Lichter wollten und wollten nicht angehen. Erst nach 22 Uhr flammten sie auf. Dann hat sich das Fotografieren aber gelohnt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2stzqeu"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55446034118_b578ee0fec_c.jpg" alt="Blaue Stunde in Kappeln" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Die Schleibrücke zur Blauen Stunde.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sy9XEX"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55497844559_aac53530ef_c.jpg" alt="Kappeln zur Blauen Stunde" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Stadt und Hafen von Kappeln am Abend. Für eine echte Spiegelung war die Schlei zu bewegt.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Von Kappeln aus fahren täglich Ausflugsdampfer über die Schlei nach <a href="https://pyrolim.de/pyropro/schleimuende-der-durchstich-zur-ostsee/" data-type="post" data-id="14798" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schleimünde</a>. Einer davon ist ein Raddampfer. Für diese nostalgische Form eines Schiffes habe ich das Foto in Lightroom kräftig bearbeitet, um ihm einen altertümlichen Look zu geben. Eine schöne Spielerei, die mir gut gefällt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2syb1M7"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55498050120_fd8071c376_c.jpg" alt="Schlei-Princess" width="800" height="567" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Die Schlei Princess, in Lightroom auf alt getrimmt.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir, eine nette Frauengruppe, die sich in der Reha gefunden hat, haben für unseren Ausflug nach Schleimünde das Schiff Stadt Kappeln genommen. Vom Heck aus hat man einen schönen Blick auf die Schlei und ihre Ufer rechts und links, auf den regen Segelverkehr und auf die hübschen Häuser am Rand der Schlei. Bei Hochwasser möchte ich da aber nicht wohnen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sujv48"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55454440153_3c8e484c22_c.jpg" alt="Schleifahrt" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Blick vom Heck der Stadt Kappeln auf die Schlei.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sykoyD"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55499879413_7129f0e494_c.jpg" alt="Reetdachhäuser an der Schlei" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Beste Lage: Reetdachhäuser am Ufer der Schlei.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2su7w9t"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55452102483_b004a8cdef_c.jpg" alt="Sailing" width="800" height="539" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Reger Seglerverkehr zwischen Kappeln und Schleimünde.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Maasholm</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das idyllische Fischerdorf Maasholm liegt mitten in der Schlei und hat sich viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt. Vor allem findet der Besucher immer noch viele Attribute der Fischerei.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2syb3CM"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55498056365_ecd02f808a_c.jpg" alt="Reusen" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Reusen in Maasholm.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2ssKtLQ"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55436680652_15dfe8f685_c.jpg" alt="Fischkisten" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Fischkisten in Maasholm.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Olpenitz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Von 1964 bis 2006 war Olpenitz ein großer Stützpunkt der Bundesmarine. Ich bin Anfang der 80er Jahre mal dort gewesen, weil ich einen Freund bei der Marine hatte. An den typischen Betonkais lagen vor allem Minenjagdboote und Minensuchboote, eines neben dem anderen. Sie waren gut erkennbar an der Kugel, die an der Spitze der Masten thronte. Ich vermute, da war das Radar drin. Heute sehen die Minenjagdboote anders aus, die Kugel ist weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ende der Bundesmarine an diesem Standort plante ein Investor dort das größte Ferienhausgebiet der Welt, den Port Olpenitz. Ein Plan, der letztlich am fehlenden Geld scheiterte. Immerhin sind etliche Ferienanlagen gebaut worden, es stehen aber auch Bauruinen in Olpenitz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe dort mit meinem Ultraweitwinkelobjektiv AstrHori 9 mm F2.8 APS-C fotografiert, einem Objektiv, das <a href="https://pyrolim.de/pyropro/astrhori-9-mm-f2-8-aps-c-ultraweitwinkelobjektiv-manuell-mein-neues-objektiv/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nichts für Feiglinge ist</a>. Bei neun Millimeter gibt es nur große Übersichten, und so gibt es aus Olpenitz nur ein wirklich gutes Foto. Das aber besticht meiner Meinung nach durch viel Wasser und weiten Himmel.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sy42EA"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55496687322_7cd0ac3e78_c.jpg" alt="Hafen von Olpenitz" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf Port Olpenitz mit den vielen Ferienhäusern im Hintergrund.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Sieseby</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.meerart.de/sieseby-ein-weisses-juwel-der-schlei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sieseby</a> gilt als weißes Juwel an der Schlei. Das hübsche Dorf besticht vor allem durch seine Reetdachhäuser, eines hübscher als das andere. Was auffällt, sind die Initialen G.A.S. an vielen der historischen Häuser. Die Buchstaben stehen für den Hamburger Kaufmann Gustav Anton Schäffer. Ihm gehörte das Dorf bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Sieseby verfügt über zwei sehr schöne Restaurants und Cafés, in denen sich eine Pause allemal lohnt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sykoyy"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55499879408_7af797c08d_c.jpg" alt="Gasthof in Sieseby" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Einer der beiden Gasthöfe in Sieseby.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sykJPQ"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55499947574_dd5c558b30_c.jpg" alt="Reetdachhaus in Sieseby" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Weiß gestrichen und mit Reet gedeckt: Haus in Sieseby.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Arnis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist die kleinste Stadt Deutschlands: Arnis an der Schlei hat gerade mal 260 Einwohner. Stadt ist der Ort, weil ihm <a href="https://geschichte-s-h.de/sh-von-a-bis-z/a/arnis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1934 offiziell das Stadtrecht verliehen wurde</a>. Von einer Seite ist Arnis nur über eine viel genutzte Fähre über die Schlei erreichbar. Das Städtchen besticht vor allem durch seine hübschen Häuser, an denen Stockrosen wachsen. Typisch für viele der Kapitänshäuser sind vorgebaute eckige Erker.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sy94UE"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55497670426_792b4c537d_c.jpg" alt="Häuser in Arnis" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Typischer eckiger Erker vor einem der Kapitänshäuser.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sy3Zmn"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55496679537_268d56b522_c.jpg" alt="Häuser in Arnis" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Vor vielen Häusern wachsen Stockrosen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sy94Uu"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55497670416_9aa9b61686_c.jpg" alt="Häuser in Arnis" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Hübscher Hauseingang in Arnis.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Eckernförde</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es war nicht mein erster Besuch in Eckernförde. Ich habe die Stadt bereits vor eineinhalb Jahren besucht und <a href="https://pyrolim.de/pyropro/eckernfoerde-streifzug-durch-eine-kleine-stadt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">darüber geschrieben</a>. Jetzt war ich noch einmal da, und es hat mir gut gefallen. Aber etwas war anders. Auf dem Kai im Hafen liegt jetzt ein Wrack, geschützt von einem Bauzaun. Das Schiff, ein <a href="https://www.nordische-esskultur.de/eckernfoerde-der-letzte-kriegsfischkutter-verschwindet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ehemaliger Kriegsschiffkutter</a>, später ein Restaurantschiff, ist Ende Mai 2026 gesunken. Wenige Tage später wurde es <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/kiel_neumuenster_ploen_rendsburg-eckernfoerde/eckernfoerde-altes-restaurantschiff-im-hafen-gesunken,restaurantschiff-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in einem Kraftakt aus dem Wasser geholt</a>. Jetzt liegt die Capella da. Wann sie wegkommt, scheint unklar zu sein.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2symPLn"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55500159305_1afe8263d2_c.jpg" alt="Wrack der Capella" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Das Wrack der Capella liegt auf dem Kai im Eckernförder Hafen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2syeLb7"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55498781442_7613ab4209_c.jpg" alt="Leuchtturm in Eckernförde" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Einer von zwei Leuchttürmen am Eckernförder Hafen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das war der Foto-Rückblick auf meine drei Wochen in Schönhagen in der Schleiregion. Und weil die ganze Zeit die Sonne vom Himmel gelacht hat, ist das Titelfoto dieses Berichts ein Sonnenstein an der Steilküste von Schönhagen. Aber auch wenn die Sonne nicht ununterbrochen scheint, lohnt sich ein Ausflug an die Schlei allemal.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/drei-wochen-an-der-schlei-die-schoensten-fotos/">Drei Wochen an der Schlei: Die schönsten Fotos</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Der versteckte Erdbeermond</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 16:46:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geknipst]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Erdbeermond hinter dem Häusern in unserem Dorf." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Angeblich sollte am Montag ein sogenannter Erdbeermond über Deutschland leuchten. Ich bin losgezogen, um ihn zu finden. Ein bisschen ist mir das gelungen. Alle paar Jahre oder Monate wird ein besonderer Mond angekündigt. Mal ist es der Blutmond, mal der Erdbeermond. Beide Male erscheint der Mond besonders groß und orange oder rot, wenn er am Horizont aufgeht. Ich habe im Juli 2018 versucht, den Blutmond zu fotografieren und bin kläglich gescheitert. Damals lag es an mangelnder Technik. Diesmal wollte ich es besser machen und den Erdbeermond ordentlich ins Bild bekommen. Es braucht einen bekannten Standort Nun nützt ein Mond allein gar nichts, wenn sich nicht verorten lässt, wo das Foto gemacht wurde. Ideal sind Bauwerke im Vordergrund. So wie bei diesem gelungenen Beispiel. Jedoch sollte der Erdbeermond dieses Mal Ende Juni zu sehen sein, und das hat einen entscheidenden Nachteil: Es ist lange hell. Ich bin viel früh losgefahren nach Bad Segeberg. Ich hatte mir den Erdbeermond so schön vorgestellt, wie er über dem Großen Segeberger See hängt oder hinter der Kirche in der Fußgängerzone. Doch zunächst war nichts zu sehen. Es gab eine wunderbare blaue Stunde unter wolkenlosem Himmel am See, aber weit und breit keinen Erdbeermond. Weil ich am nächsten Morgen früh aufstehen musste, habe ich meine Suche gegen 23 Uhr abgebrochen und bin nach Hause gefahren. Und schwups, da war er, rechts von mir über den Feldern. Aber es gab keinen Kirchturm, kein Schloss, keine Fußgängerzone, kein bekanntes Bauwerk weit und breit. Erdbeermond hing zwischen den Häusern Also abgebogen ins Dorf, in der Hoffnung, dass er hinter der Kirche von Pronstorf hängt. Da war er nicht, aber immerhin hinter den Siedlungshäusern. Da, wo ich auch schon den Blutmond gefunden hatte. Dank stabilem Stativ habe ich den Mond diesmal scharf ins Bild bekommen. Und auch meine neue Kamera hat sich bei ihrem ersten Test mit Nachtfotografie bewährt. Übrigens hätte ich den Erdbeermond am sehr frühen Morgen, kurz vor Sonnenaufgang, nochmal richtig schön sehen können. Aber da habe ich lieber geschlafen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/der-versteckte-erdbeermond/">Der versteckte Erdbeermond</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Erdbeermond hinter dem Häusern in unserem Dorf." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Angeblich sollte am Montag ein sogenannter Erdbeermond über Deutschland leuchten. Ich bin losgezogen, um ihn zu finden. Ein bisschen ist mir das gelungen.</p>



<span id="more-14738"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Alle paar Jahre oder Monate wird ein besonderer Mond angekündigt. Mal ist es der <a href="https://www.heise.de/hintergrund/Missing-Link-Die-Physik-hinter-dem-Blutmond-10633429.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blutmond</a>, mal der <a href="https://www.tagesschau.de/wissen/weltraum/erdbeermond-102.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erdbeermond</a>. Beide Male erscheint der Mond besonders groß und orange oder rot, wenn er am Horizont aufgeht. Ich habe im Juli 2018 versucht, den Blutmond zu fotografieren und <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/blutmond-erster-versuch-und-scheitern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bin kläglich gescheitert</a>. Damals lag es an mangelnder Technik. Diesmal wollte ich es besser machen und den Erdbeermond ordentlich ins Bild bekommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es braucht einen bekannten Standort</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun nützt ein Mond allein gar nichts, wenn sich nicht verorten lässt, wo das Foto gemacht wurde. Ideal sind Bauwerke im Vordergrund. So wie bei <a href="https://flic.kr/p/2oF9nmP" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem gelungenen Beispiel</a>. Jedoch sollte der Erdbeermond dieses Mal Ende Juni zu sehen sein, und das hat einen entscheidenden Nachteil: Es ist lange hell. Ich bin viel früh losgefahren nach Bad Segeberg. Ich hatte mir den Erdbeermond so schön vorgestellt, wie er über dem Großen Segeberger See hängt oder hinter der Kirche in der Fußgängerzone. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch  zunächst war nichts zu sehen. Es gab eine wunderbare blaue Stunde unter wolkenlosem Himmel am See, aber weit und breit keinen Erdbeermond. Weil ich am nächsten Morgen früh aufstehen musste, habe ich meine Suche gegen 23 Uhr abgebrochen und bin nach Hause gefahren. Und schwups, da war er, rechts von mir über den Feldern. Aber es gab keinen Kirchturm, kein Schloss, keine Fußgängerzone, kein bekanntes Bauwerk weit und breit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erdbeermond hing zwischen den Häusern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Also abgebogen ins Dorf, in der Hoffnung, dass er hinter der <a href="https://pyrolim.de/dorfspaziergang/dorfspaziergang-pronstorf-ein-schoener-ort-fuer-80-einwohner/" type="post" id="11968" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kirche von Pronstorf</a> hängt. Da war er nicht, aber immerhin hinter den Siedlungshäusern. Da, wo ich auch schon den Blutmond gefunden hatte. Dank <a href="https://pyrolim.de/pyropro/luebecker-untertrave-bei-nacht-knackscharf-dank-stativ/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">stabilem Stativ</a> habe ich den Mond diesmal scharf ins Bild bekommen. Und auch meine<a href="https://pyrolim.de/pyropro/canon-eos-r10-meine-neue-kamera/" type="post" id="14625" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> neue Kamera</a> hat sich bei ihrem ersten Test mit Nachtfotografie bewährt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2smqr3m"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55365065356_12a123bf99_c.jpg" alt="Erdbeermond im Dorf" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Der Erdbeermond hinter den Häusern im Dorf.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens hätte ich den Erdbeermond am sehr frühen Morgen, kurz vor Sonnenaufgang, nochmal richtig schön sehen können. Aber da habe ich lieber geschlafen.<br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/der-versteckte-erdbeermond/">Der versteckte Erdbeermond</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv manuell: mein neues Objektiv</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 09:35:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geknipst]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C auf einer Canon-Kamera." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Zugegeben, ich habe mich etwas vom Aussehen verleiten lassen: Ich besitze jetzt ein Ultraweitwinkelobjektiv von AstrHori. Das hat für mich so seine Tücken. Meine neue Kamera, die Canon EOS R10, ist mit einem eher mittelmäßigen Kit-Objektiv geliefert worden. Wie jeder Hobby- oder Profifotograf weiß, sind gute Objektive fast so wichtig, wenn nicht sogar wichtiger als die Kamera selbst. Also habe ich begonnen, meine Ausstattung mit Objektiven aufzustocken. An sich hatte ich mit einem Fisheye-Objektiv geliebäugelt, dann ist es aber ein Ultraweitwinkelobjektiv geworden. Ein manuelles. Das hat so seine Tücken, wie ich ziemlich schnell feststellen musste. Retro-Look hat mich verführt Aber erst einmal zum Aussehen des neuen Objektivs. Das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv sieht so schön aus. Sehr retro. Farbig. Die Beschriftung ist nicht nur in langweiligem Weiß gehalten. Und es fasst sich gut an. Das Objektiv ist aus Metall, wertig, aber nicht zu schwer. Ich bin jemand, der sich immer auch ein bisschen vom Aussehen und von der Haptik eines Gerätes beeindrucken lässt. Das alles sind natürlich Äußerlichkeiten. Die wichtigste Frage ist natürlich, wie das Fotografieren mit dem manuellen Ultraweitwinkelobjektiv funktioniert. Und da bin ich schnell an meine Grenzen gekommen. Die ersten Fotos waren allesamt unscharf. Meine Schuld. Genauer: die meiner Augen. Ich vermochte beim Blick durch den Sucher nicht zu sehen, ob ich gerade scharf gestellt hatte oder nicht. Ich auch der Blick aufs Kameradisplay half nicht wirklich weiter. Blindfisch ist halt Blindfisch. Das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C braucht ein wenig Übung Ich habe wenig Erfahrung mit manuellen Objektiven. Die eigne ich mir gerade an. Nach den gescheiterten Versuchen und etwas Nachdenken weiß ich jetzt mit dem AstrHori 9 mm F2.8 APS-C umzugehen. Für die richtige Schärfe hilft, sich das Objektiv genau anzugucken, die Entfernung zum Motiv abzuschätzen und sie manuell einzustellen. Blende 11 oder gar 16 führt zu einer größeren Tiefenschärfe, da ist die Gefahr der Unschärfe geringer. Und tatsächlich, die Ergebnisse sind jetzt gut. Ich bin zufrieden mit dem Objektiv und setze es ab und zu ein. Natürlich ist ein Ultraweitwinkelobjektiv wie das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C kein Immer-drauf-Objektiv. Aber wenn ich es brauche, ist es da, und ich habe viel Freude daran. Nächste Stufe Blendensterne Das Objektiv soll dank sieben Blendenlamellen auch Blendensterne erzeugen, das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Das steht jetzt für die nächste Zeit an. Ansonsten übe ich weiter, mit dem manuellen Fokus umzugehen, wenn es sich anbietet. Mein Fazit: Der Kauf hat sich gelohnt, und runde 200 Euro sind für ein solches Objektiv nicht zu teuer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/astrhori-9-mm-f2-8-aps-c-ultraweitwinkelobjektiv-manuell-mein-neues-objektiv/">AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv manuell: mein neues Objektiv</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C auf einer Canon-Kamera." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Objektiv1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Zugegeben, ich habe mich etwas vom Aussehen verleiten lassen: Ich besitze jetzt ein Ultraweitwinkelobjektiv von AstrHori. Das hat für mich so seine Tücken.</p>



<span id="more-14631"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Meine neue Kamera, die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/canon-eos-r10-meine-neue-kamera/" type="post" id="14625" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Canon EOS R10</a>, ist mit einem eher mittelmäßigen Kit-Objektiv geliefert worden. Wie jeder Hobby- oder Profifotograf weiß, sind gute Objektive fast so wichtig, wenn nicht sogar wichtiger als die Kamera selbst. Also habe ich begonnen, meine Ausstattung mit Objektiven aufzustocken. An sich hatte ich mit einem Fisheye-Objektiv geliebäugelt, dann ist es aber ein Ultraweitwinkelobjektiv geworden. Ein manuelles. Das hat so seine Tücken, wie ich ziemlich schnell feststellen musste.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Retro-Look hat mich verführt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber erst einmal zum Aussehen des neuen Objektivs. Das <a href="https://www.dkamera.de/news/neu-astrhori-mf-9mm-f28/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv</a> sieht so schön aus. Sehr retro. Farbig. Die Beschriftung ist nicht nur in langweiligem Weiß gehalten. Und es fasst sich gut an. Das Objektiv ist aus Metall, wertig, aber nicht zu schwer. Ich bin jemand, der sich immer auch ein bisschen vom Aussehen und von der Haptik eines Gerätes beeindrucken lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das alles sind natürlich Äußerlichkeiten. Die wichtigste Frage ist natürlich, wie das Fotografieren mit dem manuellen Ultraweitwinkelobjektiv funktioniert. Und da bin ich schnell an meine Grenzen gekommen. Die ersten Fotos waren allesamt unscharf. Meine Schuld. Genauer: die meiner Augen. Ich vermochte beim Blick durch den Sucher nicht zu sehen, ob ich gerade scharf gestellt hatte oder nicht. Ich auch der Blick aufs Kameradisplay half nicht wirklich weiter. Blindfisch ist halt Blindfisch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C braucht ein wenig Übung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe wenig Erfahrung mit manuellen Objektiven. Die eigne ich mir gerade an. Nach den gescheiterten Versuchen und etwas Nachdenken weiß ich jetzt mit dem AstrHori 9 mm F2.8 APS-C umzugehen. Für die richtige Schärfe hilft, sich das Objektiv genau anzugucken, die Entfernung zum Motiv abzuschätzen und sie manuell einzustellen. Blende 11 oder gar 16 führt zu einer größeren Tiefenschärfe, da ist die Gefahr der Unschärfe geringer.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2s8eqDS"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55215803372_52c6633568_c.jpg" alt="Lübecker Altstadtfassaden" width="800" height="364" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Lübecker Altstadtfassaden, fotografiert mit dem AstrHori 9 mm F2.8 APS-C.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und tatsächlich, die Ergebnisse sind jetzt gut. Ich bin zufrieden mit dem Objektiv und setze es ab und zu ein. Natürlich ist ein Ultraweitwinkelobjektiv wie das AstrHori 9 mm F2.8 APS-C kein Immer-drauf-Objektiv. Aber wenn ich es brauche, ist es da, und ich habe viel Freude daran.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nächste Stufe Blendensterne</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Objektiv soll dank sieben Blendenlamellen auch <a href="https://www.foto-erhardt.de/blog/so-fotografierst-du-funkelnde-blendensterne.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blendensterne erzeugen</a>, das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Das steht jetzt für die nächste Zeit an. Ansonsten übe ich weiter, mit dem manuellen Fokus umzugehen, wenn es sich anbietet. Mein Fazit: Der Kauf hat sich gelohnt, und runde 200 Euro sind für ein solches Objektiv nicht zu teuer. </p>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/astrhori-9-mm-f2-8-aps-c-ultraweitwinkelobjektiv-manuell-mein-neues-objektiv/">AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv manuell: mein neues Objektiv</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Canon EOS R10 &#8211; meine neue Kamera</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:45:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geknipst]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="749" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Canon EOS R10 ist klein und leicht, aber kann viel." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-150x140.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-768x719.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich brauche bald eine eigene Kamera. Also habe ich mich schlau gemacht und mir schließlich eine Canon EOS R10 gekauft. Ein erster Erfahrungsbericht. Ich gehe in wenigen Monaten in den Ruhestand. Das bedeutet auch, alle Arbeitsmittel meines Arbeitgebers zurückzugeben. Unter anderem die Kamera, eine Canon EOS D70 samt Objektiven. Und da ich natürlich auch in Zukunft viel fotografieren will, musste eine eigene Kamera her. Die sollte bestimmten Kriterien genügen. Auf jeden Fall sollte es wieder eine Canon sein. Ich fotografiere seit 1990 ununterbrochen mit Canon-Modellen, erst mit analogen, dann mit digitalen. Kleine und leichte Kamera bevorzugt Weitere Kriterien: ein spiegelloses Modell, das alles können sollte, was die große Canon-Spiegelreflexkamera kann. Mit den Vorteilen, die die Spiegellosen mit sich bringen, nämlich die geringere Größe und das geringere Gewicht. Die EOS D70 wiegt 1236 Gramm, die R10 nur 589 Gramm. Beides gewogen mit Objektiv und Tragegurt. Mit zunehmendem Alter ist es für mich immer wichtiger geworden, nicht so viel Gewicht mit mir herumschleppen zu müssen. Die Alternative Smartphone statt Kamera ist für mich aber keine Alternative. Die R10 ist nicht nur leichter, sondern auch deutlich kleiner. Sie sieht ein bisschen aus wie eine Kamera, die man nicht recht ernst nehmen kann. Das macht nichts. Ich bin raus aus dem Alter, bei dem das fotografische Handwerkszeug nach etwas aussehen muss. Das brauche ich für mein Ego nicht, anders als andere offenbar. Die EOS R10 bietet viele Möglichkeiten Meine neue Canon kann aber sehr viel. Alles, was die alte ebenfalls konnte. Hinzu kommen eine Reihe von Kreativprogrammen und spezielle Einstellungen. Unter anderem eine automatische Motiverkennung, ein Modus für besondere Szenen etwa Schwenken, Nahaufnahme oder eine Einstellung für Food sowie einen Kreativfilter für HDR, Miniatureffekt und manches mehr. Weil ich Spielereien mag, habe ich mich nach und nach durch die speziellen Funktionen gearbeitet, unter anderem eine Einstellung, bei der Kamera wie mit einem Fisheye fotografiert. Testgebiet war ein Parkhaus, das Ergebnis aber nicht richtig überzeugend. Da hat mir der Effekt bei einer Wendeltreppe in eben jenem Parkhaus viel besser gefallen. Und die EOS R10 kann Videos drehen, was ich aber nie nutze. Vorteil für mich, die ich an Canon gewöhnt bin: Ich konnte die neue Kamera ziemlich intuitiv sofort bedienen. Viele ist so, wie ich es gewohnt bin. Und der Rest geht schnell in Fleisch und Blut über. Eine Sache hat mich an der R10 allerdings sofort ungemein genervt. Die Tatsache, dass der Nutzer ein Passwort festlegen und es bei jedem Einschalten der Kamera und bei jedem Aufwecken aus dem Ruhemodus eingeben muss. Das ist jetzt offenbar Pflicht, um Netzwerkschnittstellen gegen Brute-Force-Angriffe zu schützen. So wird diese neue europäische Sicherheitsanforderung begründet. Nachdem ich mich etliche Male über das dauernde Abfragen des Kennworts geärgert habe, habe ich in den Tiefen des Menüs den Punkt gefunden, mit dem man die Funktion abschalten kann. Steht unter Kennwortverwaltung. Ein zweiter Akku muss sein Ein anderer Kritikpunkt ist die Akku-Laufzeit. Der Verkäufer hatte bereits darauf hingewiesen, dass die nicht allzu lang, weil der Akku recht klein ist. Das hat sich bei mir ziemlich schnell gezeigt, als ich Hirsche im Wildpark Malente fotografiert habe. Die Konsequenz ist, dass ich mir einen zweiten Akku zugelegt habe. Kostenpunkt fast 50 Euro. Da bin ich froh, dass beim Kauf der Kamera schon einer dabei war. Jetzt bin ich mit zwei Akkus auch für längere Touren mit meiner EOS R10 gerüstet. Alles in allem bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Canon selbst hat die Vor- und Nachteile einer DSLR gegenüber einer spiegellosen Kamera wie der R-Serie aufgelistet. Einen ausführlichen Testbericht gibt es bei digitalkamera.de. Bleibt noch die Frage nach dem Objektiv. Das mitgelieferte Kit ist nicht besonders wertig, aber sehr leicht. Und durchaus brauchbar, wenn auch kaum für höhere Ansprüche. Ich habe mir deshalb noch ein 75-300 von Canon und ein AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv* dazu gekauft. Das manuelle Weitwinkel-Objektiv sieht richtig gut aus, hat mir aber zunächst ein paar Probleme beim Scharfstellen bereitet. Aber dazu später hier auf dem Blog mehr zum Objektiv und zu meinen Problemen damit. Alles in allem bin ich mit meiner neuen Ausrüstung sehr zufrieden. Vor allem lässt sich die kleine und leichte Kamera auch ohne Fototasche problemlos überallhin mitnehmen. Jetzt bin ich nicht mehr aufs Handy angewiesen, wenn sich unterwegs ein gutes Motiv bietet. *Amazon-Link</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/canon-eos-r10-meine-neue-kamera/">Canon EOS R10 &#8211; meine neue Kamera</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="749" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Canon EOS R10 ist klein und leicht, aber kann viel." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-150x140.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-768x719.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Ich brauche bald eine eigene Kamera. Also habe ich mich schlau gemacht und mir schließlich eine Canon EOS R10 gekauft. Ein erster Erfahrungsbericht.</p>



<span id="more-14625"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gehe in <a href="https://pyrolim.de/pyropro/zurueck-in-die-kindheit/" type="post" id="14575" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wenigen Monaten in den Ruhestand</a>. Das bedeutet auch, alle Arbeitsmittel meines Arbeitgebers zurückzugeben. Unter anderem die Kamera, eine Canon EOS D70 samt Objektiven. Und da ich natürlich auch in Zukunft viel fotografieren will, musste eine eigene Kamera her. Die sollte bestimmten Kriterien genügen. Auf jeden Fall sollte es wieder eine Canon sein. Ich fotografiere seit 1990 ununterbrochen mit Canon-Modellen, erst mit analogen, dann mit digitalen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kleine und leichte Kamera bevorzugt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Kriterien: ein spiegelloses Modell, das alles können sollte, was die große Canon-Spiegelreflexkamera kann. Mit den Vorteilen, die die Spiegellosen mit sich bringen, nämlich die geringere Größe und das geringere Gewicht. Die EOS D70 wiegt 1236 Gramm, die R10 nur 589 Gramm. Beides gewogen mit Objektiv und Tragegurt. Mit zunehmendem Alter ist es für mich immer wichtiger geworden, nicht so viel Gewicht mit mir herumschleppen zu müssen. Die Alternative Smartphone statt Kamera ist für mich aber keine Alternative.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die R10 ist nicht nur leichter, sondern auch deutlich kleiner. Sie sieht ein bisschen aus wie eine Kamera, die man nicht recht ernst nehmen kann. Das macht nichts. Ich bin raus aus dem Alter, bei dem das fotografische Handwerkszeug nach etwas aussehen muss. Das brauche ich für mein Ego nicht, <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/fotografen-begegnung-mit-der-meiner-ist-laenger-als-deiner-fraktion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anders als andere offenbar</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die EOS R10 bietet viele Möglichkeiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine neue Canon kann aber sehr viel. Alles, was die alte ebenfalls konnte. Hinzu kommen eine Reihe von Kreativprogrammen und spezielle Einstellungen. Unter anderem eine automatische Motiverkennung, ein Modus für besondere Szenen etwa Schwenken, Nahaufnahme oder eine Einstellung für Food sowie einen Kreativfilter für HDR, Miniatureffekt und manches mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil ich Spielereien mag, habe ich mich nach und nach durch die speziellen Funktionen gearbeitet, unter anderem eine Einstellung, bei der Kamera wie mit einem Fisheye fotografiert. Testgebiet war ein Parkhaus, das Ergebnis aber nicht richtig überzeugend. Da hat mir der Effekt bei einer Wendeltreppe in eben jenem Parkhaus viel besser gefallen. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2s7hRUP"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55205157179_e6ccee4be4_c.jpg" alt="Wendeltreppe" width="800" height="618" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Wendeltreppe als Notausgang im Parkhaus, von unten fotografiert im Fisheye-Modus.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und die EOS R10 kann Videos drehen, was ich aber nie nutze. Vorteil für mich, die ich an Canon gewöhnt bin: Ich konnte die neue Kamera ziemlich intuitiv sofort bedienen. Viele ist so, wie ich es gewohnt bin. Und der Rest geht schnell in Fleisch und Blut über.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Sache hat mich an der R10 allerdings sofort ungemein genervt. Die Tatsache, dass <a href="https://www.photografix-magazin.de/canon-bringt-passwortschutz-fuer-eos-r-kameras/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der Nutzer ein Passwort festlegen </a>und es bei jedem Einschalten der Kamera und bei jedem Aufwecken aus dem Ruhemodus eingeben muss. Das ist jetzt offenbar Pflicht, um Netzwerkschnittstellen gegen Brute-Force-Angriffe zu schützen. So wird diese neue europäische Sicherheitsanforderung begründet. Nachdem ich mich etliche Male über das dauernde Abfragen des Kennworts geärgert habe, habe ich in den Tiefen des Menüs den Punkt gefunden, mit dem man die Funktion abschalten kann. Steht unter Kennwortverwaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein zweiter Akku muss sein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anderer Kritikpunkt ist die Akku-Laufzeit. Der Verkäufer hatte bereits darauf hingewiesen, dass die nicht allzu lang, weil der Akku recht klein ist. Das hat sich bei mir ziemlich schnell gezeigt, als <a href="https://pyrolim.de/pyropro/jaegersprache-von-lauscher-und-licht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ich Hirsche im Wildpark Malente fotografiert habe</a>. Die Konsequenz ist, dass ich mir einen zweiten Akku zugelegt habe. Kostenpunkt fast 50 Euro. Da bin ich froh, dass beim Kauf der Kamera schon einer dabei war. Jetzt bin ich mit zwei Akkus auch für längere Touren mit meiner EOS R10 gerüstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Canon selbst hat <a href="https://www.canon.de/get-inspired/tips-and-techniques/dslr-vs-mirrorless/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Vor- und Nachteile einer DSLR gegenüber einer spiegellosen Kamera wie der R-Serie aufgelistet</a>. Einen <a href="https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Canon_EOS_R10_im_Vergleichstest/13542.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ausführlichen Testbericht</a> gibt es bei digitalkamera.de. Bleibt noch die Frage nach dem Objektiv. Das mitgelieferte Kit ist nicht besonders wertig, aber sehr leicht. Und durchaus brauchbar, wenn auch kaum für höhere Ansprüche. Ich habe mir deshalb noch ein 75-300 von Canon und ein <a href="https://amzn.to/4sUqLax" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv</a>* dazu gekauft. Das manuelle Weitwinkel-Objektiv <a href="https://pyrolim.de/pyropro/astrhori-9-mm-f2-8-aps-c-ultraweitwinkelobjektiv-manuell-mein-neues-objektiv/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sieht richtig gut aus</a>, hat mir aber zunächst ein paar Probleme beim Scharfstellen bereitet. Aber dazu später hier auf dem Blog mehr zum Objektiv und zu meinen Problemen damit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem bin ich mit meiner neuen Ausrüstung sehr zufrieden. Vor allem lässt sich die kleine und leichte Kamera auch ohne Fototasche problemlos überallhin mitnehmen. Jetzt bin ich nicht mehr aufs Handy angewiesen, wenn sich unterwegs ein gutes Motiv bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>*Amazon-Link</em></p>
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		<title>Endlich Sonne: Eiszapfen unterm alten Steg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 17:11:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eiszapfen unter einem alten Steg in Travemünde" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich habe lange drauf gewartet, heute schien endlich die Sonne. Also bin ich wieder losgefahren, Eiszapfen suchen. In Travemünde hängen sie unter einem alten Steg. So großartig wie in Scharbeutz oder Haffkrug sind die Eisvorhänge und Eiszapfen in Travemünde nicht. Aber immerhin gab es diesmal keinen Seenebel, keinen Nebel, sondern blauen Himmel, von dem die Wintersonne strahlte. Viele Leute waren unterwegs, um das kalte, aber schöne Winterwetter zu genießen. Und sogar die TRelche sind wieder da. Diesmal strahlte ihr goldene &#8222;Fell&#8220; in der Sonne. Der Weg zu den Eiszapfen ist lang. Ich vermutete sie unter einem alten Steg, der vom Strand aus auf die Ostsee hinaus führt. Zwischen Promenade und Steg liegt viel Strand, der von Schnee bedeckt ist. Lediglich der Turm der DLRG setzt einen Farbtupfer. Und dann sind die da, die Eiszapfen. Sie hängen unter den Querbalken des Stegs. Die längsten sind geschätzt so lang wie ein Unterarm, aber recht dünn. Die unter den ersten Balken sind vom Strand aus zu erreichen, wenn man mit Gummistiefeln ein bisschen ins Wasser geht. Viele Kinder waren mit Eifer dabei, sich Eiszapfen abzubrechen. Die nächsten in der Reihe waren dann nicht mehr erreichbar. Wer will schon bei minus drei Grad und ein Grad Wassertemperatur kalte und nasse Füße bekommen? So habe ich also doch noch meine Eiszapfen vor die Linse gekriegt. Das Wetter soll frostig bleiben, vielleicht ergibt sich noch einmal die Gelegenheit, Winter an der Ostsee zu fotografieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/erlebt/endlich-sonne-eiszapfen-unterm-alten-steg/">Endlich Sonne: Eiszapfen unterm alten Steg</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eiszapfen unter einem alten Steg in Travemünde" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe lange drauf gewartet, heute schien endlich die Sonne. Also bin ich wieder losgefahren, Eiszapfen suchen. In Travemünde hängen sie unter einem alten Steg.</p>



<span id="more-14568"></span>



<p class="wp-block-paragraph">So großartig wie in Scharbeutz oder Haffkrug sind die Eisvorhänge und Eiszapfen in <a href="https://www.luebeck.de/de/travemuende/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Travemünde</a> nicht. Aber immerhin gab es <a href="https://pyrolim.de/pyropro/alle-jubeljahre-mal-eis-auf-der-ostsee/" type="post" id="14551" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesmal keinen Seenebel, keinen Nebel</a>, sondern blauen Himmel, von dem die Wintersonne strahlte. Viele Leute waren unterwegs, um das kalte, aber schöne Winterwetter zu genießen. Und sogar die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/ausflug-zu-den-trelchen/" type="post" id="9361" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TRelche</a> sind wieder da. Diesmal strahlte ihr goldene &#8222;Fell&#8220; in der Sonne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg zu den Eiszapfen ist lang. Ich vermutete sie unter einem alten Steg, der vom Strand aus auf die Ostsee hinaus führt. Zwischen Promenade und Steg liegt viel Strand, der von Schnee bedeckt ist. Lediglich der Turm der DLRG setzt einen Farbtupfer.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2rWKABn"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55097208771_094a215dfb_c.jpg" alt="Spaziergang zum Wasser" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Wer den Weg übern Strand auf sich nimmt, erreicht den alten Steg.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann sind die da, die Eiszapfen. Sie hängen unter den Querbalken des Stegs. Die längsten sind geschätzt so lang wie ein Unterarm, aber recht dünn. Die unter den ersten Balken sind vom Strand aus zu erreichen, wenn man mit Gummistiefeln ein bisschen ins Wasser geht. Viele Kinder waren mit Eifer dabei, sich Eiszapfen abzubrechen. Die nächsten in der Reihe waren dann nicht mehr erreichbar. Wer will schon bei minus drei Grad und ein Grad Wassertemperatur kalte und nasse Füße bekommen?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2rWKABx"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55097208781_2bfe4f7509_c.jpg" alt="Eiszapfen unter dem alten Steg" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Unerreichbar: Die Eiszapfen in den hinteren Reihen des Stegs.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">So habe ich also doch noch meine Eiszapfen vor die Linse gekriegt. Das Wetter soll frostig bleiben, vielleicht ergibt sich noch einmal die Gelegenheit, Winter an der Ostsee zu fotografieren. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/erlebt/endlich-sonne-eiszapfen-unterm-alten-steg/">Endlich Sonne: Eiszapfen unterm alten Steg</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Alle Jubeljahre mal: Eis auf der Ostsee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 17:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Ostseeeis.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eis auf der Ostsee vor der Seebrücke Haffkrug" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Ostseeeis.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Ostseeeis-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Ostseeeis-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Der harte Winter beschert uns ein Phänomen, das selten auftritt. Eis bedeckt die Ostsee. Zeit zum Fotografieren, doch das Wetter spielte heute nicht mit. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wegen meiner Krankheit wieder so fit war, dass ich heute an die Ostsee fahren konnte. Dort lockt gerade das Winterphänomen, das es nur alle paar Jahre gibt: Eis. Dickes Eis. Genug Eis für großartige Fotos. Zuletzt gab es die im März 2028. Da habe ich großartige Fotos machen können. Mittlerweile sind die Seebrücken, die ich damals fotografiert habe, alle durch neue ersetzt worden. Die sind nicht ganz so anfällig für riesige Eiszapfen wie die alten. Außerdem war heute das Wetter alles andere als gut für Fotos. Nebel und Seenebel verhüllten vieles. Die Ostsee ist zugefroren. Und es waren Massen an Menschen unterwegs, um das Eis zu bestaunen und darauf hinaus aufs Meer zu gehen. Vor allem in Scharbeutz war viel los. Füße aus Eis unter der Seebrücke Zuerst habe ich aber die Seebrücke in Haffkrug angesteuert. Die hat gerade dicke Eisfüße. Die gebogene Form der Brücke ermöglicht es, von oben zumindest einen Teil davon zu fotografieren. Der Zugang zum Anleger für Fahrgastschiffe war leider gesperrt, von dort wäre der Blick auf die vereiste Unterkonstruktion sicher sehr gut gewesen. So gab es nur einen eingeschränkten Blick darauf. Das diesige und neblige Wetter tat sein übriges, um die Fotos eher farblos wirken zu lassen. Das Titelbild zeigt eine unbearbeitete, recht trübe Version. Was also bleibt dem beherzten Digitalfotografen? Die Bilder ein bisschen pimpen. Ich habe sie erst in Lightroom bearbeitet und dann das von den vereisten Steinen vor der Haffkruger Seebrücke in Color Projects 6 professionell verbessern lassen. Ein laut Werbung &#8222;Kreativ-Booster&#8220;, den ich mir vor einigen Jahren mal geleistet habe, als er als Sonderangebot zu haben war. Warten auf besseres Wetter So richtig glücklich bin ich mit allen Fotos aber nicht. Der Nebel war einfach zu dicht, alles zu trüb. Und ich habe es nicht gewagt, hinaus aufs Eis zu gehen, um näher an die überfrorenen Teile der Brücke zu kommen. Da war ich vor etlichen Jahren deutlich mutiger. Damals habe ich mich auf den vereisten Bootsanleger eine Seebrücke gewagt, ein freundlicher Spaziergänger hat mich dort fotografiert. Ich weiß nicht mehr genau, wann das war. Es waren jedenfalls sehr, sehr kalt. In der kommenden Woche soll es wieder kälter werden. Ich hoffe, dass uns das nächste Hochdruckgebiet etwas Sonne beschert. Dann mache ich mich noch einmal auf an die vereiste Ostsee.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/alle-jubeljahre-mal-eis-auf-der-ostsee/">Alle Jubeljahre mal: Eis auf der Ostsee</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Ostseeeis.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eis auf der Ostsee vor der Seebrücke Haffkrug" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Ostseeeis.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Ostseeeis-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Ostseeeis-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Der harte Winter beschert uns ein Phänomen, das selten auftritt. Eis bedeckt die Ostsee. Zeit zum Fotografieren, doch das Wetter spielte heute nicht mit.</p>



<span id="more-14551"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Es hat eine Weile gedauert, bis ich wegen meiner Krankheit wieder so fit war, dass ich heute an die Ostsee fahren konnte. Dort lockt gerade das Winterphänomen, das es nur alle paar Jahre gibt: Eis. Dickes Eis. Genug Eis für großartige Fotos. Zuletzt gab es die im März 2028. Da habe ich <a href="https://pyrolim.de/pyropro/fotoausflug-an-die-eiskueste/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">großartige Fotos machen können</a>. Mittlerweile sind die Seebrücken, die ich damals fotografiert habe, alle durch neue ersetzt worden. Die sind nicht ganz so anfällig für riesige Eiszapfen wie die alten. Außerdem war heute das Wetter alles andere als gut für Fotos. Nebel und Seenebel verhüllten vieles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ostsee ist zugefroren. Und es waren Massen an Menschen unterwegs, um das Eis zu bestaunen und darauf hinaus aufs Meer zu gehen. Vor allem in Scharbeutz war viel los.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2rVvZ3F"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55083236183_a64498f74d_c.jpg" alt="Gefrorene Ostsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Viele Menschen nutzten heute die Gelegenheit, aufs Eis zu gehen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Füße aus Eis unter der Seebrücke</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst habe ich aber die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/seebruecken-bei-nacht-fotografiert/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Seebrücke in Haffkrug</a> angesteuert. Die hat gerade dicke Eisfüße. Die <a href="https://www.luebecker-bucht-ostsee.de/seebruecke-haffkrug" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gebogene Form</a> der Brücke ermöglicht es, von oben zumindest einen Teil davon zu fotografieren. Der Zugang zum Anleger für Fahrgastschiffe war leider gesperrt, von dort wäre der Blick auf die vereiste Unterkonstruktion sicher sehr gut gewesen. So gab es nur einen eingeschränkten Blick darauf. Das diesige und neblige Wetter tat sein übriges, um die Fotos eher farblos wirken zu lassen. Das Titelbild zeigt eine unbearbeitete, recht trübe Version.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2rVqm9j"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55082136482_b0aaf93196_c.jpg" alt="Gefrorene Ostsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Der Brückenkopf der Seebrücke Haffkrug mit vereisten Füßen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Was also bleibt dem beherzten Digitalfotografen? Die Bilder ein bisschen pimpen. Ich habe sie erst in Lightroom bearbeitet und dann das von den vereisten Steinen vor der Haffkruger Seebrücke in <a href="https://www.franzis.de/fotografie/oldies-kompilationen/color-projects-professional-download?srsltid=AfmBOoonTBzXIC_38hi9xQypUv1H46v2glduvw1NvIA2dLE-o_q7lTl7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Color Projects 6 professionell</a> verbessern lassen. Ein laut Werbung &#8222;Kreativ-Booster&#8220;, den ich mir vor einigen Jahren mal geleistet habe, als er als Sonderangebot zu haben war. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2rVwQ3b"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55083400990_0f7fc9aa7f_c.jpg" alt="Gefrorene Ostsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Die mehrfach bearbeiteten Steine vor der Seebrücke Haffkrug.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Warten auf besseres Wetter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">So richtig glücklich bin ich mit allen Fotos aber nicht. Der Nebel war einfach zu dicht, alles zu trüb. Und ich habe es nicht gewagt, hinaus aufs Eis zu gehen, um näher an die überfrorenen Teile der Brücke zu kommen. Da war ich vor etlichen Jahren deutlich mutiger. Damals habe ich mich auf den vereisten Bootsanleger eine Seebrücke gewagt, ein freundlicher Spaziergänger hat mich dort fotografiert. Ich weiß nicht mehr genau, wann das war. Es waren jedenfalls sehr, sehr kalt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="644" height="442" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/eisii-1.jpg" alt="Mutig auf dem Eis, das den Bootsanleger überzogen hatte." class="wp-image-14554" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/eisii-1.jpg 644w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/eisii-1-150x103.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 644px) 100vw, 644px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mutig auf dem Eis, das den Bootsanleger überzogen hatte.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der kommenden Woche soll es wieder kälter werden. Ich hoffe, dass uns das nächste Hochdruckgebiet etwas Sonne beschert. Dann mache ich mich noch einmal auf an die vereiste Ostsee.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/alle-jubeljahre-mal-eis-auf-der-ostsee/">Alle Jubeljahre mal: Eis auf der Ostsee</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Silvester-Feuerwerk auf dem Dorf fotografiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2026 08:56:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geknipst]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="504" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Silvester-Feuerwerk an der Kirche in Gnissau" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau-150x95.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau-768x484.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich bin mal wieder losgezogen, Silvester-Feuerwerk fotografieren. Da ich nicht so weit fahren wollte, habe ich die Kirche im nächsten Dorf als Standort gewählt. Kein einfaches Unterfangen. Die Tipps für gute Feuerwerk-Fotos habe ich zum Jahreswechsel 2023/24 in Lübeck mit Erfolg angewandt. Ich war mir sicher, auf dem Dorf funktioniert das genauso. Falsch gedacht. Als Standort hatte ich mir die Katharinenkirche in Gnissau ausgesucht. Markanter Bau plus Feuerwerk, das müsste doch funktionieren. Hat es leider nur sehr eingeschränkt. Mit der empfohlenen Asa-Zahl von 100 gab es trotz langer Belichtungszeit auf den Fotos so gut wie nichts zu sehen. Einfach zu wenig Restlicht. Die Straßenlaternen waren längst ausgestellt, und die Böllerdichte war viel zu gering, um genug Licht in die Kamera zu geben. Das war damals in Lübeck ganz anders. Großstadt versus Dorf halt. Zu wenig Silvester-Feuerwerk auf dem Dorf Nach einiger Zeit drehten die Bewohner von Gnissau dann doch noch etwas auf, sodass mindestens einige Fotos ganz gut geworden sind. Etwas nachbearbeitet, und schon hat mich das Ergebnis einigermaßen zufrieden gestellt. Hinzu kam allerdings noch dichter Regen, was die Sache nicht einfacher machte. Ich habe immer mit der einen Hand den Auslöser gedrückt und mit der anderen den Schirm gehalten. Nach der Rückkehr musste ich das Stativ ausgefahren zum Trocknen stehen lassen. Das in meinen Augen beste Foto aus der Nacht, das Titelbild dieses Posts, ist mit Blende 19 bei 1200 Asa und einer Belichtungszeit von 26 Sekunden entstanden. Bisschen viel Rauschen drin für meinen Geschmack, aber das ließ sich nicht ändern. Und die Feuchtigkeit in der Luft hat es auch nicht besser gemacht. Immerhin ist die Fassade der Kirche gut zu erkennen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/silvester-feuerwerk-auf-dem-dorf-fotografiert/">Silvester-Feuerwerk auf dem Dorf fotografiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="504" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Silvester-Feuerwerk an der Kirche in Gnissau" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau-150x95.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau-768x484.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin mal wieder losgezogen, Silvester-Feuerwerk fotografieren. Da ich nicht so weit fahren wollte, habe ich die Kirche im nächsten Dorf als Standort gewählt. Kein einfaches Unterfangen.</p>



<span id="more-14527"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tipps für gute Feuerwerk-Fotos habe ich zum Jahreswechsel 2023/24 in Lübeck <a href="https://pyrolim.de/pyropro/feuerwerk-fotografieren-gelungener-versuch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit Erfolg angewandt</a>. Ich war mir sicher, auf dem Dorf funktioniert das genauso. Falsch gedacht. Als Standort hatte ich mir die Katharinenkirche in <a href="http://www.kramernet.de/gnissau.de/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gnissau</a> ausgesucht. Markanter Bau plus Feuerwerk, das müsste doch funktionieren. Hat es leider nur sehr eingeschränkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der empfohlenen Asa-Zahl von 100 gab es trotz langer Belichtungszeit auf den Fotos so gut wie nichts zu sehen. Einfach zu wenig Restlicht. Die Straßenlaternen waren längst ausgestellt, und die Böllerdichte war viel zu gering, um genug Licht in die Kamera zu geben. Das war damals in Lübeck ganz anders. Großstadt versus Dorf halt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu wenig Silvester-Feuerwerk auf dem Dorf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einiger Zeit drehten die Bewohner von Gnissau dann doch noch etwas auf, sodass mindestens einige Fotos ganz gut geworden sind. Etwas nachbearbeitet, und schon hat mich das Ergebnis einigermaßen zufrieden gestellt. Hinzu kam allerdings noch dichter Regen, was die Sache nicht einfacher machte. Ich habe immer mit der einen Hand den Auslöser gedrückt und mit der anderen den Schirm gehalten. Nach der Rückkehr musste ich das Stativ ausgefahren zum Trocknen stehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das in meinen Augen beste Foto aus der Nacht, das Titelbild dieses Posts, ist mit Blende 19 bei 1200 Asa und einer Belichtungszeit von 26 Sekunden entstanden. Bisschen viel Rauschen drin für meinen Geschmack, aber das ließ sich nicht ändern. Und die Feuchtigkeit in der Luft hat es auch nicht besser gemacht. Immerhin ist die Fassade der Kirche gut zu erkennen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/silvester-feuerwerk-auf-dem-dorf-fotografiert/">Silvester-Feuerwerk auf dem Dorf fotografiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Menschen im Tschad: Eine Fotoausstellung von Walter Zürcher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2025 17:13:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="531" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadtitel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Zwei Frauen im Tschad, fotografiert von Walter Zürcher" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadtitel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadtitel-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadtitel-768x510.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Walter Zürcher ist 2010 in den Tschad gereist und hat dort fotografiert. Eine durchaus gefährliche Angelegenheit. Die Fotos sind jetzt im Stadtmuseum Schleswig ausgestellt und demnächst in Kiel zu sehen. Walter Zürcher ist ein ambitionierter Hobbyfotograf mit einer Vorliebe für Architektur, klare Linien und eine minimalistische Bildsprache. Der Schweizer, der vor vier Jahren nach Schleswig-Holstein ausgewandert ist, ist Mitglied im Fotoclub Schleswig. Der zeigt gerade Fotos von Walter Zürcher, die nichts, aber auch gar nichts mit Architektur und Minimalismus zu tun haben. Und die beeindruckend und anrührend sind. Zürcher ist 2010 mit zwei Kameras im Gepäck in den Tschad gereist, wohin er familiäre Verbindungen in die Hilfsorganisation Assemblées Chretiennes au Tchad (ACT) hat. Zunächst konnte er die Kameras nicht benutzen. &#8222;In N&#8217;Djaména ist fotografieren nicht erlaubt, da wirst du gekillt. Es wimmelt von Geheimpolizei&#8220;, berichtet Zürcher. Der Tschad ist bis heute eine Diktatur. Anders in Koyom, einem Dorf 300 Kilometer südlich der Hauptstadt. Dort kamen die Kameras zum Einsatz. Das Leben im Tschad in Bildern festgehalten In Koyom erlaubten die Stammesführer der Halbnomaden Walter Zürcher das Fotografieren. Auch wenn die Erwachsenen nicht abgelichtet werden wollten, so wollten es doch die Kinder. Und am Ende waren auch Frauen und Männer auf den Fotos, die Zürcher in der Ausstellung zeigt. Es ist ihm gelungen, das alltägliche Leben der Menschen, ihre Armut, aber auch ihr Improvisationsgeschick und die Art, wie sie ihr hartes Leben meistern, einzufangen. Er zeigt mit seinen Fotos zudem eindrücklich, wie ungerecht die Gesellschaft im Tschad ist. Frauen schleppen schwere Lasten, holen Wasser, kümmern sich um Kinder und Kranke. Männer lassen sich auf der Ladefläche eines Pickups an ihr Ziel fahren, während ihre schwer bepackten Frauen zu Fuß hinterhergehen. &#8222;Ich habe fast nur arbeitende Frauen gesehen&#8220;, berichtet Zürcher. Besonders angerührt hat den Fotografen das Leben der Kinder. Wie sie ohne Hefte, ohne Stifte, in der Schule sitzen. &#8222;Die durchschnittliche Schuldauer sind zweieinhalb Jahre. Nur 22 Prozent der Kinder haben einen Schulabschluss.&#8220; Walter Zürcher fotografierte im Buschkrankenhaus Ein weiterer Schwerpunkt seiner Fotografie im Tschad lag auf dem örtlichen Krankenhaus, dem Buschspital von Koyom. Dort werden Patienten mit teils sehr primitiven Mitteln behandelt. Ein Arzt kam 2010 auf 135.000 Menschen. Zürcher: &#8222;Ich war der erste und angeblich der letzte Fotograf, der im Hospital fotografieren durfte.&#8220; Drei Operationen hat er dokumentiert. Dabei achtete der darauf, die Würde der Patienten nicht zu verletzen. Sie sind nicht erkennbar. Auf einem eindrucksvollen Foto sind es die Füße der Operateure und Pfleger unter dem OP-Tisch, die mehr sagen als jedes Detailfoto eines medizinischen Vorgangs. Ich habe auch einmal in einem afrikanischen Krankenhaus fotografiert, das ist sehr eindrucksvoll. 55 Fotos hat Walter Zürcher für seine Ausstellung im Stadtmuseum in Schleswig, organisiert vom Fotoclub Schleswig, ausgewählt. Sie sind auf zwei Stockwerken zu sehen und thematisch angeordnet. Die Ausstellung ist bis 7. September dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Führungen gibt es am Samstag, 2. August 2025, am Donnerstag, 14. August 2025 sowie am Dienstag, 26. August, jeweils um 14 Uhr. Vom 11. September bis 11. Dezember sind die Fotos aus dem Tschad im Bürgerhaus Mettenhof-Kiel zu sehen. Es ist eine Schau der Pixelschubser Kiel. Das Stadtmuseum Schleswig steht übrigens ein wenig im Schatten des anderen großen Museums der Stadt: Schloss Gottorf. Dabei muss sich das kleinere Stadtmuseum gar nicht verstecken. Neben der Tschad-Ausstellung läuft dort gerade noch eine faszinierende Fotoausstellung mit Bildern des Unterwasserfotografen Henley Spiers.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="531" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadtitel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Zwei Frauen im Tschad, fotografiert von Walter Zürcher" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadtitel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadtitel-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadtitel-768x510.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Walter Zürcher ist 2010 in den Tschad gereist und hat dort fotografiert. Eine durchaus gefährliche Angelegenheit. Die Fotos sind jetzt im Stadtmuseum Schleswig ausgestellt und demnächst in Kiel zu sehen.</p>



<span id="more-14240"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Walter Zürcher ist ein <a href="https://www.fotocommunity.de/fotograf/walterzuercher/2579462" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ambitionierter Hobbyfotograf</a> mit einer Vorliebe für Architektur, klare Linien und eine minimalistische Bildsprache. Der Schweizer, der vor vier Jahren nach Schleswig-Holstein ausgewandert ist, ist Mitglied im <a href="https://www.fotoclub-schleswig.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fotoclub Schleswig</a>. Der zeigt gerade Fotos von Walter Zürcher, die nichts, aber auch gar nichts mit Architektur und Minimalismus zu tun haben. Und die beeindruckend und anrührend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zürcher ist 2010 mit zwei Kameras im Gepäck in den Tschad gereist, wohin er familiäre Verbindungen in die Hilfsorganisation Assemblées Chretiennes au Tchad (ACT) hat. Zunächst konnte er die Kameras nicht benutzen. &#8222;In N&#8217;Djaména ist fotografieren nicht erlaubt, da wirst du gekillt. Es wimmelt von Geheimpolizei&#8220;, berichtet Zürcher. Der Tschad ist bis heute <a href="https://www.bpb.de/themen/kriege-konflikte/dossier-kriege-konflikte/176525/tschad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">eine Diktatur</a>. Anders in Koyom, einem Dorf 300 Kilometer südlich der Hauptstadt. Dort kamen die Kameras zum Einsatz.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="431" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Walti1-klein.jpg" alt="Walter Zürcher mit seiner Kamera im Tschad. " class="wp-image-14247" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Walti1-klein.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Walti1-klein-150x81.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Walti1-klein-768x414.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Walter Zürcher mit seiner Kamera im Tschad.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Leben im Tschad in Bildern festgehalten </h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Koyom erlaubten die Stammesführer der Halbnomaden Walter Zürcher das Fotografieren. Auch wenn die Erwachsenen nicht abgelichtet werden wollten, so wollten es doch die Kinder. Und am Ende waren auch Frauen und Männer auf den Fotos, die Zürcher in der Ausstellung zeigt. Es ist ihm gelungen, das alltägliche Leben der Menschen, ihre Armut, aber auch ihr Improvisationsgeschick und die Art, wie sie ihr hartes Leben meistern, einzufangen. Er zeigt mit seinen Fotos zudem eindrücklich, wie ungerecht die Gesellschaft im Tschad ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frauen schleppen schwere Lasten, holen Wasser, kümmern sich um Kinder und Kranke. Männer lassen sich auf der Ladefläche eines Pickups an ihr Ziel fahren, während ihre schwer bepackten Frauen zu Fuß hinterhergehen. &#8222;Ich habe fast nur arbeitende Frauen gesehen&#8220;, berichtet Zürcher. Besonders angerührt hat den Fotografen das Leben der Kinder. Wie sie ohne Hefte, ohne Stifte, in der Schule sitzen. &#8222;Die durchschnittliche Schuldauer sind zweieinhalb Jahre. Nur 22 Prozent der Kinder haben einen Schulabschluss.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="531" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadklasse.jpg" alt="Unterricht im Tschad, fotografiert von Walter Zürcher. " class="wp-image-14248" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadklasse.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadklasse-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadklasse-768x510.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Unterricht im Tschad, fotografiert von Walter Zürcher.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Walter Zürcher fotografierte im Buschkrankenhaus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt seiner Fotografie im Tschad lag auf dem örtlichen Krankenhaus, dem <a href="https://www.kantonsspitalbaden.ch/wissen/koyom-buschspital-im-suedlichen-tschad" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Buschspital von Koyom</a>. Dort werden Patienten mit teils sehr primitiven Mitteln behandelt. Ein Arzt kam 2010 auf 135.000 Menschen. Zürcher: &#8222;Ich war der erste und angeblich der letzte Fotograf, der im Hospital fotografieren durfte.&#8220; Drei Operationen hat er dokumentiert. Dabei achtete der darauf, die Würde der Patienten nicht zu verletzen. Sie sind nicht erkennbar. Auf einem eindrucksvollen Foto sind es die Füße der Operateure und Pfleger unter dem OP-Tisch, die mehr sagen als jedes Detailfoto eines medizinischen Vorgangs. Ich habe <a href="https://pyrolim.de/pyropro/die-wiederkehr-des-augenlichtes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auch einmal in einem afrikanischen Krankenhaus fotografiert</a>, das ist sehr eindrucksvoll.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="540" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadwalter.jpg" alt="Walter Zürcher in der Schleswiger Ausstellung. Auf dem Foto am Eingang ist Laborant Timothé vom Buschspital Koyom an seinem Arbeitsplatz zu sehen." class="wp-image-14250" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadwalter.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadwalter-150x101.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/tschadwalter-768x518.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Walter Zürcher in der Schleswiger Ausstellung. Auf dem Foto am Eingang ist Laborant Timothé vom Buschspital Koyom an seinem Arbeitsplatz zu sehen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">55 Fotos hat Walter Zürcher für seine Ausstellung im <a href="https://www.stadtmuseum-schleswig.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stadtmuseum in Schleswig</a>, organisiert vom Fotoclub Schleswig, ausgewählt. Sie sind auf zwei Stockwerken zu sehen und thematisch angeordnet. Die Ausstellung ist bis 7. September dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Führungen gibt es am Samstag, 2. August 2025, am Donnerstag, 14. August 2025 sowie am Dienstag, 26. August, jeweils um 14 Uhr. Vom 11. September bis 11. Dezember sind die Fotos aus dem Tschad im Bürgerhaus Mettenhof-Kiel zu sehen. Es ist eine Schau der <a href="https://www.kieler-pixelschubser.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pixelschubser Kiel</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Stadtmuseum Schleswig steht übrigens ein wenig im Schatten des anderen großen Museums der Stadt: <a href="https://pyrolim.de/pyropro/gottorf-ein-museum-voller-geschichte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schloss Gottorf</a>. Dabei muss sich das kleinere Stadtmuseum gar nicht verstecken. Neben der Tschad-Ausstellung läuft dort gerade noch eine faszinierende Fotoausstellung mit <a href="https://www.stadtmuseum-schleswig.de/aktuell/jahresprogramm/434-life-underwater-fotografien-von-henley-spiers" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildern des Unterwasserfotografen Henley Spiers</a>.</p>
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		<title>Festival: Wenn du die einzige bist, die nicht fotografieren darf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jul 2025 17:31:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Festival.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Beim Festival üblich: Alle Filmen oder fotografieren, was das Zeug hält." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Festival.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Festival-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Festival-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Provokante Überschrift, aber so war es auf einem Festival, das ich gerade beruflich besuchen musste. In der Hausordnung stand: keine professionellen Foto- und Filmaufnahmen. Fast am Ende meiner journalistischen Karriere hat es mich doch noch erwischt: Im Auftrag der Redaktion musste ich von einem Schlager-Festival berichten. Nicht meine Musik, ganz und gar nicht. Nicht meine Welt. Aber ich bin Lohnschreiberin. Also machte ich mich auf zu Heile-Welt-Musik Open-Air. Natürlich nicht kostenlos. Am Eingang stand Security, durchsuchte Taschen nach Trinkflaschen (verboten) und kontrollierte die Eintrittskarten. Und am Eingang hing dann auch die Hausordnung. Viele Verbote beim Open-Air-Festival Da waren sie, all die Verbote. Keine Flaschen und Getränke (die Buden auf dem Festivalgelände wollen ja etwas verkaufen), keine Hunde (alles andere wäre auch Tierquälerei bei der Lautstärke), keine Kinderwagen (Kindeswohl!), keine Schirme, kein Cannabiskonsum, keine Klappstühle und noch viele andere Festival-Regeln. Und eben &#8222;keine professionellen Foto- oder Filmaufnahmen&#8220;. Für unsere Berichterstattung gab es für den Fotografen drei Lieder Fotozeit direkt vor der Bühne. Das ist okay und üblich. Aber, und da wird es ein bisschen seltsam, allen Berichterstattern war es untersagt, aus dem Publikum heraus und vom Publikum Fotos zu machen, selbst mit dem Einverständnis der Festival-Besucher. Gut, das kann ich zur Not gerade noch verstehen. Aber was geschah dann? Kaum war die erste Sängerin auf der Bühne, rissen alle um mich herum das Handy aus der Tasche und begann zu filmen und zu fotografieren. Hemmungslos und endlos. Ich möchte nicht wissen, wie oft diese Videos und Bilder anschließend gepostet und weiterverbreitet wurden. Aber diejenigen, die dort filmten und fotografierten, waren eben keine Profis. Die durften das. Ich nicht. Die Handyfotografie ist nicht einzudämmen Ich kann mir schon vorstellen, warum niemand versucht, das wilde Fotografieren und Filmen zu unterbinden. Von den 2000 Leuten vor der Bühne &#8211; ohne Sitzplätze und locker auf der Festival-Fläche unterwegs &#8211; haben gefühlt 90 Prozent die Auftritte durch das Display ihrer Smartphones verfolgt. Wer will das eindämmen? Wer will das verhindern? Ich glaube, dass das Fotografieren und Filmen nicht generell verboten wurde, liegt daran, dass das gar nicht geht. Also haben sie es laufen lassen. Ich vermute, das ist auch der Grund, warum die Mehrzahl der Museen heute das Fotografieren erlaubt. Das hat mich als Bloggerin bei meinen Museumsbesuchen immer sehr gefreut. Früher war das anders. Aber auch die Museen haben offenbar aufgegeben und werden der Handyfotografie nicht mehr Herr. Die übrigens sehr nervig sein kann. Ich habe bei dem Festival das Handy in der Tasche gelassen. Letztlich war ich nur für den Text da, und Zuhörerstimmen lassen sich auch ohne Fotos berichten. Allerdings hätte ich die drei jungen Männer in den Wolkenanzügen &#8211; weiße Wolken auf himmelblauen Hosen und Jacketts &#8211; doch sehr gerne im Bild festgehalten. Aber das wäre wieder Profi-Fotografie gewesen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/festival-wenn-du-die-einzige-bist-die-nicht-fotografieren-darf/">Festival: Wenn du die einzige bist, die nicht fotografieren darf</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Festival.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Beim Festival üblich: Alle Filmen oder fotografieren, was das Zeug hält." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Festival.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Festival-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Festival-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Provokante Überschrift, aber so war es auf einem Festival, das ich gerade beruflich besuchen musste. In der Hausordnung stand: keine professionellen Foto- und Filmaufnahmen.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Fast am Ende meiner journalistischen Karriere hat es mich doch noch erwischt: Im Auftrag der Redaktion musste ich von einem Schlager-Festival berichten. Nicht <a href="https://pyrolim.de/tag/klassische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meine Musik</a>, ganz und gar nicht. Nicht meine Welt. Aber ich bin Lohnschreiberin. Also machte ich mich auf zu Heile-Welt-Musik Open-Air. Natürlich nicht kostenlos. Am Eingang stand Security, durchsuchte Taschen nach Trinkflaschen (verboten) und kontrollierte die Eintrittskarten. Und am Eingang hing dann auch die Hausordnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Viele Verbote beim Open-Air-Festival</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Da waren sie, all die Verbote. Keine Flaschen und Getränke (die Buden auf dem Festivalgelände wollen ja etwas verkaufen), keine Hunde (alles andere wäre auch Tierquälerei bei der Lautstärke), keine Kinderwagen (Kindeswohl!), keine Schirme, kein Cannabiskonsum, keine Klappstühle und noch viele andere Festival-Regeln. Und eben &#8222;keine professionellen Foto- oder Filmaufnahmen&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für unsere Berichterstattung gab es für den Fotografen drei Lieder Fotozeit direkt vor der Bühne. Das ist okay und üblich. Aber, und da wird es ein bisschen seltsam, allen Berichterstattern war es untersagt, aus dem Publikum heraus und vom Publikum Fotos zu machen, selbst mit dem Einverständnis der Festival-Besucher. Gut, das kann ich zur Not gerade noch verstehen. Aber was geschah dann?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum war die erste Sängerin auf der Bühne, rissen alle um mich herum das Handy aus der Tasche und begann zu filmen und zu fotografieren. Hemmungslos und endlos. Ich möchte nicht wissen, wie oft diese Videos und Bilder anschließend gepostet und weiterverbreitet wurden. Aber diejenigen, die dort filmten und fotografierten, waren eben keine Profis. Die durften das. Ich nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Handyfotografie ist nicht einzudämmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann mir schon vorstellen, warum niemand versucht, das wilde Fotografieren und Filmen zu unterbinden. Von den 2000 Leuten vor der Bühne &#8211; ohne Sitzplätze und locker auf der Festival-Fläche unterwegs &#8211; haben gefühlt 90 Prozent die Auftritte durch das Display ihrer Smartphones verfolgt. Wer will das eindämmen? Wer will das verhindern? Ich glaube, dass das Fotografieren und Filmen nicht generell verboten wurde, liegt daran, dass das gar nicht geht. Also haben sie es laufen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich vermute, das ist auch der Grund, warum die Mehrzahl der Museen heute das Fotografieren erlaubt. Das hat mich als Bloggerin bei <a href="https://pyrolim.de/pyropro/tourdemuseum-das-museum-ludwig-in-koeln/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meinen Museumsbesuchen</a> immer sehr gefreut. Früher war das anders. Aber auch die Museen haben offenbar aufgegeben und werden der Handyfotografie nicht mehr Herr. Die übrigens <a href="https://pyrolim.de/pyropro/erlebt/alte-meister-wie-ich-lernte-die-fotografie-zu-hassen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sehr nervig sein kann</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe bei dem Festival das Handy in der Tasche gelassen. Letztlich war ich nur für den Text da, und Zuhörerstimmen lassen sich auch ohne Fotos berichten. Allerdings hätte ich die drei jungen Männer in den Wolkenanzügen &#8211; weiße Wolken auf himmelblauen Hosen und Jacketts &#8211; doch sehr gerne im Bild festgehalten. Aber das wäre wieder Profi-Fotografie gewesen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/festival-wenn-du-die-einzige-bist-die-nicht-fotografieren-darf/">Festival: Wenn du die einzige bist, die nicht fotografieren darf</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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