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	<title>Chor Archive - Pyrolirium</title>
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	<title>Chor Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Kirchenmusik zum Mitmachen: Bläser, Streicher, Sänger gesucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2025 16:50:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Chor]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="567" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Kirchenchor mit Orchester davor bei der Aufführung von Kirchenmusik. Foto: Frieder Schöning" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening-150x106.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening-768x544.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Einmal im Jahr ist im St.-Johannes-Chor Lübeck-Kücknitz Kirchenmusik zum Mitmachen. Dann haben alle, die nicht regelmäßig dabei sein wollen oder können, die Chance, ein Werk einzustudieren und aufzuführen. Nicht nur Sänger, sondern auch Instrumentalisten. Es ist ein Angebot für Laien, nicht nur im Chor, sondern auch im Orchester. Einfach mal nach nur zwei Proben ein einigermaßen leichtes Werk der Kirchenmusik aufführen. Geplant ist in diesem Jahr nach Angaben von Kirchenmusiker Norbert Drechsler ein besonders schönes Werk: der Eingangs-Chor aus Mendelssohns Psalmkantate „Kommt, lasst uns anbeten“. Mendelssohns wunderbare Kirchenmusik Dass das ein sehr schönes Stück Musik ist, kann ich bestätigen. Ich habe es schon ein paarmal gesungen, nicht nur den Eingangs-Chor, sondern die ganze Kantate. Überhaupt steht Mendelssohn bei uns öfter auf dem Programm, weil er so wunderschöne Musik geschrieben hat. Seine Vertonung von Psalm 25, &#8222;Kommt, lasst uns anbeten&#8220;, ist ein herrliches Stück Kirchenmusik. Hier die Karaoke-Version. Es geht los mit einem Tenor-Solo, ab Minute 2.29 setzt der Chor ein. Ich freue m ich sehr auf das Stück. Aber genauso gerne hätte ich diesmal mit der Querflöte bei der Kirchenmusik zum Mitmachen dabei gewesen. Das geht aber nicht, weil ich im Chor gebraucht werde. Schade. Ich habe erst vor einiger Zeit mit dem Musizieren im Ensemble angefangen und mag es sehr. Das sind die Termine Wer jetzt Lust bekommen hat mitzumachen, für den kommen hier die wichtigsten Daten: Aufführung am Sonntag, 27. Juli, um 18 Uhr in der Reihe der Sommergottesdienste in St.-Johannes (Lübeck-Kücknitz, Kirchplatz 6), dieses Mal im Rahmen des Kirchenkreisprojekts „Cantate 2025“ des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg. Proben für Sänger(innen) sind am Mittwoch, 16. Juli, und am Mittwoch, 23. Juli, jeweils um 19.30 Uhr im Kirchenforum Kücknitz (Straßenfeld 2). Die Orchesterprobe ist für Freitag, 25. Juli, um 19 Uhr geplant. Die gemeinsame Probe ist dann direkt vor dem Gottesdienst am Sonntag. Im Anschluss lädt der St.-Johannes-Chor zum gemütlichen Ausklang in den Pastoratsgarten ein.  Für die Planung und Bereitstellung des Notenmaterials ist eine baldige Anmeldung hilfreich: Tel.: 0451/6926348 oder norbertdrechsler@t-online.de. Foto: Frieder Schöning</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kirchenmusik-zum-mitmachen-blaeser-streicher-saenger-gesucht/">Kirchenmusik zum Mitmachen: Bläser, Streicher, Sänger gesucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="567" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Kirchenchor mit Orchester davor bei der Aufführung von Kirchenmusik. Foto: Frieder Schöning" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening-150x106.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Foto-Frieder-Schoening-768x544.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Einmal im Jahr ist im St.-Johannes-Chor Lübeck-Kücknitz Kirchenmusik zum Mitmachen. Dann haben alle, die nicht regelmäßig dabei sein wollen oder können, die Chance, ein Werk einzustudieren und aufzuführen. Nicht nur Sänger, sondern auch Instrumentalisten.</p>



<span id="more-14216"></span>



<p>Es ist ein Angebot für Laien, nicht nur im Chor, sondern auch im Orchester. Einfach mal nach nur zwei Proben ein einigermaßen leichtes Werk der Kirchenmusik aufführen. Geplant ist in diesem Jahr nach Angaben von Kirchenmusiker Norbert Drechsler ein besonders schönes Werk: der Eingangs-Chor aus Mendelssohns Psalmkantate „Kommt, lasst uns anbeten“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mendelssohns wunderbare Kirchenmusik</h2>



<p>Dass das ein sehr schönes Stück Musik ist, kann ich bestätigen. Ich habe es schon ein paarmal gesungen, nicht nur den Eingangs-Chor, sondern die ganze Kantate. Überhaupt steht Mendelssohn bei uns öfter auf dem Programm, weil er <a href="https://pyrolim.de/pyropro/mendelssohn-musik-und-text-im-einklang/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">so wunderschöne Musik geschrieben hat</a>. Seine Vertonung von Psalm 25, &#8222;Kommt, lasst uns anbeten&#8220;, ist ein herrliches Stück Kirchenmusik.</p>



<p>Hier die Karaoke-Version. Es geht los mit einem Tenor-Solo, ab Minute 2.29 setzt der Chor ein.</p>



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<p>Ich freue m ich sehr auf das Stück. Aber genauso gerne hätte ich diesmal mit der <a href="https://pyrolim.de/pyropro/querfloete-endlich-wieder-gespielt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Querflöte</a> bei der Kirchenmusik zum Mitmachen dabei gewesen. Das geht aber nicht, weil ich <a href="https://pyrolim.de/pyropro/100-jahre-st-johannes-chor-eine-ausstellung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Chor</a> gebraucht werde. Schade. Ich habe erst vor einiger Zeit mit dem Musizieren im Ensemble angefangen und mag es sehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das sind die Termine</h2>



<p>Wer jetzt Lust bekommen hat mitzumachen, für den kommen hier die wichtigsten Daten: Aufführung am Sonntag, 27. Juli, um 18 Uhr in der Reihe der Sommergottesdienste in St.-Johannes (Lübeck-Kücknitz, Kirchplatz 6), dieses Mal im Rahmen des Kirchenkreisprojekts <a href="https://www.kirche-ll.de/termine/cantate.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Cantate 2025“</a> des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg. Proben für Sänger(innen) sind am Mittwoch, 16. Juli, und am Mittwoch, 23. Juli, jeweils um 19.30 Uhr im Kirchenforum Kücknitz (Straßenfeld 2). Die Orchesterprobe ist für Freitag, 25. Juli, um 19 Uhr geplant. Die gemeinsame Probe ist dann direkt vor dem Gottesdienst am Sonntag. Im Anschluss lädt der St.-Johannes-Chor zum gemütlichen Ausklang in den Pastoratsgarten ein. </p>



<p>Für die Planung und Bereitstellung des Notenmaterials ist eine baldige Anmeldung hilfreich: Tel.: 0451/6926348 oder <a href="mailto:norbertdrechsler@t-online.de"><u>norbertdrechsler@t-online.de</u></a>.</p>



<p>Foto: Frieder Schöning</p>
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		<title>Chorstimmen einüben mit Youtube</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2025 10:28:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="600" height="400" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/e-noten3.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Immer noch überall gängig: Noten, in diesem Fall Klavierauszüge, auf Papier." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/e-noten3.jpg 600w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/e-noten3-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p>Ich bin eine durchaus erfahrene Chorsängerin. Aber manchmal stoße ich an meine Grenzen. Für ein Stück habe ich jetzt eine Einstudierungshilfe auf Youtube gefunden. Sehr hilfreich. &#8222;Domine ad adjuvandum&#8220; von Gottfried August Homilius ist ein alter Chorschlager. Das sechsstimmig Werk ist mit zwei Sopranen und zwei Bässen besetzt. Unser Chor, der St.-Johannes-Chor Lübeck-Kücknitz, hat es seit Jahrzehnten im Repertoire. Und seit Jahrzehnten singe ich den zweiten Sopran. Zwischendurch sogar auswendig, so oft haben wir das aufgeführt. Nun lag das Stück ein paar Jahre ungesungen in den Notenmappen. Gerade wird es wieder zum Leben erweckt. Diesmal bin ich in den ersten Sopran gewechselt, den ich vorher nie gesungen habe. Jetzt ist die oberste Stimme zwar immer am leichtesten zu singen, aber ich hatte doch meine Schwierigkeiten. Zumal mir der so oft geübte und gesungene zweite Sopran immer noch durch den Kopf &#8211; und die Kehle &#8211; ging. Einmal bei Youtube reinhören Also habe ich bei Youtube nachgeguckt, um mir das Stück nochmal anzuhören. Und habe dabei Hilfen zur Einstudierung gefunden. Die Töne werden instrumental gespielt, die jeweilige Stimme ist hervorgehoben. So hört sich das für den ersten Sopran an. Nicht schön, aber hilfreich. Und das wäre die Variante für den zweiten Bass. Die finde ich nicht ganz so hilfreich, oft ist die Stimme nicht so klar hörbar und mitzusingen wie der erste Sopran. Das schwankt während des Stückes ein bisschen. Weitere Aufnahmen gibt es für das Einstudieren von erstem Bass &#8211; für mich ebenfalls eher schwer hörbar -, für Alt und Tenor. Und so klingt es, wenn alle ihre Stimmen beherrschen: Der Mann, der die Einstudierungen hochgeladen hat, hat sich nicht auf Homilius beschränkt. Wolfgang Hochstrate alias @kopist hat über 2000 Videos dieser Art auf Youtube hochgeladen. Eine Fleißarbeit und sicher eine Hilfe für viele Choristen. Dafür wird sein Kanal allerdings nicht so oft geklickt. Vielleicht weil es nicht so viele Choristen gibt oder weil es vor allem Kirchenchöre schwer haben, zumal nach Corona. Es sind vor allem geistliche Chorwerke, die auf dem Kanal zu finden sind. Für mich ist der Kanal eine Entdeckung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/chorstimmen-einueben-mit-youtube/">Chorstimmen einüben mit Youtube</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="600" height="400" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/e-noten3.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Immer noch überall gängig: Noten, in diesem Fall Klavierauszüge, auf Papier." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/e-noten3.jpg 600w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/e-noten3-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />
<p>Ich bin eine durchaus erfahrene Chorsängerin. Aber manchmal stoße ich an meine Grenzen. Für ein Stück habe ich jetzt eine Einstudierungshilfe auf Youtube gefunden. Sehr hilfreich.</p>



<span id="more-14014"></span>



<p>&#8222;Domine ad adjuvandum&#8220; von<a href="https://www.carus-verlag.com/personen/gottfried-august-homilius/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Gottfried August Homilius</a> ist ein alter Chorschlager. Das sechsstimmig Werk ist mit zwei Sopranen und zwei Bässen besetzt. Unser Chor, der St.-Johannes-Chor Lübeck-Kücknitz, hat es seit Jahrzehnten im Repertoire. Und seit Jahrzehnten singe ich den zweiten Sopran. Zwischendurch sogar auswendig, so oft haben wir das aufgeführt.</p>



<p>Nun lag das Stück ein paar Jahre ungesungen in den Notenmappen. Gerade wird es wieder zum Leben erweckt. Diesmal bin ich in den ersten Sopran gewechselt, den ich vorher nie gesungen habe. Jetzt ist die oberste Stimme zwar immer am leichtesten zu singen, aber ich hatte doch meine Schwierigkeiten. Zumal mir der so oft geübte und gesungene zweite Sopran immer noch durch den Kopf &#8211; und die Kehle &#8211; ging.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einmal bei Youtube reinhören</h2>



<p>Also habe ich bei Youtube nachgeguckt, um mir das Stück nochmal anzuhören. Und habe dabei Hilfen zur Einstudierung gefunden. Die Töne werden instrumental gespielt, die jeweilige Stimme ist hervorgehoben. So hört sich das für den ersten Sopran an. Nicht schön, aber hilfreich.</p>



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<p>Und das wäre die Variante für den zweiten Bass. Die finde ich nicht ganz so hilfreich, oft ist die Stimme nicht so klar hörbar und mitzusingen wie der erste Sopran. Das schwankt während des Stückes ein bisschen.</p>



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<p>Weitere Aufnahmen gibt es für das Einstudieren von erstem Bass &#8211; für mich ebenfalls eher schwer hörbar -, für Alt und Tenor. </p>



<p>Und so klingt es, wenn alle ihre Stimmen beherrschen:</p>



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<p>Der Mann, der die Einstudierungen hochgeladen hat, hat sich nicht auf Homilius beschränkt. <a href="https://www.youtube.com/@kopist/videos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wolfgang Hochstrate alias @kopist</a> hat über 2000 Videos dieser Art auf Youtube hochgeladen. Eine Fleißarbeit und sicher eine Hilfe für viele Choristen. Dafür wird sein Kanal allerdings nicht so oft geklickt. Vielleicht weil es nicht so viele Choristen gibt oder weil es vor allem Kirchenchöre schwer haben, <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/die-kultur-stirbt-leise-ist-sie-nach-corona-noch-zu-retten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zumal nach Corona</a>. Es sind vor allem geistliche Chorwerke, die auf dem Kanal zu finden sind. Für mich ist der Kanal eine Entdeckung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/chorstimmen-einueben-mit-youtube/">Chorstimmen einüben mit Youtube</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Weihnachtskonzert mit Geatano-Maria Schiassi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2024 10:33:02 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="517" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/baum.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/baum.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/baum-150x96.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Es ist wieder Zeit für ein Weihnachtskonzert zum Zuhören und Mitsingen. Diesmal sind wir wieder mit unserem kleinen Instrumentalensemble dabei. Auf dem Programm steht unter anderem die Weihnachtssinfonie von Geatano-Maria Schiassi. Ich hatte zuvor niemals von Schiassi gehört. Geboren 1698 in Bologna, gestorben 1754 in Lissabon, gehört er zu den heute eher unbekannteren Komponisten. Zu seinen meistgespielten und eingespielten Werken gehört die Weihnachtssinfonie, auch unter dem Titel Sinfonia pastorale per il santissimo natale di nostro Jesu bekannt. Ein Werk, das Schiassi für eine Besetzung mit Geigen komponiert hat. Erste Geige auf der Flöte Unser kleines Laien-Instrumentalensemble setzt sich aus zwei Cellistinnen, einer Violinistin und einem Violinisten und mir als Querflöten-Spielerin zusammen. Also spiele ich die erste Geigenstimme mit der Flöte. Was Schiassi komponiert hat, ist von den Noten und dem Rhythmus so wenig anspruchsvoll, dass ich als Laienmusikerin es gut hinkriege. Wir haben dennoch lange geprobt, denn es ist nicht so einfach, mehrere Musiker mit unterschiedlichem Können so unter einen Hut zu kriegen, dass am Ende alles passt. Niemand zu früh oder zu spät einsetzt, das Tempo gehalten wird und alles gut klingt. Dabei habe ich es mit der Melodiestimme noch am leichtesten, weil ich vor allem im Allegro immer als erste losspiele und die anderen an der richtigen Stelle einsetzen müssen. Nach mehreren Übungseinheiten klappt der Schiassi jetzt so gut, dass wir getrost in die Aufführung gehen können. Ich hoffe, meine ein, zwei schwierige Stellen gut hinzukriegen. Als Flötistin eine Gegenstimme zu spielen, ist an sich kein Problem. Bei einem 16tel-Lauf muss ich allerdings so blöd greifen, dass ich da manchmal rausfliege. Zudem muss ich einige Passagen oktavieren, da der Tonumfang der Flöte nicht für die tiefsten Töne in der ersten Geigenstimme reicht. Mit Übung klappt das aber jetzt gut. Angst vor dem Husten Was mit Sorgen macht, ist die leichte Erkältung mit trockenem Husten, die mich ein paar Tage vor dem Konzert erwischt hat. Hustenanfälle beim Geige spielen sind nicht schön, aber zur Not wegzustecken. Hustenanfälle sind für Flötistinnen verheerend. Ich behandele mich seit einem Tag mit Hustenstiller und hoffe, gut durch meine Partien durchzukommen. Auf dem Programm steht neben dem Schiassi die Pifa aus dem Messias von Händel. Das kennen viele. Es schwingt so schön, dass man beim Spielen kaum zählen muss, um den richtigen Einsatz zu kriegen. Ergänzt wird das Programm noch durch Chorstücke und von Blechbläsern begleiteten Weihnachtsliedern zum Mitsingen. Das mögen die Leute besonders. &#8222;Tochter Zion&#8220; mit dem Satz von Händel begleiten wir ebenfalls mit dem Instrumentalensemble. Ergänzt wird das Programm schließlich von der Weihnachtshymne von Mendelssohn-Bartholdy. Die hatten wir schon einmal im Programm. Wer zuhören will und hoffentlich nicht mein Hustenspiel erleben muss: 8. Dezember, 17 Uhr, Kirche Dreifaltigkeit, Lübeck-Küücknitz, Schlesenring 1, Eintritt frei.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/weihnachtskonzert-mit-geatano-maria-schiassi/">Weihnachtskonzert mit Geatano-Maria Schiassi</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="517" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/baum.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/baum.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/baum-150x96.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Es ist wieder Zeit für ein Weihnachtskonzert zum Zuhören und Mitsingen. Diesmal sind wir wieder mit unserem kleinen Instrumentalensemble dabei. Auf dem Programm steht unter anderem die Weihnachtssinfonie von Geatano-Maria Schiassi.</p>



<span id="more-13920"></span>



<p>Ich hatte zuvor niemals von Schiassi gehört. Geboren 1698 in Bologna, gestorben 1754 in Lissabon, gehört er zu den heute eher unbekannteren Komponisten. Zu seinen meistgespielten und eingespielten Werken gehört die Weihnachtssinfonie, auch unter dem Titel Sinfonia pastorale per il santissimo natale di nostro Jesu bekannt. Ein Werk, das Schiassi für eine Besetzung mit Geigen komponiert hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Geige auf der Flöte</h2>



<p>Unser kleines Laien-Instrumentalensemble setzt sich aus zwei Cellistinnen, einer Violinistin und einem Violinisten und mir als Querflöten-Spielerin zusammen. Also spiele ich die erste Geigenstimme mit der Flöte. Was Schiassi komponiert hat, ist von den Noten und dem Rhythmus so wenig anspruchsvoll, dass ich als Laienmusikerin es gut hinkriege.</p>



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<iframe loading="lazy" title="Schiassi- Sinfonia Pastorale Per il Santissimo Natale" width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/WBLCwHo7LuE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Wir haben dennoch lange geprobt, denn es ist nicht so einfach, <a href="https://pyrolim.de/pyropro/ein-abend-im-konzertsaal/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehrere Musiker mit unterschiedlichem Können</a> so unter einen Hut zu kriegen, dass am Ende alles passt. Niemand zu früh oder zu spät einsetzt, das Tempo gehalten wird und alles gut klingt. Dabei habe ich es mit der Melodiestimme noch am leichtesten, weil ich vor allem im Allegro immer als erste losspiele und die anderen an der richtigen Stelle einsetzen müssen.</p>



<p>Nach mehreren Übungseinheiten klappt der Schiassi jetzt so gut, dass wir getrost in die Aufführung gehen können. Ich hoffe, meine ein, zwei schwierige Stellen gut hinzukriegen. Als Flötistin eine Gegenstimme zu spielen, ist an sich kein Problem. Bei einem 16tel-Lauf muss ich allerdings so blöd greifen, dass ich da manchmal rausfliege. Zudem muss ich einige Passagen oktavieren, da der Tonumfang der Flöte nicht für die tiefsten Töne in der ersten Geigenstimme reicht. Mit Übung klappt das aber jetzt gut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Angst vor dem Husten</h2>



<p>Was mit Sorgen macht, ist die leichte Erkältung mit trockenem Husten, die mich ein paar Tage vor dem Konzert erwischt hat. Hustenanfälle beim Geige spielen sind nicht schön, aber zur Not wegzustecken. Hustenanfälle sind für Flötistinnen verheerend. Ich behandele mich seit einem Tag mit Hustenstiller und hoffe, gut durch meine Partien durchzukommen. </p>



<p>Auf dem Programm steht neben dem Schiassi die <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;q=Pifa+H%C3%A4ndel#fpstate=ive&amp;vld=cid:5024e00a,vid:huxS7s_2k6Y,st:0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pifa aus dem Messias von Händel</a>. Das kennen viele. Es schwingt so schön, dass man beim Spielen kaum zählen muss, um den richtigen Einsatz zu kriegen. Ergänzt wird das Programm noch durch Chorstücke und von Blechbläsern begleiteten Weihnachtsliedern zum Mitsingen. Das mögen die Leute besonders. <a href="https://www.evangeliums.net/lieder/lied_tochter_zion_freue_dich.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Tochter Zion&#8220;</a> mit dem Satz von Händel begleiten wir ebenfalls mit dem Instrumentalensemble. Ergänzt wird das Programm schließlich von der Weihnachtshymne von Mendelssohn-Bartholdy. Die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/weihnachtslieder-und-ein-komponist-namens-hosianna/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hatten wir schon einmal im Programm</a>.</p>



<p>Wer zuhören will und hoffentlich nicht mein Hustenspiel erleben muss: 8. Dezember, 17 Uhr, Kirche Dreifaltigkeit, Lübeck-Küücknitz, Schlesenring 1, Eintritt frei.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/weihnachtskonzert-mit-geatano-maria-schiassi/">Weihnachtskonzert mit Geatano-Maria Schiassi</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Ewigkeitssonntag: Vielleicht erst einmal das letzte Konzert</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/ewigkeitssonntag-vielleicht-erst-einmal-das-letzte-konzert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Nov 2021 10:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geliebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Chor]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="799" height="469" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Friedhof.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Friedhof.jpg 799w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Friedhof-150x88.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Friedhof-768x451.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p>Heute ist Ewigkeitssonntag. Traditionell der Tag, an dem Kirchenchöre eine musikalische Andacht gestalten oder den Gottesdienst besingen. Noch immer ist es häufig so, dass Angehörige eines Verstorbenen am Ewigkeitssonntag in die Kirche gehen, weil dort die Namen aller derer verlesen werden, die im Verlauf des Kirchenjahres bestattet wurden. Nun sind die Zeiten aber nicht so, wie sie immer sind. Der Tod spielt eine größere Rolle als üblich, weil die Corona-Pandemie seit mehr als eineinhalb Jahren viele Menschen dahinrafft. Mittlerweile weit mehr als 90 000 in Deutschland. Die Namen von vielen von ihnen werden und wurden heute in den Gottesdiensten verlesen. Ob mit oder ohne Chorgesang. Schöne Musik zum Ewigkeitssonntag Der Kirchenchor, in dem ich seit nunmehr 30 Jahren singe, gibt heute Nachmittag ein Konzert. Genauer: Er besingt eine musikalische Andacht zum Ewigkeitssonntag, auch Totensonntag genannt. Dass das überhaupt möglich ist, ist ein kleines Wunder. Und wer weiß, wie lange wir überhaupt noch zusammen singen und musizieren können. Es gibt ungefähr vier Millionen Chorsänger in Deutschland. Mit Beginn der Pandemie im März 2020 mussten sie die Proben einstellen, war an Auftritte nicht mehr zu denken. Ich hatte erhebliche Bedenken, ob die Chöre das überstehen. Viele sind überaltert, mancher Sänger mag sich daran gewöhnt haben, lieber zu Hause auf der Couch zu sitzen. Oder er will sich keinem Risiko mehr aussetzen. Genug Chorsänger übrig geblieben Andererseits: Ich habe das Singen, die Proben sehr vermisst. Und so ist es vielen anderen auch gegangen. Unser Chor ist weiterhin singfähig und wird das heute am Ewigkeitssonntag unter Beweis stellen. Ein paar sind weggeblieben. Aus Angst. Oder weil sie sich weder impfen noch testen lassen wollten. Schwurbler haben bei uns keinen Platz, der Altersdurchschnitt ist zu hoch, das Risiko ebenso. Wir sind alle zweimal geimpft. Heute also ein Konzert zum Ewigkeitssonntag, das erste Mal seit Beginn der Pandemie wieder singen vor Publikum. Das Programm ist schön: viel Bach, auch Johann Michael Bach (1648-1694), aber auch Mendelssohn. Von ihm führen wir das schöne Stück &#8222;Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren&#8220; auf. Ich nenne es scherzhaft das Lied für den Chauffeur. Das hat das Stück nicht verdient. Es ist wunderschön. Wer mitsingen mag: Hier ist die Karaoke-Version dazu.# Ich werde das Konzert sehr genießen. Denn mir sitzt die Sorge im Nacken, dass in wenigen Tagen wieder alles vorbei sein kann: das Proben, das Singen, das Zusammenkommen. Ich blicke auf die Zahlen und fürchte, wir werden uns alle wieder darauf einstellen müssen, unsere Hobbys ruhen zu lassen. Wie schade &#8211; und wie unnötig. Aber ich will mich nicht über Schwurbler aufregen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="799" height="469" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Friedhof.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Friedhof.jpg 799w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Friedhof-150x88.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Friedhof-768x451.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px" />
<p>Heute ist Ewigkeitssonntag. Traditionell der Tag, an dem Kirchenchöre eine musikalische Andacht gestalten oder den Gottesdienst besingen. Noch immer ist es häufig so, dass Angehörige eines Verstorbenen am Ewigkeitssonntag in die Kirche gehen, weil dort die Namen aller derer verlesen werden, die im Verlauf des Kirchenjahres bestattet wurden.</p>



<span id="more-12118"></span>



<p>Nun sind die Zeiten aber nicht so, wie sie immer sind. Der Tod spielt eine größere Rolle als üblich, weil die Corona-Pandemie seit mehr als eineinhalb Jahren viele Menschen dahinrafft. Mittlerweile weit mehr als 90 000 in Deutschland. Die Namen von vielen von ihnen werden und wurden heute in den Gottesdiensten verlesen. Ob mit oder ohne Chorgesang.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schöne Musik zum Ewigkeitssonntag</h2>



<p>Der Kirchenchor, in dem ich seit nunmehr 30 Jahren singe, gibt heute Nachmittag ein Konzert. Genauer: Er besingt eine musikalische Andacht zum <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/totensonntag-versus-ewigkeitssonntag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ewigkeitssonntag, auch Totensonntag genannt</a>. Dass das überhaupt möglich ist, ist ein kleines Wunder. Und wer weiß, wie lange wir überhaupt noch zusammen singen und musizieren können.</p>



<p>Es gibt ungefähr vier Millionen Chorsänger in Deutschland. Mit Beginn der Pandemie im März 2020 mussten sie die Proben einstellen, war an Auftritte nicht mehr zu denken. Ich hatte <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/die-kultur-stirbt-leise-ist-sie-nach-corona-noch-zu-retten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erhebliche Bedenken, ob die Chöre das überstehen. </a>Viele sind überaltert, mancher Sänger mag sich daran gewöhnt haben, lieber zu Hause auf der Couch zu sitzen. Oder er will sich keinem Risiko mehr aussetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Genug Chorsänger übrig geblieben</h2>



<p>Andererseits: Ich habe das Singen, die Proben sehr vermisst. Und so ist es vielen anderen auch gegangen. Unser Chor ist weiterhin singfähig und wird das heute am Ewigkeitssonntag unter Beweis stellen. Ein paar sind weggeblieben. Aus Angst. Oder weil sie sich weder impfen noch testen lassen wollten. Schwurbler haben bei uns keinen Platz, der Altersdurchschnitt ist zu hoch, das Risiko ebenso. Wir sind alle zweimal geimpft.</p>



<p>Heute also ein Konzert zum Ewigkeitssonntag, das erste Mal seit Beginn der Pandemie wieder singen vor Publikum. Das Programm ist schön: viel Bach, auch <a href="https://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/service/komponisten/BachJohMichael.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Johann Michael Bach</a> (1648-1694), aber auch Mendelssohn. Von ihm führen wir das schöne Stück &#8222;Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren&#8220; auf. Ich nenne es scherzhaft das Lied für den Chauffeur. Das hat das Stück nicht verdient. Es ist wunderschön. Wer mitsingen mag: Hier ist die Karaoke-Version dazu.#</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Mendelssohn: Herr, nun lässest du Op. 69 No. 1 - Herreweghe" width="960" height="540" src="https://www.youtube.com/embed/GRlTQL5ML3k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Ich werde das Konzert sehr genießen. Denn mir sitzt die Sorge im Nacken, dass in wenigen Tagen wieder alles vorbei sein kann: das Proben, das Singen, das Zusammenkommen. Ich blicke auf die Zahlen und fürchte, wir werden uns alle wieder darauf einstellen müssen, unsere Hobbys ruhen zu lassen. Wie schade &#8211; und wie unnötig. Aber ich will mich nicht über Schwurbler aufregen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/ewigkeitssonntag-vielleicht-erst-einmal-das-letzte-konzert/">Ewigkeitssonntag: Vielleicht erst einmal das letzte Konzert</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Die Kultur stirbt leise: Ist sie nach Corona noch zu retten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2021 17:26:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Chor]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="450" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Bachach.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Bachach.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Bachach-150x84.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Bachach-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Seit einem Jahr habe ich nicht mehr in unserem Kirchenchor gesungen, mit Ausnahme von ein paar Proben im Pastoratsgarten und großzügig verteilt in der Kirche im Spätsommer 2020. Das letzte Mal im Konzert war ich im Advent 2019. Mit Beginn der Pandemie ist die Kultur, auch die Laienkultur, dem Siechtum anheim gefallen. Wird sie sich wieder erholen? Ich bin kein pessimistischer Mensch. Aber mit zunehmender Dauer von Krise und Lockdown schwindet meine Hoffnung zusehens, dass es irgendwann mal wieder so wird wie vor der Pandmie. Ich persönlich habe nicht allzuviel auszustehen. Aber ein wichtiger Teil meines Lebens fehlt mir: das Chorsingen, die damit verbundene Begegnung, die Erlebnisse, mit Orchester und Solisten gemeinsam große Werke aufzuführen. Wie immer es weitergeht mit Corona, die Kultur muss sich ganz hinten anstellen, und das gemeinsame Singen und Musizieren steht ganz sicher noch ein Stück weiter hinten in der Schlange. Mit jedem Monat wird es schwieriger Mich treibt die Sorge um, wie viele Chöre und Laienorchester diese Zeit überleben. Je länger es dauert, desto größer wird meine Sorge. Kommen alle wieder, wenn das Singen endlich wieder gefahrlos möglich ist? Oder haben sich viele daran gewöhnt, eben nicht zur Probe zu kommen? Vermissen alle das gemeinsame Musizieren so sehr wie ich? Ich weiß, dass die Probe für viele Choristen seit Jahrzehnten ein fester Termin im Verlauf der Woche ist. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass einige den Wiederbeginn herbei sehnen. Gerade für manchen Älteren mag die Chorprobe stets ein Höhepunkt der Woche gewesen sein. Andere werden festgestellt haben, dass die Abende auf dem Sofa auch ganz nett sind. Meine Tage sind auch ohne das Singen voll genug gestopft mit Terminen. Für mich ist das Singen eine kleine Auszeit, ein Ausgleich für das hektische Berufsleben. Klar, ich kann auch abends entspannt zu Hause sitzen, aber das gemeinsame Üben ist doch ganz etwas anderes. Und &#8211; ich geb&#8217;s zu &#8211; das anschließende Treffen beim Griechen. Ich freue mich schon jetzt auf den ersten Ouzo, den wir wieder zusammen trinken. Die Profis sind viel schlimmer dran Meine kleine Sehnsucht nach Chorproben ist natürlich nichts im Gegensatz zu den Nöten derer, die Kultur professionell betreiben. Die Kulturbranche liegt seit einem Jahr am Boden. Der Deutsche Kulturrat belegt mit einer Studie die massiven Umsatzeinbrüche der Kultur- und Kreativwirtschaft. Das ist die eine, schreckliche Seite dieser Pandemie. Die andere ist, was uns allen verloren geht. Der Tagesspiegel beschwört in einem Kommentar &#8222;Verarmung, Verödung, Verblödung&#8220; herauf. So weit würde ich vielleicht nicht gehen. Aber Verarmung und Verödung werden es gewiss sein, was der Kulturbranche droht. Wer weiß, ob alle Künstler auf die Bühne zurückkehren, alle Ensemble wieder spielen, alle Theater überleben. Was weg ist, kommt so schnell nicht wieder. Die Museen sind da in einer besseren Situation, sie bleiben, auch wenn sie zu sind. Was die Musik- und Theaterszene angeht, bin dagegen ziemlich pessimistisch. Jochen-Rochen-Kunst formuliert auf Twitter, was die Abwesenheit von Kunst und Kultur bedeutet: Seelen, die verblühen. Kirchenmusikerin Andrea Ha sieht das etwas hoffnungsvoller: Andrea hat mich übrigens auf einen Künstler aufmerksam gemacht, der mit Kreativität versucht hat, aus einer schwierigen Situation das Beste herauszuholen. Ein schönes Beispiel, wie Künstler kreativ mit Krisen umgehen können. Ich fürchte allerdings, diesmal wird es schwieriger für die Kultur, all dem noch etwas Gutes abzugewinnen. Sich aus diesem von außen verordneten Sumpf herauszuziehen. Ja, die Sehnsucht nach Kultur ist groß. Mal wieder ins Museum gehen, nicht nur virtuell. Konzerte erleben in Gemeinschaft mit Musik, von Menschen in Gemeinschaft gemacht. Bis es das wieder gibt, wird es noch lange dauern. Nicht nur, weil die Sache mit den Hygienekonzepten und den Aerosolen beim gemeinsamen Singen oder Musizieren schwierig ist, sondern auch, weil die Menschen davon entwöhnt werden. Ob lautes Rufen hilft? Ob laut sein wirklich hilft? Vielleicht wird damit immerhin erreicht, dass die Politik die Nöte der Kultur mehr als bisher zur Kenntnis nimmt. Doch die Gefahr ist groß, dass sie in der Kakophonie derer, die aus genauso guten Gründen laut sind, überhört wird. Dann kommt noch hinzu, dass Politiker die Kultur oft als &#8222;Freizeit&#8220; abstempeln. Freizeit aber scheint etwas zu sein, was in einer Pandemie unbedingt unterdrückt gehört. Wie sonst ist es zu erklären, dass monatelang rigoros alles von Zoos bis Museen geschlossen wurde? Als wenn das nicht Einrichtungen wären, die sich mit den richtigen Konzepten risikolos besuchen ließen. Kommt der Hunger nach Kultur? Als grundsätzlich optimistischer Mensch gefällt mir der Gedanke, dass möglicherweise nach der Agonie die Wiederauferstehung kommt. Könnte es nicht auch sein, dass die Menschen, von Kultur entwöhnt, nach den Einschränkungen umso mehr Hunger danach haben? Sie eifriger nutzen und mehr wertschätzen? Ich hoffe es. Die Kultur hat es verdient. Nicht nur die professionelle, auch die der vielen, vielen Laien. Ich hoffe nicht, dass diese Hoffnung ein Trugschluss ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/die-kultur-stirbt-leise-ist-sie-nach-corona-noch-zu-retten/">Die Kultur stirbt leise: Ist sie nach Corona noch zu retten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="450" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Bachach.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Bachach.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Bachach-150x84.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Bachach-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Seit einem Jahr habe ich nicht mehr in unserem Kirchenchor gesungen, mit Ausnahme von ein paar Proben im Pastoratsgarten und großzügig verteilt in der Kirche im Spätsommer 2020. Das letzte Mal im Konzert war ich im Advent 2019. Mit Beginn der Pandemie ist die Kultur, auch die Laienkultur, dem Siechtum anheim gefallen. Wird sie sich wieder erholen?</p>



<span id="more-11609"></span>



<p>Ich bin kein pessimistischer Mensch. Aber mit zunehmender Dauer von Krise und Lockdown schwindet meine Hoffnung zusehens, dass es irgendwann mal wieder so wird wie vor der Pandmie. Ich persönlich habe nicht allzuviel auszustehen. Aber ein wichtiger Teil meines Lebens fehlt mir: das Chorsingen, die damit verbundene Begegnung, die Erlebnisse, mit Orchester und Solisten <a href="https://pyrolim.de/pyropro/grosse-oper-im-kirchenchor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gemeinsam große Werke aufzuführen</a>. Wie immer es weitergeht mit Corona, die Kultur muss sich ganz hinten anstellen, und das gemeinsame Singen und Musizieren steht ganz sicher noch ein Stück weiter hinten in der Schlange.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit jedem Monat wird es schwieriger</h2>



<p>Mich treibt die Sorge um, wie viele Chöre und Laienorchester diese Zeit überleben. Je länger es dauert, desto größer wird meine Sorge. Kommen alle wieder, wenn das Singen endlich wieder gefahrlos möglich ist? Oder haben sich viele daran gewöhnt, eben nicht zur Probe zu kommen? Vermissen alle das gemeinsame Musizieren so sehr wie ich?</p>



<p>Ich weiß, dass die Probe für viele Choristen seit Jahrzehnten ein fester Termin im Verlauf der Woche ist. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass einige den Wiederbeginn herbei sehnen. Gerade für manchen Älteren mag die Chorprobe stets ein Höhepunkt der Woche gewesen sein. Andere werden festgestellt haben, dass die Abende auf dem Sofa auch ganz nett sind. </p>



<p>Meine Tage sind auch ohne das Singen voll genug gestopft mit Terminen. Für mich ist das Singen eine kleine Auszeit, ein Ausgleich für das hektische Berufsleben. Klar, ich kann auch abends entspannt zu Hause sitzen, aber das gemeinsame Üben ist doch ganz etwas anderes. Und &#8211; ich geb&#8217;s zu &#8211; das anschließende Treffen beim Griechen. Ich freue mich schon jetzt auf den ersten Ouzo, den wir wieder zusammen trinken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Profis sind viel schlimmer dran</h2>



<p>Meine kleine Sehnsucht nach Chorproben ist natürlich nichts im Gegensatz zu den Nöten derer, die Kultur professionell betreiben. Die Kulturbranche liegt seit einem Jahr am Boden. Der Deutsche Kulturrat belegt <a href="https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/studie-belegt-massive-umsatzeinbrueche-in-der-kultur-und-kreativwirtschaft-durch-corona/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit einer Studie die massiven Umsatzeinbrüche der Kultur- und Kreativwirtschaft</a>. Das ist die eine, schreckliche Seite dieser Pandemie. Die andere ist, was uns allen verloren geht. Der Tagesspiegel beschwört<a href="https://www.tagesspiegel.de/kultur/kultur-im-corona-lockdown-was-uns-verloren-geht-wenn-uns-die-kunst-verloren-geht/26644840.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> in einem Kommentar &#8222;Verarmung, Verödung, Verblödung&#8220; herauf</a>.</p>



<p>So weit würde ich vielleicht nicht gehen. Aber Verarmung und Verödung werden es gewiss sein, was der Kulturbranche droht. Wer weiß, ob alle Künstler auf die Bühne zurückkehren, alle Ensemble wieder spielen, alle Theater überleben. Was weg ist, kommt so schnell nicht wieder. Die Museen sind da in einer besseren Situation, sie bleiben, auch wenn sie zu sind. Was die Musik- und Theaterszene angeht, bin dagegen ziemlich pessimistisch. <a href="https://twitter.com/JochenRochen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jochen-Rochen-Kunst</a> formuliert auf Twitter, was die Abwesenheit von Kunst und Kultur bedeutet: Seelen, die verblühen. </p>



<p>Kirchenmusikerin Andrea Ha sieht das etwas hoffnungsvoller: </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://twitter.com/andijah/status/1365963487101517825
</div></figure>



<p>Andrea hat mich übrigens auf einen Künstler aufmerksam gemacht, der mit Kreativität versucht hat, aus einer schwierigen Situation das Beste herauszuholen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://twitter.com/andijah/status/1365959287219044353
</div></figure>



<p>Ein schönes Beispiel, wie Künstler kreativ mit Krisen umgehen können. Ich fürchte allerdings, diesmal wird es schwieriger für die Kultur, all dem noch etwas Gutes abzugewinnen. Sich aus diesem von außen verordneten Sumpf herauszuziehen. Ja, die Sehnsucht nach Kultur ist groß. Mal wieder ins Museum gehen, nicht nur virtuell. Konzerte erleben in Gemeinschaft mit Musik, von Menschen in Gemeinschaft gemacht. Bis es das wieder gibt, wird es noch lange dauern.</p>



<p>Nicht nur, weil die Sache mit den Hygienekonzepten und den Aerosolen beim gemeinsamen Singen oder Musizieren schwierig ist, sondern auch, weil die Menschen davon entwöhnt werden. Ob lautes Rufen hilft?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://twitter.com/BolligGreta/status/1366326206761680897
</div></figure>



<p>Ob laut sein wirklich hilft? Vielleicht wird damit immerhin erreicht, dass die Politik die Nöte der Kultur mehr als bisher zur Kenntnis nimmt. Doch die Gefahr ist groß, dass sie in der Kakophonie derer, die aus genauso guten Gründen laut sind, überhört wird. Dann kommt noch hinzu, dass Politiker die Kultur oft als &#8222;Freizeit&#8220; abstempeln. Freizeit aber scheint etwas zu sein, was in einer Pandemie unbedingt unterdrückt gehört. Wie sonst ist es zu erklären, dass monatelang rigoros alles von Zoos bis Museen geschlossen wurde? Als wenn das nicht Einrichtungen wären, die sich mit den richtigen Konzepten risikolos besuchen ließen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommt der Hunger nach Kultur?</h2>



<p>Als grundsätzlich optimistischer Mensch gefällt mir der Gedanke, dass möglicherweise nach der Agonie die Wiederauferstehung kommt. Könnte es nicht auch sein, dass die Menschen, von Kultur entwöhnt, nach den Einschränkungen umso mehr Hunger danach haben? Sie eifriger nutzen und mehr wertschätzen? Ich hoffe es. Die Kultur hat es verdient. Nicht nur die professionelle, auch die der vielen, vielen Laien. Ich hoffe nicht, dass diese Hoffnung ein Trugschluss ist. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://twitter.com/andijah/status/1365960903917588480
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		<title>Gastspiel der besonderen Art</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/gatspiel-der-besonderen-art/</link>
					<comments>https://pyrolim.de/pyropro/gatspiel-der-besonderen-art/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 22:29:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Chor]]></category>
		<category><![CDATA[Chorreise]]></category>
		<category><![CDATA[Elsass]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Ribeauville]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Chor auf Reisen tut gut daran, ein Gastspiel einzuplanen. Vorher organisiert, hat der St.-Johannes-Chor aus Lübeck-Kücknitz am Mittwoch sein Gastspiel in Ribeauville im Elsass gegeben. Eine Erfahrung der besonderen Art. Ein Plakat an der Kirchentür kündet von unserem Vorhaben. Wir sind für 17.30 Uhr verabredet mit der Küsterin der protestantischen Kirche Le Temple von Ribeauville im Elsass. Sie ist pünktlich da, ebenso wie die junge Pastorin. Im Gemeindesaal stehen elsässischer Gugelhupf, Brezeln und Getränke für die Sänger bereit. Wir fühlen uns schnell wie zu Hause. Um 18.30 Uhr beginnt das Konzert. Seltsam: Die Pastorin will nicht zur Begrüßung sprechen. Also übernehme ich das, bin ich doch am besten von allen des Französischen mächtig. Wir singen ein Programm mit Werken von Stanford, Bach, Rheinberger und Dubois, dazwischen orgelt unser Kirchenmusiker Werke von Schein und Buxtehude. Das spärlich erschienene Publikum ist begeistert: Der erste Herr, der die Kirche verlässt, wirft einen 50-Euro-Schein in das Kollekten-Körbchen. Das Geld ist für die Gemeinde in Ribeauville bestimmt. Frau Pastorin hat vor dem Publikum immer noch nichts gesagt. Aber sie tut nach dem Konzert im persönlichen Gespräch ihre Begeisterung kund. Wir haben das Konzert genossen und uns gefreut, in Ribeauville singen zu dürfen. Wir hatten ein dankbares Publikum, und das ist uns das Wichtigste. Die Kollekte haben wir selbstverständlich der protestantischen Gemeinde von Ribeauville überlassen. In Frankreich gibt es keine Kirchensteuer, Katholiken entrichten auf freiwilliger Basis einen sogenannten Kultbeitrag. Im Elsass ist das napoleonische Konkordat noch gültig, dort werden die Geistlichen vom Staat bezahlt und ein Zuschuss zum Erhalt der Kirchen gegeben. Die Konzertbesucher in Ribeauville sahen alle so aus, als seien sie nicht sonderlich betucht. Umso mehr hat uns ihre Freigiebigkeit erstaunt. Die Kollekte war der Gemeinde dann auch höchst willkommen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Chor auf Reisen tut gut daran, ein Gastspiel einzuplanen. Vorher organisiert, hat der St.-Johannes-Chor aus Lübeck-Kücknitz am Mittwoch sein Gastspiel in Ribeauville im Elsass gegeben. Eine Erfahrung der besonderen Art.<br />
<span id="more-2732"></span>Ein Plakat an der Kirchentür kündet von unserem Vorhaben. Wir sind für 17.30 Uhr verabredet mit der Küsterin der protestantischen Kirche Le Temple von Ribeauville im Elsass. Sie ist pünktlich da, ebenso wie die junge Pastorin. Im Gemeindesaal stehen elsässischer Gugelhupf, Brezeln und Getränke für die Sänger bereit. Wir fühlen uns schnell wie zu Hause.<br />
Um 18.30 Uhr beginnt das Konzert. Seltsam: Die Pastorin will nicht zur Begrüßung sprechen. Also übernehme ich das, bin ich doch am besten von allen des Französischen mächtig. Wir singen ein Programm mit Werken von Stanford, Bach, Rheinberger und Dubois, dazwischen orgelt unser Kirchenmusiker Werke von Schein und Buxtehude. Das spärlich erschienene Publikum ist begeistert: Der erste Herr, der die Kirche verlässt, wirft einen 50-Euro-Schein in das Kollekten-Körbchen. Das Geld ist für die Gemeinde in Ribeauville bestimmt. Frau Pastorin hat vor dem Publikum immer noch nichts gesagt. Aber sie tut nach dem Konzert im persönlichen Gespräch ihre Begeisterung kund.</p>
<p>Wir haben das Konzert genossen und uns gefreut, in Ribeauville singen zu dürfen. Wir hatten ein dankbares Publikum, und das ist uns das Wichtigste. Die Kollekte haben wir selbstverständlich der protestantischen Gemeinde von Ribeauville überlassen. In Frankreich gibt es keine Kirchensteuer, Katholiken entrichten auf freiwilliger Basis einen sogenannten Kultbeitrag. Im Elsass ist das napoleonische Konkordat noch gültig, dort werden die Geistlichen vom Staat bezahlt und ein Zuschuss zum Erhalt der Kirchen gegeben. Die Konzertbesucher in Ribeauville sahen alle so aus, als seien sie nicht sonderlich betucht. Umso mehr hat uns ihre Freigiebigkeit erstaunt. Die Kollekte war der Gemeinde dann auch höchst willkommen.</p>
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		<title>Texte wie Musik erklingen lassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:05:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Chor]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Singen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie kommt mein Chor in die Zeitung? Binnenwahrnehmung ist nicht gleich Außenwahrnehmung. Niemand weiß das besser, als (Laien)Chöre und Musikrezensenten. Da übt ein Chor monatelang, um ein großes Werk auf die Bühne zu bringen. Ein besonderer Moment für alle Sänger, den sie gern auch öffentlich gewürdigt wissen wollen. Aber wer liest Konzertberichte? Nur die, die mitgesungen oder -musiziert haben und die, die im Publikum saßen. Sollten Zeitungen deshalb keine Berichte von Laienkonzerten mehr bringen? Oder müssen sie es anders machen? Mehr Musik in den Text legen, so dass er auch für Nicht-Konzertbesucher interessant ist? Und wie kann der Chor erreichen, dass er überhaupt in die Zeitung kommt? Unter dem Titel &#8222;Wie bringe ich meinen Chor in die Zeitung? Pressearbeit für Musikvereine&#8220; hat Tonio Keller, Journalist und Chorleiter, ein Referat und einen Leitfaden für Chöre herausgegeben. Er hat ihn mir als Gastartikel zur Verfügung gestellt Chor-Pressearbeit Darin spricht er auch an, ob und wenn ja wie schlechte Leistungen von Laienchören benannt werden dürfen. Ein Thema, das ich aus leidiger Erfahrung kenne. Vier Kategorien von Chor-Kritik und Chören Kinderchöre: Sie sind rückhaltlos zu loben, Kritik ist hier ganz und gar nicht angebracht, verbietet sich von selbst. Dass die Kleinen überhaupt singen, ist an sich schon eine Leistung und rückhaltlos zu begrüßen. Laienchöre: Das sind die, die sich auch tatsächlich als Laien verstehen. Auch ihnen gebührt Anerkennung für ihre Leistung, auch wenn es hier und da mal klappert oder die Töne nicht stimmen. Wenn Kritik, dann durch das Weglassen von Lob. Laienchöre mit überzogenem Anspruch: Das sind die, die einen professionellen Anspruch vor sich hertragen, ihn aber nicht erfüllen. Hier ist Kritik durchaus erlaubt, sollte aber fein ziseliert formuliert werden, lieber zwischen als in den Zeilen. Sonst ist bodenloses Beleidigtsein bis hin zu persönlichen Beschimpfungen des Autors das unschöne Ergebnis. Wer sich dem nicht aussetzen möchte, beschränke sich in der Berichterstattung lieber darauf, zu vermerken, dass die Sängerinnen hübsche Tücher um den Hals trugen oder der Chor den Kirchenraum mit Musik gefüllt habe. Dann dürfte allerdings das Interesse der Leser an diesen Texten nicht allzugroß sein. Laienchöre mit Anspruch: Dann gibt es noch Chöre aus Laiensängern, die nicht nur gut sein wollen, sondern auch wirklich gut sind und sich Kritik gerne stellen. Allerdings gibt es bei denen oft nur wenig zu kritisieren, und wenn sie Kritik ernten, ist es für sie Anspruch, an diesen Punkten zu arbeiten. Und das hört man dann auch. Als Chorsängerin und Journalistin weiß ich, wie groß die Kluft zwischen Wunsch und Erfüllung hinsichtlich der Berichterstattung über Chorarbeit und Chorauftritt ist. Deshalb trenne ich den Spaß am Hobby Musik und dem Beruf streng voneinander. Es bleibt mir auch gar nichts anderes übrig, weil es nun mal so ist, wie es ist. Das ABC der lokalen Pressearbeit: http://wp.me/p1J2oJ-cj &#160; &#160;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie kommt mein Chor in die Zeitung?</h2>
<p>Binnenwahrnehmung ist nicht gleich Außenwahrnehmung. Niemand weiß das besser, als (Laien)Chöre und Musikrezensenten. Da übt ein Chor monatelang, um ein großes Werk auf die Bühne zu bringen. Ein besonderer Moment für alle Sänger, den sie gern auch öffentlich gewürdigt wissen wollen. Aber wer liest Konzertberichte? Nur die, die mitgesungen oder -musiziert haben und die, die im Publikum saßen. Sollten Zeitungen deshalb keine Berichte von Laienkonzerten mehr bringen?<br />
<span id="more-683"></span><br />
Oder müssen sie es anders machen? Mehr Musik in den Text legen, so dass er auch für Nicht-Konzertbesucher interessant ist? Und wie kann der Chor erreichen, dass er überhaupt in die Zeitung kommt?</p>
<p>Unter dem Titel &#8222;Wie bringe ich meinen Chor in die Zeitung? Pressearbeit für Musikvereine&#8220; hat Tonio Keller, Journalist und Chorleiter, ein Referat und einen Leitfaden für Chöre herausgegeben. Er hat ihn mir als Gastartikel zur Verfügung gestellt</p>
<p><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chor-Pressearbeit.pdf">Chor-Pressearbeit</a></p>
<p>Darin spricht er auch an, ob und wenn ja wie schlechte Leistungen von Laienchören benannt werden dürfen. Ein Thema, das ich aus leidiger Erfahrung kenne.</p>
<h2>Vier Kategorien von Chor-Kritik und Chören</h2>
<h3>Kinderchöre:</h3>
<p>Sie sind rückhaltlos zu loben, Kritik ist hier ganz und gar nicht angebracht, verbietet sich von selbst. Dass die Kleinen überhaupt singen, ist an sich schon eine Leistung und rückhaltlos zu begrüßen.</p>
<h3>Laienchöre:</h3>
<p>Das sind die, die sich auch tatsächlich als Laien verstehen. Auch ihnen gebührt Anerkennung für ihre Leistung, auch wenn es hier und da mal klappert oder die Töne nicht stimmen. Wenn Kritik, dann durch das Weglassen von Lob.</p>
<h3>Laienchöre mit überzogenem Anspruch:</h3>
<p>Das sind die, die einen professionellen Anspruch vor sich hertragen, ihn aber nicht erfüllen. Hier ist Kritik durchaus erlaubt, sollte aber fein ziseliert formuliert werden, lieber zwischen als in den Zeilen. Sonst ist bodenloses Beleidigtsein bis hin zu persönlichen Beschimpfungen des Autors das unschöne Ergebnis. Wer sich dem nicht aussetzen möchte, beschränke sich in der Berichterstattung lieber darauf, zu vermerken, dass die Sängerinnen hübsche Tücher um den Hals trugen oder der Chor den Kirchenraum mit Musik gefüllt habe. Dann dürfte allerdings das Interesse der Leser an diesen Texten nicht allzugroß sein.</p>
<h3>Laienchöre mit Anspruch:</h3>
<p>Dann gibt es noch Chöre aus Laiensängern, die nicht nur gut sein wollen, sondern auch wirklich gut sind und sich Kritik gerne stellen. Allerdings gibt es bei denen oft nur wenig zu kritisieren, und wenn sie Kritik ernten, ist es für sie Anspruch, an diesen Punkten zu arbeiten. Und das hört man dann auch.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/c36b3e22d72a4cae9bedda5de7013e8f" alt="" width="1" height="1" /><br />
Als Chorsängerin und Journalistin weiß ich, wie groß die Kluft zwischen Wunsch und Erfüllung hinsichtlich der Berichterstattung über Chorarbeit und Chorauftritt ist. Deshalb trenne ich den Spaß am Hobby Musik und dem Beruf streng voneinander. Es bleibt mir auch gar nichts anderes übrig, weil es nun mal so ist, wie es ist.</p>
<p>Das ABC der lokalen Pressearbeit:</p>
<p><a href="http://wp.me/p1J2oJ-cj">http://wp.me/p1J2oJ-cj</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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