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	<title>Pferde Archive - Pyrolirium</title>
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	<title>Pferde Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Der Pferdezahnarzt war da</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2025 16:17:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="509" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Pferdezahnarzt, in diesem Fall eine Ärztin, arbeitet im Maul." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt-150x95.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt-768x489.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Nicht nur Menschen, auch Tiere müssen regelmäßig zum Zahnarzt. Bei uns stand mal wieder ein Besuch vom Pferdezahnarzt an. Unser Rentnerpferd ist 25 Jahre alt, und nicht nur das ist ein Grund, den Zahnarzt mal nachschauen zu lassen, ob alles in Ordnung ist. Das sollten alle Pferdehalter regelmäßig machen lassen. Der Pferdezahnarzt war in unserem Fall eine Pferdezahnärztin, die unser Pferd untersuchte und behandelte. Am Ende war es eine blutige Angelegenheit. Ich hasse es, wenn der Pferdezahnarzt kommt. Dann geht es für meinen Eindruck brachial zu. Gut, dass das Pferd nicht so viel davon merkt. Eine Tierärztin sedierte es vorher. Und da hing er dann, unser großer, seine Augen stierten ins Nirgendwo, sein Kopf war mittels Seilzug nach oben gereckt. Los geht&#8217;s mit den Schneidezähnen Zunächst steht das Abschleifen der Schneidezähne an. So wird ein Überbiss entfernt, das Pferd kann wieder gut Heu zupfen und Gras rupfen. Diese Behandlung sieht für den Beobachter noch einigermaßen harmlos aus. Dann geht es an die Backenzähne. Dafür legt der Pferdezahnarzt eine Maulsperre an, die die Kiefer offen hält. Die Backenzähne liegen weit hinten. Oft finden sich dort Haken oder scharfe Kanten, die abgeschliffen werden müssen. Oder aber die Zähne wackeln schon oder sind abgebrochen, wie bei unserem Rentnerpferd. Drei seiner Backenzähne musste die Zahnärztin ziehen. Und da fließt dann halt Blut. Es soll Pferdebesitzer geben, die gezogene Backenzähne aufheben, sie reinigen oder gar an einer Kette tragen. Ich habe sie auf den Misthaufen geworfen und sie dort verbuddelt. Nach dem Pferdezahnarzt kommt die Aufwachphase Die Pferdezahnärztin hat flott gearbeitet, nach einer knappen halben Stunde war alles vorbei. Jetzt kam der langwierige Teil der Sache: Das Pferd musste aus der Sedierung aufwachen. Nachdem es einigermaßen wach war, musste es noch etwa eine Stunde geführt werden, um wieder ganz auf dieser Welt anzukommen. So ist das immer, wenn der Pferdezahnarzt kommt. Die Besitzerin sollte viel Zeit mitbringen. Dass unser Pferd, wieder wach, zwar stramm zur Heuraufe lief, es aber nicht schaffte, etwas zu fressen, musste ich nochmal Heucops ansetzen. In Pelletform gepresstes Heu, das in Wasser aufgelöst wird. Das hat das Pferd dann problemlos gefressen. Es ist weich, und so hat ihn der Wundschmerz wohl nicht so behindert wie beim Heu. Vielleicht waren die Kiefer nach der Maulsperre auch noch etwas verspannt. Dann muss noch geprüft werden, ob der Schluckreflex wieder funktioniert, damit das Tier nicht erstickt. Mittlerweile sind ein paar Tage ins Land gegangen. Fressen klappt wieder gut, und wir hoffen, dass sich das Pferd jetzt ohne Zahnprobleme wohler fühlt. Für uns war das eine teure Angelegenheit: 200 Euro für die Pferdezahnärztin, 70 Euro für die Tierärztin, die die Sedierung vorgenommen hat. Aber wer sagt denn, dass Reiten ein preisgünstiges Hobby ist?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-der-pferdezahnarzt-war-da/">Fru Öttenpötter vertellt: Der Pferdezahnarzt war da</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="509" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Pferdezahnarzt, in diesem Fall eine Ärztin, arbeitet im Maul." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt-150x95.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Zahnarzt-768x489.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Nicht nur Menschen, auch Tiere müssen regelmäßig zum Zahnarzt. Bei uns stand mal wieder ein Besuch vom Pferdezahnarzt an.</p>



<span id="more-14072"></span>



<p>Unser Rentnerpferd ist 25 Jahre alt, und nicht nur das ist ein Grund, den Zahnarzt mal nachschauen zu lassen, ob alles in Ordnung ist. Das sollten alle Pferdehalter regelmäßig machen lassen. Der Pferdezahnarzt war in unserem Fall eine Pferdezahnärztin, die unser Pferd untersuchte und behandelte. Am Ende war es eine blutige Angelegenheit.</p>



<p>Ich hasse es, wenn der Pferdezahnarzt kommt. Dann geht es für meinen Eindruck brachial zu. Gut, dass das Pferd nicht so viel davon merkt. Eine Tierärztin sedierte es vorher. Und da hing er dann, unser großer, seine Augen stierten ins Nirgendwo, sein Kopf war mittels Seilzug nach oben gereckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Los geht&#8217;s mit den Schneidezähnen</h2>



<p>Zunächst steht das Abschleifen der <a href="https://www.equishop.com/de/blog/pferdezaehne-die-haeufigsten-zahnprobleme-bei-pferden-pferdezaehne-und-alter-n355">Schneidezähne</a> an. So wird ein Überbiss entfernt, das Pferd kann wieder gut Heu zupfen und Gras rupfen. Diese Behandlung sieht für den Beobachter noch einigermaßen harmlos aus. Dann geht es an die Backenzähne. Dafür legt der Pferdezahnarzt eine Maulsperre an, die die Kiefer offen hält. Die Backenzähne liegen weit hinten. Oft finden sich dort Haken oder scharfe Kanten, die abgeschliffen werden müssen. Oder aber die Zähne wackeln schon oder sind abgebrochen, wie bei unserem Rentnerpferd. Drei seiner Backenzähne musste die Zahnärztin ziehen. Und da fließt dann halt Blut.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="800" height="624" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdezahn.jpg" alt="Drei Backenzähne mussten dran glauben, einer war schon zerbrochen." class="wp-image-14073" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdezahn.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdezahn-150x117.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdezahn-768x599.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Drei Backenzähne mussten dran glauben, einer war schon zerbrochen.</figcaption></figure>



<p>Es soll Pferdebesitzer geben, die gezogene Backenzähne aufheben, sie reinigen oder gar an einer Kette tragen. Ich habe sie auf den Misthaufen geworfen und sie dort verbuddelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach dem Pferdezahnarzt kommt die Aufwachphase</h2>



<p>Die Pferdezahnärztin hat flott gearbeitet, nach einer knappen halben Stunde war alles vorbei. Jetzt kam der langwierige Teil der Sache: Das Pferd musste aus der Sedierung aufwachen. Nachdem es einigermaßen wach war, musste es noch etwa eine Stunde geführt werden, um wieder ganz auf dieser Welt anzukommen. So ist das immer, wenn der Pferdezahnarzt kommt. Die Besitzerin sollte viel Zeit mitbringen.</p>



<p>Dass unser Pferd, wieder wach, zwar stramm zur Heuraufe lief, es aber nicht schaffte, etwas zu fressen, musste ich nochmal Heucops ansetzen. In Pelletform gepresstes Heu, das in Wasser aufgelöst wird. Das hat das Pferd dann problemlos gefressen. Es ist weich, und so hat ihn der Wundschmerz wohl nicht so behindert wie beim Heu. Vielleicht waren die Kiefer nach der Maulsperre auch noch etwas verspannt. Dann muss noch geprüft werden, ob der Schluckreflex wieder funktioniert, damit das Tier nicht erstickt.</p>



<p>Mittlerweile sind ein paar Tage ins Land gegangen. Fressen klappt wieder gut, und wir hoffen, dass sich das Pferd jetzt ohne Zahnprobleme wohler fühlt. Für uns war das eine teure Angelegenheit: 200 Euro für die Pferdezahnärztin, 70 Euro für die Tierärztin, die die Sedierung vorgenommen hat. Aber wer sagt denn, dass <a href="https://pyrolim.de/pyropro/erlebt/reiten/">Reiten</a> ein preisgünstiges Hobby ist?</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" width="150" height="109" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg" alt="" class="wp-image-11848" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1.jpg 700w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption><em>Fru Öttenpötter berichtet hier regelmäßig über das Leben auf dem Lande.</em></figcaption></figure></div>



<p></p>
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		<title>Drei Friesen auf dem Stoppelfeld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2020 15:51:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geknipst]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friesen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friesen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friesen-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friesen-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friesen-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Wenn ich meine Fotoausbeute dieses Jahres angucke, ist sie bisher eher mager. Das lag an Corona und daran, dass ich lange nirgends hin kam. Umso mehr habe ich mich über die Gelegenheit gefreut, im Sommer Stoppelfeldreiterinnen und ihre Pferde zu fotografieren. Beim zweiten Mal waren es drei Friesen. Wir Fotografen gucken nach Motiv, Licht und dem viel beschworenen POV, dem Point of View, also dem Standpunkt. Die Reiterinnen gucken auf ganz andere Dinge, zum Beispiel, wie ihr Sitz auf dem Bild ist, ob das Pferde nicht gerade das Maul aufreißt oder sich sperrt. Deshalb hat es etwas gedauert, bis ich die Fotos zeigen kann. Erst mussten sie sozusagen abgenommen werden. Jetzt aber kommt sie, die abgesegnete Auswahl der schönsten Bilder vom zweiten Stoppelfeldreiten. Mit dabei: Andrea auf Jorit, Angela auf Melle und Yasmin auf Haerke.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/drei-friesen-auf-dem-stoppelfeld/">Drei Friesen auf dem Stoppelfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friesen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friesen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friesen-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friesen-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/friesen-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Wenn ich meine Fotoausbeute dieses Jahres angucke, ist sie bisher eher mager. Das lag an Corona und daran, dass ich lange nirgends hin kam. Umso mehr habe ich mich über die Gelegenheit gefreut, im Sommer Stoppelfeldreiterinnen und ihre Pferde zu fotografieren. Beim zweiten Mal waren es drei Friesen.</p>



<span id="more-11228"></span>



<p>Wir Fotografen gucken nach Motiv, Licht und dem viel beschworenen POV, dem Point of View, also dem Standpunkt. Die Reiterinnen gucken auf ganz andere Dinge, zum Beispiel, wie ihr Sitz auf dem Bild ist, ob das Pferde nicht gerade das Maul aufreißt oder sich sperrt. Deshalb hat es etwas gedauert, bis ich die Fotos zeigen kann. Erst mussten sie sozusagen abgenommen werden. Jetzt aber kommt sie, die abgesegnete Auswahl der schönsten Bilder vom zweiten <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-reiten-auf-dem-stoppelfeld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stoppelfeldreiten</a>. Mit dabei: <a href="https://pyrolim.de/pyropro/friesen-gala-die-schoene-und-der-elegante-schwarze/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Andrea auf Jorit</a>, Angela auf Melle und Yasmin auf Haerke.</p>



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		<title>Genial für Fotos: Pferde im Raps</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/genial-fuer-fotos-pferde-im-raps/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2019 11:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geknipst]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pyrolim.de/?p=9696</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieses Jahr ist es perfekt: Blauer Himmel, quietschegelber Raps, Reiterinnen, die Zeit und Lust haben und genug Kälte, damit die Felder nicht von Bienen überfallen werden. Ideale Voraussetzungen, um endlich ausgiebig Reiter und Pferde im Raps zu fotografieren. Bevor es los ging, mussten Pferde und Reiterinnen schön gemacht werden. Putzen, ein bisschen einölen, Mähne und Schweif bürsten, Stiefel wienern, Kleidung aussuchen und anziehen. Dann ab in den Raps. Natürlich immer auf den Treckerspuren, niemand wollte etwas kaputt machen. Die kahlen Stellen habe ich bei einigen Bildern nachträglich mit Raps aufgefüllt. Die Friesen: schwarz, stark, schön Mit den Pferden im Raps habe ich in diesem Jahr ein Problem lösen können, das sich jedes Jahr stellt: Die wunderbaren gelben Felder locken so sehr zum Fotografieren, doch ohne einen Ankerpunkt fürs Auge, einen Blickfang, irgendetwas Besonderes, sind die Rapsbilder stets etwas langweilig. Vor Jahren habe ich mal das Kind mit einem Regenschirm in den Raps gejagt, was ein bisschen blöd aussieht, denn es hat nicht geregnet. Damals hatte ich noch keine Pferde zur Hand und das Kind war noch etwas scheu, was Fotos angeht. Ein I-Tüpfelchen muss her Was habe ich nicht alles schon versucht, um dem Raps mehr Pfiff zu geben. In einem Jahr bin ich mit dem 300-Millimeter-Objektiv losgezogen. Manchmal musste aber auch einfach der Raps reichen. Das lief in diesem Jahr besser. Erst das Schiff im Raps, dann die Reiterinnen im Raps. Dieses Mal war auch das Kind dabei, das vor Jahren noch lieber von hinten zu sehen sein wollte. Pferd, Kind, Raps, blauer Himmel und Sonne, alles, was das Fotografenherz begehrt. Unser Holsteiner Wallach Lasse war wieder klasse, hat brav mitgemacht, was Reiterin und Fotografin von ihm verlangt haben. Jetzt bin ich mit dem Raps versöhnt. Nun darf er in Ruhe verblühen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/genial-fuer-fotos-pferde-im-raps/">Genial für Fotos: Pferde im Raps</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dieses Jahr ist es perfekt: Blauer Himmel, quietschegelber Raps, Reiterinnen, die Zeit und Lust haben und genug Kälte, damit die Felder nicht von Bienen überfallen werden. Ideale Voraussetzungen, um endlich ausgiebig Reiter und Pferde im Raps zu fotografieren.</p>



<p><br></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2fU449H"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/47846741021_dabfb7dca5_c.jpg" alt="Ritt im Raps" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><br>Angela auf Melle (links) und Andrea auf Jorit mitten im Raps.</figcaption></figure>



<span id="more-9696"></span>



<p>Bevor es los ging, mussten Pferde und Reiterinnen schön gemacht werden. Putzen, ein bisschen einölen, Mähne und Schweif bürsten, Stiefel wienern, Kleidung aussuchen und anziehen. Dann ab in den Raps. Natürlich immer auf den Treckerspuren, niemand wollte etwas kaputt machen. Die kahlen Stellen habe ich bei einigen Bildern nachträglich mit Raps aufgefüllt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Friesen: schwarz, stark, schön</h2>



<p>Mit den Pferden im Raps habe ich in diesem Jahr ein Problem lösen können, das sich jedes Jahr stellt: Die wunderbaren gelben Felder locken so sehr zum Fotografieren, doch ohne einen Ankerpunkt fürs Auge, einen Blickfang, irgendetwas Besonderes, sind die Rapsbilder stets etwas langweilig. Vor Jahren habe ich mal das Kind <a href="https://pyrolim.de/pyropro/eine-idee-muss-her-i-tuepfelchen-fuer-landschaftsfotos-gesucht/">mit einem Regenschirm in den Raps</a> gejagt, was ein bisschen blöd aussieht, denn es hat nicht geregnet. Damals hatte ich noch keine Pferde zur Hand und das Kind war noch etwas scheu, was Fotos angeht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein I-Tüpfelchen muss her</h2>



<p></p>



<p>Was habe ich nicht alles schon versucht, um dem Raps mehr Pfiff zu geben. In einem Jahr bin ich mit dem <a href="https://pyrolim.de/pyropro/raps-300-eine-neue-idee-fuer-die-rapsbluete/">300-Millimeter-Objektiv losgezogen</a>. Manchmal musste aber auch <a href="https://pyrolim.de/pyropro/der-raps-blueht-wenn-fotografen-gelb-sehen/">einfach der Raps reichen</a>. Das lief in diesem Jahr besser. Erst das <a href="https://pyrolim.de/pyropro/das-schiff-im-raps/">Schiff im Raps</a>, dann die Reiterinnen im Raps.</p>



<p>Dieses Mal war auch das Kind dabei, das vor Jahren noch lieber von hinten zu sehen sein wollte. Pferd, Kind, Raps, blauer Himmel und Sonne, alles, was das Fotografenherz begehrt. Unser Holsteiner Wallach Lasse war wieder klasse, hat brav mitgemacht, was Reiterin und Fotografin von ihm verlangt haben. </p>



<p></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2euoZtx"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/46922678225_cd4a823aed_c.jpg" alt="Der Ritt im Raps" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Mein Lieblingsbild nach dem Fotoshooting im Raps mit Pferd und Kind.</figcaption></figure>



<p>Jetzt bin ich mit dem Raps versöhnt. Nun darf er in Ruhe verblühen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/genial-fuer-fotos-pferde-im-raps/">Genial für Fotos: Pferde im Raps</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Ab auf die Pferdewaage</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/fru-oettenpoetter-vertellt-ab-auf-die-pferdewaage/</link>
					<comments>https://pyrolim.de/pyropro/fru-oettenpoetter-vertellt-ab-auf-die-pferdewaage/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2019 18:23:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Diekhof]]></category>
		<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdewaage]]></category>
		<category><![CDATA[wiegen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu dick? Zu dünn? Gerade richtig? Angaben, die nicht nur für Menschen wichtig sind. Auch Pferde müssen ab und zu auf die Waage. Heute war Wiegetag. Ines Fischer ist mit ihrer mobilen Pferdewaage auf den Diekhof gekommen, wo auch unser Pferd steht. Der Wiegevorgang geht schnell &#8211; wenn das Pferd mitspielt. Unser Lasse hat sich wie immer vorbildlich benommen: Drei beherzte Schritte, und zack, stand er wie ein Standbild auf der Waage. Die ist eine flache Vorrichtung, auf der eine große Matte liegt. Das Gewicht wird per Kabel auf Anzeige und Laptop übertragen. Lasse brachte es auf 636 Kilogramm und war damit das schwerste Pferd im Stall. Er ist aber auch eines der größten. Griff ins Unterhautfett Nach dem Wiegen folgt auf Wunsch der BCS, die Unterhautfettanalyse nach Dr. Schramme. Das ist der Body Condition Score. Ines misst zunächst mit einer Schiebelehre das Kammfett. Dazu muss das Pferd seinen Kopf ganz nach unten strecken &#8211; geht mit Hilfe einer Möhre -, so dass der Hals schön gebogen ist und gemessen werden kann. Dann greift Ines hierhin und dorthin, streicht über Schultern und Lenden. Um einen coolen Spruch ist sie dabei nie verlegen: &#8222;90 Prozent der Pferde haben einen Bierbauch hinter der Schulter.&#8220; Nach ein paar Minuten steht fest: Unser Lasse ist gut in Form, wenn auch ein bisschen schief. Das wird eine Physiotherapeutin demnächst richten müssen. So problemlos wie unser Pferd marschieren aber nicht alle auf die Waage. Manchem ist dieses Ding ganz und gar nicht geheuer. Wie gut, dass Ines auf ihrem Tisch nicht nur Laptop und Blanko-Wiegepässe hat, sondern auch eine große Tüte Möhren. Zwerg mit runder Rippe Und so steigt Pferd für Pferd auf die Waage. Manchem wird ins Stammbuch geschrieben, dass es dringend ein wenig abspecken müsse. Andere sind gerade richtig. Zu mager ist keines, gute Pflege halt. Jeder Besitzer bekommt seinen Wiegepass beziehungsweise einen neuen Eintrag darin und ein paar Erläuterungen zum Zustand seines Pferdes. So räumt Ines etwa mit dem Vorurteil auf, sichtbare Rippen seien ein Zeichen dafür, dass das Pferd zu dünn sei. Die Rippen dürften durchaus leicht sichtbar sein. Überhaupt, die Rippen. Minishetty Moritz ist das Leichtgewicht an diesem Tag. 95,5 Kilogramm wiegt er gerade mal und ist nicht zu dick, auch wenn es so aussieht. Aber der Lütte hat eben noch mächtig Winterwolle auf den Rippen. Die obendrein eine besondere Form haben. Ines sagt: &#8222;Der hat eine runde Rippe, der wird nie eine Gazelle.&#8220; Die runde Rippe hat es mittlerweile zum Running Gag im Stall geschafft. Ganz anders Friesenhengst Jorit. Der hat keine runde Rippe, der ist ein Prachtbursche. Gut trainiert und in Zirkuslektionen bewandert, ist die Waage kein Problem für ihn. Er kennt und liebt es, mit den Vorderbeinen auf ein Podest zu steigen, da ist so ein bisschen Pferdewaage doch gar nichts. Jorit bringt 622 Kilogramm auf die Waage. Hengst halt und Friese. Dass Pferde regelmäßig auf die Pferdewaage sollten, hat nicht nur den Grund, dass auf ihr Gewicht und darauf, ob es normal ist, geachtet werden sollte. Die Angabe ist auch wichtig, wenn die Tiere jedes halbe Jahr die Wurmkur verabreicht bekommen. Mit Gewichtsangabe des Pferdes lässt sich die zuverlässiger dosieren als Pi mal Daumen. Fru Öttenpötter berichtet hier in unregelmäßigen Abständen über das Leben auf dem Lande. Offenlegung: Dieser Text enthält keine Werbung, ich bin von niemanden dafür bezahlt worden und habe auch sonst keine Leistungen erhalten. Es ist einfach ein Tagebucheintrag meines heutigen Tages.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/fru-oettenpoetter-vertellt-ab-auf-die-pferdewaage/">Fru Öttenpötter vertellt: Ab auf die Pferdewaage</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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<p>Zu dick? Zu dünn? Gerade richtig? Angaben, die nicht nur für Menschen wichtig sind. Auch Pferde müssen ab und zu auf die Waage. Heute war Wiegetag. Ines Fischer ist mit ihrer <a rel="noreferrer noopener" aria-label="mobilen Pferdewaage (opens in a new tab)" href="http://pferdewaage.de/index.php" target="_blank">mobilen Pferdewaage</a> auf den <a href="http://www.der-diekhof.de/">Diekhof</a> gekommen, wo auch unser Pferd steht. Der Wiegevorgang geht schnell &#8211; wenn das Pferd mitspielt.</p>



<span id="more-9461"></span>



<p>Unser Lasse hat sich wie immer vorbildlich benommen: Drei beherzte Schritte, und zack, stand er wie ein Standbild auf der Waage. Die ist eine flache Vorrichtung, auf der eine große Matte liegt. Das Gewicht wird per Kabel auf Anzeige und Laptop übertragen. Lasse brachte es auf 636 Kilogramm und war damit das schwerste Pferd im Stall. Er ist aber auch eines der größten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage1-1-von-1.jpg" alt="Ein Pferd steht auf einem weißen Teppich, unter dem sich die Waage verbirgt." class="wp-image-9464" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage1-1-von-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage1-1-von-1-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage1-1-von-1-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage1-1-von-1-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Lasse marschierte ohne zu Zögern auf die Pferdewaage.</figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Griff ins Unterhautfett</h2>



<p>Nach dem Wiegen folgt auf Wunsch <a rel="noreferrer noopener" aria-label="der BCS, die Unterhautfettanalyse (opens in a new tab)" href="http://www.bodyconditionscore.de/" target="_blank">der BCS, die Unterhautfettanalyse</a> nach Dr. Schramme. Das ist der Body Condition Score. Ines misst zunächst mit einer Schiebelehre das Kammfett. Dazu muss das Pferd seinen Kopf ganz nach unten strecken &#8211; geht mit Hilfe einer Möhre -, so dass der Hals schön gebogen ist und gemessen werden kann. Dann greift Ines hierhin und dorthin, streicht über Schultern und Lenden. Um einen coolen Spruch ist sie dabei nie verlegen: &#8222;90 Prozent der Pferde haben einen Bierbauch hinter der Schulter.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="637" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage2-1-von-1.jpg" alt="Ein Pferd hat den Kopf ganz nach unten gestreckt, damit der Hals gemessen werden kann." class="wp-image-9465" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage2-1-von-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage2-1-von-1-150x119.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage2-1-von-1-768x612.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage2-1-von-1-350x280.jpg 350w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage2-1-von-1-100x80.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Wenn der Kopf ganz unten ist, setzt Ines die Schiebelehre an.</figcaption></figure>



<p>Nach ein paar Minuten steht fest: Unser Lasse ist gut in Form, wenn auch ein bisschen schief. Das wird eine Physiotherapeutin demnächst richten müssen. So problemlos wie unser Pferd marschieren aber nicht alle auf die Waage. Manchem ist dieses Ding ganz und gar nicht geheuer. Wie gut, dass Ines auf ihrem Tisch nicht nur Laptop und Blanko-Wiegepässe hat, sondern auch eine große Tüte Möhren.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage5-1-von-1.jpg" alt="Ein Frau lockte ein Pferd mit einer Möhre, doch noch ein Stück vorwärts zu gehen und mit den Hinterbeinen auf die Waage zu treten." class="wp-image-9467" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage5-1-von-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage5-1-von-1-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage5-1-von-1-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage5-1-von-1-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Der Hals wird lang und länger, aber so recht wollen die Hinterbeine bei diesem Kandidaten nicht auf die Pferdewaage.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage6-1-von-1.jpg" alt="Eine Frau gibt einem Pferd eine Möhre zu fressen." class="wp-image-9468" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage6-1-von-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage6-1-von-1-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage6-1-von-1-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage6-1-von-1-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Leckere Möhren gehören zur Grundausstattung, wenn Ines Fischer mit ihrer mobilen Pferdewaage unterwegs ist.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Zwerg mit runder Rippe</h2>



<p>Und so steigt Pferd für Pferd auf die Waage. Manchem wird ins Stammbuch geschrieben, dass es dringend ein wenig abspecken müsse. Andere sind gerade richtig. Zu mager ist keines, gute Pflege halt. Jeder Besitzer bekommt seinen Wiegepass beziehungsweise einen neuen Eintrag darin und ein paar Erläuterungen zum Zustand seines Pferdes. So räumt Ines etwa mit dem Vorurteil auf, sichtbare Rippen seien ein Zeichen dafür, dass das Pferd zu dünn sei. Die Rippen dürften durchaus leicht sichtbar sein. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage8-1-von-1.jpg" alt="Ein winziges weißes Pony steht mit seiner Besitzerin an und auf der Pferdewaage." class="wp-image-9470" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage8-1-von-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage8-1-von-1-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage8-1-von-1-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage8-1-von-1-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Minishetty Moritz ist das kleinste Pferd im Stall von Andrea Mönninghoff.</figcaption></figure>



<p>Überhaupt, die Rippen. Minishetty Moritz ist das Leichtgewicht an diesem Tag. 95,5 Kilogramm wiegt er gerade mal und ist nicht zu dick, auch wenn es so aussieht. Aber der Lütte hat eben noch mächtig Winterwolle auf den Rippen. Die obendrein eine besondere Form haben. Ines sagt: &#8222;Der hat eine runde Rippe, der wird nie eine Gazelle.&#8220; Die runde Rippe hat es mittlerweile zum Running Gag im Stall geschafft.</p>



<p>Ganz anders <a href="https://pyrolim.de/archive/4536">Friesenhengst Jorit</a>. Der hat keine runde Rippe, der ist ein Prachtbursche. Gut trainiert und in Zirkuslektionen bewandert, ist die Waage kein Problem für ihn. Er kennt und liebt es, mit den Vorderbeinen auf ein Podest zu steigen, da ist so ein bisschen Pferdewaage doch gar nichts. Jorit bringt 622 Kilogramm auf die Waage. Hengst halt und Friese.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage7-1-von-1.jpg" alt="" class="wp-image-9474" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage7-1-von-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage7-1-von-1-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage7-1-von-1-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waage7-1-von-1-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Auch Jorit steht wie ein Standbild auf der Pferdewaage.</figcaption></figure>



<p>Dass Pferde regelmäßig auf die Pferdewaage sollten, hat nicht nur den Grund, dass auf ihr Gewicht und darauf, ob es normal ist, geachtet werden sollte. Die Angabe ist auch wichtig, wenn die Tiere jedes halbe Jahr die Wurmkur verabreicht bekommen. Mit Gewichtsangabe des Pferdes lässt sich die zuverlässiger dosieren als Pi mal Daumen.</p>


<p><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-large wp-image-8574" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-150x109.jpg" alt="" width="150" height="109" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-150x109.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a> <em>Fru Öttenpötter berichtet hier in unregelmäßigen Abständen über das Leben auf dem Lande.</em></p>


<p><em>Offenlegung: Dieser Text enthält keine Werbung, ich bin von niemanden dafür bezahlt worden und habe auch sonst keine Leistungen erhalten. Es ist einfach ein Tagebucheintrag meines heutigen Tages.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/fru-oettenpoetter-vertellt-ab-auf-die-pferdewaage/">Fru Öttenpötter vertellt: Ab auf die Pferdewaage</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Gestüt Hochstetten: Wenn Städter Pferdekitsch verzapfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2018 09:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Kitschig schön: Pferdeauge im abendlichen Gegenlicht." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich bin nicht der Typ, der sich Herz-Schmerz-Filme anguckt. Manchmal landet man aber doch unversehens auf einem Sender, der so etwas ausstrahlt. So ging es mir mit dem ARD-Vierteiler Gestüt Hochstetten. Ich bin erschüttert, wie viel falscher Pferdekitsch dort serviert wird. Natürlich ist ein Spielfilm kein Dokumentarfilm. Es kommt nicht auf Detailtreue an, sondern auf gute Unterhaltung. Abgesehen davon, dass Gestüt Hochstetten eher weniger unterhaltsam ist, strotzt der Film jedoch nur so von Fehlern, die Pferdekenner das Gruseln lehren. Da ist der dreijährige unbezähmbaren Hengst Dezember. Ein Prachttier, zugegeben, aber ein Bankert, Produkt eines Seitensprungs des Hochstetten-Elitehengstes und einer Arbeitsstute. Dezember hat keine Papiere, kein reines Blut, keinen Stammbaum, aber er ist immer noch Hengst. Was für ein Schmarrn! Im echten Leben wäre er längst zum Wallach degradiert worden. Aber das passt natürlich nicht zur rührseligen Geschichte vom unbezähmbaren Rapphengst und der blonden Gestütserbin Alex, die in ihrem bisherigen Leben nicht näher als bis 50 Meter an ein Pferd herangekommen ist. Telepathie im Stall Das hindert sie allerdings nicht daran, auf Dezembers blankem Pferderücken ohne Zaumzeug, nur mit einem Knotenhalfer, über die Wiesen zu galoppieren und sich frei zu fühlen. Dass Dezember überhaupt galoppieren kann, hat er nur Alex telepathischen Kräften zu verdanken. Als das nach einem Unfall gelähmte Pferd im Stall liegt und eingeschläfert werden soll, ruft sie ihm in Gedanken ein verzweifeltes „Steh auf!“ zu. Und siehe da: Dezember steht auf und wandelt künftig unversehrt auf Erden. Das gab es zuletzt in der Bibel. Dieser Schwachsinn geht über vier Folgen zu je 90 Minuten. Kein Wunder, dass die Produktionsfirma so viel Zeit braucht, schleppt sich die Handlung doch phasenweise so zäh dahin wie ein alter Ackergaul. Hauptfigur Alex passt besser zu den maulfaulen Norddeutschen als ins ländliche Österreich, wo das Gestüt liegt. Man möchte sie manchmal anstoßen, damit sie auf das reagiert, was um sie herum passiert. Warnhinweis Folge drei und vier von Gestüt Hochstetten tue ich mir nicht mehr an. Das wäre zu viel von diesem „riesenhaften Trauerkitschmärchen“ (FAZ) aus Österreich. Allen Städtern, die reiten möchte, rate ich zudem dringend davon ab, den nächsten „unbezähmbaren dreijährigen Hengst“ zu besteigen. Sonst könnten sie ein Drama erleben, von dem sich „Gut Hochstetten“ ein ordentliche Scheibe abschneiden könnte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/gestuet-hochstetten-wenn-staedter-pferdekitsch-verzapfen/">Gestüt Hochstetten: Wenn Städter Pferdekitsch verzapfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Kitschig schön: Pferdeauge im abendlichen Gegenlicht." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich bin nicht der Typ, der sich Herz-Schmerz-Filme anguckt. Manchmal landet man aber doch unversehens auf einem Sender, der so etwas ausstrahlt. So ging es mir mit dem ARD-Vierteiler Gestüt Hochstetten. Ich bin erschüttert, wie viel falscher Pferdekitsch dort serviert wird.<br />
<span id="more-8696"></span></p>
<p>Natürlich ist ein Spielfilm kein Dokumentarfilm. Es kommt nicht auf Detailtreue an, sondern auf gute Unterhaltung. Abgesehen davon, dass Gestüt Hochstetten eher weniger unterhaltsam ist, strotzt der Film jedoch nur so von Fehlern, die Pferdekenner das Gruseln lehren.</p>
<p>Da ist der dreijährige unbezähmbaren Hengst Dezember. Ein Prachttier, zugegeben, aber ein Bankert, Produkt eines Seitensprungs des Hochstetten-Elitehengstes und einer Arbeitsstute. Dezember hat keine Papiere, kein reines Blut, keinen Stammbaum, aber er ist immer noch Hengst. Was für ein Schmarrn! Im echten Leben wäre er längst zum Wallach degradiert worden. Aber das passt natürlich nicht zur rührseligen Geschichte vom unbezähmbaren Rapphengst und der blonden Gestütserbin Alex, die in ihrem bisherigen Leben nicht näher als bis 50 Meter an ein Pferd herangekommen ist.</p>
<h2>Telepathie im Stall</h2>
<p>Das hindert sie allerdings nicht daran, auf Dezembers blankem Pferderücken ohne Zaumzeug, nur mit einem Knotenhalfer, über die Wiesen zu galoppieren und sich frei zu fühlen. Dass Dezember überhaupt galoppieren kann, hat er nur Alex telepathischen Kräften zu verdanken. Als das nach einem Unfall gelähmte Pferd im Stall liegt und eingeschläfert werden soll, ruft sie ihm in Gedanken ein verzweifeltes „Steh auf!“ zu. Und siehe da: Dezember steht auf und wandelt künftig unversehrt auf Erden. Das gab es zuletzt in der Bibel.</p>
<p>Dieser Schwachsinn geht über vier Folgen zu je 90 Minuten. Kein Wunder, dass die Produktionsfirma so viel Zeit braucht, schleppt sich die Handlung doch phasenweise so zäh dahin wie ein alter Ackergaul. Hauptfigur Alex passt besser zu den maulfaulen Norddeutschen als ins ländliche Österreich, wo das Gestüt liegt. Man möchte sie manchmal anstoßen, damit sie auf das reagiert, was um sie herum passiert.</p>
<h2>Warnhinweis</h2>
<p>Folge drei und vier von Gestüt Hochstetten tue ich mir nicht mehr an. Das wäre zu viel von diesem <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/viermal-trauerkitsch-gestuet-hochstetten-im-ersten-15407220.html" target="_blank" rel="noopener">„riesenhaften Trauerkitschmärchen“</a> (FAZ) aus Österreich. Allen Städtern, die reiten möchte, rate ich zudem dringend davon ab, den nächsten „unbezähmbaren dreijährigen Hengst“ zu besteigen. Sonst könnten sie ein Drama erleben, von dem sich „Gut Hochstetten“ ein ordentliche Scheibe abschneiden könnte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/gestuet-hochstetten-wenn-staedter-pferdekitsch-verzapfen/">Gestüt Hochstetten: Wenn Städter Pferdekitsch verzapfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Defilé gesucht, Titanen-Quadrille mit 100 Pferden gefunden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2015 08:44:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geklickt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern war 14 juillet, französischer Nationalfeiertag. Bei uns ein Tag, an dem der Mari, der französische Ehemann, vor dem Fernseher strammsteht und die Parade auf dem Champs Elysees an sich vorbeiziehen lässt. Anders als die Franzosen musste ich arbeiten und habe gar nichts davon gesehen. Interessiert mich auch nicht so richtig, allerdings habe ich vor drei Jahren mal eine wunderbare Quadrille im Rahmen des Defilés &#8211; was für ein viel schöneres Wort als Parade &#8211; gesehen. Heute früh habe ich die Quadrille 2015 auf Youtube gesucht, aber nichts gefunden. Stattdessen bin ich auf ein tolles Video von einer Quadrille mit 100 Kaltblütern gestoßen. Es muss ja nicht immer ein Defilé sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/geklickt/defil-gesucht-titanen-quadrille-mit-100-pferden-gefunden/">Defilé gesucht, Titanen-Quadrille mit 100 Pferden gefunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war 14 juillet, französischer Nationalfeiertag. Bei uns ein Tag, an dem der Mari, der französische Ehemann, vor dem Fernseher strammsteht und die Parade auf dem Champs Elysees an sich vorbeiziehen lässt. Anders als die Franzosen musste ich arbeiten und habe gar nichts davon gesehen. Interessiert mich auch nicht so richtig, allerdings habe ich vor drei Jahren mal eine <a href="https://pyrolim.de/pyropro/allgemein/2012/im-gleichschritt-marsch-fuer-pferde/" target="_blank">wunderbare Quadrille im Rahmen des Defilés</a> &#8211; was für ein viel schöneres Wort als Parade &#8211; gesehen. Heute früh habe ich die Quadrille 2015 auf Youtube gesucht, aber nichts gefunden. Stattdessen bin ich auf ein tolles Video von einer Quadrille mit 100 <a href="https://pyrolim.de/pyropro/2011/denkmal-auf-vier-hufen/" target="_blank">Kaltblütern</a> gestoßen. Es muss ja nicht immer ein Defilé sein.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/dDVyeL8Op8w" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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		<title>Aus Mutters Fotoalbum: Die wahre Schwarzweiß-Fotografie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2013 08:03:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schwarzweiß-Fotografie liegt im Trend. Gerade wenn Fotos einen künstlerischen Anstrich bekommen sollen, wählen viele Fotografen Schwarzweiß. Aber sogar in der Hochzeitsfotografie entdeckt man immer wieder Schwarzweiß-Bilder. Möglicherweise ein Umkehrschluss nach einigen Jahrzehnten Farbfotografie. Ich bin kein großer Fan von heutigen Schwarzweiß-Fotos. Alte dagegen mag ich sehr. Ich habe jüngst in den Fotoalben meiner Mutter herumgestöbert. Zwei im Querformat eingebundene Bücher mit altmodischen Fotoecken, in denen wahre Schätze stecken. Echte Schwarzweiß-Fotos aus einer Zeit, als sich nur ganz wenige Leute Farbfilme leisten konnten oder sie noch gar nicht auf dem Markt waren. Für mich die wahren Schwarzweiß-Fotos. Was mich aber besonders erstaunt, ist die Qualität dieser Bilder. Nicht die der Schwarzweiß-Widergabe, die ist bei manchen Bildern nicht sehr gut. Aber die Art, wie die Motive aufgenommen wurden. Man darf nicht vergessen, dass alle Fotografen dieser Bilder &#8211; mit zwei Ausnahmen &#8211; Laien waren, Hobbyfotografen, mit Kameras, die nichts mit denen von heute zu tun haben. Keine automatische Belichtungsmessung, kein Autofokus. Und noch etwas muss man bedenken: Es gab kein Interent, aus dem sich Fotografie-Tipps ziehen ließen. Kein Internet, in dem man beim Bildergucken Anregungen bekam oder Ideen entdeckte, die man selbst umsetzen konnte. Die Familie meiner Mutter hatte einen Bauernhof, da spielten auch Bücher keine große Rolle. Und trotzdem sind den Fotografen Fotos gelungen, die mich heute begeistern. Zugegeben, die Motive waren auch nicht ganz schlecht: ländliche Reitturniere und alte Mütterchen wie aus dem Bilderbuch. Dass das eine oder andere Motiv fürs Foto arrangiert wurde, ist auch nicht zu übersehen. Das alles macht die Fotos für mich zu mehr als reinen Zeugnissen von Familiengeschichte. Aber seht selbst:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/aus-mutters-fotoalbum-die-wahre-schwarzweiss-fotografie/">Aus Mutters Fotoalbum: Die wahre Schwarzweiß-Fotografie</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schwarzweiß-Fotografie liegt im <a title="Die Renaissance der Schwarzweiß-Fotografie" href="https://pyrolim.de/pyropro/allgemein/2012/die-renaissance-der-schwarzweiss-fotografie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trend</a>. Gerade wenn Fotos einen künstlerischen Anstrich bekommen sollen, wählen viele Fotografen Schwarzweiß. Aber sogar in der Hochzeitsfotografie entdeckt man immer wieder Schwarzweiß-Bilder. Möglicherweise ein Umkehrschluss nach einigen Jahrzehnten Farbfotografie. Ich bin kein großer Fan von heutigen Schwarzweiß-Fotos. Alte dagegen mag ich sehr.<br />
<span id="more-4771"></span><br />
Ich habe jüngst in den Fotoalben meiner Mutter herumgestöbert. Zwei im Querformat eingebundene Bücher mit altmodischen Fotoecken, in denen wahre Schätze stecken. Echte Schwarzweiß-Fotos aus einer Zeit, als sich nur ganz wenige Leute Farbfilme leisten konnten oder sie noch gar nicht auf dem Markt waren. Für mich die wahren Schwarzweiß-Fotos. Was mich aber besonders erstaunt, ist die Qualität dieser Bilder. Nicht die der Schwarzweiß-Widergabe, die ist bei manchen Bildern nicht sehr gut. Aber die Art, wie die Motive aufgenommen wurden. Man darf nicht vergessen, dass alle Fotografen dieser Bilder &#8211; <a title="Auf der Suche nach dem unbekannten Fotografen" href="https://pyrolim.de/pyrocontra/2013/auf-der-suche-nach-dem-unbekannten-fotografen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit zwei Ausnahmen</a> &#8211; Laien waren, Hobbyfotografen, mit Kameras, die nichts mit denen von heute zu tun haben. Keine automatische Belichtungsmessung, kein Autofokus.</p>
<p>Und noch etwas muss man bedenken: Es gab kein Interent, aus dem sich Fotografie-Tipps ziehen ließen. Kein Internet, in dem man beim Bildergucken Anregungen bekam oder Ideen entdeckte, die man selbst umsetzen konnte. Die Familie meiner Mutter hatte einen Bauernhof, da spielten auch Bücher keine große Rolle. Und trotzdem sind den Fotografen Fotos gelungen, die mich heute begeistern. Zugegeben, die Motive waren auch nicht ganz schlecht: ländliche Reitturniere und alte Mütterchen wie aus dem Bilderbuch. Dass das eine oder andere Motiv fürs Foto arrangiert wurde, ist auch nicht zu übersehen. Das alles macht die Fotos für mich zu mehr als reinen Zeugnissen von Familiengeschichte. Aber seht selbst:</p>
<p><figure id="attachment_4778" aria-describedby="caption-attachment-4778" style="width: 432px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altwilli.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4778" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altwilli.jpg" alt="Mein Onkel Willi, Jahrgang 1929, im Kleinkindalter." width="432" height="660" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altwilli.jpg 432w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altwilli-196x300.jpg 196w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4778" class="wp-caption-text">Mein Onkel Willi, Jahrgang 1929, im Kleinkindalter.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_4775" aria-describedby="caption-attachment-4775" style="width: 401px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altkind.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4775" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altkind.jpg" alt="Meine Mutter als Kleinkind." width="401" height="606" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altkind.jpg 401w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altkind-198x300.jpg 198w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4775" class="wp-caption-text">Meine Mutter, Jahrgang 1935, als Kleinkind.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_4777" aria-describedby="caption-attachment-4777" style="width: 402px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altNachbarin.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4777" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altNachbarin.jpg" alt="Dit Tante aus der Nachbarschaft: ländliche Szene, arrangiert in den 1930er-Jahren." width="402" height="609" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altNachbarin.jpg 402w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altNachbarin-198x300.jpg 198w" sizes="auto, (max-width: 402px) 100vw, 402px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4777" class="wp-caption-text">Die Tante aus der Nachbarschaft, 1930er-Jahre.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_4773" aria-describedby="caption-attachment-4773" style="width: 401px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altgrossespferd2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4773" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altgrossespferd2.jpg" alt="Mein Lieblingsfoto: Ein kleiner Buttscher auf einem großen Pferd." width="401" height="600" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altgrossespferd2.jpg 401w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altgrossespferd2-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4773" class="wp-caption-text">Mein Lieblingsfoto: Ein kleiner Buttscher auf einem großen Pferd.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_4779" aria-describedby="caption-attachment-4779" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altwillikutsche1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4779" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altwillikutsche1.jpg" alt="Fahrturnier im Park von Kloster Corvey (1950er-Jahre)." width="800" height="598" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altwillikutsche1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altwillikutsche1-300x224.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4779" class="wp-caption-text">Fahrturnier im Park von Kloster Corvey (1950er-Jahre). Foto: Guido Wedding</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_10132" aria-describedby="caption-attachment-10132" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/williturnier1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10132 size-full" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/williturnier1.jpg" alt="" width="800" height="494" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/williturnier1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/williturnier1-150x93.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/williturnier1-768x474.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10132" class="wp-caption-text">Mein Onkel Willi im Park von Kloster Corvey, vermutlich ebenfalls von Guido Wedding.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_4776" aria-describedby="caption-attachment-4776" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altmutterpferd.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4776" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altmutterpferd.jpg" alt="Meine Mutter auf Adele. Foto aus den 1950er-Jahren." width="758" height="606" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altmutterpferd.jpg 758w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altmutterpferd-300x239.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 758px) 100vw, 758px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4776" class="wp-caption-text">Meine Mutter auf Adele. Foto aus den 1950er-Jahren.</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_4774" aria-describedby="caption-attachment-4774" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altKarl.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4774" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altKarl.jpg" alt="Mein Großvater Karl - ein Bild, das ich sehr mag." width="800" height="469" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altKarl.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/altKarl-300x175.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4774" class="wp-caption-text">Mein Großvater Karl &#8211; ein Bild, das ich sehr mag.</figcaption></figure></p>
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		<title>Friesen-Gala: Andrea Mönninghoff und Jorit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2013 19:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Groß, stark, schwarz und ungeheuer elegant: Nein, ich schreibe nicht über ein Auto. Sondern über ein Pferd. Und was für eines. Jorit ist elf Jahre alt und ein Prachtkerl von einem Friesenhengst. Und wie es sich für einen starken, dunklen Kerl geziemt, gehört eine zarte, blonde Frau zu ihm. Andrea und Jorit, ein seit Jahren eingespieltes Gespann voller Eleganz und Schwung, das fast in meinem Hinterhof wohnt. Na gut, so eineinhalb Kilometer sind es schon von uns bis zu Jorit und Andrea. Sie residieren ganz hinten in Diekhof auf dem Diekhof. Der Diekhof ist Pensionsstall, Reitstall, Beritt und das Lebenswerk von Andrea und Torsten Mönninghoff. Andrea hat mit 13 Jahren angefangen zu reiten und ist auf allen Pferden zu Hause. &#8222;Seitdem bin ich kontinuierlich dabei&#8220;, sagt sie im Rückblick auf den Beginn ihrer Reiterkarriere. Sie lebt auf dem Pferderücken. Die Tierpflegerin hat vor 23 Jahren zusammen mit Ehemann Torsten den Diekhof im Kreis Segeberg, ganz hinten kurz vorm Wald, aufgebaut. Vor neun Jahren ist Andrea in die Selbstständigkeit gestartet, Torstet bereits vor 16 Jahren. Er kümmert sich um den landwirtschaftlichen Teil &#8211; Heu machen, misten, füttern, Pferde raus- und reinbringen, Handwerksarbeiten -, Andrea um den reiterlichen Teil. Sie reitet mit Jorit hohe Dressur, tritt bei Shows und auf Pferdefestivals auf, früher auch im Damensattel. Jorit ein reinrassiger Friese und kam dreijährig zu Andrea. Da war er gerade angeritten. Mit der Arbeit an der Hand und der Longenarbeit hat sie ihn auf die Reiterei vorbereitet, mit ihm als Vierjährigem mit dem Reiten langsam begonnen und ihn zwei Jahre später das erste Mal bei der Nordpferd in Neumünster auf einer Gala gezeigt. &#8222;Mit sechs Trommeln und Feuer.&#8220; Jorit blieb ruhig und gelassen. &#8222;Er ist &#8217;ne coole Socke&#8220;, sagt Andrea über ihn. Eine Ursache dafür sieht sie in der Ausbildung, bei der sie sich Zeit gelassen hat. Und im regelmäßigen Training. &#8222;Das ist wie im Fitnessstudio, Das Wichtigste bei Pferden ist die Kraftentwicklung. Viele Lektionen funktionieren ohne Kraft und Lockerheit nicht. Die muss man langsam und stetig aufbauen.&#8220;Fünf Mal in der Woche trainiert sie Jorit, dann bekommt er einen Tag Pause und darf einen weiteren Tag ins Gelände. Was Jorit sonst noch auszeichnet? Als Friese ist er laut Andrea sehr treu, auf den Besitzer fixiert und überzeugt durch seine stolze Haltung. &#8222;Ich kenne nur ehrliche Friesen&#8220;, sagt Andrea, die schon viele solche Pferde ausgebildet hat. Wie sehr sie mit ihrem Pferd verbunden ist, zeigt sich wenig später beim Fototermin auf dem Reitplatz. Mit seiner weißen Satteldecke und den weißen Gamaschen sieht der große schwarze Jorit sehr edel aus. Schritt, Trab, Galopp &#8211; motiviert absolviert er alle Gangarten mit Seitengängen, reagiert auf die feinen Hilfen von Andrea. Selbst als sie die Zügel der Kandare hängen lässt, ändert sich nichts. Dann wagt sie ein Experiment: ganz ohne Zaumzeug reiten. Nur von einem Strick gelenkt, geht Jorit genauso wie davor mit Gebiss. Da lenkt eine zarte Person einen großen schwarzen Hengst nur aus der Balance und mit den Schenkeln. Wenn das keine große Show ist.    </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Groß, stark, schwarz und ungeheuer elegant: Nein, ich schreibe nicht über ein Auto. Sondern über ein Pferd. Und was für eines. Jorit ist elf Jahre alt und ein Prachtkerl von einem Friesenhengst. Und wie es sich für einen starken, dunklen Kerl geziemt, gehört eine zarte, blonde Frau zu ihm. Andrea und Jorit, ein seit Jahren eingespieltes Gespann voller Eleganz und Schwung, das fast in meinem Hinterhof wohnt.</p>


<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="664" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jo2.jpg" alt="Andrea und Jorit sind ein eingespieltes Team." class="wp-image-9477" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jo2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jo2-150x125.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jo2-768x637.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Andrea und Jorit sind ein eingespieltes Team.</figcaption></figure>


<p><span id="more-4536"></span><br>Na gut, so eineinhalb Kilometer sind es schon von uns bis zu Jorit und Andrea. Sie residieren ganz hinten in Diekhof auf dem<a href="http://www.der-diekhof.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Diekhof</a>. Der Diekhof ist Pensionsstall, Reitstall, Beritt und das Lebenswerk von Andrea und Torsten Mönninghoff. Andrea hat mit 13 Jahren angefangen zu reiten und ist auf allen Pferden zu Hause. &#8222;Seitdem bin ich kontinuierlich dabei&#8220;, sagt sie im Rückblick auf den Beginn ihrer Reiterkarriere. Sie lebt auf dem Pferderücken. Die Tierpflegerin hat vor 23 Jahren zusammen mit Ehemann Torsten den Diekhof im Kreis Segeberg, ganz hinten kurz vorm Wald, aufgebaut. Vor neun Jahren ist Andrea in die Selbstständigkeit gestartet, Torstet bereits vor 16 Jahren. Er kümmert sich um den landwirtschaftlichen Teil &#8211; Heu machen, misten, füttern, Pferde raus- und reinbringen, Handwerksarbeiten -, Andrea um den reiterlichen Teil. Sie reitet mit Jorit hohe Dressur, tritt bei Shows und auf Pferdefestivals auf, früher auch im Damensattel.</p>
<p>Jorit ein reinrassiger <a href="http://www.friesenpferde-zuchtverband.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Friese</a> und kam dreijährig zu Andrea. Da war er gerade angeritten. Mit der Arbeit an der Hand und der Longenarbeit hat sie ihn auf die Reiterei vorbereitet, mit ihm als Vierjährigem mit dem Reiten langsam begonnen und ihn zwei Jahre später das erste Mal bei der Nordpferd in Neumünster auf einer Gala gezeigt. &#8222;Mit sechs Trommeln und Feuer.&#8220; Jorit blieb ruhig und gelassen.</p>
<p>&#8222;Er ist &#8217;ne coole Socke&#8220;, sagt Andrea über ihn. Eine Ursache dafür sieht sie in der Ausbildung, bei der sie sich Zeit gelassen hat. Und im regelmäßigen Training. &#8222;Das ist wie im Fitnessstudio, Das Wichtigste bei Pferden ist die Kraftentwicklung. Viele Lektionen funktionieren ohne Kraft und Lockerheit nicht. Die muss man langsam und stetig aufbauen.&#8220;Fünf Mal in der Woche trainiert sie Jorit, dann bekommt er einen Tag Pause und darf einen weiteren Tag ins Gelände.</p>
<p>Was Jorit sonst noch auszeichnet? Als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friese" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Friese</a> ist er laut Andrea sehr treu, auf den Besitzer fixiert und überzeugt durch seine stolze Haltung. &#8222;Ich kenne nur ehrliche Friesen&#8220;, sagt Andrea, die schon viele solche Pferde ausgebildet hat. Wie sehr sie mit ihrem Pferd verbunden ist, zeigt sich wenig später beim Fototermin auf dem Reitplatz. Mit seiner weißen Satteldecke und den weißen Gamaschen sieht der große schwarze Jorit sehr edel aus. Schritt, Trab, Galopp &#8211; motiviert absolviert er alle Gangarten mit Seitengängen, reagiert auf die feinen Hilfen von Andrea. Selbst als sie die Zügel der Kandare hängen lässt, ändert sich nichts. Dann wagt sie ein Experiment: ganz ohne Zaumzeug reiten. Nur von einem Strick gelenkt, geht Jorit genauso wie davor mit Gebiss.</p>


<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="665" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jo5-1.jpg" alt="" class="wp-image-9484" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jo5-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jo5-1-150x125.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jo5-1-768x638.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption> Freihändig geritten: Jorit reagiert auch ohne Zügeleinwirkung auf seine Reiterin. </figcaption></figure>


<p>Da lenkt eine zarte Person einen großen schwarzen Hengst nur aus der Balance und mit den Schenkeln. Wenn das keine große Show ist.</p>


<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="553" height="417" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jogala.jpg" alt="" class="wp-image-9479" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jogala.jpg 553w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jogala-150x113.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 553px) 100vw, 553px" /><figcaption>Andrea tritt mit Jorit regelmäßig bei Galas aus.</figcaption></figure>


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<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="704" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jo9.jpg" alt="" class="wp-image-9481" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jo9.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jo9-150x132.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/jo9-768x676.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/friesen-gala-die-schoene-und-der-elegante-schwarze/">Friesen-Gala: Andrea Mönninghoff und Jorit</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Pferde auf den Teller, aber nicht auf die Steuererklärung</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/pferde-auf-den-teller-aber-nicht-auf-die-steuererklaerung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 08:23:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="327" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdfoto.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdfoto.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdfoto-300x122.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich bin von Kindheitsbeinen an ein Pferdefan. Wir hatten Pferde zu Hause, ich habe laufen und reiten fast gleichzeitig gelernt und ich  bis heute eine große Liebe zu diesen Tieren und zum Reiten. Und trotzdem esse ichPferdefleisch. Sogar gerne. Die Aufregung um das Pferdefleisch in der Lasagne kann ich zwar verstehen, weil niemand etwas untergeschoben bekommen möchte, was er nicht weiß oder nicht will. Aber grundsätzlich finde ich nicht, dass man Pferdefleisch nicht essen kann. Was ich aber überhaupt nicht gutheißen kann, sind die Bestrebungen, eine Pferdesteuer einzuführen. Hat nichts miteinander zu tun, ich weiß, außer, dass es um Pferde geht. Erst einmal zum Pferdefleisch. Als Kind und Jugendliche fand ich es absolut unmöglich, dass Menschen Pferdefleisch essen. Das ging gar nicht. Wie viele Mädchen zwischen zehn und 20 Jahren war auch ich restlos pferdebegeistert. Da ging nichts drüber. Übrigens habe ich in jener Zeit, mit 16 Jahren, in Rom in einem Kloster ein wunderbares Stück Fleisch vorgesetzt bekommen. Ich weiß es nicht, aber ich bin mir heute fast sicher, dass es Pferdefleisch war. Mittlerweile genieße ich dieses Fleisch auch bewusst, etwa als Rossroulade &#8211; sehr lecker &#8211; und als Rossbratwurst. Warum auch nicht? So lange das Tier gut lebt, kann es auch gut schmecken. Ausführlich mit dem Genuss von Pferdefleisch (Rossbiff) hat sich Petra van Cronenburg auf ihrem Blog Grenzgängereien befasst. Ein sehr lesenswerter Text. Petra van Cronenburg schreibt dort über deutsch-französische Essensgewohnheiten. Dazu fällt mir meine Erfahrung mit meiner franzöischen Familie ein. Dort gibt es regelmäßig Trip zu essen: Pansen, sehr lecker gekocht in Weißwein und mit Karotten, dazu Salzkartoffeln. Ein einfaches, aber sehr leckeres Essen. Pansen, das ist hierzulande nur Hundefutter. Das kommt hier nicht auf den Teller. Wir Deutschen, vor allem wir Norddeutschen, mögen dagegen sehr gerne Grünkohl. Das würde keine Franzose essen. Denn das ist Kuhfutter. Nichts anderes. Zurück zum Pferd. Das spielt zurzeit nicht nur in der Lasagne, sondern auch in den Stadtsäckeln eine Rolle. Die sind vielerorts chronisch leer, und so ist die Idee einer Pferdesteuer entstanden. Was für eine abstruse Idee. Als Reiterin und Pferdefreundin kann ich der nun wirklich gar nichts abgewinnen. Das ist reinste Geldschneiderei. &#8222;Links &#8217;ne Pappel, rechts &#8217;ne Pappel, in der Mitte &#8217;n Pferdeappel&#8220;, so lautet in meiner Familie seit langem die Definition für eine Chaussee, heute Landstraße genannt. Ein Bild, das längst nicht mehr der Realität entspricht. Wer sich über Pferdeäpfel auf der Straße aufregt, soll mir doch mal sagen, wann er das letzt Mal dort einen gesehen hat. In unserer Dorfstraße sind Pferdeäpfel jedenfalls eine Rarität. Und auch das Argument, Pferde zerträten die Waldwege, zieht nicht so richtig. Zumal in vielen Wäldern das Reiten verboten ist. Wer mit mir einer Meinung ist und und eine Pferdesteuer ablehnt, der findet jetzt auf dem Blog Pferdemädchen.net einen Beitrag über eine Petition gegen die Pferdesteuer mit vielen Links.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="327" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdfoto.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdfoto.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/pferdfoto-300x122.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich bin von Kindheitsbeinen an ein Pferdefan. Wir hatten Pferde zu Hause, ich habe laufen und reiten fast gleichzeitig gelernt und ich  bis heute eine große Liebe zu diesen Tieren und zum Reiten. Und trotzdem esse ichPferdefleisch. Sogar gerne. Die Aufregung um das Pferdefleisch in der Lasagne kann ich zwar verstehen, weil niemand etwas untergeschoben bekommen möchte, was er nicht weiß oder nicht will. Aber grundsätzlich finde ich nicht, dass man Pferdefleisch nicht essen kann. Was ich aber überhaupt nicht gutheißen kann, sind die Bestrebungen, eine Pferdesteuer einzuführen. Hat nichts miteinander zu tun, ich weiß, außer, dass es um Pferde geht.<br />
<span id="more-3606"></span><br />
Erst einmal zum Pferdefleisch. Als Kind und Jugendliche fand ich es absolut unmöglich, dass Menschen Pferdefleisch essen. Das ging gar nicht. Wie viele Mädchen zwischen zehn und 20 Jahren war auch ich restlos pferdebegeistert. Da ging nichts drüber. Übrigens habe ich in jener Zeit, mit 16 Jahren, in Rom in einem Kloster ein wunderbares Stück Fleisch vorgesetzt bekommen. Ich weiß es nicht, aber ich bin mir heute fast sicher, dass es Pferdefleisch war. Mittlerweile genieße ich dieses Fleisch auch bewusst, etwa als Rossroulade &#8211; sehr lecker &#8211; und als Rossbratwurst. Warum auch nicht? So lange das Tier <a title="Gut leben, gut sterben, gut schmecken: Wider den überzogenen Tierschutz" href="https://pyrolim.de/pyrocontra/2011/gut-leben-gut-sterben-gut-schmecken-wider-den-ueberzogenen-tierschutz/" target="_blank">gut lebt, kann es auch gut schmecken</a>. Ausführlich mit dem Genuss von Pferdefleisch (<a href="http://grenzgaengereien.blogspot.de/2013/01/rossbiff-oder-roastbeef.html" target="_blank">Rossbiff</a>) hat sich Petra van Cronenburg auf ihrem Blog Grenzgängereien befasst. Ein sehr lesenswerter Text.</p>
<p>Petra van Cronenburg schreibt dort über deutsch-französische Essensgewohnheiten. Dazu fällt mir meine Erfahrung mit meiner franzöischen Familie ein. Dort gibt es regelmäßig Trip zu essen: Pansen, sehr lecker gekocht in Weißwein und mit Karotten, dazu Salzkartoffeln. Ein einfaches, aber sehr leckeres Essen. Pansen, das ist hierzulande nur Hundefutter. Das kommt hier nicht auf den Teller. Wir Deutschen, vor allem wir Norddeutschen, mögen dagegen sehr gerne Grünkohl. Das würde keine Franzose essen. Denn das ist Kuhfutter. Nichts anderes.</p>
<p>Zurück zum Pferd. Das spielt zurzeit nicht nur in der Lasagne, sondern auch in den Stadtsäckeln eine Rolle. Die sind vielerorts chronisch leer, und so ist die Idee einer Pferdesteuer entstanden. Was für eine abstruse Idee. Als Reiterin und Pferdefreundin kann ich der nun wirklich gar nichts abgewinnen. Das ist reinste Geldschneiderei. &#8222;Links &#8217;ne Pappel, rechts &#8217;ne Pappel, in der Mitte &#8217;n Pferdeappel&#8220;, so lautet in meiner Familie seit langem die Definition für eine Chaussee, heute Landstraße genannt. Ein Bild, das längst nicht mehr der Realität entspricht. Wer sich über Pferdeäpfel auf der Straße aufregt, soll mir doch mal sagen, wann er das letzt Mal dort einen gesehen hat. In unserer Dorfstraße sind Pferdeäpfel jedenfalls eine Rarität. Und auch das Argument, Pferde zerträten die Waldwege, zieht nicht so richtig. Zumal in vielen Wäldern das Reiten verboten ist.</p>
<p>Wer mit mir einer Meinung ist und und eine Pferdesteuer ablehnt, der findet jetzt auf dem Blog <a href="http://www.pferdemaedchen.net/content/pferdesteuer-die-gro%C3%9Fe-petition" target="_blank">Pferdemädchen.net</a> einen Beitrag über eine Petition gegen die Pferdesteuer mit vielen Links.</p>
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		<title>Fiktion und Realität auf dem Immenhof</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 22:14:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist und bleibt ein Mädchentraum: Auch mehr als 50 Jahre nach dem Erfolg des ersten Immenhof-Filmes hat die Geschichte um Dick und Dalli und Ethelbert und die Ponys nichts von ihrer Faszination verloren. Und fast genauso lange bettelten die Fans darum, an den Originalschauplatz der beliebtesten Heimatfilm-Trilogie des deutschen Films kommen zu dürfen. Doch lange war der Immenhof alias Gut Rothensande bei Malente in der Holsteinischen Schweiz eisern verschlossen. Vor einigen Jahren haben sich die Türen einen Spalt breit geöffnet, aber ein Ponyhotel, wie es in den Filmen verwirklicht wurde, ist das Gut nie geworden. Die Geschichte einer verschlossenen Filmkulisse. Malerisch liegt es am Ufer des Kellersees und an der Straße von Eutin nach Malente: weißes Torhaus, weiße Gebäude, weiße Zäune, davor saftige grüne Weiden, auf denen Pferde grasen. Gut Rothensande, die Inkarnation des Immenhofes. Nachdem es jahrelang im Dornröschenschlaf gelegen hatte, fand sich vor einigen Jahren ein potenter Investor, der daraus ein Hotel mit dem bekannten Namen Hotel Gut Immenhof machte. Mit einer modernen Reitanlage, also so eine Art Ponyhotel, wie es sich die Mädels vom Immenhof vor mittlerweile 70 Jahren in den Immenhof-Filmen erträumten. Die im Film noch weißen Gebäude wurden wieder in der Originalfarbe hellbraun gestrichen. Die hier gezeigten Fotos zeigen das Gut, wie es innen und außen im Jahr 2012 aussah. Die Erinnerungen der Ursula Bruns Als das Filmteam die ersten drei Immenhof-Filme drehte, gehörte das Gut Hans-Joachim Lutter. Er stellte das Anwesen 1955 und 1956  für die Dreharbeiten zur Verfügung. Damals war auch die Autorin der Romanvorlage, die Reiterin und Schriftstellerin Ursula Bruns, in Malente und in Eutin. An die Dreharbeiten und an ihre Aufenthalte erinnerte sich die Autorin noch gut. „Wir haben da ein kleines Filmchen gedreht. Bei allem, was daraus geworden ist, kann ich nur sagen: toll.“ Das sagte sie mir vor etlichen Jahren bei einem Telefoninterview. Damals wohnte die bereits über 90-Jährige in Spanien. Gewohnt hat Ursula Bruns bei ihren zwei Aufenthalten in Ostholstein im vor einigen Jahren abgebrannten Voßhaus in Eutin. Im Gartenhaus des Hotels. „Und vorne standen meine Pferde, das war ein Traum.“ Lange war sie in Ostholstein, denn gedreht wurde kaum im Studio, sondern meistens an den Außenschauplätzen. „Wir haben immer wieder gewartet, bis das richtige Wetter war.“ Die Filmkulisse für die Innenaufnahmen von Gut Immenhof war in der Turnhalle der Eutiner Rettbergkaserne (mittlerweile umbenannt in Oberst-Herrmann-Kaserne) aufgebaut worden. Da war die Autorin auf Gut Rothensande noch willkommen. Wenig später nicht mehr. Denn Ursula Bruns, die Frau, die den Immenhof und damit das Gut Rothensande berühmt gemacht hat, wurde vom Hof geworfen. „Ich war mit Freunden da.“ Sie wollte denen den Schauplatz der Immenhof-Filme zeigen. „Aber da kam ein wütender Mensch auf mich zu. Ich bin rausgeworfen worden, richtig mit Krach.“ So wie der Autorin ging es vielen Besuchern von Gut Rothensande, alias Immenhof. Fünf Jahrzehnte lang lag das Gut abgeschottet von der Öffentlichkeit am Ufer des Kellersees. Betreten verboten! Denn 1957 hatte der Kaffee-Fabrikant Artur Nörenberg Gut und Ländereien gekauft. Von da an blieb das Gut verschlossen. Die beiden Immenhof-Filme der 1970er-Jahre wurden schon nicht mehr dort gedreht. Artur Nörenberg züchtete auf Gut Rothensande erfolgreich Trakehner, Hannoveraner und Oldenburger, hatte jedoch nie ein Interesse daran, Immenhof-Fans willkommen zu heißen. Ebenso wie nach seinem Tod 2002 Nörenbergs Witwe und die heillos zerstrittene Erbengemeinschaft. In Wirklichkeit Wikinger In der Ära Nörenberg bin ich als damaliger Teenager das erste Mal an Gut Rothensande vorbeigekommen. Mit großen Augen habe ich vom Rücksitz des elterlichen Autos aus auf die Hofanlage geblickt. War ich doch bereits großer Immenhof-Fan, obwohl Buch und Filme bereits vor meiner Geburt entstanden. Überhaupt, das Buch. &#8222;Dick und Dalli und die Ponys&#8220; heißt es und ist die einzige Filmvorlage, die aus der Feder von Ursula Bruns stammt. Alle weiteren Immenhof-Geschichten schrieben Drehbuch-Autoren. Dieses Buch jedenfalls fiel mir irgendwann in den frühen 1970er-Jahren in die Hände. Wir hatten zu Hause Islandpferde, und die Geschichte von Dick und Dalli und Ethelbert begeisterte mich sofort. Anders als die Filme spielte sie im tiefsten Winter, bei Eis und Schnee, und Dick und Dalli wollten Wikinger sein und turnten jeden Morgen im Freien. Das wollte ich auch, doch schon am ersten Wintermorgen kniff ich. Viel zu kalt und dunkel draußen. Meine Eltern hatten keinen Fernseher, und so entdeckte ich erst einige Jahre später, dass Dick und Dalli auf der Leinwand gar nicht frieren mussten. Die Wikinger waren Indianer und die Immenhof-Filme spielten bei strahlendem Sonnenschein in der Holsteinischen Schweiz, die dank der Filme einen Popularitätsschub ungeahnten Ausmaßes erhielten. Der hält bis heute an, denn noch immer strömen Immenhof-Fans nach Malente. Und nach Rothensande, alias Immenhof. Doch Jahrzehnte lang mussten sie sich am Tor die Nase platt drücken. Die Familien Nörenberg residierte lange auf dem Gut, das in seiner Geschichte oft den Besitzer wechselte. Immenhof und Rothensande: Ein Hof mit Historie 1361 wurde Rothensande in einem Kaufbrief zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Wurzeln gehen bis ins Jahr 1100 zurück. Zum Gut gehörten zehn Bauernstellen, die 1775 aufgelöst wurden. 1911 kaufte der Kieler Ziegeleibesitzer Franz Blessmann das Gut. Er erbaute das später so berühmt gewordene Herrenhaus mit dem halbrunden Portikus, aber auch das Torhaus und den großen Kuhstall, das sogenannte &#8222;Melkhus&#8220;. Damit nahm das Gut seine heutige Gestalt an. Von 1911 bis 1957, als Artur Nörenberg kam, verzeichnet die Gutschronik acht Besitzerwechsel. 2009 stand schließlich wieder ein Besitzerwechsel an, das Gut sollte versteigert werden. Die Erbengemeinschaft wollte es versilbern. Doch dem Termin im Amtsgericht kam ein Landwirt aus Niedersachsen zuvor, der das Gut samt 181 Hektar bestes Ackerland und Wiesen unbesehen kaufte. Aus dem Hof wollte er ein Ponyhotel machen. Eine Idee, die einschlug wie eine Bombe. Zu einem Sommerfest auf Immenhof im Jahr 2010 kamen 40.000 Fans. Doch die Pläne für ein Ponyhotel scheiterten, der finanzielle Aufwand war zu groß. Der Immenhof verfiel wieder in einen Dornröschenschlaf. Immerhin gab es nun Führungen, bei denen auch das Herrenhaus für Besucher geöffnet wird. Dort tut sich eine Welt auf, die so ganz anders aussieht als die in den Immenhof-Filmen. Der reiche Kaffeefabrikant Artur Nörenberg hat das Innere nach den Vorstellungen der 1970er-Jahre gestaltet &#8211; edel und ein bisschen neureich. Die alte Einrichtung Dann ist Gut Rothensande erneut verkauft worden. Der neue Besitzer hat es zu einer Ferienanlage mit Wohnungen, Hotelzimmern und Reitstall umgebaut. Die Sehnsucht nach dem Immenhof hält bis heute an. Das merkt die Tourist-Info in Malente jedes Mal, wenn die Filme wieder einmal im Fernsehen ausgestrahlt werden. Das ist auch spürbar im Immenhof-Museum, das sich über regen Zulauf freut. Und das beweisen die vielen Immenhof-Foren und Fanseiten im Internet. Ein Überblick: Das Immenhof-Kult-Forum bietet umfangreiche Informationen über Drehorte, Schauspieler, Bücher, Filme und Aktuelles. Sehr umfangreich ist die Seite Immenhof-Fan von Thomas Schüller. Viele Original-Filmbilder und umfangreiches Material zeigt die Seite Immenhof-Original. Der große Immenhof-Fan Mario Würz betreibt die Dick-und-Dalli-Seite (vorsichtig, nervige Bannerwerbung).</p>
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<p>Es ist und bleibt ein Mädchentraum: Auch mehr als 50 Jahre nach dem Erfolg des ersten Immenhof-Filmes hat die Geschichte um Dick und Dalli und Ethelbert und die Ponys nichts von ihrer Faszination verloren. Und fast genauso lange bettelten die Fans darum, an den Originalschauplatz der beliebtesten Heimatfilm-Trilogie des deutschen Films kommen zu dürfen. Doch lange war der Immenhof alias Gut Rothensande bei Malente in der Holsteinischen Schweiz eisern verschlossen. Vor einigen Jahren haben sich die Türen einen Spalt breit geöffnet, aber ein Ponyhotel, wie es in den Filmen verwirklicht wurde, ist das Gut nie geworden. Die Geschichte einer verschlossenen Filmkulisse.</p>


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<figure class="aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme7.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme7.jpg" alt="Immenhof -Das berühmteste Herrenhaus des deutschen Heimatfilms." class="wp-image-3029" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme7.jpg 640w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme7-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Immenhof -Das berühmteste Herrenhaus des deutschen Heimatfilms.</figcaption></figure>
</div>


<span id="more-3027"></span>



<p><br>Malerisch liegt es am Ufer des Kellersees und an der Straße von Eutin nach Malente: weißes Torhaus, weiße Gebäude, weiße Zäune, davor saftige grüne Weiden, auf denen Pferde grasen. Gut Rothensande, die Inkarnation des Immenhofes. Nachdem es jahrelang im Dornröschenschlaf gelegen hatte, fand sich vor einigen Jahren ein potenter Investor, der daraus<a href="https://www.gut-immenhof.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> ein Hotel</a> mit dem bekannten Namen Hotel Gut Immenhof machte. Mit einer modernen Reitanlage, also so eine Art Ponyhotel, wie es sich die Mädels vom Immenhof vor mittlerweile 70 Jahren in den Immenhof-Filmen erträumten. Die im Film noch weißen Gebäude wurden wieder in der Originalfarbe hellbraun gestrichen. Die hier gezeigten Fotos zeigen das Gut, wie es innen und außen im Jahr 2012 aussah.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Erinnerungen der Ursula Bruns</h2>



<p>Als das Filmteam die ersten drei Immenhof-Filme drehte, gehörte das Gut Hans-Joachim Lutter. Er stellte das Anwesen 1955 und 1956  für die Dreharbeiten zur Verfügung. Damals war auch die Autorin der Romanvorlage, die Reiterin und Schriftstellerin <a href="https://vfdnet.de/index.php/12090-die-unbeirrbare" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ursula Bruns</a>, in Malente und in Eutin. An die Dreharbeiten und an ihre Aufenthalte erinnerte sich die Autorin noch gut. „Wir haben da ein kleines Filmchen gedreht. Bei allem, was daraus geworden ist, kann ich nur sagen: toll.“ Das sagte sie mir vor etlichen Jahren bei einem Telefoninterview. Damals wohnte die bereits über 90-Jährige in Spanien.</p>



<p>Gewohnt hat Ursula Bruns bei ihren zwei Aufenthalten in Ostholstein im vor einigen Jahren abgebrannten Voßhaus in Eutin. Im Gartenhaus des Hotels. „Und vorne standen meine Pferde, das war ein Traum.“ Lange war sie in Ostholstein, denn gedreht wurde kaum im Studio, sondern meistens an den Außenschauplätzen. „Wir haben immer wieder gewartet, bis das richtige Wetter war.“ Die Filmkulisse für die Innenaufnahmen von Gut Immenhof war in der Turnhalle der Eutiner Rettbergkaserne (mittlerweile umbenannt in Oberst-Herrmann-Kaserne) aufgebaut worden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme4.jpg" alt="Das Original-Treppenhaus im Herrenhaus sieht ganz anders aus als das Film-Treppenhaus." class="wp-image-3032" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme4.jpg 640w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme4-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Original-Treppenhaus im Herrenhaus sieht ganz anders aus als das Film-Treppenhaus.</figcaption></figure>
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<p>Da war die Autorin auf Gut Rothensande noch willkommen. Wenig später nicht mehr. Denn Ursula Bruns, die Frau, die den Immenhof und damit das Gut Rothensande berühmt gemacht hat, wurde vom Hof geworfen. „Ich war mit Freunden da.“ Sie wollte denen den Schauplatz der Immenhof-Filme zeigen. „Aber da kam ein wütender Mensch auf mich zu. Ich bin rausgeworfen worden, richtig mit Krach.“</p>



<p>So wie der Autorin ging es vielen Besuchern von Gut Rothensande, alias Immenhof. Fünf Jahrzehnte lang lag das Gut abgeschottet von der Öffentlichkeit am Ufer des Kellersees. Betreten verboten! Denn 1957 hatte der Kaffee-Fabrikant Artur Nörenberg Gut und Ländereien gekauft. Von da an blieb das Gut verschlossen. Die beiden Immenhof-Filme der 1970er-Jahre wurden schon nicht mehr dort gedreht. Artur Nörenberg züchtete auf Gut Rothensande erfolgreich Trakehner, Hannoveraner und Oldenburger, hatte jedoch nie ein Interesse daran, Immenhof-Fans willkommen zu heißen. Ebenso wie nach seinem Tod 2002 Nörenbergs Witwe und die heillos zerstrittene Erbengemeinschaft.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme6.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="315" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme6.jpg" alt="Rothensande: Blick vom Herrenhaus auf den Hofplatz mit dem Torhaus." class="wp-image-3033" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme6.jpg 640w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme6-300x147.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Rothensande: Blick vom Herrenhaus auf den Hofplatz mit dem Torhaus.</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">In Wirklichkeit Wikinger</h2>



<p>In der Ära Nörenberg bin ich als damaliger Teenager das erste Mal an Gut Rothensande vorbeigekommen. Mit großen Augen habe ich vom Rücksitz des elterlichen Autos aus auf die Hofanlage geblickt. War ich doch bereits großer Immenhof-Fan, obwohl Buch und Filme bereits vor meiner Geburt entstanden. Überhaupt, das Buch. &#8222;Dick und Dalli und die Ponys&#8220; heißt es und ist die einzige Filmvorlage, die aus der Feder von Ursula Bruns stammt. Alle weiteren Immenhof-Geschichten schrieben Drehbuch-Autoren.</p>



<p>Dieses Buch jedenfalls fiel mir irgendwann in den frühen 1970er-Jahren in die Hände. Wir hatten zu Hause Islandpferde, und die Geschichte von Dick und Dalli und Ethelbert begeisterte mich sofort. Anders als die Filme spielte sie im tiefsten Winter, bei Eis und Schnee, und Dick und Dalli wollten Wikinger sein und turnten jeden Morgen im Freien. Das wollte ich auch, doch schon am ersten Wintermorgen kniff ich. Viel zu kalt und dunkel draußen.</p>



<p>Meine Eltern hatten keinen Fernseher, und so entdeckte ich erst einige Jahre später, dass Dick und Dalli auf der Leinwand gar nicht frieren mussten. Die Wikinger waren Indianer und die Immenhof-Filme spielten bei strahlendem Sonnenschein in der Holsteinischen Schweiz, die dank der Filme einen Popularitätsschub ungeahnten Ausmaßes erhielten. Der hält bis heute an, denn noch immer strömen Immenhof-Fans nach Malente. Und nach Rothensande, alias Immenhof. Doch Jahrzehnte lang mussten sie sich am Tor die Nase platt drücken. Die Familien Nörenberg residierte lange auf dem Gut, das in seiner Geschichte oft den Besitzer wechselte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Immenhof und Rothensande: Ein Hof mit Historie</h2>



<p>1361 wurde Rothensande in einem Kaufbrief zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Wurzeln gehen bis ins Jahr 1100 zurück. Zum Gut gehörten zehn Bauernstellen, die 1775 aufgelöst wurden. 1911 kaufte der Kieler Ziegeleibesitzer Franz Blessmann das Gut. Er erbaute das später so berühmt gewordene Herrenhaus mit dem halbrunden Portikus, aber auch das Torhaus und den großen Kuhstall, das sogenannte &#8222;Melkhus&#8220;. Damit nahm das Gut seine heutige Gestalt an.</p>



<p>Von 1911 bis 1957, als Artur Nörenberg kam, verzeichnet die Gutschronik acht Besitzerwechsel. 2009 stand schließlich wieder ein Besitzerwechsel an, das Gut sollte versteigert werden. Die Erbengemeinschaft wollte es versilbern. Doch dem Termin im Amtsgericht kam ein Landwirt aus Niedersachsen zuvor, der das Gut samt 181 Hektar bestes Ackerland und Wiesen unbesehen kaufte. Aus dem Hof wollte er ein Ponyhotel machen. Eine Idee, die einschlug wie eine Bombe. Zu einem Sommerfest auf Immenhof im Jahr 2010 kamen 40.000 Fans.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme9.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme9.jpg" alt="Unterhalb des Ethelbert-Balkons feierten die Immenhof-Fans." class="wp-image-3034" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme9.jpg 640w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme9-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Unterhalb des Ethelbert-Balkons feierten die Immenhof-Fans.</figcaption></figure>
</div>


<p>Doch die Pläne für ein Ponyhotel scheiterten, der finanzielle Aufwand war zu groß. Der Immenhof verfiel wieder in einen Dornröschenschlaf. Immerhin gab es nun Führungen, bei denen auch das Herrenhaus für Besucher geöffnet wird. Dort tut sich eine Welt auf, die so ganz anders aussieht als die in den Immenhof-Filmen. Der reiche Kaffeefabrikant Artur Nörenberg hat das Innere nach den Vorstellungen der 1970er-Jahre gestaltet &#8211; edel und ein bisschen neureich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die alte Einrichtung</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme2.jpg" alt="Immenhof alias Rothensande: Der Speisesaal im Herrenhaus." class="wp-image-3035" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme2.jpg 640w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme2-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Immenhof alias Rothensande: Der Speisesaal im Herrenhaus.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme^1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme^1.jpg" alt="Die Veranda mit Blick auf den Park." class="wp-image-3036" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme^1.jpg 640w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme^1-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Veranda mit Blick auf den Park.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/immen2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/immen2.jpg" alt="Bis auf die Einbauschränke heute leer: Ein Zimmer im Erdgeschoss." class="wp-image-3037" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/immen2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/immen2-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bis auf die Einbauschränke heute leer: Ein Zimmer im Erdgeschoss.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme3.jpg" alt="Düster und nicht mehr zeitgemäß: die Küche." class="wp-image-3038" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme3.jpg 640w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme3-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Düster und nicht mehr zeitgemäß: die Küche.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme5.jpg" alt="Das herrschaftliche Bad mit goldenen Wasserhähnen." class="wp-image-3039" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme5.jpg 640w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/imme5-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das herrschaftliche Bad mit goldenen Wasserhähnen.</figcaption></figure>
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<p>Dann ist Gut Rothensande erneut verkauft worden. Der neue Besitzer hat es zu einer Ferienanlage mit Wohnungen, Hotelzimmern und Reitstall umgebaut.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/immen1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="708" height="525" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/immen1.jpg" alt="Wird das ein Hotel? Können Immenhof-Fans hier bald von Dick und Dalli träumen?" class="wp-image-3040" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/immen1.jpg 708w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/immen1-300x222.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 708px) 100vw, 708px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Wird das ein Hotel? Können Immenhof-Fans hier bald von Dick und Dalli träumen?</figcaption></figure>
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<p>Die Sehnsucht nach dem Immenhof hält bis heute an. Das merkt die <a href="https://www.holsteinischeschweiz.de/tourismus-malente" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tourist-Info</a> in Malente jedes Mal, wenn die Filme wieder einmal im Fernsehen ausgestrahlt werden. Das ist auch spürbar im <a href="http://www.immenhofmuseum.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Immenhof-Museum</a>, das sich über regen Zulauf freut. Und das beweisen die vielen Immenhof-Foren und Fanseiten im Internet. Ein Überblick:</p>



<p>Das<a href="http://www.immenhofkult.de/forum/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Immenhof-Kult-Forum</a> bietet umfangreiche Informationen über Drehorte, Schauspieler, Bücher, Filme und Aktuelles.</p>



<p>Sehr umfangreich ist die Seite <a href="http://www.immenhof-fan.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Immenhof-Fan</a> von Thomas Schüller.</p>



<p>Viele Original-Filmbilder und umfangreiches Material zeigt die Seite <a href="http://www.immenhof-original.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Immenhof-Original</a>.</p>



<p>Der große Immenhof-Fan Mario Würz betreibt die <a href="http://www.dickunddalli.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dick-und-Dalli-Seite </a>(vorsichtig, nervige Bannerwerbung).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/fiktion-und-realitaet-auf-dem-immenhof/">Fiktion und Realität auf dem Immenhof</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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