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		<title>Das französische Konsulat in Hamburg &#8211; ein besonderes Gebäude</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 17:32:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Konsulat.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das französische Konsulat in Hamburg." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Konsulat.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Konsulat-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Konsulat-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Wir mussten zum französischen Konsulat nach Hamburg, um den neuen Pass und die neue Carte d&#8217;identité des Mannes abzuholen. Die Vertretung befindet sich in einem besonderen Gebäude. Wie wir in Deutschland müssen auch Franzosen alle zehn Jahre einen neuen Pass und einen neuen Personalausweis (Carte d&#8217;identité) beantragen. Gleiches gilt für Auslandsfranzosen wie den Mann. Anträge können jedoch nur in München &#8211; für uns als Schleswig-Holsteiner viel zu weit weg &#8211; und in Berlin bei der französischen Botschaft gestellt werden. Weshalb wir Anfang Mai für drei Tage in der Bundeshauptstadt waren und die Antragstellung gleich mit ein bisschen Berlin-Besichtigung verbunden haben. Nun waren beide Dokumente fertig. Abgeholt werden können sie im nächstgelegenen Konsulat, in unserem Fall im Generalkonsulat in Hamburg. Eine Villa in der feinsten Gegend Das liegt in der Heimhuder Straße. Eine der schönsten Straßen Hamburgs im Nobelviertel Rotherbaum. In der von Bäumen gesäumten Straße reiht sich eine pompöse Stadtvilla an die nächste, alle in strahlendem Weiß gehalten. Da sticht das französische Konsulat förmlich heraus. Es ist ebenfalls in einer Jahrhundertwende-Villa untergebracht, aber in kräftigem Orange gestrichen. Das Haus beherbergt zudem das Institut français Hamburg. Zwei Tafeln am Gebäude weisen auf berühmte und bedeutende Bewohner hin. Zum einen auf Carl Melchior, der bis zu seinem Tod 1933 in dem Haus wohnte, das ihm gehörte. Der ehemalige Warburg-Bänker war nach dem Ersten Weltkrieg Mitglied der deutschen Friedensdelegation in Versailles. Ab 1927 vertrat er Deutschland im Völkerbund und engagierte sich für eine europäische Friedensordnung. Melchior starb 1933, seine Witwe Marie de Molènes verkaufte das Haus 1951 an die Stiftung Institut français de Hambourg. Vom Oktober 1959 bis zum September 1960 wohnte und arbeitete der französische Philosoph Michel Foucault (1926-1984) in dem heutigen französischen Konsulat. Er organisierte ein umfangreiches Kulturprogramm und gab in dem Gebäude zudem Lehrveranstaltungen für die Universität Hamburg. Mit beiden berühmten Männern hatte ich mich vorher nie intensiver beschäftigt. Da ich eine Weile vor dem Konsulat warten musste, bis der Mann mit seinen neuen Papieren wieder herauskam, habe ich mir die Erinnerungstafeln durchgelesen und mich später Zuhause noch ein wenig mit Melchior und Foucault befasst. Schön, so en passant solche Anregungen zu bekommen. Vom Balkon des französischen Konsulats weht die französische Fahne, so gehört sich das. Vor dem Haus verkündet ein Schild, dass das Gebäude zu verkaufen ist. Angepriesen als Villa mit Charme français. Ich habe die passende Anzeige später im Netz gefunden und mich erst einmal gewundert. Dort ist die Villa zunächst im gleichen Schneeweiß zu sehen wie die Häuser rundherum. Der Klick aufs Bild verrät, dass das eine Visualisierung ist. Daneben gibt es das Haus im Originalzustand zu sehen und einen Blick ins herrschaftliche Innere. Wo bleibt das Konsulat nach dem Verkauf? Der Preis, der für dieses architektonische Kleinod aufgerufen wird, ist stolz, aber der Umgebung offenbar durchaus angemessen: 5,65 Millionen Euro. Dafür gibt es 16 Zimmer auf vier Ebenen und entsprechend viel Platz. Warum die Villa verkauft wird, ob der französische Staat oder das Institut français dringend Geld brauchen und was mit Institut und Konsulat nach dem Verkauf passiert, weiß ich nicht. Vielleicht werden wir es erst herausfinden, wenn der Mann in zehn Jahren einen neuen Pass braucht und den dann nach dem Antrag in Berlin in Hamburg abholen kann. Jedenfalls hoffe ich, dass es diese Möglichkeit dann noch gibt und wir nicht zum Abholen noch einmal nach Berlin reisen müssen, weil das Konsulat in Hamburg keine Bleibe mehr hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/das-franzoesische-konsulat-in-hamburg-ein-besonderes-gebaeude/">Das französische Konsulat in Hamburg &#8211; ein besonderes Gebäude</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Konsulat.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Das französische Konsulat in Hamburg." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Konsulat.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Konsulat-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Konsulat-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Wir mussten zum französischen Konsulat nach Hamburg, um den neuen Pass und die neue Carte d&#8217;identité des Mannes abzuholen. Die Vertretung befindet sich in einem besonderen Gebäude.</p>



<span id="more-14753"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Wie wir in Deutschland müssen auch Franzosen alle zehn Jahre einen neuen Pass und einen neuen Personalausweis (Carte d&#8217;identité) beantragen. Gleiches gilt für Auslandsfranzosen wie den Mann. Anträge können jedoch nur in München &#8211; für uns als Schleswig-Holsteiner viel zu weit weg &#8211; und in Berlin bei der französischen Botschaft gestellt werden. Weshalb wir Anfang Mai für drei Tage in der Bundeshauptstadt waren und die Antragstellung gleich mit <a href="https://pyrolim.de/pyropro/spreefahrt-berlin-sightseeing-fuer-fusskranke/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ein bisschen Berlin-Besichtigung</a> verbunden haben. Nun waren beide Dokumente fertig. Abgeholt werden können sie im nächstgelegenen Konsulat, in unserem Fall im Generalkonsulat in Hamburg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Villa in der feinsten Gegend</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das liegt in der Heimhuder Straße. Eine der schönsten Straßen Hamburgs im Nobelviertel Rotherbaum. In der von Bäumen gesäumten Straße reiht sich eine pompöse Stadtvilla an die nächste, alle in strahlendem Weiß gehalten. Da sticht das <a href="https://de.diplomatie.gouv.fr/de/franzoesisches-generalkonsulat-hamburg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">französische Konsulat</a> förmlich heraus. Es ist ebenfalls in einer Jahrhundertwende-Villa untergebracht, aber in kräftigem Orange gestrichen. Das Haus beherbergt zudem das Institut français Hamburg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Tafeln am Gebäude weisen auf berühmte und bedeutende Bewohner hin. Zum einen auf <a href="https://www.jmberlin.de/intervention-carl-melchior-100-jahre-revolution-1918-19" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Carl Melchior</a>, der bis zu seinem Tod 1933 in dem Haus wohnte, das ihm gehörte. Der ehemalige Warburg-Bänker war nach dem Ersten Weltkrieg Mitglied der deutschen Friedensdelegation in Versailles. Ab 1927 vertrat er Deutschland im Völkerbund und engagierte sich für eine europäische Friedensordnung. Melchior starb 1933, seine Witwe Marie de Molènes verkaufte das Haus 1951 an die Stiftung Institut français de Hambourg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Oktober 1959 bis zum September 1960 wohnte und arbeitete der französische <a href="https://www.philomag.de/philosophen/michel-foucault" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Philosoph Michel Foucault</a> (1926-1984) in dem heutigen französischen Konsulat. Er organisierte ein umfangreiches Kulturprogramm und gab in dem Gebäude zudem Lehrveranstaltungen für die Universität Hamburg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit beiden berühmten Männern hatte ich mich vorher nie intensiver beschäftigt. Da ich eine Weile vor dem Konsulat warten musste, bis der Mann mit seinen neuen Papieren wieder herauskam, habe ich mir die Erinnerungstafeln durchgelesen und mich später Zuhause noch ein wenig mit Melchior und Foucault befasst. Schön, so en passant solche Anregungen zu bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Balkon des französischen Konsulats weht die französische Fahne, so gehört sich das. Vor dem Haus verkündet ein Schild, dass das Gebäude zu verkaufen ist. Angepriesen als Villa mit Charme français. Ich habe<a href="https://www.engelvoelkers.com/de/de/exposes/862c0388-7ee8-5fd2-9317-14b5eae8598c" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> die passende Anzeige später im Netz gefunden</a> und mich erst einmal gewundert. Dort ist die Villa zunächst im gleichen Schneeweiß zu sehen wie die Häuser rundherum. Der Klick aufs Bild verrät, dass das eine Visualisierung ist. Daneben gibt es das Haus im Originalzustand zu sehen und einen Blick ins herrschaftliche Innere.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo bleibt das Konsulat nach dem Verkauf?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Preis, der für dieses architektonische Kleinod aufgerufen wird, ist stolz, aber der Umgebung offenbar durchaus angemessen: 5,65 Millionen Euro. Dafür gibt es 16 Zimmer auf vier Ebenen und entsprechend viel Platz. Warum die Villa verkauft wird, ob der französische Staat oder das Institut français dringend Geld brauchen und was mit Institut und Konsulat nach dem Verkauf passiert, weiß ich nicht. Vielleicht werden wir es erst herausfinden, wenn der Mann in zehn Jahren einen neuen Pass braucht und den dann nach dem Antrag in Berlin in Hamburg abholen kann. Jedenfalls hoffe ich, dass es diese Möglichkeit dann noch gibt und wir nicht zum Abholen noch einmal nach Berlin reisen müssen, weil das Konsulat in Hamburg keine Bleibe mehr hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/das-franzoesische-konsulat-in-hamburg-ein-besonderes-gebaeude/">Das französische Konsulat in Hamburg &#8211; ein besonderes Gebäude</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Kurzer Spaziergang durch die Schmidt-Rottluff-Allee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 14:36:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ausflugstipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="525" height="350" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Schmidt-Allee-Titel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Karl-Schmidt-Rottluff-Allee in Sierksdorf im Frühjahr." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Schmidt-Allee-Titel.jpg 525w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Schmidt-Allee-Titel-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /><p>Sierksdorf an der Ostsee ist ein beliebter Ferienort. Das wusste auch der Maler Karl Schmidt-Rottluff zu schätzen. Von 1951 bis 1973 verbracht er dort die Sommer. Daran erinnert die Schmidt-Rottluff-Allee. In Wahrheit heißt die Allee Seehofallee. Der berühmte Expressionist und Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke, Schmidt-Rottluff hat sie in einem Gemälde festgehalten. Es entstand 1956, ist aber im Stil des Expressionismus gehalten, mit dem der Maler berühmt wurde. Wer auf seinen Spuren wandeln möchte, kann einen kurzen Spaziergang durch die Allee unternehmen. Sie ist nur wenige Meter lang und mündet am Hotel Seehof. Direkt dahinter liegt die Ostsee. Grünes Denkmal für Karl Schmidt-Rottluff Sierksdorf setzt seinem berühmten Sommerfrischler mit der Allee ein Denkmal. An ihrem Beginn steht ein kleines Plakat mit dem Bild der Seehofallee darauf. Das Original hängt in der Städtischen Kunstsammlung Chemnitz. In Chemnitz-Rottluff ist der Maler geboren worden, später hat er eine Zeit lang dort gewohnt. Vor allem aber hat er immer wieder Zeit an der Ostsee und der Nordsee verbracht und dort die Landschaft gemalt, darunter die Steilküste und den Strand von Sierksdorf. Außer mit der Allee würdigt der Ort den Künstler mit einem bemalten Stromkasten am Beginn der Allee. Darauf abgebildet ist Karl Schmidt-Rottluff zwischen Bäumen mit einer Palette und einem Pinsel in der Hand. Er trägt einen Strohhut und sieht recht jung aus. Dabei war er bereits 67 Jahre alt, als er das erste Mal nach Sierksdorf kam. Im Haus des Gastes gibt es zudem eine Dauerausstellung. Hinter der Allee geht&#8217;s weiter Wer die Schmidt-Rottluff-Allee in Sierksdorf hinuntergewandert ist und Lust auf einen längeren Spaziergang hat, der biege an ihrem Ende nach rechts oder links in den Gartenweg ab. Da gibt es schöne Häuser zu sehen. In regelmäßigen Abständen führen Stichwege zur Steilküste. Über Treppen geht es an den Strand. Wer links abbiegt, kann über einen Rundweg und die Straße Vogelsang wieder zurückkehren zum Beginn der Schmidt-Rottluff-Allee. Spätestens dann ist klar, warum der Maler diesen Ort so gemocht hat. Heute lebt noch ein anderer bekannter Künstler, der Schauspieler, Autor, Musiker und Maler Armin Mueller-Stahl in Sierksdorf. An der Steilküste besitzt er ein Haus mit Atelier und Bilderwerkstatt. Mueller-Stahl ist Ehrenbürger des Landes Schleswig-Holstein und mittlerweile 95 Jahre alt. Ich mag es, auf den Spuren berühmter Maler zu wandeln und zu wandern. Kunst war immer meine Leidenschaft. Deshalb hat mir mein Besuch kürzlich in der Liebermann-Villa in Berlin so gut gefallen. Und wenn es keine Villa gibt, reicht eben auch eine Allee.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kurzer-spaziergang-durch-die-schmidt-rottluff-allee/">Kurzer Spaziergang durch die Schmidt-Rottluff-Allee</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="525" height="350" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Schmidt-Allee-Titel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Karl-Schmidt-Rottluff-Allee in Sierksdorf im Frühjahr." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Schmidt-Allee-Titel.jpg 525w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Schmidt-Allee-Titel-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px" />
<p class="wp-block-paragraph">Sierksdorf an der Ostsee ist ein beliebter Ferienort. Das wusste auch der Maler Karl Schmidt-Rottluff zu schätzen. Von 1951 bis 1973 verbracht er dort die Sommer. Daran erinnert die Schmidt-Rottluff-Allee.</p>



<span id="more-14743"></span>



<p class="wp-block-paragraph">In Wahrheit heißt die Allee Seehofallee. Der berühmte Expressionist und Mitbegründer der <a href="https://dresden-magazin.com/kultur/120-jahre-kuenstlergruppe-bruecke/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlergruppe Brücke</a>, Schmidt-Rottluff hat sie in einem Gemälde festgehalten. Es entstand 1956, ist aber im Stil des Expressionismus gehalten, mit dem der Maler berühmt wurde. Wer auf seinen Spuren wandeln möchte, kann einen kurzen Spaziergang durch die Allee unternehmen. Sie ist nur wenige Meter lang und mündet am Hotel Seehof. Direkt dahinter liegt die Ostsee.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grünes Denkmal für Karl Schmidt-Rottluff</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sierksdorf setzt seinem berühmten Sommerfrischler mit der Allee ein Denkmal. An ihrem Beginn steht ein kleines Plakat mit dem Bild der Seehofallee darauf. Das Original hängt in der Städtischen Kunstsammlung Chemnitz. In Chemnitz-Rottluff ist der Maler geboren worden, später hat er eine Zeit lang dort gewohnt. Vor allem aber hat er immer wieder Zeit an der Ostsee und der Nordsee verbracht und dort die Landschaft gemalt,  darunter die Steilküste und den Strand von Sierksdorf.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Schmidt-Allee-Bild.jpg" alt="" class="wp-image-14750" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Schmidt-Allee-Bild.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Schmidt-Allee-Bild-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Schmidt-Allee-Bild-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Am Beginn der Schmidt-Rottluff-Allee zeigt ein Plakat, wie der Künstler den Ort sah.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Außer mit der Allee würdigt der Ort den Künstler mit einem bemalten Stromkasten am Beginn der Allee. Darauf abgebildet ist Karl Schmidt-Rottluff zwischen Bäumen mit einer Palette und einem Pinsel in der Hand. Er trägt einen Strohhut und sieht recht jung aus. Dabei war er bereits 67 Jahre alt, als er das erste Mal nach Sierksdorf kam. Im Haus des Gastes gibt es zudem eine Dauerausstellung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hinter der Allee geht&#8217;s weiter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer die Schmidt-Rottluff-Allee in Sierksdorf hinuntergewandert ist und Lust auf einen längeren Spaziergang hat, der biege an ihrem Ende nach rechts oder links in den Gartenweg ab. Da gibt es schöne Häuser zu sehen. In regelmäßigen Abständen führen Stichwege zur Steilküste. Über Treppen geht es an den Strand. Wer links abbiegt, kann über einen Rundweg und die Straße Vogelsang wieder zurückkehren zum Beginn der Schmidt-Rottluff-Allee. Spätestens dann ist klar, warum der Maler diesen Ort so gemocht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute lebt noch ein anderer bekannter Künstler, der Schauspieler, Autor, Musiker und Maler Armin Mueller-Stahl in Sierksdorf. An der Steilküste besitzt er ein Haus mit Atelier und Bilderwerkstatt. Mueller-Stahl ist <a href="https://www.landtag.ltsh.de/nachrichten/25_12_16_mueller_stahl_/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ehrenbürger des Landes Schleswig-Holstein</a> und mittlerweile 95 Jahre alt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag es, auf den Spuren berühmter Maler zu wandeln und zu wandern. Kunst war immer meine Leidenschaft. Deshalb hat mir mein <a href="https://pyrolim.de/pyropro/liebermann-villa-am-wannsee-im-mai-ganz-wunderbar/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Besuch kürzlich in der Liebermann-Villa in Berlin</a> so gut gefallen. Und wenn es keine Villa gibt, reicht eben auch eine Allee.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kurzer-spaziergang-durch-die-schmidt-rottluff-allee/">Kurzer Spaziergang durch die Schmidt-Rottluff-Allee</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Der versteckte Erdbeermond</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 16:46:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Erdbeermond hinter dem Häusern in unserem Dorf." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Angeblich sollte am Montag ein sogenannter Erdbeermond über Deutschland leuchten. Ich bin losgezogen, um ihn zu finden. Ein bisschen ist mir das gelungen. Alle paar Jahre oder Monate wird ein besonderer Mond angekündigt. Mal ist es der Blutmond, mal der Erdbeermond. Beide Male erscheint der Mond besonders groß und orange oder rot, wenn er am Horizont aufgeht. Ich habe im Juli 2018 versucht, den Blutmond zu fotografieren und bin kläglich gescheitert. Damals lag es an mangelnder Technik. Diesmal wollte ich es besser machen und den Erdbeermond ordentlich ins Bild bekommen. Es braucht einen bekannten Standort Nun nützt ein Mond allein gar nichts, wenn sich nicht verorten lässt, wo das Foto gemacht wurde. Ideal sind Bauwerke im Vordergrund. So wie bei diesem gelungenen Beispiel. Jedoch sollte der Erdbeermond dieses Mal Ende Juni zu sehen sein, und das hat einen entscheidenden Nachteil: Es ist lange hell. Ich bin viel früh losgefahren nach Bad Segeberg. Ich hatte mir den Erdbeermond so schön vorgestellt, wie er über dem Großen Segeberger See hängt oder hinter der Kirche in der Fußgängerzone. Doch zunächst war nichts zu sehen. Es gab eine wunderbare blaue Stunde unter wolkenlosem Himmel am See, aber weit und breit keinen Erdbeermond. Weil ich am nächsten Morgen früh aufstehen musste, habe ich meine Suche gegen 23 Uhr abgebrochen und bin nach Hause gefahren. Und schwups, da war er, rechts von mir über den Feldern. Aber es gab keinen Kirchturm, kein Schloss, keine Fußgängerzone, kein bekanntes Bauwerk weit und breit. Erdbeermond hing zwischen den Häusern Also abgebogen ins Dorf, in der Hoffnung, dass er hinter der Kirche von Pronstorf hängt. Da war er nicht, aber immerhin hinter den Siedlungshäusern. Da, wo ich auch schon den Blutmond gefunden hatte. Dank stabilem Stativ habe ich den Mond diesmal scharf ins Bild bekommen. Und auch meine neue Kamera hat sich bei ihrem ersten Test mit Nachtfotografie bewährt. Übrigens hätte ich den Erdbeermond am sehr frühen Morgen, kurz vor Sonnenaufgang, nochmal richtig schön sehen können. Aber da habe ich lieber geschlafen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/der-versteckte-erdbeermond/">Der versteckte Erdbeermond</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Erdbeermond hinter dem Häusern in unserem Dorf." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Erdbeermond-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Angeblich sollte am Montag ein sogenannter Erdbeermond über Deutschland leuchten. Ich bin losgezogen, um ihn zu finden. Ein bisschen ist mir das gelungen.</p>



<span id="more-14738"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Alle paar Jahre oder Monate wird ein besonderer Mond angekündigt. Mal ist es der <a href="https://www.heise.de/hintergrund/Missing-Link-Die-Physik-hinter-dem-Blutmond-10633429.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blutmond</a>, mal der <a href="https://www.tagesschau.de/wissen/weltraum/erdbeermond-102.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erdbeermond</a>. Beide Male erscheint der Mond besonders groß und orange oder rot, wenn er am Horizont aufgeht. Ich habe im Juli 2018 versucht, den Blutmond zu fotografieren und <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/blutmond-erster-versuch-und-scheitern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bin kläglich gescheitert</a>. Damals lag es an mangelnder Technik. Diesmal wollte ich es besser machen und den Erdbeermond ordentlich ins Bild bekommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es braucht einen bekannten Standort</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun nützt ein Mond allein gar nichts, wenn sich nicht verorten lässt, wo das Foto gemacht wurde. Ideal sind Bauwerke im Vordergrund. So wie bei <a href="https://flic.kr/p/2oF9nmP" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesem gelungenen Beispiel</a>. Jedoch sollte der Erdbeermond dieses Mal Ende Juni zu sehen sein, und das hat einen entscheidenden Nachteil: Es ist lange hell. Ich bin viel früh losgefahren nach Bad Segeberg. Ich hatte mir den Erdbeermond so schön vorgestellt, wie er über dem Großen Segeberger See hängt oder hinter der Kirche in der Fußgängerzone. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch  zunächst war nichts zu sehen. Es gab eine wunderbare blaue Stunde unter wolkenlosem Himmel am See, aber weit und breit keinen Erdbeermond. Weil ich am nächsten Morgen früh aufstehen musste, habe ich meine Suche gegen 23 Uhr abgebrochen und bin nach Hause gefahren. Und schwups, da war er, rechts von mir über den Feldern. Aber es gab keinen Kirchturm, kein Schloss, keine Fußgängerzone, kein bekanntes Bauwerk weit und breit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erdbeermond hing zwischen den Häusern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Also abgebogen ins Dorf, in der Hoffnung, dass er hinter der <a href="https://pyrolim.de/dorfspaziergang/dorfspaziergang-pronstorf-ein-schoener-ort-fuer-80-einwohner/" type="post" id="11968" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kirche von Pronstorf</a> hängt. Da war er nicht, aber immerhin hinter den Siedlungshäusern. Da, wo ich auch schon den Blutmond gefunden hatte. Dank <a href="https://pyrolim.de/pyropro/luebecker-untertrave-bei-nacht-knackscharf-dank-stativ/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">stabilem Stativ</a> habe ich den Mond diesmal scharf ins Bild bekommen. Und auch meine<a href="https://pyrolim.de/pyropro/canon-eos-r10-meine-neue-kamera/" type="post" id="14625" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> neue Kamera</a> hat sich bei ihrem ersten Test mit Nachtfotografie bewährt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2smqr3m"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55365065356_12a123bf99_c.jpg" alt="Erdbeermond im Dorf" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Der Erdbeermond hinter den Häusern im Dorf.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens hätte ich den Erdbeermond am sehr frühen Morgen, kurz vor Sonnenaufgang, nochmal richtig schön sehen können. Aber da habe ich lieber geschlafen.<br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/der-versteckte-erdbeermond/">Der versteckte Erdbeermond</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Liberty: Gedenkmünze zu 200 Jahre Unabhängigkeit der USA</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/liberty-gedenkmuenze-zu-200-jahre-unabhaengigkeit-der-usa/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 16:50:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="324" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dollarfertig.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Liberty-Dollar in Silber aus dem Jahr 1976." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dollarfertig.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dollarfertig-150x61.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dollarfertig-768x311.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>In diesem Jahr jährt sich die Unabhängigkeit der USA zum 250. Mal. Ich verbinde Kindheitserinnerungen mit dem 200. Jahrestag, mit dem Liberty-Dollar und mit Tante Olli und Onkel Werner. In meinem Besitz befindet sich ein sogenannter Liberty-Dollar, eingefasst in einen kordelförmigen Ring und mit einer Öse versehen. So sollte die wuchtige Münze an einer Kette getragen werden können. Ich habe sie mir nie umgehängt, aber sie stets in Ehren gehalten. Denn sie war ein Geschenk von zwei besonderen Menschen, von Tante Olli und Onkel Werner. Ein Liberty-Dollar als Geschenk Aber zunächst zum Liberty-Dollar. Auf der einen Seite zeigt die Münze eine Glocke vor dem Mond, auf der anderen Seite das Profil von Dwight D. Eisenhower, dem 34. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Das offizielle Material war Kupfer und Nickel, es gibt aber auch Exemplare in Silber. So eins ist meins dem Anschein nach. Diese Silbermünzen gelangten nie als reguläres Zahlungsmittel im Umlauf. Sie waren eher Gedenkmünzen. Und solche Gedenkmünzen brachten Tante Olli und Onkel Werner ihren Großneffen als Geschenk mit, als sie aus Amerika zu Besuch kamen. Damit vollendete sich ein Stück Familiengeschichte. Die beiden wanderten irgendwann nach dem Ersten Weltkrieg unabhängig voneinander nach Amerika aus. Sie lernten sich erst dort kennen, heirateten und betrieben über Jahrzehnte in New York eine Art kleinen Supermarkt. Mit Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg sprachen sie nicht mehr Deutsch miteinander. Und sie waren nie mehr in der alten Welt. Bis 1976. Mittlerweile Rentner, unternahmen sie ein für sie sehr große Reise. Mit dem Flugzeug ging es über den großen Teich. Und als Onkel Werner am Flughafen deutschen Boden betrat, begrüßte er die Verwandtschaft in reinstem Sächsisch. Schließlich ist er nicht nur mein Großonkel gewesen, sondern vor allem der lebenslustige Spross des Dresdner Teils meiner Familie. Auf ihre alten Tage entschloss sich das Paar, noch einmal auf den Wegen vor allem von Onkel Werners Kindheit und Jugend zu wandeln. Ein Genie am Klavier Meine Erinnerungen an Onkel Werner sind vor allem die an sein Klavierspiel. Der Mann hatte nie Unterricht, konnte keine einzelne Note. Aber er spielte nach dem Gehör alles, was es gab. Klassik, aber vor allem Jazz. Ich sehe ihn noch an unserem Familienklavier sitzen und mit Hingabe spielen. Die einzige Tochter des Paares war übrigens ein Klavier-Wunderkind in den USA. Später konnte sie aus ihrem Talent leider nicht viel machen und war vor allem Musiklehrerin. Für uns Kinder &#8211; ich war bei dem Besuch 16 Jahre alt &#8211; war die Begegnung mit den beiden Amerikanern mit deutschen Wurzeln ein Erlebnis. Daran erinnert bis heute der Liberty-Dollar. Immerhin ist er jetzt schon 50 Jahre in meinem Besitz. Einen großen Wert hat er allerdings nicht. Im Netz werden Exemplare der Münze gerade mal für ein paar Euro gehandelt. Aber ich will ihn ja nicht verkaufen, sondern in Ehren halten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="324" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dollarfertig.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Liberty-Dollar in Silber aus dem Jahr 1976." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dollarfertig.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dollarfertig-150x61.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Dollarfertig-768x311.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr jährt sich die Unabhängigkeit der USA zum 250. Mal. Ich verbinde Kindheitserinnerungen mit dem 200. Jahrestag, mit dem Liberty-Dollar und mit Tante Olli und Onkel Werner.</p>



<span id="more-14726"></span>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem Besitz befindet sich ein sogenannter Liberty-Dollar, eingefasst in einen kordelförmigen Ring und mit einer Öse versehen. So sollte die wuchtige Münze an einer Kette getragen werden können. Ich habe sie mir nie umgehängt, aber sie stets in Ehren gehalten. Denn sie war ein Geschenk von zwei besonderen Menschen, von Tante Olli und Onkel Werner. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Liberty-Dollar als Geschenk</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber zunächst zum Liberty-Dollar. Auf der einen Seite zeigt die Münze eine Glocke vor dem Mond, auf der anderen Seite das Profil von <a href="https://www.hdg.de/lemo/biografie/dwight-d-eisenhower" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dwight D. Eisenhower</a>, dem 34. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Das offizielle Material war Kupfer und Nickel, es gibt aber auch Exemplare in Silber. So eins ist meins dem Anschein nach. Diese Silbermünzen gelangten nie als reguläres Zahlungsmittel im Umlauf. Sie waren eher Gedenkmünzen. Und solche Gedenkmünzen brachten Tante Olli und Onkel Werner ihren Großneffen als Geschenk mit, als sie aus Amerika zu Besuch kamen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit vollendete sich ein Stück Familiengeschichte. Die beiden wanderten irgendwann nach dem Ersten Weltkrieg unabhängig voneinander nach Amerika aus. Sie lernten sich erst dort kennen, heirateten und betrieben über Jahrzehnte in New York eine Art kleinen Supermarkt. Mit Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg sprachen sie nicht mehr Deutsch miteinander. Und sie waren nie mehr in der alten Welt. Bis 1976.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile Rentner, unternahmen sie ein für sie sehr große Reise. Mit dem Flugzeug ging es über den großen Teich. Und als Onkel Werner am Flughafen deutschen Boden betrat, begrüßte er die Verwandtschaft in reinstem Sächsisch. Schließlich ist er nicht nur mein Großonkel gewesen, sondern vor allem der lebenslustige Spross des <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/dresden-1945-der-tag-als-der-geheimrat-verbrannte/" type="post" id="6695" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dresdner Teils meiner Familie</a>. Auf ihre alten Tage entschloss sich das Paar, noch einmal auf den Wegen vor allem von Onkel Werners Kindheit und Jugend zu wandeln.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="2500" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/olliwerner-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-14728" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/olliwerner-scaled.jpg 2560w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/olliwerner-150x146.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/olliwerner-768x750.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/olliwerner-1536x1500.jpg 1536w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/olliwerner-2048x2000.jpg 2048w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/olliwerner-1140x1113.jpg 1140w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption class="wp-element-caption">Onkel Werner und Tante Olli am Grabstein von Werners Vater. Zur Beerdigung war er nicht aus den USA angereist.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Genie am Klavier</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Erinnerungen an Onkel Werner sind vor allem die an sein Klavierspiel. Der Mann hatte nie Unterricht, konnte keine einzelne Note. Aber er spielte nach dem Gehör alles, was es gab. Klassik, aber vor allem Jazz. Ich sehe ihn noch an unserem Familienklavier sitzen und mit Hingabe spielen. Die einzige Tochter des Paares war übrigens ein Klavier-Wunderkind in den USA. Später konnte sie aus ihrem Talent leider nicht viel machen und war vor allem Musiklehrerin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für uns Kinder &#8211; ich war bei dem Besuch 16 Jahre alt &#8211; war die Begegnung mit den beiden Amerikanern mit deutschen Wurzeln ein Erlebnis. Daran erinnert bis heute der Liberty-Dollar. Immerhin ist er jetzt schon 50 Jahre in meinem Besitz. Einen großen Wert hat er allerdings nicht. Im Netz werden Exemplare der Münze gerade mal für ein paar Euro gehandelt. Aber ich will ihn ja nicht verkaufen, sondern in Ehren halten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/liberty-gedenkmuenze-zu-200-jahre-unabhaengigkeit-der-usa/">Liberty: Gedenkmünze zu 200 Jahre Unabhängigkeit der USA</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Laeiszhalle Hamburg &#8211; eintauchen in eine andere Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 16:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Laeiszhalle.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Laeiszhalle am Johannes-Brahms-Platz in Hamburg" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Laeiszhalle.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Laeiszhalle-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Laeiszhalle-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich habe vor kurzem die Laeiszhalle in Hamburg besucht. Es war ein Ausflug in großbürgerliche Zeiten. Die Halle ist ein schönes Beispiel für Neobarock. Lange Jahre war die Laeiszhalle die maßgebliche Konzerthalle in Hamburg. Dann war irgendwann nach langer Bauzeit die Elbphilharmonie fertig und die Laeiszhalle rückte in die zweite Reihe. Heute gehören Laeiszhalle und Elbphilharmonie vom Konzertangebot zusammen. Architektonisch könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Ich mag moderne Architektur, aber ich mag auch Reminiszenzen an die Vergangenheit, wie sie die Laeiszhalle darstellt. Eine Reise in die Vergangenheit Ich habe im Großen Saal die 3. Sinfonie von Gustav Mahler gehört, gespielt von Laien. Vom ersten Ton an hat mich die Akustik überzeugt. Die wussten schon damals, wie man Konzerthallen so baut, dass der Klang ideal und ganz wunderbar ist. Hinzu kommt, dass die Laeiszhalle viel fürs Auge bietet. Sie zu besuchen, ist eine Reise in die Vergangenheit. Wer durch Foyer, Wandelhalle und über den Aufgang zum Großen Saal schlendert, sieht so viele wunderbare Details. Das fängt schon bei den Wegweisern an, etwa zu den Toiletten. Entworfen und von 1904 bis 1908 erbaut von den Architekten Martin Haller und Emil Meerwein, ist die Laeiszhalle ein typisches Beispiel für großbürgerliche Architektur ihrer Zeit. Ihren Namen verdankt sie ihrem Finanzier, dem Hamburger Reeder Carl Laeisz. Er wollte der Stadt „eine würdige Stätte für die Ausübung und den Genuss edler und ernster Musik“ schenken. Das ist ihm gelungen. Carl Laeisz ist noch auf andere Weise berühmt geworden: als Reeder der sogenannten Flying-P-Liner. Alle seine Fachtsegler hatten einen Namen, der mit P begann. Unter anderem gehörten die Peking, die Pamir und die in Lübeck-Travemünde liegende Passat dazu. Viel Deko in der Laeiszhalle Zurück zur Laeiszhalle. Ich habe neben der Musik die Atmosphäre dieses besonderen Ortes genossen. Was den einen vielleicht zu viel überbordende Dekoration ist, hat mir ausnehmend gut gefallen. Viel Stuck, viel Ornament, viel Gold. Besonders beeindruckend ist der Große Saal mit mehr als 2000 Plätzen und zwei Rängen. Im Inneren der Laeiszhalle sind eine Reihe von Musiker-Büsten aufgestellt. Draußen huldigen zwei Kunstwerke Johannes Brahms, der maßgeblich in Hamburg gewirkt hat. Vor der Halle steht die große Bronzeskulptur &#8222;Hommage an Brahms&#8220; von Maria Pirwitz. Seitlich von der Konzerthalle ist der Brahms-Kubus aus Rosengranit von Thomas Darboven aufgestellt. Er zeigt auf vier Seiten vier Lebensabschnitte des Komponisten. Beide Skulpturen stammen aus dem Jahr 1981 und beide sind genauso Ausdruck ihrer Zeit wie die Laeiszhalle. Solche stilistischen Spannungen finde ich immer sehr gelungen und sehenswert. Der Besuch in der Laeiszhalle war für mich nicht nur ein akustischer Genuss, sondern auch ein optischer und atmosphärischer. Die Fahrt nach Hamburg hat sich dafür allemal gelohnt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Laeiszhalle.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Laeiszhalle am Johannes-Brahms-Platz in Hamburg" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Laeiszhalle.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Laeiszhalle-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Laeiszhalle-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe vor kurzem die Laeiszhalle in Hamburg besucht. Es war ein Ausflug in großbürgerliche Zeiten. Die Halle ist ein schönes Beispiel für Neobarock. </p>



<span id="more-14718"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Lange Jahre war die Laeiszhalle die maßgebliche Konzerthalle in Hamburg. Dann war irgendwann nach langer Bauzeit die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/endlich-in-der-elbphilharmonie/" type="link" id="https://pyrolim.de/pyropro/endlich-in-der-elbphilharmonie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Elbphilharmonie </a>fertig und die Laeiszhalle rückte in die zweite Reihe. Heute gehören Laeiszhalle und Elbphilharmonie vom Konzertangebot zusammen. Architektonisch könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Ich mag moderne Architektur, aber ich mag auch Reminiszenzen an die Vergangenheit, wie sie die Laeiszhalle darstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Reise in die Vergangenheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe im Großen Saal <a href="https://pyrolim.de/pyropro/grosses-konzerterlebnis-die-3-sinfonie-von-gustav-mahler-von-laien-gespielt/" type="post" id="14684" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die 3. Sinfonie von Gustav Mahler gehört</a>, gespielt von Laien. Vom ersten Ton an hat mich die Akustik überzeugt. Die wussten schon damals, wie man Konzerthallen so baut, dass der Klang ideal und ganz wunderbar ist. Hinzu kommt, dass die Laeiszhalle viel fürs Auge bietet. Sie zu besuchen, ist eine Reise in die Vergangenheit. Wer durch Foyer, Wandelhalle und über den Aufgang zum Großen Saal schlendert, sieht so viele wunderbare Details. Das fängt schon bei den Wegweisern an, etwa zu den Toiletten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="528" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Laeiszhalleklo.jpg" alt="" class="wp-image-14719" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Laeiszhalleklo.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Laeiszhalleklo-150x99.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Laeiszhalleklo-768x507.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Laeiszhalleklo-500x330.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Keine schnöden Schilder, sondern fein gemalt: Wegweiser in der Laeiszhalle.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Entworfen und von 1904 bis 1908 erbaut von den Architekten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Haller_(Architekt)">Martin Haller</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Meerwein">Emil Meerwein</a>, ist die Laeiszhalle ein typisches Beispiel für großbürgerliche Architektur ihrer Zeit. Ihren Namen verdankt sie ihrem Finanzier, dem Hamburger Reeder Carl  Laeisz. Er wollte der Stadt „eine würdige Stätte für die Ausübung und den Genuss edler und ernster Musik“ schenken. Das ist ihm gelungen. Carl Laeisz ist noch auf andere Weise berühmt geworden: als Reeder der sogenannten <a href="https://blog.sbb.berlin/acht-schwestern-die-letzte-aera-der-grossen-frachtsegler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Flying-P-Liner</a>. Alle seine Fachtsegler hatten einen Namen, der mit P begann. Unter anderem gehörten die Peking, die Pamir und <a href="https://pyrolim.de/pyropro/priwall-in-travemuende-wie-sich-ein-ort-veraendern-kann/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die in Lübeck-Travemünde liegende Passat</a> dazu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Viel Deko in der Laeiszhalle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück zur Laeiszhalle. Ich habe neben der Musik die Atmosphäre dieses besonderen Ortes genossen. Was den einen vielleicht zu viel überbordende Dekoration ist, hat mir ausnehmend gut gefallen. Viel Stuck, viel Ornament, viel Gold. Besonders beeindruckend ist der Große Saal mit mehr als 2000 Plätzen und zwei Rängen. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sjcNir"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55339967427_2b78d85cdb_c.jpg" alt="Laeiszhalle Hamburg" width="800" height="600" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Der Große Saal in der Hamburger Laeiszhalle mit dem Prospekt der Walcker-Orgel.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sjcNiw"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55339967432_be87c66311_c.jpg" alt="Laeiszhalle Hamburg" width="800" height="600" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Der Treppenaufgang zum großen Saal.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sjcNiS"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55339967452_e9a6ab8447_c.jpg" alt="Laeiszhalle Hamburg" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Das Foyer.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sjiCva"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55341105139_e9a6ab8447_c.jpg" alt="Laeiszhalle Hamburg" width="800" height="600" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Am großen Treppenaufgaben erinnert eine Art Altar aus Marmor an die Stifter der Halle.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren der Laeiszhalle sind eine Reihe von Musiker-Büsten aufgestellt. Draußen huldigen zwei Kunstwerke Johannes Brahms, der maßgeblich in Hamburg gewirkt hat. Vor der Halle steht die große Bronzeskulptur &#8222;Hommage an Brahms&#8220; von Maria Pirwitz. Seitlich von der Konzerthalle ist der <a href="https://sh-kunst.de/thomas-darboven-brahms-kubus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Brahms-Kubus</a> aus Rosengranit von Thomas Darboven aufgestellt. Er zeigt auf vier Seiten vier Lebensabschnitte des Komponisten. Beide Skulpturen stammen aus dem Jahr 1981 und beide sind genauso Ausdruck ihrer Zeit wie die Laeiszhalle. Solche stilistischen Spannungen finde ich immer sehr gelungen und sehenswert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Besuch in der Laeiszhalle war für mich nicht nur ein akustischer Genuss, sondern auch ein optischer und atmosphärischer. Die Fahrt nach Hamburg hat sich dafür allemal gelohnt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/laeiszhalle-hamburg-eintauchen-in-eine-andere-zeit/">Laeiszhalle Hamburg &#8211; eintauchen in eine andere Zeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Fanny Hensel: Drei Kantaten und eine Verbeugung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 16:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenmusik]]></category>
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		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Walddorferchor.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Walddörfer Kantorei bei ihrem Auftritt in St. Aegidien Lübeck." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Walddorferchor.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Walddorferchor-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Walddorferchor-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Die Walddörfer Kantorei hat erst in Lübeck, dann in Hamburg-Volksdorf drei oratorische Werke von Fanny Hensel aufgeführt. Es war auch eine Verbeugung vor einer zu Unrecht zu unbekannten Komponistin. Fanny Hensel ist vor allem deshalb bekannt, weil sie die große Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy war. Dabei war sie nicht weniger begabt als er. Er hat ihr sogar viel von seinem späteren Können zu verdanken. Sie hat den vier Jahre jüngeren Bruder angespornt, ihm manches beigebracht. Doch ihr selbst blieb eine musikalische Karriere verwehrt &#8211; weil sie eine Frau war. So war das damals, und es gab keinen Weg aus dieser Falle heraus. Drei Kantaten für Chor, Orchester und Solisten Umso schöner, dass die Walddörfer Kantorei jetzt Fanny Hensel in den Mittelpunkt von zwei Konzerten stellte (13. Juni in Lübeck, 14. Juni, 18 Uhr, in der Kirche am Rockenhof in Hamburg-Volksdorf). Auf dem Programm standen und stehen die drei Kantaten „Hiob“, „Lobgesang“ und das „Oratorium nach Bildern der Bibel“. Die Walddörfer Kantorei wurde begleitet von Mitgliedern der Lübecker Philharmoniker, die Solopartien sangen Amelie Gorzellik (Sopran), Nicole Dellabona (Alt), Timo Rößner (Tenor) und Konstantin Heintel (Bass). Die Chorleitung hat Annedore Hacker-Jakobi (Hamburg), das Konzert in Lübeck dirigierte Olga Zhukova (Lübeck). Für Zhukova war es gleichzeitig ihr Master-Prüfungskonzert im Studiengang Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Ich bin keine Fachfrau und gehöre natürlich nicht zur Prüfungskommission, aber nach meinem Eindruck hat Zhukova ihre Prüfung mit Bravour bestanden. Ihr Dirigat war stets präzise, Chor und Orchester folgten ihr problemlos. Die Solisten unterstützte sie mit klaren Zeichen. Die Walddörfer Kantorei mit 80 Sängerinnen und Sängern meisterte die drei Kantaten bestens. Auch schwierige Einsätze, ob rhythmisch oder vom Finden der Töne, und Tempiwechsel gelangen ohne Probleme. Lediglich an der Mischung der Stimmen leidet der Chor ebenso wie wohl alle Chöre. Obwohl die Männerstimmen in der Mitte platziert waren und nicht wie sonst oft üblich in den hinteren Reihen, wurden sie von den Frauenstimmen etwas an die Wand gesungen. Sehr positiv fiel die klare Artikulation auf. Der gesungene Text war gut zu verstehen, mitlesen im Programmheft beinahe überflüssig. Fanny Hensel war bei den Solisten geizig Chor und Orchester bildeten eine harmonische Einheit, ausgewogen in der Lautstärke. Die Solisten glänzten allesamt in ihren Partien. Amelie Sophie Gorzellik überzeugte mit ihrem glasklaren Sopran, Altistin Nicole Dellabona mit samtenen Tönen, vor allem in den Tiefen. Tenor Timo Rößner gestaltete seine schnelle und anspruchsvolle Arie &#8222;Ich bin elend und ohnmächtig&#8220; sicher und überaus lebendig. Bass Konstantin Heintel habe ich schon einmal 2010 gehört und war restlos begeistert von ihm. Auch diesmal hat mich seine Stimme, vor allem in den Tiefen, beeindruckt. Gern hätte ich von allen Solisten mehr gehört, aber Fanny Hensel hat ihnen leider nicht mehr Partien in ihre Kantaten geschrieben. Fanny Hensel hat dem Chor in ihren drei Kantaten wunderbare Musik komponiert. Vor allem der Trauerchor im Oratorium nach Bildern der Bibel sowie der Schlusschor ließen das Ensemble sein ganzes Können zeigen. Das zu Beginn gemäß dem Untertitel &#8222;Musik für die Toten der Cholera-Epidemie 1831&#8220; etwas schwermütige Werk schwingt sich musikalisch zum Ende zu einem Ausdruck der Hoffnung auf göttliche Erlösung auf. So ging dieser Konzertnachmittag mit einem tröstlichen Gefühl und lang anhaltendem Applaus zu Ende. Werbung mithilfe der KI Die Walddörfer Kantorei ist in ihrer Organisation professionell aufgestellt. Kartenbestellung per Internet mit Platzwahl, Bezahlung per Kreditkarte. Und natürlich gehört für jeden Chor Werbung dazu. Ein Mitglied des Chores hat mithilfe von KI zwei Comics gebastelt und sie verteilt. Mal ein ganz neuer Weg, um Zuhörer anzulocken. Ich weiß, dass es funktioniert hat. Warum also nicht auch solche Wege gehen? Es war mein zweiter Konzertbesuch binnen einer Woche. Gerade erst habe ich die 3. Sinfonie von Gustav Mahler in Hamburg gehört. Es war ein großes Erlebnis, ebenso wie das Konzert in St. Aegidien. Zu der Kirche habe ich zudem eine besondere Verbindung. Auf den Tag genau 28 Jahre vor dem Lübecker Konzert sind wir in der Kirche getraut worden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/fanny-hensel-drei-kantaten-und-eine-verbeugung/">Fanny Hensel: Drei Kantaten und eine Verbeugung</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Walddorferchor.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Walddörfer Kantorei bei ihrem Auftritt in St. Aegidien Lübeck." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Walddorferchor.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Walddorferchor-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Walddorferchor-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Die Walddörfer Kantorei hat erst in Lübeck, dann in Hamburg-Volksdorf drei oratorische Werke von Fanny Hensel aufgeführt. Es war auch eine Verbeugung vor einer zu Unrecht zu unbekannten Komponistin.</p>



<span id="more-14699"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Fanny Hensel ist vor allem deshalb bekannt, weil sie die große Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy war. Dabei war sie nicht weniger begabt als er. Er hat ihr sogar viel von seinem späteren Können zu verdanken. Sie hat den vier Jahre jüngeren Bruder angespornt, ihm manches beigebracht. Doch ihr selbst blieb eine musikalische Karriere verwehrt &#8211; weil sie eine Frau war. So war das damals, und es gab keinen Weg aus dieser Falle heraus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Kantaten für Chor, Orchester und Solisten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Umso schöner, dass die <a href="https://walddoerfer-kantorei.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Walddörfer Kantorei</a> jetzt <a href="https://www.ln-online.de/kultur/fanny-hensel-konzert-in-luebeck-im-schatten-des-beruehmten-bruders-felix-mendelssohn-MT5LOHXOIFDNVDBEHBQO6KX2ME.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fanny Hensel in den Mittelpunkt von zwei Konzerten</a> stellte (13. Juni in Lübeck, 14. Juni, 18 Uhr, in der Kirche am Rockenhof in Hamburg-Volksdorf). Auf dem Programm standen und stehen die drei Kantaten „Hiob“, „Lobgesang“ und das „Oratorium nach Bildern der Bibel“. Die Walddörfer Kantorei wurde begleitet von Mitgliedern der Lübecker Philharmoniker, die Solopartien sangen Amelie Gorzellik (Sopran), Nicole Dellabona (Alt), Timo Rößner (Tenor) und Konstantin Heintel (Bass). Die Chorleitung hat <a href="https://www.annedore-hacker.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Annedore Hacker-Jakobi</a> (Hamburg), das Konzert in Lübeck dirigierte <a href="https://www.olga-zhukova.com/en/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olga Zhukova</a> (Lübeck). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Zhukova war es gleichzeitig ihr Master-Prüfungskonzert im Studiengang Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Ich bin keine Fachfrau und gehöre natürlich nicht zur Prüfungskommission, aber nach meinem Eindruck hat Zhukova ihre Prüfung mit Bravour bestanden. Ihr Dirigat war stets präzise, Chor und Orchester folgten ihr problemlos. Die Solisten unterstützte sie mit klaren Zeichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Walddörfer Kantorei mit 80 Sängerinnen und Sängern meisterte die drei Kantaten bestens. Auch schwierige Einsätze, ob rhythmisch oder vom Finden der Töne, und Tempiwechsel gelangen ohne Probleme. Lediglich an der Mischung der Stimmen leidet der Chor ebenso wie wohl alle Chöre. Obwohl die Männerstimmen in der Mitte platziert waren und nicht wie sonst oft üblich in den hinteren Reihen, wurden sie von den Frauenstimmen etwas an die Wand gesungen. Sehr positiv fiel die klare Artikulation auf. Der gesungene Text war gut zu verstehen, mitlesen im Programmheft beinahe überflüssig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fanny Hensel war bei den Solisten geizig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Chor und Orchester bildeten eine harmonische Einheit, ausgewogen in der Lautstärke. Die Solisten glänzten allesamt in ihren Partien. <a href="https://www.ameliegorzellik.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Amelie Sophie Gorzellik</a> überzeugte mit ihrem glasklaren Sopran, Altistin <a href="https://www.nicoledellabona.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nicole Dellabona</a> mit samtenen Tönen, vor allem in den Tiefen. Tenor <a href="http://timoroessner.com/" type="link" id="http://timoroessner.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Timo Rößner</a> gestaltete seine schnelle und anspruchsvolle Arie &#8222;Ich bin elend und ohnmächtig&#8220; sicher und überaus lebendig. Bass <a href="https://www.konstantinheintel.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Konstantin Heintel</a> habe ich schon einmal 2010 gehört und war restlos begeistert von ihm. Auch diesmal hat mich seine Stimme, vor allem in den Tiefen, beeindruckt. Gern hätte ich von allen Solisten mehr gehört, aber Fanny Hensel hat ihnen leider nicht mehr Partien in ihre Kantaten geschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fanny Hensel hat dem Chor in ihren drei Kantaten wunderbare Musik komponiert. Vor allem der Trauerchor im Oratorium nach Bildern der Bibel sowie der Schlusschor ließen das Ensemble sein ganzes Können zeigen. Das zu Beginn gemäß dem Untertitel &#8222;Musik für die Toten der Cholera-Epidemie 1831&#8220; etwas schwermütige Werk schwingt sich musikalisch zum Ende zu einem Ausdruck der Hoffnung auf göttliche Erlösung auf. So ging dieser Konzertnachmittag mit einem tröstlichen Gefühl und lang anhaltendem Applaus zu Ende. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Werbung mithilfe der KI</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Walddörfer Kantorei ist in ihrer Organisation professionell aufgestellt. Kartenbestellung per Internet mit Platzwahl, Bezahlung per Kreditkarte. Und natürlich gehört für jeden Chor Werbung dazu. Ein Mitglied des Chores hat mithilfe von KI zwei Comics gebastelt und sie verteilt. Mal ein ganz neuer Weg, um Zuhörer anzulocken. Ich weiß, dass es funktioniert hat. Warum also nicht auch solche Wege gehen?</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="466" height="700" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Hensel.jpg" alt="KI-generiertes Werbeplakat für das Konzert mit Werken von Fanny Hensel." class="wp-image-14704" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Hensel.jpg 466w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Hensel-100x150.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 466px) 100vw, 466px" /><figcaption class="wp-element-caption">KI-generierte Werbung für das Konzert mit Werken von Fanny Hensel.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es war mein zweiter Konzertbesuch binnen einer Woche. Gerade erst habe ich die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/grosses-konzerterlebnis-die-3-sinfonie-von-gustav-mahler-von-laien-gespielt/" type="post" id="14684" target="_blank" rel="noreferrer noopener">3. Sinfonie von Gustav Mahler in Hamburg</a> gehört. Es war ein großes Erlebnis, ebenso wie das Konzert in St. Aegidien. Zu der Kirche habe ich zudem eine besondere Verbindung. Auf den Tag genau 28 Jahre vor dem Lübecker Konzert sind wir in der Kirche getraut worden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/fanny-hensel-drei-kantaten-und-eine-verbeugung/">Fanny Hensel: Drei Kantaten und eine Verbeugung</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Großes Konzerterlebnis: Die 3. Sinfonie von Gustav Mahler, von Laien gespielt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 18:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="485" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/mahlertitel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Laienorchester spielt die 3. Sinfonie von Gustav Mahler in der Hamburger Laeiszhalle." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/mahlertitel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/mahlertitel-150x91.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/mahlertitel-768x466.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Die 3. Sinfonie von Gustav Mahler ist eine Herausforderung. Zwei Stunden anspruchsvolle Musik für Spieler und Zuhörer. Ich habe sie in der Hamburger Laeiszhalle gehört. Ein besonderes Erlebnis. Dieses Erlebnis ist schon deshalb so besonders, weil im Orchester 92 Laienmusiker sitzen. Es ist ein Projekt des Landesverbands norddeutscher Liebhaberorchester (BDLO), das sich die mit mehr als eineinhalb Stunden Spielzeit längste jemals komponierte Sinfonie vorgenommen hat. Dabei liegt die Herausforderung für Dirigent Wolf Tobias Maximilian Müller nicht nur in der Größe des Werkes und der Tatsache, dass hier Laienmusiker im Orchester sitzen. Es ist auch seine große Aufgabe, die Musiker, die aus verschiedenen Orchestern kommen, zu einer Einheit zusammenzufassen. Hinzu kommen noch zwei Chöre und eine Altistin. Eine Sinfonie wie ein Gemälde „Es ist ein Geschenk, dazuzugehören“, sagt Nick Vogler, Redakteur und Cellist aus Lübeck. Er hat bereits 2024 mitgespielt, als das Lübecker Kammerorchester unter anderem die Sinfonie Nr. 5 von Dmitri Schostakowitsch aufgeführt hat. Die Mahler-Sinfonie sei noch viel schwieriger, technisch, musikalisch, und manchmal sei auch schwer zu hören, was im Orchester vor sich geht. Wie er das Konzert und das Werk empfunden hat? „Das ganze Werk ist wie ein großes Gemälde, und jeder hat seine Farbe beizusteuern“, beschreibt Vogler sein Gefühl. Farbenreich ist die 3. Sinfonie wirklich. Und sie zeigt deutlich, dass Gustav Mahler ein Faible für tiefe Bläser hatte. Das wird gleich im Anfangsmotiv des 1. Satzes deutlich, den Posaunen, Hörner und Tuba zu spielen haben. Satter Klang, Töne ohne Fehl und Tadel, dazu die wunderbare Akustik der Laeiszhalle: Schon nach wenigen Takten war klar, welches Klangerlebnis die Zuhörer erwarten durften. Mahler mochte die Bläser, schrieb ihnen immer wieder und nicht nur den tiefen wie Fagott oder Tuba Solopartien in seine Sinfonie. Da konnten sie glänzen, etwa die Oboen, ebenso wie die Schlagzeuger, die einen der schwierigsten Parts bei solchen Werken haben. Je mehr Streicher, desto mehr piano Etwas, was den Streichern so nicht vergönnt ist. Sie spielten ihr ganzes Können bei den großen Tutti-Passagen aus. Vor allem im letzten Satz, überschrieben „langsam ruhevoll empfunden“, bewiesen die Geiger, Bratschistinnen, Cellisten und Bassisten, dass sie trotz ihrer Masse in elfengleichem Piano zu spielen verstehen. Etwas mehr Zurückhaltung des Orchesters wäre dagegen im vierten und fünften Satz schön gewesen. Die Altistin Dorothee Bienert hatte zeitweise Mühe, sich gegen die machtvollen Instrumentalisten durchzusetzen. Da ging es dem Frauenchor und dem im oberen Rang platzierten Kinderchor etwas besser. Vor allem der Kinderchor mit seinem unprätentiösen und etwas rauen Bimm-Bamm-Bimm sang sich in die Herzen der Zuhörer. Der Rang, erst auf der einen, dann auf der anderen Seite, war auch die Bühne für Posthorn-Solistin Antonia Efinger. Für viele nicht sichtbar, aber hörbar, weshalb sich etliche Köpfe nach hinten-oben drehten. Efinger spielte ihren Part hinreißend schön, ein winziger Tonwackler fiel da nicht ins Gewicht. Mahler verlangt Könner Die Ausschreibung des BDLO Nord für die Laienmusiker verlangte für die Mahler-Sinfonie „sehr fortgeschrittene Instrumentalisten“, was angesichts der Schwierigkeit des Werks kein Wunder ist. Umso mehr Hochachtung verdient die Leistung der Musiker und Musikerinnen, die allesamt keine Profis sind, aber nahe an deren Können heranreichen. Da geht es nicht nur um Töne, sondern natürlich auch um ein gelungenes Zusammenspiel, um Dynamik und Tempi, und darum, Mahlers überbordende Spielanweisungen umzusetzen. So enthält allein der erste Satz für die Bratsche an die 500 Eintragungen. Nick Vogler berichtet aus den Proben, dass Dirigent Müller darauf hingewirkt habe, alles so zu spielen, wie Mahlers Anweisungen lauten. Obendrein musste Müller den Haufen zusammenhalten, um es flapsig auszudrücken. Keine leichte Aufgabe, wenn die Ausführenden aus so vielen Ecken, sprich Laienorchestern, kommen. Mit vollem Körpereinsatz und straffem Dirigat meisterte der Dirigent seine Aufgabe bestens. Jedenfalls habe ich in der ganzen langen Aufführung kein merkliches Klappern gehört. Eventuelle Fehler dürften höchstens exzellenten Kennern des Werks aufgefallen sein. Furioses Finale nach eineinhalb Stunden Ein musikalischer Hochgenuss endete mit dem furiosen Finale des sechsten Satzes mit hämmernden Paukenschlägen, viel Blech und tanzenden Geigenbögen. Danach hätte ich mir noch ein paar Sekunden andächtige Stille gewünscht. Einen Moment, um diese wunderbare Musik in mir nachhallen zu lassen. Leider hat ein Bravo-Brüller rechts hinter mir diesen Moment kaputt gemacht. Sehr schade. Aber diese Unsitte lässt sich offenbar nicht auszurotten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/grosses-konzerterlebnis-die-3-sinfonie-von-gustav-mahler-von-laien-gespielt/">Großes Konzerterlebnis: Die 3. Sinfonie von Gustav Mahler, von Laien gespielt</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="485" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/mahlertitel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Laienorchester spielt die 3. Sinfonie von Gustav Mahler in der Hamburger Laeiszhalle." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/mahlertitel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/mahlertitel-150x91.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/mahlertitel-768x466.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Die 3. Sinfonie von Gustav Mahler ist eine Herausforderung. Zwei Stunden anspruchsvolle Musik für Spieler und Zuhörer. Ich habe sie in der Hamburger Laeiszhalle gehört. Ein besonderes Erlebnis.</p>



<span id="more-14684"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Erlebnis ist schon deshalb so besonders, weil im Orchester 92 Laienmusiker sitzen. Es ist ein Projekt des <a href="https://www.bdlo-nord.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Landesverbands norddeutscher Liebhaberorchester (BDLO)</a>, das sich die mit mehr als eineinhalb Stunden Spielzeit längste jemals komponierte <a href="https://pyrolim.de/pyropro/die-sinfonie-der-symphonie-schreibung/" type="post" id="5817" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sinfonie</a> vorgenommen hat. Dabei liegt die Herausforderung für Dirigent <a href="https://www.wolftobiasmueller.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wolf Tobias Maximilian Müller</a> nicht nur in der Größe des Werkes und der Tatsache, dass hier Laienmusiker im Orchester sitzen. Es ist auch seine große Aufgabe, die Musiker, die aus verschiedenen Orchestern kommen, zu einer Einheit zusammenzufassen. Hinzu kommen noch zwei Chöre und eine Altistin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Sinfonie wie ein Gemälde</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist ein Geschenk, dazuzugehören“, sagt Nick Vogler, <a href="https://www.ln-online.de/lokales/luebeck/konzert-in-hamburg-orchester-aus-200-amateuren-spielt-gustav-mahlers-3-sinfonie-VM654HFIIFBJDGYZZLVE7H42GE.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Redakteur und Cellist aus Lübeck</a>. Er hat bereits 2024 mitgespielt, als das <a href="https://pyrolim.de/pyropro/ein-abend-im-konzertsaal/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lübecker Kammerorchester unter anderem die Sinfonie Nr. 5 von Dmitri Schostakowitsch aufgeführt hat</a>. Die Mahler-Sinfonie sei noch viel schwieriger, technisch, musikalisch, und manchmal sei auch schwer zu hören, was im Orchester vor sich geht. Wie er das Konzert und das Werk empfunden hat? „Das ganze Werk ist wie ein großes Gemälde, und jeder hat seine Farbe beizusteuern“, beschreibt Vogler sein Gefühl.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/mahler2.jpg" alt="" class="wp-image-14692" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/mahler2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/mahler2-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/mahler2-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Redakteur Nick Vogler aus Lübeck am Cello. Es ist nicht sein erstes großes Konzert, an dem er mitwirkt.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Farbenreich ist die 3. Sinfonie wirklich. Und sie zeigt deutlich, dass Gustav Mahler ein Faible für tiefe Bläser hatte. Das wird gleich im Anfangsmotiv des 1. Satzes deutlich, den Posaunen, Hörner und Tuba zu spielen haben. Satter Klang, Töne ohne Fehl und Tadel, dazu die wunderbare Akustik der Laeiszhalle: Schon nach wenigen Takten war klar, welches Klangerlebnis die Zuhörer erwarten durften. Mahler mochte die Bläser, schrieb ihnen immer wieder und nicht nur den tiefen wie Fagott oder Tuba Solopartien in seine Sinfonie. Da konnten sie glänzen, etwa die Oboen, ebenso wie die Schlagzeuger, die einen der schwierigsten Parts bei solchen Werken haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Je mehr Streicher, desto mehr piano</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas, was den Streichern so nicht vergönnt ist. Sie spielten ihr ganzes Können bei den großen Tutti-Passagen aus. Vor allem im letzten Satz, überschrieben „langsam ruhevoll empfunden“, bewiesen die Geiger, Bratschistinnen, Cellisten und Bassisten, dass sie trotz ihrer Masse in elfengleichem Piano zu spielen verstehen. Etwas mehr Zurückhaltung des Orchesters wäre dagegen im vierten und fünften Satz schön gewesen. Die Altistin Dorothee Bienert hatte zeitweise Mühe, sich gegen die machtvollen Instrumentalisten durchzusetzen. Da ging es dem Frauenchor und dem im oberen Rang platzierten Kinderchor etwas besser. Vor allem der Kinderchor mit seinem unprätentiösen und etwas rauen Bimm-Bamm-Bimm sang sich in die Herzen der Zuhörer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rang, erst auf der einen, dann auf der anderen Seite, war auch die Bühne für Posthorn-Solistin Antonia Efinger. Für viele nicht sichtbar, aber hörbar, weshalb sich etliche Köpfe nach hinten-oben drehten. Efinger spielte ihren Part hinreißend schön, ein winziger Tonwackler fiel da nicht ins Gewicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mahler verlangt Könner</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausschreibung des BDLO Nord für die Laienmusiker verlangte für die Mahler-Sinfonie „sehr fortgeschrittene Instrumentalisten“, was angesichts der Schwierigkeit des Werks kein Wunder ist. Umso mehr Hochachtung verdient die Leistung der Musiker und Musikerinnen, die allesamt keine Profis sind, aber nahe an deren Können heranreichen. Da geht es nicht nur um Töne, sondern natürlich auch um ein gelungenes Zusammenspiel, um Dynamik und Tempi, und darum, Mahlers überbordende Spielanweisungen umzusetzen. So enthält allein der erste Satz für die Bratsche an die 500 Eintragungen. Nick Vogler berichtet aus den Proben, dass Dirigent Müller darauf hingewirkt habe, alles so zu spielen, wie Mahlers Anweisungen lauten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obendrein musste Müller den Haufen zusammenhalten, um es flapsig auszudrücken. Keine leichte Aufgabe, wenn die Ausführenden aus so vielen Ecken, sprich Laienorchestern, kommen. Mit vollem Körpereinsatz und straffem Dirigat meisterte der Dirigent seine Aufgabe bestens. Jedenfalls habe ich in der ganzen langen Aufführung kein merkliches Klappern gehört. Eventuelle Fehler dürften höchstens exzellenten Kennern des Werks aufgefallen sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Furioses Finale nach eineinhalb Stunden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein musikalischer Hochgenuss endete mit dem furiosen Finale des sechsten Satzes mit hämmernden Paukenschlägen, viel Blech und tanzenden Geigenbögen. Danach hätte ich mir noch ein paar Sekunden andächtige Stille gewünscht. Einen Moment, um diese wunderbare Musik in mir nachhallen zu lassen. Leider hat ein Bravo-Brüller rechts hinter mir diesen Moment kaputt gemacht. Sehr schade. Aber diese Unsitte lässt sich offenbar nicht auszurotten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/grosses-konzerterlebnis-die-3-sinfonie-von-gustav-mahler-von-laien-gespielt/">Großes Konzerterlebnis: Die 3. Sinfonie von Gustav Mahler, von Laien gespielt</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Spreefahrt: Berlin-Sightseeing für Fußkranke</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/spreefahrt-berlin-sightseeing-fuer-fusskranke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 09:57:08 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Spreefahrt in Berlin: Vom Schiff aus sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten zu sehen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Großstädte zu besichtigen, kann anstrengend sein. Vor allem, wenn jemand nicht gut zu Fuß ist. In Berlin bietet sich deshalb eine Spreefahrt an. Wer wie wir aus der Provinz nur alle Jubeljahre nach Berlin kommt, der möchte natürlich auch mal die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt sehen. Anders als hier auf dem Dorf liegen die oft zwar im Zentrum, aber doch weit auseinander. Da bietet sich eine Spreefahrt an. Wir haben unsere online gebucht. Ausgesucht habe ich eine einstündige sogenannte Boutique-Kreuzfahrt auf der Hemingway. Einem historischen Schiff mit Elektromotor. Was daran eine Boutique-Kreuzfahrt sein soll, hat sich mir nicht erschlossen. Aber es war eine schöne Tour auf einem hübschen Schiff mit kühlen Getränken an Bord und viel Platz am Bug und Heck, um sich dort für Fotos zu positionieren. Abfahrt mitten im Regierungsviertel Meine Wahl fiel auch auf die Hemingway, weil sie von der Anlegestelle Paul-Löbe-Haus abfährt. Also mitten im Regierungsviertel. Von dort geht es erst einmal Richtung Osten, Richtung Bahnhof Friedrichstraße, Museumsinsel, Berliner Dom und Humboldt-Forum. Dort dreht das Schiff und es geht zurück Richtung Regierungsviertel. Nächste Stationen Bundeskanzleramt und Haus der Kulturen der Welt (Schwangere Auster). Das markante, von Hugh Stubbins entworfene Gebäude mit dem gebogenen Dach ist leider von der Spree aus gar nicht mehr gut zu sehen. Gerade läuft nämlich der Erweiterungsbau des Bundeskanzleramtes. Der liegt auf der anderen Seite der Spree und wird mit dem von den Berlinern Waschmaschine genannten Kanzleramt durch eine Brücke verbunden. Die steht bereits &#8211; und verdeckt die Ansicht der Schwangeren Auster von der Spree aus. Sehr schade. Aber zum Glück gibt es ja noch den Blick vom Tiergarten aus. Diese Seite ist allerdings nicht mit dem Schiff zu erreichen. Bevor es zurück zum Anleger geht, scheint rechts noch der Cube Berlin auf, ein 2002 fertiggestelltes Bürogebäude auf dem Washingtonplatz. Die Crew der Hemingway preist es als gelungenes Architekturbeispiel an, und ich kann das nur bestätigen. Die nach innen gefaltete Glasfassade macht das Gebäude sehr außergewöhnlich. Ergebnis sind wunderschöne Spiegelungen, die sich über den Tag immer wieder verändern. Spreefahrt ist Berlin im Schnelldurchlauf Zugegeben, eine Spreefahrt ist so ein Touri-Ding. Aber es ist eine gute Möglichkeit, entspannt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Berlin zu sehen. Das gibt einen Überblick und motiviert zu einem Besuch etwa von Museumsinsel oder Berliner Dom. Dafür reichte bei uns allerdings nicht die Zeit. Und so gab es eben per Spreefahrt Berlin im Schnelldurchlauf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/spreefahrt-berlin-sightseeing-fuer-fusskranke/">Spreefahrt: Berlin-Sightseeing für Fußkranke</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Spreefahrt in Berlin: Vom Schiff aus sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten zu sehen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spreefahrt-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Großstädte zu besichtigen, kann anstrengend sein. Vor allem, wenn jemand nicht gut zu Fuß ist. In Berlin bietet sich deshalb eine Spreefahrt an.</p>



<span id="more-14678"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Wer wie wir aus der Provinz nur alle Jubeljahre nach Berlin kommt, der möchte natürlich auch mal die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt sehen. Anders als hier auf dem <a href="https://pyrolim.de/category/dorfspaziergang/" type="category" id="613">Dorf</a> liegen die oft zwar im Zentrum, aber doch weit auseinander. Da bietet sich eine Spreefahrt an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben unsere online gebucht. Ausgesucht habe ich eine einstündige sogenannte Boutique-Kreuzfahrt auf der <a href="https://flagship.berlin/de/boote/hemingway" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hemingway</a>. Einem historischen Schiff mit Elektromotor. Was daran eine Boutique-Kreuzfahrt sein soll, hat sich mir nicht erschlossen. Aber es war eine schöne Tour auf einem hübschen Schiff mit kühlen Getränken an Bord und viel Platz am Bug und Heck, um sich dort für Fotos zu positionieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abfahrt mitten im Regierungsviertel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Wahl fiel auch auf die Hemingway, weil sie von der Anlegestelle Paul-Löbe-Haus abfährt. Also mitten im Regierungsviertel. Von dort geht es erst einmal Richtung Osten, Richtung Bahnhof Friedrichstraße, Museumsinsel, Berliner Dom und Humboldt-Forum. Dort dreht das Schiff und es geht zurück Richtung Regierungsviertel. Nächste Stationen Bundeskanzleramt und Haus der Kulturen der Welt (<a href="https://www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3560514-3558930-haus-der-kulturen-der-welt.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schwangere Auster</a>). Das markante, von Hugh Stubbins entworfene Gebäude mit dem gebogenen Dach ist leider von der Spree aus gar nicht mehr gut zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade läuft nämlich der Erweiterungsbau des Bundeskanzleramtes. Der liegt auf der anderen Seite der Spree und wird mit dem von den Berlinern Waschmaschine genannten Kanzleramt durch eine Brücke verbunden. Die steht bereits &#8211; und verdeckt die Ansicht der Schwangeren Auster von der Spree aus. Sehr schade. Aber zum Glück gibt es ja noch den Blick vom Tiergarten aus. Diese Seite ist allerdings nicht mit dem Schiff zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor es zurück zum Anleger geht, scheint rechts noch der Cube Berlin auf, ein 2002 fertiggestelltes Bürogebäude auf dem Washingtonplatz. Die Crew der Hemingway preist es als gelungenes Architekturbeispiel an, und ich kann das nur bestätigen. Die nach innen gefaltete Glasfassade macht das Gebäude sehr außergewöhnlich. Ergebnis sind wunderschöne Spiegelungen, die sich über den Tag immer wieder verändern.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sdcw7k"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55272013983_810e2eb536_c.jpg" alt="Cube Berlin" width="800" height="478" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Cube Berlin neben dem Hauptbahnhof. Das ungewöhnliche Bürohaus ist bei der Spreefahrt gut zu sehen.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Spreefahrt ist Berlin im Schnelldurchlauf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zugegeben, eine Spreefahrt ist so ein Touri-Ding. Aber es ist eine gute Möglichkeit, entspannt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Berlin zu sehen. Das gibt einen Überblick und motiviert zu einem Besuch etwa von Museumsinsel oder Berliner Dom. Dafür reichte bei uns allerdings nicht die Zeit. Und so gab es eben per Spreefahrt Berlin im Schnelldurchlauf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/spreefahrt-berlin-sightseeing-fuer-fusskranke/">Spreefahrt: Berlin-Sightseeing für Fußkranke</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>KaDeWe: Streifzug durch ein Kaufhaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 15:28:28 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Alle großen Modemarken sind im KaDeWe in Berlin vertreten. Blick in eine der Damenabteilungen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Zu einer Reise nach Berlin gehört für uns immer ein Besuch im KaDeWe, dem Kaufhaus des Westens, dazu. Nicht um zu shoppen, sondern um zu gucken. Das KaDeWe gehört neben Harrods in London und der Galerie Lafayette in Paris zu den bedeutendsten Warenhäusern Europas. Und zu den letzten Überlebenden. Während Kaufhäuser überall eingehen, Karstadt-Häuser in vielen Orten geschlossen wurden oder werden, halten sich diese Flaggschiffe des Konsums noch über Wasser. Ob und wie lange das gut geht, vermag ich nicht zu beurteilen. Immerhin hat die Träger-Gesellschaft des KaDeWe 2024 bereits einen Insolvenzantrag gestellt. Davon ist bei einem Besuch allerdings nichts zu spüren. Das Verfahren ist abgeschlossen, das Haus lebt noch. Meisterhaft dekorierte Warenwelt Ich war vor Jahrzehnten mal im Harrods, und was mich dort so sehr fasziniert hat, findet sich auch im KaDeWe. Eine sehr teure Warenwelt, die auf 60.000 Quadratmetern meisterhaft dekoriert und präsentiert wird. Das ist das, was mich am Kaufhaus des Westens so sehr begeistert. Da waren sehr kreative Profis am Werk. In den verschiedenen Etagen von Beauty im Erdgeschoss bis zu Food in der 6. Etage haben weltbekannte Luxusmarken jeweils ihre eigenen Plätze. Die dekorieren sie nach ihren jeweiligen Firmendesigns. Diese Art kreativen Gestaltens hat mich schon in französischen Einkaufszentren begeistert. Diese verschiedenen Stile zu sehen, macht Spaß und ist sehr abwechslungsreich. Genauso spannend sind die Preise, die für Otto-Normalverbraucher unerschwinglich sind. Ich sage nur Herren-Sneaker, besetzt mit roten Pailletten, herabgesetzt von 890 auf 623 Euro. Ein echtes Schnäppchen. Aber wie meine Mutter immer sagte: Lebt man das davon ab? Sprich lohnt es sich? Wofür? Es geht ums Gucken, nicht ums Shoppen Aber egal, darum geht es bei einem Besuch im KaDeWe nicht. Obwohl ich mich schon frage, wie viele Paar Schuhe dieser Preisklasse an einem Tag in einem einzigen dieser Shops im Shop verkauft werden. Vielleicht doch ein paar, immerhin hat Berlin das entsprechende zahlungskräftige Publikum. Nach Angaben des KaDeWe kommen täglich um die 50.000 Kunden, in der Weihnachtszeit sind es bis zu 100.000. Etwas höher als bei Schuhen für bis zu vierstellige Summen dürfe der Umsatz in der Etage für Heim und Herd sein. Le Creuset, die französische Topmarke für Töpfe mit ihren bunten Farben, ist dort ebenso vertreten wie Kitchenaid und alle großen Glas- und Porzellanhersteller. Hier stöbert sicher mancher nach einem passenden Geschenk etwa für eine Hochzeit. Food &#38; Restaurants in der sechsten Etage ist mein Highlight. Hier haben wir bei unserem letzten Besuch vor Jahren Austern geschlürft. Das haben wir uns bei einem Preis von sechs Euro pro Auster diesmal verkniffen. Ebenso haben wir die Kaviar-Bar links liegen lassen. Dafür haben wir in der Brasserie Foie gras und Bouillabaisse genossen. Einen Blick haben wir uns zudem auf das Restaurant Wintergarten im 7. Stock gegönnt. Hier sitzen die Gäste hoch über den Berliner Dächern. Leckeres in der sechsten Etage des KaDeWe Vorher und hinterher sind wir durch die Etage gestreift und haben uns die vielen, vielen Köstlichkeiten angesehen, die dort angeboten werden: Käse, Fleisch, Fisch, die 75 verschiedene Patisserie-Produkte aus der hauseigenen Konditorei, Tee aus aller Welt und Olivenöl, das mit Gold aufgewogen zu sein scheint, so teuer ist es. Das alles toll dekoriert. Jeder Stand ein Augenschmaus. Hinzu kommen etliche Restaurants und Bars, etwa die Champagner-Bar. So viel zu gucken. Abgesehen vom Mittagessen haben wir kein Geld im KaDeWe gelassen. Muss man auch nicht. Allein das alles zu sehen lohnt sich in jedem Fall. Ein bisschen Luxus gucken macht halt einfach Spaß.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Alle großen Modemarken sind im KaDeWe in Berlin vertreten. Blick in eine der Damenabteilungen." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/KDW-Titel-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Zu einer Reise nach Berlin gehört für uns immer ein Besuch im KaDeWe, dem Kaufhaus des Westens, dazu. Nicht um zu shoppen, sondern um zu gucken.</p>



<span id="more-14669"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Das KaDeWe gehört neben Harrods in London und der Galerie Lafayette in Paris zu den bedeutendsten Warenhäusern Europas. Und zu den letzten Überlebenden. Während Kaufhäuser überall eingehen, Karstadt-Häuser in vielen Orten geschlossen wurden oder werden, halten sich diese Flaggschiffe des Konsums noch über Wasser. Ob und wie lange das gut geht, vermag ich nicht zu beurteilen. Immerhin hat die Träger-Gesellschaft des KaDeWe 2024 <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/kadewe-berlin-insolvenzantrag-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bereits einen Insolvenzantrag gestellt</a>. Davon ist bei einem Besuch allerdings nichts zu spüren. Das Verfahren ist abgeschlossen, das Haus lebt noch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meisterhaft dekorierte Warenwelt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war vor Jahrzehnten mal im Harrods, und was mich dort so sehr fasziniert hat, findet sich auch im KaDeWe. Eine sehr teure Warenwelt, die auf 60.000 Quadratmetern meisterhaft dekoriert und präsentiert wird. Das ist das, was mich am Kaufhaus des Westens so sehr begeistert. Da waren sehr kreative Profis am Werk. In den verschiedenen Etagen von Beauty im Erdgeschoss bis zu Food in der 6. Etage haben weltbekannte Luxusmarken jeweils ihre eigenen Plätze. Die dekorieren sie nach ihren jeweiligen Firmendesigns. Diese Art kreativen Gestaltens hat mich schon <a href="https://pyrolim.de/pyropro/einkaufszentren-die-kunstwelt-unter-dach/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in französischen Einkaufszentren begeistert</a>.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sdrSuL"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55274814132_8cc70f3572_c.jpg" alt="KaDeWe Berlin" width="800" height="600" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Die Beauty-Abteilung im Erdgeschoss.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diese verschiedenen Stile zu sehen, macht Spaß und ist sehr abwechslungsreich. Genauso spannend sind die Preise, die für Otto-Normalverbraucher unerschwinglich sind. Ich sage nur Herren-Sneaker, besetzt mit roten Pailletten, herabgesetzt von 890 auf 623 Euro. Ein echtes Schnäppchen. Aber wie meine Mutter immer sagte: Lebt man das davon ab? Sprich lohnt es sich? Wofür?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es geht ums Gucken, nicht ums Shoppen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber egal, darum geht es bei einem Besuch im KaDeWe nicht. Obwohl ich mich schon frage, wie viele Paar Schuhe dieser Preisklasse an einem Tag in einem einzigen dieser Shops im Shop verkauft werden. Vielleicht doch ein paar, immerhin hat Berlin das entsprechende zahlungskräftige Publikum. Nach Angaben des KaDeWe kommen täglich um die 50.000 Kunden, in der Weihnachtszeit sind es bis zu 100.000. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas höher als bei Schuhen für bis zu vierstellige Summen dürfe der Umsatz in der Etage für Heim und Herd sein. Le Creuset, die französische Topmarke für Töpfe mit ihren bunten Farben, ist dort ebenso vertreten wie Kitchenaid und alle großen Glas- und Porzellanhersteller. Hier stöbert sicher mancher nach einem passenden Geschenk etwa für eine Hochzeit.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sdyB6Z"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55276128135_a36277fe1b_c.jpg" alt="KaDeWe Berlin" width="800" height="537" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Le Creuset im fünften Stock des KaDeWe.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Food &amp; Restaurants in der sechsten Etage ist mein Highlight. Hier haben wir bei unserem letzten Besuch vor Jahren Austern geschlürft. Das haben wir uns bei einem Preis von sechs Euro pro Auster diesmal verkniffen. Ebenso haben wir die Kaviar-Bar links liegen lassen. Dafür haben wir in der Brasserie Foie gras und Bouillabaisse genossen. Einen Blick haben wir uns zudem auf das Restaurant Wintergarten im 7. Stock gegönnt. Hier sitzen die Gäste hoch über den Berliner Dächern.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sdrWxv"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55274827747_c7abab1c39_c.jpg" alt="KaDeWe Berlin" width="800" height="600" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Das Restaurant Wintergarten hoch über den Dächern von Berlin.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Leckeres in der sechsten Etage des KaDeWe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vorher und hinterher sind wir durch die Etage gestreift und haben uns die vielen, vielen Köstlichkeiten angesehen, die dort angeboten werden: Käse, Fleisch, Fisch, die 75 verschiedene Patisserie-Produkte aus der hauseigenen Konditorei, Tee aus aller Welt und Olivenöl, das mit Gold aufgewogen zu sein scheint, so teuer ist es. Das alles toll dekoriert. Jeder Stand ein Augenschmaus. Hinzu kommen etliche Restaurants und Bars, etwa die Champagner-Bar. So viel zu gucken. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2sdxeCU"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55275860808_9a044259cd_c.jpg" alt="KaDeWe Berlin" width="800" height="600" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Stilvoll: Teestand von Osterlandsk.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Abgesehen vom Mittagessen haben wir kein Geld im KaDeWe gelassen. Muss man auch nicht. Allein das alles zu sehen lohnt sich in jedem Fall. Ein bisschen Luxus gucken macht halt einfach Spaß.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kadewe-streifzug-durch-ein-kaufhaus/">KaDeWe: Streifzug durch ein Kaufhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Liebermann-Villa am Wannsee: Im Mai ganz wunderbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 14:51:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Liebermann-Villa am Wannsee mit Birken im Vordergrund." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich habe einen Termin in Berlin genutzt, um die Liebermann-Villa am Wannsee zu besuchen. Mitte Mai ist der Garten besonders schön. Ich wollte schon immer mal in die Liebermann-Villa, seitdem sie seit 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Aber Berlin liegt für uns nicht um die Ecke. Umso mehr habe ich mich jetzt über die Möglichkeit gefreut, auf dem Weg in die Berliner Innenstadt einen Abstecher zum Wannsee machen zu können. Eines der kleinsten Museen Deutschlands Die Liebermann-Villa liegt am Ende der recht kurzen Colomierstraße, die von der Straße Am Großen Wannsee abzweigt. Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt, aber mit Glück gibt es noch einen Platz am Straßenrand mit Parkscheibenregelungen für zwei Stunden. Das reicht für die Liebermann-Villa. Schließlich gelten Villa und Garten als eines der kleinsten Museen Deutschlands. In dem es aber viel zu sehen und zu genießen gibt. Im ehemaligen Gärtnerhäuschen sind Kasse und Museumsshop untergebracht. Von dort geht es zunächst auf die Rückseite der Villa mit Gemüsegarten und Staudengarten. Bei unserem Besuch blühten Bellis, also Tausendschön, und Stiefmütterchen im Staudengarten in voller Pracht. Im Gemüsegarten waren die Salatpflanzen gesetzt, für mehr war es offenbar noch zu kalt. Aber die Bohnenstangen standen bereits. Der Weg führt anschließend in die Villa selbst mit Dokumentationszentrum und Café Max im Erdgeschoss und Liebermanns Atelier im Obergeschoss. Unten erfährt der Besucher alles über den berühmten Maler, ober hängen etliche seiner Bilder, darunter auch solche, die vom Garten am Wannsee inspiriert wurden. An die 250 Bilder malte Liebermann in seinem Atelier im Sommerhaus. Liebermann liebte den Birkenweg Zwischen Villa und See schließt sich der berühmteste Teil des Gartens an. Eine große Rasenfläche führt zum Wasser, links davon liegt, von der Villa aus gesehen, der Heckengarten, rechts der Birkenweg. Der Blick vom See zur Villa mit den Birken dazwischen gehört wohl zu den bekanntesten Gartenbildern des Malers. Natürlich habe ich versucht, genau diesen Blick im Foto festzuhalten. Ebenso wie Pavillon und Steg direkt am Wasser und den wunderschönen Heckengarten. Es gibt wohl kaum eine bessere Zeit als den Wonnemonat Mai, um Villa und Garten zu besuchen. Das junge Grün macht die Anlage besonders attraktiv. Das Wetter war durchwachsen, sodass das Spiel von Licht und Schatten, erzeugt von Sonne und schnell ziehenden Wolken, die Szenerie besonders ansprechend machte. Kein Wunder, dass der Künstler dieses doch sehr feudale Domizil so liebte. Garten und Villa fallen stilistisch etwas auseinander. Während das Haus im damals etwas rückwärtsgewandten klassizistischen Stil erbaut wurde, ist der Garten einer der ersten und bekanntesten Reformgärten. Inspiriert vom Architekten Hermann Muthesius und Liebermanns Freund, dem Museumsleiter und Kunstpädagogen Alfred Lichtwark, einem ausgewiesenen Anhänger des Landhausgartens, ließ der Maler sein Grundstück nach neuen Erkenntnissen gestalten. Die praktische Arbeit übernahm der spätere Stadtgartendirektor von Berlin, Albert Brodersen. Zwischen Geometrie und Landschaft Der Reformgarten ist eine Abkehr vom Landschaftsgarten und eine schöne Mischung aus geometrisch angelegten Klostergärten, Bauerngärten und natürlich erscheinenden Bereichen. Das Birkenwäldchen gab es schon, bevor der Garten angelegt wurde. Liebermann ließ es stehen und in die Gestaltung einbeziehen. Vieles andere wurde neu angelegt. Der Garten sollte gestaltet sein wie das Haus: mit mehreren unterschiedlich gestalteten Räumen. Ein schönes Beispiel dafür sind die Heckengärten im Liebermann-Garten. Ich bin froh, dass ich endlich mal Garten und Villa besuchen konnte. Ein paar hundert Meter weiter steht an der Straße Zum Großen Wannsee das Haus der Wannsee-Konferenz. Leider reichte die Zeit nicht mehr für einen Besuch. Der muss nun bis zur nächsten Berlinreise warten. Wenn ich mal wieder ein Gartendenkmal besuchen möchte, habe ich immerhin hier ganz in der Nähe den Malenter Kurpark. Auch ein bedeutender Ort der Gartenarchitektur, bei dem Architektur und Gartenarchitektur ebenfalls mit großen Namen verbunden sind.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Liebermann-Villa am Wannsee mit Birken im Vordergrund." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Liebermann-Titel-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe einen Termin in Berlin genutzt, um die Liebermann-Villa am Wannsee zu besuchen. Mitte Mai ist der Garten besonders schön.</p>



<span id="more-14660"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wollte schon immer mal in die Liebermann-Villa, seitdem sie seit 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Aber Berlin liegt für uns nicht um die Ecke. Umso mehr habe ich mich jetzt über die Möglichkeit gefreut, auf dem Weg in die Berliner Innenstadt einen Abstecher zum Wannsee machen zu können. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eines der kleinsten Museen Deutschlands</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Liebermann-Villa liegt am Ende der recht kurzen Colomierstraße, die von der Straße Am Großen Wannsee abzweigt. Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt, aber mit Glück gibt es noch einen Platz am Straßenrand mit Parkscheibenregelungen für zwei Stunden. Das reicht für die Liebermann-Villa. Schließlich gelten Villa und Garten als eines der kleinsten Museen Deutschlands. In dem es aber viel zu sehen und zu genießen gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ehemaligen Gärtnerhäuschen sind Kasse und Museumsshop untergebracht. Von dort geht es zunächst auf die Rückseite der Villa mit Gemüsegarten und Staudengarten. Bei unserem Besuch blühten Bellis, also Tausendschön, und Stiefmütterchen im Staudengarten in voller Pracht. Im Gemüsegarten waren die Salatpflanzen gesetzt, für mehr war es offenbar noch zu kalt. Aber die Bohnenstangen standen bereits.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2scWHXY"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55269127186_edde081f2e_c.jpg" alt="Liebermann-Villa Berlin-Wannsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Blick über den Staudengarten und den noch recht kahlen Gemüsegarten zur Villa.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg führt anschließend in die Villa selbst mit Dokumentationszentrum und Café Max im Erdgeschoss und Liebermanns Atelier im Obergeschoss. Unten erfährt der Besucher alles über den berühmten Maler, ober hängen etliche seiner Bilder, darunter auch solche, die vom Garten am Wannsee inspiriert wurden. An die 250 Bilder malte Liebermann in seinem Atelier im Sommerhaus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Liebermann liebte den Birkenweg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Villa und See schließt sich der berühmteste Teil des Gartens an. Eine große Rasenfläche führt zum Wasser, links davon liegt, von der Villa aus gesehen, der Heckengarten, rechts der Birkenweg. Der <a href="https://liebermann-villa.de/ausstellungen/max-liebermann-der-birkenweg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blick vom See zur Villa mit den Birken dazwischen</a> gehört wohl zu den bekanntesten Gartenbildern des Malers. Natürlich habe ich versucht, genau diesen Blick im Foto festzuhalten. Ebenso wie Pavillon und Steg direkt am Wasser und den wunderschönen Heckengarten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2scXUR7"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55269358904_7292698992_c.jpg" alt="Liebermann-Villa Berlin-Wannsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Blick von der Liebermann-Villa zum Wannsee: rechts die Birken, links die Heckengärten.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt wohl kaum eine bessere Zeit als den Wonnemonat Mai, um Villa und Garten zu besuchen. Das junge Grün macht die Anlage besonders attraktiv. Das Wetter war durchwachsen, sodass das Spiel von Licht und Schatten, erzeugt von Sonne und schnell ziehenden Wolken, die Szenerie besonders ansprechend machte. Kein Wunder, dass der Künstler dieses doch sehr feudale Domizil so liebte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Garten und Villa fallen stilistisch etwas auseinander. Während das Haus im damals etwas rückwärtsgewandten klassizistischen Stil erbaut wurde, ist der Garten einer <a href="https://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2022/3/Buergerliche-Gartentraeume.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der ersten und bekanntesten Reformgärten</a>. Inspiriert vom Architekten <a href="https://museumderdinge.de/ueber-uns/deutscher-werkbund/akteurinnen-des-deutschen-werkbunds/hermann-muthesius/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hermann Muthesius</a> und Liebermanns Freund, dem Museumsleiter und Kunstpädagogen <a href="https://projekt-gutenberg.org/authors/alfred-lichtwark/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alfred Lichtwark</a>, einem ausgewiesenen Anhänger des Landhausgartens, ließ der Maler sein Grundstück nach neuen Erkenntnissen gestalten. Die praktische Arbeit übernahm der spätere Stadtgartendirektor von Berlin, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Brodersen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Albert Brodersen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwischen Geometrie und Landschaft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Reformgarten ist eine Abkehr vom Landschaftsgarten und eine schöne Mischung aus geometrisch angelegten Klostergärten, Bauerngärten und natürlich erscheinenden Bereichen. Das Birkenwäldchen gab es schon, bevor der Garten angelegt wurde. Liebermann ließ es stehen und in die Gestaltung einbeziehen. Vieles andere wurde neu angelegt. Der Garten sollte gestaltet sein wie das Haus: mit mehreren unterschiedlich gestalteten Räumen. Ein schönes Beispiel dafür sind die Heckengärten im Liebermann-Garten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin froh, dass ich endlich mal Garten und Villa besuchen konnte. Ein paar hundert Meter weiter steht an der Straße Zum Großen Wannsee das Haus der Wannsee-Konferenz. Leider reichte die Zeit nicht mehr für einen Besuch. Der muss nun bis zur nächsten Berlinreise warten. Wenn ich mal wieder ein Gartendenkmal besuchen möchte, habe ich immerhin hier ganz in der Nähe den <a href="https://pyrolim.de/pyropro/mein-lieblingsort-der-malenter-kurpark/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Malenter Kurpark</a>. Auch ein bedeutender Ort der Gartenarchitektur, bei dem Architektur und Gartenarchitektur ebenfalls mit großen Namen verbunden sind.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2scWHY9"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55269127196_fab58baf6b_c.jpg" alt="Liebermann-Villa Berlin-Wannsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Pavillon (links) und Steg im Garten der Villa am Wannsee.</figcaption></figure>



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<a href="https://flic.kr/p/2scWHYu"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55269127216_c170949d63_c.jpg" alt="Liebermann-Villa Berlin-Wannsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Heckengarten mit Sonnenuhr.</figcaption></figure>



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<a href="https://flic.kr/p/2scXqqP"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55269263303_3e283abdf9_c.jpg" alt="Liebermann-Villa Berlin-Wannsee" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Großer Raum im Erdgeschoss der Liebermann-Villa.</figcaption></figure>



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</div><figcaption class="wp-element-caption">Ausstellung im Obergeschoss, unter anderem mit Gartenbildern.</figcaption></figure>
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