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	<title>Pyrolirium</title>
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		<title>Canon EOS R10 &#8211; meine neue Kamera</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:45:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="749" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Canon EOS R10 ist klein und leicht, aber kann viel." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-150x140.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-768x719.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich brauche bald eine eigene Kamera. Also habe ich mich schlau gemacht und mir schließlich eine Canon EOS R10 gekauft. Ein erster Erfahrungsbericht. Ich gehe in wenigen Monaten in den Ruhestand. Das bedeutet auch, alle Arbeitsmittel meines Arbeitgebers zurückzugeben. Unter anderem die Kamera, eine Canon EOS D70 samt Objektiven. Und da ich natürlich auch in Zukunft viel fotografieren will, musste eine eigene Kamera her. Die sollte bestimmten Kriterien genügen. Auf jeden Fall sollte es wieder eine Canon sein. Ich fotografiere seit 1990 ununterbrochen mit Canon-Modellen, erst mit analogen, dann mit digitalen. Kleine und leichte Kamera bevorzugt Weitere Kriterien: ein spiegelloses Modell, das alles können sollte, was die große Canon-Spiegelreflexkamera kann. Mit den Vorteilen, die die Spiegellosen mit sich bringen, nämlich die geringere Größe und das geringere Gewicht. Die EOS D70 wiegt 1236 Gramm, die R10 nur 589 Gramm. Beides gewogen mit Objektiv und Tragegurt. Mit zunehmendem Alter ist es für mich immer wichtiger geworden, nicht so viel Gewicht mit mir herumschleppen zu müssen. Die Alternative Smartphone statt Kamera ist für mich aber keine Alternative. Die R10 ist nicht nur leichter, sondern auch deutlich kleiner. Sie sieht ein bisschen aus wie eine Kamera, die man nicht recht ernst nehmen kann. Das macht nichts. Ich bin raus aus dem Alter, bei dem das fotografische Handwerkszeug nach etwas aussehen muss. Das brauche ich für mein Ego nicht, anders als andere offenbar. Die EOS R10 bietet viele Möglichkeiten Meine neue Canon kann aber sehr viel. Alles, was die alte ebenfalls konnte. Hinzu kommen eine Reihe von Kreativprogrammen und spezielle Einstellungen. Unter anderem eine automatische Motiverkennung, einjen Modus für besondere Szenen etwa Schwenken, Nahaufnahme oder eine Einstellung für Food, sowie einen Kreativfilter für HDR, Miniatureffekt und manches mehr. Weil ich Spielereien mag, habe ich mich nach und nach durch die speziellen Funktionen gearbeitet, unter anderem eine Einstellung, bei der Kamera wie mit einem Fisheye fotografiert. Testgebiet war ein Parkhaus, das Ergebnis aber nicht richtig überzeugend. Da hat mir der Effekt bei einer Wendeltreppe in eben jenem Parkhaus viel besser gefallen. Und die EOS R10 kann Videos drehen, was ich aber nie nutze. Vorteil für mich, die ich an Canon gewöhnt bin: Ich konnte die neue Kamera ziemlich intuitiv sofort bedienen. Viele ist so, wie ich es gewohnt bin. Und der Rest geht schnell in Fleisch und Blut über. Eine Sache hat mich an der R10 allerdings sofort ungemein genervt. Die Tatsache, dass der Nutzer ein Passwort festlegen und es bei jedem Einschalten der Kamera und bei jedem Aufwecken aus dem Ruhemodus eingeben muss. Das ist jetzt offenbar Pflicht, um Netzwerkschnittstellen gegen Brute-Force-Angriffe zu schützen. So wird diese neue europäische Sicherheitsanforderung begründet. Nachdem ich mich etliche Male über das dauernde Abfragen des Kennworts geärgert habe, habe ich in den Tiefen des Menüs den Punkt gefunden, mit dem man die Funktion abschalten kann. Steht unter Kennwortverwaltung. Ein zweiter Akku muss sein Ein anderer Kritikpunkt ist die Akku-Laufzeit. Der Verkäufer hatte bereits darauf hingewiesen, dass die nicht allzu lang, weil der Akku recht klein ist. Das hat sich bei mir ziemlich schnell gezeigt, als ich Hirsche im Wildpark Malente fotografiert habe. Die Konsequenz ist, dass ich mir einen zweiten Akku zugelegt habe. Kostenpunkt fast 50 Euro. Da bin ich froh, dass beim Kauf der Kamera schon einer dabei war. Jetzt bin ich mit zwei Akkus auch für längere Touren mit meiner EOS R10 gerüstet. Alles in allem bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Canon selbst hat die Vor- und Nachteile einer DSLR gegenüber einer spiegellosen Kamera wie der R-Serie aufgelistet. Einen ausführlichen Testbericht gibt es bei digitalkamera.de. Bleibt noch die Frage nach dem Objektiv. Das mitgelieferte Kit ist nicht besonders wertig, aber sehr leicht. Und durchaus brauchbar, wenn auch kaum für höhere Ansprüche. Ich habe mir deshalb noch ein 75-300 von Canon und ein AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv* dazu gekauft. Das manuelle Weitwinkel-Objektiv sieht richtig gut aus, hat mir aber zunächst ein paar Probleme beim Scharfstellen bereitet. Aber dazu später hier auf dem Blog mehr zum Objektiv und zu meinen Problemen damit. Alles in allem bin ich mit meiner neuen Ausrüstung sehr zufrieden. Vor allem lässt sich die kleine und leichte Kamera auch ohne Fototasche problemlos überallhin mitnehmen. Jetzt bin ich nicht mehr aufs Handy angewiesen, wenn sich unterwegs ein gutes Motiv bietet. *Amazon-Link</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/canon-eos-r10-meine-neue-kamera/">Canon EOS R10 &#8211; meine neue Kamera</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="749" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Canon EOS R10 ist klein und leicht, aber kann viel." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-150x140.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-768x719.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich brauche bald eine eigene Kamera. Also habe ich mich schlau gemacht und mir schließlich eine Canon EOS R10 gekauft. Ein erster Erfahrungsbericht.</p>



<span id="more-14625"></span>



<p>Ich gehe in<a href="https://pyrolim.de/pyropro/zurueck-in-die-kindheit/" type="post" id="14575" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> wenigen Monaten in den Ruhestand</a>. Das bedeutet auch, alle Arbeitsmittel meines Arbeitgebers zurückzugeben. Unter anderem die Kamera, eine Canon EOS D70 samt Objektiven. Und da ich natürlich auch in Zukunft viel fotografieren will, musste eine eigene Kamera her. Die sollte bestimmten Kriterien genügen. Auf jeden Fall sollte es wieder eine Canon sein. Ich fotografiere seit 1990 ununterbrochen mit Canon-Modellen, erst mit analogen, dann mit digitalen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kleine und leichte Kamera bevorzugt</h2>



<p>Weitere Kriterien: ein spiegelloses Modell, das alles können sollte, was die große Canon-Spiegelreflexkamera kann. Mit den Vorteilen, die die Spiegellosen mit sich bringen, nämlich die geringere Größe und das geringere Gewicht. Die EOS D70 wiegt 1236 Gramm, die R10 nur 589 Gramm. Beides gewogen mit Objektiv und Tragegurt. Mit zunehmendem Alter ist es für mich immer wichtiger geworden, nicht so viel Gewicht mit mir herumschleppen zu müssen. Die Alternative Smartphone statt Kamera ist für mich aber keine Alternative.</p>



<p>Die R10 ist nicht nur leichter, sondern auch deutlich kleiner. Sie sieht ein bisschen aus wie eine Kamera, die man nicht recht ernst nehmen kann. Das macht nichts. Ich bin raus aus dem Alter, bei dem das fotografische Handwerkszeug nach etwas aussehen muss. Das brauche ich für mein Ego nicht, <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/fotografen-begegnung-mit-der-meiner-ist-laenger-als-deiner-fraktion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anders als andere offenbar</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die EOS R10 bietet viele Möglichkeiten</h2>



<p>Meine neue Canon kann aber sehr viel. Alles, was die alte ebenfalls konnte. Hinzu kommen eine Reihe von Kreativprogrammen und spezielle Einstellungen. Unter anderem eine automatische Motiverkennung, einjen Modus für besondere Szenen etwa Schwenken, Nahaufnahme oder eine Einstellung für Food, sowie einen Kreativfilter für HDR, Miniatureffekt und manches mehr. </p>



<p>Weil ich Spielereien mag, habe ich mich nach und nach durch die speziellen Funktionen gearbeitet, unter anderem eine Einstellung, bei der Kamera wie mit einem Fisheye fotografiert. Testgebiet war ein Parkhaus, das Ergebnis aber nicht richtig überzeugend. Da hat mir der Effekt bei einer Wendeltreppe in eben jenem Parkhaus viel besser gefallen. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2s7hRUP"><img decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55205157179_e6ccee4be4_c.jpg" alt="Wendeltreppe" width="800" height="618" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Wendeltreppe als Notausgang im Parkhaus, von unten fotografiert im Fisheye-Modus.</figcaption></figure>



<p>Und die EOS R10 kann Videos drehen, was ich aber nie nutze. Vorteil für mich, die ich an Canon gewöhnt bin: Ich konnte die neue Kamera ziemlich intuitiv sofort bedienen. Viele ist so, wie ich es gewohnt bin. Und der Rest geht schnell in Fleisch und Blut über.</p>



<p>Eine Sache hat mich an der R10 allerdings sofort ungemein genervt. Die Tatsache, dass <a href="https://www.photografix-magazin.de/canon-bringt-passwortschutz-fuer-eos-r-kameras/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der Nutzer ein Passwort festlegen </a>und es bei jedem Einschalten der Kamera und bei jedem Aufwecken aus dem Ruhemodus eingeben muss. Das ist jetzt offenbar Pflicht, um Netzwerkschnittstellen gegen Brute-Force-Angriffe zu schützen. So wird diese neue europäische Sicherheitsanforderung begründet. Nachdem ich mich etliche Male über das dauernde Abfragen des Kennworts geärgert habe, habe ich in den Tiefen des Menüs den Punkt gefunden, mit dem man die Funktion abschalten kann. Steht unter Kennwortverwaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein zweiter Akku muss sein</h2>



<p>Ein anderer Kritikpunkt ist die Akku-Laufzeit. Der Verkäufer hatte bereits darauf hingewiesen, dass die nicht allzu lang, weil der Akku recht klein ist. Das hat sich bei mir ziemlich schnell gezeigt, als <a href="https://pyrolim.de/pyropro/jaegersprache-von-lauscher-und-licht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ich Hirsche im Wildpark Malente fotografiert habe</a>. Die Konsequenz ist, dass ich mir einen zweiten Akku zugelegt habe. Kostenpunkt fast 50 Euro. Da bin ich froh, dass beim Kauf der Kamera schon einer dabei war. Jetzt bin ich mit zwei Akkus auch für längere Touren mit meiner EOS R10 gerüstet.</p>



<p>Alles in allem bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Canon selbst hat <a href="https://www.canon.de/get-inspired/tips-and-techniques/dslr-vs-mirrorless/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Vor- und Nachteile einer DSLR gegenüber einer spiegellosen Kamera wie der R-Serie aufgelistet</a>. Einen <a href="https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Canon_EOS_R10_im_Vergleichstest/13542.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ausführlichen Testbericht</a> gibt es bei digitalkamera.de. Bleibt noch die Frage nach dem Objektiv. Das mitgelieferte Kit ist nicht besonders wertig, aber sehr leicht. Und durchaus brauchbar, wenn auch kaum für höhere Ansprüche. Ich habe mir deshalb noch ein 75-300 von Canon und ein <a href="https://amzn.to/4sUqLax" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv</a>* dazu gekauft. Das manuelle Weitwinkel-Objektiv sieht richtig gut aus, hat mir aber zunächst ein paar Probleme beim Scharfstellen bereitet. Aber dazu später hier auf dem Blog mehr zum Objektiv und zu meinen Problemen damit.</p>



<p>Alles in allem bin ich mit meiner neuen Ausrüstung sehr zufrieden. Vor allem lässt sich die kleine und leichte Kamera auch ohne Fototasche problemlos überallhin mitnehmen. Jetzt bin ich nicht mehr aufs Handy angewiesen, wenn sich unterwegs ein gutes Motiv bietet.</p>



<p><em>*Amazon-Link</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/canon-eos-r10-meine-neue-kamera/">Canon EOS R10 &#8211; meine neue Kamera</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Spacepen &#8211; ein Design-Objekt für den Weltraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:06:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="407" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Spacepen von Fisher, ein altes Modell." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen-150x76.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen-768x391.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich besitze einen Spacepen, genauer einen Futura by Fisher. Leider hatte er keine Mine mehr. Jetzt habe ich doch welche dafür gefunden und einen neuen Lieblingskuli. Wie ich an meinen Spacepen gekommen bin, weiß ich nicht. Irgendwann war er einfach bei mir. Das liegt daran, dass ich dauernd irgendwo Kugelschreiber finde und sammele. Vor allem, weil meine immer leer geschrieben sind. In meinem Job schreibe ich viel mit der Hand, deshalb musste ich immer zu viele Werbekugelschreiber wegschmeißen. Es ließen sich einfach keine Minen nachkaufen. Aber ein paar wertige Schreiber, die mir irgendwann mal untergekommen sind, behalte ich und hege sie. Für die guten Lamy-Kugelschreiber habe ich genug Minen nachgekauft, um sie immer nutzen zu können. Spacepen war jahrelang nutzlos Jetzt habe ich mal wieder die Mengen an sonstigen Kugelschreibern durchforstet, die im Büro und Zuhause in irgendwelchen Bechern stecken. Dabei ist mir der Spacepen in die Hände gefallen. Ich habe nie Minen dafür gefunden. Und doch habe ich ihn nicht, wie viele andere Kulis, weggeworfen. Weil mir das Design so gut gefallen hat. Jahrelang hat der Spacepen deshalb nutzlos in der Schublade gelegen. Jetzt habe ich mich mal wieder um diesen Stift gekümmert und herausgefunden, dass er ein echtes Designer-Stück ist. Und eines, das sogar hoch gehandelt wird. Bis zu 100 Euro werden für das Modell Futura by Fisher verlangt. Bei Amazon habe ich dann tatsächlich Kugelschreiberminen für einen Spacepen gefunden. Allerdings nicht für mein Modell. Ich habe es trotzdem gewagt, eine Mine zu bestellen. Kostenpunkt um die zehn Euro. Und sie passt. Der Preis ist kein Wunder. Ist der Spacepen doch der Stift der Astronauten. Die sogenannten Super-Kulis können nur mit patentierten Druckminen (Pressurized Refills) von Fisher gefüllt werden. Deshalb konnte ich jahrelang im Schreibwarenhandel keine Minen dafür finden. Es hieß immer, die gebe es nur den USA. Erst das Internet hat es möglich gemacht, meinen Spacepen wieder zu nutzen. Hätte viel früher sein können, wenn ich mehr danach gesucht hätte. Der Kuli, der immer schreibt Der Super-Kuli schreibt mit den entsprechenden Minen angeblich bei Temperaturen zwischen minus 45 und plus 120 Grad, kopfüber und sogar bei Nässe, auf Kunststoff und Glas und sogar unter Wasser. Kommt alles bei mir nicht vor. Aber jetzt habe ich wieder einen zuverlässigen Kugelschreiber, der mich hoffentlich nie im Stich lässt. So wie es Fisher verspricht. Mittlerweile nenne ich eine Reihe besonderer Stifte mein Eigen. Zwei Lamy-Kugelschreiber, einer in Silber, einer in Stahl. Einen handgedrechselten Füller, einen Montblanc-Hochzeitsfüller, einen Lamy-Füller und jetzt den Spacepen. Genug, um immer schreibbereit zu sein. Alle anderen Werbeschreiber kommen nach und nach weg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/spacepen-ein-design-objekt-fuer-den-weltraum/">Spacepen &#8211; ein Design-Objekt für den Weltraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="407" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Spacepen von Fisher, ein altes Modell." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen-150x76.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen-768x391.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich besitze einen Spacepen, genauer einen Futura by Fisher. Leider hatte er keine Mine mehr. Jetzt habe ich doch welche dafür gefunden und einen neuen Lieblingskuli.</p>



<span id="more-14618"></span>



<p>Wie ich an meinen Spacepen gekommen bin, weiß ich nicht. Irgendwann war er einfach bei mir. Das liegt daran, dass ich dauernd irgendwo Kugelschreiber finde und sammele. Vor allem, weil meine immer leer geschrieben sind. In meinem Job schreibe ich viel mit der Hand, deshalb musste ich immer zu viele Werbekugelschreiber wegschmeißen. Es ließen sich einfach keine Minen nachkaufen. Aber ein paar wertige Schreiber, die mir irgendwann mal untergekommen sind, behalte ich und hege sie. Für die guten Lamy-Kugelschreiber habe ich <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kugelschreiber-und-ihre-strichstaerken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">genug Minen nachgekauft</a>, um sie immer nutzen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spacepen war jahrelang nutzlos</h2>



<p>Jetzt habe ich mal wieder die Mengen an sonstigen Kugelschreibern durchforstet, die im Büro und Zuhause in irgendwelchen Bechern stecken. Dabei ist mir der Spacepen in die Hände gefallen. Ich habe nie Minen dafür gefunden. Und doch habe ich ihn nicht, wie viele andere Kulis, weggeworfen. Weil mir das Design so gut gefallen hat. Jahrelang hat der Spacepen deshalb nutzlos in der Schublade gelegen.</p>



<p>Jetzt habe ich mich mal wieder um diesen Stift gekümmert und herausgefunden, dass er ein echtes Designer-Stück ist. Und eines, das sogar hoch gehandelt wird. Bis zu 100 Euro werden für das Modell Futura by Fisher verlangt. Bei Amazon habe ich dann tatsächlich Kugelschreiberminen für einen Spacepen gefunden. Allerdings nicht für mein Modell. Ich habe es trotzdem gewagt, eine Mine zu bestellen. Kostenpunkt um die zehn Euro. Und sie passt.</p>



<p>Der Preis ist kein Wunder. Ist der Spacepen doch der <a href="https://www.deutsche-papier.de/fisher-space-pen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stift der Astronauten</a>. Die sogenannten Super-Kulis können nur mit patentierten Druckminen (Pressurized Refills) von Fisher gefüllt werden. Deshalb konnte ich jahrelang im Schreibwarenhandel keine Minen dafür finden. Es hieß immer, die gebe es nur den USA. Erst das Internet hat es möglich gemacht, meinen Spacepen wieder zu nutzen. Hätte viel früher sein können, wenn ich mehr danach gesucht hätte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Kuli, der immer schreibt</h2>



<p>Der Super-Kuli schreibt mit den entsprechenden Minen angeblich bei Temperaturen zwischen minus 45 und plus 120 Grad, kopfüber und sogar bei Nässe, auf Kunststoff und Glas und sogar unter Wasser. Kommt alles bei mir nicht vor. Aber jetzt habe ich wieder einen zuverlässigen Kugelschreiber, der mich hoffentlich nie im Stich lässt. So wie es Fisher verspricht.</p>



<p>Mittlerweile nenne ich eine Reihe besonderer Stifte mein Eigen. Zwei Lamy-Kugelschreiber, einer in Silber, einer in Stahl. Einen <a href="https://pyrolim.de/pyropro/handgedrechselter-fueller-ein-geschenk-an-mich-selbst/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">handgedrechselten Füller</a>, einen Montblanc-Hochzeitsfüller, einen Lamy-Füller und jetzt den Spacepen. Genug, um immer schreibbereit zu sein. Alle anderen Werbeschreiber kommen nach und nach weg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/spacepen-ein-design-objekt-fuer-den-weltraum/">Spacepen &#8211; ein Design-Objekt für den Weltraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Longevity &#8211; ein neues Wort ploppt auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 09:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="295" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Google-Trends-Kurve zum Begriff Longevity" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity-150x55.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity-768x283.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Plötzlich liest und hört man überall von Longevity. Wieder ein Wort, von dem ich wette, dass der Großteil der Menschen nicht auf Anhieb weiß, worum es geht. Gehört habe ich das Wort zum ersten Mal in der Lacalut-Reklame. Die Werber der Zahncreme-Marke haben das Wort in ihren Spot eingebaut und erklären zumindest, was es bedeutet. Danach ist mit das Wort in einem der Blogs untergekommen, die ich regelmäßig verfolge: im Lady-Blog. Dort gibt es eine Reihe von Texten zu Longevity, unter anderem einen über eine Longevity-Klinik. Dort wird Longevity als eines der großen Gesundheitsthemen unserer Zeit bezeichnet. Das muss irgendwie an mir vorbeigegangen sein. Eine Eingabe bei Google-Trends (siehe Screenshot oben) zeigt, dass Longevity nach einem kurzen Peak im April 2025 ab November 2025 immer mehr Interesse hervorruft. Die Kurve der Google-Suchen nach diesem Begriff geht steil nach oben, flacht aber gerade wieder ab. Ist der Trend schon vorbei? Wohl kaum. Vielleicht haben alle, die es wissen wollten, das Wort inzwischen gegoogelt. Longevity heißt Langlebigkeit Was ist nun Longevity. Übersetzt heißt es Langlebigkeit. Selbst der NDR ist auf den Trend aufgesprungen und nennt acht Faktoren, die das Leben verlängern können. Auf viele davon wäre ich auch ohne ein Trendwort gekommen. Etwa nicht rauchen, wenig Alkohol trinken, sich regelmäßig bewegen, sich gesund ernähren oder gut und regelmäßig schlafen. Nennt mich spießig oder altmodisch, aber ich mag diese Flut an neuen, englischen Wörtern nicht. Warum tut es nicht auch die Langlebigkeit? Und warum muten ausgerechnet Werbetreibende Kunden Wörter zu, die sie oft nicht kennen und verstehen? Weil es gerade Trend ist? Wenn das die Leute nicht eher verschreckt, als sie für ein Produkt einzunehmen. Dabei muss es gar nicht mal die Übersetzung deutscher Begriffe ins Englische sein, nicht mal ein bisschen. Ich erinnere nur an den Faltshopper aka Einkaufsbeutel. Welches Wort ploppt als Nächstes auf? Ob sich Longevity durchsetzt? Mal sehen. Wie viel Verwirrung das Wort offenbar anrichtet, zeigen die vorgegebenen Fragen zum Thema bei Google. Etwa &#8222;Wie spricht man Longevity aus?&#8220; oder &#8222;Woher kommt der Begriff Longevity?&#8220; Bis wir das alle gelernt haben, ist der Begriff vielleicht schon wieder weg, bevor das nächste unaussprechliche und unbekannte Wort um die Ecke kommt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/gedacht/longevity-ein-neues-wort-ploppt-auf/">Longevity &#8211; ein neues Wort ploppt auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="295" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Google-Trends-Kurve zum Begriff Longevity" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity-150x55.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Longevity-768x283.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Plötzlich liest und hört man überall von Longevity. Wieder ein Wort, von dem ich wette, dass der Großteil der Menschen nicht auf Anhieb weiß, worum es geht.</p>



<span id="more-14606"></span>



<p>Gehört habe ich das Wort zum ersten Mal in der Lacalut-Reklame. Die Werber der Zahncreme-Marke haben das Wort in ihren Spot eingebaut und erklären zumindest, was es bedeutet. Danach ist mit das Wort in einem der Blogs untergekommen, die ich regelmäßig verfolge: im Lady-Blog. Dort gibt es eine Reihe von Texten zu Longevity, unter anderem einen über eine <a href="https://www.lady-blog.de/longevity-klinik-aiva-berlin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Longevity-Klinik</a>. Dort wird Longevity als eines der großen Gesundheitsthemen unserer Zeit bezeichnet. Das muss irgendwie an mir vorbeigegangen sein.</p>



<p>Eine Eingabe bei Google-Trends (siehe Screenshot oben) zeigt, dass Longevity nach einem kurzen Peak im April 2025 ab November 2025 immer mehr Interesse hervorruft. Die Kurve der Google-Suchen nach diesem Begriff geht steil nach oben, flacht aber gerade wieder ab. Ist der Trend schon vorbei? Wohl kaum. Vielleicht haben alle, die es wissen wollten, das Wort inzwischen gegoogelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Longevity heißt Langlebigkeit</h2>



<p>Was ist nun Longevity. Übersetzt heißt es Langlebigkeit. Selbst der NDR <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/-Longevity-Welche-Faktoren-sind-wichtig-fuer-ein-langes-Leben,langesleben100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ist auf den Trend aufgesprungen</a> und nennt acht Faktoren, die das Leben verlängern können. Auf viele davon wäre ich auch ohne ein Trendwort gekommen. Etwa nicht rauchen, wenig Alkohol trinken, sich regelmäßig bewegen, sich gesund ernähren oder gut und regelmäßig schlafen.</p>



<p>Nennt mich spießig oder altmodisch, aber ich mag diese Flut an neuen, englischen Wörtern nicht. Warum tut es nicht auch die Langlebigkeit? Und warum muten ausgerechnet Werbetreibende Kunden Wörter zu, die sie oft nicht kennen und verstehen? Weil es gerade Trend ist? Wenn das die Leute nicht eher verschreckt, als sie für ein Produkt einzunehmen. Dabei muss es gar nicht mal die Übersetzung deutscher Begriffe ins Englische sein, nicht mal ein bisschen. Ich erinnere nur an den <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/faltshopper-und-manikuerist-neue-wortbeute/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Faltshopper aka Einkaufsbeutel</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welches Wort ploppt als Nächstes auf?</h2>



<p>Ob sich Longevity durchsetzt? Mal sehen. Wie viel Verwirrung das Wort offenbar anrichtet, zeigen die vorgegebenen Fragen zum Thema bei Google. Etwa &#8222;Wie spricht man Longevity aus?&#8220; oder &#8222;Woher kommt der Begriff Longevity?&#8220; Bis wir das alle gelernt haben, ist der Begriff vielleicht schon wieder weg, bevor das nächste unaussprechliche und unbekannte Wort um die Ecke kommt.</p>
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		<title>Ein neues Storchennest für unser Dorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 11:04:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein Hubsteiger hievt ein Storchennest auf einen Pfahl." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Es gibt ein neues, ein zweites Storchennest in unserem Dorf. Jetzt muss nur noch ein Storch kommen. Und so kam das Nest nach oben. Jacqueline betreibt in unserem Dorf einen Pensionsstall, in dem unser Rentnerpferd steht. Ihr Mann Sven arbeitet bei der Firma Rieckermann in Lübeck, die Leitern, Arbeitsbühnen und Gerüste verleiht. Sven ist einer von den Leuten, die keine Höhenangst kennen. Und er hat von seinem Arbeitgeber einen Hubsteiger nutzen können, um das Storchennest in luftiger Höhe anzubringen. Die beiden haben sich entschlossen, auf ihrem weitläufigen Gelände am Ortsrand ein Storchennest aufzustellen. Storchennest vom Experten gebaut Aber zunächst musste ein Nest her. Das stellt ein Experte an der Westküste her. Er bindet biegsame Weidenäste zu einem runden Storchennest. Durchmesser 1,30 Meter, Gewicht ohne Störche und ohne deren Kot etwa eine halbe Tonne. Und dazu gab&#8217;s praktische Tipps: Unten ins Nest kommen Hackschnitzel und Stroh. So angeordnet, dass Wasser in der Mitte abfließen kann. Schließlich steht so ein Storchennest öfter mal im Regen. Deshalb ist darunter eine Gitterplatte montiert, die wiederum auf den Pfahl befestigt ist. In diesem Fall hat Sven einen ehemaligen Telegrafenmast 1,50 Meter tief in die Erde eingegraben. An dessen Spitze, in acht Metern Höhe, ist das Nest angebracht. Eineinhalb Stunden hat die Montage insgesamt ohne Pfahl gedauert. Sven und sein Helfer Jan Michel mussten immer mal wieder mit dem Hubsteiger zur Erde hinab, um Werkzeug, lange Schrauben und andere Hilfsmittel zu holen. Erst die Halterung anbringen, dann das Nest nach oben holen und ebenfalls sicher anbringen. Das dauert seine Zeit, hat aber alles prima geklappt. Unter den Augen zahlreicher Zuschauer aus der Nachbarschaft. So eine Aktion kommt ja nicht jede Woche vor. Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe: Warum steht unten noch ein Eimer mit weißer Farbe bereit. Die wurde am Ende, als alles fertig war, über den Rand des Nestes gekleckert. Damit ein Storch denkt, da hätte schonmal ein Artgenosse drauf gekackt. Es ist Fake-Kacke, sozusagen. Warten auf die Störche Das Nest ist montiert, jetzt warten alle darauf, dass die Störche kommen. Die Chancen, dass sich welche das Nest aussuchen, stehen gut. Nur einen knappen Kilometer weiter hat ein Freund von uns vor zwei Jahren ein Storchennest montiert. Und prompt waren Störche da, die im vergangenen Jahr drei Junge großgezogen haben. Die brauchen, wenn sie zurückkehren, einen Platz zum Brüten. Der ist jetzt da. Und im Jahr zuvor sind bereits Störche über dem Hof von Jacqueline und Sven gekreist und haben sich dort umgeschaut. Es kann also losgehen mit einer neuen Brutsaison.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein Hubsteiger hievt ein Storchennest auf einen Pfahl." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennesttitel-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Es gibt ein neues, ein zweites Storchennest in unserem Dorf. Jetzt muss nur noch ein Storch kommen. Und so kam das Nest nach oben.</p>



<span id="more-14598"></span>



<p>Jacqueline betreibt in unserem Dorf einen Pensionsstall, in dem <a href="https://pyrolim.de/pyropro/fru-oettenpoetter-vertellt-wenn-das-pferd-in-rente-geht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">unser Rentnerpferd</a> steht. Ihr Mann Sven arbeitet bei der <a href="https://www.leitern-rieckermann.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Firma Rieckermann in Lübeck</a>, die Leitern, Arbeitsbühnen und Gerüste verleiht. Sven ist einer von den Leuten, die keine Höhenangst kennen. Und er hat von seinem Arbeitgeber einen Hubsteiger nutzen können, um das Storchennest in luftiger Höhe anzubringen. Die beiden haben sich entschlossen, auf ihrem weitläufigen Gelände am Ortsrand ein Storchennest aufzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Storchennest vom Experten gebaut</h2>



<p>Aber zunächst musste ein Nest her. Das stellt ein Experte an der Westküste her. Er bindet biegsame Weidenäste zu einem runden Storchennest. Durchmesser 1,30 Meter, Gewicht ohne Störche und ohne deren Kot etwa eine halbe Tonne. Und dazu gab&#8217;s praktische Tipps: Unten ins Nest kommen Hackschnitzel und Stroh. So angeordnet, dass Wasser in der Mitte abfließen kann. Schließlich steht so ein Storchennest öfter mal im Regen. Deshalb ist darunter eine Gitterplatte montiert, die wiederum auf den Pfahl befestigt ist.</p>



<p>In diesem Fall hat Sven einen ehemaligen Telegrafenmast 1,50 Meter tief in die Erde eingegraben. An dessen Spitze, in acht Metern Höhe, ist das Nest angebracht. Eineinhalb Stunden hat die Montage insgesamt ohne Pfahl gedauert. Sven und sein Helfer Jan Michel mussten immer mal wieder mit dem Hubsteiger zur Erde hinab, um Werkzeug, lange Schrauben und andere Hilfsmittel zu holen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestunten.jpg" alt="Alles bereits für die Montage: Noch liegt das Nest am Boden." class="wp-image-14601" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestunten.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestunten-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestunten-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Alles bereits für die Montage: Noch liegt das Nest am Boden.</figcaption></figure>



<p>Erst die Halterung anbringen, dann das Nest nach oben holen und ebenfalls sicher anbringen. Das dauert seine Zeit, hat aber alles prima geklappt. Unter den Augen zahlreicher Zuschauer aus der Nachbarschaft. So eine Aktion kommt ja nicht jede Woche vor.</p>



<p>Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe: Warum steht unten noch ein Eimer mit weißer Farbe bereit. Die wurde am Ende, als alles fertig war, über den Rand des Nestes gekleckert. Damit ein Storch denkt, da hätte schonmal ein Artgenosse drauf gekackt. Es ist Fake-Kacke, sozusagen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestmontage.jpg" alt="Sven (links) und Jan Michel befestigten das Storchennest an der Plattform." class="wp-image-14602" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestmontage.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestmontage-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Storchennestmontage-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sven (links) und Jan Michel befestigten das Storchennest an der Plattform.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Warten auf die Störche</h2>



<p>Das Nest ist montiert, jetzt warten alle darauf, dass die Störche kommen. Die Chancen, dass sich welche das Nest aussuchen, stehen gut. Nur einen knappen Kilometer weiter hat ein Freund von uns vor zwei Jahren ein Storchennest montiert. Und prompt waren Störche da, die im vergangenen Jahr drei Junge großgezogen haben. Die brauchen, wenn sie zurückkehren, einen Platz zum Brüten. Der ist jetzt da. Und im Jahr zuvor sind bereits Störche über dem Hof von Jacqueline und Sven gekreist und haben sich dort umgeschaut. Es kann also losgehen mit einer neuen Brutsaison.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/ein-neues-storchennest-fuer-unser-dorf/">Ein neues Storchennest für unser Dorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Geschafft: Der Krebs ist weg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 10:16:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich habe hier nicht viel über die vergangenen Wochen und Monate geschrieben, in denen ich meinen Lungenkrebs bekämpft habe. Jetzt gibt es eine gute Nachricht: Der Krebs ist weg. Es waren harte Zeiten: Vier mal je drei Tage hintereinander Chemo, 29 Bestrahlungen. Die Nebenwirkungen waren heftig. Aber der Kampf hat sich gelohnt. Keine Metastasen in Kopf und im Bauch, der Tumor in der Lunge in sich zusammengebrochen, weitere Herde gibt es nicht. Und jetzt sind auch die Nebenwirkungen weg. Nun folgen Immuntherapie und Reha. Danach hoffe ich, nochmal für ein paar Monate in den Job zurückkehren zu können, bevor ich in Rente gehe. Das Wichtigste ist aber, dass ich die Krankheit besiegt habe. Ich kann es noch gar nicht ganz glauben, aber es ist so. Meinen alten Schwung gewinne ich gerade zurück. Ich habe mir eine neue Kamera gekauft und habe wieder die Kraft, regelmäßig loszuziehen und zu fotografieren. Ich werde noch Weile krankgeschrieben sein und nutze die Zeit, die Bücherregale aufzuräumen. Das mache ich alle paar Jahre und es ist mal wieder an der Zeit. Mit regelmäßigen Spaziergängen &#8211; jeden Tag eine Stunde &#8211; baue ich wieder Kondition auf. Und ich plane größere Ausflüge. Aber erstmals muss das Wetter besser und der Sprit billiger werden. Es geht also aufwärts. Zum Glück. Und ich muss hier hoffentlich nie wieder über eine Krankheit schreiben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="600" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Chemo-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich habe hier nicht viel über die vergangenen Wochen und Monate geschrieben, in denen ich meinen Lungenkrebs bekämpft habe. Jetzt gibt es eine gute Nachricht: Der Krebs ist weg.</p>



<span id="more-14592"></span>



<p>Es waren harte Zeiten: Vier mal je drei Tage hintereinander Chemo, 29 Bestrahlungen. Die Nebenwirkungen waren heftig. Aber der Kampf hat sich gelohnt. Keine Metastasen in Kopf und im Bauch, der Tumor in der Lunge in sich zusammengebrochen, weitere Herde gibt es nicht. Und jetzt sind auch die Nebenwirkungen weg.</p>



<p>Nun folgen Immuntherapie und Reha. Danach hoffe ich, nochmal für ein paar Monate in den Job zurückkehren zu können, bevor ich in Rente gehe. Das Wichtigste ist aber, dass ich die Krankheit besiegt habe. Ich kann es noch gar nicht ganz glauben, aber es ist so.</p>



<p>Meinen alten Schwung gewinne ich gerade zurück. Ich habe mir eine neue Kamera gekauft und habe wieder die Kraft, regelmäßig loszuziehen und zu fotografieren. Ich werde noch Weile krankgeschrieben sein und nutze die Zeit, die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/mal-wieder-die-buecherregale-durchforsten/" type="post" id="13560" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bücherregale</a> aufzuräumen. Das mache ich alle paar Jahre und es ist mal wieder an der Zeit. Mit regelmäßigen Spaziergängen &#8211; jeden Tag eine Stunde &#8211; baue ich wieder Kondition auf. Und ich plane größere Ausflüge. Aber erstmals muss das Wetter besser und der Sprit billiger werden.</p>



<p>Es geht also aufwärts. Zum Glück. Und ich muss hier hoffentlich nie wieder über eine Krankheit schreiben.</p>
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		<title>Jägersprache: Von Lauscher und Licht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 09:55:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gelernt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Damwild.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Damwild im Wildpark Malente. In der Jägersprache heißt die Nase Windfang." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Damwild.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Damwild-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Damwild-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich bin gerade im Wildpark Malente spazieren gegangen. Und habe dabei Jägersprache gelernt. Mancher Ausdruck ist sehr treffend. Im Wildpark Malente leben Rothirsche in einem wirklich sehr großen Gatter, ebenfalls eingesperrte Wildschweine und Damwild, das frei herumläuft. Der Park bietet dem Wild auf mehr als zwölf Hektar Fläche viel Platz und gute Lebensbedingungen. Die Besucher können die Tiere vor allem jetzt im Frühjahr, bevor die Bäume Blätter tragen, gut beobachten. Eine Gelegenheit, meine neue Kamera und das neue Teleobjektiv auszuprobieren. Wie die Jägersprache die Nase nennt Der Förderverein Dorf und Natur in der Gemeinde Malente, der den Wildpark ehrenamtlich betreibt, präsentiert aber nicht nur die Tiere. Er informiert mit Schautafeln und ausgestopften Vögeln und Kleintieren auch über das Leben im Wald und die Jagd. Eine Schautafel zeigt, wie Teile des Hirsches in der Jägersprache bezeichnet werden. Sehr treffend, wie ich finde. Das Auge heißt Licht, die Nase Windfang, das Ohr Lauscher. Ähnlich treffende Bezeichnungen gibt es bei anderen Wildtieren. Das Fell beim Reh heißt Decke, Hoden werden als Brunftkugeln bezeichnet und der Schwanz des Fuchses als Lunte. Diese speziellen Begriffe dienen mehreren Zwecken. Zum einen sind sie Fachsprache, die der knappen Verständigung zwischen Jägern dient. Zum anderen gelten sie als Teil des jagdlichen Brauchtums. Die Jägersprache umfasst angeblich um die 3000 Wörter. Es wird wohl kaum jemanden geben, der alle kennt. Warum die Jagd notwendig ist Ich kenne fast keine, weil ich keine Jägerin bin und nie Interesse an der Jagd hatte. Stattdessen jage ich die Tiere lieber mit der Kamera. Ich lehne die Jagd aber nicht rigoros ab. Ohne sie sähe unsere Kulturlandschaft wahrscheinlich ganz anders aus. Vermutlich gäbe es keine Wälder, da vor allem Rehwild, Rotwild und Damwild durch Verbiss viele junge Bäume schädigen. Rotwild schält Bäume. Beides führt dazu, dass sie sterben oder verkümmern. Außerdem setzt das Fegen, das Abstreifen des Bastes am nachwachsenden Geweih, den Bäumen zu. Wuchshüllen beugen dem Verbiss vor. Ich esse gern Wild, auch ein Grund, warum ich die Jagd nicht verteufele. Immerhin leben Rehe, Hirsche und Wildschweine frei und nicht in Massentierhaltung, bevor sie auf dem Teller landen. Und ich mag Sprache und deshalb natürlich auch die Jägersprache, wenn ich auch nicht alles verstehe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/jaegersprache-von-lauscher-und-licht/">Jägersprache: Von Lauscher und Licht</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Damwild.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Damwild im Wildpark Malente. In der Jägersprache heißt die Nase Windfang." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Damwild.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Damwild-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Damwild-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich bin gerade im Wildpark Malente spazieren gegangen. Und habe dabei Jägersprache gelernt. Mancher Ausdruck ist sehr treffend.</p>



<span id="more-14583"></span>



<p>Im <a href="https://www.wildpark-malente.de/wildpark.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wildpark Malente</a> leben Rothirsche in einem wirklich sehr großen Gatter, ebenfalls eingesperrte Wildschweine und Damwild, das frei herumläuft. Der Park bietet dem Wild auf mehr als zwölf Hektar Fläche viel Platz und gute Lebensbedingungen. Die Besucher können die Tiere vor allem jetzt im Frühjahr, bevor die Bäume Blätter tragen, gut beobachten. Eine Gelegenheit, meine neue Kamera und das neue Teleobjektiv auszuprobieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie die Jägersprache die Nase nennt</h2>



<p>Der Förderverein Dorf und Natur in der Gemeinde Malente, der den Wildpark ehrenamtlich betreibt, präsentiert aber nicht nur die Tiere. Er informiert mit Schautafeln und ausgestopften Vögeln und Kleintieren auch über das Leben im Wald und die Jagd. Eine Schautafel zeigt, wie Teile des Hirsches in der Jägersprache bezeichnet werden. Sehr treffend, wie ich finde. Das Auge heißt Licht, die Nase Windfang, das Ohr Lauscher. Ähnlich treffende Bezeichnungen gibt es bei anderen Wildtieren. Das Fell beim Reh heißt Decke, Hoden werden als Brunftkugeln bezeichnet und der Schwanz des Fuchses als Lunte.</p>



<p>Diese speziellen Begriffe dienen mehreren Zwecken. Zum einen sind sie Fachsprache, die der knappen Verständigung zwischen Jägern dient. Zum anderen gelten sie als Teil des jagdlichen Brauchtums. Die Jägersprache umfasst angeblich um die 3000 Wörter. Es wird wohl kaum jemanden geben, der alle kennt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum die Jagd notwendig ist</h2>



<p>Ich kenne fast keine, weil ich keine Jägerin bin und nie Interesse an der Jagd hatte. Stattdessen jage ich die Tiere lieber mit der Kamera. Ich lehne die Jagd aber nicht rigoros ab. Ohne sie sähe unsere Kulturlandschaft wahrscheinlich ganz anders aus. Vermutlich gäbe es keine Wälder, da vor allem Rehwild, Rotwild und Damwild durch Verbiss viele junge Bäume schädigen. Rotwild schält Bäume. Beides führt dazu, dass sie sterben oder verkümmern. Außerdem setzt das Fegen, das Abstreifen des Bastes am nachwachsenden Geweih, den Bäumen zu. <a href="https://pyrolim.de/pyropro/wuchshuellen-die-plastikroehren-im-wald/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wuchshüllen</a> beugen dem Verbiss vor.</p>



<p>Ich esse gern Wild, auch ein Grund, warum ich die Jagd nicht verteufele. Immerhin leben Rehe, Hirsche und Wildschweine frei und nicht in Massentierhaltung, bevor sie auf dem Teller landen. Und ich mag Sprache und deshalb natürlich auch die Jägersprache, wenn ich auch nicht alles verstehe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/jaegersprache-von-lauscher-und-licht/">Jägersprache: Von Lauscher und Licht</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Zurück in die Kindheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 16:53:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[sinniert]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="872" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kindheit-2.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein Foto aus meiner Kindheit" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kindheit-2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kindheit-2-138x150.jpg 138w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kindheit-2-768x837.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich gehe bald in den Ruhestand. Deshalb hat mich ein Buch zur Vorbereitung darauf interessiert. Darin ging es auch auf eine Reise zurück in die Kindheit. Britta Laubvogel hat unter dem Titel &#8222;Auf dem Weg in den Ruhestand&#8220;* einen praktischen Begleiter für diesen Schritt geschrieben. Manches darin liegt mir eher fern, anderes hat mich berührt. &#8222;Manches können wir besser verstehen, wenn wir noch einmal an die Wurzeln unserer Geschichte gehen und uns Prägungen aus unserer Ursprungsfamilie anschauen&#8220;, schreibt sie und stellt dazu eine Reihe von Fragen. Die will ich hier beantworten. Wie haben Sie die 60er-Jahre als Kind erlebt? Ich bin mit drei jüngeren Geschwistern in einer Kleinstadt in Niedersachen aufgewachsen. Mein Vater war Diplom-Landwirt und als solcher bei der Deutschen Bauernsiedlung angestellt, die bis 1988 existiert und dann in der Deutschen Gesellschaft für Landentwicklung aufging. Als begeisterter Landwirt und mit meiner Mutter, die von einem Bauernhof stammte, haben meine Eltern immer Tiere gehabt: Hühner, Pferde, Schafe und in der Anfangszeit haben sie einen Mastbullen groß gezogen zum Schlachten. Wir Kinder sind geritten, haben vom Pony gezogene Schlittenfahrten genossen, hatten viel Platz, um draußen zu spielen. Meine Eltern hatten nicht viel Geld, aber sie haben alles getan, um uns eine tolle Kindheit zu ermöglichen. Womit haben Sie gerne gespielt? Mit meiner Puppe, mit allem, was da war, drinnen und draußen. Schlitten gefahren, im Gemüsegarten mitgeholfen, durch den Wald gestreift, Mutters beste Vase in einer Höhle verbuddelt und nicht wiedergefunden. Sie war sauer. Viel Fahrrad gefahren. Gestürzt und dabei ein Loch in die Zunge gebissen. Es hat heftig geblutet. Wie hieß Ihre Puppe? Grete. Ich habe sie heiß geliebt. Sie hatte Schlafaugen und lag in einem Puppenbett, das mein Vater gebastelt hat. Welche Fernsehsendungen haben Sie gerne gesehen? Daktari, aber erst später, weil wir vorher keinen Fernseher hatten. Können Sie sich an den Tag Ihrer Einschulung erinnern? Nicht so genau. Aber es gibt ein Foto davon. Und ich weiß noch, dass wir am ersten Schultag einen Wolf malen sollten. Wie hat Ihr Klassenzimmer ausgesehen? Das weiß ich nicht mehr. Was haben Sie mit Ihren Freunden in Ihrer Freizeit am liebsten unternommen? Manchmal bin ich mit den Nachbarsjungen mit deren Dackel herumgestreift. Aber meistens sind wir Geschwister unter uns geblieben. Wie haben Sie die erste Mondlandung erlebt? Gar nicht. Wir hatten keinen Fernseher und irgendwie spielte das Thema bei uns keine Rolle. An welche politischen Ereignisse von damals erinnern Sie sich besonders? An das Treffen von Bundeskanzler Willy Brandt und Willi Stoph, damals Ministerpräsident der DDR. Das ist mir aber vor allem im Gedächtnis geblieben, weil wir Kinder immer gerufen haben &#8222;Willy Brand und Willi Stoph, diese beiden die sind doof&#8220;. Das Zusammentreffen der beiden Politiker 1970 in Erfurt gilt als erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen. Eine glückliche Kindheit Ich denke gerne an meine Kindheit zurück, weil meine Eltern uns so viel ermöglicht haben: eine gute Bildung, Musikunterricht, Sport, die Natur kennenzulernen und zu schätzen, gute Gespräche. Mein Vater hat mir die Freude an der Fotografie vermittelt, die mich bis heute begleitet. Und unsere Eltern waren bis in unserer Erwachsenenleben immer für uns da. Manches habe ich erst später zu schätzen gelernt. Umso dankbarer bin ich für diesen Start ins Leben. Nun steht nach dem Eintritt ins Berufsleben die nächste große Veränderung an, die Rente. Nicht nur die Aussicht darauf löst bei mir etwas aus, das ich früher nicht für möglich gehalten hätte. Ich habe immer mehr Lust, nochmal die Orte meiner Kindheit und Jugend aufzusuchen, zu sehen, was darauf geworden ist. Ich habe inzwischen ein paar Mal Einbeck besucht, wo ich meine ersten zwei Jahre im Journalismus verbracht habe. In meine Heimatstadt komme ich noch regelmäßig, weil mein Vater dort noch lebt. Aber ich merke auch, dass die Besuche dort seltener werden, weil er mittlerweile dement ist und mich kaum noch erkennt. Ich hatte immer Glück im Leben. Und ich hoffe, meiner Tochter genau so viel mitgegeben zu haben wie meine Eltern mir. Ich habe es jedenfalls versucht, und es sieht so aus, als hätten wir als Eltern alles richtig gemacht. Für mich war das Buch ein guter Anstoß, noch einmal meine Kindheit Revue passieren zu lassen. *Amazon-Link</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="872" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kindheit-2.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Ein Foto aus meiner Kindheit" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kindheit-2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kindheit-2-138x150.jpg 138w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kindheit-2-768x837.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich gehe bald in den Ruhestand. Deshalb hat mich ein Buch zur Vorbereitung darauf interessiert. Darin ging es auch auf eine Reise zurück in die Kindheit.</p>



<span id="more-14575"></span>



<p>Britta Laubvogel hat unter dem Titel <a href="https://amzn.to/4rhWcd9" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Auf dem Weg in den Ruhestand&#8220;</a>* einen praktischen Begleiter für diesen Schritt geschrieben. Manches darin liegt mir eher fern, anderes hat mich berührt. &#8222;Manches können wir besser verstehen, wenn wir noch einmal an die Wurzeln unserer Geschichte gehen und uns Prägungen aus unserer Ursprungsfamilie anschauen&#8220;, schreibt sie und stellt dazu eine Reihe von Fragen. Die will ich hier beantworten.</p>



<p><em>Wie haben Sie die 60er-Jahre als Kind erlebt?</em></p>



<p>Ich bin mit drei jüngeren Geschwistern in einer <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/fremde-heimat-besuch-in-einer-sterbenden-kleinstadt/" type="post" id="4503" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kleinstadt in Niedersachen</a> aufgewachsen. Mein Vater war Diplom-Landwirt und als solcher bei der Deutschen Bauernsiedlung angestellt, die bis 1988 existiert und dann in der <a href="https://www.northdata.de/Deutsche%20Bauernsiedlung%20-%20Deutsche%20Gesellschaft%20f%C3%BCr%20Landentwicklung%20(DGL)%20GmbH,%20Frankfurt%20a%C2%B7%20Main/Amtsgericht%20Frankfurt%20am%20Main%20HRB%2040416" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutschen Gesellschaft für Landentwicklung</a> aufging. Als begeisterter Landwirt und mit meiner Mutter, die von einem Bauernhof stammte, haben meine Eltern immer Tiere gehabt: Hühner, Pferde, Schafe und in der Anfangszeit haben sie einen Mastbullen groß gezogen zum Schlachten. Wir Kinder sind geritten, haben vom Pony gezogene Schlittenfahrten genossen, hatten viel Platz, um draußen zu spielen. Meine Eltern hatten nicht viel Geld, aber sie haben alles getan, um uns eine tolle Kindheit zu ermöglichen.</p>



<p> <em>Womit haben Sie gerne gespielt?</em></p>



<p>Mit meiner Puppe, mit allem, was da war, drinnen und draußen. Schlitten gefahren, im Gemüsegarten mitgeholfen, durch den Wald gestreift, Mutters beste Vase in einer Höhle verbuddelt und nicht wiedergefunden. Sie war sauer. Viel Fahrrad gefahren. Gestürzt und dabei ein Loch in die Zunge gebissen. Es hat heftig geblutet.</p>



<p><em>Wie hieß Ihre Puppe?</em></p>



<p>Grete. Ich habe sie heiß geliebt. Sie hatte Schlafaugen und lag in einem Puppenbett, das mein Vater gebastelt hat.</p>



<p><em>Welche Fernsehsendungen haben Sie gerne gesehen?</em></p>



<p><a href="https://evangelische-zeitung.de/vor-60-jahren-startete-die-tv-afrika-serie-daktari/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Daktari</a>, aber erst später, weil wir vorher keinen Fernseher hatten.</p>



<p><em>Können Sie sich an den Tag Ihrer Einschulung erinnern?</em></p>



<p>Nicht so genau. Aber es gibt ein Foto davon. Und ich weiß noch, dass wir am ersten Schultag einen Wolf malen sollten.</p>



<p><em>Wie hat Ihr Klassenzimmer ausgesehen?</em></p>



<p>Das weiß ich nicht mehr.</p>



<p><em>Was haben Sie mit Ihren Freunden in Ihrer Freizeit am liebsten unternommen?</em></p>



<p>Manchmal bin ich mit den Nachbarsjungen mit deren Dackel herumgestreift. Aber meistens sind wir Geschwister unter uns geblieben.</p>



<p><em>Wie haben Sie die erste Mondlandung erlebt?</em></p>



<p>Gar nicht. Wir hatten keinen Fernseher und irgendwie spielte das Thema bei uns keine Rolle.</p>



<p><em>An welche politischen Ereignisse von damals erinnern Sie sich besonders?</em></p>



<p>An das Treffen von Bundeskanzler Willy Brandt und <a href="https://www.zeitklicks.de/biographien/s/stoph-willi" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Willi Stoph</a>, damals Ministerpräsident der DDR. Das ist mir aber vor allem im Gedächtnis geblieben, weil wir Kinder immer gerufen haben &#8222;Willy Brand und Willi Stoph, diese beiden die sind doof&#8220;. Das Zusammentreffen der beiden Politiker 1970 in Erfurt gilt <a href="https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/314392/das-erste-deutsche-deutsche-gipfeltreffen-im-maerz-1970-in-erfurt-im-visier-des-bnd/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">als erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine glückliche Kindheit</h2>



<p>Ich denke gerne an meine Kindheit zurück, weil meine Eltern uns so viel ermöglicht haben: eine gute Bildung, Musikunterricht, Sport, die Natur kennenzulernen und zu schätzen, gute Gespräche. Mein Vater hat mir die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/blogparade-mein-erstes-foto/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freude an der Fotografie</a> vermittelt, die mich bis heute begleitet. Und unsere Eltern waren bis in unserer Erwachsenenleben immer für uns da. Manches habe ich erst später zu schätzen gelernt. Umso dankbarer bin ich für diesen Start ins Leben.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="625" height="691" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1Foto1.jpg" alt="Meikn erstes Foto: Pferdewiese mit Geschwistern." class="wp-image-5105" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1Foto1.jpg 625w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1Foto1-135x150.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mein erstes Foto: Pferdewiese mit Geschwistern.</figcaption></figure>



<p>Nun steht nach dem Eintritt ins Berufsleben die nächste große Veränderung an, die Rente. Nicht nur die Aussicht darauf löst bei mir etwas aus, das ich früher nicht für möglich gehalten hätte. Ich habe immer mehr Lust, nochmal die Orte meiner Kindheit und Jugend aufzusuchen, zu sehen, was darauf geworden ist. Ich habe inzwischen ein paar Mal <a href="https://pyrolim.de/pyropro/tour-nostalgie-deinbeck-auf-den-spuren-meiner-fruehen-jahre/" type="post" id="5944" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einbeck</a> besucht, wo ich meine ersten zwei Jahre im Journalismus verbracht habe. In meine Heimatstadt komme ich noch regelmäßig, weil mein Vater dort noch lebt. Aber ich merke auch, dass die Besuche dort seltener werden, weil er mittlerweile dement ist und mich kaum noch erkennt.</p>



<p>Ich hatte immer Glück im Leben. Und ich hoffe, meiner Tochter genau so viel mitgegeben zu haben wie meine Eltern mir. Ich habe es jedenfalls versucht, und es sieht so aus, als hätten wir als Eltern alles richtig gemacht. Für mich war das Buch ein guter Anstoß, noch einmal meine Kindheit Revue passieren zu lassen.</p>



<p><em>*Amazon-Link</em></p>
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		<title>Rotes Höhenvieh: Eine besondere Rasse Rinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 10:46:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gelernt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1709" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-scaled.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Rotes Höhenvieh auf einer Weide. Foto: Jörg Bremond" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-scaled.jpg 2560w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-768x513.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-1536x1025.jpg 1536w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-2048x1367.jpg 2048w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-1140x761.jpg 1140w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>Rot, nicht allzu groß und einst vom Aussterben bedroht: Das Rote Höhenvieh ist eine alte Haustierrasse. Über meinen Vater, der immer zum Auf- und Abtrieb des Harzer Roten Höhenviehs fuhr, bin ich auf die Rasse aufmerksam geworden. Von Jörg Bremond, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Rotes Höhenvieh (BAG-RHV), habe ich viel über diese alte Rasse erfahren. Zunächst einmal, dass es nicht, wie ich dachte, nur das Harzer Rote Höhenvieh gibt, sondern eine ganze Reihe von regionalen Höhenvieh-Rassen, die sich aber alle ähnlich sind. Sie kommen in den Mittelgebirgen zwischen Niedersachen und Bayern vor und haben überall ihre Liebhaber gefunden. „1997 wurde das Rote Höhenvieh als Rassebegriff eingeführt“, erzählt Bremond. Höhenvieh als eigene Rasse definiert In den 1980er und 90er Jahren seien Reste dieser Rasse zusammengesucht worden. Es gab diese Tiere noch in der Rhön, im Harz, im Odenwald, im Vogtland, im Westerwald und in einigen anderen Mittelgebirgen. Die einzelnen, regionalen Bestände seien aber zu klein gewesen, um als Rasse zu überleben, sagt Bremond. Deshalb die Zusammenfassung als Rotvieh oder Rotes Höhenvieh. Zumal die Rassen vom Nutzungsprofil identisch seien. Heute gebe es 2500 Herdbuchkühe, die Rasse gelte damit nicht mehr als gefährdet. Allerdings wird sie niemals mit hochgezüchteten Rinderrassen für Milch oder Fleisch konkurrieren können. Das ist aber auch gar nicht das Ziel. „Früher war das Höhenvieh die Kuh des kleinen Mannes“, sagt Bremond. Es gilt als typisches Dreinutzungsrind. Es lieferte Fleisch, Milch und diente als Zugtier. Heute wird Höhenvieh häufig in der Landschaftspflege eingesetzt. Die Tiere sind genügsam und robust. Sie werden auch liebevoll als Kühe mit Charakter bezeichnet. Rasseschau in Erfurt Im kommenden Jahr will die Bundesarbeitsgemeinschaft Rotes Höhenvieh die Rasse bei den Grünen Tagen in Erfurt präsentieren. Eine Bundesrassenschau und ein Schauwettbewerb gab es bisher immer in Sachsen-Anhalt, jetzt soll es eine neue Bühne für die roten Rinder geben. „Aber es fehlt uns noch an finanzieller Unterstützung“, sagt Bremond. „Wir müssen Werbung machen.“ Vielleicht kann ich mit diesem Text ein wenig zu dieser Werbung beitragen. Ich habe zwar keine direkte Beziehung zur Landwirtschaft, aber alte Haustierrassen interessieren mich und liegen mir am Herzen. Und vielleicht schaffe ich es dieses Jahr noch, mit das Harzer Rote Höhenvieh mal live anzusehen. Von meiner Heimatstadt Bad Gandersheim, die ich in diesem Jahr wieder besuchen werde, ist es nur ein Katzensprung in den Harz. Foto: Jörg Bremond</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/rotes-hoehenvieh-eine-besondere-rasse-rinder/">Rotes Höhenvieh: Eine besondere Rasse Rinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1709" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-scaled.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Rotes Höhenvieh auf einer Weide. Foto: Jörg Bremond" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-scaled.jpg 2560w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-768x513.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-1536x1025.jpg 1536w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-2048x1367.jpg 2048w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rotesvieh-1140x761.jpg 1140w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />
<p>Rot, nicht allzu groß und einst vom Aussterben bedroht: Das Rote Höhenvieh ist eine alte Haustierrasse. Über meinen Vater, der immer zum Auf- und Abtrieb des Harzer Roten Höhenviehs fuhr, bin ich auf die Rasse aufmerksam geworden.</p>



<span id="more-14571"></span>



<p>Von Jörg Bremond, Geschäftsführer der <a href="https://www.rotes-hoehenvieh.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundesarbeitsgemeinschaft Rotes Höhenvieh (BAG-RHV)</a>, habe ich viel über diese alte Rasse erfahren. Zunächst einmal, dass es nicht, wie ich dachte, nur das Harzer Rote Höhenvieh gibt, sondern eine ganze Reihe von regionalen Höhenvieh-Rassen, die sich aber alle ähnlich sind. Sie kommen in den Mittelgebirgen zwischen Niedersachen und Bayern vor und haben überall ihre Liebhaber gefunden. „1997 wurde das Rote Höhenvieh als Rassebegriff eingeführt“, erzählt Bremond.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Höhenvieh als eigene Rasse definiert</h2>



<p>In den 1980er und 90er Jahren seien Reste dieser Rasse zusammengesucht worden. Es gab diese Tiere noch in der Rhön, im Harz, im Odenwald, im Vogtland, im Westerwald und in einigen anderen Mittelgebirgen. Die einzelnen, regionalen Bestände seien aber zu klein gewesen, um als Rasse zu überleben, sagt Bremond. Deshalb die Zusammenfassung als Rotvieh oder Rotes Höhenvieh. Zumal die Rassen vom Nutzungsprofil identisch seien.</p>



<p>Heute gebe es 2500 Herdbuchkühe, die Rasse gelte damit nicht mehr als gefährdet. Allerdings wird sie niemals mit hochgezüchteten Rinderrassen für Milch oder Fleisch konkurrieren können. Das ist aber auch gar nicht das Ziel. „Früher war das Höhenvieh die Kuh des kleinen Mannes“, sagt Bremond. Es gilt als typisches Dreinutzungsrind. Es lieferte Fleisch, Milch und diente als Zugtier. Heute wird Höhenvieh häufig in der Landschaftspflege eingesetzt. Die Tiere sind genügsam und robust. Sie werden auch liebevoll als Kühe mit Charakter bezeichnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rasseschau in Erfurt</h2>



<p>Im kommenden Jahr will die Bundesarbeitsgemeinschaft Rotes Höhenvieh die Rasse bei den <a href="https://www.gruenetage.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grünen Tagen in Erfurt</a> präsentieren. Eine Bundesrassenschau und ein Schauwettbewerb gab es bisher immer in Sachsen-Anhalt, jetzt soll es eine neue Bühne für die roten Rinder geben. „Aber es fehlt uns noch an finanzieller Unterstützung“, sagt Bremond. „Wir müssen Werbung machen.“</p>



<p>Vielleicht kann ich mit diesem Text ein wenig zu dieser Werbung beitragen. Ich habe zwar keine direkte Beziehung zur Landwirtschaft, aber alte Haustierrassen interessieren mich und liegen mir am Herzen. Und vielleicht schaffe ich es dieses Jahr noch, mit das Harzer Rote Höhenvieh mal live anzusehen. Von meiner <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/fremde-heimat-besuch-in-einer-sterbenden-kleinstadt/" type="post" id="4503" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heimatstadt Bad Gandersheim</a>, die ich in diesem Jahr wieder besuchen werde, ist es nur ein Katzensprung in den Harz.</p>



<p><em>Foto: Jörg Bremond</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/rotes-hoehenvieh-eine-besondere-rasse-rinder/">Rotes Höhenvieh: Eine besondere Rasse Rinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Endlich Sonne: Eiszapfen unterm alten Steg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 17:11:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eiszapfen unter einem alten Steg in Travemünde" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich habe lange drauf gewartet, heute schien endlich die Sonne. Also bin ich wieder losgefahren, Eiszapfen suchen. In Travemünde hängen sie unter einem alten Steg. So großartig wie in Scharbeutz oder Haffkrug sind die Eisvorhänge und Eiszapfen in Travemünde nicht. Aber immerhin gab es diesmal keinen Seenebel, keinen Nebel, sondern blauen Himmel, von dem die Wintersonne strahlte. Viele Leute waren unterwegs, um das kalte, aber schöne Winterwetter zu genießen. Und sogar die TRelche sind wieder da. Diesmal strahlte ihr goldene &#8222;Fell&#8220; in der Sonne. Der Weg zu den Eiszapfen ist lang. Ich vermutete sie unter einem alten Steg, der vom Strand aus auf die Ostsee hinaus führt. Zwischen Promenade und Steg liegt viel Strand, der von Schnee bedeckt ist. Lediglich der Turm der DLRG setzt einen Farbtupfer. Und dann sind die da, die Eiszapfen. Sie hängen unter den Querbalken des Stegs. Die längsten sind geschätzt so lang wie ein Unterarm, aber recht dünn. Die unter den ersten Balken sind vom Strand aus zu erreichen, wenn man mit Gummistiefeln ein bisschen ins Wasser geht. Viele Kinder waren mit Eifer dabei, sich Eiszapfen abzubrechen. Die nächsten in der Reihe waren dann nicht mehr erreichbar. Wer will schon bei minus drei Grad und ein Grad Wassertemperatur kalte und nasse Füße bekommen? So habe ich also doch noch meine Eiszapfen vor die Linse gekriegt. Das Wetter soll frostig bleiben, vielleicht ergibt sich noch einmal die Gelegenheit, Winter an der Ostsee zu fotografieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/erlebt/endlich-sonne-eiszapfen-unterm-alten-steg/">Endlich Sonne: Eiszapfen unterm alten Steg</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Eiszapfen unter einem alten Steg in Travemünde" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Eiszapfen-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich habe lange drauf gewartet, heute schien endlich die Sonne. Also bin ich wieder losgefahren, Eiszapfen suchen. In Travemünde hängen sie unter einem alten Steg.</p>



<span id="more-14568"></span>



<p>So großartig wie in Scharbeutz oder Haffkrug sind die Eisvorhänge und Eiszapfen in <a href="https://www.luebeck.de/de/travemuende/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Travemünde</a> nicht. Aber immerhin gab es <a href="https://pyrolim.de/pyropro/alle-jubeljahre-mal-eis-auf-der-ostsee/" type="post" id="14551" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesmal keinen Seenebel, keinen Nebel</a>, sondern blauen Himmel, von dem die Wintersonne strahlte. Viele Leute waren unterwegs, um das kalte, aber schöne Winterwetter zu genießen. Und sogar die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/ausflug-zu-den-trelchen/" type="post" id="9361" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TRelche</a> sind wieder da. Diesmal strahlte ihr goldene &#8222;Fell&#8220; in der Sonne.</p>



<p>Der Weg zu den Eiszapfen ist lang. Ich vermutete sie unter einem alten Steg, der vom Strand aus auf die Ostsee hinaus führt. Zwischen Promenade und Steg liegt viel Strand, der von Schnee bedeckt ist. Lediglich der Turm der DLRG setzt einen Farbtupfer.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2rWKABn"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55097208771_094a215dfb_c.jpg" alt="Spaziergang zum Wasser" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Wer den Weg übern Strand auf sich nimmt, erreicht den alten Steg.</figcaption></figure>



<p>Und dann sind die da, die Eiszapfen. Sie hängen unter den Querbalken des Stegs. Die längsten sind geschätzt so lang wie ein Unterarm, aber recht dünn. Die unter den ersten Balken sind vom Strand aus zu erreichen, wenn man mit Gummistiefeln ein bisschen ins Wasser geht. Viele Kinder waren mit Eifer dabei, sich Eiszapfen abzubrechen. Die nächsten in der Reihe waren dann nicht mehr erreichbar. Wer will schon bei minus drei Grad und ein Grad Wassertemperatur kalte und nasse Füße bekommen?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2rWKABx"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55097208781_2bfe4f7509_c.jpg" alt="Eiszapfen unter dem alten Steg" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Unerreichbar: Die Eiszapfen in den hinteren Reihen des Stegs.</figcaption></figure>



<p>So habe ich also doch noch meine Eiszapfen vor die Linse gekriegt. Das Wetter soll frostig bleiben, vielleicht ergibt sich noch einmal die Gelegenheit, Winter an der Ostsee zu fotografieren. </p>
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		<title>Klein, viel zu klein: Schriftgrößen, die nerven</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 08:46:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="367" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Iban sollten gegliedert und in guten Schriftsgrößen übermittelt werden." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban-150x69.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban-768x352.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Rechnungen, E-Mails, manchmal Texte im Web: Ich leide zunehmend unter zu kleinen Schriftgrößen. Warum gönnen uns so viele nicht mehr Komfort? Wir sind privat krankenversichert. Heißt: Es kommen immer wieder Rechnungen von Ärzten bei uns an. Die ich erstmal bezahlen muss, um mir das Geld dann von der Krankenkasse wiederzuholen. Die Summen zu überweisen, ist oft ein Problem, weil die IBAN &#8211; auch IBAN der Schreckliche genannt &#8211; häufig winzig klein gedruckt ist. Und dann noch ohne Leerzeichen, die das Erkennen einfacher machen würden. Warum, frage ich mich oft, quälen ausgerechnet Arztpraxen, die es häufig mit älteren Menschen zu tun haben, ihre Patienten so sehr? Schriftgrößen lassen sich berechnen Schriftgrößen sind ein Thema, mit dem sich sogar die Bundesregierung beschäftigt. Und da steht auch der entscheidende Satz: &#8222;Schließlich bildet die Sehschärfe des Lesers, die durch das individuelle Auflösungsvermögen der Netzhaut bestimmt wird, den dritten bestimmenden Faktor für die Schriftgröße.&#8220; Es gibt sogar einen Schriftgrößenrechner, der die Mindestgrößen für Smartphone, Buch oder Zeitschrift, Tablet, Desktop-Screen, Aushang und Schild angibt. Für&#8217;s Buch gilt eine Mindestgröße von 9,1 Punkt, was ich schon als recht klein empfinde. Dass Schriftgrößen in Punkt angegeben werden, ist mir als Journalistin natürlich geläufig. Zwölf Punkt, Beiname Cicero, ist für mich eine angenehme Schriftgröße, auch auf Papier. Leider sind Bankverbindungen auf Rechnungen zumeist deutlich kleiner angegeben. Rechnungsratgeber empfehlen, auf zu kleine Schriftgrößen zu verzichten. Das scheint bei weitem nicht bei allen angekommen zu sein. Siehe meine Arztrechnungen. Immerhin gibt es für die Gliederung der IBAN eine eigene DIN-Norm, die DIN 5008. Sie enthält Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung und enthält die Vorgabe, die IBAN in Viererpakete aufzuteilen, damit sie besser lesbar ist. Von Schriftgrößen steht da nichts. Aber eine Gliederung ist ja schonmal sehr hilfreich. Allerdings ist sie laut DIN nur eine Empfehlung. Niemand muss sich daran halten. Zum Glück gliedern die meisten Rechnungsstellern ihre IBAN mittlerweile. Ich schreibe gern größer Rechnungen schreibe ich sehr selten. Aber in meinen Briefen und E-Mails wähle ich stets eine etwas größere Schrift. Bei Briefen auf Papier meistens 13 Punkt, bei E-Mails 12 oder 13. Weil ich selbst die Schriften oft als zu klein empfinde, will ich das anderen nicht zumuten. Über zu große Schriften hat sich noch nie jemand beschwert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="367" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Iban sollten gegliedert und in guten Schriftsgrößen übermittelt werden." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban-150x69.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Iban-768x352.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Rechnungen, E-Mails, manchmal Texte im Web: Ich leide zunehmend unter zu kleinen Schriftgrößen. Warum gönnen uns so viele nicht mehr Komfort?</p>



<span id="more-14560"></span>



<p>Wir sind privat krankenversichert. Heißt: Es kommen immer wieder Rechnungen von Ärzten bei uns an. Die ich erstmal bezahlen muss, um mir das Geld dann von der Krankenkasse wiederzuholen. Die Summen zu überweisen, ist oft ein Problem, weil die IBAN &#8211; auch IBAN der Schreckliche genannt &#8211; häufig winzig klein gedruckt ist. Und dann noch ohne Leerzeichen, die das Erkennen einfacher machen würden. Warum, frage ich mich oft, quälen ausgerechnet Arztpraxen, die es häufig mit älteren Menschen zu tun haben, ihre Patienten so sehr?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schriftgrößen lassen sich berechnen</h2>



<p>Schriftgrößen sind ein Thema, mit dem sich <a href="https://styleguide.bundesregierung.de/sg-de/hilfsmittel/barrierefreiheit/leserlichkeit-von-schrift/schriftgroessen-2048114" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sogar die Bundesregierung beschäftigt</a>. Und da steht auch der entscheidende Satz: &#8222;Schließlich bildet die Sehschärfe des Lesers, die durch das individuelle Auflösungsvermögen der Netzhaut bestimmt wird, den dritten bestimmenden Faktor für die Schriftgröße.&#8220; Es gibt sogar einen Schriftgrößenrechner, der die Mindestgrößen für Smartphone, Buch oder Zeitschrift, Tablet, Desktop-Screen, Aushang und Schild angibt. Für&#8217;s Buch gilt eine Mindestgröße von 9,1 Punkt, was ich schon als recht klein empfinde.</p>



<p>Dass <a href="https://publishing.blog/masssystem-punkt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schriftgrößen in Punkt angegeben werden</a>, ist <a href="https://pyrolim.de/pyropro/40-jahre-journalismus-mein-rueckblick/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mir als Journalistin</a> natürlich geläufig. Zwölf Punkt, Beiname Cicero, ist für mich eine angenehme Schriftgröße, auch auf Papier. Leider sind Bankverbindungen auf Rechnungen zumeist deutlich kleiner angegeben. Rechnungsratgeber empfehlen, auf zu kleine Schriftgrößen zu verzichten. Das scheint bei weitem nicht bei allen angekommen zu sein. Siehe meine Arztrechnungen. </p>



<p>Immerhin gibt es für die Gliederung der IBAN eine eigene DIN-Norm, die DIN 5008. Sie enthält Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung und enthält die Vorgabe, die IBAN in Viererpakete aufzuteilen, damit sie besser lesbar ist. Von Schriftgrößen steht da nichts. Aber eine Gliederung ist ja schonmal sehr hilfreich. Allerdings ist sie laut DIN nur eine Empfehlung. Niemand muss sich daran halten. Zum Glück gliedern die meisten Rechnungsstellern ihre IBAN mittlerweile. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ich schreibe gern größer</h2>



<p>Rechnungen schreibe ich sehr selten. Aber in meinen Briefen und E-Mails wähle ich stets eine etwas größere Schrift. Bei Briefen auf Papier meistens 13 Punkt, bei E-Mails 12 oder 13. Weil ich selbst die Schriften oft als zu klein empfinde, will ich das anderen nicht zumuten. Über zu große Schriften hat sich noch nie jemand beschwert. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/klein-viel-zu-klein-schriftgroessen-die-nerven/">Klein, viel zu klein: Schriftgrößen, die nerven</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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