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	<title>Reiten Archive - Pyrolirium</title>
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	<title>Reiten Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Wenn das Pferd in Rente geht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2023 09:38:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="360" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock-150x68.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock-768x346.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Pferde sind wie Menschen. Irgendwann werden sie alt. Und dann? Unser Pferd geht in Rente. Da will einiges bedacht sein. Wo es seinen Altersruhesitz haben wird. Beinahe jeder Reiter strebt irgendwann danach, ein eigenes Pferd zu besitzen. Wir haben uns diesen Traum vor sieben Jahren erfüllt und Lasse gekauft. Lasse ist klasse. Wir kannten ihn schon, wussten, dass er ein liebes und ruhiges Pferd ist, das sich gut händeln lässt. Und er war, als er in unseren Besitz überging, 16 Jahre alt. Bestes Pferdealter, mit dem Vorteil, dass Tiere in diesem Alter bereits Erfahrung haben und sich nicht mehr von allem aufregen lassen. Ein ideales Pferd also fürs damals 16-jährige Kind. Und welche Überraschung, als wir die Papiere bekamen: Kind und Lasse sind am selben Tag im selben Jahr auf die Welt gekommen. Ein gutes Omen, das sich erfüllt hat. Fit bis ins hohe Pferdealter Jetzt ist nicht nur das Kind 23 Jahre alt, sondern auch Lasse. Lange war er bestens in Form und sehr fit, so wie hier beim Strandreiten im Oktober 2020 (runterscrollen zu den schönsten Bildern). Da war er immerhin schon 20 Jahre alt. Dann folgte eine Beinverletzung, weshalb er ein paar Wochen nicht geritten werden konnte und still stehen musste. Als Folge zeigte sich eine Arthrose, eine häufige Alterserscheinung bei Pferden. Sie führte vor allem dazu, dass er wegen Schmerzen in den Halswirbeln seinen Kopf nicht mehr schmerzfrei beugen konnte. Dank Physiotherapie, Schmerztabletten und vorsichtigem Training war er nach eineinhalb Jahren dann doch wieder ganz der Alte. Freudig beim Reiten, schmerzfrei auch ohne Tabletten und gut im Training. Pferd erlitt erneut eine schwere Verletzung Doch jetzt hat er auf der Koppel wieder eine schwere Verletzung an einer hinteren Fessel erlitten. Es waren mehrere tiefe Riss- oder Bisswunden. Wir konnten es nicht nachweisen, aber möglicherweise waren es Hundebisse. Ganz in der Nähe suchten Leute ihren ausgebüxten Hund. Andererseits kann sich ein Pferd sehr gut gegen einen Hund zur Wehr setzen, was meistens nicht gut für den Hund ausgeht. Wie auch immer: Lasse erhielt einen dicken Verband, wir eine ebenso dicke Tierarztrechnung, und es hieß wieder: still stehen. Ergebnis: erneut Arthrose, erneut kein Training mehr. Noch einmal ein bis eineinhalb Jahre daran arbeiten, dass er wieder fit wird? Nein. Mit 23 Jahren hat Lasse ein Alter erreicht, in dem er gut in Rente gehen kann. Großpferde werden mit Glück 30 Jahre alt, seine Lebenserwartung ist also nicht mehr allzu lang. Wohin also mit ihm? Zum Schlachter? Auf gar keinen Fall. Dazu ist er uns viel zu sehr ans Herz gewachsen. Zurzeit steht Lasse in einem Stall mit allem Drum und Dran: Reitplatz, Roundpen, Reithalle, großzügige Boxen mit Einzelpaddocks, Pferdesolarium, Pferdedusche, Rundum-Betreuung. Kosten 480 Euro im Monat. Zu viel für ein Pferd, das nur herumsteht und seinen Lebensabend genießt. Ein Pensionsstall nur für Pferderentner Zum Glück gibt es &#8211; sogar ganz in unserer Nähe &#8211; Ställe, die auf alte Pferde spezialisiert sind. Ställe, in denen nur Rentnerpferde stehen. Wo sie ihre Ruhe haben, gut gefüttert und betreut werden. Wir haben so einen Stall gefunden. Da ist nur gerade kein Platz frei. Es gibt aber eine Hoffnung, die anderen Pferdebesitzern sehr weh tun dürfte. Zwei Pferde dort sind so alt und malade, dass sie zum Ende des Sommers eingeschläfert werden. Dann wird ein Platz frei für Lasse. Der ist zudem deutlich günstiger zu haben als der Reitpferdestall, in dem er jetzt steht. In diesem Rentnerstall wird er nur mit anderen alten Pferden zusammenstehen. Das ist wichtig, weil alte Pferde sich nicht mehr so gut gegen junge durchsetzen können. Wer will in dem Alter noch Rangkämpfe bestehen. Außerdem haben alte Pferde höhere Ansprüche an Ruhe und ungestörtes Fressen. Auf all das wird im neuen Stall geachtet. Wir sind froh, ihn gefunden zu haben. Ich werde berichten, wenn Lasse umgezogen ist. So lange darf er sein Leben noch im jetzigen Stall genießen. Arbeiten, sprich geritten werden, muss er nicht mehr. Und weil Pferde ein bisschen wie Autos sind, die schnell ersetzt werden müssen, hat das Kind sich inzwischen ein neues gekauft. Neun Jahre alt, topfit, aber lange nicht so gelassen wie Lasse. Aber brav. So kann das Kind weiter seinen geliebten Sport ausüben, und beiden Pferden geht es gut. Und natürlich wird Lasse auch in seinem neuen Stall regelmäßig von uns betüdelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/fru-oettenpoetter-vertellt-wenn-das-pferd-in-rente-geht/">Fru Öttenpötter vertellt: Wenn das Pferd in Rente geht</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="360" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock-150x68.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock-768x346.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Pferde sind wie Menschen. Irgendwann werden sie alt. Und dann? Unser Pferd geht in Rente. Da will einiges bedacht sein. Wo es seinen Altersruhesitz haben wird.</p>



<span id="more-13102"></span>



<p>Beinahe jeder Reiter strebt irgendwann danach, ein eigenes Pferd zu besitzen. Wir haben uns diesen Traum vor sieben Jahren erfüllt und Lasse gekauft. Lasse ist klasse. Wir kannten ihn schon, wussten, dass er ein liebes und ruhiges Pferd ist, das sich gut händeln lässt. Und er war, als er in unseren Besitz überging, 16 Jahre alt. Bestes Pferdealter, mit dem Vorteil, dass Tiere in diesem Alter bereits Erfahrung haben und sich nicht mehr von allem aufregen lassen. Ein ideales Pferd also fürs damals 16-jährige Kind. Und welche Überraschung, als wir die Papiere bekamen: Kind und Lasse sind am selben Tag im selben Jahr auf die Welt gekommen. Ein gutes Omen, das sich erfüllt hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fit bis ins hohe Pferdealter</h2>



<p>Jetzt ist nicht nur das Kind 23 Jahre alt, sondern auch Lasse. Lange war er bestens in Form und sehr fit, so <a href="https://pyrolim.de/pyropro/strandreiten-das-herbstvergnuegen-an-der-ostsee/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wie hier beim Strandreiten im Oktober 2020</a> (runterscrollen zu den schönsten Bildern). Da war er immerhin schon 20 Jahre alt. Dann folgte eine Beinverletzung, weshalb er ein paar Wochen nicht geritten werden konnte und still stehen musste. Als Folge zeigte sich eine Arthrose, eine häufige Alterserscheinung bei Pferden. Sie führte vor allem dazu, dass er wegen Schmerzen in den Halswirbeln seinen Kopf nicht mehr schmerzfrei beugen konnte. Dank Physiotherapie, Schmerztabletten und vorsichtigem Training war er nach eineinhalb Jahren dann doch wieder ganz der Alte. Freudig beim Reiten, schmerzfrei auch ohne Tabletten und gut im Training.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pferd erlitt erneut eine schwere Verletzung</h2>



<p>Doch jetzt hat er auf der Koppel wieder eine schwere Verletzung an einer hinteren Fessel erlitten. Es waren mehrere tiefe Riss- oder Bisswunden. Wir konnten es nicht nachweisen, aber möglicherweise waren es Hundebisse. Ganz in der Nähe suchten Leute ihren ausgebüxten Hund. Andererseits kann sich ein Pferd sehr gut gegen einen Hund zur Wehr setzen, was meistens nicht gut für den Hund ausgeht. Wie auch immer: Lasse erhielt einen dicken Verband, wir eine ebenso dicke Tierarztrechnung, und es hieß wieder: still stehen. Ergebnis: erneut Arthrose, erneut kein Training mehr. Noch einmal ein bis eineinhalb Jahre daran arbeiten, dass er wieder fit wird? Nein.</p>



<p>Mit 23 Jahren hat Lasse ein Alter erreicht, in dem er gut in Rente gehen kann. Großpferde werden mit Glück 30 Jahre alt, seine Lebenserwartung ist also nicht mehr allzu lang. Wohin also mit ihm? Zum Schlachter? Auf gar keinen Fall. Dazu ist er uns viel zu sehr ans Herz gewachsen. Zurzeit steht Lasse in einem Stall mit allem Drum und Dran: Reitplatz, Roundpen, Reithalle, großzügige Boxen mit Einzelpaddocks, Pferdesolarium, Pferdedusche, Rundum-Betreuung. Kosten 480 Euro im Monat. Zu viel für ein Pferd, das nur herumsteht und seinen Lebensabend genießt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Pensionsstall nur für Pferderentner</h2>



<p>Zum Glück gibt es &#8211; sogar ganz in unserer Nähe &#8211; Ställe, die <a href="https://www.landundforst.de/landwirtschaft/tier/alte-pferd-gutes-zuhause-fuer-vierbeiner-rente-569416" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf alte Pferde spezialisiert sind</a>. Ställe, in denen nur Rentnerpferde stehen. Wo sie ihre Ruhe haben, gut gefüttert und betreut werden. Wir haben so einen Stall gefunden. Da ist nur gerade kein Platz frei. Es gibt aber eine Hoffnung, die anderen Pferdebesitzern sehr weh tun dürfte. Zwei Pferde dort sind so alt und malade, dass sie zum Ende des Sommers eingeschläfert werden. Dann wird ein Platz frei für Lasse. Der ist zudem deutlich günstiger zu haben als der Reitpferdestall, in dem er jetzt steht.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="800" height="360" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock.jpg" alt="Pferd steht mit verbundenem Bein auf einem Außenpaddock." class="wp-image-13106" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock-150x68.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lassepaddock-768x346.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lasse mit verbundenem Bein: Jetzt ist das Pferd in Rente und zieht demnächst um.</figcaption></figure>



<p>In diesem Rentnerstall wird er nur mit anderen alten Pferden zusammenstehen. Das ist wichtig, weil alte Pferde sich nicht mehr so gut gegen junge durchsetzen können. Wer will in dem Alter noch Rangkämpfe bestehen. Außerdem haben alte Pferde höhere Ansprüche an Ruhe und ungestörtes Fressen. Auf all das wird im neuen Stall geachtet. Wir sind froh, ihn gefunden zu haben.</p>



<p>Ich werde berichten, wenn Lasse umgezogen ist. So lange darf er sein Leben noch im jetzigen Stall genießen. Arbeiten, sprich geritten werden, muss er nicht mehr. Und weil Pferde ein bisschen wie Autos sind, die schnell ersetzt werden müssen, hat das Kind sich inzwischen ein neues gekauft. Neun Jahre alt, topfit, aber lange nicht so gelassen wie Lasse. Aber brav. So kann das Kind weiter seinen geliebten Sport ausüben, und beiden Pferden geht es gut. Und natürlich wird Lasse auch in seinem neuen Stall regelmäßig von uns betüdelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/fru-oettenpoetter-vertellt-wenn-das-pferd-in-rente-geht/">Fru Öttenpötter vertellt: Wenn das Pferd in Rente geht</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Reiten &#8211; Keine Tierquälerei, sondern ein toller Sport</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/gedacht/reiten-keine-tierquaelerei-sondern-ein-toller-sport/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2021 14:47:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
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		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aus-2.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Lage des Schenkels ist beim Reiten besonders wichtig." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aus-2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aus-2-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aus-2-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Gerade ist wegen des Dramas beim Modernen Fünfkampf in Tokio das Reiten in Verruf geraten. Völlig zu Recht, angesichts der Bilder, die uns von dort erreichten. Jedenfalls diese Art zu reiten. Das Netz tobt, und die Zahl der unqualifizierten Kommentare geht in die Tausende. Dabei ist Reiten keine Tierquälerei, sondern ein toller Sport &#8211; auch für Pferde. Wir sind schon immer Pferdeleute gewesen. Wir hatten in meinem Elternhaus Isländer, weil schon meine Mutter der Reiterei gefrönt hat. Ich bin mit Pferden aufgewachsen, bin dann etliche Jahrzehnte nicht mehr aufgesessen und habe wieder angefangen, als meine Tochter im Alter von sechs Jahren reiten lernen wollte. Bis heute bin ich dabei geblieben und setze mich einmal die Woche aufs Pferd. Was ich allerdings gar nicht habe, ist Erfahrung mit professioneller Turnierreiterei. Freizeitreiten ist ein Spaß für Pferd und Reiter Also kann ich nur übers Freizeitreiten sprechen. Und das hat nun wirklich nichts mit Tierquälerei zu tun. Die Bewegung macht Pferd und Reiter Freude, das merkt man den Pferden auch an. Sie wollen, wie es in der Reitersprache heißt, gearbeitet werden. Ja, sogar unser alter Herr, unser Holsteiner Lasse, hat Freude an der Arbeit. Mit seinen mittlerweile 21 Jahren ist er noch gut in Form. Er wird weiter von meiner Tochter geritten, denn Pferdeexperten wissen: Wird ein Pferd nicht mehr regelmäßig geritten oder gefahren, also seine Physis und seine Psyche gefordert, verfällt es ziemlich schnell und wird gebrechlich. Pferde wollen also arbeiten. Und sie wollen den Umgang mit Menschen, weil sie darauf gezüchtet sind, ebenso wie auf das Reiten. Wer einmal gesehen hat, wie ein Pferd mit seiner Reiterin umgeht, die es lange kennt, der erkennt das Vertrauensverhältnis, was sich zwischen beiden entwickelt. Pferde müssen wissen, wo ihr Platz ist Was aber nicht darüber hinwegtäuschen darf, das letztlich der Mensch sagt, wo es langgeht. Er muss sich als der Ranghöhere positionieren, um für sich einen gefahrlosen Umgang mit dem Tier zu ermöglichen. Denn Pferde, selbst kleine, sind viel stärker und oft auch größer und schwerer als Menschen. Nicht umsonst steht bei den Tipps zum richtigen und sicheren Umgang mit dem Pferd die Erziehung des Pferdes an erster Stelle. Deshalb halte ich auch nichts vom sogenannten partnerschaftlichen Umgang mit dem Pferd. Der Mensch ist der Herr im Haus, da geht kein Weg daran vorbei. Das heißt natürlich nicht, dass ich mein Pferd quäle. Es gibt andere Wege, zu erreichen, was ich als Reiter und im Umgang mit meinem Pferd möchte. Wobei die Gerte nicht verpönt ist, wie viele nach den Vorgängen von Tokio meinen. Eine Gerte kann sehr hilfreich sein. Oder wie es jemand sinngemäß bei Twitter formulierte. Sie ist wie ein Messer, man kann damit Gemüse schneiden oder es jemandem in den Bauch rammen. Reiten ist also üblicherweise keine Tierquälerei. Ich habe selten so viele unqualifizierte Kommentare gelesen wie die auf die olympischen Reitbetriebe. Etwa in der Dressur, in der bemängelt wird, dass Pferde von Natur aus nicht tänzeln würde und ihnen etwas Unnatürliches aufgezwungen wird. Wer das sagt, hat noch nie einen Hengst gesehen, der um eine Stute buhlt. Und auch in der Natur kommt es vor, dass Pferde seitwärts traben oder fliegende Galoppwechsel ausführen. Und selbst das Springen kommt in der Natur mitunter vor. Krause Ideen von Leuten, die keine Ahnung haben Völlig daneben sind Kommentare, man solle Reiten sofort verbieten und alle Pferde freilassen in die Natur, wo sie hingehören. Ja klar, dann werden sie an der nächsten Straße angefahren oder bringen andere in Gefahr. Vor allem aber können die Pferde, die hierzulande gehalten werden, gar nicht ohne den Menschen klarkommen. Sie würden spätestens im Herbst verhungern. Wer jemals länger in einem Reitstall mit Einstellpferden gewesen ist, weiß zudem, dass kaum ein Tier so umsorgt und versorgt wird wie Pferde. Was da an speziellen Futtermischungen, Pülverchen hier und Pülverchen da, an Cremes und Lotions, an Kügelchen und Säften gekauft und verabreicht wird, ist unfassbar. Pferde werden von Tierärzten und Pferdezahnärzten behandelt, auch prophylaktisch, werden Chiropraktikern und Physiotherapeuten vorgestellt, alle sechs Wochen kommt der Schmied, und bei der Ausrüstung wird an nichts gespart. Wahrscheinlich tun nicht mal Hundebesitzer so viel für ihre Tiere. Und im professionellen Reitsport ist das vermutlich noch viel krasser. Plötzlich müssen sich alle Ahnungslosen äußern Und dann kommt ein unverzeihlicher Vorgang wie der von Tokio daher, und plötzlich werden alle Pferdeleute niedergemacht. Von Menschen, die keine, aber auch gar keine Ahnung haben. Einfach mal zugeben, dass man zu etwas nichts sagen kann, und sich dann tatsächlich jeden über die Kritik am Einzelfall hinausgehenden Kommentar verkneifen. Zum Glück gibt es dann immer noch Leute, die sich mit Pferden auskennen und mit ihrer Sicht der Dinge dagegen halten. Wie in diesem lesenswerten Thread auf Twitter. Den ganzen Thread gibt&#8217;s hier zum Nachlesen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/gedacht/reiten-keine-tierquaelerei-sondern-ein-toller-sport/">Reiten &#8211; Keine Tierquälerei, sondern ein toller Sport</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aus-2.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Lage des Schenkels ist beim Reiten besonders wichtig." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aus-2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aus-2-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aus-2-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Gerade ist wegen des Dramas beim Modernen Fünfkampf in Tokio das Reiten in Verruf geraten. Völlig zu Recht, angesichts der Bilder, die uns von dort erreichten. Jedenfalls diese Art zu reiten. Das Netz tobt, und die Zahl der unqualifizierten Kommentare geht in die Tausende. Dabei ist Reiten keine Tierquälerei, sondern ein toller Sport &#8211; auch für Pferde.</p>



<span id="more-11934"></span>



<p>Wir sind <a href="https://pyrolim.de/pyropro/erlebt/reiten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schon immer Pferdeleute</a> gewesen. Wir hatten in meinem Elternhaus Isländer, weil schon meine <a href="https://pyrolim.de/pyropro/aus-mutters-fotoalbum-die-wahre-schwarzweiss-fotografie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mutter der Reiterei gefrönt hat</a>. Ich bin mit Pferden aufgewachsen, bin dann etliche Jahrzehnte nicht mehr aufgesessen und habe wieder angefangen, als meine Tochter im Alter von sechs Jahren reiten lernen wollte. Bis heute bin ich dabei geblieben und setze mich einmal die Woche aufs Pferd. Was ich allerdings gar nicht habe, ist Erfahrung mit professioneller Turnierreiterei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freizeitreiten ist ein Spaß für Pferd und Reiter</h2>



<p>Also kann ich nur übers Freizeitreiten sprechen. Und das hat nun wirklich nichts mit Tierquälerei zu tun. Die Bewegung macht Pferd und Reiter Freude, das merkt man den Pferden auch an. Sie wollen, wie es in der Reitersprache heißt, gearbeitet werden. Ja, sogar unser alter Herr, unser Holsteiner Lasse, hat Freude an der Arbeit. Mit seinen mittlerweile 21 Jahren ist er noch gut in Form. Er wird weiter von meiner Tochter geritten, denn Pferdeexperten wissen: Wird ein Pferd nicht mehr regelmäßig geritten oder gefahren, also seine Physis und seine Psyche gefordert, verfällt es ziemlich schnell und wird gebrechlich.</p>



<p>Pferde wollen also arbeiten. Und sie wollen den Umgang mit Menschen, weil sie darauf gezüchtet sind, ebenso wie auf das Reiten. Wer einmal gesehen hat, wie ein Pferd mit seiner Reiterin umgeht, die es lange kennt, der erkennt das Vertrauensverhältnis, was sich zwischen beiden entwickelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pferde müssen wissen, wo ihr Platz ist</h2>



<p>Was aber nicht darüber hinwegtäuschen darf, das letztlich der Mensch sagt, wo es langgeht. Er muss sich als der Ranghöhere positionieren, um für sich einen gefahrlosen Umgang mit dem Tier zu ermöglichen. Denn Pferde, selbst kleine, sind viel stärker und oft auch größer <a href="https://pyrolim.de/pyropro/fru-oettenpoetter-vertellt-ab-auf-die-pferdewaage/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">und schwerer </a>als Menschen. Nicht umsonst steht bei den Tipps zum richtigen und sicheren Umgang mit dem Pferd die Erziehung des Pferdes an erster Stelle.</p>



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<p>Deshalb halte ich auch nichts vom sogenannten partnerschaftlichen Umgang mit dem Pferd. Der Mensch ist der Herr im Haus, da geht kein Weg daran vorbei. Das heißt natürlich nicht, dass ich mein Pferd quäle. Es gibt andere Wege, zu erreichen, was ich als Reiter und im Umgang mit meinem Pferd möchte. Wobei die Gerte nicht verpönt ist, wie viele nach den Vorgängen von Tokio meinen. Eine <a href="https://www.helpster.de/gerten-im-reitsport-richtig-einsetzen_206126" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gerte kann sehr hilfreich sein</a>. Oder wie es jemand sinngemäß bei Twitter formulierte. Sie ist wie ein Messer, man kann damit Gemüse schneiden oder es jemandem in den Bauch rammen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/gerte.jpg" alt="" class="wp-image-11938" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/gerte.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/gerte-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/gerte-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/gerte-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Wie die Gerte mittels Antippen eingesetzt wird, zeigt Nadine auf Gary. Die Gerte ist lediglich eine harmlose Hilfe</figcaption></figure>



<p>Reiten ist also üblicherweise keine Tierquälerei. Ich habe selten so viele unqualifizierte Kommentare gelesen wie die auf die olympischen Reitbetriebe. Etwa in der Dressur, in der bemängelt wird, dass Pferde von Natur aus nicht tänzeln würde und ihnen etwas Unnatürliches aufgezwungen wird. Wer das sagt, hat noch nie einen Hengst gesehen, der um eine Stute buhlt. Und auch in der Natur kommt es vor, dass Pferde seitwärts traben oder fliegende Galoppwechsel ausführen. Und selbst das Springen kommt in der Natur mitunter vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Krause Ideen von Leuten, die keine Ahnung haben</h2>



<p>Völlig daneben sind Kommentare, man solle Reiten sofort verbieten und alle Pferde freilassen in die Natur, wo sie hingehören. Ja klar, dann werden sie an der nächsten Straße angefahren oder bringen andere in Gefahr. Vor allem aber können die Pferde, die hierzulande gehalten werden, gar nicht ohne den Menschen klarkommen. Sie würden spätestens im Herbst verhungern. </p>



<p>Wer jemals länger in einem Reitstall mit Einstellpferden gewesen ist, weiß zudem, dass kaum ein Tier so umsorgt und versorgt wird wie Pferde. Was da an speziellen Futtermischungen, Pülverchen hier und Pülverchen da, an Cremes und Lotions, an Kügelchen und Säften gekauft und verabreicht wird, ist unfassbar. Pferde werden von Tierärzten und Pferdezahnärzten behandelt, auch prophylaktisch, werden Chiropraktikern und Physiotherapeuten vorgestellt, alle sechs Wochen kommt der Schmied, und bei der <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/pferdegedoens-ein-rausch-in-glitzer-und-pink/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausrüstung wird an nichts gespart</a>. Wahrscheinlich tun nicht mal Hundebesitzer so viel für ihre Tiere. Und im professionellen Reitsport ist das vermutlich noch viel krasser.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Plötzlich müssen sich alle Ahnungslosen äußern</h2>



<p>Und dann kommt ein unverzeihlicher Vorgang wie der von Tokio daher, und plötzlich werden alle Pferdeleute niedergemacht. Von Menschen, die keine, aber auch gar keine Ahnung haben. Einfach mal zugeben, dass man zu etwas nichts sagen kann, und sich dann tatsächlich jeden über die Kritik am Einzelfall hinausgehenden Kommentar verkneifen. Zum Glück gibt es dann immer noch Leute, die sich mit Pferden auskennen und mit ihrer Sicht der Dinge dagegen halten. Wie in diesem lesenswerten Thread auf Twitter.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://twitter.com/luebue/status/1423961280436658177
</div></figure>



<p>Den ganzen Thread gibt&#8217;s <a href="https://threadreaderapp.com/thread/1423961280436658177.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zum Nachlesen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/gedacht/reiten-keine-tierquaelerei-sondern-ein-toller-sport/">Reiten &#8211; Keine Tierquälerei, sondern ein toller Sport</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<item>
		<title>Strandreiten: Das Herbstvergnügen an der Ostsee</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/strandreiten-das-herbstvergnuegen-an-der-ostsee/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2020 15:54:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="542" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Strand1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Strand1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Strand1-150x102.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Strand1-768x520.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Der 1. Oktober wird von Hundebesitzern und Reitern im Norden herbeigesehnt. Dann ist der Strand endlich wieder frei für Pferde und Hunde. Zeit fürs Strandreiten. Was mit einiger Aufregung und etwas Aufwand verbunden ist. Von uns aus sind es etwa 25 Kilometer bis nach Scharbeutz. Der Ort ist das bevorzugte Ziel aller Strandreiter. Weil er ihnen einen gewissen Service bietet und weil der Strand dort weitläufig ist und viel Platz bietet, damit sich Spaziergänger, Reiter und Hunde nicht in die Quere kommen. Wenn dann noch wie am Freitag das Wetter mitspielt, sind die Bedingungen nahezu perfekt. Und so wird Strandreiten zum zweiten Höhepunkt im Herbst nach dem Stoppelfeldreiten. Wir sind früh losgezogen. Wir wollten da sein, wenn noch nicht so viel los ist. Also wurden die Pferde bereits um 7.30 Uhr verladen. Als wir in Scharbeutz eintrafen, war die Sonne gerade aufgegangen und tauchte Ostsee und Strand in goldenes Licht. Gar nicht weit vom Übergang zum Strand entfernt ist ein großer Parkplatz mit Platz für Auto und Hänger. Abladen, satteln, auftrensen, dann ging&#8217;s los. Die Klappe vom Hänger bleibt offen. Kommentar von Fahrerin Nadine: Damit sich nicht irgendein Idiot direkt dahinter stellt. Bank und Äppeltonnen Vom Parkplatz aus werden die Pferde erst einmal geführt, denn es geht erst an der B 432 entlang und dann an der Ampel quer über die Strandallee und die Promenade. Dahinter, direkt am Strandzugang, steht eine Bank. Da lässt sich prima aufsitzen. Etwas, was das Strandreiten für viele erst möglich und angenehm macht. Und was ist, wenn die Pferde unterwegs äppeln? Die Gemeinde Scharbeutz, womit wir wieder beim Service wären, hat vorgesorgt. Überall auf der Route der Strandreiter stehen Mülltonnen mit angeketteten Schaufeln, in die ausnahmslos Pferdeäpfel entsorgt werden sollen. Araber Gary hat uns den Gefallen getan, direkt davor zu äppeln. Wir wissen nicht, ob unser Lasse jemals am Strand war und so wussten wir auch nicht, wie er auf Meer, Wellen und Weitblick reagiert. Er hat sich aber wie immer gut benommen und ist seinem Ruf &#8211; &#8222;Lasse ist klasse&#8220; &#8211; gerecht geworden. Keine Spur von Angst, im Gegenteil, wir haben den Eindruck, er hat es wirklich genossen. Im Wasser hat er die Beine so hochgerissen, dass er gar nicht mehr wie ein Holsteiner wirkte, sondern wie ein Friese oder ein PRE. Ich habe die Zeit genutzt, um Pferde und Reiterinnen zu fotografieren. Mal im Gegenlicht, mal wunderbar vom frühen Sonnenlicht beleuchtet. Hier kommen sie, die schönsten Fotos vom Strandreiten:</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="542" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Strand1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Strand1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Strand1-150x102.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Strand1-768x520.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Der 1. Oktober wird von Hundebesitzern und Reitern im Norden herbeigesehnt. Dann ist der Strand endlich wieder frei für Pferde und Hunde. Zeit fürs Strandreiten. Was mit einiger Aufregung und etwas Aufwand verbunden ist.</p>



<span id="more-11318"></span>



<p>Von uns aus sind es etwa 25 Kilometer bis nach Scharbeutz. Der Ort ist das bevorzugte Ziel aller Strandreiter. Weil er<a href="https://www.scharbeutz-magazin.de/reiterstrand-scharbeutz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> ihnen einen gewissen Service </a>bietet und weil der Strand dort weitläufig ist und viel Platz bietet, damit sich Spaziergänger, Reiter und Hunde nicht in die Quere kommen. Wenn dann noch wie am Freitag das Wetter mitspielt, sind die Bedingungen nahezu perfekt. Und so wird Strandreiten zum zweiten Höhepunkt im Herbst nach dem <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-reiten-auf-dem-stoppelfeld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stoppelfeldreiten</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="542" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Strand1.jpg" alt="" class="wp-image-11319" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Strand1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Strand1-150x102.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Strand1-768x520.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Sophie auf Holsteiner Lasse (links) und Nadine auf Araber Gary am Strand von Scharbeutz.</figcaption></figure>



<p>Wir sind früh losgezogen. Wir wollten da sein, wenn noch nicht so viel los ist. Also wurden die Pferde bereits um 7.30 Uhr verladen. Als wir in Scharbeutz eintrafen, war die Sonne gerade aufgegangen und tauchte Ostsee und Strand in goldenes Licht.</p>



<p>Gar nicht weit vom Übergang zum Strand entfernt ist ein großer Parkplatz mit Platz für Auto und Hänger. Abladen, satteln, auftrensen, dann ging&#8217;s los. Die Klappe vom Hänger bleibt offen. Kommentar von Fahrerin Nadine: Damit sich nicht irgendein Idiot direkt dahinter stellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bank und Äppeltonnen</h2>



<p>Vom Parkplatz aus werden die Pferde erst einmal geführt, denn es geht erst an der B 432 entlang und dann an der Ampel quer über die Strandallee und die Promenade. Dahinter, direkt am Strandzugang, steht eine Bank. Da lässt sich prima aufsitzen. Etwas, was das Strandreiten für viele erst möglich und angenehm macht.</p>



<p>Und was ist, wenn die Pferde unterwegs äppeln? Die Gemeinde Scharbeutz, womit wir wieder beim Service wären, hat vorgesorgt. Überall auf der Route der Strandreiter stehen Mülltonnen mit angeketteten Schaufeln, in die ausnahmslos Pferdeäpfel entsorgt werden sollen. Araber Gary hat uns den Gefallen getan, direkt davor zu äppeln.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/strandreitenappel.jpg" alt="" class="wp-image-11320" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/strandreitenappel.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/strandreitenappel-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/strandreitenappel-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/strandreitenappel-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Service für die Strandreiter: Spezielle Äppeltonnen auf dem Weg zum Strand.</figcaption></figure>



<p>Wir wissen nicht, ob unser<a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-boxenschild-und-schilddesign/"> Lasse</a> jemals am Strand war und so wussten wir auch nicht, wie er auf Meer, Wellen und Weitblick reagiert. Er hat sich aber wie immer gut benommen und ist seinem Ruf &#8211; &#8222;Lasse ist klasse&#8220; &#8211; gerecht geworden. Keine Spur von Angst, im Gegenteil, wir haben den Eindruck, er hat es wirklich genossen. Im Wasser hat er die Beine so hochgerissen, dass er gar nicht mehr wie ein Holsteiner wirkte, sondern wie ein Friese oder ein PRE.</p>



<p>Ich habe die Zeit genutzt, um Pferde und Reiterinnen zu fotografieren. Mal im Gegenlicht, mal wunderbar vom frühen Sonnenlicht beleuchtet. Hier kommen sie, die schönsten Fotos vom Strandreiten:</p>



<figure class="wp-block-embed-flickr wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2jSdg2y"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/50451331062_b19e22188d_c.jpg" alt="Schiff und Strandreiterin" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption>Auf Wunsch der Reiterin mit Schiff und Möwen, wobei die Vögel eher wie Fliegendreck wirken.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed-flickr wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2jS8MLW"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/50450458938_0bb3c53cf5_c.jpg" alt="Strandreiten" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption>Immer am Wassersaum der Ostsee entlang.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed-flickr wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2jS8MPG"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/50450459098_e513d95fbe_c.jpg" alt="Strandreiten" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption>Holsteiner-Wallach Lasse zeigt sich von seiner besten Seite.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed-flickr wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2jScnxR"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/50451157891_74e1959a68_c.jpg" alt="Strandreiten" width="800" height="555" /></a>
</div><figcaption>Im Galopp ging es durch den Sand. Ganz schön anstrengend für die Pferde.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed-flickr wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2jS8N3n"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/50450459833_16a8b5aba6_c.jpg" alt="Strandreiten" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption>Lasse in Bestform, Beine und Bauch nass vom Ostseewasser.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed-flickr wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2jS8NS8"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/50450462603_3685ac31fc_c.jpg" alt="Strandreiten" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption>Im Gegenlicht der aufgehenden Sonne: Lasse reißt in Friesenmanier die Füße hoch.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed-flickr wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2jS8Nt7"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/50450461268_d0b51a57f1_c.jpg" alt="Strandreiten" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption>Die Morgensonne ließ das Wasser golden glitzern. Im Hintergrund ist die Scharbeutzer Seebrücke zu sehen.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed-flickr wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2jSdfsN"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/50451329162_093bf20d18_c.jpg" alt="Strandreiten" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption>Zufriedene Pferde, glückliche Reiterinnen.</figcaption></figure>



<p></p>
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		<title>Schwer vorstellbar: Beim Reiten auf einem Ball sitzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2020 15:43:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gelernt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Wird der Mensch auch noch so alt, er lernt nie aus. Ich habe seit meiner Kindheit mit Pferden und Reitern zu tun, aber jetzt habe ich zum ersten Mal gesehen, dass man beim Reiten auf einem Ball sitzen kann. Das macht angeblich die Hüften schön locker. Wir kennen seit langem Sitzbälle, die, zumindest wenn sie zeitweise besessen werden, besser für den Rücken sind als ein schnöder Bürostuhl. Bälle werden auch gerne genutzt bei Übungen etwa in der Physiotherapie oder beim Sport. Warum also nicht auf auf dem Pferd? Tatsächlich werden die Bälle dort ab und zu genutzt. Ich selber habe es noch nicht ausprobiert. Stelle mir das Gefühl sehr merkwürdig vor. Kaum sichtbarer Ball Immerhin habe ich schon Reiterinnen gesprochen, die auf Bällen geritten sind. Nun muss man sich das nicht so vorstellen, dass zwischen Sattel und Po ein Medizinball steckt. Es geht durchaus eine Nummer kleiner, anders würde es auch gar nicht funktionieren. Der Ball muss zudem nicht prall aufgepumpt sein, man kann ihm je nach Bedarf die Luft herauslassen. Rund muss der Ball auch nicht sein. Es gibt durchaus Formen, die sich besser eigenen. Unterm Reiter sind sie dann kaum sichtbar, aber spürbar. Trotzdem möchte ich es glaube ich nicht ausprobieren, auf einem wackligen Ball zu sitzen. Für alle Nichtreiter: Das Pferd an sich schwankt aufgrund seiner Bewegungen immer ein bisschen. Das tut dem Rücken des Reiters gut, wie ich selbst mehrfach ausprobiert habe. Es gibt nichts besseres &#8211; wenn man erst einmal oben sitzt. Ich habe mich mit Hexenschuss in den Sattel gequält und bin eine Stunde später mit deutlich weniger Schmerzen wieder abgestiegen. Wer regelmäßig reitet, bei dem schwingt der Rücken auch ohne Ball mit. Die Bewegung lockert Rückenmuskulatur und Hüfte. Angeblich soll die Lockerung noch intensiver und nachhaltiger sein, wenn der Reiter dabei auf einem Ball sitzt. Genutzt werden dafür Franklin-Bälle, eine Methode, die der Schweizer Sportwissenschaftler Eric Franklin entwickelt hat und die zunächst im Tanz genutzt wurde. Bälle für jede Stelle des Körpers Diese Franklin-Bälle werden zunehmend im Reitunterricht genutzt. Offenbar eine gute Methode, die zu mehr Körpergefühl führt. Übrigens können die Bälle auch unter die Knie oder die Arme geklemmt werden. Denn auch die gehören beim Reiten an die richtige Stelle und müssen dort manchmal mit Hilfsmitteln fixiert werden. Für mich gilt: Wieder was gelernt. Wann ich es selbst ausprobiere, weiß ich noch nicht. Falls es jemals so weit kommt, werde ich darüber berichten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Wird der Mensch auch noch so alt, er lernt nie aus. Ich habe seit meiner Kindheit mit Pferden und Reitern zu tun, aber jetzt habe ich zum ersten Mal gesehen, dass man beim Reiten auf einem Ball sitzen kann. Das macht angeblich die Hüften schön locker.</p>



<span id="more-11311"></span>



<p>Wir kennen seit langem Sitzbälle, die, zumindest wenn sie zeitweise besessen werden, besser für den Rücken sind als ein schnöder Bürostuhl. Bälle werden auch gerne genutzt bei <a href="https://doyoursports.de/content/306-gymnastikball-in-der-physiotherapie" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Übungen etwa in der Physiotherapie</a> oder beim Sport. Warum also nicht auf auf dem Pferd? Tatsächlich werden die Bälle dort ab und zu genutzt. Ich selber habe es noch nicht ausprobiert. Stelle mir das Gefühl sehr merkwürdig vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kaum sichtbarer Ball</h2>



<p>Immerhin habe ich schon Reiterinnen gesprochen, die auf Bällen geritten sind. Nun muss man sich das nicht so vorstellen, dass zwischen Sattel und Po ein Medizinball steckt. Es geht durchaus eine Nummer kleiner, anders würde es auch gar nicht funktionieren. Der Ball muss zudem nicht prall aufgepumpt sein, man kann ihm je nach Bedarf die Luft herauslassen. Rund muss der Ball auch nicht sein. Es gibt durchaus Formen, die sich besser eigenen. Unterm Reiter sind sie dann kaum sichtbar, aber spürbar.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht.jpg" alt="Zwischen dem Sattel und dem Hintern der Reiterin ist der blaue Ball erkennbar." class="wp-image-11314" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Der Franklin-Ball zwischen Sattel und Po. So soll die Hüfte zum Schwingen gebracht werden.</figcaption></figure>



<p>Trotzdem möchte ich es glaube ich nicht ausprobieren, auf einem wackligen Ball zu sitzen. Für alle Nichtreiter: Das Pferd an sich schwankt aufgrund seiner Bewegungen immer ein bisschen. Das tut dem Rücken des Reiters gut, wie ich selbst mehrfach ausprobiert habe. Es gibt nichts besseres &#8211; wenn man erst einmal oben sitzt. Ich habe mich mit Hexenschuss in den Sattel gequält und bin eine Stunde später mit deutlich weniger Schmerzen wieder abgestiegen. Wer regelmäßig reitet, bei dem schwingt der Rücken auch ohne Ball mit.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2.jpg" alt="" class="wp-image-11313" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/unterricht-2-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Der Franklin-Ball für Reiter ist nicht rund, sondern der Körperform angepasst.</figcaption></figure>



<p>Die Bewegung lockert Rückenmuskulatur und Hüfte. Angeblich soll die Lockerung noch intensiver und nachhaltiger sein, wenn der Reiter dabei auf einem Ball sitzt. Genutzt werden dafür Franklin-Bälle, eine Methode, die der Schweizer Sportwissenschaftler Eric Franklin entwickelt hat und die zunächst im Tanz genutzt wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bälle für jede Stelle des Körpers</h2>



<p>Diese Franklin-Bälle werden zunehmend im Reitunterricht genutzt. Offenbar eine gute Methode, die <a href="https://www.st-georg.de/wissen/franklin-baelle-besseres-koerpergefuehl-besser-reiten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zu mehr Körpergefühl</a> führt. Übrigens können die Bälle auch unter die Knie oder die Arme geklemmt werden. Denn auch die <a href="https://pyrolim.de/pyropro/schenkel-auf-dem-falschen-fuss/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gehören beim Reiten an die richtige Stelle</a> und müssen dort manchmal mit Hilfsmitteln fixiert werden.</p>



<p>Für mich gilt: Wieder was gelernt. Wann ich es selbst ausprobiere, weiß ich noch nicht. Falls es jemals so weit kommt, werde ich darüber berichten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/schwer-vorstellbar-beim-reiten-auf-einem-ball-sitzen/">Schwer vorstellbar: Beim Reiten auf einem Ball sitzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Fru Öttenpötter vertellt: Reiten auf dem Stoppelfeld</title>
		<link>https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-reiten-auf-dem-stoppelfeld/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2020 16:22:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fru Öttenpötter]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stoppel-23.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stoppel-23.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stoppel-23-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stoppel-23-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stoppel-23-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Es ist der Höhepunkt des Jahres für alle Reiter: das Reiten auf dem Stoppelfeld. Das macht Pferd und Mensch so viel Spaß wie kaum etwas anderes an diesem Sport. Aber die Sache hat ihre Tücken, und nichts geht über den richtigen Termin. Denn das Zeitfenster ist eng. Es gibt oft nur ein paar Tage, an denen Reiter ein Stoppelfeld finden. Lagen sie früher nach der Ernte tage-, wenn nicht wochenlang einfach so da, sind heute die Bauern schnell mit ihren Grubbern zur Hand. In Zeiten der pfluglosen Bestellung ist ein Stoppelfeld schneller umbrochen, als mancher Reiter gucken kann oder Zeit hat. Wenn man Pech hat, zieht der Grubber gleich hinter dem Mähdrescher her und es ist vorbei mit dem Vergnügen. Als die Felder noch ausnahmslos gepflügt wurden, war solche Eile nicht üblich. Glitschiges Stroh Noch etwas anderes macht die Sache mitunter knifflig. Früher wurde das Stroh gepresst und abgefahren. Zurück blieb das schiere Stoppelfeld. Da viele Bauern heutzutage kein Vieh mehr haben, wird das Stroh oft nur gehäckselt und bleibt auf dem Feld liegen. Dort bildet es dann eine für Pferdehufe recht glitschige Schicht, die das Reiten sogar gefährlich machen kann. Gerade eben erst bin ich im hohen Bogen von einem stolpernden Pferd geflogen. Das wollte ich nie mehr erleben. Deshalb habe ich es gestern auf dem Feld mit viel gehäckseltem Stroh langsam angehen lassen. Muss man alles wissen, bevor man sich aufs Stoppelfeld wagt. Das Feld hinter unserem Stall ist perfekt. Riesig, ohne gehäckseltes Stroh, festgefahrener Boden ohne Löcher. Dort zu reiten, ist eine wahre Freude. Erfahrene Reiter drehen erst einmal eine Runde im Schritt, dann eine im Trab, dann erst geht&#8217;s los im Galopp. Nur wer keine Ahnung hat, legt am Rand des Stoppelfeldes sofort im Galopp los. Das freut zwar das Pferd und den Reiter, hat aber einen unangenehmen Nebeneffekt: Hat man das drei Mal gemacht, wird es zum Automatismus. Dann rennt das Pferd sofort los, sobald es nur einen Huf aufs Feld setzt. Schnell gelernt Pferde sind intelligente und lernfähige Wesen. Was sie ein paar Mal gezeigt bekommen haben, das haben sie sofort kapiert. Das hat viele Vorteile, so lässt sich fast jedes Pferd erziehen, ob beim Putzen oder beim Reiten. Aber wenn der Reiter nicht nachdenkt und seinem Pferd etwas beibringt, was er nicht jedes Mal so machen möchte, dann hat er ein Problem. So ist es mit dem Losrennen auf dem Stoppelfeld. Für dieses Jahr dürfte das Vergnügen des Stoppelfeldreitens schon wieder fast vorbei sein. Auf dem Rückweg vom Feld kam uns der Traktor mit dem Grubber entgegen. Morgen ist das Feld schon kein Stoppelfeld mehr. Ein paar Äcker müssen noch abgeerntet werden, aber bald sind sie auch leer und umgebrochen. Timing ist eben alles.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/fru-oettenpoetter/fru-oettenpoetter-vertellt-reiten-auf-dem-stoppelfeld/">Fru Öttenpötter vertellt: Reiten auf dem Stoppelfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stoppel-23.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stoppel-23.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stoppel-23-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stoppel-23-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stoppel-23-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Es ist der Höhepunkt des Jahres für alle Reiter: das Reiten auf dem Stoppelfeld. Das macht Pferd und Mensch so viel Spaß wie kaum etwas anderes an diesem Sport. Aber die Sache hat ihre Tücken, und nichts geht über den richtigen Termin. Denn das Zeitfenster ist eng.</p>



<span id="more-11178"></span>



<p>Es gibt oft nur ein paar Tage, an denen Reiter ein Stoppelfeld finden. Lagen sie früher nach der Ernte tage-, wenn nicht wochenlang einfach so da, sind heute die Bauern schnell mit ihren Grubbern zur Hand. In Zeiten der <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.vaderstad.com/de/know-how/bodenbearbeitungsverfahren/pfluglose-bodenbearbeitung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">pfluglosen Bestellung</a> ist ein Stoppelfeld schneller umbrochen, als mancher Reiter gucken kann oder Zeit hat. Wenn man Pech hat, zieht der Grubber gleich hinter dem Mähdrescher her und es ist vorbei mit dem Vergnügen. Als die Felder noch ausnahmslos gepflügt wurden, war solche Eile nicht üblich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Glitschiges Stroh</h2>



<p>Noch etwas anderes macht die Sache mitunter knifflig. Früher wurde das Stroh gepresst und abgefahren. Zurück blieb das schiere Stoppelfeld. Da viele Bauern heutzutage kein Vieh mehr haben, wird das Stroh oft nur gehäckselt und bleibt auf dem Feld liegen. Dort bildet es dann eine für Pferdehufe recht glitschige Schicht, die das Reiten sogar gefährlich machen kann. Gerade eben erst bin ich im hohen Bogen von einem stolpernden Pferd geflogen. Das wollte ich<a href="https://pyrolim.de/pyropro/erlebt/reiten/"> nie mehr erleben</a>. Deshalb habe ich es gestern auf dem Feld mit viel gehäckseltem Stroh langsam angehen lassen.</p>



<p>Muss man alles wissen, bevor man sich aufs Stoppelfeld wagt. Das Feld hinter unserem Stall ist perfekt. Riesig, ohne gehäckseltes Stroh, festgefahrener Boden ohne Löcher. Dort zu reiten, ist eine wahre Freude. Erfahrene Reiter drehen erst einmal eine Runde im Schritt, dann eine im Trab, dann erst geht&#8217;s los im Galopp. Nur wer keine Ahnung hat, legt am Rand des Stoppelfeldes sofort im Galopp los. Das freut zwar das Pferd und den Reiter, hat aber einen unangenehmen Nebeneffekt: Hat man das drei Mal gemacht, wird es zum Automatismus. Dann rennt das Pferd sofort los, sobald es nur einen Huf aufs Feld setzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schnell gelernt</h2>



<p>Pferde sind intelligente und lernfähige Wesen. Was sie ein paar Mal gezeigt bekommen haben, das haben sie sofort kapiert. Das hat viele Vorteile, so lässt sich fast jedes Pferd erziehen, ob beim Putzen oder beim Reiten. Aber wenn der Reiter nicht nachdenkt und seinem Pferd etwas beibringt, was er nicht jedes Mal so machen möchte, dann hat er ein Problem. So ist es mit dem Losrennen auf dem Stoppelfeld.</p>



<p>Für dieses Jahr dürfte das Vergnügen des Stoppelfeldreitens schon wieder fast vorbei sein. Auf dem Rückweg vom Feld kam uns der Traktor mit dem Grubber entgegen. Morgen ist das Feld schon kein Stoppelfeld mehr. Ein paar Äcker müssen noch abgeerntet werden, aber bald sind sie auch leer und umgebrochen. Timing ist eben alles.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="109" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg" alt="" class="wp-image-11848" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1-150x109.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/zaun-1.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption><em>Fru Öttenpötter berichtet hier regelmäßig über das Leben auf dem Lande.</em></figcaption></figure></div>



<p></p>
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		<title>Gestüt Hochstetten: Wenn Städter Pferdekitsch verzapfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2018 09:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Kitschig schön: Pferdeauge im abendlichen Gegenlicht." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich bin nicht der Typ, der sich Herz-Schmerz-Filme anguckt. Manchmal landet man aber doch unversehens auf einem Sender, der so etwas ausstrahlt. So ging es mir mit dem ARD-Vierteiler Gestüt Hochstetten. Ich bin erschüttert, wie viel falscher Pferdekitsch dort serviert wird. Natürlich ist ein Spielfilm kein Dokumentarfilm. Es kommt nicht auf Detailtreue an, sondern auf gute Unterhaltung. Abgesehen davon, dass Gestüt Hochstetten eher weniger unterhaltsam ist, strotzt der Film jedoch nur so von Fehlern, die Pferdekenner das Gruseln lehren. Da ist der dreijährige unbezähmbaren Hengst Dezember. Ein Prachttier, zugegeben, aber ein Bankert, Produkt eines Seitensprungs des Hochstetten-Elitehengstes und einer Arbeitsstute. Dezember hat keine Papiere, kein reines Blut, keinen Stammbaum, aber er ist immer noch Hengst. Was für ein Schmarrn! Im echten Leben wäre er längst zum Wallach degradiert worden. Aber das passt natürlich nicht zur rührseligen Geschichte vom unbezähmbaren Rapphengst und der blonden Gestütserbin Alex, die in ihrem bisherigen Leben nicht näher als bis 50 Meter an ein Pferd herangekommen ist. Telepathie im Stall Das hindert sie allerdings nicht daran, auf Dezembers blankem Pferderücken ohne Zaumzeug, nur mit einem Knotenhalfer, über die Wiesen zu galoppieren und sich frei zu fühlen. Dass Dezember überhaupt galoppieren kann, hat er nur Alex telepathischen Kräften zu verdanken. Als das nach einem Unfall gelähmte Pferd im Stall liegt und eingeschläfert werden soll, ruft sie ihm in Gedanken ein verzweifeltes „Steh auf!“ zu. Und siehe da: Dezember steht auf und wandelt künftig unversehrt auf Erden. Das gab es zuletzt in der Bibel. Dieser Schwachsinn geht über vier Folgen zu je 90 Minuten. Kein Wunder, dass die Produktionsfirma so viel Zeit braucht, schleppt sich die Handlung doch phasenweise so zäh dahin wie ein alter Ackergaul. Hauptfigur Alex passt besser zu den maulfaulen Norddeutschen als ins ländliche Österreich, wo das Gestüt liegt. Man möchte sie manchmal anstoßen, damit sie auf das reagiert, was um sie herum passiert. Warnhinweis Folge drei und vier von Gestüt Hochstetten tue ich mir nicht mehr an. Das wäre zu viel von diesem „riesenhaften Trauerkitschmärchen“ (FAZ) aus Österreich. Allen Städtern, die reiten möchte, rate ich zudem dringend davon ab, den nächsten „unbezähmbaren dreijährigen Hengst“ zu besteigen. Sonst könnten sie ein Drama erleben, von dem sich „Gut Hochstetten“ ein ordentliche Scheibe abschneiden könnte.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Kitschig schön: Pferdeauge im abendlichen Gegenlicht." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1natureauge-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich bin nicht der Typ, der sich Herz-Schmerz-Filme anguckt. Manchmal landet man aber doch unversehens auf einem Sender, der so etwas ausstrahlt. So ging es mir mit dem ARD-Vierteiler Gestüt Hochstetten. Ich bin erschüttert, wie viel falscher Pferdekitsch dort serviert wird.<br />
<span id="more-8696"></span></p>
<p>Natürlich ist ein Spielfilm kein Dokumentarfilm. Es kommt nicht auf Detailtreue an, sondern auf gute Unterhaltung. Abgesehen davon, dass Gestüt Hochstetten eher weniger unterhaltsam ist, strotzt der Film jedoch nur so von Fehlern, die Pferdekenner das Gruseln lehren.</p>
<p>Da ist der dreijährige unbezähmbaren Hengst Dezember. Ein Prachttier, zugegeben, aber ein Bankert, Produkt eines Seitensprungs des Hochstetten-Elitehengstes und einer Arbeitsstute. Dezember hat keine Papiere, kein reines Blut, keinen Stammbaum, aber er ist immer noch Hengst. Was für ein Schmarrn! Im echten Leben wäre er längst zum Wallach degradiert worden. Aber das passt natürlich nicht zur rührseligen Geschichte vom unbezähmbaren Rapphengst und der blonden Gestütserbin Alex, die in ihrem bisherigen Leben nicht näher als bis 50 Meter an ein Pferd herangekommen ist.</p>
<h2>Telepathie im Stall</h2>
<p>Das hindert sie allerdings nicht daran, auf Dezembers blankem Pferderücken ohne Zaumzeug, nur mit einem Knotenhalfer, über die Wiesen zu galoppieren und sich frei zu fühlen. Dass Dezember überhaupt galoppieren kann, hat er nur Alex telepathischen Kräften zu verdanken. Als das nach einem Unfall gelähmte Pferd im Stall liegt und eingeschläfert werden soll, ruft sie ihm in Gedanken ein verzweifeltes „Steh auf!“ zu. Und siehe da: Dezember steht auf und wandelt künftig unversehrt auf Erden. Das gab es zuletzt in der Bibel.</p>
<p>Dieser Schwachsinn geht über vier Folgen zu je 90 Minuten. Kein Wunder, dass die Produktionsfirma so viel Zeit braucht, schleppt sich die Handlung doch phasenweise so zäh dahin wie ein alter Ackergaul. Hauptfigur Alex passt besser zu den maulfaulen Norddeutschen als ins ländliche Österreich, wo das Gestüt liegt. Man möchte sie manchmal anstoßen, damit sie auf das reagiert, was um sie herum passiert.</p>
<h2>Warnhinweis</h2>
<p>Folge drei und vier von Gestüt Hochstetten tue ich mir nicht mehr an. Das wäre zu viel von diesem <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/viermal-trauerkitsch-gestuet-hochstetten-im-ersten-15407220.html" target="_blank" rel="noopener">„riesenhaften Trauerkitschmärchen“</a> (FAZ) aus Österreich. Allen Städtern, die reiten möchte, rate ich zudem dringend davon ab, den nächsten „unbezähmbaren dreijährigen Hengst“ zu besteigen. Sonst könnten sie ein Drama erleben, von dem sich „Gut Hochstetten“ ein ordentliche Scheibe abschneiden könnte.</p>
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		<title>Schenkel auf dem falschen Fuß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2017 16:29:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Innerer Schenkel am Gurt, äußerer Schenkel eine Handbreit hinter dem Gurt. Nein, das hier ist keine Anweisung für den Sicherheitsgurt beim Autofahren (man stelle sich das mal bildlich vor). Der Satz stammt aus dem Reitunterricht und wird gern und oft von Reitlehrern gesagt. Beim Reiten werden Körperteile auf die seltsamsten Arten sortiert. Der Reiter hat keine Beine, er hat Schenkel. Unterschenkel, um genau zu sein. Und die sind nach Maßgabe des Satzes oben und beim Reiten im Kreis oder auf dem Viereck entsprechend am Sattelgurt zu positionieren. François Robichon de la Guérinière &#8211; hach, was für ein Name! &#8211; prägte im 17. Jahrhundert den schönen Begriff vom ungezwungenen Schenkel. Der Mann war Reitlehrer und Erfinder des noch heute gültigen und praktizierten korrekten Sitzes. Seine Anweisungen in seinem Standardwerk &#8222;Ecole des Cavalerie&#8220; geben aber mitunter Rätsel auf, etwa wenn er von Pferden schreibt, die &#8222;den Reiter bedecken&#8220;. Ob de la Guérinière seine Reitschüler mit dem ungezwungenen Schenkel auf dem falschen Fuß erwischt hat, ist nicht überliefert. Denn der richtige Fuß spielt beim Reiten eine große Rolle, auf den muss sich der Reiter beim Leichttraben setzen &#8211; sprich: hinsetzen, wenn das Pferd den äußeren Vorderfuß beim Traben in den Boden rammt, in den Steigbügeln aufstehen, wenn der innere Vorderfuß an der Reihe ist. Ob das der linke oder der rechte ist, hängt davon ab, auf welcher Hand der Reiter reitet. Alles klar? Merken</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Innerer Schenkel am Gurt, äußerer Schenkel eine Handbreit hinter dem Gurt. Nein, das hier ist keine Anweisung für den Sicherheitsgurt beim Autofahren (man stelle sich das mal bildlich vor). Der Satz stammt aus dem Reitunterricht und wird gern und oft von Reitlehrern gesagt. Beim Reiten werden Körperteile auf die seltsamsten Arten sortiert.</p>
<p><figure id="attachment_8114" aria-describedby="caption-attachment-8114" style="width: 800px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aus-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8114" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aus-2.jpg" alt="Die Lage des Schenkels ist beim Reiten besonders wichtig." width="800" height="533" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aus-2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aus-2-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aus-2-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8114" class="wp-caption-text">Die Lage des Schenkels ist beim Reiten besonders wichtig.</figcaption></figure></p>
<p><span id="more-8113"></span><br />
Der Reiter hat keine Beine, er hat Schenkel. Unterschenkel, um genau zu sein. Und die sind nach Maßgabe des Satzes oben und beim Reiten im Kreis oder auf dem Viereck entsprechend am Sattelgurt zu positionieren.</p>
<p>François Robichon de la Guérinière &#8211; hach, was für ein Name! &#8211; prägte im 17. Jahrhundert den schönen Begriff vom ungezwungenen Schenkel. Der Mann war Reitlehrer und Erfinder des noch heute gültigen und praktizierten korrekten Sitzes. Seine Anweisungen in seinem Standardwerk <a href="http://www.reitlehre.de/gueriniere.htm" target="_blank">&#8222;Ecole des Cavalerie&#8220;</a> geben aber mitunter Rätsel auf, etwa wenn er von Pferden schreibt, die &#8222;den Reiter bedecken&#8220;.</p>
<p>Ob de la Guérinière seine Reitschüler mit dem ungezwungenen Schenkel auf dem falschen Fuß erwischt hat, ist nicht überliefert. Denn der richtige Fuß spielt beim Reiten eine große Rolle, auf den muss sich der Reiter beim Leichttraben setzen &#8211; sprich: hinsetzen, wenn das Pferd den äußeren Vorderfuß beim Traben in den Boden rammt, in den Steigbügeln aufstehen, wenn der innere Vorderfuß an der Reihe ist. Ob das der linke oder der rechte ist, hängt davon ab, auf welcher Hand der Reiter reitet. Alles klar?</p>
<p><span style="border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c  no-repeat scroll 3px 50% / 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 132px; left: 20px;">Merken</span></p>
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		<title>Pferdegedöns – ein Rausch in Glitzer und Pink</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/pferdegedoens-ein-rausch-in-glitzer-und-pink/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 10:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gestaunt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind aufs Pferd gekommen. Zehn Jahre Reitunterricht fürs Kind und zehn Jahre Wiederaufstieg für mich – nach 28 Jahren Pause – mündeten jetzt im Besitz eines eigenen Reittieres. Aber damit ist es nicht getan: Pferde sind erstens wie Segelboote, auch sie brauchen einen Liegeplatz, besser Stellplatz, und ein nacktes Pferd bringt erst einmal gar nichts. Zubehör muss her. Das Stöbern im Reitsport-Shop und im Reitsport-Katalog aber eröffnet Design-Auswüchse besonderer Art. Pferdeleute sind wie Hundeleute. Sie kriegen bei Zubehör aller Art glänzende Augen. Angesichts eines Halsbandes mit der Aufschrift „Kampfkuschler“, den ich gerade gesehen habe, muss ich über Hundezubehör nicht mehr viel sagen. Auch dort gibt es keine Grenzen und hat Glitzer längst seinen Siegeszug angetreten. Zurück aufs Pferd. So wie Gott es schuf, nützt es dem Reiter gar nichts. Also heißt es einkaufen: Trense, Halfter, Strick, Sattel, Decke. Und da geht es los. Der stilbewusste Reiter wählt das Zubehör passend zur Farbe des Pferdes aus. Pferde sind wie Autos, es gibt Modefarben, zurzeit sind dunkle Farben angesagt. Rappe oder Brauner geht, Fuchs geht gar nicht, Schimmel nur in Ausnahmefällen. So hat es mir ein Züchter erklärt. Unser Pferd ist ein Rappe, und Sattel und Trense sind ebenfalls schwarz. Da muss ein Farbklecks her, als Schabracke, also kleine Decke unter dem Sattel, und gern auch beim Halfter. Wir haben uns farblich jedoch zurückgehalten. Dass es auch anders geht, beweist der Blick ins Reitsportregal oder den Reitsport-Katalog. Farbe und Glitzer überall. Und was bietet am meisten Platz für Dekor aller Art? Die Decke. Decken sind heutzutage ein Muss. Früher trug kein Pferd eine Decke. Heute geht nichts mehr ohne Decke. Pferdeleute behaupten manchmal, dass schütze die Nieren im Winter vor Unterkühlung. In Wahrheit schützt die Decke vor zu viel Winterfell und den Reiter vor zu viel Putzarbeit. Abgesehen von Material und Dicke der Decke – die Auswahl reicht von der Weidedecke mit Polarfleecefutter bis zur Multifunktionsabschwitzdecke – gibt es Decken in allen Farben, mit Sternen, Streifen, Karos, im Leoparden- und Zebramuster (hält angeblich Mücken ab) und in Multicolor. Vielleicht ist das ja gut, um das eigene Pferd schnell zwischen den anderen 20 auf der Weide zu finden. Vielleicht ist aber auch nur eine Absetzbewegung des Besitzers von anderen Reitern. Der Farbrausch macht nicht mal Halt vor Zubehör, dass früher schlicht aus Metall oder aus dunklem Leder war. Der Stirnriemen mit Swarovski-Kristallen ist schon lange im Handel, die passenden Reitstiefel mit den kleinen Kristallen auch. Sie zieren zudem Kappen und Hosen und Handschuhe. Ein Fall für kreativen Farbeinsatz sind Steigbügel. Der Reiter, der auf internationalen Turnieren startet, kann sie in seinen Landesfarben wählen. Der Reiter, der im Dorfverein antritt, natürlich auch. Farbe und Glitzer bestimmen schließlich auch das Zubehör für den Reiter. Eine Spielwiese dafür sind schon seit Jahren die Gerten, in letzter Zeit ist ihre Farbpalette noch einmal größer geworden. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ich gucke mir das alles gerne an. Kaufen würde ich so etwas nie. Dennoch gibt es offenbar einen Markt dafür, sonst würde es nicht angeboten. Ans eigene Pferd und an uns Reiter kommt nur klassisches Zubehör. Glitzer hat für mich im Stall und auf dem Reitplatz nichts verloren. Und noch etwas kommt uns nicht ins Haus: ein Hund. Zwar behaupten ständig irgendwelche Freunde, Pferdebesitzer hätten stets auch Hunde, aber dagegen spricht zweierlei: Ich bin bekennende Hundehasserin und der Farb- und Glitzerrausch im Reitsport-Laden reicht mir völlig. Noch mehr abgefahrene Accessoires verkrafte ich nicht.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind aufs Pferd gekommen. Zehn Jahre Reitunterricht fürs Kind und zehn Jahre Wiederaufstieg für mich – nach 28 Jahren Pause – mündeten jetzt im Besitz eines eigenen Reittieres. Aber damit ist es nicht getan: Pferde sind erstens wie Segelboote, auch sie brauchen einen Liegeplatz, besser Stellplatz, und ein nacktes Pferd bringt erst einmal gar nichts. Zubehör muss her. Das Stöbern im Reitsport-Shop und im Reitsport-Katalog aber eröffnet Design-Auswüchse besonderer Art.</p>
<p><figure id="attachment_7643" aria-describedby="caption-attachment-7643" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling3.jpg" rel="attachment wp-att-7643"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7643" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling3.jpg" alt="Blick in den Reitsport-Katalog: Gerade bei den Gerten gibt es nichts, was es nicht gibt." width="800" height="594" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling3.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling3-150x111.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling3-768x570.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7643" class="wp-caption-text">Blick in den Reitsport-Katalog: Gerade bei den Gerten gibt es nichts, was es nicht gibt.</figcaption></figure></p>
<p><span id="more-7641"></span></p>
<p>Pferdeleute sind wie Hundeleute. Sie kriegen bei Zubehör aller Art glänzende Augen. Angesichts eines Halsbandes mit der Aufschrift „Kampfkuschler“, den ich gerade gesehen habe, muss ich über Hundezubehör nicht mehr viel sagen. Auch dort gibt es keine Grenzen und hat Glitzer längst seinen Siegeszug angetreten.</p>
<p><figure id="attachment_7644" aria-describedby="caption-attachment-7644" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling2.jpg" rel="attachment wp-att-7644"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7644" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling2.jpg" alt="Auf der Hundemesse gesehen: Futternapf mit pinken Kristallen." width="800" height="533" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling2-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling2-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7644" class="wp-caption-text">Auf der Hundemesse gesehen: Futternapf mit pinkfarbenen Kristallen.</figcaption></figure></p>
<p>Zurück aufs Pferd. So wie Gott es schuf, nützt es dem Reiter gar nichts. Also heißt es einkaufen: Trense, Halfter, Strick, Sattel, Decke. Und da geht es los. Der stilbewusste Reiter wählt das Zubehör passend zur Farbe des Pferdes aus. Pferde sind wie Autos, es gibt Modefarben, zurzeit sind dunkle Farben angesagt. Rappe oder Brauner geht, Fuchs geht gar nicht, Schimmel nur in Ausnahmefällen. So hat es mir ein Züchter erklärt. Unser Pferd ist ein Rappe, und Sattel und Trense sind ebenfalls schwarz. Da muss ein Farbklecks her, als Schabracke, also kleine Decke unter dem Sattel, und gern auch beim Halfter.</p>
<p>Wir haben uns farblich jedoch zurückgehalten. Dass es auch anders geht, beweist der Blick ins Reitsportregal oder den Reitsport-Katalog. Farbe und Glitzer überall. Und was bietet am meisten Platz für Dekor aller Art? Die Decke.</p>
<p>Decken sind heutzutage ein Muss. Früher trug kein Pferd eine Decke. Heute geht nichts mehr ohne Decke. Pferdeleute behaupten manchmal, dass schütze die Nieren im Winter vor Unterkühlung. In Wahrheit schützt die Decke vor zu viel Winterfell und den Reiter vor zu viel Putzarbeit. Abgesehen von Material und Dicke der Decke – die Auswahl reicht von der Weidedecke mit Polarfleecefutter bis zur Multifunktionsabschwitzdecke – gibt es Decken in allen Farben, mit Sternen, Streifen, Karos, im Leoparden- und Zebramuster (hält angeblich Mücken ab) und in Multicolor. Vielleicht ist das ja gut, um das eigene Pferd schnell zwischen den anderen 20 auf der Weide zu finden. Vielleicht ist aber auch nur eine Absetzbewegung des Besitzers von anderen Reitern.</p>
<p><figure id="attachment_7645" aria-describedby="caption-attachment-7645" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling1.jpg" rel="attachment wp-att-7645"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7645" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling1.jpg" alt="Die Pferdedecke: viel Platz für viel Farbe." width="800" height="594" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling1-150x111.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bling1-768x570.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7645" class="wp-caption-text">Die Pferdedecke: viel Platz für viel Farbe.</figcaption></figure></p>
<p>Der Farbrausch macht nicht mal Halt vor Zubehör, dass früher schlicht aus Metall oder aus dunklem Leder war. Der Stirnriemen mit Swarovski-Kristallen ist schon lange im Handel, die passenden Reitstiefel mit den kleinen Kristallen auch. Sie zieren zudem Kappen und Hosen und Handschuhe. Ein Fall für kreativen Farbeinsatz sind Steigbügel. Der Reiter, der auf internationalen Turnieren startet, kann sie in seinen Landesfarben wählen. Der Reiter, der im Dorfverein antritt, natürlich auch.</p>
<p><figure id="attachment_7646" aria-describedby="caption-attachment-7646" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bing4.jpg" rel="attachment wp-att-7646"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7646" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bing4.jpg" alt="Nicht nur für den internationalen Auftritt: Steigbügel in Landesfarben." width="800" height="594" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bing4.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bing4-150x111.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bing4-768x570.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7646" class="wp-caption-text">Nicht nur für den internationalen Auftritt: Steigbügel in Landesfarben.</figcaption></figure></p>
<p>Farbe und Glitzer bestimmen schließlich auch das Zubehör für den Reiter. Eine Spielwiese dafür sind schon seit Jahren die Gerten, in letzter Zeit ist ihre Farbpalette noch einmal größer geworden. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.</p>
<p>Ich gucke mir das alles gerne an. Kaufen würde ich so etwas nie. Dennoch gibt es offenbar einen Markt dafür, sonst würde es nicht angeboten.</p>
<p>Ans eigene Pferd und an uns Reiter kommt nur klassisches Zubehör. Glitzer hat für mich im Stall und auf dem Reitplatz nichts verloren. Und noch etwas kommt uns nicht ins Haus: ein Hund. Zwar behaupten ständig irgendwelche Freunde, Pferdebesitzer hätten stets auch Hunde, aber dagegen spricht zweierlei: Ich bin bekennende Hundehasserin und der Farb- und Glitzerrausch im Reitsport-Laden reicht mir völlig. Noch mehr abgefahrene Accessoires verkrafte ich nicht.</p>
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		<title>Apple weiß, was Pferde lieben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2015 08:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Blick in einen Reitsport-Katalog bietet manchmal ungeahnte Einsichten und allerlei Tricks, wie der Reiter Pferde dazu bringt, das zu tun, was er möchte. Auf dem Gebiss kauen zum Beispiel. Meine Reitsport-Katalog-Entdeckung des Tages kommt unter dem etwas ungereimten Titel &#8222;Apple Mouth &#8211; und Ihr Pferd kaut&#8220; daher. Ziel des Reiters ist es, das Pferd an den Zügel zu reiten. Um es mal laienhaft auszudrücken: hinten treiben, vorne bremsen, damit sich das Pferd nach vorne unten biegt und die Last auf die hinteren Beine &#8211; fachmännisch die Hinterhand &#8211; verlagert. Sieht erstens besser aus und hat zweitens den Vorteil, dass das Pferd gut auf die Hilfen reagiert, sicherer läuft und nicht so leicht stolpert. Wer will schon samt Pferd auf die Nase fallen? Macht der Reiter alles richtig, wird sich das Pferd nicht nur in die gewünschte Position begeben, sondern auch beginnen, auf dem Gebiss zu kauen. Das ist immer ein gutes Zeichen. Das Kauen lässt sich aber auch mit einem Trick erreichen. Einfach eine Trense mit Apfelgeschmack nehmen, und schön läuft dem Pferd das Wasser im Maul zusammen und es beginnt zwangsläufig zu kaufen. Apple Mouth &#8211; Pferd kaut. Apple Mouth verspricht: &#8222;Der dauerhafte Apfelgeschmack regt zu verstärkter Kautätigkeit an. Das Pferd ,sucht&#8216; das Gebiss und kann vorwärts/abwärts über den Rücken geritten werden.&#8220; Tja, fragt sich nur, ob es nach so viel Apfelgeschmack nach dem Reiten noch Appetit auf sein Leckerli hat. Als Wortjägerin habe ich übrigens Spaß an den vielen Namen für die unterschiedlichen Trensen. Bei der Schenkeltrense geht meine Phantasie mit mir durch, und bei der Zungenbogenstange und der Pelhemstange zungenfrei fällt mir erst einmal gar nichts ein. Aber guckt selbst, hier gibt&#8217;s die Apfelstangen zu sehen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blick in einen Reitsport-Katalog bietet manchmal ungeahnte Einsichten und allerlei Tricks, wie der Reiter Pferde dazu bringt, das zu tun, was er möchte. Auf dem Gebiss kauen zum Beispiel. Meine Reitsport-Katalog-Entdeckung des Tages kommt unter dem etwas ungereimten Titel &#8222;Apple Mouth &#8211; und Ihr Pferd kaut&#8220; daher.</p>
<p><figure id="attachment_7367" aria-describedby="caption-attachment-7367" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/gebiss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7367" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/gebiss.jpg" alt="Das richtige Gebiss für den richtigen Zweck - für Reiter eine Art heilige Kuh." width="800" height="533" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/gebiss.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/gebiss-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7367" class="wp-caption-text">Das richtige Gebiss für den richtigen Zweck &#8211; für Reiter eine Art heilige Kuh.</figcaption></figure></p>
<p><span id="more-7365"></span><br />
Ziel des Reiters ist es, das Pferd an den Zügel zu reiten. Um es mal laienhaft auszudrücken: hinten treiben, vorne bremsen, damit sich das Pferd nach vorne unten biegt und die Last auf die hinteren Beine &#8211; fachmännisch die Hinterhand &#8211; verlagert. Sieht erstens besser aus und hat zweitens den Vorteil, dass das Pferd gut auf die Hilfen reagiert, sicherer läuft und nicht so leicht stolpert. Wer will schon samt Pferd auf die Nase fallen?</p>
<p>Macht der Reiter alles richtig, wird sich das Pferd nicht nur in die gewünschte Position begeben, sondern auch beginnen, auf dem Gebiss zu kauen. Das ist immer ein gutes Zeichen. Das Kauen lässt sich aber auch mit einem Trick erreichen. Einfach eine Trense mit Apfelgeschmack nehmen, und schön läuft dem Pferd das Wasser im Maul zusammen und es beginnt zwangsläufig zu kaufen. Apple Mouth &#8211; Pferd kaut.</p>
<p>Apple Mouth verspricht: &#8222;Der dauerhafte Apfelgeschmack regt zu verstärkter Kautätigkeit an. Das Pferd ,sucht&#8216; das Gebiss und kann vorwärts/abwärts über den Rücken geritten werden.&#8220; Tja, fragt sich nur, ob es nach so viel Apfelgeschmack nach dem Reiten noch Appetit auf sein Leckerli hat.</p>
<p>Als Wortjägerin habe ich übrigens Spaß an den vielen Namen für die unterschiedlichen Trensen. Bei der Schenkeltrense geht meine Phantasie mit mir durch, und bei der Zungenbogenstange und der Pelhemstange zungenfrei fällt mir erst einmal gar nichts ein. Aber guckt selbst, <a href="http://www.kraemer-pferdesport.de/APPLE-MOUTH.htm?websale8=kraemer-pferdesport&amp;ci=247498" target="_blank">hier</a> gibt&#8217;s die Apfelstangen zu sehen.</p>
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		<title>Pferde gucken, Jacken gucken &#8211; die Welt der Reitturniere</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2015 16:41:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute war ich nach langer Zeit mal wieder auf einem Reitturnier. Pferde gucken, Reiter gucken, Jacken gucken &#8211; die Dreieinigkeit solcher Veranstaltungen. Wobei Jacken gucken nur ein Pars-pro-toto-Ausdruck ist und für Ausrüstung jeglicher Art steht. Und das alleine ist im Pferdesport, wie übrigens auch bei Anglern, Jägern und Hundefreunden, ein besonders weites Feld. Aber im Mittelpunkt standen natürlich die Pferde und der Reitsport. Reiter und Reitsportfreunde wissen: Der große Platz im Mittelpunkt der Turnieranlage ist den Springprüfungen vorbehalten. Die Dressurreiter müssen sich meistens, so auch heute beim Landesturnier in Bad Segeberg, mit einem Viereck am Rande begnügen. Das Springen ist halt populärer, spektakulärer, zieht mehr Zuschauer an und braucht als Sportart per se mehr Platz. Geboten wurde heute großer Springsport, schön anzusehen und spannend. Beim Reiten ist es wie beim Fußball: Man sieht im Fernsehen zwar mehr, aber die Atmosphäre vor Ort ist einfach anders, direkter, schöner. Das liegt am ganzen Drumherum. Dem Geruch nach Bratwurst und Pommes und Pferdeäpfeln, den vielen Buden, Ständen, flatternden Flaggen und Fahnen, den lauten Ansagen und den Fanfaren für die Siegerehrungen. Ich bin immer erstaunt, wie stoisch die Pferde diesen Wirbel über sich ergehen lassen, der sie von Natur aus zu Tode erschrecken müsste. Immerhin, das eine oder andere Tiere war doch sichtlich nervös und machte seinem Reiter bei der Ehrenrunde ein paar Probleme. Pferde gucken und Reiter gucken an sich ist schon interessant genug. Interessant ist aber auch, die Stände rund um den Turnierplatz zu studieren. Das Angebot ist riesig. Wer mag, kann sich Kettenanhänger in Pferdeform anfertigen lassen oder gleich fertig kaufen, sein Pferd zeichnen lassen, handgerollte Leckerlis in vielen Geschmacksrichtungen erstehen oder sich komplett neu einkleiden und auch dem Pferd eine neue Garderobe samt Gamaschen, Glocken &#8211; sogar mit Glitzersternchen drauf &#8211; und Satteldecke gönnen. Der Phantasie und dem Geldbeutel sind keine Grenzen gesetzt. Besonders fasziniert hat mich ein Luxus-Pferdetransporter, der dort aufgefahren worden war. Er bietet neben allem anderen Platz für vier Pferde, die quer zur Fahrtrichtung stehen. Ein Gefährt, für das ein Lkw-Führerschein zwingend erforderlich ist. Dieser besondere Mix aus Sport, schönen Tieren und dem ganzen Drumherum macht Reitturniere für mich so interessant. Und wer das jetzt nicht nachvollziehen kann, weil er keine Beziehung zu Pferden hat, der gehe nur mal auf eine Hundemesse. Dort ist die Affenliebe zum Tier noch viel sichtbarer &#8211; in Gestalt von mit Svarovski-Kristallen verzierten Fressnäpfen und bestickten Kuschelkissen für den Köter. Und nun sage niemand, früher sei alles besser gewesen. Schon als meine Mutter und mein heute 85-jähriger Onkel noch Turniere ritten, damals, in den 1950er-Jahren, gab es schon das Drumherum bei den Turnieren &#8211; einschließlich Turnierfotografen, die natürlich auch heute wieder dabei waren. Ein Grund, warum ich die Kamera heute nur sehr zögerlich und etwas versteckt benutzt habe.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich nach langer Zeit mal wieder auf einem Reitturnier. Pferde gucken, Reiter gucken, Jacken gucken &#8211; die Dreieinigkeit solcher Veranstaltungen. Wobei Jacken gucken nur ein Pars-pro-toto-Ausdruck ist und für Ausrüstung jeglicher Art steht. Und das alleine ist im Pferdesport, wie übrigens auch bei Anglern, Jägern und Hundefreunden, ein besonders weites Feld. Aber im Mittelpunkt standen natürlich die Pferde und der Reitsport.</p>
<p><figure id="attachment_7267" aria-describedby="caption-attachment-7267" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/turnier2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7267" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/turnier2.jpg" alt="Mittelpunkt jedes Reitturniers sind die großen Springen, hier der Klasse S." width="800" height="533" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/turnier2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/turnier2-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7267" class="wp-caption-text">Mittelpunkt jedes Reitturniers sind die großen Springen, hier der Klasse S.</figcaption></figure></p>
<p><span id="more-7266"></span><br />
Reiter und Reitsportfreunde wissen: Der große Platz im Mittelpunkt der Turnieranlage ist den Springprüfungen vorbehalten. Die Dressurreiter müssen sich meistens, so auch heute beim Landesturnier in Bad Segeberg, mit einem Viereck am Rande begnügen. Das Springen ist halt populärer, spektakulärer, zieht mehr Zuschauer an und braucht als Sportart per se mehr Platz. Geboten wurde heute großer Springsport, schön anzusehen und spannend. Beim Reiten ist es wie beim Fußball: Man sieht im Fernsehen zwar mehr, aber die Atmosphäre vor Ort ist einfach anders, direkter, schöner.</p>
<p>Das liegt am ganzen Drumherum. Dem Geruch nach Bratwurst und Pommes und Pferdeäpfeln, den vielen Buden, Ständen, flatternden Flaggen und Fahnen, den lauten Ansagen und den Fanfaren für die Siegerehrungen. Ich bin immer erstaunt, wie stoisch die Pferde diesen Wirbel über sich ergehen lassen, der sie von Natur aus zu Tode erschrecken müsste. Immerhin, das eine oder andere Tiere war doch sichtlich nervös und machte seinem Reiter bei der Ehrenrunde ein paar Probleme.</p>
<p><figure id="attachment_7268" aria-describedby="caption-attachment-7268" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/turnier3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7268" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/turnier3.jpg" alt="Ehrenrunde mit kleinem Hüpfer. Nicht jedes Pferd hat starke Nerven." width="800" height="533" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/turnier3.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/turnier3-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7268" class="wp-caption-text">Ehrenrunde mit kleinem Hüpfer. Nicht jedes Pferd hat starke Nerven.</figcaption></figure></p>
<p>Pferde gucken und Reiter gucken an sich ist schon interessant genug. Interessant ist aber auch, die Stände rund um den Turnierplatz zu studieren. Das Angebot ist riesig. Wer mag, kann sich Kettenanhänger in Pferdeform anfertigen lassen oder gleich fertig kaufen, sein Pferd zeichnen lassen, handgerollte Leckerlis in vielen Geschmacksrichtungen erstehen oder sich komplett neu einkleiden und auch dem Pferd eine neue Garderobe samt Gamaschen, Glocken &#8211; sogar mit Glitzersternchen drauf &#8211; und Satteldecke gönnen. Der Phantasie und dem Geldbeutel sind keine Grenzen gesetzt. Besonders fasziniert hat mich ein Luxus-Pferdetransporter, der dort aufgefahren worden war. Er bietet neben allem anderen Platz für vier Pferde, die quer zur Fahrtrichtung stehen. Ein Gefährt, für das ein Lkw-Führerschein zwingend erforderlich ist.</p>
<p><figure id="attachment_7271" aria-describedby="caption-attachment-7271" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/turnier1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7271" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/turnier1.jpg" alt="Zubehör und Ausstattung gucken gehört beim Turnier einfach dazu." width="800" height="644" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/turnier1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/turnier1-150x121.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7271" class="wp-caption-text">Zubehör und Ausstattung gucken gehört beim Turnier einfach dazu.</figcaption></figure></p>
<p>Dieser besondere Mix aus Sport, schönen Tieren und dem ganzen Drumherum macht Reitturniere für mich so interessant. Und wer das jetzt nicht nachvollziehen kann, weil er keine Beziehung zu Pferden hat, der gehe nur mal auf eine Hundemesse. Dort ist die Affenliebe zum Tier noch viel sichtbarer &#8211; in Gestalt von mit Svarovski-Kristallen verzierten Fressnäpfen und bestickten Kuschelkissen für den Köter.</p>
<p>Und nun sage niemand, früher sei alles besser gewesen. Schon als meine Mutter und mein heute 85-jähriger Onkel noch Turniere ritten, damals, in den 1950er-Jahren, gab es schon das Drumherum bei den Turnieren &#8211; einschließlich <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/2013/auf-der-suche-nach-dem-unbekannten-fotografen/" target="_blank">Turnierfotografen</a>, die natürlich auch heute wieder dabei waren. <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/genervt/2011/privat-fotografieren-verboten/" target="_blank">Ein Grund</a>, warum ich die Kamera heute nur sehr zögerlich und etwas versteckt benutzt habe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/pferde-gucken-jacken-gucken-die-welt-der-reitturniere/">Pferde gucken, Jacken gucken &#8211; die Welt der Reitturniere</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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