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	<title>Foto Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Canon EOS R10 &#8211; meine neue Kamera</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:45:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="749" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Canon EOS R10 ist klein und leicht, aber kann viel." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-150x140.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-768x719.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich brauche bald eine eigene Kamera. Also habe ich mich schlau gemacht und mir schließlich eine Canon EOS R10 gekauft. Ein erster Erfahrungsbericht. Ich gehe in wenigen Monaten in den Ruhestand. Das bedeutet auch, alle Arbeitsmittel meines Arbeitgebers zurückzugeben. Unter anderem die Kamera, eine Canon EOS D70 samt Objektiven. Und da ich natürlich auch in Zukunft viel fotografieren will, musste eine eigene Kamera her. Die sollte bestimmten Kriterien genügen. Auf jeden Fall sollte es wieder eine Canon sein. Ich fotografiere seit 1990 ununterbrochen mit Canon-Modellen, erst mit analogen, dann mit digitalen. Kleine und leichte Kamera bevorzugt Weitere Kriterien: ein spiegelloses Modell, das alles können sollte, was die große Canon-Spiegelreflexkamera kann. Mit den Vorteilen, die die Spiegellosen mit sich bringen, nämlich die geringere Größe und das geringere Gewicht. Die EOS D70 wiegt 1236 Gramm, die R10 nur 589 Gramm. Beides gewogen mit Objektiv und Tragegurt. Mit zunehmendem Alter ist es für mich immer wichtiger geworden, nicht so viel Gewicht mit mir herumschleppen zu müssen. Die Alternative Smartphone statt Kamera ist für mich aber keine Alternative. Die R10 ist nicht nur leichter, sondern auch deutlich kleiner. Sie sieht ein bisschen aus wie eine Kamera, die man nicht recht ernst nehmen kann. Das macht nichts. Ich bin raus aus dem Alter, bei dem das fotografische Handwerkszeug nach etwas aussehen muss. Das brauche ich für mein Ego nicht, anders als andere offenbar. Die EOS R10 bietet viele Möglichkeiten Meine neue Canon kann aber sehr viel. Alles, was die alte ebenfalls konnte. Hinzu kommen eine Reihe von Kreativprogrammen und spezielle Einstellungen. Unter anderem eine automatische Motiverkennung, ein Modus für besondere Szenen etwa Schwenken, Nahaufnahme oder eine Einstellung für Food sowie einen Kreativfilter für HDR, Miniatureffekt und manches mehr. Weil ich Spielereien mag, habe ich mich nach und nach durch die speziellen Funktionen gearbeitet, unter anderem eine Einstellung, bei der Kamera wie mit einem Fisheye fotografiert. Testgebiet war ein Parkhaus, das Ergebnis aber nicht richtig überzeugend. Da hat mir der Effekt bei einer Wendeltreppe in eben jenem Parkhaus viel besser gefallen. Und die EOS R10 kann Videos drehen, was ich aber nie nutze. Vorteil für mich, die ich an Canon gewöhnt bin: Ich konnte die neue Kamera ziemlich intuitiv sofort bedienen. Viele ist so, wie ich es gewohnt bin. Und der Rest geht schnell in Fleisch und Blut über. Eine Sache hat mich an der R10 allerdings sofort ungemein genervt. Die Tatsache, dass der Nutzer ein Passwort festlegen und es bei jedem Einschalten der Kamera und bei jedem Aufwecken aus dem Ruhemodus eingeben muss. Das ist jetzt offenbar Pflicht, um Netzwerkschnittstellen gegen Brute-Force-Angriffe zu schützen. So wird diese neue europäische Sicherheitsanforderung begründet. Nachdem ich mich etliche Male über das dauernde Abfragen des Kennworts geärgert habe, habe ich in den Tiefen des Menüs den Punkt gefunden, mit dem man die Funktion abschalten kann. Steht unter Kennwortverwaltung. Ein zweiter Akku muss sein Ein anderer Kritikpunkt ist die Akku-Laufzeit. Der Verkäufer hatte bereits darauf hingewiesen, dass die nicht allzu lang, weil der Akku recht klein ist. Das hat sich bei mir ziemlich schnell gezeigt, als ich Hirsche im Wildpark Malente fotografiert habe. Die Konsequenz ist, dass ich mir einen zweiten Akku zugelegt habe. Kostenpunkt fast 50 Euro. Da bin ich froh, dass beim Kauf der Kamera schon einer dabei war. Jetzt bin ich mit zwei Akkus auch für längere Touren mit meiner EOS R10 gerüstet. Alles in allem bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Canon selbst hat die Vor- und Nachteile einer DSLR gegenüber einer spiegellosen Kamera wie der R-Serie aufgelistet. Einen ausführlichen Testbericht gibt es bei digitalkamera.de. Bleibt noch die Frage nach dem Objektiv. Das mitgelieferte Kit ist nicht besonders wertig, aber sehr leicht. Und durchaus brauchbar, wenn auch kaum für höhere Ansprüche. Ich habe mir deshalb noch ein 75-300 von Canon und ein AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv* dazu gekauft. Das manuelle Weitwinkel-Objektiv sieht richtig gut aus, hat mir aber zunächst ein paar Probleme beim Scharfstellen bereitet. Aber dazu später hier auf dem Blog mehr zum Objektiv und zu meinen Problemen damit. Alles in allem bin ich mit meiner neuen Ausrüstung sehr zufrieden. Vor allem lässt sich die kleine und leichte Kamera auch ohne Fototasche problemlos überallhin mitnehmen. Jetzt bin ich nicht mehr aufs Handy angewiesen, wenn sich unterwegs ein gutes Motiv bietet. *Amazon-Link</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/canon-eos-r10-meine-neue-kamera/">Canon EOS R10 &#8211; meine neue Kamera</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="749" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Die Canon EOS R10 ist klein und leicht, aber kann viel." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-150x140.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Canon-1-768x719.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Ich brauche bald eine eigene Kamera. Also habe ich mich schlau gemacht und mir schließlich eine Canon EOS R10 gekauft. Ein erster Erfahrungsbericht.</p>



<span id="more-14625"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gehe in <a href="https://pyrolim.de/pyropro/zurueck-in-die-kindheit/" type="post" id="14575" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wenigen Monaten in den Ruhestand</a>. Das bedeutet auch, alle Arbeitsmittel meines Arbeitgebers zurückzugeben. Unter anderem die Kamera, eine Canon EOS D70 samt Objektiven. Und da ich natürlich auch in Zukunft viel fotografieren will, musste eine eigene Kamera her. Die sollte bestimmten Kriterien genügen. Auf jeden Fall sollte es wieder eine Canon sein. Ich fotografiere seit 1990 ununterbrochen mit Canon-Modellen, erst mit analogen, dann mit digitalen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kleine und leichte Kamera bevorzugt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Kriterien: ein spiegelloses Modell, das alles können sollte, was die große Canon-Spiegelreflexkamera kann. Mit den Vorteilen, die die Spiegellosen mit sich bringen, nämlich die geringere Größe und das geringere Gewicht. Die EOS D70 wiegt 1236 Gramm, die R10 nur 589 Gramm. Beides gewogen mit Objektiv und Tragegurt. Mit zunehmendem Alter ist es für mich immer wichtiger geworden, nicht so viel Gewicht mit mir herumschleppen zu müssen. Die Alternative Smartphone statt Kamera ist für mich aber keine Alternative.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die R10 ist nicht nur leichter, sondern auch deutlich kleiner. Sie sieht ein bisschen aus wie eine Kamera, die man nicht recht ernst nehmen kann. Das macht nichts. Ich bin raus aus dem Alter, bei dem das fotografische Handwerkszeug nach etwas aussehen muss. Das brauche ich für mein Ego nicht, <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/fotografen-begegnung-mit-der-meiner-ist-laenger-als-deiner-fraktion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anders als andere offenbar</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die EOS R10 bietet viele Möglichkeiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine neue Canon kann aber sehr viel. Alles, was die alte ebenfalls konnte. Hinzu kommen eine Reihe von Kreativprogrammen und spezielle Einstellungen. Unter anderem eine automatische Motiverkennung, ein Modus für besondere Szenen etwa Schwenken, Nahaufnahme oder eine Einstellung für Food sowie einen Kreativfilter für HDR, Miniatureffekt und manches mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil ich Spielereien mag, habe ich mich nach und nach durch die speziellen Funktionen gearbeitet, unter anderem eine Einstellung, bei der Kamera wie mit einem Fisheye fotografiert. Testgebiet war ein Parkhaus, das Ergebnis aber nicht richtig überzeugend. Da hat mir der Effekt bei einer Wendeltreppe in eben jenem Parkhaus viel besser gefallen. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr wp-block-embed-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2s7hRUP"><img decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/55205157179_e6ccee4be4_c.jpg" alt="Wendeltreppe" width="800" height="618" /></a>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Wendeltreppe als Notausgang im Parkhaus, von unten fotografiert im Fisheye-Modus.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und die EOS R10 kann Videos drehen, was ich aber nie nutze. Vorteil für mich, die ich an Canon gewöhnt bin: Ich konnte die neue Kamera ziemlich intuitiv sofort bedienen. Viele ist so, wie ich es gewohnt bin. Und der Rest geht schnell in Fleisch und Blut über.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Sache hat mich an der R10 allerdings sofort ungemein genervt. Die Tatsache, dass <a href="https://www.photografix-magazin.de/canon-bringt-passwortschutz-fuer-eos-r-kameras/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">der Nutzer ein Passwort festlegen </a>und es bei jedem Einschalten der Kamera und bei jedem Aufwecken aus dem Ruhemodus eingeben muss. Das ist jetzt offenbar Pflicht, um Netzwerkschnittstellen gegen Brute-Force-Angriffe zu schützen. So wird diese neue europäische Sicherheitsanforderung begründet. Nachdem ich mich etliche Male über das dauernde Abfragen des Kennworts geärgert habe, habe ich in den Tiefen des Menüs den Punkt gefunden, mit dem man die Funktion abschalten kann. Steht unter Kennwortverwaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein zweiter Akku muss sein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anderer Kritikpunkt ist die Akku-Laufzeit. Der Verkäufer hatte bereits darauf hingewiesen, dass die nicht allzu lang, weil der Akku recht klein ist. Das hat sich bei mir ziemlich schnell gezeigt, als <a href="https://pyrolim.de/pyropro/jaegersprache-von-lauscher-und-licht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ich Hirsche im Wildpark Malente fotografiert habe</a>. Die Konsequenz ist, dass ich mir einen zweiten Akku zugelegt habe. Kostenpunkt fast 50 Euro. Da bin ich froh, dass beim Kauf der Kamera schon einer dabei war. Jetzt bin ich mit zwei Akkus auch für längere Touren mit meiner EOS R10 gerüstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Canon selbst hat <a href="https://www.canon.de/get-inspired/tips-and-techniques/dslr-vs-mirrorless/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Vor- und Nachteile einer DSLR gegenüber einer spiegellosen Kamera wie der R-Serie aufgelistet</a>. Einen <a href="https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Canon_EOS_R10_im_Vergleichstest/13542.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ausführlichen Testbericht</a> gibt es bei digitalkamera.de. Bleibt noch die Frage nach dem Objektiv. Das mitgelieferte Kit ist nicht besonders wertig, aber sehr leicht. Und durchaus brauchbar, wenn auch kaum für höhere Ansprüche. Ich habe mir deshalb noch ein 75-300 von Canon und ein <a href="https://amzn.to/4sUqLax" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AstrHori 9 mm F2.8 APS-C Ultraweitwinkelobjektiv</a>* dazu gekauft. Das manuelle Weitwinkel-Objektiv <a href="https://pyrolim.de/pyropro/astrhori-9-mm-f2-8-aps-c-ultraweitwinkelobjektiv-manuell-mein-neues-objektiv/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sieht richtig gut aus</a>, hat mir aber zunächst ein paar Probleme beim Scharfstellen bereitet. Aber dazu später hier auf dem Blog mehr zum Objektiv und zu meinen Problemen damit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem bin ich mit meiner neuen Ausrüstung sehr zufrieden. Vor allem lässt sich die kleine und leichte Kamera auch ohne Fototasche problemlos überallhin mitnehmen. Jetzt bin ich nicht mehr aufs Handy angewiesen, wenn sich unterwegs ein gutes Motiv bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>*Amazon-Link</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/canon-eos-r10-meine-neue-kamera/">Canon EOS R10 &#8211; meine neue Kamera</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Silvester-Feuerwerk auf dem Dorf fotografiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2026 08:56:26 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="504" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Silvester-Feuerwerk an der Kirche in Gnissau" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau-150x95.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau-768x484.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich bin mal wieder losgezogen, Silvester-Feuerwerk fotografieren. Da ich nicht so weit fahren wollte, habe ich die Kirche im nächsten Dorf als Standort gewählt. Kein einfaches Unterfangen. Die Tipps für gute Feuerwerk-Fotos habe ich zum Jahreswechsel 2023/24 in Lübeck mit Erfolg angewandt. Ich war mir sicher, auf dem Dorf funktioniert das genauso. Falsch gedacht. Als Standort hatte ich mir die Katharinenkirche in Gnissau ausgesucht. Markanter Bau plus Feuerwerk, das müsste doch funktionieren. Hat es leider nur sehr eingeschränkt. Mit der empfohlenen Asa-Zahl von 100 gab es trotz langer Belichtungszeit auf den Fotos so gut wie nichts zu sehen. Einfach zu wenig Restlicht. Die Straßenlaternen waren längst ausgestellt, und die Böllerdichte war viel zu gering, um genug Licht in die Kamera zu geben. Das war damals in Lübeck ganz anders. Großstadt versus Dorf halt. Zu wenig Silvester-Feuerwerk auf dem Dorf Nach einiger Zeit drehten die Bewohner von Gnissau dann doch noch etwas auf, sodass mindestens einige Fotos ganz gut geworden sind. Etwas nachbearbeitet, und schon hat mich das Ergebnis einigermaßen zufrieden gestellt. Hinzu kam allerdings noch dichter Regen, was die Sache nicht einfacher machte. Ich habe immer mit der einen Hand den Auslöser gedrückt und mit der anderen den Schirm gehalten. Nach der Rückkehr musste ich das Stativ ausgefahren zum Trocknen stehen lassen. Das in meinen Augen beste Foto aus der Nacht, das Titelbild dieses Posts, ist mit Blende 19 bei 1200 Asa und einer Belichtungszeit von 26 Sekunden entstanden. Bisschen viel Rauschen drin für meinen Geschmack, aber das ließ sich nicht ändern. Und die Feuchtigkeit in der Luft hat es auch nicht besser gemacht. Immerhin ist die Fassade der Kirche gut zu erkennen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/silvester-feuerwerk-auf-dem-dorf-fotografiert/">Silvester-Feuerwerk auf dem Dorf fotografiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="504" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Silvester-Feuerwerk an der Kirche in Gnissau" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau-150x95.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Silvestergnissau-768x484.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin mal wieder losgezogen, Silvester-Feuerwerk fotografieren. Da ich nicht so weit fahren wollte, habe ich die Kirche im nächsten Dorf als Standort gewählt. Kein einfaches Unterfangen.</p>



<span id="more-14527"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tipps für gute Feuerwerk-Fotos habe ich zum Jahreswechsel 2023/24 in Lübeck <a href="https://pyrolim.de/pyropro/feuerwerk-fotografieren-gelungener-versuch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit Erfolg angewandt</a>. Ich war mir sicher, auf dem Dorf funktioniert das genauso. Falsch gedacht. Als Standort hatte ich mir die Katharinenkirche in <a href="http://www.kramernet.de/gnissau.de/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gnissau</a> ausgesucht. Markanter Bau plus Feuerwerk, das müsste doch funktionieren. Hat es leider nur sehr eingeschränkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der empfohlenen Asa-Zahl von 100 gab es trotz langer Belichtungszeit auf den Fotos so gut wie nichts zu sehen. Einfach zu wenig Restlicht. Die Straßenlaternen waren längst ausgestellt, und die Böllerdichte war viel zu gering, um genug Licht in die Kamera zu geben. Das war damals in Lübeck ganz anders. Großstadt versus Dorf halt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu wenig Silvester-Feuerwerk auf dem Dorf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einiger Zeit drehten die Bewohner von Gnissau dann doch noch etwas auf, sodass mindestens einige Fotos ganz gut geworden sind. Etwas nachbearbeitet, und schon hat mich das Ergebnis einigermaßen zufrieden gestellt. Hinzu kam allerdings noch dichter Regen, was die Sache nicht einfacher machte. Ich habe immer mit der einen Hand den Auslöser gedrückt und mit der anderen den Schirm gehalten. Nach der Rückkehr musste ich das Stativ ausgefahren zum Trocknen stehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das in meinen Augen beste Foto aus der Nacht, das Titelbild dieses Posts, ist mit Blende 19 bei 1200 Asa und einer Belichtungszeit von 26 Sekunden entstanden. Bisschen viel Rauschen drin für meinen Geschmack, aber das ließ sich nicht ändern. Und die Feuchtigkeit in der Luft hat es auch nicht besser gemacht. Immerhin ist die Fassade der Kirche gut zu erkennen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/silvester-feuerwerk-auf-dem-dorf-fotografiert/">Silvester-Feuerwerk auf dem Dorf fotografiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Jedes Jahr im Mai: Fototour in den Raps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2020 16:40:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geknipst]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rapslassee.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rapslassee.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rapslassee-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rapslassee-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rapslassee-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Wenn der Raps blüht, juckt es Fotografen förmlich im Auslöserfinger. Zeit für eine Fototour, vor allem, wenn das Licht so schön ist, dass die Felder leuchten. Aber Raps alleine ist langweilig, was spätestens dann klar wird, wenn die Fotos zu Hause von der Speicherkarte gezogen werden. Raps braucht ein I-Tüpfelchen, um richtig zu wirken. Ein Pferd ist perfekt dafür. Seitdem wir unseren Lasse haben, steht mir jederzeit ein Pferd mit K1 als hübscher Reiterin dazu zur Verfügung. Ich habe das Kind schon früher mal in den Raps gejagt, aber so richtig begeistert war es davon nicht. Ich schon. Jetzt wünscht sie sich jedes Jahr Reiterinnenfotos im Raps, und so sind wir am Wochenende wieder losgezogen. Der weite Weg zum Feld Die Bauern in Schleswig-Holstein bauen weniger Raps an als in den Vorjahren. Wir hatten diesmal nicht das Glück, gleich hinterm Stall ein Rapsfeld zu haben. Also sind wir losgezogen, um ein ziemlich weit entferntes Feld anzusteuern. Der Tag brachte einen Mix aus Sonne und Wolken &#8211; und gerade in der Zeit Wolken, als wir das Feld erreicht hatten. Pünktlich bei unserer Rückkehr am Stall war die Sonne wieder da. Der Weg war aber zu weit, um noch einmal loszuziehen. Deshalb sind die Fotos dieses Mal nicht ganz so leuchtend geworden wie im Vorjahr. Da musste Lightroom ein bisschen nachhelfen. Dagegen musste ich diesmal nicht mit Photoshop nachhelfen, um die Treckerspuren nachträglich mit Raps zu füllen. Ich habe jetzt den Bogen raus, wie ich sie schon beim Fotografieren verschwinden lassen kann. Alles eine Frage der Perspektive. Die Treckerspuren sind dennoch wichtig. Angesichts der großen Maschinen, mit denen die Bauern heutzutage ihre Felder bestellen, sind sie breit, sehr breit. So breit, dass ein Pferd darauf unterwegs sein kann, ohne etwas kaputt zu machen. Zwar schleichen wir uns möglichst immer unbemerkt ins Rapsfeld, aber wir wollen dennoch keinen Schaden anrichten. Bis zum nächsten Jahr Für dieses Jahr ist zwar nicht die Rapsblüte, aber die Rapsblüten-Fotosaison zu Ende. Der Raps duftet bereits stark, ein Zeichen, dass die Blüte ihren Zenit überschritten hat. Bis zum nächsten Wochenende dürfte es für schöne Fotos zu spät sein. Und wer weiß, ob die Sonne wieder scheint.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/jedes-jahr-im-mai-fototour-in-den-raps/">Jedes Jahr im Mai: Fototour in den Raps</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rapslassee.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rapslassee.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rapslassee-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rapslassee-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/rapslassee-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Raps blüht, juckt es Fotografen förmlich im Auslöserfinger. Zeit für eine Fototour, vor allem, wenn das Licht so schön ist, dass die Felder leuchten. Aber Raps alleine ist langweilig, was spätestens dann klar wird, wenn die Fotos zu Hause von der Speicherkarte gezogen werden. Raps braucht ein I-Tüpfelchen, um richtig zu wirken. Ein Pferd ist perfekt dafür.</p>



<span id="more-10938"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem wir unseren Lasse haben, steht mir jederzeit ein Pferd mit K1 als hübscher Reiterin dazu zur Verfügung. Ich habe das Kind schon früher mal <a rel="noreferrer noopener" href="https://pyrolim.de/pyropro/eine-idee-muss-her-i-tuepfelchen-fuer-landschaftsfotos-gesucht/" target="_blank">in den Raps gejagt</a>, aber so richtig begeistert war es davon nicht. Ich schon. Jetzt wünscht sie sich jedes Jahr <a href="https://pyrolim.de/pyropro/genial-fuer-fotos-pferde-im-raps/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reiterinnenfotos im Raps</a>, und so sind wir am Wochenende wieder losgezogen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der weite Weg zum Feld</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bauern in Schleswig-Holstein <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Warum-wird-immer-weniger-Raps-in-Schleswig-Holstein-angebaut" target="_blank">bauen weniger Raps an als in den Vorjahren</a>. Wir hatten diesmal nicht das Glück, gleich hinterm Stall ein Rapsfeld zu haben. Also sind wir losgezogen, um ein ziemlich weit entferntes Feld anzusteuern. Der Tag brachte einen Mix aus Sonne und Wolken &#8211; und gerade in der Zeit Wolken, als wir das Feld erreicht hatten. Pünktlich bei unserer Rückkehr am Stall war die Sonne wieder da. Der Weg war aber zu weit, um noch einmal loszuziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb sind die Fotos dieses Mal nicht ganz so leuchtend geworden wie im Vorjahr. Da musste Lightroom ein bisschen nachhelfen. Dagegen musste ich diesmal nicht mit Photoshop nachhelfen, um die Treckerspuren nachträglich mit Raps zu füllen. Ich habe jetzt den Bogen raus, wie ich sie schon beim Fotografieren verschwinden lassen kann. Alles eine Frage der Perspektive.</p>



<figure class="wp-block-embed-flickr wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://www.flickr.com/photos/pyrolim/46922678225/in/dateposted-public/"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/46922678225_cd4a823aed_c.jpg" alt="Der Ritt im Raps" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption>Eines der Rapsfotos von 2019: Es war ein schöner Tag, der den Raps leuchten ließ.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Treckerspuren sind dennoch wichtig. Angesichts der großen Maschinen, mit denen die Bauern heutzutage ihre Felder bestellen, sind sie breit, sehr breit. So breit, dass ein Pferd darauf unterwegs sein kann, ohne etwas kaputt zu machen. Zwar schleichen wir uns möglichst immer unbemerkt ins Rapsfeld, aber wir wollen dennoch keinen Schaden anrichten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bis zum nächsten Jahr</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für dieses Jahr ist zwar nicht die Rapsblüte, aber die Rapsblüten-Fotosaison zu Ende. Der Raps duftet bereits stark, ein Zeichen, dass die Blüte ihren Zenit überschritten hat. Bis zum nächsten Wochenende dürfte es für schöne Fotos zu spät sein. Und wer weiß, ob die Sonne wieder scheint.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/jedes-jahr-im-mai-fototour-in-den-raps/">Jedes Jahr im Mai: Fototour in den Raps</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Hakenkreuz, Fotos und Social Media</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Sep 2018 09:51:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Hakenkreuz]]></category>
		<category><![CDATA[strafbar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr zu fotografieren. Dort steht ein Hochbunker, den die Nazis erbauten. Generationen von russischen und deutschen Soldaten versuchten, ihn mit allen denkbaren Waffen zu zerstören. Der dicke Turm aus dickem Beton diente als Zielobjekt. Er hielt stand. An seiner Seite prangt bis heute unzerstört ein Hakenkreuz. Stellt sich mir die Frage: Darf ich ein Foto von dieser Seite des Bunkers veröffentlichen? In Deutschland sind die Verwendung und das Zeigen des Hakenkreuzes strafbar. Den Sinn dahinter hat mir mal ein Medienrechtler erklärt: Der Gesetzgeber möchte nicht, dass das Symbol, das für millionenfaches Leid und das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte steht, in unseren Alltag zurückkehrt. Dass sich Menschen an den Anblick gewöhnen, es gar als normal empfinden. Denn es steht für die Zerstörung der Grundrechte, für Völkermord, Menschenverachtung und ist ein Angriff auf die Demokratie. Wer es verwendet, macht sich damit gemein, signalisiert, dass er hinter dem Gedankengut der Nazis steht. Warum sehen wir dennoch so viele Hakenkreuze und andere verbotene Nazisymbole und -gesten, etwa in Filmen, Büchern, Ausstellungen (die Straße lasse ich hier trotz der aktuellen Ereignisse mal beiseite). Grund ist der sperrige Begriff der Sozialadäquanzklausel. Heißt übersetzt: Für Bildung, Wissenschaft, Kunst, die Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen oder die staatsbürgerliche Aufklärung ist es erlaubt, das Hakenkreuz zu zeigen. Wie ich gelernt habe, liegt diese Latte manchmal ziemlich niedrig. Zurück zu meinem Bunker. Dekliniere ich die oben genannten Ausnahmen durch, bleibt fraglich, ob ich das Foto mit der Hakenkreuz-Seite zeigen darf. Es ist zwar nur Beiwerk, hebt sich sogar ein bisschen weniger deutlich als die Buchstaben PRW 5 von der fleckigen Betonwand ab, aber es ist eindeutig ein Hakenkreuz. Poste ich es in meinem Flickr-Account, dürfte das wohl kaum als Staatsbürgerkunde, Wissenschaft oder Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen durchgehen. Ich könnte mich höchstens auf die Kunst berufen, Fotokunst. Wann ein Foto Kunst ist, ist eine vieldiskutierte Frage, die bis heute nicht abschließend beantwortet ist. Immerhin wird Fotos üblicherweise eine sogenannte Schöpfungshöhe zugestanden. Sprich: Hinter jedem Foto steht eine geistige, eine schöpferische Leistung. Das kann ich nur unterstreichen, ich mache mir Gedanken, bevor ich auf den Auslöser drücke. Kann ich das Bunkerfoto also samt Hakenkreuz auf meinem Flickr-Account zeigen, es bei Twitter oder Facebook posten und mich dabei auf die Kunstfreiheit berufen? Das erscheint mir doch ein wenig riskant. Andere scheinen damit kein Problem zu haben. Wer bei Flickr das Suchwort Hakenkreuz eingibt, findet weit über 1000 Fotos. Die dort gezeigten Symbole hängen in Museen, an Denkmälern oder Gebäuden oder sind Graffiti. An einem Gebäude, wenn man es so nennen will, hängt mein Hakenkreuz schließlich auch. Trotzdem, ich werde es nicht zeigen. Das ist mir zu heikel. Und ich will es nicht populär machen, niemanden daran gewöhnen. Auch wenn ich die Gefahr bei meinem Foto für gering halte, verzichte ich auf das Zeigen des Hakenkreuzes. Ich habe das Foto ein bisschen retuschiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/hakenkreuz-fotos-und-social-media/">Hakenkreuz, Fotos und Social Media</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr zu fotografieren. Dort steht ein Hochbunker, den die Nazis erbauten. Generationen von russischen und deutschen Soldaten versuchten, ihn mit allen denkbaren Waffen zu zerstören. Der dicke Turm aus dickem Beton diente als Zielobjekt. Er hielt stand. An seiner Seite prangt bis heute unzerstört ein Hakenkreuz. Stellt sich mir die Frage: Darf ich ein Foto von dieser Seite des Bunkers veröffentlichen?</p>
<p><figure id="attachment_9042" aria-describedby="caption-attachment-9042" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bunk.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9042" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bunk.jpg" alt="Der Bunker ohne Hakenkreuz. Ich habe die Stelle (roter Pfeil) reuschiert." width="600" height="412" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bunk.jpg 600w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/bunk-150x103.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9042" class="wp-caption-text">Der Bunker ohne Hakenkreuz. Ich habe die Stelle (roter Pfeil) retuschiert.</figcaption></figure></p>
<p><span id="more-9040"></span></p>
<p>In Deutschland sind die Verwendung und das Zeigen des Hakenkreuzes strafbar. Den Sinn dahinter hat mir mal ein Medienrechtler erklärt: Der Gesetzgeber möchte nicht, dass das Symbol, das für millionenfaches Leid und das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte steht, in unseren Alltag zurückkehrt. Dass sich Menschen an den Anblick gewöhnen, es gar als normal empfinden. Denn es steht für die Zerstörung der Grundrechte, für Völkermord, Menschenverachtung und ist ein Angriff auf die Demokratie. Wer es verwendet, macht sich damit gemein, signalisiert, dass er hinter dem Gedankengut der Nazis steht.</p>
<p>Warum sehen wir dennoch so viele Hakenkreuze und andere verbotene Nazisymbole und -gesten, etwa in Filmen, Büchern, Ausstellungen (die Straße lasse ich hier trotz der aktuellen Ereignisse mal beiseite). Grund ist der sperrige Begriff der Sozialadäquanzklausel. Heißt übersetzt: Für Bildung, Wissenschaft, Kunst, die Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen oder die staatsbürgerliche Aufklärung ist es erlaubt, das Hakenkreuz zu zeigen. Wie ich gelernt habe, liegt diese Latte manchmal ziemlich niedrig.</p>
<p>Zurück zu meinem Bunker. Dekliniere ich die oben genannten Ausnahmen durch, bleibt fraglich, ob ich das Foto mit der Hakenkreuz-Seite zeigen darf. Es ist zwar nur Beiwerk, hebt sich sogar ein bisschen weniger deutlich als die Buchstaben PRW 5 von der fleckigen Betonwand ab, aber es ist eindeutig ein Hakenkreuz. Poste ich es in meinem Flickr-Account, dürfte das wohl kaum als Staatsbürgerkunde, Wissenschaft oder Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen durchgehen.</p>
<p>Ich könnte mich höchstens auf die Kunst berufen, <a href="https://www.foto-kunst-theorie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fotokunst</a>. Wann ein Foto Kunst ist, ist eine vieldiskutierte Frage, die bis heute nicht abschließend beantwortet ist. Immerhin wird Fotos üblicherweise eine sogenannte Schöpfungshöhe zugestanden. Sprich: Hinter jedem Foto steht eine geistige, eine schöpferische Leistung. Das kann ich nur unterstreichen, ich mache mir Gedanken, bevor ich auf den Auslöser drücke.</p>
<p>Kann ich das Bunkerfoto also samt Hakenkreuz auf <a href="https://www.flickr.com/photos/pyrolim/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meinem Flickr-Account</a> zeigen, es bei Twitter oder Facebook posten und mich dabei auf die Kunstfreiheit berufen? Das erscheint mir doch ein wenig riskant. Andere scheinen damit kein Problem zu haben. Wer bei Flickr das Suchwort Hakenkreuz eingibt, findet weit über 1000 Fotos. Die dort gezeigten Symbole hängen in Museen, an Denkmälern oder Gebäuden oder sind Graffiti. An einem Gebäude, wenn man es so nennen will, hängt mein Hakenkreuz schließlich auch.</p>
<p>Trotzdem, ich werde es nicht zeigen. Das ist mir zu heikel. Und ich will es nicht populär machen, niemanden daran gewöhnen. Auch wenn ich die Gefahr bei meinem Foto für gering halte, verzichte ich auf das Zeigen des Hakenkreuzes. Ich habe das Foto ein bisschen retuschiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/hakenkreuz-fotos-und-social-media/">Hakenkreuz, Fotos und Social Media</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Blende verstellen am PC</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 20:09:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geklickt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalkamera]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Simulator]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Na klar, Fotografen wissen, wie sich Veränderungen von Blende, Belichtungszeit, Iso-Wert und Brennweite auf das Bild auswirken. Wie schnelle Bewegungen eingefroren werden, wann ein Bild beginnt zu rauschen. Aber eine kleine Spielerei im Netz macht nicht nur Anfängern Spaß: Der SLR-Camera-Simulator zeigt, wie sich ein Bild verändert, wenn der Fotograf am Regler für Blende, Zeit, Iso und Brennweite dreht. Snapshot &#8211; und fertig ist das Foto. Hier gibt es den Camera-Simulator zum Ausprobieren: http://camerasim.com/camera-simulator.html</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Na klar, Fotografen wissen, wie sich <strong>Veränderungen von Blende, Belichtungszeit, Iso-Wert und Brennweite</strong> auf das Bild auswirken. Wie schnelle Bewegungen eingefroren werden, wann ein Bild beginnt zu rauschen. Aber eine kleine Spielerei im Netz macht nicht nur Anfängern Spaß: Der SLR-Camera-Simulator zeigt, wie sich ein Bild verändert, wenn der Fotograf am Regler für Blende, Zeit, Iso und Brennweite dreht.</p>
<p>Snapshot &#8211; und fertig ist das Foto.</p>
<p>Hier gibt es den Camera-Simulator zum Ausprobieren:<br />
<a href="http://camerasim.com/camera-simulator.html" target="_blank">http://camerasim.com/camera-simulator.html</a><br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/2c5ce7f208604f7992c2ad0d3df22b65" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/geklickt/blende-verstellen-am-pc/">Blende verstellen am PC</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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