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	<title>online Archive - Pyrolirium</title>
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	<title>online Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Warum ich mich nicht bei Instagram anmelde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 18:22:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es muss Schluss sein. Kein neuer Account, keine neue Plattform, Schluss, aus. Ich will nicht mehr. Oder anders gesagt: Was ich tue, will ich richtig machen oder gar nicht. Und deshalb werde ich mich nicht bei Instagram anmelden. Niemals. Und auch sonst nirgendwo mehr. Die Fotoplattform Instagram begegnet mir überall. An jeder Online-Ecke werde ich aufgefordert, mich anzumelden und meine Fotos bei Instagram zu teilen. Anstelle von Instagram lässt sich auch irgendetwas anderes einsetzen, Tadaa von mir aus oder was auch immer. Bei Tadaa habe ich mich übrigens mal angemeldet &#8211; und seit bestimmt einem Jahr dort nicht mehr vorbei geschaut. Und genau deshalb will ich mir nichts Neues an Online-Dingens mehr aufbürden. Wenn ich jetzt noch herausfinde, wie ich mich bei Tadaa wieder abmelde, ist diese Bürde sogar ein kleines bisschen leichter geworden. Mein Portfolio an Social-Media-Plattformen, Foto-Share-Orten und Blogs ist auch so schon voll genug. Im Feedreader häufen sich die für später gespeicherten Texten, die fast nie gelesen werden. Mein Fotocommunity-Account ruht schon seit Jahren, aber ich kann mich nicht so recht entschließen, mich dort abzumelden. Mein Zweitblog auf Tumblr dümpelt unbestückt und von mir unbeachtet vor sich hin. Wenn ich mir so angucke, wo ich mich täglich im Netz tummele, dann ist das fast ein Vollzeitjob: zwei  Mal Twitter (ein Mal privat, ein Mal beruflich), zwei Mal Facebook (ebenfalls ein Mal privat, ein Mal beruflich), Flickr, 500px, Pinterest, Feedly, dazu kommen Mails (beruflich und privat), ab und zu Dropbox (beruflich und privat) und ganz, ganz ab und zu Google+. Und darum ist jetzt Schluss. Ich habe jetzt im Urlaub zum ersten Mal seit Monaten wieder ein Buch ganz durchgelesen und nicht nur etwas nachgeschlagen. Dabei habe ich früher Bücher gefressen. Es ist ja nicht so, dass ich mein reales Offline-Leben vernachlässige. Ich habe einen Job, eine Familie, Hobbys, bin viel draußen unterwegs &#8211; und sitze dann eben doch viel zu oft und viel zu lange am Rechner, Tablet oder Smartphone. Man verstehe mich nicht falsch: Ich liebe diese bunte, vielfältige Online-Welt. Ich verdanke ihr viel: Kontakte, Wissen, Anregungen, Spaß. Ich bin die letzte, die die Offline-Möglichkeiten verteufelt. Aber jetzt habe ich genug Kontakte, Wissen, Anregungen und Spaß im Netz. Deshalb widerstehe ich allen Versuchen, mich zu Instagram zu locken. Ich will nichts Neues mehr,  wo ich präsent sein muss, regelmäßig etwas lesen, sehen, posten soll. Schluss damit. Obwohl, dieses Blendle . . . Das könnte mich schon reizen. Aber wann soll ich das alles lesen, was ich dort Lesenswertes finde? Ich fürchte, die Plattform wird für mich nur ein neuer Pool, wo ich als Jäger und Sammler interessanter und spannender Texte und Fotos etwas horten kann. Ich widerstehe also. Noch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/warum-ich-mich-nicht-bei-instagram-anmelde/">Warum ich mich nicht bei Instagram anmelde</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss Schluss sein. Kein neuer Account, keine neue Plattform, Schluss, aus. Ich will nicht mehr. Oder anders gesagt: Was ich tue, will ich richtig machen oder gar nicht. Und deshalb werde ich mich nicht bei Instagram anmelden. Niemals. Und auch sonst nirgendwo mehr.<br />
<span id="more-7361"></span></p>
<p>Die Fotoplattform Instagram begegnet mir überall. An jeder Online-Ecke werde ich aufgefordert, mich anzumelden und meine Fotos bei Instagram zu teilen. Anstelle von Instagram lässt sich auch irgendetwas anderes einsetzen, <a href="https://pyrolim.de/pyropro/2013/tatatataaa-mein-fotospass-mit-tadaa/" target="_blank">Tadaa</a> von mir aus oder was auch immer. Bei Tadaa habe ich mich übrigens mal angemeldet &#8211; und seit bestimmt einem Jahr dort nicht mehr vorbei geschaut. Und genau deshalb will ich mir nichts Neues an Online-Dingens mehr aufbürden. Wenn ich jetzt noch herausfinde, wie ich mich bei Tadaa wieder abmelde, ist diese Bürde sogar ein kleines bisschen leichter geworden.</p>
<p>Mein Portfolio an Social-Media-Plattformen, Foto-Share-Orten und Blogs ist auch so schon voll genug. Im Feedreader häufen sich die für später gespeicherten Texten, die fast nie gelesen werden. Mein Fotocommunity-Account ruht schon seit Jahren, aber ich kann mich nicht so recht entschließen, mich dort abzumelden. Mein Zweitblog auf <a href="http://kreative-kennzeichen.tumblr.com/" target="_blank">Tumblr</a> dümpelt unbestückt und von mir unbeachtet vor sich hin. Wenn ich mir so angucke, wo ich mich täglich im Netz tummele, dann ist das fast ein Vollzeitjob: zwei  Mal Twitter (ein Mal privat, ein Mal beruflich), zwei Mal Facebook (ebenfalls ein Mal privat, ein Mal beruflich), Flickr, 500px, Pinterest, Feedly, dazu kommen Mails (beruflich und privat), ab und zu Dropbox (beruflich und privat) und ganz, ganz ab und zu Google+.</p>
<p>Und darum ist jetzt Schluss. Ich habe jetzt im Urlaub zum ersten Mal seit Monaten wieder ein Buch ganz durchgelesen und nicht nur etwas nachgeschlagen. Dabei habe ich früher Bücher gefressen. Es ist ja nicht so, dass ich mein reales Offline-Leben vernachlässige. Ich habe einen Job, eine Familie, Hobbys, bin viel draußen unterwegs &#8211; und sitze dann eben doch viel zu oft und viel zu lange am Rechner, Tablet oder Smartphone.</p>
<p>Man verstehe mich nicht falsch: Ich liebe diese bunte, vielfältige Online-Welt. Ich verdanke ihr viel: Kontakte, Wissen, Anregungen, Spaß. Ich bin die letzte, die die Offline-Möglichkeiten verteufelt. Aber jetzt habe ich genug Kontakte, Wissen, Anregungen und Spaß im Netz. Deshalb widerstehe ich allen Versuchen, mich zu Instagram zu locken. Ich will nichts Neues mehr,  wo ich präsent sein muss, regelmäßig etwas lesen, sehen, posten soll. Schluss damit. Obwohl, dieses <a href="https://blendle.com/signup/kiosk" target="_blank">Blendle</a> . . . Das könnte mich schon reizen. Aber wann soll ich das alles lesen, was ich dort Lesenswertes finde? Ich fürchte, die Plattform wird für mich nur ein neuer Pool, wo ich als Jäger und Sammler interessanter und spannender Texte und Fotos etwas horten kann.</p>
<p>Ich widerstehe also. Noch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/warum-ich-mich-nicht-bei-instagram-anmelde/">Warum ich mich nicht bei Instagram anmelde</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Die Spammerchen bei Flickr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 09:53:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geklickt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Paddy von neunzehn72.de hat das Flickr-Experiment gemacht. Wie bekommt man 10.000 Follower in einer Woche? Er hat sich eines Skripts bedient, das automatisch Leuten folgt und darauf gesetzt, dass von 100 Gefolgten zehn zurückfolgen. Ziemlich schnell hat er gemerkt, dass er damit anderen Leuten auf die Füße getreten ist und hat das Experiment beendet und sich auf seinem Blog dafür entschuldigt. So weit, so gut. Vor allem aber hat er damit ein Problem der Fotoplattform aufgezeigt. Nun, eher ein Problemchen: die Spammer bei Flickr. Ich habe ebenfalls einen Flickr-Account und war zunächst gebauchpinselt, weil mir ein bekannter Fotograf wie Paddy folgt. Ich bin aber niemand, der automatisch zurückfolgt, sondern jemand, der sich die Fotos des Verfolgers erst einmal ansieht. Finde ich sie interessant, folge ich zurück, wenn nicht, dann eben nicht. Und ich schaue mir auch die Followerzahlen an und entdecke immer wieder Leute, die Zehntausenden von Fotografen folgen. Dabei scheint die Rechnung von Paddy aufzugehen: Der letzte Neufollower von mir folgt 71.000 Leuten und ihm folgen 7000. Passt! Ich frage mich nur, was die Leute davon haben, außer viele Follower und damit viele, die ihre Fotos mögen. Vielleicht brauchen die das für ihr Ego. Dass ihnen ausgerechnet meine Fotos auf- und gefallen, damit rechne ich nicht. Wer kann schon Zigtausend Fotos pro Tag verfolgen, angucken, bewerten oder gar kommentieren? Niemand. Das ist ein fortlaufender Strom, der an einem vorbeirauscht, ohne einen Eindruck zu hinterlassen. Echten Schaden richten diese Flickr-Spammer aber auch nicht an, jedenfalls habe ich bis jetzt keinen für  mich feststellen können. Deshalb sind sie kein Problem, sondern eher ein Problemchen. Ich bleibe lieber bei meiner handverlesenenen Followerschaft. Davon haben alle mehr. Die Verfolger, die Verfolgten und der Spaß an den Fotos. Dass ich Paddy als Follower wieder verloren habe, kann ich verschmerzen. Dass er mit seiner Aktion und vor allem mit seinem Text dazu einen Nerv getroffen hat, beweisen die vielen Kommentare dazu. Der von gambajo  spricht mir aus der Seele: &#8222;Ich habe genug Selbstbewusstsein und lege nicht so viel Wert auf Follower. Lieber nur eine Hand voll, dann aber auch wirklich Interessierte, als Massen von „Karteileichen“. Sieht zwar nett aus, bringt mich aber nicht weiter. Und nicht zu vergessen: Jesus hatte nur 12 Follower, und man sieht ja, was draus geworden ist.&#8220; Einen lesenswerten Erfahrungsbericht zu Flickr hat Martin auf seinem Blog geschrieben.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Paddy von neunzehn72.de hat das<a href="http://neunzehn72.de/das-flickr-experiment-10-000-follower-in-einer-woche/" target="_blank"> Flickr-Experiment </a>gemacht. Wie bekommt man 10.000 Follower in einer Woche? Er hat sich eines Skripts bedient, das automatisch Leuten folgt und darauf gesetzt, dass von 100 Gefolgten zehn zurückfolgen. Ziemlich schnell hat er gemerkt, dass er damit anderen Leuten auf die Füße getreten ist und hat das Experiment beendet und sich auf seinem Blog dafür entschuldigt. So weit, so gut. Vor allem aber hat er damit ein Problem der Fotoplattform aufgezeigt. Nun, eher ein Problemchen: die Spammer bei Flickr.</p>
<p><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Flickr.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4155" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Flickr.jpg" alt="Flickr" width="800" height="292" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Flickr.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Flickr-300x109.jpg 300w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><br />
<span id="more-6890"></span></p>
<p>Ich habe ebenfalls einen <a href="https://www.flickr.com/photos/pyrolim/" target="_blank">Flickr-Account</a> und war zunächst gebauchpinselt, weil mir ein bekannter Fotograf wie Paddy folgt. Ich bin aber niemand, der automatisch zurückfolgt, sondern jemand, der sich die Fotos des Verfolgers erst einmal ansieht. Finde ich sie interessant, folge ich zurück, wenn nicht, dann eben nicht. Und ich schaue mir auch die Followerzahlen an und entdecke immer wieder Leute, die Zehntausenden von Fotografen folgen. Dabei scheint die Rechnung von Paddy aufzugehen: Der letzte Neufollower von mir folgt 71.000 Leuten und ihm folgen 7000. Passt!</p>
<p>Ich frage mich nur, was die Leute davon haben, außer viele Follower und damit viele, die ihre Fotos mögen. Vielleicht brauchen die das für ihr Ego. Dass ihnen ausgerechnet meine Fotos auf- und gefallen, damit rechne ich nicht. Wer kann schon Zigtausend Fotos pro Tag verfolgen, angucken, bewerten oder gar kommentieren? Niemand. Das ist ein fortlaufender Strom, der an einem vorbeirauscht, ohne einen Eindruck zu hinterlassen. Echten Schaden richten diese Flickr-Spammer aber auch nicht an, jedenfalls habe ich bis jetzt keinen für  mich feststellen können. Deshalb sind sie kein Problem, sondern eher ein Problemchen.</p>
<p>Ich bleibe lieber bei meiner handverlesenenen Followerschaft. Davon haben alle mehr. Die Verfolger, die Verfolgten und der Spaß an den Fotos. Dass ich Paddy als Follower wieder verloren habe, kann ich verschmerzen. Dass er mit seiner Aktion und vor allem mit seinem Text dazu einen Nerv getroffen hat, beweisen die vielen Kommentare dazu. Der von <a title="https://gambajo.wordpress.com/" href="https://gambajo.wordpress.com/" target="_blank">gambajo</a>  spricht mir aus der Seele:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich habe genug Selbstbewusstsein und lege nicht so viel Wert auf Follower. Lieber nur eine Hand voll, dann aber auch wirklich Interessierte, als Massen von „Karteileichen“. Sieht zwar nett aus, bringt mich aber nicht weiter.<br />
Und nicht zu vergessen: Jesus hatte nur 12 Follower, und man sieht ja, was draus geworden ist.&#8220;</p></blockquote>
<p>Einen <a href="http://www.martinfrick-photographie.de/about-flickr-ein-erfahrungsbericht-und-was-ich-daraus-gelernt-habe/797/" target="_blank">lesenswerten Erfahrungsbericht </a>zu Flickr hat Martin auf seinem Blog geschrieben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/geklickt/die-spammerchen-bei-flickr/">Die Spammerchen bei Flickr</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Die dummen Offline-Eltern</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/die-dummen-offline-eltern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2015 08:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir leben im Jahr 20 nach Öffnung des Internets für breite Bevölkerungskreise. Das ist längst kein Neuland mehr. Oder doch? Manchmal denke ich, alle, die älter als 20 Jahre sind, werden pauschal für völlig unfähig im Umgang mit dem Internet gehalten. Immer noch und immer wieder. Das ärgert mich. Merke: Auch wir Älteren kennen uns in der digitalen Welt aus. Und wir wollen uns nicht immer wieder sagen lassen, dass wir keine Ahnung haben. Huh, böses Internet. Dieses Cybermobbing, die sozialen Netzwerke und vor allem die Onlinegames! Wie steht es da mit dem Jugendschutz, dem Jugendmedienschutz, der Medienkompetenz? Und was ist das alles überhaupt? Genauso blasen es Schulen und andere Kinder- und Jugendschutz-Institutionen immer wieder in die Welt, um Eltern dazu zu bewegen, &#8222;die virtuelle Welt ihrer Kinder praktisch zu erforschen&#8220;. Ankündigungen dieser Art kommen auch heutzutage regelmäßig in die Redaktionspostfächer &#8211; via E-Mail. Immerhin, dieses Medium zu bedienen wird Menschen jenseits des Schüleralters doch schon zugetraut. Um uns nicht misszuverstehen: Es gibt Eltern, die wissen nicht, was im Netz passiert oder wollen sich nicht damit beschäftigen. Doch die dürften mittlerweile in der Minderheit sein. Ihnen Hilfe anzubieten, ist ehrenwert und vielleicht noch in diesem Maße notwendig. Was mich stört ist dieser pauschale Zungenschlag, alle jenseits von 20 oder 30 Jahren seien komplett ahnungslos. Dabei schließt sich der digitale Graben zunehmend. Immerhin sind zwei Drittel der Deutschen Internetnutzer. Das sagt zwar noch nichts über die Art und Intensität der Nutzung aus, aber als Randtechnologie lässt das Netz nun wirklich nicht mehr einordnen. Doch gerade Schulen haben immer noch ein sehr ambivalentes Verhältnis zu neuen Quellen und digitalen Medien. Ich kann mich an einen Elternabend in der Grundschule &#8211; wohlgemerkt weit jenseits des Jahres 2000 &#8211; erinnern, bei dem eine Lehrerin wortreich davor warnte, die Kinder ins Internet oder an den Computer zu lassen. Alles Teufelszeug! Dann ging sie, ihre Kollegin kam und riet den Eltern, mit den Kindern rechtzeitig den Internetzugang und die Arbeit am Rechner zu üben, das werde in der weiterführenden Schule vorausgesetzt. Verstehe einer die Schulwelt. Nicht verstehen kann ich sie auch dann nicht, wenn die Lokalpresse anrücken soll, um die Übergabe von neuen Tablets oder Whiteboards in Wort und Bild festzuhalten und genau dieselbe Schule im gleichen Atemzug ein absolutes Handyverbot für ihre Schüler ausspricht &#8211; sogar für die Pausen. Frei nach dem Motto: Neue Medien nutzen, aber bitte nur kontrolliert und unter Anleitung. Aufschluss über die Haltung von Schulen zu digitalen Medien gibt ein Interview mit Birgit Eickelmann auf Zeit-Online. Noch bemerkenswerter als das Interview sind allerdings die Kommentare dazu, wohlgemerkt aus dem Jahr 2014. Beispiel gefällig? &#8222;Für die Wissensvermittlung ist eine Tafel, auf welcher der Wissensstoff Schritt-für-Schritt aufgebaut wird genau richtig.&#8220; &#8222;Eines muss klar sein: das Leben findet OFFLINE statt. Alles andere ist Mumpitz. Lediglich Unterhaltung.&#8220; Dass mein Eindruck bezüglich der Lehrer stimmen könnte, zeigt dieser Kommentar: &#8222;Ich hatte jüngst eher den Eindruck, dass Lehrer nicht viel mehr über den Umgang mit Computern wissen als die Schüler, die sie unterrichten sollen.&#8220; Okay, vielleicht braucht es doch Angebote, damit Eltern die virtuelle Welt ihrer Kinder praktisch erforschen. Und die Lehrer setzen wir dann gleich mit auf die Schulbank, damit sie etwas lernen. Aber ich möchte mit diesen Offline-Fanatikern nicht in einen Topf geworfen werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/die-dummen-offline-eltern/">Die dummen Offline-Eltern</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben im Jahr 20 nach Öffnung des Internets für breite Bevölkerungskreise. Das ist längst kein Neuland mehr. Oder doch? Manchmal denke ich, alle, die älter als 20 Jahre sind, werden pauschal für völlig unfähig im Umgang mit dem Internet gehalten. Immer noch und immer wieder. Das ärgert mich. Merke: Auch wir Älteren kennen uns in der digitalen Welt aus. Und wir wollen uns nicht immer wieder sagen lassen, dass wir keine Ahnung haben.<br />
<span id="more-6793"></span></p>
<p>Huh, böses Internet. Dieses Cybermobbing, die sozialen Netzwerke und vor allem die Onlinegames! Wie steht es da mit dem Jugendschutz, dem Jugendmedienschutz, der Medienkompetenz? Und was ist das alles überhaupt? Genauso blasen es Schulen und andere Kinder- und Jugendschutz-Institutionen immer wieder in die Welt, um Eltern dazu zu bewegen, &#8222;die virtuelle Welt ihrer Kinder praktisch zu erforschen&#8220;. Ankündigungen dieser Art kommen auch heutzutage regelmäßig in die Redaktionspostfächer &#8211; via E-Mail. Immerhin, dieses Medium zu bedienen wird Menschen jenseits des Schüleralters doch schon zugetraut.</p>
<p>Um uns nicht misszuverstehen: Es gibt Eltern, die wissen nicht, was im Netz passiert oder wollen sich nicht damit beschäftigen. Doch die dürften mittlerweile in der Minderheit sein. Ihnen Hilfe anzubieten, ist ehrenwert und vielleicht noch in diesem Maße notwendig. Was mich stört ist dieser pauschale Zungenschlag, alle jenseits von 20 oder 30 Jahren seien komplett ahnungslos. Dabei schließt sich der digitale Graben zunehmend. Immerhin sind <a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/13070/umfrage/entwicklung-der-internetnutzung-in-deutschland-seit-2001/" target="_blank">zwei Drittel der Deutschen Internetnutzer</a>. Das sagt zwar noch nichts über die Art und Intensität der Nutzung aus, aber als Randtechnologie lässt das Netz nun wirklich nicht mehr einordnen.</p>
<p>Doch gerade Schulen haben immer noch ein sehr ambivalentes Verhältnis zu neuen Quellen und digitalen Medien. Ich kann mich an einen Elternabend in der Grundschule &#8211; wohlgemerkt weit jenseits des Jahres 2000 &#8211; erinnern, bei dem eine Lehrerin wortreich davor warnte, die Kinder ins Internet oder an den Computer zu lassen. Alles Teufelszeug! Dann ging sie, ihre Kollegin kam und riet den Eltern, mit den Kindern rechtzeitig den Internetzugang und die Arbeit am Rechner zu üben, das werde in der weiterführenden Schule vorausgesetzt. Verstehe einer die Schulwelt.</p>
<p>Nicht verstehen kann ich sie auch dann nicht, wenn die Lokalpresse anrücken soll, um die Übergabe von neuen Tablets oder Whiteboards in Wort und Bild festzuhalten und genau dieselbe Schule im gleichen Atemzug ein absolutes Handyverbot für ihre Schüler ausspricht &#8211; sogar für die Pausen. Frei nach dem Motto: Neue Medien nutzen, aber bitte nur kontrolliert und unter Anleitung.</p>
<p>Aufschluss über die Haltung von Schulen zu digitalen Medien gibt ein<a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2014-11/digitale-medien-unterricht-schule" target="_blank"> Interview mit Birgit Eickelmann auf Zeit-Online</a>. Noch bemerkenswerter als das Interview sind allerdings die Kommentare dazu, wohlgemerkt aus dem Jahr 2014. Beispiel gefällig?</p>
<blockquote><p>&#8222;Für die Wissensvermittlung ist eine Tafel, auf welcher der Wissensstoff Schritt-für-Schritt aufgebaut wird genau richtig.&#8220;</p>
<p>&#8222;Eines muss klar sein: das Leben findet OFFLINE statt. Alles andere ist Mumpitz. Lediglich Unterhaltung.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dass mein Eindruck bezüglich der Lehrer stimmen könnte, zeigt dieser Kommentar:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich hatte jüngst eher den Eindruck, dass Lehrer nicht viel mehr über den Umgang mit Computern wissen als die Schüler, die sie unterrichten sollen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Okay, vielleicht braucht es doch Angebote, damit Eltern die virtuelle Welt ihrer Kinder praktisch erforschen. Und die Lehrer setzen wir dann gleich mit auf die Schulbank, damit sie etwas lernen. Aber ich möchte mit diesen Offline-Fanatikern nicht in einen Topf geworfen werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/die-dummen-offline-eltern/">Die dummen Offline-Eltern</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ostsee online &#8211; bequemer Weg zum Ferienquartier</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/geklickt/ostsee-online-bequemer-weg-zum-ferienquartier/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2014 18:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geklickt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe hier kürzlich über eine digitale Schlucht philosophiert und als Beispiel für die Online-Aktivitäten, die viele Leute trotz Skepsis und Unsicherheit nutzen, das Buchen des Urlaubs genannt. Aber wie wichtig ist die Online-Buchung für die Tourismusorte, etwa bei uns an der Ostsee? Hat sie den klassischen Vertriebswegen über Tourist-Informationen und Kataloge den Rang abgelaufen? Mitnichten. Die Ostsee ist eine der schönsten, wenn nicht die schönste Urlaubsgegend Deutschlands. Ich weiß das, ich wohne hier. Lange Strände für ausgedehnte Spaziergänge, ein ausgebautes Radwegenetz, Rapsfelder, die den Frühling vergolden, ruhiges Badewasser für den Hochsommer &#8211; ob in den Seen oder im Meer &#8211; und Quartiere zu familienfreundlichen Preisen und für jeden Geldbeutel. Jetzt ist wieder Zeit, den Ostseeurlaub für 2015 zu buchen. Da können Online-Portale sehr hilfreich sein. Schade, dass sie immer noch in der Minderheit sind, wenn es gilt, ein Quartier zu finden. &#8222;Laut GfK/IMT DestinationMonitor Deutschland haben 43 % der MV-Gäste 2013 ihren Urlaub online gebucht&#8220;, teilte Kathrin Hackbarth vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern auf meine Anfrage mit. Sprich: Die Mehrzahl der insgesamt 7,6 Millionen Übernachtungen im Jahr wird immer noch klassisch gebucht. Dabei bietet die Online-Buchung so viel mehr Möglichkeiten als ein Katalog: Ich kann mir das Haus vorher genau ansehen, auch die Innenausstattung.  Hat der Anbieter hier seine abgelegten Möbel hingestellt oder alles liebevoll für seine Gäste eingerichtet? Ich sehe auf einen Blick anhand von aussagekräftigen Icons, was mich erwartet, was das Haus bietet. Ich kann die Verfügbarkeit prüfen. Und es gibt sogar Bewertungen. Das alles bequem von zu Hause aus und ohne Kataloge zu wälzen. Ich habe selbst bereits Urlaubsquartiere online gebucht. Das hat problemlos geklappt, es gab nichts zu meckern. Warum sich dieser Vertriebsweg immer noch nicht gänzlich durchgesetzt hat, weiß ich nicht. Einfach mal probieren, dann ist auch diese Hürde überwunden. &#160; Dieses ist ein geförderter Artikel</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/geklickt/ostsee-online-bequemer-weg-zum-ferienquartier/">Ostsee online &#8211; bequemer Weg zum Ferienquartier</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe hier kürzlich über eine <a title="Der digitale Graben ist eine ganz, ganz tiefe Schlucht" href="https://pyrolim.de/pyrocontra/2014/der-digitale-graben-ist-eine-ganz-ganz-tiefe-schlucht/" target="_blank">digitale Schlucht philosophiert</a> und als Beispiel für die Online-Aktivitäten, die viele Leute trotz Skepsis und Unsicherheit nutzen, das Buchen des Urlaubs genannt. Aber wie wichtig ist die Online-Buchung für die Tourismusorte, etwa bei uns an der Ostsee? Hat sie den klassischen Vertriebswegen über Tourist-Informationen und Kataloge den Rang abgelaufen? Mitnichten.<br />
<span id="more-6416"></span></p>
<figure id="attachment_6419" aria-describedby="caption-attachment-6419" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/ostseeurlaub.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-6419" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/ostseeurlaub.jpg" alt="Ein Strandkorb ist immer frei, aber eine Ferienwohnung will vorher gebucht sein." width="800" height="533" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/ostseeurlaub.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/ostseeurlaub-150x99.jpg 150w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6419" class="wp-caption-text">Ein Strandkorb ist immer frei, aber eine Ferienwohnung will vorher gebucht sein.</figcaption></figure>
<p>Die Ostsee ist eine der schönsten, wenn nicht die schönste Urlaubsgegend Deutschlands. Ich weiß das, ich wohne hier. Lange Strände für ausgedehnte Spaziergänge, ein ausgebautes Radwegenetz, Rapsfelder, die den Frühling vergolden, ruhiges Badewasser für den Hochsommer &#8211; ob in den Seen oder im Meer &#8211; und Quartiere zu familienfreundlichen Preisen und für jeden Geldbeutel. Jetzt ist wieder Zeit, den <a href="http://www.myholidayscout.de/ostseeurlaub" target="_blank">Ostseeurlaub für 2015 zu buchen</a>. Da können Online-Portale sehr hilfreich sein. Schade, dass sie immer noch in der Minderheit sind, wenn es gilt, ein Quartier zu finden. &#8222;Laut GfK/IMT DestinationMonitor Deutschland haben 43 % der MV-Gäste 2013 ihren Urlaub online gebucht&#8220;, teilte Kathrin Hackbarth vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern auf meine Anfrage mit. Sprich: Die Mehrzahl der insgesamt 7,6 Millionen Übernachtungen im Jahr wird immer noch klassisch gebucht.</p>
<p>Dabei bietet die Online-Buchung so viel mehr Möglichkeiten als ein Katalog: Ich kann mir das Haus vorher genau ansehen, auch die Innenausstattung.  Hat der Anbieter hier seine abgelegten Möbel hingestellt oder alles liebevoll für seine Gäste eingerichtet? Ich sehe auf einen Blick anhand von aussagekräftigen Icons, was mich erwartet, was das Haus bietet. Ich kann die Verfügbarkeit prüfen. Und es gibt sogar Bewertungen. Das alles bequem von zu Hause aus und ohne Kataloge zu wälzen.</p>
<p>Ich habe selbst bereits Urlaubsquartiere online gebucht. Das hat problemlos geklappt, es gab nichts zu meckern. Warum sich dieser Vertriebsweg immer noch nicht gänzlich durchgesetzt hat, weiß ich nicht. Einfach mal probieren, dann ist auch diese Hürde überwunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieses ist ein geförderter Artikel</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/geklickt/ostsee-online-bequemer-weg-zum-ferienquartier/">Ostsee online &#8211; bequemer Weg zum Ferienquartier</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>WPA2 und TrayApp: Wenn der Rechner muckt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2014 12:02:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geklickt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich war offline. Ich habe mich mit dem System herumgeschlagen. Sprich: Ich habe tagelang nichts Produktives am Rechner machen können, weder bloggen noch sonst etwas, weil die Technik nicht funktioniert hat. Lange Geschichte. Zwei Probleme waren es, die mich in den Wahnsinn getrieben haben. DSL: Man glaubt es kaum, aber die Telekom hat unser Dorf-DSL beschleunigt. Von 1000er auf 2000er. Erstmal eine gute Nachricht. Aber es gibt natürlich einen Haken dabei, und der kam in Form eines neuen Routers. Pünktlich zum Bereitstellungstermin der neuen Internetgeschwindigkeit lief der alte nicht mehr und ich hatte keine Zeit, den neuen zu installieren. Also ein Tag ohne Telefon und Internet. Das Installieren hat dann ziemlich problemlos geklappt, und in Windeseile waren Telefon und W-Lan wieder da. Letzteres zumindest auf den Tablets und Handys. Nur mein betagter PC mit Windows XP wollte partout nicht mit dem W-Lan reden. Keine Chance. Das blöde Ding meldete dauernd, es finde kein Zertifikat. Wo, zum Teufel, sollte dieses Zertifikat denn sein? Die Hotline der Telekom konnte nicht helfen, hatte aber immerhin einen guten Rat parat. Den Rechner per Lan-Kabel ans Internet anschließen und die entsprechende Software herunterladen. Okay, kann man machen. Musste ich machen. Es ging nicht anders. Also alles abgebaut: Rechner vom Drucker, den externen Festplatten und der Steckdose trennen, alles in die Nähe des Routers schleppen, dort wieder aufbauen, Tastatur dran, Maus dran und los. Von wegen: Ich habe mir einen Wolf gesucht, bis ich auf die Lösung gestoßen bin. Wer googelt, findet unter den Stichworten W-Lan, Zertifikat, Windows XP die richtige Lösung. Das veraltete Betriebssystem kann nicht mit der Verschlüsselung WPA2 umgehen. Wer das alles googelt, findet ein entsprechendes Programm. Heruntergeladen, installiert &#8211; läuft. Also alles wieder an den Schreibtisch geschleppt, neu verkabelt und gut. TrayApp: Das zweite Problem ließ sich weniger schnell lösen. Mir fehlte die TrayApp, eine .mis-Datei für den HP-Drucker. Irgendwie war die nach Jahren klagloser Arbeit verlorengegangen. Nun ploppte dauernd ein Fenster auf, das danach verlangte, sie zu installieren. Dummerweise habe ich die CD zum Drucker nicht finden können. Tagelang habe ich an dem Problem herumgedoktert. Das Warnfenster wollte und wollte nicht verschwunden, der Rechner ließ sich kaum herunterfahren, weil das Installationsprogramm ständig im Kreis lief. Alles googeln half nichts. Andere kennen das Problem auch, aber die Lösung ist offenbar schwierig. Am Ende war es ein Halbsatz, der mich rettete. Auf irgendeiner der unendlich vielen Seiten, die ich gelesen habe, stand, dass die .msi-Datei gerne mal vom Antiviren-Programm verschluckt wird. Ich kann mich daran erinnern, dass es eine Warnmeldung gab und irgendetwas in den Container verschoben wurde. Nun ist es mit Antiviren-Containern wie  mit echten Müll-Containern. Was drin ist, lässt sich auch wieder herausfischen. Und genau das war die Lösung. Datei gefunden, wieder hergestellt, Rechner neu gestartet &#8211; läuft. Zwei Probleme, zwei Lösungen und zwei Tage Nerverei: So ein Rechner ist doch wie ein Auto. Er soll laufen, und das problemlos. Immer ärgerlich, wenn man stundenlang suchen und probieren muss, bevor man sich wieder den eigentlichen Aufgaben widmen kann. Aber jetzt ist wieder alles gut. Zum Glück.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war offline. Ich habe mich mit dem System herumgeschlagen. Sprich: Ich habe tagelang nichts Produktives am Rechner machen können, weder bloggen noch sonst etwas, weil die Technik nicht funktioniert hat. Lange Geschichte. Zwei Probleme waren es, die mich in den Wahnsinn getrieben haben.<br />
<span id="more-6403"></span></p>
<h3>DSL:</h3>
<p>Man glaubt es kaum, aber die Telekom hat <a title="Dorf-DSL: Notizen aus dem schwarzen Internet-Loch" href="https://pyrolim.de/pyropro/geklickt/2014/dorf-dsl-notizen-aus-dem-schwarzen-internet-loch/" target="_blank">unser Dorf-DSL</a> beschleunigt. Von 1000er auf 2000er. Erstmal eine gute Nachricht. Aber es gibt natürlich einen Haken dabei, und der kam in Form eines neuen Routers. Pünktlich zum Bereitstellungstermin der neuen Internetgeschwindigkeit lief der alte nicht mehr und ich hatte keine Zeit, den neuen zu installieren. Also ein Tag ohne Telefon und Internet. Das Installieren hat dann ziemlich problemlos geklappt, und in Windeseile waren Telefon und W-Lan wieder da. Letzteres zumindest auf den Tablets und Handys. Nur mein betagter PC mit Windows XP wollte partout nicht mit dem W-Lan reden. Keine Chance. Das blöde Ding meldete dauernd, es finde kein Zertifikat. Wo, zum Teufel, sollte dieses Zertifikat denn sein?</p>
<p>Die Hotline der Telekom konnte nicht helfen, hatte aber immerhin einen guten Rat parat. Den Rechner per Lan-Kabel ans Internet anschließen und die entsprechende Software herunterladen. Okay, kann man machen. Musste ich machen. Es ging nicht anders. Also alles abgebaut: Rechner vom Drucker, den externen Festplatten und der Steckdose trennen, alles in die Nähe des Routers schleppen, dort wieder aufbauen, Tastatur dran, Maus dran und los. Von wegen: Ich habe mir einen Wolf gesucht, bis ich auf die Lösung gestoßen bin. Wer googelt, findet unter den Stichworten W-Lan, Zertifikat, Windows XP die richtige Lösung. Das veraltete Betriebssystem kann nicht mit der Verschlüsselung WPA2 umgehen. Wer das alles googelt, findet ein entsprechendes Programm. Heruntergeladen, installiert &#8211; läuft. Also alles wieder an den Schreibtisch geschleppt, neu verkabelt und gut.</p>
<h3>TrayApp:</h3>
<p>Das zweite Problem ließ sich weniger schnell lösen. Mir fehlte die TrayApp, eine .mis-Datei für den HP-Drucker. Irgendwie war die nach Jahren klagloser Arbeit verlorengegangen. Nun ploppte dauernd ein Fenster auf, das danach verlangte, sie zu installieren. Dummerweise habe ich die CD zum Drucker nicht finden können. Tagelang habe ich an dem Problem herumgedoktert. Das Warnfenster wollte und wollte nicht verschwunden, der Rechner ließ sich kaum herunterfahren, weil das Installationsprogramm ständig im Kreis lief. Alles googeln half nichts. Andere kennen das Problem auch, aber die Lösung ist offenbar schwierig.</p>
<p>Am Ende war es ein Halbsatz, der mich rettete. Auf irgendeiner der unendlich vielen Seiten, die ich gelesen habe, stand, dass die .msi-Datei gerne mal vom Antiviren-Programm verschluckt wird. Ich kann mich daran erinnern, dass es eine Warnmeldung gab und irgendetwas in den Container verschoben wurde. Nun ist es mit Antiviren-Containern wie  mit echten Müll-Containern. Was drin ist, lässt sich auch wieder herausfischen. Und genau das war die Lösung. Datei gefunden, wieder hergestellt, Rechner neu gestartet &#8211; läuft.</p>
<p>Zwei Probleme, zwei Lösungen und zwei Tage Nerverei: So ein Rechner ist doch wie ein Auto. Er soll laufen, und das problemlos. Immer ärgerlich, wenn man stundenlang suchen und probieren muss, bevor man sich wieder den eigentlichen Aufgaben widmen kann. Aber jetzt ist wieder alles gut. Zum Glück.</p>
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		<title>Der digitale Graben ist eine ganz, ganz tiefe Schlucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2014 19:14:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gestaunt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sind wir, die wir täglich in diesem Internetz unterwegs sind? Die wir unsere Bankgeschäfte online erledigen, unsere Musik downloaden, unsere Videos streamen? Ganz normale Leute? Ja, aber offenbar immer noch nur ein Teil der Gesellschaft. Ein Erlebnis hat mir dieser Tage gezeigt, dass der digitale Graben in Wirklichkeit eine ganz, ganz tiefe Schlucht ist. Hier wir von der sogenannten Netzgemeinde, dort diejenigen, die ihren Rechner nur nutzen, um Mails zu schicken und bei Ebay zu steigern und ganz, ganz hinten eine gar nicht kleine Gruppe, die nicht mal weiß, wie man Internet schreibt und was das ist. Die Augen geöffnet hat mir ein Besuch bei einer Bank. Ich war schon seit Jahren in keiner Schalterhalle mehr. Ich bin schon Ewigkeiten nicht weiter gekommen als bis zum Geldautomaten. Alle Bankgeschäfte wickele ich per Online-Banking ab. Nun aber führte mich eine besondere Situation an einen Bankschalter. Ich hatte dort etwas zu erledigen, was eineinhalb Stunden gedauert hat. Und dort habe ich weit über den digitalen Graben hinweggeschaut. Zugegeben, es war die kleine Filiale einer regionalen Volksbank irgendwo in einem norddeutschen Dorf. An diesem Tag war der Bankangestellte, der dort täglich arbeitet, nicht da. Die Zentrale hatte eine Vertreterin geschickt. Dann kam ein Herr herein. In der Hand einen Auszahlungsschein. Er wolle 100 Euro haben. Ob er seine Kontonummer eintragen könne, fragte die Bankangestellte. Die wisse er nicht. &#8222;Ich dachte der Kalle wäre da.&#8220; Kalle (Name geändert) ist offenbar der Ein-Mann-Filialleiter dieser Dorfbank. Während der eineinhalb Stunden, die meine Angelegenheit in der Bank erforderte, bekam ich diesen Satz noch oft zu hören. Es kamen Leute mit Überweisungsträgern, mit Ein- und Auszahlungsscheinen. Alle wussten ihre Kontonummer nicht und hatten sie auch nicht dabei. Jedesmal musste die Angestellte im Computer nachsehen. Und jedesmal die Bemerkung: &#8222;Ich dachte, der Kalle ist da.&#8220; Der Kalle kennt offenbar die Kontonummern aller Kunden auswendig. Auch bei der Variante &#8222;Sagen Sie mir mal, wie viel Geld auf meinem Konto ist&#8220; hätte der Kalle wahrscheinlich nicht mal nachsehen müssen. Auch in diesem Fall suchte die Angestellte erst einmal die Nummer heraus und blickte dann in ihren Computer. Die Kunden ohne Kontonummer waren übrigens beileibe nicht nur alte Leute. Etliche waren in meinem Alter. Übrigens: Die Bank verfügt über einen Kontoauszug-Drucker und einen Geldautomaten. Die stehen aber offenbar nur zur Zierde da. Ich habe die Bank einigermaßen erschüttert verlassen. Ich dachte, so etwas gibt es gar nicht mehr. Nach diesem Erlebnis bin ich nicht mehr so sicher, ob sich diese Dialoge nicht genauso in vielen, auch größeren Banken täglich abspielen. Und nun grübele ich. Wie weit weg von großen Teilen der Bevölkerung sind wir Menschen, die sich täglich so sicher im Netz bewegen, als wäre es ihre Wohnung? Die bloggen, in Foren schreiben, Online-Banking betreiben, Formulare online ausfüllen, ihre Bilder in Fotoforen hochladen oder gar Videos bei Youtube einstellen. Ist das oft belächelte Neuland wirklich so groß? Offenbar. Können wir uns dann noch genug in die Lebenswirklichkeit der Internetverweigerer und Neulandbewohner hineinfühlen? Offenbar lebt da draußen eine Parallelwelt, die bis heute nicht im Online-Zeitalter angekommen ist. Nach dem Erlebnis in der Bank glaube ich nicht, dass der Graben, der eine Schlucht ist, in naher Zukunft zugeschüttet werden kann. Um die auf der anderen Seite nicht abzuhängen, darf das Netz nicht alles sein. Gut, dass sich so vieles, fast alles, online regeln lässt. Aber die alten Vertriebs- und Verwaltungswege müssen offen bleiben, wenn wir nicht diejenigen weit jenseits des digitalen Grabens abhängen wollen. Man stelle sich nur mal vor, es gäbe keinen Kalle mehr, der die Kontonummern seiner Kunden auswendig weiß.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/der-digitale-graben-ist-eine-ganz-ganz-tiefe-schlucht/">Der digitale Graben ist eine ganz, ganz tiefe Schlucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sind wir, die wir täglich in diesem Internetz unterwegs sind? Die wir unsere Bankgeschäfte online erledigen, unsere Musik downloaden, unsere Videos streamen? Ganz normale Leute? Ja, aber offenbar immer noch nur ein Teil der Gesellschaft. Ein Erlebnis hat mir dieser Tage gezeigt, dass der digitale Graben in Wirklichkeit eine ganz, ganz tiefe Schlucht ist. Hier wir von der sogenannten Netzgemeinde, dort diejenigen, die ihren Rechner nur nutzen, um Mails zu schicken und bei Ebay zu steigern und ganz, ganz hinten eine gar nicht kleine Gruppe, die nicht mal weiß, wie man Internet schreibt und was das ist.<br />
<span id="more-6399"></span></p>
<p>Die Augen geöffnet hat mir ein Besuch bei einer Bank. Ich war schon seit Jahren in keiner Schalterhalle mehr. Ich bin schon Ewigkeiten nicht weiter gekommen als bis zum Geldautomaten. Alle Bankgeschäfte wickele ich per Online-Banking ab. Nun aber führte mich eine besondere Situation an einen Bankschalter. Ich hatte dort etwas zu erledigen, was eineinhalb Stunden gedauert hat. Und dort habe ich weit über den digitalen Graben hinweggeschaut.</p>
<p>Zugegeben, es war die kleine Filiale einer regionalen Volksbank irgendwo in einem norddeutschen Dorf. An diesem Tag war der Bankangestellte, der dort täglich arbeitet, nicht da. Die Zentrale hatte eine Vertreterin geschickt. Dann kam ein Herr herein. In der Hand einen Auszahlungsschein. Er wolle 100 Euro haben. Ob er seine Kontonummer eintragen könne, fragte die Bankangestellte. Die wisse er nicht. &#8222;Ich dachte der Kalle wäre da.&#8220; Kalle (Name geändert) ist offenbar der Ein-Mann-Filialleiter dieser Dorfbank. Während der eineinhalb Stunden, die meine Angelegenheit in der Bank erforderte, bekam ich diesen Satz noch oft zu hören. Es kamen Leute mit Überweisungsträgern, mit Ein- und Auszahlungsscheinen. Alle wussten ihre Kontonummer nicht und hatten sie auch nicht dabei. Jedesmal musste die Angestellte im Computer nachsehen. Und jedesmal die Bemerkung: &#8222;Ich dachte, der Kalle ist da.&#8220; Der Kalle kennt offenbar die Kontonummern aller Kunden auswendig. Auch bei der Variante &#8222;Sagen Sie mir mal, wie viel Geld auf meinem Konto ist&#8220; hätte der Kalle wahrscheinlich nicht mal nachsehen müssen. Auch in diesem Fall suchte die Angestellte erst einmal die Nummer heraus und blickte dann in ihren Computer. Die Kunden ohne Kontonummer waren übrigens beileibe nicht nur alte Leute. Etliche waren in meinem Alter.</p>
<p>Übrigens: Die Bank verfügt über einen Kontoauszug-Drucker und einen Geldautomaten. Die stehen aber offenbar nur zur Zierde da.</p>
<p>Ich habe die Bank einigermaßen erschüttert verlassen. Ich dachte, so etwas gibt es gar nicht mehr. Nach diesem Erlebnis bin ich nicht mehr so sicher, ob sich diese Dialoge nicht genauso in vielen, auch größeren Banken täglich abspielen.</p>
<p>Und nun grübele ich. Wie weit weg von großen Teilen der Bevölkerung sind wir Menschen, die sich täglich so sicher im Netz bewegen, als wäre es ihre Wohnung? Die bloggen, in Foren schreiben, Online-Banking betreiben, Formulare online ausfüllen, ihre Bilder in Fotoforen hochladen oder gar Videos bei Youtube einstellen. Ist das oft belächelte Neuland wirklich so groß? Offenbar. Können wir uns dann noch genug in die Lebenswirklichkeit der Internetverweigerer und Neulandbewohner hineinfühlen?</p>
<p>Offenbar lebt da draußen eine Parallelwelt, die bis heute nicht im Online-Zeitalter angekommen ist. Nach dem Erlebnis in der Bank glaube ich nicht, dass der Graben, der eine Schlucht ist, in naher Zukunft zugeschüttet werden kann. Um die auf der anderen Seite nicht abzuhängen, darf das Netz nicht alles sein. Gut, dass sich so vieles, fast alles, online regeln lässt. Aber die alten Vertriebs- und Verwaltungswege müssen offen bleiben, wenn wir nicht diejenigen weit jenseits des digitalen Grabens abhängen wollen. Man stelle sich nur mal vor, es gäbe keinen Kalle mehr, der die Kontonummern seiner Kunden auswendig weiß.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/der-digitale-graben-ist-eine-ganz-ganz-tiefe-schlucht/">Der digitale Graben ist eine ganz, ganz tiefe Schlucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Hysterie oder reale Erfahrung? Sag&#8216; mir wo die Trolle sind</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/hysterie-oder-reale-erfahrung-sag-mir-wo-die-trolle-sind/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 14:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[sinniert]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich lebe in einer anderen Welt. Ich bin keine richtige Frau, nicht hübsch genug. Ich bin nicht normal. Mit mir stimmt etwas nicht. Ich bin unsensibel. Ich habe einfach keine Ahnung. Stimmt alles. Muss alles stimmen. Denn ich weiß nicht warum, aber alles Schlimme, was sich da draußen im weltweiten Netz &#8211; genauer: in dem um mich herum &#8211; abspielt, sehe ich nicht, passiert mir nicht. Was ist los mit mir? Trotz meiner handverlesenen Timeline bei Twitter und meines ähnlich handverlesenen Feedreaders prasseln sie von allen Seiten auf mich ein: Äußerungen, Texte, Beschwerden über sogenannte Hater, Trolle, Orks. Na klar, was da im Netz pulsiert, ist weit weg vom realen Leben draußen auf den Straßen und Plätzen. Aber dennoch nimmt es bei allen, die sich regelmäßig im Internet bewegen, einen großen Raum ein. Sexistische Sprüche, Anmache, ja sogar Morddrohungen übelster Art werden offenbar über vielen Netz-Autoren ausgeschüttet. Jedenfalls wenn ich ihren Texten glauben darf. Aber wo sind sie, diese Trolle und Hater? Ihre Kommentare sind nirgends zu sehen, werden angeblich nie freigeschaltet, stets gleich gelöscht. Wie kann ich überprüfen, ob die Unkultur in den Kommentaren und Tweets wirklich so groß ist, wie sie dargestellt wird? Wie real ist die Hetze? Und wie viel davon ist nur gefühlt? Ist Widerspruch immer gleich Hass? Muss Kritik stets als Angriff verstanden werden? Das Nuf hat gerade einen lesenswerten Blogbeitrag über die Hilflosigkeit gegenüber Trollen geschrieben. Sie hat sich viele gute Gedanken dazu gemacht, wie mit böswilligen Kommentaren und Kommentatoren umzugehen ist. Als Auslöser für ihren Text führt sie Vorträge und Artikel an, die von solchen Hatern und Trollen handeln. Allerdings steht kein Wort in dem Text, dass Das Nuf selbst schon einmal solche Angriffe erlebt hat. Hat sie? Ich weiß es nicht. Aber zunächst eine Klarstellung: Ich unterscheide zwischen Trollen &#8211; also Leuten, die mit ihren Internetkommentaren Diskussionen stören &#8211; und den im Netz so viel beschworenen Trollen-Hatern-Orks, die nicht die Diskussion stören, sondern die hinter den Texten und Meinungen stehenden Menschen niedermachen. Und dann unterscheide ich noch einmal zwischen niedermachen, wie es nicht schön, aber strafrechtlich nicht relevant ist, und strafbewehrten Äußerungen wie der Drohung von Mord oder Vergewaltigung. Ich schreibe hier weder über trollige Kommentatoren noch über Straftäter. Sondern über die, die angeblich ihren Hass über Internet-Autoren ausschütten, die Blogger niedermachen oder persönliche Angriffe gegen Texter starten. Und ich beschränke mich dabei weitgehend auf Kommentare nichtkommerzieller Seiten beziehungsweise von Seiten, die nicht zu den großen Nachrichtenportalen gehören. Wie es uns Journalisten in Sachen Trollen geht, hat Andrea Diener gerade im Beitrag &#8222;Meine Tage im Hass&#8220; auf faz.net beschrieben. Solche Briefe gab es übrigens schon früher in Redaktionen, vielleicht nicht in der Masse, aber in dieser Schärfe. So manche Morddrohung ist früher auf Papier bei mir eingegangen. Aber zurück zum Netz und zur Blogosphäre. Wo sind sie also die Hater, Trolle und Orks? Ich habe sie noch nie getroffen. Ist mein Umfeld besser als das anderer Menschen? Wohl kaum. Ich glaube vielmehr, dass die Menschen besser sind als ihr Ruf. Ja, auch die Männer, denen gerade in Feminstinnen-Kreisen ständiges Trollen und Haten unterstellt wird. Ich möchte es mal ganz knapp formulieren: Jede Gruppe hat ihre Arschloch-Quote. Aber die ist auch unter Kommentatoren im Netz nicht größer als in jeder anderen Gruppe. Alles andere ist herbeigeredet. Aber vielleicht gibt es ja eine ganz andere Erklärung dafür, dass Trolle mich meiden. Ich bin selbst einer. Noch ein Nachsatz: Gerade von Feministinnen wird immer wieder behauptet, sie würden ständig und überall sexuell belästigt: angetatscht, mit sexualisierter Sprache angesprochen, nur als Wesen mit Po und Busen wahrgenommen, statt als Menschen. Komisch, das erlebe ich als Frau ganz, ganz anders. Die Äußerung einer Feministin dazu, ich sei vermutlich nicht attraktiv genug und könnte deshalb nicht über solche Erfahrungen berichten, ist eine Unverschämtheit. Zugegeben, ich bin nicht mehr taufrisch. Aber ich war auch mal jung und bin nicht so hässlich, dass mich ein Mann nur mit der Kneifzange anfassen würde. Ich gehe vielmehr davon aus, dass Männer viel besser sind als ihr Ruf. Siehe Archloch-Quote. Über den Umgang mit Kritikern, Trollen und Hatern im Netz hat Thomas Liedl einen angenehm unaufgeregten Text geschrieben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/hysterie-oder-reale-erfahrung-sag-mir-wo-die-trolle-sind/">Hysterie oder reale Erfahrung? Sag&#8216; mir wo die Trolle sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lebe in einer anderen Welt. Ich bin keine richtige Frau, nicht hübsch genug. Ich bin nicht normal. Mit mir stimmt etwas nicht. Ich bin unsensibel. Ich habe einfach keine Ahnung. Stimmt alles. Muss alles stimmen. Denn ich weiß nicht warum, aber alles Schlimme, was sich da draußen im weltweiten Netz &#8211; genauer: in dem um mich herum &#8211; abspielt, sehe ich nicht, passiert mir nicht. Was ist los mit mir?<br />
<span id="more-6317"></span></p>
<p>Trotz meiner handverlesenen Timeline bei Twitter und meines ähnlich handverlesenen Feedreaders prasseln sie von allen Seiten auf mich ein: Äußerungen, Texte, Beschwerden über sogenannte <a href="http://frau-dingens.de/?p=3452" target="_blank">Hater, Trolle, Orks</a>. Na klar, was da im Netz pulsiert, ist weit weg vom realen Leben draußen auf den Straßen und Plätzen. Aber dennoch nimmt es bei allen, die sich regelmäßig im Internet bewegen, einen großen Raum ein. Sexistische Sprüche, Anmache, ja sogar Morddrohungen übelster Art werden offenbar über vielen Netz-Autoren ausgeschüttet. Jedenfalls wenn ich ihren Texten glauben darf.</p>
<p>Aber wo sind sie, diese Trolle und Hater? Ihre Kommentare sind nirgends zu sehen, werden angeblich nie freigeschaltet, stets gleich gelöscht. Wie kann ich überprüfen, ob die Unkultur in den Kommentaren und Tweets wirklich so groß ist, wie sie dargestellt wird? Wie real ist die Hetze? Und wie viel davon ist nur gefühlt? Ist Widerspruch immer gleich Hass? Muss Kritik stets als Angriff verstanden werden?</p>
<p>Das Nuf hat gerade einen lesenswerten <a href="http://dasnuf.de/wunderbare-technikwelt/gegen-die-hilflosigkeit/" target="_blank">Blogbeitrag</a> über die Hilflosigkeit gegenüber Trollen geschrieben. Sie hat sich viele gute Gedanken dazu gemacht, wie mit böswilligen Kommentaren und Kommentatoren umzugehen ist. Als Auslöser für ihren Text führt sie Vorträge und Artikel an, die von solchen Hatern und Trollen handeln. Allerdings steht kein Wort in dem Text, dass Das Nuf selbst schon einmal solche Angriffe erlebt hat. Hat sie? Ich weiß es nicht.</p>
<p>Aber zunächst eine Klarstellung: Ich unterscheide zwischen Trollen &#8211; also Leuten, die mit ihren Internetkommentaren Diskussionen stören &#8211; und den im Netz so viel beschworenen Trollen-Hatern-Orks, die nicht die Diskussion stören, sondern die hinter den Texten und Meinungen stehenden Menschen niedermachen. Und dann unterscheide ich noch einmal zwischen niedermachen, wie es nicht schön, aber strafrechtlich nicht relevant ist, und strafbewehrten Äußerungen wie der Drohung von Mord oder Vergewaltigung. Ich schreibe hier weder über trollige Kommentatoren noch über Straftäter. Sondern über die, die angeblich ihren Hass über Internet-Autoren ausschütten, die Blogger niedermachen oder persönliche Angriffe gegen Texter starten. Und ich beschränke mich dabei weitgehend auf Kommentare nichtkommerzieller Seiten beziehungsweise von Seiten, die nicht zu den großen Nachrichtenportalen gehören. Wie es uns Journalisten in Sachen Trollen geht, hat Andrea Diener gerade im Beitrag <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/troll-kommentare-meine-tage-im-hass-13038925.html%20" target="_blank">&#8222;Meine Tage im Hass&#8220;</a> auf faz.net beschrieben. Solche Briefe gab es übrigens schon früher in Redaktionen, vielleicht nicht in der Masse, aber in dieser Schärfe. So manche Morddrohung ist früher auf Papier bei mir eingegangen.</p>
<p>Aber zurück zum Netz und zur Blogosphäre. Wo sind sie also die Hater, Trolle und Orks? Ich habe sie noch nie getroffen. Ist mein Umfeld besser als das anderer Menschen? Wohl kaum. Ich glaube vielmehr, dass die Menschen besser sind als ihr Ruf. Ja, auch die Männer, denen gerade in Feminstinnen-Kreisen ständiges Trollen und Haten unterstellt wird.</p>
<p>Ich möchte es mal ganz knapp formulieren: Jede Gruppe hat ihre Arschloch-Quote. Aber die ist auch unter Kommentatoren im Netz nicht größer als in jeder anderen Gruppe. Alles andere ist herbeigeredet.</p>
<p>Aber vielleicht gibt es ja eine ganz andere Erklärung dafür, dass Trolle mich meiden. <a title="Der Totschlag-Troll" href="https://pyrolim.de/pyrocontra/2013/der-totschlag-troll/" target="_blank">Ich bin selbst einer</a>.</p>
<p>Noch ein Nachsatz:<br />
Gerade von Feministinnen wird immer wieder behauptet, sie würden ständig und überall sexuell belästigt: angetatscht, mit sexualisierter Sprache angesprochen, nur als Wesen mit Po und Busen wahrgenommen, statt als Menschen. Komisch, das erlebe ich als Frau ganz, ganz anders. Die Äußerung einer Feministin dazu, ich sei vermutlich nicht attraktiv genug und könnte deshalb nicht über solche Erfahrungen berichten, ist eine Unverschämtheit. Zugegeben, ich bin nicht mehr taufrisch. Aber ich war auch mal jung und bin nicht so hässlich, dass mich ein Mann nur mit der Kneifzange anfassen würde. Ich gehe vielmehr davon aus, dass Männer viel besser sind als ihr Ruf. Siehe Archloch-Quote.</p>
<p>Über den Umgang mit Kritikern, Trollen und Hatern im Netz hat Thomas Liedl einen <a href="http://www.nicht-spurlos.de/kritiker-trolle-hater/110835/" target="_blank">angenehm unaufgeregten Text </a>geschrieben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/hysterie-oder-reale-erfahrung-sag-mir-wo-die-trolle-sind/">Hysterie oder reale Erfahrung? Sag&#8216; mir wo die Trolle sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Das digitale Leben und die reale Käsesuppe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2014 07:31:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was hat Käsesuppe mit dem digitalen Leben zu tun? Oder anders gefragt: Macht Käsesuppe ein Blog persönlicher? Wie ich darauf komme? Da muss ich ein wenig ausholen. Nur Geduld, die Auflösung kommt weiter unten. Ich habe hier vor zwei Tagen zehn Fragen zum digitalen Leben beantwortet. Am Sonntag haben wir mit unserem Chor ein Konzert gegeben: das Dettinger Te Deum von Georg Friedrich Händel. Monatelang hat der Chor dafür geübt, es gab die Freude, wie aus dem Singen einzelner Noten irgendwann Musik wird. Dann die Proben mit dem Orchester und die Aufführung. Zwischendurch, bei einer Solo-Arie, hatte ich kurz Zeit nachzudenken. Und da kamen mir die Fragen zum und das Thema digitales Leben wieder in den Sinn. Dort, in der Kirche, mit der brausenden Musik von Pauken und Trompeten, ist mir klar geworden, was digitales Leben nicht leisten kann: das Gefühl, etwas gemeinsam geleistet zu haben. Oder das Gefühl, etwas live zu erleben. Ich schätze die Digitalisierung sehr. Ich liebe sie. Sie bereichert mein Leben. Weil neben dieses Gemeinschaftsgefühl, neben die Freude über das Musikmachen etwas Neues getreten ist. Das schmälert das alte nicht. Es ergänzt es. Keine Digitalisierung kann das gemeinsame Tun ersetzen. Gemeinsamkeit ist ein Alleinstellungsmerkmal jenseits des digitalen Lebens. Ebenso wie körperliche Erfahrungen, etwas beim Sport. Kein Internet kann mir das wunderbare Gefühl zu geben, auf einem Pferd zu sitzen und mich in der Natur fortzubewegen. Ich freue mich, dass beides möglich ist. Nun zur Käsesuppe. Nach Konzerten sitzen Sänger und Musiker noch zusammen, und jeder bringt etwas mit. Ich kann nur Käsesuppe, und deshalb serviere ich sie immer zu solchen Anlässen &#8211; was immer gut ankommt. Käsesuppe ist auch so etwas völlig Nichtdigitales. Online ist der Geruch dieser Köstlichkeit nicht verfügbar. Um nun einem Suppen-Ratschlag des Blogs von Fotokünstler Schwartz zu folgen: Ein Blog muss persönlich sein, und manchmal darf er auch etwas enthalten, was so ganz außerhalb der üblichen Blogthemen liegt. Ich bin keine Food-Bloggerin, werde nie eine sein. Aber weil es gerade so schön passt, kommt nun hier das Rezept für die ultimative Partysuppe: Käsesuppe für 10 Personen: 500 gr. gemischtes Hack 500 gr. Thüringer Mett (gewürzt) 4 gr. Zwiebeln eineinhalb Liter Brühe (aus Brühwürfeln oder Gemüsebrühe-Granulat) 1 gr. Paket Rahmporree 1. gr. Dose Pilze mit Flüssigkeit je 1 Paket Schmelzkäse Sahne und Kräuter Hack mit Zwiebeln anbraten, dann die Brühe angießen, Porree, Pilze, Käse hinzugeben, aufkochen &#8211; fertig. Guten Appetit! Und wer beim Zubereiten oder beim Verzehr ein bisschen Dettinger hören will, hier ist er:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/das-digitale-leben-und-die-reale-kaesesuppe/">Das digitale Leben und die reale Käsesuppe</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was hat Käsesuppe mit dem digitalen Leben zu tun? Oder anders gefragt: Macht Käsesuppe ein Blog persönlicher? Wie ich darauf komme? Da muss ich ein wenig ausholen. Nur Geduld, die Auflösung kommt weiter unten.<br />
<span id="more-6313"></span></p>
<p>Ich habe hier vor zwei Tagen <a title="Mein #digitalLEBEN – zehn Antworten, über die ich erstmal nachdenken musste" href="https://pyrolim.de/pyropro/2014/mein-digitalleben-zehn-antworten-ueber-die-ich-erstmal-nachdenken-musste/" target="_blank">zehn Fragen zum digitalen Leben beantwortet</a>. Am Sonntag haben wir mit unserem Chor ein Konzert gegeben: das Dettinger Te Deum von Georg Friedrich Händel. Monatelang hat der Chor dafür geübt, es gab die Freude, wie aus dem Singen einzelner Noten irgendwann Musik wird. Dann die Proben mit dem Orchester und die Aufführung. Zwischendurch, bei einer Solo-Arie, hatte ich kurz Zeit nachzudenken. Und da kamen mir die Fragen zum und das Thema digitales Leben wieder in den Sinn. Dort, in der Kirche, mit der brausenden Musik von Pauken und Trompeten, ist mir klar geworden, was digitales Leben nicht leisten kann: das Gefühl, etwas gemeinsam geleistet zu haben. Oder das Gefühl, etwas live zu erleben.</p>
<p>Ich schätze die Digitalisierung sehr. Ich liebe sie. Sie bereichert mein Leben. Weil neben dieses Gemeinschaftsgefühl, neben die Freude über das Musikmachen etwas Neues getreten ist. Das schmälert das alte nicht. Es ergänzt es. Keine Digitalisierung kann das gemeinsame Tun ersetzen. Gemeinsamkeit ist ein Alleinstellungsmerkmal jenseits des digitalen Lebens. Ebenso wie körperliche Erfahrungen, etwas beim Sport. Kein Internet kann mir das wunderbare Gefühl zu geben, auf einem Pferd zu sitzen und mich in der Natur fortzubewegen. Ich freue mich, dass beides möglich ist.</p>
<p>Nun zur Käsesuppe. Nach Konzerten sitzen Sänger und Musiker noch zusammen, und jeder bringt etwas mit. Ich kann nur Käsesuppe, und deshalb serviere ich sie immer zu solchen Anlässen &#8211; was immer gut ankommt. Käsesuppe ist auch so etwas völlig Nichtdigitales. Online ist der Geruch dieser Köstlichkeit nicht verfügbar. Um nun einem <a href="http://portrait-foto-kunst.de/blogsuppe/" target="_blank">Suppen-Ratschlag</a> des Blogs von Fotokünstler Schwartz zu folgen: Ein Blog muss persönlich sein, und manchmal darf er auch etwas enthalten, was so ganz außerhalb der üblichen Blogthemen liegt. Ich bin keine Food-Bloggerin, werde nie eine sein. Aber weil es gerade so schön passt, kommt nun hier das Rezept für die ultimative Partysuppe:</p>
<h4>Käsesuppe für 10 Personen:</h4>
<ul>
<li>500 gr. gemischtes Hack</li>
<li>500 gr. Thüringer Mett (gewürzt)</li>
<li>4 gr. Zwiebeln</li>
<li>eineinhalb Liter Brühe (aus Brühwürfeln oder Gemüsebrühe-Granulat)</li>
<li>1 gr. Paket Rahmporree</li>
<li>1. gr. Dose Pilze mit Flüssigkeit</li>
<li>je 1 Paket Schmelzkäse Sahne und Kräuter</li>
</ul>
<p>Hack mit Zwiebeln anbraten, dann die Brühe angießen, Porree, Pilze, Käse hinzugeben, aufkochen &#8211; fertig.</p>
<p>Guten Appetit!</p>
<p>Und wer beim Zubereiten oder beim Verzehr ein bisschen Dettinger hören will, hier ist er:</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/aG83yUkb_bA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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		<title>Mein #digitalLEBEN &#8211; zehn Antworten, über die ich erstmal nachdenken musste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2014 18:09:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die SPD hat eine Blogparade zum Thema digitales Leben &#8211; ich schreib&#8217;s hier mal ohne diese seltsame Klein-Groß-Schreibweise &#8211; auf den Weg gebracht. Anlass ist ein Beteiligungsprozess zum diesem Thema. Dazu gibt es einen Fragenkatalog, der ein breites Spektrum abdeckt. Vor allem aber sind dort einige Fragen dabei, die einen dazu zwingen, den Blick gezielter als im Alltag auf das eigene digitale Leben zur richten. Das ist nämlich für mich mittlerweile so selbstverständlich, dass ich kaum einen Gedanken darauf verschwende. Die 10 Fragen und meine Antworten: In einer digitalen Welt zu leben, bedeutet für mich… als Redakteurin 20 000 Kilometer im Jahr weniger zu fahren, eine Menge Lauferei weniger zu haben und mir manchen Weg sparen zu können. Warum? Das verrät ein Blick zurück, mit dem ich die Redaktionsarbeit von vor 20 Jahren in diesem und diesem Text aufgeschrieben habe. Wie viel leichter ist doch vieles geworden, seitdem Texte und Bilder einfach so durch die Gegend geschickt werden können. Digitales Leben heißt für mich außerdem, Wissen in der Hosentasche zu haben &#8211; dem Smartphone sei dank &#8211; und immer und überall auf jede gewünschte Information zugreifen zu können. Das hat meinen Horizont ungeheuer erweitert und mir Denkwelten erschlossen, die ich sonst nie gefunden hätte. Mein Computer ist für mich… Arbeitsgerät, Archiv, verlängerter Arm. Auch wenn vieles von mobilen Endgeräten aus erledigt werden kann, ist eine ordentliche Tastatur an einem ordentlichen Rechner immer noch  nicht zu verachten. Egal ob dieser Rechner nun stationär ist oder als Laptop unterwegs mit dabei. Wirklich gut! Die größte Chance durch die Digitalisierung ist… die Entdeckung neuer Gedankenwelten, siehe oben. Bedrohlich! Wir müssen aufpassen, dass… alle Menschen genug Kompetenz haben, um den Gefahren im Netz aus dem Weg zu gehen und die Hoheit über ihre Daten zu behalten. Wir werden das Netz nicht besser machen, das schafft kein Gesetz der Welt. Es wird immer Menschen geben, die es nur für ihren eigenen Profit, ihre Propaganda oder für kriminelle Machenschaften nutzen. Beschränkungen bergen zu viele Gefahren für das Netz, deshalb ist Kompetenz, das Wissen um die Gefahren, die beste Vorbeugung. Und ein breites Bündnis gegen Überwachung. Die Digitalisierung verändert mein Leben durch… ihre stete Verfügbarkeit. Die Vorteile möchte ich nicht mehr missen. Mit den Nachteilen weiß ich umzugehen. Chatten mit den Enkeln, Einkaufen per Mausklick, Arbeiten ohne feste Bürozeiten. Was bringt die Digitalisierung für Familien und Ältere? Familien profitieren immer dann besonders von der Digitalisierung, wenn sie gerade nicht zusammen sind. Nie war der Kontakt mit dem Kind im Auslandsjahr, mit der weit entfernt wohnenden Oma oder der versprengten Schwiegerfamilie so einfach. Gerade ältere Menschen profitieren umso mehr, wenn sie nicht mehr so gut zu Fuß sind und sich übers Netz Waren ins Haus schicken lassen oder an Informationen oder Debatten teilhaben können. Und sage niemand, die Älteren seien nicht fit am Rechner oder Smartphone. Nach meiner Erfahrung stehen viele den Jungen  in nichts nach. Und die, die bis heute keinen Computer haben, vermissen nichts. Das sehe ich in der eigenen Familie. Jeder kann selbst entscheiden, wie weit er sich auf ein digitales Leben einlässt. Niemand ist dazu gezwungen, aber wer es möchte, wird davon profitieren. Programmieren in der Grundschule, das gesamte Faktenwissen der Welt in der Suchmaschine. Wie sollte Bildung der Zukunft aussehen? Bildung kommt um das digitale Leben nicht mehr drumherum, auch wenn sich einige Lehrer noch immer beharrlich weigern, das zur Kenntnis zu nehmen. Spätestens wenn die Jugendlichen in den Beruf gehen,  sind in den Betrieben digitale Kompetenzen gefragt, die manch Lehrer heute noch verteufelt &#8211; ich weiß, dass das so ist, ich habe es oft genug bei Elternabenden gehört. Unsere Kinder eigenen sich das digitale Wissen dann eben auf anderen Wegen an. Dabei sollte Schule den Umgang mit der digitalen Welt vermitteln, den ich oben unter dem Thema Kompetenz und Gefahren angedeutet habe. Etwas bange wird mir allerdings, wenn ich sehe, wie Schüler Themen heute nur noch übers Internet bearbeiten und sich dort ihr Wissen zusammenklauben. Quellensuche in Büchern oder gar bei realen Gesprächspartnern? Fehlanzeige. Allerdings sind die Bücher und Unterlagen oder die Menschen, die etwas zu sagen haben, eben nicht immer verfügbar. Ein bisschen sehe ich mit Sorge, dass Schulen sich inzwischen darauf ausruhen, dass ihre Schüler die Materialien etwa für Referate bei Wikipedia finden werden und dafür gar keine Bücher oder Unterlagen mehr notwendig sind. Einerseits verteufeln Schulen das digitale Leben, andererseits nutzen sie es, um nicht selbst Lehrmaterialien vorhalten zu müssen. An jedem Ort arbeiten können und ständig erreichbar sein. Was bedeutet das für Arbeit im Digitalen Zeitalter? Zunächst mal, siehe oben, eine Menge Zeitersparnis. Aber das trifft vor allem meinen Beruf, in anderen werden andere Prioritäten gesetzt. Habe ich einen Job, in dem ich unregelmäßige Arbeitszeiten habe und der mich auch in der Freizeit mitunter fordert? Dann ist die Digitalisierung eine große Erleichterung. Habe ich feste Stechuhr-Zeiten und bin irgendwann am Tag ganz weg aus dem Job? Dann lasst mich bitte mit dienstlichen Mails und Anrufen außer der Reihe zufrieden. Das muss innerbetrieblich geregelt werden, etwa mit Betriebsvereinbarungen, und wenn es nicht geht, dann gibt es ja immer noch den Abschaltknopf. Nur darf Arbeitnehmer aus der Nichterreichbarkeit in der Freizeit kein Nachteil entstehen. Auch da sind wieder Betriebsräte und Betriebsvereinbarungen gefragt. Was müssen wir im digitalen Zeitalter tun, damit unsere Wirtschaft erfolgreich bleibt? Eine Frage, die zu beantworten mir schwer fällt. Wirtschaft ist noch so mein Thema. Ich versuche es trotzdem: Nach meiner Beobachtung ist die Mehrzahl der Unternehmen in Sachen Digitalisierung auf der Höhe der Zeit. Die Großen sowieso, und auch viele mittlere und kleine Unternehmen. Nicht zuletzt dank neuer Dienstleister, die zum Beispiel Webseiten gestalten oder Firmen beraten. Allerdings haben wir in Deutschland immer noch eine digitale Wüste, die vielen Firmen, aber auch den Kommunen Probleme bereitet: der fehlende Breitband-Ausbau. Heute ist kein Wohngebiet, kein Gewerbegebiet ohne schnelles Internet mehr zu vermarkten. Die, die neu irgendwo hinkommen, haben die Wahl. Aber die alt eingesessenen Unternehmen leiden extrem unter der Breitband-Wüste in ländlichen Gebieten. Wir müssen aufpassen, dass sich das nicht letztlich auf die deutsche Wirtschaftsleistung insgesamt negativ auswirkt. Die Digitalisierung schafft Chancen und birgt Risiken. Von der SPD erwarte ich, dass… sie die Chancen mehr in den Vordergrund rückt als die Risiken.  Dass sie Bestrebungen, das Netz zu knebeln, erkennt und dagegen angeht. Und dass sie sich mit Hingabe dafür einsetzt, dass das Internet und das digitale Leben endlich demokratisiert werden &#8211; sprich, dass alle in dessen vollen Genuss kommen. Das heißt konkret für mich: endlich ein Ende von Dorf-DSL und Internetverbindungen, aus den die Daten nur tröpfeln und nicht fließen. Nachsatz: Ich bin kein Mitglied einer Partei. Ich finde es aber gut, dass die SPD nicht nur Experten befragt, sondern die Frage nach dem digitalen Leben mit einer Blogparade allen stellt, die daran Interesse haben, sich darüber Gedanken machen und dazu etwas beitragen wollen. Hoffen wir, dass am Ende etwas Gutes für alle dabei herauskommt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/mein-digitalleben-zehn-antworten-ueber-die-ich-erstmal-nachdenken-musste/">Mein #digitalLEBEN &#8211; zehn Antworten, über die ich erstmal nachdenken musste</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD hat eine<a href="https://akdigitalegesellschaft.de/2014/blogparade-zu-digitalleben/" target="_blank"> Blogparade zum Thema digitales Leben</a> &#8211; ich schreib&#8217;s hier mal ohne diese seltsame Klein-Groß-Schreibweise &#8211; auf den Weg gebracht. Anlass ist ein Beteiligungsprozess zum diesem Thema. Dazu gibt es einen Fragenkatalog, der ein breites Spektrum abdeckt. Vor allem aber sind dort einige Fragen dabei, die einen dazu zwingen, den Blick gezielter als im Alltag auf das eigene digitale Leben zur richten. Das ist nämlich für mich mittlerweile so selbstverständlich, dass ich kaum einen Gedanken darauf verschwende.<br />
<span id="more-6303"></span></p>
<h3>Die 10 Fragen und meine Antworten:</h3>
<p><em>In einer digitalen Welt zu leben, bedeutet für mich…</em></p>
<p>als Redakteurin 20 000 Kilometer im Jahr weniger zu fahren, eine Menge Lauferei weniger zu haben und mir manchen Weg sparen zu können. Warum? Das verrät ein Blick zurück, mit dem ich die Redaktionsarbeit von vor 20 Jahren in <a title="Kurze Kulturgeschichte der Textübertragung" href="https://pyrolim.de/pyropro/erlebt/2011/kurze-kulturgeschichte-der-textubertragung/" target="_blank">diesem</a> und <a title="In der Steinzeit der Zeitungsfotografie" href="https://pyrolim.de/pyrocontra/2011/in-der-steinzeit-der-zeitungsfotografie/" target="_blank">diesem</a> Text aufgeschrieben habe. Wie viel leichter ist doch vieles geworden, seitdem Texte und Bilder einfach so durch die Gegend geschickt werden können. Digitales Leben heißt für mich außerdem, Wissen in der Hosentasche zu haben &#8211; dem Smartphone sei dank &#8211; und immer und überall auf jede gewünschte Information zugreifen zu können. Das hat meinen Horizont ungeheuer erweitert und mir Denkwelten erschlossen, die ich sonst nie gefunden hätte.</p>
<p><em>Mein Computer ist für mich…</em></p>
<p>Arbeitsgerät, Archiv, verlängerter Arm. Auch wenn vieles von mobilen Endgeräten aus erledigt werden kann, ist eine ordentliche Tastatur an einem ordentlichen Rechner immer noch  nicht zu verachten. Egal ob dieser Rechner nun stationär ist oder als Laptop unterwegs mit dabei.</p>
<p><em>Wirklich gut! Die größte Chance durch die Digitalisierung ist…</em></p>
<p>die Entdeckung neuer Gedankenwelten, siehe oben.</p>
<p><em>Bedrohlich! Wir müssen aufpassen, dass…</em></p>
<p>alle Menschen genug Kompetenz haben, um den Gefahren im Netz aus dem Weg zu gehen und die Hoheit über ihre Daten zu behalten. Wir werden das Netz nicht besser machen, das schafft kein Gesetz der Welt. Es wird immer Menschen geben, die es nur für ihren eigenen Profit, ihre Propaganda oder für kriminelle Machenschaften nutzen. Beschränkungen bergen zu viele Gefahren für das Netz, deshalb ist Kompetenz, das Wissen um die Gefahren, die beste Vorbeugung. Und ein breites Bündnis gegen Überwachung.</p>
<p><em>Die Digitalisierung verändert mein Leben durch…</em></p>
<p>ihre stete Verfügbarkeit. Die Vorteile möchte ich nicht mehr missen. Mit den Nachteilen weiß ich umzugehen.</p>
<p><em>Chatten mit den Enkeln, Einkaufen per Mausklick, Arbeiten ohne feste Bürozeiten. Was bringt die Digitalisierung für Familien und Ältere?</em></p>
<p>Familien profitieren immer dann besonders von der Digitalisierung, wenn sie gerade nicht zusammen sind. Nie war der Kontakt mit dem Kind im Auslandsjahr, mit der weit entfernt wohnenden Oma oder der versprengten Schwiegerfamilie so einfach. Gerade ältere Menschen profitieren umso mehr, wenn sie nicht mehr so gut zu Fuß sind und sich übers Netz Waren ins Haus schicken lassen oder an Informationen oder Debatten teilhaben können. Und sage niemand, die Älteren seien nicht fit am Rechner oder Smartphone. Nach meiner Erfahrung stehen viele den Jungen  in nichts nach. Und die, die bis heute keinen Computer haben, vermissen nichts. Das sehe ich in der eigenen Familie. Jeder kann selbst entscheiden, wie weit er sich auf ein digitales Leben einlässt. Niemand ist dazu gezwungen, aber wer es möchte, wird davon profitieren.</p>
<p><em>Programmieren in der Grundschule, das gesamte Faktenwissen der Welt in der Suchmaschine. Wie sollte Bildung der Zukunft aussehen?</em></p>
<p>Bildung kommt um das digitale Leben nicht mehr drumherum, auch wenn sich einige Lehrer noch immer beharrlich weigern, das zur Kenntnis zu nehmen. Spätestens wenn die Jugendlichen in den Beruf gehen,  sind in den Betrieben digitale Kompetenzen gefragt, die manch Lehrer heute noch verteufelt &#8211; ich weiß, dass das so ist, ich habe es oft genug bei Elternabenden gehört. Unsere Kinder eigenen sich das digitale Wissen dann eben auf anderen Wegen an. Dabei sollte Schule den Umgang mit der digitalen Welt vermitteln, den ich oben unter dem Thema Kompetenz und Gefahren angedeutet habe. Etwas bange wird mir allerdings, wenn ich sehe, wie Schüler Themen heute nur noch übers Internet bearbeiten und sich dort ihr Wissen zusammenklauben. Quellensuche in Büchern oder gar bei realen Gesprächspartnern? Fehlanzeige. Allerdings sind die Bücher und Unterlagen oder die Menschen, die etwas zu sagen haben, eben nicht immer verfügbar. Ein bisschen sehe ich mit Sorge, dass Schulen sich inzwischen darauf ausruhen, dass ihre Schüler die Materialien etwa für Referate bei Wikipedia finden werden und dafür gar keine Bücher oder Unterlagen mehr notwendig sind. Einerseits verteufeln Schulen das digitale Leben, andererseits nutzen sie es, um nicht selbst Lehrmaterialien vorhalten zu müssen.</p>
<p><em>An jedem Ort arbeiten können und ständig erreichbar sein. Was bedeutet das für Arbeit im Digitalen Zeitalter?</em></p>
<p>Zunächst mal, siehe oben, eine Menge Zeitersparnis. Aber das trifft vor allem meinen Beruf, in anderen werden andere Prioritäten gesetzt. Habe ich einen Job, in dem ich unregelmäßige Arbeitszeiten habe und der mich auch in der Freizeit mitunter fordert? Dann ist die Digitalisierung eine große Erleichterung. Habe ich feste Stechuhr-Zeiten und bin irgendwann am Tag ganz weg aus dem Job? Dann lasst mich bitte mit dienstlichen Mails und Anrufen außer der Reihe zufrieden. Das muss innerbetrieblich geregelt werden, etwa mit Betriebsvereinbarungen, und wenn es nicht geht, dann gibt es ja immer noch den Abschaltknopf. Nur darf Arbeitnehmer aus der Nichterreichbarkeit in der Freizeit kein Nachteil entstehen. Auch da sind wieder Betriebsräte und Betriebsvereinbarungen gefragt.</p>
<p><em>Was müssen wir im digitalen Zeitalter tun, damit unsere Wirtschaft erfolgreich bleibt?</em></p>
<p>Eine Frage, die zu beantworten mir schwer fällt. Wirtschaft ist noch so mein Thema. Ich versuche es trotzdem: Nach meiner Beobachtung ist die Mehrzahl der Unternehmen in Sachen Digitalisierung auf der Höhe der Zeit. Die Großen sowieso, und auch viele mittlere und kleine Unternehmen. Nicht zuletzt dank neuer Dienstleister, die zum Beispiel Webseiten gestalten oder Firmen beraten. Allerdings haben wir in Deutschland immer noch eine digitale Wüste, die vielen Firmen, aber auch den Kommunen Probleme bereitet: der fehlende Breitband-Ausbau. Heute ist kein Wohngebiet, kein Gewerbegebiet ohne schnelles Internet mehr zu vermarkten. Die, die neu irgendwo hinkommen, haben die Wahl. Aber die alt eingesessenen Unternehmen leiden extrem unter der Breitband-Wüste in ländlichen Gebieten. Wir müssen aufpassen, dass sich das nicht letztlich auf die deutsche Wirtschaftsleistung insgesamt negativ auswirkt.</p>
<p><em>Die Digitalisierung schafft Chancen und birgt Risiken. Von der <span class="caps">SPD</span> erwarte ich, dass…</em></p>
<p>sie die Chancen mehr in den Vordergrund rückt als die Risiken.  Dass sie Bestrebungen, das Netz zu knebeln, erkennt und dagegen angeht. Und dass sie sich mit Hingabe dafür einsetzt, dass das Internet und das digitale Leben endlich demokratisiert werden &#8211; sprich, dass alle in dessen vollen Genuss kommen. Das heißt konkret für mich: endlich ein Ende von Dorf-DSL und Internetverbindungen, aus den die Daten nur tröpfeln und nicht fließen.</p>
<h3>Nachsatz:</h3>
<p>Ich bin kein Mitglied einer Partei. Ich finde es aber gut, dass die SPD nicht nur Experten befragt, sondern die Frage nach dem digitalen Leben mit einer Blogparade allen stellt, die daran Interesse haben, sich darüber Gedanken machen und dazu etwas beitragen wollen. Hoffen wir, dass am Ende etwas Gutes für alle dabei herauskommt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/mein-digitalleben-zehn-antworten-ueber-die-ich-erstmal-nachdenken-musste/">Mein #digitalLEBEN &#8211; zehn Antworten, über die ich erstmal nachdenken musste</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>E-Mail von der Bohrinsel um die Ecke</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/geklickt/e-mail-von-der-bohrinsel-um-die-ecke/</link>
					<comments>https://pyrolim.de/pyropro/geklickt/e-mail-von-der-bohrinsel-um-die-ecke/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2014 07:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[geklickt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einfach kann ja jeder: vorname.nachname@beispiel.de &#8211; so sieht für viele die klassische E-Mail-Adresse aus, vor allem die berufliche, wo die Form meistens vorgeschrieben ist. Träger von Allerweltsnamen &#8211; Meyer, Müller, Schulze, Schmidt machen jede Party mit -, Kreative und Ängstliche finden bei privaten E-Mail-Adressen aber eine richtig schöne Wort- oder Gag-Spielwiese. vorname.nachname@beispiel.de ist doch langweilig. Da lob ich mir die Zahnärztin, die unter der Adresse charlottes.bohrinsel@ . . . firmiert, oder die  Schultheater-Gruppe, deren Mitglieder unter . . .@frosch-im-hals.de erreichbar sind. Gerade habe ich eine E-Mail von jemandem bekommen, der die Adresse freumich@  . . . gewählt. Dahinter verbirgt sich einerseits eine Kombination von Nach- und dem Vornamen Michael (= mich), aber ganz sicher auch eine innere Haltung. Ganz große Kunst ist eine gelungene Kombination von Bezeichnungen vor und nach dem @-Zeichen. Zum Beispiel coole@socke.de. Ist ja heute alles möglich. Selbst wer hinterm @ keine Wahl hat, weil da das übliche t-online.de oder gmx.de großer Anbieter steht, hat vor dem @ alle Möglichkeiten. Wer&#8217;s lässig mag, schreibt nur ein Tom oder Lisa davor, sollte der Name schon besetzt sein, wird halt mit dem Geburtsjahrgang ergänzt. Kalle66 ist doch leicht zu merken, oder? Kaum auswendig zu lernen sind dagegen Adressen wie llokasjdfjas@, bei der Leute einfach auf die Tastatur hauen, um eine möglichst spamsichere Adresse zu bekommen. Noch Pfiffigere setzen einfach ihre Handynummer vor das @-Zeichen. Am zweitbesten gefällt mir diese Variante: email.adresse@beispiel.de Und am allerbesten? Natürlich diese hier, nur für mich: schreibt@anscheinend.net</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/geklickt/e-mail-von-der-bohrinsel-um-die-ecke/">E-Mail von der Bohrinsel um die Ecke</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach kann ja jeder: vorname.nachname@beispiel.de &#8211; so sieht für viele die klassische E-Mail-Adresse aus, vor allem die berufliche, wo die Form meistens vorgeschrieben ist. Träger von Allerweltsnamen &#8211; Meyer, Müller, Schulze, Schmidt machen jede Party mit -, Kreative und Ängstliche finden bei privaten E-Mail-Adressen aber eine richtig schöne Wort- oder Gag-Spielwiese.<br />
<span id="more-6242"></span></p>
<p>vorname.nachname@beispiel.de ist doch langweilig. Da lob ich mir die Zahnärztin, die unter der Adresse charlottes.bohrinsel@ . . . firmiert, oder die  Schultheater-Gruppe, deren Mitglieder unter . . .@frosch-im-hals.de erreichbar sind. Gerade habe ich eine E-Mail von jemandem bekommen, der die Adresse freumich@  . . . gewählt. Dahinter verbirgt sich einerseits eine Kombination von Nach- und dem Vornamen Michael (= mich), aber ganz sicher auch eine innere Haltung. Ganz große Kunst ist eine gelungene Kombination von Bezeichnungen vor und nach dem @-Zeichen. Zum Beispiel coole@socke.de. Ist ja heute alles möglich.</p>
<p>Selbst wer hinterm @ keine Wahl hat, weil da das übliche t-online.de oder gmx.de großer Anbieter steht, hat vor dem @ alle Möglichkeiten. Wer&#8217;s lässig mag, schreibt nur ein Tom oder Lisa davor, sollte der Name schon besetzt sein, wird halt mit dem Geburtsjahrgang ergänzt. Kalle66 ist doch leicht zu merken, oder? Kaum auswendig zu lernen sind dagegen Adressen wie llokasjdfjas@, bei der Leute einfach auf die Tastatur hauen, um eine möglichst spamsichere Adresse zu bekommen. Noch Pfiffigere setzen einfach ihre Handynummer vor das @-Zeichen. Am zweitbesten gefällt mir diese Variante: email.adresse@beispiel.de Und am allerbesten? Natürlich diese hier, nur für mich: schreibt@anscheinend.net</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/geklickt/e-mail-von-der-bohrinsel-um-die-ecke/">E-Mail von der Bohrinsel um die Ecke</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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