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	<title>Glatteis Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Rutschpartie zum Rettungseinsatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 15:08:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="1024" height="683" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Unfall.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Unfall.jpg 1024w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Unfall-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p>Sie sind immer dann gefragt, wenn andere Menschen in Not sind. In Not geraten Menschen im Straßenverkehr, wenn die Straßen glatt sind. Dann wird auch die Fahrt der Retter zum Notfalleinsatz zur Rutschpartie. Retter und Glatteis &#8211; ein schwieriges Kapitel. Und eines, das Hochachtung verdient. Blitzeis! Im Dunkeln. Schwer für Autofahrer einzuschätzen, wo es glatt ist. Und so passiert es dann, wie gerade erst wieder. Ein Auto fliegt von der Fahrbahn, landet im Graben, der Fahrer ist eingeklemmt, kann von den Ersthelfern nicht befreit werden. Ein Fall für Feuerwehr und Rettungsdienst. Die müssen einerseits schnell am Unfallort sein, sollen sich andererseits nicht selbst gefährden. Eine Situation, die die Retter unter inneren Stress setzt. Dabei müssen sie immer einen kühlen Kopf bewahren. „Wir haben bei solchen Fahrten ein ungutes Gefühl im Bauch“, sagt Wolfgang, Wehrführer einer größeren Freiwilligen Feuerwehr in Schleswig-Holstein. Da ist einerseits der Wille zu helfen, das Wissen darum, dass Menschen in Not dringend auf Hilfe angewiesen sind, sich die Sekunden und Minuten dehnen. Dass Menschen Schmerzen erleiden müssen und auf medizinische Hilfe warten. Das haben die Retter immer im Hinterkopf. Aber: „Wenn uns etwas passiert, können wir gar nicht mehr helfen“, sagt Wolfgang und mahnt seine Männer und Frauen am Steuer, sich zu bremsen, verhalten zu fahren, um sicher anzukommen. Speziell geschult für Einsatzfahrten auf Glatteis sind die Feuerwehrleute nicht. Die schweren Fahrzeuge haben auch keine Spikes. Eilig aber ist es immer, ob bei Feuer und Unfällen. Zwei Mal müssen die Freiwilligen Feuerwehrleute den schwierigen Weg mit innerer Ungeduld bewältigen. Im Privatwagen von zu Hause zum Gerätehaus und von dort mit dem Feuerwehrauto zum Einsatzort. „Wir wollen schnell helfen, doch da muss dennoch die Vernunft einsetzen“, sagt Wehrführer Wolfgang. Ich sage: Hut ab vor diesen Männern und Frauen, die immer dann ran und raus müssen, wenn es schwierig wird. Die bei Straßenbedingungen, bei denen unsereins nur noch schleicht und man sich kaum zu Fuß auf den Beinen halten kann, mit Blaulicht, Martinshorn und der Zeit im Nacken über eisige Straßen fahren, um Menschen in höchster Not zu helfen. Das gilt für die Feuerwehren ebenso wie für die Rettungsdienste. Ich wünsche ihnen von Herzen allzeit unfallfreie Fahrt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/rutschpartie-zum-rettungseinsatz/">Rutschpartie zum Rettungseinsatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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Blitzeis! Im Dunkeln. Schwer für Autofahrer einzuschätzen, wo es glatt ist. Und so passiert es dann, wie gerade erst wieder. Ein Auto fliegt von der Fahrbahn, landet im Graben, der Fahrer ist eingeklemmt, kann von den Ersthelfern nicht befreit werden. Ein Fall für Feuerwehr und Rettungsdienst. Die müssen einerseits schnell am Unfallort sein, sollen sich andererseits nicht selbst gefährden. Eine Situation, die die Retter unter inneren Stress setzt. Dabei müssen sie immer einen kühlen Kopf bewahren.<br />
„Wir haben bei solchen Fahrten ein ungutes Gefühl im Bauch“, sagt Wolfgang, Wehrführer einer größeren Freiwilligen Feuerwehr in Schleswig-Holstein. Da ist einerseits der Wille zu helfen, das Wissen darum, dass Menschen in Not dringend auf Hilfe angewiesen sind, sich die Sekunden und Minuten dehnen. Dass Menschen Schmerzen erleiden müssen und auf medizinische Hilfe warten. Das haben die Retter immer im Hinterkopf. Aber: „Wenn uns etwas passiert, können wir gar nicht mehr helfen“, sagt Wolfgang und mahnt seine Männer und Frauen am Steuer, sich zu bremsen, verhalten zu fahren, um sicher anzukommen.<br />
Speziell geschult für Einsatzfahrten auf Glatteis sind die Feuerwehrleute nicht. Die schweren Fahrzeuge haben auch keine Spikes. Eilig aber ist es immer, ob bei Feuer und Unfällen. Zwei Mal müssen die Freiwilligen Feuerwehrleute den schwierigen Weg mit innerer Ungeduld bewältigen. Im Privatwagen von zu Hause zum Gerätehaus und von dort mit dem Feuerwehrauto zum Einsatzort. „Wir wollen schnell helfen, doch da muss dennoch die Vernunft einsetzen“, sagt Wehrführer Wolfgang.<br />
Ich sage: Hut ab vor diesen Männern und Frauen, die immer dann ran und raus müssen, wenn es schwierig wird. Die bei Straßenbedingungen, bei denen unsereins nur noch schleicht und man sich kaum zu Fuß auf den Beinen halten kann, mit Blaulicht, Martinshorn und der Zeit im Nacken über eisige Straßen fahren, um Menschen in höchster Not zu helfen. Das gilt für die Feuerwehren ebenso wie für die Rettungsdienste. Ich wünsche ihnen von Herzen allzeit unfallfreie Fahrt.<br />
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