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	<title>Vereine Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Das ABC der lokalen Pressearbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 10:07:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Täglich flattern per Mail hunderte von Pressemitteilungen in die Redaktionen. Vor allem im Lokalen kommen diese vielfach von Laien, etwa Pressewarten von Vereinen. Aber auch PR-Agenturen machen mitunter fatale Fehler. Das kleine ABC der Pressearbeit listet die wichtigsten Punkte auf, ohne Anspruch auf Vollständigkeit A – Ankündigungen Sie machen den Großteil der Laien-Pressemitteilungen aus. Goldene Regel: Sie müssen alle relevanten Fakten enthalten (wer, was, wo, wann, wo gibt es Eintrittskarten, was kostet der Eintritt?) B – Bilder Zeitungsfotos sind Zeitungsfotos und künstlerische Fotos künstlerische. Beides passt selten zusammen. Neuerdings nerven Marotten wie SW-Fotos oder Bilder, bei denen das Porträt mit einem Ohr am Rand klebt. Das mag modern und pfiffig aussehen, ist aber für die Zeitung ungeeignet. C – Copyright Bitte bei Fotos stets angeben, von wem sie stammen, ob sie honorarfrei sind und auch Online verwendet werden dürfen. Dass die Rechte am eigenen Bild geklärt sind, ist eine Selbstverständlichkeit. D &#8211; dritte Person Schön, wenn sich die Akteure mit ihrem Verein identifizieren. Aber die Zeitung ist nicht der Verein, und deshalb bringen Meldungen wie „Wir laden ein und wir bieten an und wir freuen uns auf interessierte Besucher“ gar nichts. Das muss in der Redaktion alles umgeschrieben werden, was Arbeit macht und die Redakteure nervt.  E – Einladung Dass mit einer Zeitungsankündigung Leute eingeladen sind zu einem Konzert, einem Vortrag oder einem Flohmarkt, ist selbstverständlich. Wer nicht einlädt, muss seine Veranstaltung gar nicht öffentlich machen. Sätze wie &#8222;Wir laden herzlich ein&#8220; oder &#8222;Besucher sind herzlich willkommen&#8220; ersatzlos streichen. F – Fotos Gern schicken Veranstalter Fotos mit. Dabei gilt die Regel: verkleinern auf ca. 700 kb, Bildtext nicht vergessen, und Fotos als jpg-Anhang bitte. G – Gurkenzeit, saure Wer das ins Blatt bekommen will, was er sonst  nur schwer los wird, sollte die nachrichtenarme Zeit wählen: Sommerferien, zwischen Weihnachten und Neujahr. Was zeitlos ist, hat jetzt die besten Chancen, sofern es eine lokale Relevanz hat. H – herzlich willkommen Siehe E wie Einladung: Dass Besucher willkommen, gar herzlich willkommen sind, ist eine Selbstverständlichkeit und bedarf keiner Erwähnung. I – interessierte Besucher Siehe E wie Einladung. Standardsatz „Interessierte Besucher sind herzlich willkommen“. Und was ist mit den nichtinteressierten Besuchern? Sind die nicht willkommen? Also Satz komplett streichen. J – Jubel Siehe X – für ein U vormachen K –  Karten Wer eine Veranstaltung ankündigt, für die es Eintrittskarten gibt, der sollte tunlichst angeben, wo es sie zu kaufen gibt und was sie kosten. Eine Selbstverständlichkeit, aber es kommt tatsächlich noch jede Woche mindestens einmal vor, dass diese wichtige Information vergessen wird. L – Länge Kein Redakteur hat Zeit und Lust, sich durch 300 Zeilen Ankündigung zu quälen, um am Ende die wichtigsten Fakten zu finden. Eine weit verbreitete Unsitte gerade bei Konzerten ist es, den Lebenslauf jedes einzigen Musikers auszubreiten (gut, dass so selten ein Symphonieorchester auftritt). Gern werden solche Riemen auch mit hübschen Sätzen anmoderiert: &#8222;Vielen Dank im Voraus für eine ausführliche Ankündigung.&#8220; Antwort: Vielen Dank, dass Sie uns mit dieser Vorlage mal wieder viel Arbeitszeit kosten. Ein, zwei Sätze pro Musiker reichen völlig aus. M – Medium Das richtige wählen: Das heißt bei Lokalredaktionen zunächst, dass die lokale Verortung stimmen muss. Kein Lokalblatt aus X-Stadt wird eine Meldung aus Y-Dorf veröffentlichen, wenn dieses Dorf nicht im Verbreitungsgebiet liegt. Das schöne Argument &#8222;Wir haben aber auch immer viele Besucher aus Y-Dorf&#8220; zieht nicht. N &#8211; Namen Herren oder Frauen gibt es in Zeitungsmeldungen nicht. Bitte immer die Vornamen nennen, Redaktionen habe keine Zeit, da hinterher zu telefonieren oder zu googeln. Immer auch Funktion oder Titel hinzufügen. O – Online Immer gern genommen: Eine Netzadresse für mehr Infos. Also wenn vorhanden bitte nennen. P – Pressekonferenz/Pressegespräch Redakteure haben wenig Zeit. Wer zum Pressegespräch einlädt, sollte wirklich Wichtiges zu sagen haben. Nicht jedes neue VHS-Programm, jede angeblich wichtige Veranstaltung oder jede Vereinsgründung bedarf eines Pressetermin. Redakteure haben wenig Lust und Kapazitäten, sich Texte bei Kaffee und Keksen abzuholen, die genauso gut auch per Mail geschickt werden können. Q – Quasseln Siehe P – Pressekonferenz. Nicht alles muss mündlich noch einmal erklärt werden, oft reicht ein guter Pressetext per Mail. R – Rätsel . . . . . . geben Abkürzungen in Pressetexten oft auf. Bitte stets erklären. S – Service Dass lokale Medien lokale Termine veröffentlichen, ist ein Service für Vereine und Veranstalter, keine Pflicht. Umfang und Gestaltung sind der Redaktion überlassen. Bitte keine Ansprüche stellen hinsichtlich Platzierung oder Verwendung eines Fotos. Ganz schlimm, aber es kommt durchaus vor: Feste Termine setzen, da sonst laut Vereinssatzung eine Einladung zur Jahresversammlung, die über die Presse zu erfolgen hat, nicht form- oder fristgerecht sei. Zeitungen können so etwas nicht einhalten, wer das will, muss eine bezahlte Anzeige schalten. T-  Telefonnummern Nichts ist ärgerlicher, als für Rückfragen lange nach Telefonnummern suchen zu müssen. Eine Festnetz- und eine Handynummer als Kontaktmöglichkeiten sind ein Muss bei jeder Pressemitteilung.  Und bitte keine Büronummer, die nur vormittags von 10 bis 12 Uhr besetzt ist. Außerdem: Kontakttelefonnummern, die zur Veröffentlichung bestimmt sind, bitte mehrmals überprüfen, sie müssen richtig sein. U – Uhrzeit Redakteure arbeiten an den Texten vor allem am späteren Nachmittag, manche bis in den frühen Abend  hinein. In dieser Zeit sollte der Absender einer Pressemitteilung erreichbar sein für Nachfragen (siehe T &#8211; Telefonnummern). V – Vorstand „Der Vorstand würde sich über eine rege Beteiligung freuen“, schrieb ein Kollege einst unter jede Meldung. Ach nee? Alles andere wäre jetzt aber eine Überraschung gewesen. Streichen! W – Wohl, leibliches Weg damit! Absolute verpönter Begriff, wenn schon über Essen und Trinken schreiben, dann anders. Bei vielen Veranstaltungen ist es sogar eine Selbstverständlichkeit, dass es etwas gibt. Merke: Beim Grillfest der Feuerwehr ist für das leibliche Wohl gesorgt. X – für ein U vormachen Gern versteigen sich die Autoren von Kultur-Ankündigungen in schwelgerische Beschreibungen der großartigen Darbietung (was meistens von den Agenturen der Künstler übernommen wird). Der Zeitungsredakteur aber hat die Darbietung gar nicht gesehen, und da der Text in der – glaubwürdigen – Zeitung steht, wird er solche schwelgerischen Beschreibungen herausstreichen. Anders ist es, wenn er aus eigener Anschauung weiß, dass die Darbietung hervorragend ist. Y – Yesterday Zeitungsmachers Liebling: Was gestern passierte, sollte spätestens morgen im Blatt stehen. Wer meint, über seine Veranstaltung oder die Neuwahl im Vereinsvorstand Tage, wenn nicht gar Wochen später noch einen Bericht in der Lokalzeitung loswerden zu können, der irrt gewaltig. So etwas landet im Papierkorb. So etwas gibt es tatsächlich: Erst jüngst kam ein Bericht über eine Aktion von vor vier Wochen in die Redaktion. Z – Zeitungen . . . . . . sind keine hundertjährigen Kalender, sondern aktuelle Medien. Siehe Y Merken</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/das-abc-der-lokalen-pressearbeit/">Das ABC der lokalen Pressearbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Täglich flattern per Mail hunderte von Pressemitteilungen in die Redaktionen. Vor allem im Lokalen kommen diese vielfach von Laien, etwa Pressewarten von Vereinen. Aber auch PR-Agenturen machen mitunter fatale Fehler. Das kleine ABC der Pressearbeit listet die wichtigsten Punkte auf, ohne Anspruch auf Vollständigkeit<br />
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<h2>A – Ankündigungen</h2>
<p>Sie machen den Großteil der Laien-Pressemitteilungen aus. Goldene Regel: Sie müssen alle relevanten Fakten enthalten (wer, was, wo, wann, wo gibt es Eintrittskarten, was kostet der Eintritt?)</p>
<h2>B – Bilder</h2>
<p>Zeitungsfotos sind Zeitungsfotos und künstlerische Fotos künstlerische. Beides passt selten zusammen. Neuerdings nerven Marotten wie SW-Fotos oder Bilder, bei denen das Porträt mit einem Ohr am Rand klebt. Das mag modern und pfiffig aussehen, ist aber für die Zeitung ungeeignet.</p>
<h2>C – Copyright</h2>
<p>Bitte bei Fotos stets angeben, von wem sie stammen, ob sie honorarfrei sind und auch Online verwendet werden dürfen. Dass die Rechte am eigenen Bild geklärt sind, ist eine Selbstverständlichkeit.</p>
<h2>D &#8211; dritte Person</h2>
<p>Schön, wenn sich die Akteure mit ihrem Verein identifizieren. Aber die Zeitung ist nicht der Verein, und deshalb bringen Meldungen wie „Wir laden ein und wir bieten an und wir freuen uns auf interessierte Besucher“ gar nichts. Das muss in der Redaktion alles umgeschrieben werden, was Arbeit macht und die Redakteure nervt.</p>
<h2> E – Einladung</h2>
<p>Dass mit einer Zeitungsankündigung Leute eingeladen sind zu einem Konzert, einem Vortrag oder einem Flohmarkt, ist selbstverständlich. Wer nicht einlädt, muss seine Veranstaltung gar nicht öffentlich machen. Sätze wie &#8222;Wir laden herzlich ein&#8220; oder &#8222;Besucher sind herzlich willkommen&#8220; ersatzlos streichen.</p>
<h2>F – Fotos</h2>
<p>Gern schicken Veranstalter Fotos mit. Dabei gilt die Regel: verkleinern auf ca. 700 kb, Bildtext nicht vergessen, und Fotos als jpg-Anhang bitte.</p>
<h2>G – Gurkenzeit, saure</h2>
<p>Wer das ins Blatt bekommen will, was er sonst  nur schwer los wird, sollte die nachrichtenarme Zeit wählen: Sommerferien, zwischen Weihnachten und Neujahr. Was zeitlos ist, hat jetzt die besten Chancen, sofern es eine lokale Relevanz hat.</p>
<h2>H – herzlich willkommen</h2>
<p>Siehe E wie Einladung: Dass Besucher willkommen, gar herzlich willkommen sind, ist eine Selbstverständlichkeit und bedarf keiner Erwähnung.</p>
<h2>I – interessierte Besucher</h2>
<p>Siehe E wie Einladung. Standardsatz „Interessierte Besucher sind herzlich willkommen“. Und was ist mit den nichtinteressierten Besuchern? Sind die nicht willkommen? Also Satz komplett streichen.</p>
<h2>J – Jubel</h2>
<p>Siehe X – für ein U vormachen</p>
<h2>K –  Karten</h2>
<p>Wer eine Veranstaltung ankündigt, für die es Eintrittskarten gibt, der sollte tunlichst angeben, wo es sie zu kaufen gibt und was sie kosten. Eine Selbstverständlichkeit, aber es kommt tatsächlich noch jede Woche mindestens einmal vor, dass diese wichtige Information vergessen wird.</p>
<h2>L – Länge</h2>
<p>Kein Redakteur hat Zeit und Lust, sich durch 300 Zeilen Ankündigung zu quälen, um am Ende die wichtigsten Fakten zu finden. Eine weit verbreitete Unsitte gerade bei Konzerten ist es, den Lebenslauf jedes einzigen Musikers auszubreiten (gut, dass so selten ein Symphonieorchester auftritt). Gern werden solche Riemen auch mit hübschen Sätzen anmoderiert: &#8222;Vielen Dank im Voraus für eine ausführliche Ankündigung.&#8220; Antwort: Vielen Dank, dass Sie uns mit dieser Vorlage mal wieder viel Arbeitszeit kosten. Ein, zwei Sätze pro Musiker reichen völlig aus.</p>
<h2>M – Medium</h2>
<p>Das richtige wählen: Das heißt bei Lokalredaktionen zunächst, dass die lokale Verortung stimmen muss. Kein Lokalblatt aus X-Stadt wird eine Meldung aus Y-Dorf veröffentlichen, wenn dieses Dorf nicht im Verbreitungsgebiet liegt. Das schöne Argument &#8222;Wir haben aber auch immer viele Besucher aus Y-Dorf&#8220; zieht nicht.</p>
<h2>N &#8211; Namen</h2>
<p>Herren oder Frauen gibt es in Zeitungsmeldungen nicht. Bitte immer die Vornamen nennen, Redaktionen habe keine Zeit, da hinterher zu telefonieren oder zu googeln. Immer auch Funktion oder Titel hinzufügen.</p>
<h2>O – Online</h2>
<p>Immer gern genommen: Eine Netzadresse für mehr Infos. Also wenn vorhanden bitte nennen.</p>
<h2>P – Pressekonferenz/Pressegespräch</h2>
<p>Redakteure haben wenig Zeit. Wer zum Pressegespräch einlädt, sollte wirklich Wichtiges zu sagen haben. Nicht jedes neue VHS-Programm, jede angeblich wichtige Veranstaltung oder jede Vereinsgründung bedarf eines Pressetermin. Redakteure haben wenig Lust und Kapazitäten, sich Texte bei Kaffee und Keksen abzuholen, die genauso gut auch per Mail geschickt werden können.</p>
<h2>Q – Quasseln</h2>
<p>Siehe P – Pressekonferenz. Nicht alles muss mündlich noch einmal erklärt werden, oft reicht ein guter Pressetext per Mail.</p>
<h2>R – Rätsel . . .</h2>
<p>. . . geben Abkürzungen in Pressetexten oft auf. Bitte stets erklären.</p>
<h2>S – Service</h2>
<p>Dass lokale Medien lokale Termine veröffentlichen, ist ein Service für Vereine und Veranstalter, keine Pflicht. Umfang und Gestaltung sind der Redaktion überlassen. Bitte keine Ansprüche stellen hinsichtlich Platzierung oder Verwendung eines Fotos. Ganz schlimm, aber es kommt durchaus vor: Feste Termine setzen, da sonst laut Vereinssatzung eine Einladung zur Jahresversammlung, die über die Presse zu erfolgen hat, nicht form- oder fristgerecht sei. Zeitungen können so etwas nicht einhalten, wer das will, muss eine bezahlte Anzeige schalten.</p>
<h2>T-  Telefonnummern</h2>
<p>Nichts ist ärgerlicher, als für Rückfragen lange nach Telefonnummern suchen zu müssen. Eine Festnetz- und eine Handynummer als Kontaktmöglichkeiten sind ein Muss bei jeder Pressemitteilung.  Und bitte keine Büronummer, die nur vormittags von 10 bis 12 Uhr besetzt ist. Außerdem: Kontakttelefonnummern, die zur Veröffentlichung bestimmt sind, bitte mehrmals überprüfen, sie müssen richtig sein.</p>
<h2>U – Uhrzeit</h2>
<p>Redakteure arbeiten an den Texten vor allem am späteren Nachmittag, manche bis in den frühen Abend  hinein. In dieser Zeit sollte der Absender einer Pressemitteilung erreichbar sein für Nachfragen (siehe T &#8211; Telefonnummern).</p>
<h2>V – Vorstand</h2>
<p>„Der Vorstand würde sich über eine rege Beteiligung freuen“, schrieb ein Kollege einst unter jede Meldung. Ach nee? Alles andere wäre jetzt aber eine Überraschung gewesen. Streichen!</p>
<h2>W – Wohl, leibliches</h2>
<p>Weg damit! Absolute verpönter Begriff, wenn schon über Essen und Trinken schreiben, dann anders. Bei vielen Veranstaltungen ist es sogar eine Selbstverständlichkeit, dass es etwas gibt. Merke: Beim Grillfest der Feuerwehr ist für das leibliche Wohl gesorgt.</p>
<h2>X – für ein U vormachen</h2>
<p>Gern versteigen sich die Autoren von Kultur-Ankündigungen in schwelgerische Beschreibungen der großartigen Darbietung (was meistens von den Agenturen der Künstler übernommen wird). Der Zeitungsredakteur aber hat die Darbietung gar nicht gesehen, und da der Text in der – glaubwürdigen – Zeitung steht, wird er solche schwelgerischen Beschreibungen herausstreichen. Anders ist es, wenn er aus eigener Anschauung weiß, dass die Darbietung hervorragend ist.</p>
<h2>Y – Yesterday</h2>
<p>Zeitungsmachers Liebling: Was gestern passierte, sollte spätestens morgen im Blatt stehen. Wer meint, über seine Veranstaltung oder die Neuwahl im Vereinsvorstand Tage, wenn nicht gar Wochen später noch einen Bericht in der Lokalzeitung loswerden zu können, der irrt gewaltig. So etwas landet im Papierkorb. So etwas gibt es tatsächlich: Erst jüngst kam ein Bericht über eine Aktion von vor vier Wochen in die Redaktion.</p>
<h2>Z – Zeitungen . . .</h2>
<p>. . . sind keine hundertjährigen Kalender, sondern aktuelle Medien. Siehe Y<br />
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