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	<title>Haustiere Archive - Pyrolirium</title>
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	<title>Haustiere Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Von der Kunst, einen Pfau zu halten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 16:01:41 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waladin1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waladin1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waladin1-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waladin1-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waladin1-420x280.jpg 420w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Was für ein herrlicher Tag war das heute. Mitten im Februar mehr als nur ein Hauch von Frühling. Das haben auch die Tiere bemerkt und genossen. Unser Pfau Lord, die schönste Deko in unserem Garten, hat sich prächtig aufgebaut und alle angebalzt, die draußen waren. Seine Henne, mich, Hühner, Katzen und Puten. Wir freuen uns immer an diesem prächtigen Bild, doch bis dahin war es ein langer Weg. Lord ist der vierte Pfau, den wir haben. Drei Versuche, Pfauen im Garten anzusiedeln, sind kläglich gescheitert. Der erste Versuch begann mit vier Pfauenküken. Eine teure Angelegenheit, und die kleinen, unscheinbaren Federhäufchen, die wir für viel Geld bekamen, ließen nicht erkennen, ob es Weibchen oder Männchen waren und dass daraus jemals prächtige Pfauenvögel werden sollten. Sie kamen im Sommer zu uns, und als es Winter wurde, sprach ich mich dafür aus, sie in den Stall zu setzen. Ergebnis: Innerhalb von zwei Wochen fielen alle vier tot von der Stange, auf der sie immer saßen. Offenbar haben sie das Zusammensein mit unseren Hühnern nicht vertragen. Manches Hühnerbakterium ist für Pfauen tödlich. Und Pfauenküken sind extrem empfindlich, sie groß zu bekommen, ist ein Kunststück. Verschwunden im&#160; Raps Versuch Nummer zwei setzte mit einem erwachsenen Pfauenhahn an. Wir tauften ihn Aladin und sperrten ihn erst einmal zwei Wochen ein. Es war im Mai, der Raps vor unserem Haus blühte. Aladin durfte zum ersten Mal nach draußen. Zögernd sah er sich um, ging ein paar Schritte. Dann hatte Nachbars Hund den Zuwachs erspäht, bellte ihn an &#8211; und Aladin setzte zum Sprung über den Zaun an und verschwand in 80 Hektar blühendem Raps. Keine Chance, ihn darin wiederzufinden. Zwei Wochen später tauchte er noch einmal auf einem zwei Kilometer entfernten Bauernhof auf und verschwand dann auf Nimmerwiedersehen. Versuch Nummer drei, wieder mit zwei Küken. Im ersten Winter beschlossen wir, sie draußen in ihrer Voliere zu lassen. Sollten sie doch erfrieren, besser, als im Stall tot umzufallen. Doch die Vögel hielten durch, überstanden Eis und Schnee und durften im Frühjahr nach draußen. Alles ging gut. Aladin Nr. 2 entwickelte sich prächtig, und auch seine Frau Jasmin fühlte sie sehr wohl. Bis ihr Mann eines Tages schwächelte und starb. Wir wissen nicht warum. Unser Aladin, ein Pfau wie aus dem Bilderbuch In unserem Garten fühlte sich Aladin sehr wohl Nun war Jasmin Witwe. Ein neuer Hahn musste her. Zum Glück hatten Freunde von uns einen verwitweten Hahn. Lord. Er zog zu uns um. Seitdem macht er uns mit seinem prächtigen Aussehen viel Freude. Lord ist handzahm, kommt jeden Morgen an die Terrassentür, um eine ordentliche Portion Katzenfutter zu verdrücken, und wenn wir im Sommer draußen sitzen, leistet er uns Gesellschaft. Er ist ein Prachtbursche, der auf seinen Namen hört. Ein wetterfestes Tier Jeden Abend fliegt er auf eine große Eiche, um dort zu übernachten. Er trotzt Wind und Wetter und hat es selbst bei fast 20 Grad minus dort oben ausgehalten. An sich ist er ein sehr verträglicher Zeitgenosse. Seine durchdringende Schreie stören uns nicht. Dass Pfauen ihrem Ruf, eitel zu sein, gerecht werden, beweist uns Lord hin und wieder. Zu gern spiegelt er sich in der Scheibe unserer Terrassentür, steht manchmal lange davor. Und wenn ein dunkles Auto mit glänzendem Lack bei uns parkt, läuft er ständig drumherum, beobachtet sein Spiegelbild und balzt das Fahrzeug an, in dem er sein prächtiges Rad schlägt. Lord auf seinem Schlafbaum &#8211; dort übernachtet er das ganze Jahr über. Jeden Morgen: Frühstück auf der Terrasse. Zum Ende des Winter ist Lords Schleppe wieder lang und schön. Und so steht er nun jedes Frühjahr und jeden Sommer im Garten, balzt jeden an, der vorbeigeht, bis er im Spätsommer innerhalb weniger Tage seine Schleppe komplett verliert. Über die ausgefallenen Federn freuen sich unsere Freunde immer sehr. Über den Winter wächst die Schleppe nach, und jetzt, im Februar, zeigt sich unser Lord wieder in voller Pracht. Wir wünschen uns und ihm ein langes Leben in unserem Garten. Lord hinter Gittern Eineinhalb Jahre nachdem dieser Artikel geschrieben wurde: Lord sitzt seit vergangenem Herbst hinter Gittern. Er durfte seine Voliere nicht mehr verlassen, weil er immer aufs Grundstück unseres einzigen Nachbarn gegangen ist. Der Nachbar aber hat etwas dagegen. Außerdem hat Lord angeblich oder wirklich ein Autos zerkratzt, die Versicherung hat 1200 Euro für die Beseitigung des Lackschadens bezahlt. Nun ist der Garten verwaist, das Pfauenpaar sitzt eingesperrt da und fühlt sich nicht besonders wohl. Wer sich einen Pfau halten möchte, sollte also entweder ganz allein wohnen oder einen sehr toleranten Nachbarn haben. Informationen rund um die Haltung von Pfauen bietet das Pfauenforum. Infos gibt es auch bei der Pfauenfarm. Merken</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/von-der-kunst-einen-pfau-zu-halten/">Von der Kunst, einen Pfau zu halten</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="533" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waladin1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waladin1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waladin1-150x100.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waladin1-768x512.jpg 768w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/waladin1-420x280.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Was für ein herrlicher Tag war das heute. Mitten im Februar mehr als nur ein Hauch von Frühling. Das haben auch die Tiere bemerkt und genossen. Unser Pfau Lord, die schönste Deko in unserem Garten, hat sich prächtig aufgebaut und alle angebalzt, die draußen waren. Seine Henne, mich, Hühner, Katzen und Puten. Wir freuen uns immer an diesem prächtigen Bild, doch bis dahin war es ein langer Weg.<br />
<a title="Lord3" href="https://www.flickr.com/photos/pyrolim/32641881038/in/dateposted-public/" data-flickr-embed="true"><img decoding="async" src="https://farm8.staticflickr.com/7910/32641881038_e0eacef53e_z.jpg" alt="Lord3" width="640" height="427"></a><script async="" src="//embedr.flickr.com/assets/client-code.js" charset="utf-8"></script><br />
<span id="more-1429"></span><br />
Lord ist der vierte Pfau, den wir haben. Drei Versuche, Pfauen im Garten anzusiedeln, sind kläglich gescheitert. Der erste Versuch begann mit vier Pfauenküken. Eine teure Angelegenheit, und die kleinen, unscheinbaren Federhäufchen, die wir für viel Geld bekamen, ließen nicht erkennen, ob es Weibchen oder Männchen waren und dass daraus jemals prächtige Pfauenvögel werden sollten. Sie kamen im Sommer zu uns, und als es Winter wurde, sprach ich mich dafür aus, sie in den Stall zu setzen. Ergebnis: Innerhalb von zwei Wochen fielen alle vier tot von der Stange, auf der sie immer saßen. Offenbar haben sie das Zusammensein mit unseren Hühnern nicht vertragen. Manches Hühnerbakterium ist für Pfauen tödlich. Und Pfauenküken sind extrem empfindlich, sie groß zu bekommen, ist ein Kunststück.</p>
<h2>Verschwunden im&nbsp; Raps</h2>
<p>Versuch Nummer zwei setzte mit einem erwachsenen Pfauenhahn an. Wir tauften ihn Aladin und sperrten ihn erst einmal zwei Wochen ein. Es war im Mai, der Raps vor unserem Haus blühte. Aladin durfte zum ersten Mal nach draußen. Zögernd sah er sich um, ging ein paar Schritte. Dann hatte Nachbars Hund den Zuwachs erspäht, bellte ihn an &#8211; und Aladin setzte zum Sprung über den Zaun an und verschwand in 80 Hektar blühendem Raps. Keine Chance, ihn darin wiederzufinden. Zwei Wochen später tauchte er noch einmal auf einem zwei Kilometer entfernten Bauernhof auf und verschwand dann auf Nimmerwiedersehen.</p>
<p>Versuch Nummer drei, wieder mit zwei Küken. Im ersten Winter beschlossen wir, sie draußen in ihrer Voliere zu lassen. Sollten sie doch erfrieren, besser, als im Stall tot umzufallen. Doch die Vögel hielten durch, überstanden Eis und Schnee und durften im Frühjahr nach draußen. Alles ging gut. Aladin Nr. 2 entwickelte sich prächtig, und auch seine Frau Jasmin fühlte sie sehr wohl. Bis ihr Mann eines Tages schwächelte und starb. Wir wissen nicht warum.</p>
<p><a title="Aladin1" href="https://www.flickr.com/photos/pyrolim/32641882198/in/dateposted-public/" data-flickr-embed="true"><img decoding="async" src="https://farm8.staticflickr.com/7861/32641882198_c814d01149_z.jpg" alt="Aladin1" width="640" height="426"></a><script async="" src="//embedr.flickr.com/assets/client-code.js" charset="utf-8"></script><br />
Unser Aladin, ein Pfau wie aus dem Bilderbuch</p>
<p><a title="Aladin2" href="https://www.flickr.com/photos/pyrolim/46514919761/in/dateposted-public/" data-flickr-embed="true"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://farm5.staticflickr.com/4882/46514919761_7313b4b3de_z.jpg" alt="Aladin2" width="640" height="427"></a><script async="" src="//embedr.flickr.com/assets/client-code.js" charset="utf-8"></script><br />
In unserem Garten fühlte sich Aladin sehr wohl</p>
<p>Nun war Jasmin Witwe. Ein neuer Hahn musste her. Zum Glück hatten Freunde von uns einen verwitweten Hahn. Lord. Er zog zu uns um. Seitdem macht er uns mit seinem prächtigen Aussehen viel Freude. Lord ist handzahm, kommt jeden Morgen an die Terrassentür, um eine ordentliche Portion Katzenfutter zu verdrücken, und wenn wir im Sommer draußen sitzen, leistet er uns Gesellschaft. Er ist ein Prachtbursche, der auf seinen Namen hört.</p>
<h2>Ein wetterfestes Tier</h2>
<p>Jeden Abend fliegt er auf eine große Eiche, um dort zu übernachten. Er trotzt Wind und Wetter und hat es selbst bei fast 20 Grad minus dort oben ausgehalten. An sich ist er ein sehr verträglicher Zeitgenosse. Seine durchdringende Schreie stören uns nicht. Dass Pfauen ihrem Ruf, eitel zu sein, gerecht werden, beweist uns Lord hin und wieder. Zu gern spiegelt er sich in der Scheibe unserer Terrassentür, steht manchmal lange davor. Und wenn ein dunkles Auto mit glänzendem Lack bei uns parkt, läuft er ständig drumherum, beobachtet sein Spiegelbild und balzt das Fahrzeug an, in dem er sein prächtiges Rad schlägt.</p>
<p><a title="Lord im Baum" href="https://www.flickr.com/photos/pyrolim/31574850877/in/dateposted-public/" data-flickr-embed="true"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://farm8.staticflickr.com/7908/31574850877_a85a5d3396_z.jpg" alt="Lord im Baum" width="640" height="427"></a><script async="" src="//embedr.flickr.com/assets/client-code.js" charset="utf-8"></script><br />
Lord auf seinem Schlafbaum &#8211; dort übernachtet er das ganze Jahr über.</p>
<p><a title="Lord2" href="https://www.flickr.com/photos/pyrolim/32641881278/in/dateposted-public/" data-flickr-embed="true"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://farm5.staticflickr.com/4881/32641881278_74da9dc3e6_z.jpg" alt="Lord2" width="640" height="427"></a><script async="" src="//embedr.flickr.com/assets/client-code.js" charset="utf-8"></script><br />
Jeden Morgen: Frühstück auf der Terrasse.</p>
<p><a title="Lord1" href="https://www.flickr.com/photos/pyrolim/45791043624/in/dateposted-public/" data-flickr-embed="true"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://farm5.staticflickr.com/4895/45791043624_71fa91120b_z.jpg" alt="Lord1" width="516" height="640"></a><script async="" src="//embedr.flickr.com/assets/client-code.js" charset="utf-8"></script><br />
Zum Ende des Winter ist Lords Schleppe wieder lang und schön.</p>
<p>Und so steht er nun jedes Frühjahr und jeden Sommer im Garten, balzt jeden an, der vorbeigeht, bis er im Spätsommer innerhalb weniger Tage seine Schleppe komplett verliert. Über die ausgefallenen Federn freuen sich unsere Freunde immer sehr. Über den Winter wächst die Schleppe nach, und jetzt, im Februar, zeigt sich unser Lord wieder in voller Pracht. Wir wünschen uns und ihm ein langes Leben in unserem Garten.</p>
<h3>Lord hinter Gittern</h3>
<p>Eineinhalb Jahre nachdem dieser Artikel geschrieben wurde: Lord sitzt seit vergangenem Herbst hinter Gittern. Er durfte seine Voliere nicht mehr verlassen, weil er immer aufs Grundstück unseres einzigen Nachbarn gegangen ist. Der Nachbar aber hat etwas dagegen. Außerdem hat Lord angeblich oder wirklich ein Autos zerkratzt, die Versicherung hat 1200 Euro für die Beseitigung des Lackschadens bezahlt. Nun ist der Garten verwaist, das Pfauenpaar sitzt eingesperrt da und fühlt sich nicht besonders wohl. Wer sich einen Pfau halten möchte, sollte also entweder ganz allein wohnen oder einen sehr toleranten Nachbarn haben.</p>
<p>Informationen rund um die Haltung von Pfauen bietet das <a href="http://www.pfauenforum.de/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pfauenforum</a>.</p>
<p>Infos gibt es auch bei der<a href="http://www.pfauenfarm.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Pfauenfarm</a>.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/f403bb316ff947d2af2ed443965996ad" alt="" width="1" height="1"></p>
<p><span style="border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% / 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;">Merken</span></p>
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		<title>Katzentod auf der Straße</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 07:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[Autofahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Haustiere]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="1000" height="667" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hanninanni1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hanninanni1.jpg 1000w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hanninanni1-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><p>Sie kam als kleine Katze zu uns, als Ersatz für eine geliebte andere, die den Tod auf der Straße fand. Und nun ist auch unsere Nanni ist tot. Gestorben in der Nacht unter den Reifen eines Autos. Wir haben sie heute morgen gefunden und begraben. Katzen sind keine Hunde. Sie sind unabhängig, freiheitsliebend, und wir wollen unsere nicht einsperren. Haben sie doch so viel Platz ums Haus, dass sie sich draußen richtig austoben können. Doch vor dem Haus verläuft eine Straße. Nicht viel befahren, aber doch gefährlich für Katzen. Und so kam es, wie es kommen musste. Einer unserer drei Stubentiger kam heute nicht nach Hause. Ich weiß nicht, wie viele Katzen ihr Leben im Straßenverkehr lassen. Es müssen hunderttausende sein. Ich sehe ihre kleinen Kadaver oft am Straßenrand liegen. Und weiß, dass dann wieder eine Familie trauert. Und ich kann mich selbst nicht frei davon sprechen, als Autofahrer schon Schuld am Tod einer Katze getragen zu haben. Auch mir ist es schon passiert, dass ein Tier von der Seite über die Fahrbahn gerannt kam und ich nicht mehr bremsen oder ausweichen konnte. Es hat mir jedes Mal in der Seele weh getan. Andererseit gibt es so viele Katzen bei uns. Viel zu viele. Tierheime stöhnen unter der Last von Katzenbabys. Es gibt gar nicht genug Katzenfreunde, um all diese herrenlosen Tiere aufzunehmen. Hinzu kommen die Kosten: Eine Katze im Tierheim abzuholen, kostet 60, 70 oder 80 Euro. Auch Kastrationen sind teuer, für eine Kätzin zwischen 80 und 100 Euro. Und so werden immer mehr Katzen geboren, die keiner haben will. Und die, die ein Zuhause gefunden haben und von einer Familie oder einem einzelnen Menschen geliebt werden, lassen ihr Leben auf der Straße. Paradox, bitter, aber nicht zu ändern. Unsere Katzen dürfen weiter nach draußen, wann immer sie wollen. Wir genießen jeden Tag mit ihnen. Denn wir wissen nie, wie lange sie noch bei uns sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/katzentod-auf-der-strasse/">Katzentod auf der Straße</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1000" height="667" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hanninanni1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hanninanni1.jpg 1000w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/hanninanni1-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><p>Sie kam als kleine Katze zu uns, als Ersatz für eine geliebte andere, die den Tod auf der Straße fand. Und nun ist auch unsere Nanni ist tot. Gestorben in der Nacht unter den Reifen eines Autos. Wir haben sie heute morgen gefunden und begraben.</p>
<p>Katzen sind keine Hunde. Sie sind unabhängig, freiheitsliebend, und wir wollen unsere nicht einsperren. Haben sie doch so viel Platz ums Haus, dass sie sich draußen richtig austoben können. Doch vor dem Haus verläuft eine Straße. Nicht viel befahren, aber doch gefährlich für Katzen. Und so kam es, wie es kommen musste. Einer unserer drei Stubentiger kam heute nicht nach Hause.<br />
<span id="more-692"></span><br />
Ich weiß nicht, wie viele Katzen ihr Leben im Straßenverkehr lassen. Es müssen hunderttausende sein. Ich sehe ihre kleinen Kadaver oft am Straßenrand liegen. Und weiß, dass dann wieder eine Familie trauert. Und ich kann mich selbst nicht frei davon sprechen, als Autofahrer schon Schuld am Tod einer Katze getragen zu haben. Auch mir ist es schon passiert, dass ein Tier von der Seite über die Fahrbahn gerannt kam und ich nicht mehr bremsen oder ausweichen konnte. Es hat mir jedes Mal in der Seele weh getan.</p>
<p>Andererseit gibt es so viele Katzen bei uns. Viel zu viele. Tierheime stöhnen unter der Last von Katzenbabys. Es gibt gar nicht genug Katzenfreunde, um all diese herrenlosen Tiere aufzunehmen.</p>
<p>Hinzu kommen die Kosten: Eine Katze im Tierheim abzuholen, kostet 60, 70 oder 80 Euro. Auch Kastrationen sind teuer, für eine Kätzin zwischen 80 und 100 Euro. Und so werden immer mehr Katzen geboren, die keiner haben will. Und die, die ein Zuhause gefunden haben und von einer Familie oder einem einzelnen Menschen geliebt werden, lassen ihr Leben auf der Straße. Paradox, bitter, aber nicht zu ändern.</p>
<p>Unsere Katzen dürfen weiter nach draußen, wann immer sie wollen. Wir genießen jeden Tag mit ihnen. Denn wir wissen nie, wie lange sie noch bei uns sind.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/e1f31d0126d44709b13b17dbe6aec3d5" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/katzentod-auf-der-strasse/">Katzentod auf der Straße</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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