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	<title>Winter Archive - Pyrolirium</title>
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	<title>Winter Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Sommer hinter Glas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 08:04:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Noch vier Wochen, dann ist Frühlingsanfang. Der Winter hat uns dieses Jahr hier im Norden alles beschert, was man sich für einen norddeutschen Winter vorstellen kann: erst graues Schmuddelwetter, dann Schnee und strenger Frost, nun zwar Plusgrade, aber kalter Wind, der übers Land fegt. Doch wer genau hinschaut, konnte den ganzen Winter über den Sommer genießen. Hinter Glas und leider nicht gefühlt. Gestern Abend Tatort/Polizeiruf 110 gesehen? Tatort ist die Sendung, die mit ziemlicher Sicherheit im Winter Sommer hinter Glas bietet. Hinter dem Glas des Fernsehbildschirms. Tatort-Filme sind meistens antizyklisch: Im Winter ermitteln die Kommissare unter belaubten Bäumen und bei Sonnenschein, im Sommer sind sie oft im tiefsten Winter unterwegs. Was beim Krimi funktioniert, funktioniert bei den Schnulzenfilmen am Sonntagabend im Zweiten sogar noch besser: Schon mal einen Rosamunde-Pilcher-Film gesehen, in dem schlechtes Wetter herrschte, gar Winter war? Wohl kaum. Gleiches gilt für viele Vorabendserien, in denen eigentlich immer gutes Wetter ist. Sogar einer, bei dem niemand schwitzt oder über die Hitze stöhnt. Wem das nicht genug ist, der sollte mal beim Makler vorbeigehen. Da hängen Fotos von Häusern im Schaufenster, die zu verkaufen sind. Und wie sehen die aus? Richtig, der Garten ist grün, die Blumen blühen, auf der Terrasse stehen Liegestuhl und Gartentisch. Hinter der Schaufensterscheibe eines jeden Maklerbüros gibt es Sommer hinter Glas. Soll ja gut aussehen, was da angepriesen wird. Also: Auch im Winter gibt es Sommer, wenn auch nur hinter Glas. Man muss nur wissen wo. Deshalb nicht über den Winter jammern, sondern bei Bedarf eine Portion Sommer angucken. Hebt zumindest kurzfristig die Laune.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/sommer-hinter-glas/">Sommer hinter Glas</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch vier Wochen, dann ist Frühlingsanfang. Der Winter hat uns dieses Jahr hier im Norden alles beschert, was man sich für einen norddeutschen Winter vorstellen kann: erst graues Schmuddelwetter, dann Schnee und strenger Frost, nun zwar Plusgrade, aber kalter Wind, der übers Land fegt. Doch wer genau hinschaut, konnte den ganzen Winter über den Sommer genießen. Hinter Glas und leider nicht gefühlt.<br />
<span id="more-1407"></span><br />
Gestern Abend Tatort/Polizeiruf 110 gesehen? Tatort ist die Sendung, die mit ziemlicher Sicherheit im Winter Sommer hinter Glas bietet. Hinter dem Glas des Fernsehbildschirms. Tatort-Filme sind meistens antizyklisch: Im Winter ermitteln die Kommissare unter belaubten Bäumen und bei Sonnenschein, im Sommer sind sie oft im tiefsten Winter unterwegs. Was beim Krimi funktioniert, funktioniert bei den Schnulzenfilmen am Sonntagabend im Zweiten sogar noch besser: Schon mal einen Rosamunde-Pilcher-Film gesehen, in dem schlechtes Wetter herrschte, gar Winter war? Wohl kaum. Gleiches gilt für viele Vorabendserien, in denen eigentlich immer gutes Wetter ist. Sogar einer, bei dem niemand schwitzt oder über die Hitze stöhnt.</p>
<p>Wem das nicht genug ist, der sollte mal beim Makler vorbeigehen. Da hängen Fotos von Häusern im Schaufenster, die zu verkaufen sind. Und wie sehen die aus? Richtig, der Garten ist grün, die Blumen blühen, auf der Terrasse stehen Liegestuhl und Gartentisch. Hinter der Schaufensterscheibe eines jeden Maklerbüros gibt es Sommer hinter Glas. Soll ja gut aussehen, was da angepriesen wird.</p>
<p>Also: Auch im Winter gibt es Sommer, wenn auch nur hinter Glas. Man muss nur wissen wo. Deshalb nicht über den Winter jammern, sondern bei Bedarf eine Portion Sommer angucken. Hebt zumindest kurzfristig die Laune.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/sommer-hinter-glas/">Sommer hinter Glas</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Die Verrückten vom Ostseestrand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 16:33:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuer Schnee, neue Fotomotive: Als es am Freitag vom Himmel rieselte, machte ich mich auf die Suche nach Wintermotiven. An sich hatte ich an Schnee gedacht, was ich aber fand waren die Verrückten vom Ostseestrand. Surfer, die sich bei gefühlten minus 30 Grad in die aufgewühlte Ostsee stürzten. Es war einer der härtesten Fotojobs, die ich je erlebt habe. Gleißender Sonnenschein, so weit, so gut. Doch der Ostseewind fegte mit Wucht und eiskalten Temperaturen in Richtung Strand. Das Thermometer hatte am Morgen im Binnenland minus 12 Grad gezeigt, ich hatte mich vorsorglich warm eingepackt: lange Skiunterwäsche, langärmliges Skiunterhemd, Pullover, Jacke, Stiefel mit Thermo-Einlagen, Mütze, Schal, dicke Lederhandschuhe mit Fleecefutter. Mehr ging nicht mehr. Doch was mich auf der Scharbeutzer Seebrücke erwartete, war mehr Sibirien als Ostholstein. Gefühlt war ich kurz vor dem Erfrieren. Und dann sah ich sie: zwei Männer in Neopren-Anzügen, die mit einem Brett unterm Arm strammen Schrittes Richtung Ostsee marschierten. Natürlich habe ich sie angesprochen, die beiden hatten es allerdings sehr eilig. Sie riefen mir nur kurz ihre Namen zu &#8211; Niko und Falk aus Hamburg &#8211; und erzählten noch, es sei zwar ein bisschen kühl, aber mit den Anzügen sei es gut auszuhalten. Und hopp, waren sie im Wasser. Ich habe mich in einen Rausch fotografiert. Das Motiv war einfach zu gut. Leider hat der Rausch nicht meine Finger und Fingerspitzen erreicht. Zum Fotografieren musste ich zumindest einen Handschuh ausziehen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie kalt Finger werden können. Sie ließen sich nicht mal zwischendurch im unter die Achsel gesteckten Handschuh wieder aufwärmen. Ich habe zehn Minuten fotografiert und gedacht, mir fallen die Finger hinterher ab. Niko und Falko waren unterdessen unverdrossen auf dem Wasser unterwegs. Sie hatten offensichtlich einen Riesenspaß. Kaum wieder aufgetaut, war ich am Freitag noch auf dem Bungsberg, um die ersten Skifahrer zu fotografieren. Da war es auch nicht wärmer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/die-verrueckten-vom-ostseestrand/">Die Verrückten vom Ostseestrand</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1surf1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5093" alt="1surf1" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1surf1.jpg" width="847" height="405" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1surf1.jpg 847w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1surf1-150x71.jpg 150w" sizes="(max-width: 847px) 100vw, 847px" /></a></p>
<p>Neuer Schnee, neue Fotomotive: Als es am Freitag vom Himmel rieselte, machte ich mich auf die Suche nach Wintermotiven. An sich hatte ich an Schnee gedacht, was ich aber fand waren die Verrückten vom Ostseestrand. Surfer, die sich bei gefühlten minus 30 Grad in die aufgewühlte Ostsee stürzten.<br />
<span id="more-1310"></span></p>
<p>Es war einer der härtesten Fotojobs, die ich je erlebt habe. Gleißender Sonnenschein, so weit, so gut. Doch der Ostseewind fegte mit Wucht und eiskalten Temperaturen in Richtung Strand. Das Thermometer hatte am Morgen im Binnenland minus 12 Grad gezeigt, ich hatte mich vorsorglich warm eingepackt: lange Skiunterwäsche, langärmliges Skiunterhemd, Pullover, Jacke, Stiefel mit Thermo-Einlagen, Mütze, Schal, dicke Lederhandschuhe mit Fleecefutter. Mehr ging nicht mehr. Doch was mich auf der Scharbeutzer Seebrücke erwartete, war mehr Sibirien als Ostholstein. Gefühlt war ich kurz vor dem Erfrieren. Und dann sah ich sie: zwei Männer in Neopren-Anzügen, die mit einem Brett unterm Arm strammen Schrittes Richtung Ostsee marschierten. Natürlich habe ich sie angesprochen, die beiden hatten es allerdings sehr eilig. Sie riefen mir nur kurz ihre Namen zu &#8211; Niko und Falk aus Hamburg &#8211; und erzählten noch, es sei zwar ein bisschen kühl, aber mit den Anzügen sei es gut auszuhalten. Und hopp, waren sie im Wasser.</p>
<p><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1Surf3.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5088" alt="1Surf3" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1Surf3.jpg" width="800" height="534" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1Surf3.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1Surf3-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<p>Ich habe mich in einen Rausch fotografiert. Das Motiv war einfach zu gut. Leider hat der Rausch nicht meine Finger und Fingerspitzen erreicht. Zum Fotografieren musste ich zumindest einen Handschuh ausziehen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie kalt Finger werden können. Sie ließen sich nicht mal zwischendurch im unter die Achsel gesteckten Handschuh wieder aufwärmen. Ich habe zehn Minuten fotografiert und gedacht, mir fallen die Finger hinterher ab.</p>
<p>Niko und Falko waren unterdessen unverdrossen auf dem Wasser unterwegs. Sie hatten offensichtlich einen Riesenspaß.</p>
<p><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1surf6.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5089" alt="1surf6" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1surf6.jpg" width="800" height="534" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1surf6.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1surf6-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
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<p><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1surf5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5091" alt="1surf5" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1surf5.jpg" width="800" height="534" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1surf5.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/1surf5-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<p>Kaum wieder aufgetaut, war ich am Freitag noch auf dem Bungsberg, um die ersten Skifahrer zu fotografieren. Da war es auch nicht wärmer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/die-verrueckten-vom-ostseestrand/">Die Verrückten vom Ostseestrand</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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