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	<title>Schreiben Archive - Pyrolirium</title>
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	<title>Schreiben Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Spacepen &#8211; ein Design-Objekt für den Weltraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:06:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="407" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Spacepen von Fisher, ein altes Modell." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen-150x76.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen-768x391.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich besitze einen Spacepen, genauer einen Futura by Fisher. Leider hatte er keine Mine mehr. Jetzt habe ich doch welche dafür gefunden und einen neuen Lieblingskuli. Wie ich an meinen Spacepen gekommen bin, weiß ich nicht. Irgendwann war er einfach bei mir. Das liegt daran, dass ich dauernd irgendwo Kugelschreiber finde und sammele. Vor allem, weil meine immer leer geschrieben sind. In meinem Job schreibe ich viel mit der Hand, deshalb musste ich immer zu viele Werbekugelschreiber wegschmeißen. Es ließen sich einfach keine Minen nachkaufen. Aber ein paar wertige Schreiber, die mir irgendwann mal untergekommen sind, behalte ich und hege sie. Für die guten Lamy-Kugelschreiber habe ich genug Minen nachgekauft, um sie immer nutzen zu können. Spacepen war jahrelang nutzlos Jetzt habe ich mal wieder die Mengen an sonstigen Kugelschreibern durchforstet, die im Büro und Zuhause in irgendwelchen Bechern stecken. Dabei ist mir der Spacepen in die Hände gefallen. Ich habe nie Minen dafür gefunden. Und doch habe ich ihn nicht, wie viele andere Kulis, weggeworfen. Weil mir das Design so gut gefallen hat. Jahrelang hat der Spacepen deshalb nutzlos in der Schublade gelegen. Jetzt habe ich mich mal wieder um diesen Stift gekümmert und herausgefunden, dass er ein echtes Designer-Stück ist. Und eines, das sogar hoch gehandelt wird. Bis zu 100 Euro werden für das Modell Futura by Fisher verlangt. Bei Amazon habe ich dann tatsächlich Kugelschreiberminen für einen Spacepen gefunden. Allerdings nicht für mein Modell. Ich habe es trotzdem gewagt, eine Mine zu bestellen. Kostenpunkt um die zehn Euro. Und sie passt. Der Preis ist kein Wunder. Ist der Spacepen doch der Stift der Astronauten. Die sogenannten Super-Kulis können nur mit patentierten Druckminen (Pressurized Refills) von Fisher gefüllt werden. Deshalb konnte ich jahrelang im Schreibwarenhandel keine Minen dafür finden. Es hieß immer, die gebe es nur den USA. Erst das Internet hat es möglich gemacht, meinen Spacepen wieder zu nutzen. Hätte viel früher sein können, wenn ich mehr danach gesucht hätte. Der Kuli, der immer schreibt Der Super-Kuli schreibt mit den entsprechenden Minen angeblich bei Temperaturen zwischen minus 45 und plus 120 Grad, kopfüber und sogar bei Nässe, auf Kunststoff und Glas und sogar unter Wasser. Kommt alles bei mir nicht vor. Aber jetzt habe ich wieder einen zuverlässigen Kugelschreiber, der mich hoffentlich nie im Stich lässt. So wie es Fisher verspricht. Mittlerweile nenne ich eine Reihe besonderer Stifte mein Eigen. Zwei Lamy-Kugelschreiber, einer in Silber, einer in Stahl. Einen handgedrechselten Füller, einen Montblanc-Hochzeitsfüller, einen Lamy-Füller und jetzt den Spacepen. Genug, um immer schreibbereit zu sein. Alle anderen Werbeschreiber kommen nach und nach weg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/spacepen-ein-design-objekt-fuer-den-weltraum/">Spacepen &#8211; ein Design-Objekt für den Weltraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="407" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Spacepen von Fisher, ein altes Modell." style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen-150x76.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Spacepen-768x391.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich besitze einen Spacepen, genauer einen Futura by Fisher. Leider hatte er keine Mine mehr. Jetzt habe ich doch welche dafür gefunden und einen neuen Lieblingskuli.</p>



<span id="more-14618"></span>



<p>Wie ich an meinen Spacepen gekommen bin, weiß ich nicht. Irgendwann war er einfach bei mir. Das liegt daran, dass ich dauernd irgendwo Kugelschreiber finde und sammele. Vor allem, weil meine immer leer geschrieben sind. In meinem Job schreibe ich viel mit der Hand, deshalb musste ich immer zu viele Werbekugelschreiber wegschmeißen. Es ließen sich einfach keine Minen nachkaufen. Aber ein paar wertige Schreiber, die mir irgendwann mal untergekommen sind, behalte ich und hege sie. Für die guten Lamy-Kugelschreiber habe ich <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kugelschreiber-und-ihre-strichstaerken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">genug Minen nachgekauft</a>, um sie immer nutzen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spacepen war jahrelang nutzlos</h2>



<p>Jetzt habe ich mal wieder die Mengen an sonstigen Kugelschreibern durchforstet, die im Büro und Zuhause in irgendwelchen Bechern stecken. Dabei ist mir der Spacepen in die Hände gefallen. Ich habe nie Minen dafür gefunden. Und doch habe ich ihn nicht, wie viele andere Kulis, weggeworfen. Weil mir das Design so gut gefallen hat. Jahrelang hat der Spacepen deshalb nutzlos in der Schublade gelegen.</p>



<p>Jetzt habe ich mich mal wieder um diesen Stift gekümmert und herausgefunden, dass er ein echtes Designer-Stück ist. Und eines, das sogar hoch gehandelt wird. Bis zu 100 Euro werden für das Modell Futura by Fisher verlangt. Bei Amazon habe ich dann tatsächlich Kugelschreiberminen für einen Spacepen gefunden. Allerdings nicht für mein Modell. Ich habe es trotzdem gewagt, eine Mine zu bestellen. Kostenpunkt um die zehn Euro. Und sie passt.</p>



<p>Der Preis ist kein Wunder. Ist der Spacepen doch der <a href="https://www.deutsche-papier.de/fisher-space-pen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stift der Astronauten</a>. Die sogenannten Super-Kulis können nur mit patentierten Druckminen (Pressurized Refills) von Fisher gefüllt werden. Deshalb konnte ich jahrelang im Schreibwarenhandel keine Minen dafür finden. Es hieß immer, die gebe es nur den USA. Erst das Internet hat es möglich gemacht, meinen Spacepen wieder zu nutzen. Hätte viel früher sein können, wenn ich mehr danach gesucht hätte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Kuli, der immer schreibt</h2>



<p>Der Super-Kuli schreibt mit den entsprechenden Minen angeblich bei Temperaturen zwischen minus 45 und plus 120 Grad, kopfüber und sogar bei Nässe, auf Kunststoff und Glas und sogar unter Wasser. Kommt alles bei mir nicht vor. Aber jetzt habe ich wieder einen zuverlässigen Kugelschreiber, der mich hoffentlich nie im Stich lässt. So wie es Fisher verspricht.</p>



<p>Mittlerweile nenne ich eine Reihe besonderer Stifte mein Eigen. Zwei Lamy-Kugelschreiber, einer in Silber, einer in Stahl. Einen <a href="https://pyrolim.de/pyropro/handgedrechselter-fueller-ein-geschenk-an-mich-selbst/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">handgedrechselten Füller</a>, einen Montblanc-Hochzeitsfüller, einen Lamy-Füller und jetzt den Spacepen. Genug, um immer schreibbereit zu sein. Alle anderen Werbeschreiber kommen nach und nach weg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/spacepen-ein-design-objekt-fuer-den-weltraum/">Spacepen &#8211; ein Design-Objekt für den Weltraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Kugelschreiber und ihre Strichstärken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2024 17:16:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gelernt]]></category>
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		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="496" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lamy.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Neue Minen für den Lamy-Kugelschreiber" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lamy.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lamy-150x93.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lamy-768x476.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich habe in meinem Leben schon viele Kugelschreiber leer geschrieben. Und ich habe entsprechend viele benutzt, manche lieber, andere weniger gerne. Worüber ich mir nie Gedanken gemacht habe, ist die Strichstärke der Mine. Da ich aus gutem Grund alle meine Notizen per Hand mache, habe ich einen hohen Verbrauch an Stiften aller Art. Jahrelang habe ich allerlei Werbe-Kugelschreiber leer geschrieben und sie anschließend wegwerfen müssen, da es dafür keine passenden Minen nachzukaufen gibt. Was für eine Verschwendung. Deshalb bin ich irgendwann dazu übergegangen, nur noch Rollerpens oder andere Stifte zu nehmen, die mit Tintenpatronen befüllt werden. Macht deutlich weniger Müll. Nun fallen mir aber immer mal wieder hochwertigere Kugelschreiber in die Hände. Keine Werbegeschenke, sondern echte Geschenke, von Menschen, die wissen, dass ich schönes Schreibgerät liebe. Etwa der silberne Kugelschreiber zu meiner 25-jährigen Mitgliedschaft in einem Förderverein. Die will ich natürlich benutzen &#8211; ganz vorsichtig und nur an ganz bestimmten Orten, wo ich sie im Blick habe. Sonst sind sie schneller weg, als ich darüber nachdenken kann. Dennoch sind bei den vielen Seiten, die ich per Hand beschreibe, auch diese Kugelschreiber irgendwann leer. Erstmals Kugelschreiber-Strichstärken entdeckt Zum Glück kann man bei diesen hochwertigen Modellen die Minen nachkaufen. Leider nicht überall, aber zur Not hilft Amazon. Bei der Suche nach neuen Minen für meinen Lamy-Kugelschreiber habe ich eine Entdeckung gemacht. Spät, aber immerhin. Es gibt bei Kugelschreibern ebenso wie bei Füllfederhaltern verschiedene Strichstärken. Eine schöne Auflistung mit Beispielen führt der Code-Knacker auf. Ich hatte mir vorher nie Gedanken über die Strichstärken von Kuli-Minen gemacht. Jetzt weiß ich aber, warum mir einer meiner Lamy-Stifte immer doch recht unangenehm beim Schreiben war. Die Mine hatte die Strichstärke M, was mir doch ein bisschen zu breit ist. Weil die Mine leer war, habe ich den Kugelschreiber jetzt mit Minen der Stärke F &#8211; Feinstrich &#8211; bestückt. Und siehe da, ich schreibe jetzt sehr gerne mit diesem Stift. Minen gleich auf Vorrat gekauft Auch der wird sorgfältig unter Verschluss gehalten und nur benutzt, wenn ich am Schreibtisch der Redaktion sitze und ihn stets im Blick und in meiner Reichweite habe. Dann aber sehr intensiv. Deshalb habe ich gleich einen Viererpack neue Minen bestellt. Ich will ja nicht so schnell wieder leerlaufen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kugelschreiber-und-ihre-strichstaerken/">Kugelschreiber und ihre Strichstärken</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="496" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lamy.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Neue Minen für den Lamy-Kugelschreiber" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lamy.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lamy-150x93.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Lamy-768x476.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich habe in meinem Leben schon viele Kugelschreiber leer geschrieben. Und ich habe entsprechend viele benutzt, manche lieber, andere weniger gerne. Worüber ich mir nie Gedanken gemacht habe, ist die Strichstärke der Mine.</p>



<span id="more-13429"></span>



<p>Da ich <a href="https://pyrolim.de/pyropro/journalismus-warum-ich-mir-handschriftliche-notizen-mache/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aus gutem Grund alle meine Notizen per Hand mache</a>, habe ich einen hohen Verbrauch an Stiften aller Art. Jahrelang habe ich allerlei Werbe-Kugelschreiber leer geschrieben und sie anschließend wegwerfen müssen, da es dafür keine passenden Minen nachzukaufen gibt. Was für eine Verschwendung. Deshalb bin ich irgendwann dazu übergegangen, nur noch Rollerpens oder andere Stifte zu nehmen, die mit Tintenpatronen befüllt werden. Macht deutlich weniger Müll.</p>



<p>Nun fallen mir aber immer mal wieder hochwertigere Kugelschreiber in die Hände. Keine Werbegeschenke, sondern echte Geschenke, von Menschen, die wissen, dass <a href="https://pyrolim.de/pyropro/die-freude-am-schoenen-schreibgeraet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ich schönes Schreibgerät liebe</a>. Etwa der silberne Kugelschreiber zu meiner 25-jährigen Mitgliedschaft in einem Förderverein. Die will ich natürlich benutzen &#8211; ganz vorsichtig und nur an ganz bestimmten Orten, wo ich sie im Blick habe. Sonst sind sie schneller weg, als ich darüber nachdenken kann. Dennoch sind bei den vielen Seiten, die ich per Hand beschreibe, auch diese Kugelschreiber irgendwann leer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erstmals Kugelschreiber-Strichstärken entdeckt</h2>



<p>Zum Glück kann man bei diesen hochwertigen Modellen die Minen nachkaufen. Leider nicht überall, aber zur Not hilft Amazon. Bei der Suche nach neuen Minen für meinen Lamy-Kugelschreiber habe ich eine Entdeckung gemacht. Spät, aber immerhin. Es gibt bei Kugelschreibern ebenso wie bei Füllfederhaltern verschiedene Strichstärken. Eine <a href="https://www.code-knacker.de/kugelschreiber.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schöne Auflistung mit Beispielen </a>führt der Code-Knacker auf. </p>



<p>Ich hatte mir vorher nie Gedanken über die Strichstärken von Kuli-Minen gemacht. Jetzt weiß ich aber, warum mir einer meiner Lamy-Stifte immer doch recht unangenehm beim Schreiben war. Die Mine hatte die Strichstärke M, was mir doch ein bisschen zu breit ist. Weil die Mine leer war, habe ich den Kugelschreiber jetzt mit Minen der Stärke F &#8211; Feinstrich &#8211; bestückt. Und siehe da, ich schreibe jetzt sehr gerne mit diesem Stift.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Minen gleich auf Vorrat gekauft</h2>



<p>Auch der wird sorgfältig unter Verschluss gehalten und nur benutzt, wenn ich am Schreibtisch der Redaktion sitze und ihn stets im Blick und in meiner Reichweite habe. Dann aber sehr intensiv. Deshalb habe ich gleich einen Viererpack neue Minen bestellt. Ich will ja nicht so schnell wieder leerlaufen.</p>



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		<title>Kürzen: Werden Texte durchs Streichen wirklich besser?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2020 17:32:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gelernt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="412" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kurzen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kurzen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kurzen-150x77.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kurzen-768x396.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Dieses hier wird ein mittellanger Text über das Kürzen von Texten. Ganz kurz geschrieben: Kürzen macht jeden Text besser. Wirklich? Ich habe diese These aufgestellt und will sie gerne* begründen. Und gleichzeitig mit einem Missverständnis aufräumen, das bei einer Diskussion darüber aufkam: Es geht nicht darum, ob lange oder kurze Texte mehr gelesen werden, sondern darum, ob Texte durchs Kürzen besser werden. Ich bin eine absolute Verfechterin des Kürzens von Texten. Ich bin als Journalistin noch im Printzeitalter groß geworden, als es um Zeilen ging und oft genug darum, um jede Zeile zu kämpfen. Zeitungen haben nun mal keine Klappseiten. Den layoutenden Kollegen wurde irgendwann im Laufe des Tages angesagt, wie viele Zeilen ein Thema brauche. Um mich selbst zu zügeln, habe ich die Länge bei fertigen Texten stets zehn (bei kürzeren) oder 20 Zeilen (bei langen Reportagen) kürzer angegeben, als sie tatsächlich waren. Das hat mich dazu gezwungen, fertige Texte ordentlich durchzuputzen. An den Leser denken Das macht die Texte besser und tut dem Leser gut. Das ist meine feste Überzeugung. Beim Kürzen geht es nämlich nicht darum, Inhalt zu streichen, sondern Füllwörter, Redundanzen, Wiederholungen. Oder wie es manchmal heißt: Texte müssen entnunt &#8211; also alle &#8222;nun&#8220; &#8211; oder, was öfter vorkommt, entaucht &#8211; also alle &#8222;auch&#8220; &#8211; gestrichen werden. Das macht oft schon ein paar Zeilen aus. Kürzen zu müssen, bringt Autoren zudem dazu, langatmige Erklärungen zu straffen, Substantivierungen aufzulösen und Übergangssätze wie &#8222;was noch gesagt werden müsste&#8220; oder das vermaledeite &#8222;zur Vorgeschichte&#8220; zu entfernen. Tipps zum Kürzen gibt es genug. Wegen des Layouts ist Redakteuren das gekonnte Kürzen &#8211; und manchmal auch das Verlängern &#8211; von Texten in Fleisch und Blut übergegangen. Der alte Journalistenspruch &#8222;Wer 30 kann, kann auch 100, und wer 100 kann, kann auch 30 (Zeilen)&#8220; stimmt immer noch. Bei vielen Texten wäre es allerdings ein Jammer, sie drastisch zu stutzen, weil sie einfach gut geschrieben sind und das Lesen pures Vergnügen bereitet. Ohne zähmendes Layout Dann kam das Internet. Es kennt keine Längenbeschränkungen. Seit wir vermehrt online publizieren, sprechen wir nicht mehr von Zeilen, sondern von Zeichen. Heute hieße der Spruch &#8222;Wer 4500 kann, kann auch 1200 . . .&#8220;. Aber das sagt heute niemand mehr. Dabei kann das Schreiben für online Fluch und Segen zugleich sein. Es diszipliniert nicht so sehr wie das Schreiben für Print. Dann wäre da noch der Inhalt. Das Problem bei manchen Texten ist, dass es viel, manchmal zu viel Inhalt für die gewünschte Form gibt. Das kennen Printjournalisten gut, aber auch online dürfen Texte nicht ausufern. Nichts gegen lange, auch sehr lange Texte im Netz. Aber spätestens wenn die Länge für ein dünnes Buch reichen würde, dürfte die Aufmerksamkeitsspanne eines Online-Lesers langsam erschöpft sein. Zu viel Inhalt aufspalten Was tun also mit zu viel Inhalt für zu wenig Textlänge? Auch das kenne ich gut. Manchmal bietet es sich an, einen Teilaspekt oder mehrere abzuspalten, aus einem sehr langen Text mehrere kürzere zu machen. Ich habe schon erlebt, dass ich einen Teil eines langen Textes für später zurückgelegt habe. Dieses Später kam aber nie. Das mag an der Natur von Tageszeitungen liegen, für die ich üblicherweise schreibe. Aber selbst da bleibt manchmal noch die Möglichkeit, eine Serie zu schreiben. Genug Aktualität vorausgesetzt, um nicht am Leser vorbeizuschreiben. Schließlich geht es im Journalismus um Nachrichten. Grundsätzlich ist gegen lange Texte überhaupt nichts zu sagen. Immer vorausgesetzt, der Inhalt trägt sie. Wer viel zu sagen hat, soll auch lang schreiben dürfen. Ist das Thema spannend oder spricht es den Leser an, wird er ihn von vorne bis hinten lesen. Die Aussage, im Internet würden nur kurze Texte gelesen, ist falsch. Wer oft lange Texte liest, ein geübter Leser ist, der schreckt nicht vor 5000, 10000 oder mehr Zeichen zurück. Sich selbst zügeln Trotzdem komme ich auf meine Anfangsthese zurück. Hätte ich 10000 Zeichen verfasst, würde ich mich selbst an die Kandare nehmen und mir auferlegen, zehn Prozent davon zu kürzen. Denn ich bin überzeugt davon, dass das Kürzen Texte besser, lesbarer, verständlicher macht. Und deshalb pflüge ich jetzt noch einmal durch diesen Text über das Kürzen, um ihn hoffentlich besser zu machen. *Wörter, die ich beim Kürzen streichen würde. Ich habe sie hier nur kursiv gesetzt, um zu verdeutlichen, was ich meine. Eine kleine Einschränkung gibt es noch: Beim Schreiben geht es auch um Sprachmelodie. Da können ein paar Noten mehr durchaus den richtigen Ton ergeben und deshalb angebracht sein.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="412" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kurzen.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kurzen.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kurzen-150x77.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kurzen-768x396.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Dieses hier wird ein mittellanger Text über das Kürzen von Texten. Ganz kurz geschrieben: Kürzen macht jeden Text besser. Wirklich? Ich habe diese These aufgestellt und will sie <em>gerne</em>* begründen. Und <em>gleichzeitig</em> mit einem Missverständnis aufräumen, das bei einer Diskussion darüber aufkam: Es geht nicht darum, ob lange oder kurze Texte mehr gelesen werden, sondern darum, ob Texte durchs Kürzen besser werden.</p>



<span id="more-11383"></span>



<p>Ich bin eine <em>absolute</em> Verfechterin des Kürzens von Texten. Ich bin als Journalistin noch im Printzeitalter groß geworden, als es um Zeilen ging und <em>oft genug</em> darum, um jede Zeile zu kämpfen. Zeitungen haben <em>nun mal </em>keine Klappseiten. Den layoutenden Kollegen wurde<em> irgendwann</em> im Laufe des Tages angesagt, wie viele Zeilen ein Thema brauche. Um mich selbst zu zügeln, habe ich die Länge bei fertigen Texten stets zehn (bei kürzeren) oder 20 Zeilen (bei langen Reportagen) kürzer angegeben, als sie <em>tatsächlich</em> waren. Das hat mich dazu gezwungen, fertige Texte <em>ordentlich</em> durchzuputzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">An den Leser denken</h2>



<p>Das macht die Texte besser und tut dem Leser gut. Das ist meine <em>feste</em> Überzeugung. Beim Kürzen geht es <em>nämlich</em> nicht darum, Inhalt zu streichen, sondern Füllwörter, Redundanzen, Wiederholungen. Oder wie es manchmal heißt: Texte müssen entnunt &#8211; also alle &#8222;nun&#8220; &#8211; oder, was öfter vorkommt, entaucht &#8211; <em>also</em> alle &#8222;auch&#8220; &#8211; gestrichen werden. Das macht oft schon ein paar Zeilen aus. Kürzen zu müssen, bringt Autoren <em>zudem</em> dazu, langatmige Erklärungen zu straffen, Substantivierungen aufzulösen und Übergangssätze wie &#8222;was noch gesagt werden müsste&#8220; oder das vermaledeite &#8222;zur Vorgeschichte&#8220; zu entfernen. <a rel="noreferrer noopener" href="https://akademie-schreiben-lernen.at/texte-kuerzen/" target="_blank">Tipps zum Kürzen</a> gibt es genug.</p>



<p>Wegen des Layouts ist Redakteuren das gekonnte Kürzen &#8211; und <em>manchmal</em> auch das Verlängern &#8211; von Texten in Fleisch und Blut übergegangen. Der alte Journalistenspruch &#8222;Wer 30 kann, kann auch 100, und wer 100 kann, kann auch 30 (Zeilen)&#8220; stimmt <em>immer</em> noch. Bei vielen Texten wäre es allerdings ein Jammer, sie drastisch zu stutzen, weil sie <em>einfach</em> gut geschrieben sind und das Lesen <em>pures</em> Vergnügen bereitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ohne zähmendes Layout</h2>



<p>Dann kam das Internet. Es kennt keine Längenbeschränkungen. Seit wir <em>vermehrt</em> online publizieren, sprechen wir nicht mehr von Zeilen, sondern von Zeichen. Heute hieße der Spruch &#8222;Wer 4500 kann, kann auch 1200 . . .&#8220;. Aber das sagt <em>heute</em> niemand mehr. Dabei kann das Schreiben für online <a href="https://pyrolim.de/pyropro/fluch-und-segen-des-online-schreibens/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fluch und Segen zugleich </a>sein. Es diszipliniert nicht <em>so sehr</em> wie das Schreiben für Print.</p>



<p>Dann wäre da noch der Inhalt. Das Problem bei manchen Texten ist, dass es viel, manchmal zu viel Inhalt für die gewünschte Form gibt. Das kennen Printjournalisten gut, aber auch online dürfen Texte nicht ausufern. Nichts gegen lange, auch sehr lange Texte im Netz. Aber spätestens wenn die Länge für ein dünnes Buch reichen würde, dürfte die Aufmerksamkeitsspanne eines Online-Lesers <em>langsam</em> erschöpft sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu viel Inhalt aufspalten</h2>



<p>Was tun also mit zu viel Inhalt für zu wenig Textlänge? Auch das kenne ich<em> gut</em>. Manchmal bietet es sich an, einen Teilaspekt oder mehrere abzuspalten, aus einem sehr langen Text mehrere kürzere zu machen. Ich habe schon erlebt, dass ich einen Teil eines langen Textes für später zurückgelegt habe. Dieses Später kam <em>aber</em> nie. Das mag an der Natur von Tageszeitungen liegen, für die ich<em> üblicherweise</em> schreibe. Aber selbst da bleibt <em>manchmal</em> noch die Möglichkeit, eine Serie zu schreiben. Genug Aktualität vorausgesetzt, um nicht am Leser vorbeizuschreiben. Schließlich geht es im Journalismus um Nachrichten.</p>



<p>Grundsätzlich ist gegen lange Texte <em>überhaupt</em> nichts zu sagen. Immer vorausgesetzt, der Inhalt trägt sie. Wer viel zu sagen hat, soll auch lang schreiben dürfen. Ist das Thema spannend oder spricht es den Leser an, wird er ihn von vorne bis hinten lesen. Die Aussage, im Internet würden nur kurze Texte gelesen, ist falsch. Wer oft lange Texte liest, ein geübter Leser ist, der schreckt nicht vor 5000, 10000 oder mehr Zeichen zurück.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sich selbst zügeln</h2>



<p><em>Trotzdem komme ich auf meine Anfangsthese zurück.</em> Hätte ich 10000 Zeichen verfasst, würde ich mich selbst an die Kandare nehmen und mir auferlegen, zehn Prozent davon zu kürzen. Denn ich bin überzeugt davon, dass das Kürzen Texte besser, lesbarer, verständlicher macht. Und deshalb pflüge ich jetzt <em>noch einmal </em>durch diesen Text über das Kürzen, um ihn <em>hoffentlich</em> besser zu machen. </p>



<p>*Wörter, die ich beim Kürzen streichen würde. Ich habe sie hier nur kursiv gesetzt, um zu verdeutlichen, was ich meine. Eine kleine Einschränkung gibt es noch: Beim Schreiben geht es auch um Sprachmelodie. Da können ein paar Noten mehr durchaus den richtigen Ton ergeben und deshalb angebracht sein.</p>
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		<title>Handgedrechselter Füller: Ein Geschenk an mich selbst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2019 16:17:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Stil]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="339" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-8.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-8.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-8-150x64.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-8-768x325.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Handgedrechselte Stifte sind etwas ganz besonderes. Da kommt die Schönheit des Holzes richtig zur Geltung und sie liegen gut in der Hand.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="339" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-8.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-8.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-8-150x64.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-8-768x325.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Es ist total unvernünftig. Aber ich konnte nicht widerstehen. Ich habe mir einen wunderschönen Füller geleistet. Handgedrechselt aus Honduras-Palisander und Cocobolo. Ich durfte sogar zuschauen, wie ein solcher Stift entsteht.</p>



<span id="more-10214"></span>



<p>Ich bin an einem Stand von Wolfgang Jansen aus Bad Oldesloe hängen geblieben. Der Drechsler, Autodidakt seit 40 Jahren, stellt seit etwa 15 Jahren schöne Stifte her und verkauft sie auf Märkten, aber auch übers Internet. An seinem Stand hatte er auch seine Drechselmaschine aufgebaut und natürlich viele, viele schöne Stifte ausgelegt: Kugelschreiber, Bleistifte, Tintenroller, Füller mit Patronen und mit Konvertern und Kalligraphie-Füller.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welcher Stift soll es sein?</h2>



<p>Ich bin um den Stand herumgeschlichen. Ich habe mit mir gerungen. Denn ich liebe seit jeher <a rel="noreferrer noopener" aria-label="schöne Schreibgeräte (opens in a new tab)" href="https://pyrolim.de/pyropro/die-freude-am-schoenen-schreibgeraet/" target="_blank">schöne Schreibgeräte</a>. Dann habe ich mich entschlossen, mir einen der wunderschönen Stifte zu gönnen. Aber welchen? Füller oder Kugelschreiber oder Bleistift. Bleistift fiel gleich aus, davon habe ich genug und nutze sie nur wenig. Ich neige eher zum Füller mit Patronen, weil ich es hasse, Kugelschreiberminen zu wechseln. Als Vielschreiber sind sie bei mir dauernd leer.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="610" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-7.jpg" alt="" class="wp-image-10216" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-7.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-7-150x114.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-7-768x586.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Die Riege der Kugelschreiber. Neben dem Holz gefällen mir die ornamentalen Klipse und Ringe sehr gut.</figcaption></figure>



<p>Die meisten Stifte, ob Kugelschreiber oder Füller, sind bei Wolfgang Jansen schlichter, ohne ornamentale Metallteile. Ich habe mich für einen schlichten Füller aus zweierlei Holz entschieden. Einziges Zugeständnis an etwas mehr Schmuck ist ein kleines Band aus mehreren Hölzern am Ende meines neuen Füllers.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="506" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-9.jpg" alt="" class="wp-image-10217" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-9.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-9-150x95.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-9-768x486.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Schlichtes Holz und ein buntes Band an einem Ende: mein neuer Füller.</figcaption></figure>



<p>Geliebäugelt habe ich auch mit einem der Kugelschreiber aus Folienplatinen, eingelegt in Epoxidharz. Auch sie werden gedrechselt. Sieht sehr witzig aus, aber ich wollte es doch etwas edler. Außerdem sagt mir die Farbe Grün nicht so zu.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="384" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift.jpg" alt="" class="wp-image-10218" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-150x72.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/stift-768x369.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Kugelschreiber aus Folienplatine in Epoxidharz, unten der Rohling vor dem Drechseln.</figcaption></figure>



<p>Nach langem Ringen habe ich dann meinen Füller gefunden. Ich durfte mir noch eine Feder in der für mich passenden Strichstärke aussuchen. Jetzt besitze ich nicht nur ein sehr edles Schreibgerät, sondern weiß auch, wie es entstanden ist. Hier der Ablauf.</p>



<figure class="wp-block-embed-flickr wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2h2KQB6"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/48590270651_943863e461_c.jpg" alt="Der Drechsler" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption>Bei einem runden Stück Holz wird zunächst das Loch für die Mine oder die Patronen gebohrt.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed-flickr wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2h2Lysb"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/48590411422_6ddf6fe19f_c.jpg" alt="Der Drechsler" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption>In Form von langen Würmchen schält sich das Innere aus dem Holz.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed-flickr wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2h2KQp2"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/48590269951_62db78f477_c.jpg" alt="Der Drechsler" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption>Nach dem Einschieben einer Metallhülse werden die Enden gekürzt und begradigt.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed-flickr wp-block-embed is-type-photo is-provider-flickr"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<a href="https://flic.kr/p/2h2KQGG"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://live.staticflickr.com/65535/48590270976_c93f52047b_c.jpg" alt="Der Drechsler" width="800" height="533" /></a>
</div><figcaption>Nach  und nach arbeitet der Drechsler die äußere Form des Stiftes heraus.</figcaption></figure>



<p>Ist der Holzkörper fertig, wird er poliert, versiegelt und mit Schellack behandelt sowie mit Patrone, Feder oder Mine versehen. Ist die Arbeit getan, ist das meiste Holz in Späne verwandelt worden. Die Besondersheit beim Drechseln ist übrigens, dass sich nicht das Werkzeug, sondern das Werkstück bewegt. Und, erklärt Wolfgang Jansen, dass der Drechsler nicht die Hände, sondern den ganzen Oberkörper bewegt. Sonst wird das Werkstück ungerade. </p>



<p>Wer sehen möchte, was für schöne Stifte Wolfgang Jansen drechselt, findet eine Auswahl auf seiner <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Homepage (opens in a new tab)" href="https://www.jansen-stifte.de/" target="_blank">Homepage</a>. </p>



<p><em>Offenlegung: Auch wenn dieser Post ein bisschen werblich ist, habe ich doch keine Gegenleistung dafür erhalten und meinen neuen Füller regulär bezahlt. Mich begeistern die Arbeiten von Wolfgang Jansen sehr, deshalb ist dieser Artikel entstanden.</em></p>
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		<title>#SchreibenüberdasSchreiben: Meine Routine beim Schreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 19:46:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="429" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/patrone.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/patrone.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/patrone-150x80.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/patrone-768x412.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich habe heute etwa 10 100 Zeichen geschrieben. 1500 bis 1800 Zeichen sind eine Normseite, dann sind meine heute geschriebenen Zeichen übern Daumen gepeilt sieben bis acht Seiten. Es können auch mehr oder weniger sein, das hängt von der Schriftgröße und dem Zeilenabstand ab. Gefühlt habe ich jedenfalls den ganzen Tag nichts anderes gemacht, als Buchstaben für Buchstaben, Wort für Wort in die Tastatur zu hacken. Ich habe, wie fast jeden Tag, geschrieben, als bekäme ich Kilometergeld dafür. Übers Schreiben kann ich also schreiben. Schreiben über das Schreiben ist die Blogparade von Stephanie Müller überschrieben. Da fühle ich mich als Vielschreiberin doch gleich aufgerufen. Ein paar hundert Zeichen mehr oder weniger fallen bei mir gar nicht ins Gewicht. Meine Finger machen das ohne nachzudenken. Wer so viel schreibt wie ich, der schreibt schnell, sehr schnell. Oder wie es mal ein Kollege etwas despektierlich formuliert hat: Du schreibst schneller als du denkst. Schreiben und denken Womit wir beim Knackpunkt wären. Schreiben ist das eine, beim Schreiben denken das andere. Ich bin Journalistin, keine Schreibkraft. Ich schreibe nicht ab, ich schreibe Inhalte, die aus meinem Kopf kommen. Schreiben und denken gehören also zwingend zusammen, schließlich sollen die Fakten richtig, die oft beschworene Schreibe gut zu lesen sein. Dabei kommt mir die Routine zugute und ein Umstand, der literarischen Schreibern weitgehend fremd ist: Ich muss mir das, was ich schreibe, nicht ausdenken. Ich muss es vorher recherchieren, es verstehen und es dann aufschreiben. Knackig, verständlich, richtig. Dafür ist das konzentrierte und fokussierte Schreiben notwendig, von dem auch Stephanie berichtet. Beim Schreiben über das Schreiben will ich über meine Schreibroutine schreiben. Ich schreibe erst mit der Hand, dann aus dem Kopf am Rechner. Aber ich schreibe nicht vor. Das muss man sich im schnellen Mediengeschäft gleich von vornherein abgewöhnen und das treibe ich Praktikanten sofort aus. Bei Terminen, etwa für Reportagen, im Gerichtssaal oder bei Recherchen schreibe ich ganz viel mit der Hand mit. Dabei sortiere ich bereits beim Zuhören aus, was später unwichtig ist und deshalb nicht notiert werden muss. Ich markiere mir wichtige Zitate oder Zahlen mit einem Längsstrich an der Seite. So mit der Hand aufgeschrieben, bleibt alles Wichtige eine Zeitlang in meinem Kopf. Zurück in der Redaktion beginne ich sofort damit, das Gehörte und Gesehene niederzuschreiben. Und zwar in einem Rutsch von vorne bis hinten. Ohne auf den Block zu gucken. Ich weiß alles auswendig. Erst am Ende korrigiere ich den Artikel, überprüfe Zahlen, Zitate und Fakten. Fertig. Die vergessenen Texte Ich kämpfe nicht mit meinen Texten. Ich stelle nichts um, fange nicht mehrmals neu an, kaue nicht endlos auf Formulierungen herum. Das Ringen um jeden Satz liegt mir fern. Das scheint nicht das Schlechteste zu sein. Manchmal finde ich Artikel im Archiv und wundere mich, wer sie so gut aufgeschrieben hat. Dann entdecke ich, dass ich es selbst war. Ja, ein bisschen eigenes Schulterklopfen muss mal sein. Überrascht bin ich auch deshalb oft, weil ich mich nicht nur nicht an den Artikel erinnern konnte, sondern nicht einmal an das Thema. Das kommt davon, wenn man so viel schreibt. Irgendwann habe ich angefangen, auch noch in meiner Freizeit zu schreiben, als ich dieses Blog begonnen habe. Als wenn ich nicht täglich genug herunterhacken würde. Aber das Schreiben macht mir halt Spaß, wenn sich die Räder im Kopf lautlos drehen, eine Formulierung in die andere greift und sogar eine Art Sprachmelodie dabei herauskommt. Außerdem ist das Schreiben im Blog meine Spielwiese, hier kann ich meinen Interessen nachgehen und Themen aufgreifen, die mir Spaß machen. Am einfachsten ist es, wenn es eigene Erlebnisse sind, die ich hier niederschreibe, oder eigene Gedanken. Dann fließen die Buchstaben, die Wörter, die Sätze, die Seiten beinahe von ganz allein aus mir heraus. Fertig in 15 Minuten Das Schreiben kenne ich gut, das ist mein täglich Brot. Das geht ganz fix. Bis hierher habe ich für diesen Text 15 Minuten gebraucht. Kein schlechter Wert. Zugegeben, ich habe schneller geschrieben als ich gedacht habe. Merkt man das? Ich hoffe nicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/schreibenueberdasschreiben-meine-routine-beim-schreiben/">#SchreibenüberdasSchreiben: Meine Routine beim Schreiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="429" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/patrone.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/patrone.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/patrone-150x80.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/patrone-768x412.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Ich habe heute etwa 10 100 Zeichen geschrieben. 1500 bis 1800 Zeichen sind eine Normseite, dann sind meine heute geschriebenen Zeichen übern Daumen gepeilt sieben bis acht Seiten. Es können auch mehr oder weniger sein, das hängt von der Schriftgröße und dem Zeilenabstand ab. Gefühlt habe ich jedenfalls den ganzen Tag nichts anderes gemacht, als Buchstaben für Buchstaben, Wort für Wort in die Tastatur zu hacken. Ich habe, wie fast jeden Tag, geschrieben, als bekäme ich Kilometergeld dafür. Übers Schreiben kann ich also schreiben. </p>



<span id="more-9815"></span>



<p> Schreiben über das Schreiben ist die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Blogparade von Stephanie Müller (opens in a new tab)" href="https://stephaniemueller.net/2019/06/schreibenueberdasschreiben-eine-blogparade/" target="_blank">Blogparade von Stephanie Müller</a> überschrieben. Da fühle ich mich als Vielschreiberin doch gleich aufgerufen. Ein paar hundert Zeichen mehr oder weniger fallen bei mir gar nicht ins Gewicht. Meine Finger machen das ohne nachzudenken. Wer so viel schreibt wie ich, der schreibt schnell, sehr schnell. Oder wie es mal ein Kollege etwas despektierlich  formuliert hat: Du schreibst schneller als du denkst. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Schreiben und denken</h2>



<p>Womit wir beim Knackpunkt wären. Schreiben ist das eine, beim Schreiben denken das andere. Ich bin Journalistin, keine Schreibkraft. Ich schreibe nicht ab, ich schreibe Inhalte, die aus meinem Kopf kommen. Schreiben und denken gehören also zwingend zusammen, schließlich sollen die Fakten richtig, die oft  beschworene Schreibe gut zu lesen sein. </p>



<p>Dabei kommt mir die Routine zugute und ein Umstand, der literarischen Schreibern weitgehend fremd  ist: Ich muss mir das, was ich schreibe, nicht ausdenken. Ich muss es vorher recherchieren, es verstehen und es dann aufschreiben. Knackig, verständlich, richtig. Dafür ist das konzentrierte und fokussierte Schreiben notwendig, von dem auch Stephanie berichtet.</p>



<p>Beim Schreiben über das Schreiben will ich über meine Schreibroutine schreiben. Ich schreibe erst mit der Hand, dann aus dem Kopf am Rechner. Aber ich schreibe nicht vor. Das muss man sich im schnellen Mediengeschäft gleich von vornherein abgewöhnen und das treibe ich Praktikanten sofort aus.</p>



<p>Bei Terminen, etwa für Reportagen,<a href="https://pyrolim.de/pyropro/gerichtsreporter-ein-job-mit-tuecken/"> im Gerichtssaal </a>oder bei Recherchen schreibe ich ganz viel mit der Hand mit. Dabei sortiere ich bereits beim Zuhören aus, was später unwichtig ist und deshalb nicht notiert werden muss. Ich markiere mir wichtige Zitate oder Zahlen mit einem Längsstrich an der Seite. So mit der Hand aufgeschrieben, bleibt alles Wichtige eine Zeitlang in meinem Kopf. Zurück in der Redaktion beginne ich sofort damit, das Gehörte und Gesehene niederzuschreiben. Und zwar in einem Rutsch von vorne bis hinten. Ohne auf den Block zu gucken. Ich weiß alles auswendig. Erst am Ende  korrigiere ich den Artikel, überprüfe Zahlen, Zitate und Fakten. Fertig. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die vergessenen Texte</h2>



<p>Ich kämpfe nicht mit meinen Texten. Ich stelle nichts um, fange nicht mehrmals neu an, kaue nicht endlos auf Formulierungen herum. Das Ringen um jeden Satz liegt mir fern. Das scheint nicht das Schlechteste zu sein. Manchmal finde ich Artikel im Archiv und wundere mich, wer sie  so gut aufgeschrieben hat. Dann entdecke ich, dass ich es selbst war.  Ja, ein bisschen eigenes Schulterklopfen muss mal sein. Überrascht bin ich auch deshalb oft, weil ich mich nicht nur nicht an den Artikel erinnern konnte, sondern nicht einmal an das Thema. Das  kommt davon, wenn man so viel schreibt. </p>



<p>Irgendwann habe ich angefangen, auch noch in meiner Freizeit zu  schreiben, als ich dieses Blog begonnen habe. Als wenn ich nicht täglich genug herunterhacken würde. Aber das Schreiben macht mir halt Spaß,  wenn sich die Räder im Kopf lautlos drehen, eine Formulierung in die andere greift und sogar eine Art Sprachmelodie dabei herauskommt. Außerdem ist das Schreiben im Blog meine Spielwiese, hier kann ich meinen Interessen nachgehen und Themen aufgreifen, die mir Spaß machen. Am einfachsten ist es, wenn es eigene Erlebnisse sind, die ich hier niederschreibe, oder  eigene Gedanken. Dann fließen die Buchstaben, die Wörter, die Sätze, die Seiten beinahe von ganz allein aus mir heraus. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fertig in 15 Minuten</h2>



<p>Das Schreiben kenne ich gut, das ist mein täglich Brot. Das geht ganz fix. Bis hierher habe ich für diesen Text 15 Minuten gebraucht. Kein schlechter Wert. Zugegeben, ich habe schneller geschrieben als ich gedacht habe.  Merkt man das? Ich hoffe nicht. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/schreibenueberdasschreiben-meine-routine-beim-schreiben/">#SchreibenüberdasSchreiben: Meine Routine beim Schreiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Kopplungsstriche machen das Lesen und das Leben leichter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Oct 2013 17:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gelernt]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
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		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Könnt ihr das Wort oben auf Anhieb fehlerfrei aussprechen? Als ich es entdeckt habe, hatte ich meine Probleme damit, es auf den ersten Blick zu verstehen. Ich musste zwei Mal hingucken. Hier geht es nicht um Oberbausch-Weißtechnik, sondern um Oberbau-Schweißtechnik. Mal abgesehen davon, dass ich gar nicht so genau weiß, was das ist, ist das Wort ein sehr gutes Beispiel dafür, warum Kopplungsstriche lieber einmal zu viel als einmal zu wenig eingesetzt werden sollte. Gerade habe ich wieder ein schönes Beispiel dafür gefunden, dass der Kopplungsstrich manchmal sehr viel für die Verständlichkeit tut. Kennt ihr den Stoffelch. Das ist kein verkürztes Stoffelchen, sondern ein Elch aus Stoff. Muss man auch zwei Mal hinsehen, bis sich der Sinn erschließt. Erst recht, wenn es um &#8222;Die Abenteuer eines eingewanderten Stoffelchs&#8220; geht. Manchmal ist der Kopplungsstrich sogar unbedingt notwendig, um eine Formulierung nicht nur zu verstehen, sondern auch um sie richtig zu verstehen. Ein schönes Beispiel dafür liefert Schreibtrainerin Ingrid Glomp. Sie belegt in diesem Beitrag, warum von Economo Neurone in Wirklichkeit Von-Economo-Neurone sind und wie vieles leichter der Kopplungsstrich das Verstehen macht. Der Kopplungsstrich ist übrigens kein Deppenbindestrich. Ganz im Gegenteil. Erstens dient er der Lesbarkeit, und zweitens ist er genau das richtige Mittel, um das Deppenleerzeichen sinnvoll zu füllen. Also deshalb meine Bitte: Mehr Intelligenz-Bindestriche als unlesbare Wörter oder gar Deppenleerzeichen. Der Oberbausch wird&#8217;s uns danken. Die Oberbauschweißtechnik wird übrigens im Bahnbau eingesetzt, wie uns die mit einem Deppenleerzeichen versehene Bahnbau Gruppe der Bahn erklärt. Hätte die Bahn hier doch nur zwei Bindestriche spendiert, einen für die Oberbau-Schweißtechnik und einen für die Bahnbau-Gruppe. &#8222;Bindestrich, oh binde mich&#8220; ruft Kai Bargmann in seinem Blog auf und rät dazu, Wortmonster zu teilen. Auch der Duden empfiehlt den Bindestrich zur Verständlichkeit und um Missverständnisse zu vermeiden. Man kann einen Bindestrich in unübersichtlichen Zusammensetzungen setzen. Mehrzweck-Küchenmaschine Lotto-Annahmestelle Umsatzsteuer-Tabelle Dies gilt auch für fremdsprachliche Fügungen aus zwei Substantiven. Desktop-Publishing Shopping-Center  Flüssigwasserstoff-Tank (nicht: Flüssigwasser-Stofftank oder Flüssig-Wasserstofftank) Einen Bindestrich kann man setzen, um Missverständnisse zu vermeiden. Druck-Erzeugnis (für: Erzeugnis einer Druckerei) Drucker-Zeugnis (für: Zeugnis eines Druckers) Ich freue mich über weitere Beispiele von Wörtern, die zwar in einem Wort richtig geschrieben sind, wegen der Lesbarkeit und Verständlichkeit aber lieber gekoppelt werden sollten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/kopplungsstriche-machen-das-lesen-leichter/">Kopplungsstriche machen das Lesen und das Leben leichter</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_9575" aria-describedby="caption-attachment-9575" style="width: 1632px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kopplungsstriche.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9575 size-full" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kopplungsstriche.jpg" alt="" width="1632" height="1224" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kopplungsstriche.jpg 1632w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kopplungsstriche-150x113.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/kopplungsstriche-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1632px) 100vw, 1632px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9575" class="wp-caption-text">Hier wäre ein Kopplungsstrich mehr als angebracht gewesen.</figcaption></figure></p>
<p>Könnt ihr das Wort oben auf Anhieb fehlerfrei aussprechen? Als ich es entdeckt habe, hatte ich meine Probleme damit, es auf den ersten Blick zu verstehen. Ich musste zwei Mal hingucken. Hier geht es nicht um Oberbausch-Weißtechnik, sondern um Oberbau-Schweißtechnik. Mal abgesehen davon, dass ich gar nicht so genau weiß, was das ist, ist das Wort ein sehr gutes Beispiel dafür, warum Kopplungsstriche lieber einmal zu viel als einmal zu wenig eingesetzt werden sollte.<br />
<span id="more-4974"></span><br />
Gerade habe ich wieder ein schönes Beispiel dafür gefunden, dass der Kopplungsstrich manchmal sehr viel für die Verständlichkeit tut. Kennt ihr den Stoffelch. Das ist kein verkürztes Stoffelchen, sondern ein Elch aus Stoff. Muss man auch zwei Mal hinsehen, bis sich der Sinn erschließt. Erst recht, wenn es um <a href="http://www.aelgi-buch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Die Abenteuer eines eingewanderten Stoffelchs&#8220;</a> geht.</p>
<p>Manchmal ist der Kopplungsstrich sogar unbedingt notwendig, um eine Formulierung nicht nur zu verstehen, sondern auch um sie richtig zu verstehen. Ein schönes Beispiel dafür liefert Schreibtrainerin Ingrid Glomp. Sie belegt<a href="http://www.schreibhandwerk.blogspot.de/2013/09/machen-sie-es-ihren-lesern-leichter.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> in diesem Beitrag</a>, warum von Economo Neurone in Wirklichkeit Von-Economo-Neurone sind und wie vieles leichter der Kopplungsstrich das Verstehen macht.</p>
<p>Der Kopplungsstrich ist übrigens kein Deppenbindestrich. Ganz im Gegenteil. Erstens dient er der Lesbarkeit, und zweitens ist er genau das richtige Mittel, um das <a title="Deutsch mit Profi’l" href="https://pyrolim.de/pyrocontra/2012/deutsch-mit-profil/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deppenleerzeichen</a> sinnvoll zu füllen. Also deshalb meine Bitte: Mehr Intelligenz-Bindestriche als unlesbare Wörter oder gar Deppenleerzeichen. Der Oberbausch wird&#8217;s uns danken.</p>
<p>Die Oberbauschweißtechnik wird übrigens im Bahnbau eingesetzt, wie uns die mit einem Deppenleerzeichen versehene Bahnbau Gruppe der Bahn erklärt. Hätte die Bahn hier doch nur zwei Bindestriche spendiert, einen für die Oberbau-Schweißtechnik und einen für die Bahnbau-Gruppe.</p>
<p>&#8222;Bindestrich, oh binde mich&#8220; ruft Kai Bargmann in seinem Blog auf und rät dazu, <a href="http://www.better-media.de/bmwp/2013/06/bindestrich-oh-binde-mich-4-wortmonster-teilen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wortmonster zu teilen</a>.</p>
<p>Auch der Duden empfiehlt den Bindestrich zur Verständlichkeit und um Missverständnisse zu vermeiden.</p>
<blockquote><p>Man kann einen Bindestrich in unübersichtlichen Zusammensetzungen setzen.</p>
<ul>
<li>Mehrzweck-Küchenmaschine</li>
<li>Lotto-Annahmestelle</li>
<li>Umsatzsteuer-Tabelle</li>
</ul>
<p>Dies gilt auch für fremdsprachliche Fügungen aus zwei Substantiven.</p>
<ul>
<li>Desktop-Publishing</li>
<li>Shopping-Center</li>
<li> Flüssigwasserstoff-Tank (<em>nicht: </em>Flüssigwasser-Stofftank <em>oder </em>Flüssig-Wasserstofftank)</li>
</ul>
<p>Einen Bindestrich kann man setzen, um Missverständnisse zu vermeiden.</p>
<ul>
<li>Druck-Erzeugnis (<em>für:</em> Erzeugnis einer Druckerei)</li>
<li>Drucker-Zeugnis (<em>für:</em> Zeugnis eines Druckers)</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Ich freue mich über weitere Beispiele von Wörtern, die zwar in einem Wort richtig geschrieben sind, wegen der Lesbarkeit und Verständlichkeit aber lieber gekoppelt werden sollten.</p>
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		<title>Schreiben als Beruf &#8211; ein umfassender Ratgeber</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/schreiben-als-beruf-ein-umfassender-ratgeber/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 17:27:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Fotos ist es wie mit Texten: Seitdem es das Internet gibt, sind beide aus dem stillen Kämmerlein herausgetreten in die Öffentlichkeit. Hobbyschreiber und Hobbyfotografen stellen ihre teilweise sehr hochwertigen Arbeiten übers Netz nicht nur in die Öffentlichkeit, sie streben mehr denn je danach, aus ihrem Hobby einen Beruf zu machen. Über das Schreiben als Beruf mit Schwerpunkt auf online haben Susanne Diehm und Michael Firnkes jetzt ein Buch veröffentlicht: &#8222;Die Macht der Worte&#8220;. Das Buch gibt einen gestrafften Überblick über Berufe der neuen Textproduktion. Angereichert ist es mit Worterklärungen, Hinweisen und Überblicken über die jeweiligen Berufsfelder. Das ist ein guter und wichtiger Service. Denn wer sich nie oder nur selten mit den neuen Möglichkeiten der Textproduktion im und für das Netz beschäftigt hat, für den ist so mancher Begriff ein Buch mit sieben Siegeln. Corporate Blogging, suchmaschinenoptimiertes Schreiben, Audiowalks. 20 Interview mit Experten aus den neuen Schreibberufen sollen nicht nur deren Berufsalltag und Arbeitsweise erklären, sondern geben auch einen weiten Überblick über diese kreativen Jobs. Dabei sind die Interviews immer nur so erhellend, wie der Interviewte sich ausdrückt. Es sind verständlichere und weniger verständliche Antworten dabei. Das mag aber je nach Vorwissen des Lesers auch unterschiedlich sein. Ihre Interviews haben Diehm und Firnkes teils schriftlich, teils telefonisch, teils persönlich geführt. Das merkt man dem Buch an, ein Smiley etwa in den Antworten kündet von der schriftlichen Form. Für mich wirkt so etwas in einem Sachbuch etwas befremdlich. Aber vielleicht bin ich da zu pingelig. Abgesehen davon findet auch der Leser noch Neues und Überraschendes, der sich schon länger mit Texten, Schreiben und Online-Schreiben welcher Art auch immer befasst. Schreibdenken als Denk- und Lernmethode etwa war mir genauso fremd wie der Beruf kreative Denkerin und Gestaltwandlerin. Den Autoren ist es gelungen, eine vielfältige Auswahl an neuen Schreibberufen zusammenzustellen. Dabei haben sie sich teils auf bestehende Kontakte gestützt, teils auf gezielte Recherchen nach Interviewpartnern. Seinen Wert bezieht das Buch zudem daraus, dass Diehm und Firnkes die richtigen Fragen stellen. Einige kommen immer wieder vor, es sind diejenigen, die die Leser am meisten interessieren. Welche Voraussetzungen muss man für den Beruf mitbringen? Kann man davon leben? Welche Ausbildung haben die Interviewten absolviert? Haben Quereinsteiger eine Chance? Wie schafft man es in dem Beruf nach ganz oben? Dass Firnkes und Diehm selbst schreiben können, beweisen sie in ihren zusammenfassenden Texten nach jedem Kapitel. Ihre Sprache ist gut verständlich, ihr Stil sicher, ihre Informationen sind relevant und verständlich aufbereitet. Ergänzt wird jedes Kapitel durch weiterführende Literatur &#8211; online und offline. Alles in allem bietet &#8222;Die Macht der Worte&#8220; einen guten und informativen Überblick über neue Schreibberufe mit und um die neuen Medien. Kurzweilig zu lesen, lehrreich, aufgelockert gestaltet und mit tiefen Einblicken in die neuen Schreibwelten. Lesenswert für alle, die die Macht der Worte beruflich nutzen wollen &#8211; und sei es nur in Teilzeit. Mehr zum Buch und eine Liste aller Interviewpartner samt Links gibt es hier auf Firnkes&#8216; Blog blogprofis.de. Zur Seite von Susanne Diehm geht es hier entlang. Ihre Seite zum Buch steht hier. &#8222;Die Macht der Worte &#8211; Schreiben als Beruf&#8220;, Susanne Diehm und Michael Firnkes, mitp-Verlag, 24,95 Euro, ISBN 978-3-8266-9127-0</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Fotos ist es wie mit Texten: Seitdem es das Internet gibt, sind beide aus dem stillen Kämmerlein herausgetreten in die Öffentlichkeit. Hobbyschreiber und Hobbyfotografen stellen ihre teilweise sehr hochwertigen Arbeiten übers Netz nicht nur in die Öffentlichkeit, sie streben mehr denn je danach, aus ihrem Hobby einen Beruf zu machen. Über das Schreiben als Beruf mit Schwerpunkt auf online haben Susanne Diehm und Michael Firnkes jetzt ein Buch veröffentlicht: &#8222;Die Macht der Worte&#8220;.</p>
<p><span id="more-3685"></span></p>
<p>Das Buch gibt einen gestrafften Überblick über Berufe der neuen Textproduktion. Angereichert ist es mit Worterklärungen, Hinweisen und Überblicken über die jeweiligen Berufsfelder. Das ist ein guter und wichtiger Service. Denn wer sich nie oder nur selten mit den neuen Möglichkeiten der Textproduktion im und für das Netz beschäftigt hat, für den ist so mancher Begriff ein Buch mit sieben Siegeln. Corporate Blogging, suchmaschinenoptimiertes Schreiben, Audiowalks. 20 Interview mit Experten aus den neuen Schreibberufen sollen nicht nur deren Berufsalltag und Arbeitsweise erklären, sondern geben auch einen weiten Überblick über diese kreativen Jobs. Dabei sind die Interviews immer nur so erhellend, wie der Interviewte sich ausdrückt. Es sind verständlichere und weniger verständliche Antworten dabei. Das mag aber je nach Vorwissen des Lesers auch unterschiedlich sein.</p>
<p>Ihre Interviews haben Diehm und Firnkes teils schriftlich, teils telefonisch, teils persönlich geführt. Das merkt man dem Buch an, ein Smiley etwa in den Antworten kündet von der schriftlichen Form. Für mich wirkt so etwas in einem Sachbuch etwas befremdlich. Aber vielleicht bin ich da zu pingelig. Abgesehen davon findet auch der Leser noch Neues und Überraschendes, der sich schon länger mit Texten, Schreiben und Online-Schreiben welcher Art auch immer befasst. Schreibdenken als Denk- und Lernmethode etwa war mir genauso fremd wie der Beruf kreative Denkerin und Gestaltwandlerin.</p>
<p><figure id="attachment_3686" aria-describedby="caption-attachment-3686" style="width: 150px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/schreib2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3686" alt="Michael Firnkes Foto: © Christine Halina Schramm" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/schreib2-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3686" class="wp-caption-text">Michael Firnkes Foto: © Christine Halina Schramm</figcaption></figure></p>
<p>Den Autoren ist es gelungen, eine vielfältige Auswahl an neuen Schreibberufen zusammenzustellen. Dabei haben sie sich teils auf bestehende Kontakte gestützt, teils auf gezielte Recherchen nach Interviewpartnern. Seinen Wert bezieht das Buch zudem daraus, dass Diehm und Firnkes die richtigen Fragen stellen. Einige kommen immer wieder vor, es sind diejenigen, die die Leser am meisten interessieren. Welche Voraussetzungen muss man für den Beruf mitbringen? Kann man davon leben? Welche Ausbildung haben die Interviewten absolviert? Haben Quereinsteiger eine Chance? Wie schafft man es in dem Beruf nach ganz oben?</p>
<p><figure id="attachment_3687" aria-describedby="caption-attachment-3687" style="width: 150px" class="wp-caption alignright"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/schreib1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3687 " alt="Susanne Diehm Foto: © Juliane Henrich" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/schreib1.jpg" width="150" height="200" /></a><figcaption id="caption-attachment-3687" class="wp-caption-text">Susanne Diehm Foto: © Juliane Henrich</figcaption></figure></p>
<p>Dass Firnkes und Diehm selbst schreiben können, beweisen sie in ihren zusammenfassenden Texten nach jedem Kapitel. Ihre Sprache ist gut verständlich, ihr Stil sicher, ihre Informationen sind relevant und verständlich aufbereitet. Ergänzt wird jedes Kapitel durch weiterführende Literatur &#8211; online und offline.</p>
<p>Alles in allem bietet &#8222;Die Macht der Worte&#8220; einen guten und informativen Überblick über neue Schreibberufe mit und um die neuen Medien. Kurzweilig zu lesen, lehrreich, aufgelockert gestaltet und mit tiefen Einblicken in die neuen Schreibwelten. Lesenswert für alle, die die Macht der Worte beruflich nutzen wollen &#8211; und sei es nur in Teilzeit.</p>
<p>Mehr zum Buch und eine Liste aller Interviewpartner samt Links gibt es <a href="http://www.blogprofis.de/die-macht-der-worte-schreiben-als-beruf-das-neue-buch-der-blogprofis-mit-susanne-diehm/6927/" target="_blank">hier </a>auf Firnkes&#8216; Blog blogprofis.de. Zur Seite von Susanne Diehm geht es <a href="http://www.schreiberlebnis.de/" target="_blank">hier</a> entlang. Ihre Seite zum Buch steht<a href="http://www.schreiberlebnis.de/buecher.html" target="_blank"> hier</a>.</p>
<p>&#8222;Die Macht der Worte &#8211; Schreiben als Beruf&#8220;, Susanne Diehm und Michael Firnkes, mitp-Verlag, 24,95 Euro, ISBN 978-3-8266-9127-0<br />
<iframe loading="lazy" style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwpyroli-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=382669192X&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" height="240" width="320" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><br />
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		<title>Die Freude am schönen Schreibgerät</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 21:02:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Füllfederhalter]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="314" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stiftkl.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Ingenuity Black Rubber &amp; Metal von Parker" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stiftkl.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stiftkl-150x59.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stiftkl-768x301.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich habe von jeher eine Leidenschaft für schönes Schreibgerät. Kugelschreiber mit schönem Design, edle Füllfederhalter, gerne mit Kolben statt Patronen. Meistens versage ich es mir aber, sie zu benutzen: zu gefährlich. Wie oft ist mir schon ein Lieblingskugelschreiber abhanden gekommen, weil er sich auf meinem Schreibtisch im Büro einfach in Luft aufgelöst hat. Wahrscheinlich willentlich oder unwillentlich eingesteckt, von jemandem, der kurz mal etwas notieren wollte. Ich fürchte aber, den schönen Schreibgeräten wird nun von ganz jemand anderem der Garaus gemacht: von der Computertastatur. Oder doch nicht? Ich habe einfach mal eine kleine Umfrage bei Twitter gestartet: Schreibt ihr noch mit der Hand oder ausschließlich mit der Tastatur? Und wenn ja: Füller oder Kuli, Einweg oder edel? Die Rückmeldungen waren sehr unterschiedlich. &#8222;Kugelschreiber, unterwegs billig, im Büro und zu Hause edel. Allerdings alle geschenkt bekommen. Hochwertige Minen rollen leichter&#8220;, teilte @deep470 mit und bestätigte damit meine Haltung. &#8222;Bleistift, gut an-(durch)gekaut, danach Tastatur&#8220;, schrieb @afsosi. @willimeck antwortete kurz und knapp: &#8222;Arbeit: Kuli, Briefe: Kolbenfüller&#8220;. Nur von @kbojens kam die Antwort, die ich eigentlich von fast allen erwartet hatte: &#8222;Tastatur. Ausschließlich.&#8220; Das hätte von mir sein können. Schließlich kloppe ich den ganzen Tag auf dem Computer-Keyboard herum. Aber wenn ich auf Terminen bin, habe ich eben keines dabei, dann schreibe ich ganz normale mit Block und Bleistift oder Kugelschreiber. Und zwar mit der billigen Variante, damit mir meine Lieblingsstücke nicht verloren gehen. Einwegkugelschreiber &#8211; auch da gibt es durchaus gängige im Sinne von leichtlaufende und gute Exemplare &#8211; oder Bleistifte (bei Regen, sonst geht nämlich gar nichts mehr). Und so liegen die schönen Stücke zu Hause herum, mehr oder wenige ungenutzt. Zum Beispiel mein schönstes Exemplar, ein Montblanc-Meisterstück in der Sonderedition &#8222;Hochzeitsfüller&#8220;, ein Geschenk meines Mannes. Mit dem eine hübsche Geschichte verbunden ist, denn der wertvolle Kolbenfüllhalter kleckerte leider und färbte mir stets die Finger blau. So macht das Schreiben keinen Spaß. Also gab ich ihn in dem Geschäft, in dem wir ihn gemeinsam ausgesucht hatten, zur Reparatur. Was dort ein großes Hallo auslöste: Die Verkäuferin hatte mit den Füllfederhalter der Sonderedition Wedding-Pen zum Preis eines normalen Meisterstückes verkauft. Der Hochzeitsfüller fehlte dann im Laden, und nur mein Reparatur-Auftrag löste das Rätsel. Ich durfte ihn aber behalten und freue mich noch heute daran. Der Füller hat einen abschraubbaren goldenen Hochzeitsring, unter dem eine Gravur Platz findet. Zugegeben, jedes Mal wenn ich an einem Schreibwarenladen vorbei gehe, komme ich in Versuchung, wieder ein schönes Schreibgerät zu kaufen. Die Auswahl ist unbegrenzt, und Designliebhaber und Freunde schöner und funktionaler Schreibgeräte, ob von Montblanc, Lamy, Pelikan oder Parker, locken mich allzusehr. Dabei benutze ich sie doch nur zu Hause, und da schreibe ich kaum mal etwas mit der Hand. Das dürfte bei den meisten Menschen so sein. Wie also hat sich der Einzug der Computer in Otto-Normalverbraucher-Haushalt auf den Absatz von Kugelschreibern und Füllfederhaltern bemerkbar gemacht? Sind es nur noch Schüler, die heutzutage Rollerpens und Füller, Bleistifte und Kulis kaufen? Bekommt der Rest sie entweder als Werbegeschenk &#8211; wobei auch dabei der USB-Stick langsam den Kuli ablöst -, oder haben hochwertige Schreibgeräte immer noch ihren Markt? Das habe ich die Pressestelle von Waterman und Parker gefragt. Geantwortet hat mir Bettina Jaeniche, die Channel Manager Fine Writing &#38; Luxury Accessories von Waterman Deutschland, die auch für Parker spricht: &#8222;Durch Emails, Social Media, Handys, aber auch Kreditkarten ist das tägliche Schreiben seltener geworden. Das hochwertige Schreibgerät wird wie schon früher für die vielen besonderen Momente im Leben genutzt. Dazu gehören Briefe (z.B. Liebesbriefe), persönliche Grüße wie Glückwunschkarten zum Geburtstag, Verträge (z.B. Unterschrift bei Hochzeit, Arbeitsvertrag), aber auch die vielen kleine persönlichen Notizen. Ein hochwertiges Schreibgerät macht diese Momente persönlich, verleiht ihnen Bedeutung. Gerade in der heutigen, ,schnell-lebigen&#8216; Zeit, gibt es den Trend durch das Schreiben von Hand die Dinge zu entschleunigen, ähnlich wie in anderen Lebensbereichen. Dazu hat das hochwertige Schreibgerät seinen Platz als Accessoire gewonnen, es ist Ausdruck der Persönlichkeit seines Besitzers. Dass ein Schreibgerät aber auch Trendsetter sein kann, zeigt die neueste Innovation von Parker. Modernes Schreiben: genussvoll, unkompliziert und intuitiv dank flexibler Schreibspitze und Minentechnologie. Mit trendigen Oberflächen inspiriert von der Schmuck- und Uhrenindustrie.&#8220; Über Montblanc-Stifte und ihren Wert als Geldanlage oder zur Freude am Schreiben philosophiert der Luxusfan-Blog. Über Füllfederhalter, schöne Schrift und Kugelschreiber schreibt &#8211; natürlich auf der Tastatur &#8211; das Blog edelfuellfederhalter999. Das Artikelbild zeigt einen Der Ingenuity Black Rubber &#38; Metal von Parker. Merken</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="314" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stiftkl.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Der Ingenuity Black Rubber &amp; Metal von Parker" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stiftkl.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stiftkl-150x59.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Stiftkl-768x301.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Ich habe von jeher eine Leidenschaft für schönes Schreibgerät. Kugelschreiber mit schönem Design, edle Füllfederhalter, gerne mit Kolben statt Patronen. Meistens versage ich es mir aber, sie zu benutzen: zu gefährlich. Wie oft ist mir schon ein Lieblingskugelschreiber abhanden gekommen, weil er sich auf meinem Schreibtisch im Büro einfach in Luft aufgelöst hat. Wahrscheinlich willentlich oder unwillentlich eingesteckt, von jemandem, der kurz mal etwas notieren wollte. Ich fürchte aber, den schönen Schreibgeräten wird nun von ganz jemand anderem der Garaus gemacht: von der Computertastatur. Oder doch nicht?<br />
<span id="more-1193"></span><br />
Ich habe einfach mal eine kleine Umfrage bei Twitter gestartet: Schreibt ihr noch mit der Hand oder ausschließlich mit der Tastatur? Und wenn ja: Füller oder Kuli, Einweg oder edel? Die Rückmeldungen waren sehr unterschiedlich. &#8222;Kugelschreiber, unterwegs billig, im Büro und zu Hause edel. Allerdings alle geschenkt bekommen. Hochwertige Minen rollen leichter&#8220;, teilte <a href="http://twitter.com/#!/deep470/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@deep470 </a> mit und bestätigte damit meine Haltung. &#8222;Bleistift, gut an-(durch)gekaut, danach Tastatur&#8220;, schrieb <a href="http://twitter.com/#!/afsosi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@afsosi</a>. <a href="http://twitter.com/#!/willimeck/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@willimeck </a> antwortete kurz und knapp: &#8222;Arbeit: Kuli, Briefe: Kolbenfüller&#8220;. Nur von <a href="http://twitter.com/#!/kbojens/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@kbojens </a> kam die Antwort, die ich eigentlich von fast allen erwartet hatte: &#8222;Tastatur. Ausschließlich.&#8220;</p>
<p>Das hätte von mir sein können. Schließlich kloppe ich den ganzen Tag auf dem Computer-Keyboard herum. Aber wenn ich auf Terminen bin, habe ich eben keines dabei, dann schreibe ich ganz normale mit Block und Bleistift oder Kugelschreiber. Und zwar mit der billigen Variante, damit mir meine Lieblingsstücke nicht verloren gehen. Einwegkugelschreiber &#8211; auch da gibt es durchaus gängige im Sinne von leichtlaufende und gute Exemplare &#8211; oder Bleistifte (bei Regen, sonst geht nämlich gar nichts mehr).</p>
<p>Und so liegen die schönen Stücke zu Hause herum, mehr oder wenige ungenutzt. Zum Beispiel mein schönstes Exemplar, ein Montblanc-Meisterstück in der Sonderedition &#8222;Hochzeitsfüller&#8220;, ein Geschenk meines Mannes. Mit dem eine hübsche Geschichte verbunden ist, denn der wertvolle Kolbenfüllhalter kleckerte leider und färbte mir stets die Finger blau. So macht das Schreiben keinen Spaß. Also gab ich ihn in dem Geschäft, in dem wir ihn gemeinsam ausgesucht hatten, zur Reparatur. Was dort ein großes Hallo auslöste: Die Verkäuferin hatte mit den Füllfederhalter der Sonderedition Wedding-Pen zum Preis eines normalen Meisterstückes verkauft. Der Hochzeitsfüller fehlte dann im Laden, und nur mein Reparatur-Auftrag löste das Rätsel. Ich durfte ihn aber behalten und freue mich noch heute daran. Der Füller hat einen abschraubbaren goldenen Hochzeitsring, unter dem eine Gravur Platz findet.</p>
<p>Zugegeben, jedes Mal wenn ich an einem Schreibwarenladen vorbei gehe, komme ich in Versuchung, wieder ein schönes Schreibgerät zu kaufen. Die Auswahl ist unbegrenzt, und Designliebhaber und Freunde schöner und funktionaler Schreibgeräte, ob von Montblanc, Lamy, Pelikan oder Parker, locken mich allzusehr. Dabei benutze ich sie doch nur zu Hause, und da schreibe ich kaum mal etwas mit der Hand.</p>
<p>Das dürfte bei den meisten Menschen so sein. Wie also hat sich der Einzug der Computer in Otto-Normalverbraucher-Haushalt auf den Absatz von Kugelschreibern und Füllfederhaltern bemerkbar gemacht? Sind es nur noch Schüler, die heutzutage Rollerpens und Füller, Bleistifte und Kulis kaufen? Bekommt der Rest sie entweder als Werbegeschenk &#8211; wobei auch dabei der USB-Stick langsam den Kuli ablöst -, oder haben hochwertige Schreibgeräte immer noch ihren Markt?</p>
<p>Das habe ich die Pressestelle von <a href="http://www.waterman.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Waterman</a> und Parker gefragt.</p>
<p>Geantwortet hat mir Bettina Jaeniche, die Channel Manager Fine Writing &amp; Luxury Accessories von Waterman Deutschland, die auch für Parker spricht:</p>
<p>&#8222;Durch Emails, Social Media, Handys, aber auch Kreditkarten ist das tägliche Schreiben seltener geworden. Das hochwertige Schreibgerät wird wie schon früher für die vielen besonderen Momente im Leben genutzt. Dazu gehören Briefe (z.B. Liebesbriefe), persönliche Grüße wie Glückwunschkarten zum Geburtstag, Verträge (z.B. Unterschrift bei Hochzeit, Arbeitsvertrag), aber auch die vielen kleine persönlichen Notizen. Ein hochwertiges Schreibgerät macht diese Momente persönlich, verleiht ihnen Bedeutung. Gerade in der heutigen, ,schnell-lebigen&#8216; Zeit, gibt es den Trend durch das Schreiben von Hand die Dinge zu entschleunigen, ähnlich wie in anderen Lebensbereichen. Dazu hat das hochwertige Schreibgerät seinen Platz als Accessoire gewonnen, es ist Ausdruck der Persönlichkeit seines Besitzers.<br />
Dass ein Schreibgerät aber auch Trendsetter sein kann, zeigt die neueste Innovation von Parker. Modernes Schreiben: genussvoll, unkompliziert und intuitiv dank flexibler Schreibspitze und Minentechnologie. Mit trendigen Oberflächen inspiriert von der Schmuck- und Uhrenindustrie.&#8220;</p>
<p>Über Montblanc-Stifte und ihren Wert als Geldanlage oder zur Freude am Schreiben philosophiert der <a href="http://www.luxusfans.de/luxurioese-schreibgeraete-montblanc/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Luxusfan-Blog</a>.</p>
<p>Über Füllfederhalter, schöne Schrift und Kugelschreiber schreibt &#8211; natürlich auf der Tastatur &#8211; das Blog <a href="http://edlefuellfederhalter999.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">edelfuellfederhalter999</a>.</p>
<p>Das Artikelbild zeigt einen Der Ingenuity Black Rubber &amp; Metal von Parker.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/a9fde3a7df81400ebb5a3ab81aaf7937" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><span style="border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c  no-repeat scroll 3px 50% / 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;">Merken</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/die-freude-am-schoenen-schreibgeraet/">Die Freude am schönen Schreibgerät</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Schreiben wie die Pharaonen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 14:06:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Echte Hieroglyphen zu schreiben ist ein Kunststück. Jeder Buchstabe ein Kunstwerk. Für Leute, die nicht zeichnen oder malen können, ist der Versuch hoffnungslos, die Bildbuchstaben aufs Papier zu bannen. Wie gut, dass es heutzutage das Internet gibt. Und da gibt es nichts, was es nicht gibt. Mit dem Hieroglyphic Typewriter ist es kein Problem, so zu schreiben wie die alten Ägypter. Einfach das gewünschte Wort &#8211; vorgesehen ist ein Name, es geht aber auch mit anderen Sätzen &#8211; per Mausklick auf der Tastatur eintippen, und fertig ist der Text in Hieroglyphen. Ob das ein Ägypter wirklich lesen könnte, steht auf einem anderen Papyrus. Aber zum Glück gibt es ja keine Altägypter mehr, die hier Einspruch einlegen könnten. Und so sieht der Hierogplyphic Typewriter aus:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/geklickt/schreiben-wie-die-aegypter/">Schreiben wie die Pharaonen</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_974" aria-describedby="caption-attachment-974" style="width: 799px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Ägypter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-974" title="Ägypter" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Ägypter.jpg" alt="Schreiben wie die Ägypter" width="799" height="147" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Ägypter.jpg 799w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Ägypter-300x55.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px" /></a><figcaption id="caption-attachment-974" class="wp-caption-text">Schreiben wie die Ägypter</figcaption></figure><br />
Echte Hieroglyphen zu schreiben ist ein Kunststück. Jeder Buchstabe ein Kunstwerk. Für Leute, die nicht zeichnen oder malen können, ist der Versuch hoffnungslos, die Bildbuchstaben aufs Papier zu bannen.</p>
<p>Wie gut, dass es heutzutage das Internet gibt. Und da gibt es nichts, was es nicht gibt. Mit dem <a href="http://www.eyelid.co.uk/hieroglyphic-typewriter.html" target="_blank">Hieroglyphic Typewriter </a> ist es kein Problem, so zu schreiben wie die alten Ägypter. Einfach das gewünschte Wort &#8211; vorgesehen ist ein Name, es geht aber auch mit anderen Sätzen &#8211; per Mausklick auf der Tastatur eintippen, und fertig ist der Text in Hieroglyphen. Ob das ein Ägypter wirklich lesen könnte, steht auf einem anderen Papyrus. Aber zum Glück gibt es ja keine Altägypter mehr, die hier Einspruch einlegen könnten.</p>
<p>Und so sieht der Hierogplyphic Typewriter aus:</p>
<p><a href="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Hiroglyphen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-975" title="Hiroglyphen" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Hiroglyphen-1024x575.jpg" alt="" width="600" height="336" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Hiroglyphen-1024x575.jpg 1024w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Hiroglyphen-300x168.jpg 300w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Hiroglyphen.jpg 1366w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
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