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	<title>Kirche Archive - Pyrolirium</title>
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	<title>Kirche Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Bismarck-Gedächtnis-Kirche &#8211; ein schöner Raum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Aug 2023 16:07:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="800" height="360" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aumuhle1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aumuhle1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aumuhle1-150x68.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aumuhle1-768x346.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p>Fast jeder Ort hat eine Kirche, und jede Kirche hat einen Innenraum, egal ob alt oder nicht so alt. Die Gestaltung dieser Innenräume ist oft umstritten. Aber manchmal kommt man in einen, der einen sofort anspricht. So ist es mir mit der Bismarck-Gedächtnis-Kirche in Aumühle gegangen. Ich war zu einer Trauerfeier in Aumühle im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Die 1930 geweihte Bismarck-Gedächtnis-Kirche im Stil des Backsteinexpressionismus ist schon von außen sehr eindrucksvoll und ungewöhnlich. Zu den bekanntesten Vertretern dieses Stils gehört das Chilehaus in Hamburg. Von der äußeren Gestalt der Kirche haben wir angesichts strömendem Dauerregen allerdings wenig mitbekommen, höchstens mal einen Blick unter den Regenschirmen hervor riskiert. Ansonsten ist die Trauergemeinde vom Gemeindehaus in die Kirche gehastet, ohne sie weiterer Blicke zu würdigen. Schöne Bismarck-Gedächtnis-Kirche Umso mehr hat mich der Innenraum begeistert und berührt. Auf den ersten Blick fällt vor allem der riesige, runde Kronleuchter auf. Eigentlich kein Kronleuchter, sondern ein großes Rad aus eckigen Leuchten, das über dem Innenraum zu schweben scheint. Im runden Kirchenraum sind an drei Seiten Bänke aufgestellt. An der vierten, der hinteren Seite, steht etwas erhöht der Altar aus weiß gefärbtem Beton, der ebenso wie Kanzel und Taufbecken bei der Umgestaltung der Bismarck-Gedächtnis-Kirche 1967 von dem Bildhauer Hans Kock geschaffen wurde. An der Rückseite befindet sich noch eine Nische, in der ein Altarbild hängt. Immer wieder sind Kirchenräume Jahrzehnte oder Jahrhunderte später umgestaltet und modernisiert worden. Entweder, weil sie im Krieg zerstört wurden oder weil die Menschen meinten, der Innenraum sei nicht mehr zeitgemäß. Solche modernen Ausstattungen in alten Kirchen habe ich schon mehrmals gesehen und fand sie immer recht gelungen. Das gilt auch für die Bismarck-Gedächtnis-Kirche in Aumühle. Zudem hat sie eine Orgel mit einem sehr schönen Klang. Wo der eiserne Kanzler starb Dass die Kirche den Namen Bismarck trägt, hat sie übrigens der Tatsache zu verdanken, dass in Aumühle sowieso vieles auf Bismarck ausgerichtet ist. Der eiserne Kanzler hat im Ortsteil Friedrichsruh seine letzten Jahre verbracht und ist dort im Mausoleum bestattet. Der Grundstein für die Bismarck-Gedächtnis-Kirche wurde am 30. Juli 1928 gelegt, dem 30. Todestag des Namensgebers. Trauerfeiern sind immer ein trauriger Anlass, eine Kirche zu besuchen. Der Innenraum der Kirche in Aumühle hat mir aber so gut gefallen, ich habe ihn so fasziniert betrachtet, dass ich doch ein wenig abgelenkt war. Die Verstorbene, eine Tante von mir, ist im 92. Lebensjahr verschieden. Da überwog bei aller Trauer die Dankbarkeit über ein langes, erfülltes Leben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/bismarck-gedaechtnis-kirche-ein-schoener-raum/">Bismarck-Gedächtnis-Kirche &#8211; ein schöner Raum</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="800" height="360" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aumuhle1.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aumuhle1.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aumuhle1-150x68.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aumuhle1-768x346.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Fast jeder Ort hat eine Kirche, und jede Kirche hat einen Innenraum, egal ob alt oder nicht so alt. Die Gestaltung dieser Innenräume ist oft umstritten. Aber manchmal kommt man in einen, der einen sofort anspricht. So ist es mir mit der Bismarck-Gedächtnis-Kirche in Aumühle gegangen.</p>



<span id="more-13194"></span>



<p>Ich war zu einer Trauerfeier in Aumühle im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Die 1930 geweihte Bismarck-Gedächtnis-Kirche im Stil des <a href="https://www.baunetzwissen.de/glossar/b/backsteinexpressionismus-1479515">Backsteinexpressionismus</a> ist schon von außen sehr eindrucksvoll und ungewöhnlich. Zu den bekanntesten Vertretern dieses Stils gehört das <a href="https://www.chilehaus.de/de/Auf-einen-Blick.html">Chilehaus</a> in Hamburg. </p>



<p>Von der äußeren Gestalt der Kirche haben wir angesichts strömendem Dauerregen allerdings wenig mitbekommen, höchstens mal einen Blick unter den Regenschirmen hervor riskiert. Ansonsten ist die Trauergemeinde vom Gemeindehaus in die Kirche gehastet, ohne sie weiterer Blicke zu würdigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schöne Bismarck-Gedächtnis-Kirche</h2>



<p>Umso mehr hat mich  der Innenraum begeistert und berührt. Auf den ersten Blick fällt vor allem der riesige, runde Kronleuchter auf. Eigentlich kein Kronleuchter, sondern ein großes Rad aus eckigen Leuchten, das über dem Innenraum zu schweben scheint. Im runden Kirchenraum sind an drei Seiten Bänke aufgestellt. An der vierten, der hinteren Seite, steht etwas erhöht der Altar aus weiß gefärbtem Beton, der ebenso wie Kanzel und Taufbecken bei der Umgestaltung der Bismarck-Gedächtnis-Kirche 1967 von dem Bildhauer Hans Kock geschaffen wurde. An der Rückseite befindet sich noch eine Nische, in der ein Altarbild hängt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="800" height="360" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aumuhle2.jpg" alt="Innenraum der Bismarck-Gedächtnis-Kirche mit dem großen Kronleuchter." class="wp-image-13196" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aumuhle2.jpg 800w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aumuhle2-150x68.jpg 150w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/aumuhle2-768x346.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Innenraum der Bismarck-Gedächtnis-Kirche mit dem großen Kronleuchter.</figcaption></figure>



<p>Immer wieder sind Kirchenräume Jahrzehnte oder Jahrhunderte später umgestaltet und modernisiert worden. Entweder, weil sie im Krieg zerstört wurden oder weil die Menschen meinten, der Innenraum sei nicht mehr zeitgemäß. <a href="https://pyrolim.de/pyropro/moderne-ausstattung-in-alten-kirchen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Solche modernen Ausstattungen in alten Kirchen</a> habe ich schon mehrmals gesehen und fand sie immer recht gelungen. Das gilt auch für die Bismarck-Gedächtnis-Kirche in Aumühle. Zudem hat sie <a href="https://organindex.de/index.php?title=Aum%C3%BChle,_Bismarck-Ged%C3%A4chtnis-Kirche">eine Orgel mit einem sehr schönen Klang</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo der eiserne Kanzler starb</h2>



<p>Dass die Kirche den Namen Bismarck trägt, hat sie übrigens der Tatsache zu verdanken, dass in Aumühle sowieso vieles auf Bismarck ausgerichtet ist. Der eiserne Kanzler hat im Ortsteil Friedrichsruh seine letzten Jahre verbracht und ist dort im Mausoleum bestattet. Der Grundstein für die Bismarck-Gedächtnis-Kirche wurde am 30. Juli 1928 gelegt, dem 30. Todestag des Namensgebers.</p>



<p>Trauerfeiern sind immer ein trauriger Anlass, eine Kirche zu besuchen. Der Innenraum der Kirche in Aumühle hat mir aber so gut gefallen, ich habe ihn so fasziniert betrachtet, dass ich doch ein wenig abgelenkt war. Die Verstorbene, eine Tante von mir, ist im 92. Lebensjahr verschieden. Da überwog bei aller Trauer die Dankbarkeit über ein langes, erfülltes Leben. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/bismarck-gedaechtnis-kirche-ein-schoener-raum/">Bismarck-Gedächtnis-Kirche &#8211; ein schöner Raum</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Der vergessene Komponist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 08:58:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Maria muss eine durchtrainierte Frau gewesen sein. Noch in der Schwangerschaft unternahm sie anstrengende Märsche &#8211; durch den Dornwald und übers Gebirge. Vertont hat diese Gewalttouren der Komponist Johannes Eccard, der vor 400 Jahren starb. Heute ist er nur noch Kirchenmusikern und in Kirchenchören ein Begriff, für die breite Masse der Klassik-Hörer ist Eccard ein vergessener Komponist. Das hat er nicht verdient &#8222;Eccard fünfstimmig ist immer gut, das kann man unbesehen singen&#8220;, stellte unser Chorleiter gestern fest, und Recht hat er. Der Renaissance-Komponist hat so schöne Chorsätze geschrieben, dass das Singen und das Hören ein reines Vergnügen sind. Durchhörbar, zart, melodisch, einfach nur schön. Hörbeispiel: Übers Gebirg Maria geht Wer war dieser Johannes Eccard, der so innige Chorsätze schrieb? Geboren 1553 in Mühlhausen in Thüringen, war er Fuggerscher Organist in Augsburg, erster Hofkapellmeister in Königsberg und bis zu seinem Tod 1611 Leiter der kurfürstlichen Kantorei in Berlin. Hans Joachim Moser leitet in seiner 1958 veröffentlichten &#8222;Musikgeschichte in 100 Lebensbildern&#8220; das Kapitel über Eccard mit einem geschraubten Satz ein: &#8222;Bei Johannes Eccard hat sich der fast einmalige und tragische Fall ereignet, dass er durch die bestmeinende, nur damals notgedrungen aus sehr begrenzter Quellenkenntnis überschätzende Begeisterung eines hochverdienten Musikgelehrten des Vormärz, Frhn. Carl von Winterfeldt, zum Ruhm eines Großmeisters emporgelobt worden ist und heute &#8211; infolge des immer deutlicheren Hervortretens vieler gleichrangiger Meister um ihn her &#8211; noch nicht die geachtete Rolle als ,einer von mehreren&#8216; spielt.&#8220; Winterfeldt habe Eccard &#8222;nicht mit Unrecht&#8220; zur &#8222;Krone seines Zeitalters&#8220; erhoben. Krone hin oder her: Es lohnt sich auch heute, nach 400 Jahren, Eccard zu hören und zu singen. Ein zu Unrecht Vergessener. Selbst dass sich sein Todesdatum zum 400. Mal jährt, ist von der breiten Öffentlichkeit kaum registriert worden. Seine Geburtsstadt Mühlhausen in Thüringen ehrte ihn im Oktober mit einem Symposium, einer Ausstellung und einem Gottesdienst mit Musik von Eccard. Die musikalische Lebensreise des Johannes Eccard hat das Online-Kulturmagazin &#8222;Moment&#8220; nachgezeichnet. Wer mal in eine Eccard-Partitur schauen möchte: Der Carus-Verlag bietet eine Probepartitur online. In diesen Tage singen wieder viele Menschen in den Weihnachtsgottesdiensten oder Adventskonzerten &#8222;Übers Gebirg Maria geht&#8220;. Es ist der Klassiker von Johannes Eccard. Damit ist er unsterblich geworden &#8211; obwohl es kaum jemand weiß. Die &#8222;Krone seines Zeitalters&#8220; hat es verdient, wieder zu großem Glanz aufpoliert zu werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyropro/der-vergessene-komponist/">Der vergessene Komponist</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Maria muss eine durchtrainierte Frau gewesen sein. Noch in der Schwangerschaft unternahm sie anstrengende Märsche &#8211; durch den Dornwald und übers Gebirge. Vertont hat diese Gewalttouren der Komponist Johannes Eccard, der vor 400 Jahren starb. Heute ist er nur noch Kirchenmusikern und in Kirchenchören ein Begriff, für die breite Masse der Klassik-Hörer ist Eccard ein vergessener Komponist. Das hat er nicht verdient<br />
<span id="more-1054"></span></p>
<p>&#8222;Eccard fünfstimmig ist immer gut, das kann man unbesehen singen&#8220;, stellte unser Chorleiter gestern fest, und Recht hat er. Der Renaissance-Komponist hat so schöne Chorsätze geschrieben, dass das Singen und das Hören ein reines Vergnügen sind. Durchhörbar, zart, melodisch, einfach nur schön.</p>
<p>Hörbeispiel: Übers Gebirg Maria geht</p>
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<p>Wer war dieser Johannes Eccard, der so innige Chorsätze schrieb? Geboren 1553 in Mühlhausen in Thüringen, war er Fuggerscher Organist in Augsburg, erster Hofkapellmeister in Königsberg und bis zu seinem Tod 1611 Leiter der kurfürstlichen Kantorei in Berlin. Hans Joachim Moser leitet in seiner 1958 veröffentlichten &#8222;Musikgeschichte in 100 Lebensbildern&#8220; das Kapitel über Eccard mit einem geschraubten Satz ein: &#8222;Bei Johannes Eccard hat sich der fast einmalige und tragische Fall ereignet, dass er durch die bestmeinende, nur damals notgedrungen aus sehr begrenzter Quellenkenntnis überschätzende Begeisterung eines hochverdienten Musikgelehrten des Vormärz, Frhn. Carl von Winterfeldt, zum Ruhm eines Großmeisters emporgelobt worden ist und heute &#8211; infolge des immer deutlicheren Hervortretens vieler gleichrangiger Meister um ihn her &#8211; noch nicht die geachtete Rolle als ,einer von mehreren&#8216; spielt.&#8220; Winterfeldt habe Eccard &#8222;nicht mit Unrecht&#8220; zur &#8222;Krone seines Zeitalters&#8220; erhoben.</p>
<p>Krone hin oder her: Es lohnt sich auch heute, nach 400 Jahren, Eccard zu hören und zu singen. Ein zu Unrecht Vergessener. Selbst dass sich sein Todesdatum zum 400. Mal jährt, ist von der breiten Öffentlichkeit kaum registriert worden. Seine Geburtsstadt Mühlhausen in Thüringen ehrte ihn im Oktober mit einem Symposium, einer <a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Muehlhausen-erinnert-an-Komponisten-Johannes-Eccard-1420864244" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausstellung</a> und einem Gottesdienst mit Musik von Eccard. Die <a href="http://www.momentmagazin.de/2011/06/06/die-musikalische-lebensreise-des-komponisten-johannes-eccard/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">musikalische Lebensreise </a> des Johannes Eccard hat das Online-Kulturmagazin &#8222;Moment&#8220; nachgezeichnet. Wer mal in eine Eccard-Partitur schauen möchte: Der <a href="http://www.carus-verlag.com/index.php3?BLink=Eccard" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Carus-Verlag</a> bietet eine Probepartitur online.</p>
<p>In diesen Tage singen wieder viele Menschen in den Weihnachtsgottesdiensten oder Adventskonzerten &#8222;Übers Gebirg Maria geht&#8220;. Es ist der Klassiker von Johannes Eccard. Damit ist er unsterblich geworden &#8211; obwohl es kaum jemand weiß. Die &#8222;Krone seines Zeitalters&#8220; hat es verdient, wieder zu großem Glanz aufpoliert zu werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwpyroli-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3704350141&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="320" height="240" frameborder="0"></iframe><br />
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		<title>Totensonntag versus Ewigkeitssonntag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 16:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pyrocontra]]></category>
		<category><![CDATA[sinniert]]></category>
		<category><![CDATA[Ewigkeitssonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Totensonntag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein echter Totensonntag ist das heute: neblig, kalt, bedrückend. In den Kirchen werden die Namen der Toten des vergangenen Jahres abgekündigt, und für viele Menschen ist es ein Tag des Innehaltens. Andere, die noch keinen Todesfall in der Familie zu beklagen hatten, genießen einfach nur einen faulen Sonntag. Aber wie heißt der denn jetzt. Totensonntag? Ewigkeitssonntag? Manche nennen ihn auch Sparflammentag, weil die Welt ein wenig den Atem anhält. Ich kenne nur den Totensonntag. So hieß das bei uns zu Hause. Und wie man es in der Kindheit lernt, so bleibt es oft fürs ganze Leben. Und so sehe ich mich immer einer automatisch ausgesprochenen Korrektur gegenüber: Wenn ich im Kirchenchor oder in dessen Dunstkreis über den Totensonntag spreche, hallt es sofort aus irgendeiner Ecke: Ewigkeitssonntag. Inzwischen habe ich mich schon fast daran gewöhnt. Richtig sind beide Bezeichnungen. Ein wenig Recherche im Internet bringt zutage, dass der Tag noch mehr Namen hat: &#8222;Christkönigsfest &#8211; Tag der Entschlafenen&#8220; oder, bei den Orthodoxen, Tag des Gerichts. Die Tradition, den letzten Tag des Kirchenjahres den Toten zu widmen, geht auf die Preußen zurück. Genaueres zur Geschichte findet sich hier, im Heiligenlexikon: Aber wie ist es nun richtig? Totensonntag? Ewigkeitssonntag? Ich will keinem von beiden den Vorzug geben. Der Totensonntag hat den Vorteil, dass hier klar gesagt wird, worum es geht. Das mag ich. Kein Beschönigen, sondern einfach den Tag so bezeichnet, wie er verbracht werden soll: im Gedenken an die Toten. Der Ewigkeitssonntag enthält eine Verheißung. Nach dem Tod kommt das ewige Leben. So verspricht es der christliche Glaube. Wie auch immer der Tag nun heißt, er gebärdet sich heute ganz gemäß seinem Namen: kalt, bedrückend, ruhig, irgendwie auf Sparflamme dahinfließend. PS. Das Rechtsschreibprogramm von Blog-Desk, auf dem dieser Text geschrieben wurde, kennt den Ewigkeitssonntag nicht. Offenbar ist der Totensonntag doch deutlich bekannter.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/totensonntag-versus-ewigkeitssonntag/">Totensonntag versus Ewigkeitssonntag</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein echter Totensonntag ist das heute: neblig, kalt, bedrückend. In den Kirchen werden die Namen der Toten des vergangenen Jahres abgekündigt, und für viele Menschen ist es ein Tag des Innehaltens. Andere, die noch keinen Todesfall in der Familie zu beklagen hatten, genießen einfach nur einen faulen Sonntag. Aber wie heißt der denn jetzt. Totensonntag? Ewigkeitssonntag? Manche nennen ihn auch Sparflammentag, weil die Welt ein wenig den Atem anhält.<br />
<span id="more-921"></span><br />
Ich kenne nur den Totensonntag. So hieß das bei uns zu Hause. Und wie man es in der Kindheit lernt, so bleibt es oft fürs ganze Leben. Und so sehe ich mich immer einer automatisch ausgesprochenen Korrektur gegenüber: Wenn ich im Kirchenchor oder in dessen Dunstkreis über den Totensonntag spreche, hallt es sofort aus irgendeiner Ecke: Ewigkeitssonntag. Inzwischen habe ich mich schon fast daran gewöhnt.</p>
<p>Richtig sind beide Bezeichnungen. Ein wenig Recherche im Internet bringt zutage, dass der Tag noch mehr Namen hat: &#8222;Christkönigsfest &#8211; Tag der Entschlafenen&#8220; oder, bei den Orthodoxen, Tag des Gerichts. Die Tradition, den letzten Tag des Kirchenjahres den Toten zu widmen, geht auf die Preußen zurück. Genaueres zur Geschichte findet sich hier, <a href="https://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Totensonntag.html">im Heiligenlexikon</a>:</p>
<p>Aber wie ist es nun richtig? Totensonntag? Ewigkeitssonntag? Ich will keinem von beiden den Vorzug geben. Der Totensonntag hat den Vorteil, dass hier klar gesagt wird, worum es geht. Das mag ich. Kein Beschönigen, sondern einfach den Tag so bezeichnet, wie er verbracht werden soll: im Gedenken an die Toten. Der Ewigkeitssonntag enthält eine Verheißung. Nach dem Tod kommt das ewige Leben. So verspricht es der christliche Glaube.</p>
<p>Wie auch immer der Tag nun heißt, er gebärdet sich heute ganz gemäß seinem Namen: kalt, bedrückend, ruhig, irgendwie auf Sparflamme dahinfließend.</p>
<p>PS. Das Rechtsschreibprogramm von Blog-Desk, auf dem dieser Text geschrieben wurde, kennt den Ewigkeitssonntag nicht. Offenbar ist der Totensonntag doch deutlich bekannter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/6787e1645bb9435681a6b680da54c158" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/totensonntag-versus-ewigkeitssonntag/">Totensonntag versus Ewigkeitssonntag</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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		<title>Beten online ist wie Bloggen</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/beten-online-ist-wie-bloggen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 20:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pyropro]]></category>
		<category><![CDATA[sinniert]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisch.de]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beten ist wie Bloggen.  Zwiesprache mit jemandem halten, der kein Zwiegespräch führt, sondern irgendwo da draußen ist. Vielleicht antwortet er und  schickt einen Kommentar. Ober aber er klickt meine Wort einfach nur an, liest sie und bewegt sie im besten Fall in seinem Herzen. Für den der betet, bloggt oder gar online betet aber sind alle drei Wege eine gute Möglichkeit, die Gedanken zu schärfen. Was will ich sagen? Was bewegt mich? Was wünsche ich mir? Nur wer sein Inneres versucht, in Wort zu fassen, hat genug durchdacht, was ihn bewegt. Da lob ich mir die Seite www.evangelisch.de Nicht nur, dass das Hansische Druck- und Verlagshaus (HDV), eine 100%ige Tochtergesellschaft des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP), hier ein umfassendes Online-Angebot bereit hält, dass weit mehr als nur evangelische Christen interessiert. Die Seite bietet auch die Möglichkeit, bloggend zu beten oder betend zu bloggen. Einfach so, für jeden, dem danach ist und ohne Anmeldung. Ein Ort, um Gebete zu allen Katastrophen dieser Welt, aber auch für das eigene kleine Leben zu hinterlassen, für die Ordnung der eigenen Zwiesprache mit Gott und zum Nachbeten für andere. http://gebet.evangelisch.de/</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beten ist wie Bloggen.  Zwiesprache mit jemandem halten, der kein Zwiegespräch führt, sondern irgendwo da draußen ist. Vielleicht antwortet er und  schickt einen Kommentar. Ober aber er klickt meine Wort einfach nur an, liest sie und bewegt sie im besten Fall in seinem Herzen.</p>
<p>Für den der betet, bloggt oder gar online betet aber sind alle drei Wege eine gute Möglichkeit, die Gedanken zu schärfen. Was will ich sagen? Was bewegt mich? Was wünsche ich mir? Nur wer sein Inneres versucht, in Wort zu fassen, hat genug durchdacht, was ihn bewegt.</p>
<p>Da lob ich mir die Seite <a href="http://www.evangelisch.de/" target="_blank">www.evangelisch.de</a></p>
<p>Nicht nur, dass das Hansische Druck- und Verlagshaus (HDV), eine 100%ige Tochtergesellschaft des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP), hier ein umfassendes Online-Angebot bereit hält, dass weit mehr als nur evangelische Christen interessiert. Die Seite bietet auch die Möglichkeit, bloggend zu beten oder betend zu bloggen. Einfach so, für jeden, dem danach ist und ohne Anmeldung. Ein Ort, um Gebete zu allen Katastrophen dieser Welt, aber auch für das eigene kleine Leben zu hinterlassen, für die Ordnung der eigenen Zwiesprache mit Gott und zum Nachbeten für andere.</p>
<p><a href="http://gebet.evangelisch.de/" target="_blank">http://gebet.evangelisch.de/</a><br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/78ef90954db345a28da0aaa253172a37" alt="" width="1" height="1" /></p>
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