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	<title>Hunde Archive - Pyrolirium</title>
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	<title>Hunde Archive - Pyrolirium</title>
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		<title>Gut leben, gut sterben, gut schmecken: Wider den überzogenen Tierschutz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 09:51:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="1500" height="750" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Puten.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Unsere glücklichen Cröllwitzer Puten: Erst Garten-Deko, dann Weihnachtsbraten" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Puten.jpg 1500w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Puten-300x150.jpg 300w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Puten-1024x512.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /><p>Ja, auch Tiere haben Menschenrechte. Oder anders ausgedrückt: Niemand hat das Recht, Tiere zu quälen, ihnen Futter, Wasser und eine  angemessene Unterkunft zu verweigern, sie verwahrlosen zu lassen oder unsachgemäß zu töten. Aber es gibt auch einen überzogenen Tierschutz, der sämtliche normalen Maßstäbe außer Acht lässt. Ein schrecklicher Vorfall, der sich im Sommer ereignete, hat wieder einmal meine Meinung zu überzogenem Tierschutz bestärkt: Zwei Hunde aus der Kategorie Kampfhunde drehen durch, fallen ein Kind an und hetzen anschließend durch ein Dorf, in dem die Menschen im Garten sitzen oder auf der Straße unterwegs sind. Die Polizei erschießt einen der Hunde, die Feuerwehr überfährt den anderen mit ihrem Löschfahrzeug, weil sie anders der Sache nicht Herr werden kann. Und dann? Gibt es heftige Kritik von Tierschützern und Hundebesitzern am rüden Vorgehen von Polizei und Feuerwehr. Die Mutter des Kindes und Besitzerin der Hunde will sogar auf Schadensersatz klagen. Vom Schutz der Dorfbewohner ist keine Rede. Zu Hundeattacken auf Kinder habe ich mal diesen Kommentar geschrieben: HundundKind Selten bin ich nach einem Artikel so angefeindet worden. &#8222;Der Kommentar ist an Dummheit kaum zu übertreffen. Die Autorin polarisiert und diskreditiert jeden Hundebesitzer&#8220;, hieß es etwa. Oder auch:  &#8222;Was Sie da schreiben ist der größte Mist, den ich je gelesen habe, und glauben sie wirklich, die Kinder sind unschuldig???&#8220; Ich bin tierlieb, aber ich sehe auch die Grenzen dieser Tierliebe. Haustiere Hund und Katze sind uns lieb und teuer. Wir hegen und pflegen sie und sie sind uns als Familienmitglieder ans Herz gewachsen. Das heißt aber nicht, dass sie alles dürfen. Ein ordentliche Portion liebevoller Erziehung sorgt dafür, dass sie weder auf den Teppich machen noch über Tisch und Bänke gehen. Nur so macht das Zusammenleben mit Tieren Freude. Reitpferde Auch sie lieben wir. Aber auch sie müssen liebevoll erzogen werden, Unterordnung lernen. Wer der Herr ist, ist nicht verhandelbar. Denn sonst macht das Reiten keinen Spaß, weder Mensch noch Tier. Nutztiere Ob für die Fleisch-, Eier- oder Milchproduktion, Rinder, Schweine, Hühner und Schafe haben ein Anrecht darauf, artgerecht gehalten und gut versorgt zu werden. Kein Bauer, der auf sich hält, würde seine Tiere verkommen lassen. Sie sind für ihn mehr als nur ein Produktionsmittel. Das wird spätestens dann deutlich, wenn die Tiere wegen Seuchen gekeult werden müssen oder wenn zum Beispiel die Milchwirtschaft aufgegeben werden muss. Da sind auf manchem Hof schon Tränen geflossen. Auch wir haben viele Tiere. Haus- und Nutztiere. Unseren Tieren geht es gut. Aber viele von ihnen landen auch auf dem Teller. Sie werden fachgerecht geschlachtet. Was soll daran verwerflich sein? Bei vielen radikalen Tierschützern vermisse ich, dass sie die richtigen Prioritäten setzen. Pro Mensch und dann erst pro Tier. Oft habe ich den Verdacht, dass die, die dem überzogenen Tierschutz frönen, selbst keine haben, in der Stadt wohnen oder sich höchstens mit ihrem Hund beschäftigen. Ohne den Hundebesitzern zu nahe treten zu wollen: Gerade sie sind oft &#8211; nicht alle, wohlgemerkt &#8211; besonders uneinsichtig, wenn es um die richtige Rangfolge von Mensch und Tier geht. Auffällig auch, dass seriöse Tier- und Naturschutzorganisationen sich in Fällen wie der oben beschriebenen Kampfhund-Attacke zurückhalten. Sie wissen, wann es Zeit ist zu schweigen. Nämlich dann, wenn falsch verstandener Tierschutz in die Gefährdung von Menschen umschlägt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/gut-leben-gut-sterben-gut-schmecken-wider-den-ueberzogenen-tierschutz/">Gut leben, gut sterben, gut schmecken: Wider den überzogenen Tierschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1500" height="750" src="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Puten.jpg" class="webfeedsFeaturedVisual wp-post-image" alt="Unsere glücklichen Cröllwitzer Puten: Erst Garten-Deko, dann Weihnachtsbraten" style="display: block; margin-bottom: 5px; clear:both;max-width: 100%;" link_thumbnail="" decoding="async" srcset="https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Puten.jpg 1500w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Puten-300x150.jpg 300w, https://pyrolim.de/wp-content/uploads/Puten-1024x512.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /><p>Ja, auch Tiere haben Menschenrechte. Oder anders ausgedrückt: Niemand hat das Recht, Tiere zu quälen, ihnen Futter, Wasser und eine  angemessene Unterkunft zu verweigern, sie verwahrlosen zu lassen oder unsachgemäß zu töten. Aber es gibt auch einen überzogenen Tierschutz, der sämtliche normalen Maßstäbe außer Acht lässt.<br />
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Ein schrecklicher Vorfall, der sich im Sommer ereignete, hat wieder einmal meine Meinung zu überzogenem Tierschutz bestärkt: Zwei Hunde aus der Kategorie Kampfhunde drehen durch, fallen ein Kind an und hetzen anschließend durch ein Dorf, in dem die Menschen im Garten sitzen oder auf der Straße unterwegs sind. Die Polizei erschießt einen der Hunde, die Feuerwehr überfährt den anderen mit ihrem Löschfahrzeug, weil sie anders der Sache nicht Herr werden kann. Und dann? Gibt es heftige Kritik von Tierschützern und Hundebesitzern am rüden Vorgehen von Polizei und Feuerwehr. Die Mutter des Kindes und Besitzerin der Hunde will sogar auf Schadensersatz klagen. Vom Schutz der Dorfbewohner ist keine Rede.</p>
<p>Zu Hundeattacken auf Kinder habe ich mal diesen Kommentar geschrieben:<br />
<a href="http://vg09.met.vgwort.de/na/833ed740d9ac4b099d149aa08f07255e?l=https://pyrolim.de/wp-content/uploads/HundundKind.pdf">HundundKind</a><br />
Selten bin ich nach einem Artikel so angefeindet worden. &#8222;Der Kommentar ist an Dummheit kaum zu übertreffen. Die Autorin polarisiert und diskreditiert jeden Hundebesitzer&#8220;, hieß es etwa. Oder auch:  &#8222;Was Sie da schreiben ist der größte Mist, den ich je gelesen habe, und glauben sie wirklich, die Kinder sind unschuldig???&#8220;</p>
<p>Ich bin tierlieb, aber ich sehe auch die Grenzen dieser Tierliebe.</p>
<h3>Haustiere</h3>
<p>Hund und Katze sind uns lieb und teuer. Wir hegen und pflegen sie und sie sind uns als Familienmitglieder ans Herz gewachsen. Das heißt aber nicht, dass sie alles dürfen. Ein ordentliche Portion liebevoller Erziehung sorgt dafür, dass sie weder auf den Teppich machen noch über Tisch und Bänke gehen. Nur so macht das Zusammenleben mit Tieren Freude.</p>
<h3>Reitpferde</h3>
<p>Auch sie lieben wir. Aber auch sie müssen liebevoll erzogen werden, Unterordnung lernen. Wer der Herr ist, ist nicht verhandelbar. Denn sonst macht das Reiten keinen Spaß, weder Mensch noch Tier.</p>
<h3>Nutztiere</h3>
<p>Ob für die Fleisch-, Eier- oder Milchproduktion, Rinder, Schweine, Hühner und Schafe haben ein Anrecht darauf, artgerecht gehalten und gut versorgt zu werden. Kein Bauer, der auf sich hält, würde seine Tiere verkommen lassen. Sie sind für ihn mehr als nur ein Produktionsmittel. Das wird spätestens dann deutlich, wenn die Tiere wegen Seuchen gekeult werden müssen oder wenn zum Beispiel die Milchwirtschaft aufgegeben werden muss. Da sind auf manchem Hof schon Tränen geflossen.</p>
<p>Auch wir haben viele Tiere. Haus- und Nutztiere. Unseren Tieren geht es gut. Aber viele von ihnen landen auch auf dem Teller. Sie werden fachgerecht geschlachtet. Was soll daran verwerflich sein? Bei vielen radikalen Tierschützern vermisse ich, dass sie die richtigen Prioritäten setzen. Pro Mensch und dann erst pro Tier. Oft habe ich den Verdacht, dass die, die dem überzogenen Tierschutz frönen, selbst keine haben, in der Stadt wohnen oder sich höchstens mit ihrem Hund beschäftigen. Ohne den Hundebesitzern zu nahe treten zu wollen: Gerade sie sind oft &#8211; nicht alle, wohlgemerkt &#8211; besonders uneinsichtig, wenn es um die richtige Rangfolge von Mensch und Tier geht.</p>
<p>Auffällig auch, dass seriöse Tier- und Naturschutzorganisationen sich in Fällen wie der oben beschriebenen Kampfhund-Attacke zurückhalten. Sie wissen, wann es Zeit ist zu schweigen. Nämlich dann, wenn falsch verstandener Tierschutz in die Gefährdung von Menschen umschlägt.<br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/gut-leben-gut-sterben-gut-schmecken-wider-den-ueberzogenen-tierschutz/">Gut leben, gut sterben, gut schmecken: Wider den überzogenen Tierschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://pyrolim.de">Pyrolirium</a>.</p>
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