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	Kommentare zu: Kleider im Kontext von Smart Casual: Schwurbeldeutsch in der Schule	</title>
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		Von: Hendrik Heisterberg		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hendrik Heisterberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2015 11:20:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Susanne, vielen Dank für diesen Text - Du triffst den Nagel genau zwischen die Augen. Vermutlich ahnt dieser Lehrer tatsächlich nicht, was er sich und den Lesern seines Briefs mit solch einem Technokratenschwulst antut. Er glaubt, seine eigentlich banale Information mit Beamtenlyrik aufwerten zu können, weil sie dadurch so schön wichtig und offiziell klingt. Fast wie die eines Behördensprechers, der &quot;entsprechend&quot; ein paar smarte Businessfloskeln drauf hat und das bei jeder Gelegenheit beweisen muss. Tatsächlich unterwirft er sich aber freimütig einer normativen, vermeintlich korrekten Funktionssprache, mit der uns Juristen von allen Ebenen beschallen - Verwaltung Parteien, Verbände, Wirtschaft und viele mehr. Zweitrangig, ob sie noch verstanden werden - selbstverschuldete Unmündigkeit nennt man das wohl.

Es ist zynisch, aber ganz sicher steckt hinter der Verschwurbelung auch Kalkül. Wer mit möglichst wenig Widerspruch &quot;geeignete Maßnahmen durchführen&quot; will, tut gut daran, sich hinter Worthülsen zu verstecken. Eins ist aber sicher: Den Schaden am Funktions- und Floskeldeutsch nimmt unsere eigentlich reiche Sprache - und zwar weit mehr, als an Einwanderung und Jugendslang gemeinsam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Susanne, vielen Dank für diesen Text &#8211; Du triffst den Nagel genau zwischen die Augen. Vermutlich ahnt dieser Lehrer tatsächlich nicht, was er sich und den Lesern seines Briefs mit solch einem Technokratenschwulst antut. Er glaubt, seine eigentlich banale Information mit Beamtenlyrik aufwerten zu können, weil sie dadurch so schön wichtig und offiziell klingt. Fast wie die eines Behördensprechers, der &#8222;entsprechend&#8220; ein paar smarte Businessfloskeln drauf hat und das bei jeder Gelegenheit beweisen muss. Tatsächlich unterwirft er sich aber freimütig einer normativen, vermeintlich korrekten Funktionssprache, mit der uns Juristen von allen Ebenen beschallen &#8211; Verwaltung Parteien, Verbände, Wirtschaft und viele mehr. Zweitrangig, ob sie noch verstanden werden &#8211; selbstverschuldete Unmündigkeit nennt man das wohl.</p>
<p>Es ist zynisch, aber ganz sicher steckt hinter der Verschwurbelung auch Kalkül. Wer mit möglichst wenig Widerspruch &#8222;geeignete Maßnahmen durchführen&#8220; will, tut gut daran, sich hinter Worthülsen zu verstecken. Eins ist aber sicher: Den Schaden am Funktions- und Floskeldeutsch nimmt unsere eigentlich reiche Sprache &#8211; und zwar weit mehr, als an Einwanderung und Jugendslang gemeinsam.</p>
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