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	Kommentare zu: Die Renaissance der Schwarzweiß-Fotografie	</title>
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		Von: Dieter Gotzen		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dieter Gotzen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 11:59:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo in den Norden,

da ich in diesem Artikel erwähnt werde, hier ein Statement.

Schwarz-Weiß-Fotografie ist die Wurzel der Photographie. Natürlich nicht gewollt, denn seinerzeit konnte man halt keine farbigen Fotos herstellen. Und wie schwer sich die Farbfotografie in ihrer Platzierung tat, sieht man schön an den Farbbildern der 70er/80er Jahre. Fast alle besitzen einen grauenvollen Farbstich oder wirken Flau. Das heisst letztendlich, dass die heutige Farbfotografie relativ neu ist. Zumindest was die Bildstabilität und Farbechtheit betrifft. Erst seit wenigen Jahren haben wir die Papiere und Chemie, um Farbfotos dauerhaft herzustellen.

Anders dagegen SW-Fotos. Selbst nach 40 Jahren gibt es kaum Veränderungen an den Negativen und Positiven. Das mal so zusammengerafft was die technische Seite betrifft. Richtige Fotografien in SW gehören heute mit zu den schwierigsten Aufgaben eines Photographen. Denn im ganzen digitalen Wahnsinn geht der Spürsinn und Geschicklichkeit für das Bild verloren. Dies ist ein Grund, warum mein Studio nach wie vor auf analoger Basis arbeitet. Einen SW-Print zu erstellen kann mehrere Wochen dauern, bis ein endgültiges Ergebnis vorliegt. Und die Qualität der Aufnahme beginnt schon mit der Wahl des Filmes. Greif ich hier daneben, dann war´s das. Hinzu kommen dann noch Filter, die Wahl der Papiere und der 
Chemie. Apropo Chemie: ein Irrglaube wäre zu meinen, dass die Chemie so richtig giftig sei. Ein oftmals zu lesendes Argument der digitalen Knipserproduzenten. Wir arbeiten heute auf Kaffeebasis, garniert mit Vitamin C-Entwicklern von Kodak. Eine Waschmaschine dürfte 100x schlimmer sein.

Auf der Suche nach Werten, Stabilität und Faszination hat ein Teil meiner Kunden die Schwarzweiss-Fotografie für sich (wieder)entdeckt. Von Portrait bis hin zur Werbeaufnahme ist alles vertreten, wenn auch im überschaubaren Rahmen.

Möchte man einen Vergleich zwischen Farb- u. Schwarzweiss-Fotografie herstellen, kann man dies gut mit Hilfe der Musik. Farbfotografie ist Rock´n Roll, Queen und Rolling Stones. Farbberauschend, motivierend, schweißtreibend. SW-Fotografie ist Oper und Operette. Beruhigend, sinnlich,tiefgründig. Mit der Stimme von Paul Potts. Beide Genres ergänzen sich heute mehr denn je.

Herzliche Grüße

Dieter Gotzen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo in den Norden,</p>
<p>da ich in diesem Artikel erwähnt werde, hier ein Statement.</p>
<p>Schwarz-Weiß-Fotografie ist die Wurzel der Photographie. Natürlich nicht gewollt, denn seinerzeit konnte man halt keine farbigen Fotos herstellen. Und wie schwer sich die Farbfotografie in ihrer Platzierung tat, sieht man schön an den Farbbildern der 70er/80er Jahre. Fast alle besitzen einen grauenvollen Farbstich oder wirken Flau. Das heisst letztendlich, dass die heutige Farbfotografie relativ neu ist. Zumindest was die Bildstabilität und Farbechtheit betrifft. Erst seit wenigen Jahren haben wir die Papiere und Chemie, um Farbfotos dauerhaft herzustellen.</p>
<p>Anders dagegen SW-Fotos. Selbst nach 40 Jahren gibt es kaum Veränderungen an den Negativen und Positiven. Das mal so zusammengerafft was die technische Seite betrifft. Richtige Fotografien in SW gehören heute mit zu den schwierigsten Aufgaben eines Photographen. Denn im ganzen digitalen Wahnsinn geht der Spürsinn und Geschicklichkeit für das Bild verloren. Dies ist ein Grund, warum mein Studio nach wie vor auf analoger Basis arbeitet. Einen SW-Print zu erstellen kann mehrere Wochen dauern, bis ein endgültiges Ergebnis vorliegt. Und die Qualität der Aufnahme beginnt schon mit der Wahl des Filmes. Greif ich hier daneben, dann war´s das. Hinzu kommen dann noch Filter, die Wahl der Papiere und der<br />
Chemie. Apropo Chemie: ein Irrglaube wäre zu meinen, dass die Chemie so richtig giftig sei. Ein oftmals zu lesendes Argument der digitalen Knipserproduzenten. Wir arbeiten heute auf Kaffeebasis, garniert mit Vitamin C-Entwicklern von Kodak. Eine Waschmaschine dürfte 100x schlimmer sein.</p>
<p>Auf der Suche nach Werten, Stabilität und Faszination hat ein Teil meiner Kunden die Schwarzweiss-Fotografie für sich (wieder)entdeckt. Von Portrait bis hin zur Werbeaufnahme ist alles vertreten, wenn auch im überschaubaren Rahmen.</p>
<p>Möchte man einen Vergleich zwischen Farb- u. Schwarzweiss-Fotografie herstellen, kann man dies gut mit Hilfe der Musik. Farbfotografie ist Rock´n Roll, Queen und Rolling Stones. Farbberauschend, motivierend, schweißtreibend. SW-Fotografie ist Oper und Operette. Beruhigend, sinnlich,tiefgründig. Mit der Stimme von Paul Potts. Beide Genres ergänzen sich heute mehr denn je.</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Dieter Gotzen</p>
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