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	Kommentare zu: Abo oder einzelner Artikel: die Dauerdebatte	</title>
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		<title>
		Von: Henning Uhle		</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/abo-oder-einzelner-artikel-die-dauerdebatte/#comment-120549</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henning Uhle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 11:59:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Susanne,

nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Ich weiß schon, was du meinst. Aber der Vergleich mit dem Bäcker passt nur so halb.

Ich vergleiche Journalismus gern mit meiner Arbeit im technischen Support. Die Lösungen, die wir unseren Kunden anbieten, ausarbeiten, einpflegen oder so, die gibt es alle irgendwo. Nur: Passt Lösung X zu Problem Y? Und was sind die Auswirkungen, was muss ich beachten, wie muss ich vorgehen etc.? Also auch hier eine Einordnung.

Und natürlich will ich von meiner täglichen Arbeit mein Leben finanzieren. Und deshalb verlangt mein Arbeitgeber Geld für meine Leistung. Der Einfachheit halber gibt es bei uns Zeitverträge, vergleichbar mit Abos oder Versicherungen. Du merkst die Parallelen, obwohl es grundsätzlich unterschiedliche Branchen sind.

Ich denke auch, dass die Zahlschranke nicht funktioniert, liegt an der Glücksritter-Mentalität, die anfangs arg im Internet um sich gegriffen hatte. Da gehe ich mit dem Horst voll mit. Das ist doch das Gleiche mit unseren Blogs. Versuch mal, kostenpflichtige Artikel in deinem Blog zu haben. Das kannst du vergessen, denn &quot;Dann hole ich mir die Infos halt woanders&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Susanne,</p>
<p>nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Ich weiß schon, was du meinst. Aber der Vergleich mit dem Bäcker passt nur so halb.</p>
<p>Ich vergleiche Journalismus gern mit meiner Arbeit im technischen Support. Die Lösungen, die wir unseren Kunden anbieten, ausarbeiten, einpflegen oder so, die gibt es alle irgendwo. Nur: Passt Lösung X zu Problem Y? Und was sind die Auswirkungen, was muss ich beachten, wie muss ich vorgehen etc.? Also auch hier eine Einordnung.</p>
<p>Und natürlich will ich von meiner täglichen Arbeit mein Leben finanzieren. Und deshalb verlangt mein Arbeitgeber Geld für meine Leistung. Der Einfachheit halber gibt es bei uns Zeitverträge, vergleichbar mit Abos oder Versicherungen. Du merkst die Parallelen, obwohl es grundsätzlich unterschiedliche Branchen sind.</p>
<p>Ich denke auch, dass die Zahlschranke nicht funktioniert, liegt an der Glücksritter-Mentalität, die anfangs arg im Internet um sich gegriffen hatte. Da gehe ich mit dem Horst voll mit. Das ist doch das Gleiche mit unseren Blogs. Versuch mal, kostenpflichtige Artikel in deinem Blog zu haben. Das kannst du vergessen, denn &#8222;Dann hole ich mir die Infos halt woanders&#8220;.</p>
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		<title>
		Von: Susanne		</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/abo-oder-einzelner-artikel-die-dauerdebatte/#comment-120545</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 09:39:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://pyrolim.de/pyropro/abo-oder-einzelner-artikel-die-dauerdebatte/#comment-120506&quot;&gt;Horst Schulte&lt;/a&gt;.

Danke Horst, für Deine Gedanken und Erfahrungen. Bei Deiner Kritik am Brötchenvergleich möchte ich Dir widersprechen. Ob Brötchen oder Informationen, alles, was Menschen hauptberuflich herstellen oder machen, verdient es, ordentlich bezahlt zu werden. Sonst gibt es das irgendwann nicht mehr. Und da wir in einem Informationszeitalter leben, ist niemand darauf angewiesen, sich Informationen kaufen zu müssen. Er bekommt sie nur bei der Quelle meistens nicht so gut aufbereitet wie in den Medien, und manchmal bleiben da Fragen offen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://pyrolim.de/pyropro/abo-oder-einzelner-artikel-die-dauerdebatte/#comment-120506">Horst Schulte</a>.</p>
<p>Danke Horst, für Deine Gedanken und Erfahrungen. Bei Deiner Kritik am Brötchenvergleich möchte ich Dir widersprechen. Ob Brötchen oder Informationen, alles, was Menschen hauptberuflich herstellen oder machen, verdient es, ordentlich bezahlt zu werden. Sonst gibt es das irgendwann nicht mehr. Und da wir in einem Informationszeitalter leben, ist niemand darauf angewiesen, sich Informationen kaufen zu müssen. Er bekommt sie nur bei der Quelle meistens nicht so gut aufbereitet wie in den Medien, und manchmal bleiben da Fragen offen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Horst Schulte		</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyropro/abo-oder-einzelner-artikel-die-dauerdebatte/#comment-120506</link>

		<dc:creator><![CDATA[Horst Schulte]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 13:35:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich fand das Blendle-Modell gut und bin dabei geblieben, obwohl viele Zeitungen nicht mehr mitmachen. Mein Abo des Kölner Stadt-Anzeigers haben wir nach über 40 Jahren gekündigt. Allerdings kaufen wir die Zeitung zwei bis dreimal in der Woche. Meine Frau liest sie, ich eher selten. 

Über 2 Jahre hatte ich Spiegel Online abonniert, davor die NZZ. Jetzt habe ich die Abos gekündigt, weil mir die bekloppt einseitige Kritik an der Regierung auf den Zeiger ging. Ich bin komisch, wenn ich journalistische Einseitigkeit wittere oder das, was ich als einseitig Kampagne empfinde. 

Wenn ich durchs Internet streife, finde ich oft interessante Artikel, die ich leider nicht zu lesen bekomme, weil sie sich hinter einer Bezahlschranke verstecken. Das sind manchmal Zeitungen, die ich nicht abonnieren würde (Cicero z.B.). Ich schaue dann in den asozialen Medien, ob die Artikel dort in Kommentaren besprochen werden. Der Erkenntnisgewinn ist zugegebenermaßen sehr mau. Es geht mir bei meinem Vorgehen um die verschiedenen Ansichten auf politische oder gesellschaftliche Ereignisse. Früher hatte man 1 oder 2 Zeitungen abonniert. Da war es mit ausgewogenen Informationen nicht weither. Die anfängliche Gratiskultur im Internet hat die Leute in dieser Hinsicht verwöhnt. Viele gewöhnen sich nur langsam an die Veränderungen. Sie sind nötig und deshalb - finde ich - unterstützenswert.  

Bei Rivva schau ich immer wieder mal rein. Das ist mir 3 Euro im Monat wert. Für das Spiegel-Abo habe ich im Monat 21,99 Euro bezahlt. Das war mir irgendwann zu teuer, danach erhielt ich ein Angebot zu einem günstigeren Preis. Aber... 

Ich habe mich nicht über die Bezahlschranken beklagt, weil ich wie viele andere einsehe, dass auch Journalismus nicht kostenlos sein kann. Den Vergleich mit dem Bäcker finde ich nicht wirklich treffend. Gute Information ist für eine funktionierende Gesellschaft in vielerlei Hinsicht elementar. Gut, auf die Brötchen will auch keiner verzichten. Aber du weißt vielleicht, was ich meine. 

Ich finde gut, dass viele Zeitungen ihre &quot;Pro-Artikel&quot; in den Übersichten und News Aggregaten kennzeichnen. So weiß ich, welche frei zugänglich sind und welche nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fand das Blendle-Modell gut und bin dabei geblieben, obwohl viele Zeitungen nicht mehr mitmachen. Mein Abo des Kölner Stadt-Anzeigers haben wir nach über 40 Jahren gekündigt. Allerdings kaufen wir die Zeitung zwei bis dreimal in der Woche. Meine Frau liest sie, ich eher selten. </p>
<p>Über 2 Jahre hatte ich Spiegel Online abonniert, davor die NZZ. Jetzt habe ich die Abos gekündigt, weil mir die bekloppt einseitige Kritik an der Regierung auf den Zeiger ging. Ich bin komisch, wenn ich journalistische Einseitigkeit wittere oder das, was ich als einseitig Kampagne empfinde. </p>
<p>Wenn ich durchs Internet streife, finde ich oft interessante Artikel, die ich leider nicht zu lesen bekomme, weil sie sich hinter einer Bezahlschranke verstecken. Das sind manchmal Zeitungen, die ich nicht abonnieren würde (Cicero z.B.). Ich schaue dann in den asozialen Medien, ob die Artikel dort in Kommentaren besprochen werden. Der Erkenntnisgewinn ist zugegebenermaßen sehr mau. Es geht mir bei meinem Vorgehen um die verschiedenen Ansichten auf politische oder gesellschaftliche Ereignisse. Früher hatte man 1 oder 2 Zeitungen abonniert. Da war es mit ausgewogenen Informationen nicht weither. Die anfängliche Gratiskultur im Internet hat die Leute in dieser Hinsicht verwöhnt. Viele gewöhnen sich nur langsam an die Veränderungen. Sie sind nötig und deshalb &#8211; finde ich &#8211; unterstützenswert.  </p>
<p>Bei Rivva schau ich immer wieder mal rein. Das ist mir 3 Euro im Monat wert. Für das Spiegel-Abo habe ich im Monat 21,99 Euro bezahlt. Das war mir irgendwann zu teuer, danach erhielt ich ein Angebot zu einem günstigeren Preis. Aber&#8230; </p>
<p>Ich habe mich nicht über die Bezahlschranken beklagt, weil ich wie viele andere einsehe, dass auch Journalismus nicht kostenlos sein kann. Den Vergleich mit dem Bäcker finde ich nicht wirklich treffend. Gute Information ist für eine funktionierende Gesellschaft in vielerlei Hinsicht elementar. Gut, auf die Brötchen will auch keiner verzichten. Aber du weißt vielleicht, was ich meine. </p>
<p>Ich finde gut, dass viele Zeitungen ihre &#8222;Pro-Artikel&#8220; in den Übersichten und News Aggregaten kennzeichnen. So weiß ich, welche frei zugänglich sind und welche nicht.</p>
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