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	Kommentare zu: Heartbleed-Bug &#8211; die Sache mit den Passwörtern	</title>
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		Von: Dieter Gotzen		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dieter Gotzen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2014 21:29:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hola Susanne,

mir schwillt bei diesem Thema mittlerweile der Hals. Und da ich quasi mit und in der IT groß geworden bin, kann ich da auch ein wenig mitreden.

Wieder einmal will man dem einzelnen Benutzer die Verantwortung aufs Auge drücken. Mein Kenntnisstand ist: die Datenbanken der ANBIETER wurden geklaut. Also muss die Diskussion in Richtung z. B. GMX oder Web.de gehen. Aber doch nicht in Richtung Benutzer. Und ohne Hilfe von Innen geht so gut wie kein Datendiebstahl.

Wobei die SSL-Datenlücke wiederum das kleinere Übel ist. Es gibt eine Auseinandersetzung in einen Forum aus dem Jahr 1998, wo ich den Datenschutzbeauftragten von Bayern auf eine versteckte Emailadresse in einem Serversystem aufmerksam machte. Was machte die „Schnarchnase&quot;? Fragte freundlich per Post beim Hersteller an. An diesem Szenario hat sich bis heute nichts geändert, nur eben anders. Geh mal davon aus, dass jede Mail eurer Redaktion erst von einem Scansystem bearbeitet wird, bevor es den eigentlichen Adressaten erreicht.

Auch 2009 gab es einen (vermutlichen) Einbruch in das System mit dem großen &quot;T&quot;. Hier wurden die DNS-Einträge der Serverknoten verbogen. Zumindest hier in NRW.

Wenn den sogenannten Experten nichts mehr einfällt, erzählt man das Märchen vom Passwortwechsel. Nur die eigentlich Verantwortlichen zerrt man nicht in den Fokus der Medien. Siehe auch Dein verlinkter Artikel.

Ich höre hier mal auf zu schreiben. Das Thema bringt mich echt auf 180.

Liebe Grüße

Dieter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hola Susanne,</p>
<p>mir schwillt bei diesem Thema mittlerweile der Hals. Und da ich quasi mit und in der IT groß geworden bin, kann ich da auch ein wenig mitreden.</p>
<p>Wieder einmal will man dem einzelnen Benutzer die Verantwortung aufs Auge drücken. Mein Kenntnisstand ist: die Datenbanken der ANBIETER wurden geklaut. Also muss die Diskussion in Richtung z. B. GMX oder Web.de gehen. Aber doch nicht in Richtung Benutzer. Und ohne Hilfe von Innen geht so gut wie kein Datendiebstahl.</p>
<p>Wobei die SSL-Datenlücke wiederum das kleinere Übel ist. Es gibt eine Auseinandersetzung in einen Forum aus dem Jahr 1998, wo ich den Datenschutzbeauftragten von Bayern auf eine versteckte Emailadresse in einem Serversystem aufmerksam machte. Was machte die „Schnarchnase&#8220;? Fragte freundlich per Post beim Hersteller an. An diesem Szenario hat sich bis heute nichts geändert, nur eben anders. Geh mal davon aus, dass jede Mail eurer Redaktion erst von einem Scansystem bearbeitet wird, bevor es den eigentlichen Adressaten erreicht.</p>
<p>Auch 2009 gab es einen (vermutlichen) Einbruch in das System mit dem großen &#8222;T&#8220;. Hier wurden die DNS-Einträge der Serverknoten verbogen. Zumindest hier in NRW.</p>
<p>Wenn den sogenannten Experten nichts mehr einfällt, erzählt man das Märchen vom Passwortwechsel. Nur die eigentlich Verantwortlichen zerrt man nicht in den Fokus der Medien. Siehe auch Dein verlinkter Artikel.</p>
<p>Ich höre hier mal auf zu schreiben. Das Thema bringt mich echt auf 180.</p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>Dieter</p>
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