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	Kommentare zu: Fremde Heimat: Besuch in einer sterbenden Kleinstadt	</title>
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		<title>
		Von: Christoph v. Gallera		</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/fremde-heimat-besuch-in-einer-sterbenden-kleinstadt/#comment-35977</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christoph v. Gallera]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 23:28:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Susanne
Es ist eine Geschichte, die so oder so aus vielen kleinen Landstädten und Landgemeinden erzählt werden könnte. Ich beobachte dies hier in den fünf mittelhessischen Landkreisen schon lange. Wir haben zwar hier unsere Unis in Gießen, Marburg und die Ableger der heutigen Technischen Hochschule Mittelhessen (vormals FH Gießen-Friedberg) in Gießen, Friedberg und Wetzlar. Aber auch die bundesweit höchste Studentendichte in der mittelhessischen Kernregion kann nicht über das stille Ausbluten in der Fläche hinwegtäuschen. Ich behaupte mit Verweis auf so manche kommunalpolitische Ansiedlungsbeschlüsse, dass viele Probleme hausgemacht sind: Wer Geschäfte durch den Bau von Umgehungsstraße abhängt und auf der grünen Wiese einen Supermarkt und Discounter nach dem anderen ansiedelt, wer die Leute letztlich zu immer weiterem Auspendeln bringt. darf sich nicht wundern, wenn der eigene Ort immer mehr ausblutet. Da kommt vieles zusammen: Die eigene Bequemlichkeit, die selber verursachte soziale Entkernung, die immer noch sorgsam gepflegte Grenze zwischen denen, die &quot;schon immer&quot; da waren und denen, die schon seit 40 Jahren an einem Ort leben, aber trotzdem immer noch die &quot;Zugereisten&quot; sind.
Die Gründe, wieso die kleinen Landgemeinden genauso ausbluten wie so manches Stadtviertel, liegen oft genug im eigenen Hof. Nur: daran erinnert werden möchte niemand. Denn es ist immer einfacher, auf die widrigen, von außen herangetragen Ursachen zu verweisen. Darunter leidet Gandersheim, darunter leiden die vielen anderen......Beste Grüße aus Mittelhessen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Susanne<br />
Es ist eine Geschichte, die so oder so aus vielen kleinen Landstädten und Landgemeinden erzählt werden könnte. Ich beobachte dies hier in den fünf mittelhessischen Landkreisen schon lange. Wir haben zwar hier unsere Unis in Gießen, Marburg und die Ableger der heutigen Technischen Hochschule Mittelhessen (vormals FH Gießen-Friedberg) in Gießen, Friedberg und Wetzlar. Aber auch die bundesweit höchste Studentendichte in der mittelhessischen Kernregion kann nicht über das stille Ausbluten in der Fläche hinwegtäuschen. Ich behaupte mit Verweis auf so manche kommunalpolitische Ansiedlungsbeschlüsse, dass viele Probleme hausgemacht sind: Wer Geschäfte durch den Bau von Umgehungsstraße abhängt und auf der grünen Wiese einen Supermarkt und Discounter nach dem anderen ansiedelt, wer die Leute letztlich zu immer weiterem Auspendeln bringt. darf sich nicht wundern, wenn der eigene Ort immer mehr ausblutet. Da kommt vieles zusammen: Die eigene Bequemlichkeit, die selber verursachte soziale Entkernung, die immer noch sorgsam gepflegte Grenze zwischen denen, die &#8222;schon immer&#8220; da waren und denen, die schon seit 40 Jahren an einem Ort leben, aber trotzdem immer noch die &#8222;Zugereisten&#8220; sind.<br />
Die Gründe, wieso die kleinen Landgemeinden genauso ausbluten wie so manches Stadtviertel, liegen oft genug im eigenen Hof. Nur: daran erinnert werden möchte niemand. Denn es ist immer einfacher, auf die widrigen, von außen herangetragen Ursachen zu verweisen. Darunter leidet Gandersheim, darunter leiden die vielen anderen&#8230;&#8230;Beste Grüße aus Mittelhessen</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Susanne		</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/fremde-heimat-besuch-in-einer-sterbenden-kleinstadt/#comment-35189</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2015 07:08:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://pyrolim.de/pyrocontra/fremde-heimat-besuch-in-einer-sterbenden-kleinstadt/#comment-35119&quot;&gt;Hartmut Bock&lt;/a&gt;.

Letztlich sind die Kommunen hilflos, auch gegenüber den Märkten auf der Grünen Wiese. Die Kunden stimmen mit den Füßen ab, und so lange sich alteingesessene Geschäfte nicht bewegen, ändert sich gar nichts. In Bad Gandersheim und anderswo gibt es immer noch Textilläden, die karierte Kittelschürzen und unaussprechliche Männerunterhosen auf Ständer vors Geschäft stellen. Ich frage mich immer, wie lange die das noch durchhalten. Es geht wohl nur, weil sie keine Ladenmiete zahlen müssen.
Die Stadtoberen sind unbeweglich, die Einwohner sind unbeweglich, so kann sich nichts ändern. Wenn ich in meiner Heimatstadt bin komme ich mir oft vor wie in einer ganz anderen Welt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/fremde-heimat-besuch-in-einer-sterbenden-kleinstadt/#comment-35119">Hartmut Bock</a>.</p>
<p>Letztlich sind die Kommunen hilflos, auch gegenüber den Märkten auf der Grünen Wiese. Die Kunden stimmen mit den Füßen ab, und so lange sich alteingesessene Geschäfte nicht bewegen, ändert sich gar nichts. In Bad Gandersheim und anderswo gibt es immer noch Textilläden, die karierte Kittelschürzen und unaussprechliche Männerunterhosen auf Ständer vors Geschäft stellen. Ich frage mich immer, wie lange die das noch durchhalten. Es geht wohl nur, weil sie keine Ladenmiete zahlen müssen.<br />
Die Stadtoberen sind unbeweglich, die Einwohner sind unbeweglich, so kann sich nichts ändern. Wenn ich in meiner Heimatstadt bin komme ich mir oft vor wie in einer ganz anderen Welt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Hartmut Bock		</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/fremde-heimat-besuch-in-einer-sterbenden-kleinstadt/#comment-35119</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hartmut Bock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2015 22:43:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Beitrag ist hoch interessant. Wer den schleichenden
 Zerfall einer Stadt bemerkt, der kann nur noch die Scherben im Nachhinein zusammen kehren. All die Märkte auf der grünen Wiese, mit den riesigen Handelsketten, die gnadenlos ihre Interessen durchsetzen. Die kommunalen Rathäuser haben hier keine Kraft gegenzusteuern und lassen die Entwicklung laufen. Bad Gandersheim ist überall. Lediglich im Süden, in Bayern und in Baden-Würtemberg wird mutig gegengesteuert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag ist hoch interessant. Wer den schleichenden<br />
 Zerfall einer Stadt bemerkt, der kann nur noch die Scherben im Nachhinein zusammen kehren. All die Märkte auf der grünen Wiese, mit den riesigen Handelsketten, die gnadenlos ihre Interessen durchsetzen. Die kommunalen Rathäuser haben hier keine Kraft gegenzusteuern und lassen die Entwicklung laufen. Bad Gandersheim ist überall. Lediglich im Süden, in Bayern und in Baden-Würtemberg wird mutig gegengesteuert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Silke		</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/fremde-heimat-besuch-in-einer-sterbenden-kleinstadt/#comment-19856</link>

		<dc:creator><![CDATA[Silke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 21:50:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Lebewohl deinem Untergang entgegen &quot; sagt ein Ehepaar das hier geboren , aufgewachsen , eingeschult , konfirmiert , geheiratet , zwei wundervolle Kinder bekommen hat , die ebenfalls hier aufgewachsen sind ! 
Es ist langweilig , konservativ , öde , die Menschen sind unbeweglich neuem gegenüber ! Wie verlassen diese Stadt , die eine 72 jährige Bürgerin heute eine Geisterstadt nannte ! 
LG Silke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Lebewohl deinem Untergang entgegen &#8220; sagt ein Ehepaar das hier geboren , aufgewachsen , eingeschult , konfirmiert , geheiratet , zwei wundervolle Kinder bekommen hat , die ebenfalls hier aufgewachsen sind !<br />
Es ist langweilig , konservativ , öde , die Menschen sind unbeweglich neuem gegenüber ! Wie verlassen diese Stadt , die eine 72 jährige Bürgerin heute eine Geisterstadt nannte !<br />
LG Silke</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne		</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/fremde-heimat-besuch-in-einer-sterbenden-kleinstadt/#comment-6861</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 11:36:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Jasmin, gerade die Verödnung der Innenstädte kann man in vielen mittelgroßen Orten beobachten. Einige trifft es mehr, andere weniger. Das hat sicher auch etwas mit der Lage zu tun. Wer außerhalb jedes Speckgürtels liegt, hat es besonders schwer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Jasmin, gerade die Verödnung der Innenstädte kann man in vielen mittelgroßen Orten beobachten. Einige trifft es mehr, andere weniger. Das hat sicher auch etwas mit der Lage zu tun. Wer außerhalb jedes Speckgürtels liegt, hat es besonders schwer.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jasmin		</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/fremde-heimat-besuch-in-einer-sterbenden-kleinstadt/#comment-6860</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jasmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 10:17:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich hatte kürzlich ein ähnliches Erlebnis. Ich war zu Besuch bei meinem Opa. Der wohnt auch in einem kleinen übersichtliche Ort. Bis auf ein neues Wohngebiet am Ortsrand, sieht es fast noch genauso aus, wie vor 20 Jahren, als ich dort meine Ferien verbracht habe. Ist das ein gängiges Problem solcher Gemeinden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte kürzlich ein ähnliches Erlebnis. Ich war zu Besuch bei meinem Opa. Der wohnt auch in einem kleinen übersichtliche Ort. Bis auf ein neues Wohngebiet am Ortsrand, sieht es fast noch genauso aus, wie vor 20 Jahren, als ich dort meine Ferien verbracht habe. Ist das ein gängiges Problem solcher Gemeinden?</p>
]]></content:encoded>
		
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