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	Kommentare zu: Euphemismus-Tretmühle: Wann wird das Wort &#8222;Mensch&#8220; negativ besetzt?	</title>
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		<title>
		Von: Klaus Wegner		</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/euphemismus-tretmuehle-wann-wird-das-wort-mensch-negativ-besetzt/#comment-62963</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2017 11:13:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Aber ich bin auch nicht bereit, mich der Tretmühle zu beugen...&quot;

Sie haben sich der Tretmühle längst gebeugt, weil Sie z.B. nie &quot;Asylant&quot; sagen würden. Was soll daran schlecht sein? Es fühlt sich komisch an, es zu benutzen, wenn andere uns einhämmern wollen, dass es kein schönes Wort ist, nicht wahr? Sie sind einfach nur eine Euphemismus-Tretmühlen-Generation hinterher, weil Sie sich etwas länger wehren als andere.

Und warum ist das Wort &quot;Ausländer&quot;, wie Sie schreiben, nicht mehr treffend? Das ist sogar sehr treffend und ziemlich klar definiert. Haben Sie im anglo-amerikanischen Raum bzgl. des Wortes &quot;foreigner&quot; ähnliches festgestellt? Aber auch hier hat Sie die deutsche Sprachpolizei bereits voll in Ihren Fängen, Sie wollen es sich nur noch nicht eingestehen ;-)

Sprache wird, was WIR draus machen. Ich benutze obige Wörter nach wie vor. Sie waren früher klar definiert und sind es heute noch. Sie vereinfachen Kommunikation, indem wir uns nicht verbiegen müssen. Plötzlich soll diskriminierend sein was früher jeder benutzt hat. Macht das Sinn? Waren früher denn alle Menschen so gerne diskriminierend? Nein, sicher nicht. Man unterhält sich einfach nur gerne so, dass man sich versteht, oder? ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Aber ich bin auch nicht bereit, mich der Tretmühle zu beugen&#8230;&#8220;</p>
<p>Sie haben sich der Tretmühle längst gebeugt, weil Sie z.B. nie &#8222;Asylant&#8220; sagen würden. Was soll daran schlecht sein? Es fühlt sich komisch an, es zu benutzen, wenn andere uns einhämmern wollen, dass es kein schönes Wort ist, nicht wahr? Sie sind einfach nur eine Euphemismus-Tretmühlen-Generation hinterher, weil Sie sich etwas länger wehren als andere.</p>
<p>Und warum ist das Wort &#8222;Ausländer&#8220;, wie Sie schreiben, nicht mehr treffend? Das ist sogar sehr treffend und ziemlich klar definiert. Haben Sie im anglo-amerikanischen Raum bzgl. des Wortes &#8222;foreigner&#8220; ähnliches festgestellt? Aber auch hier hat Sie die deutsche Sprachpolizei bereits voll in Ihren Fängen, Sie wollen es sich nur noch nicht eingestehen ;-)</p>
<p>Sprache wird, was WIR draus machen. Ich benutze obige Wörter nach wie vor. Sie waren früher klar definiert und sind es heute noch. Sie vereinfachen Kommunikation, indem wir uns nicht verbiegen müssen. Plötzlich soll diskriminierend sein was früher jeder benutzt hat. Macht das Sinn? Waren früher denn alle Menschen so gerne diskriminierend? Nein, sicher nicht. Man unterhält sich einfach nur gerne so, dass man sich versteht, oder? ;)</p>
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		<title>
		Von: Atalaya		</title>
		<link>https://pyrolim.de/pyrocontra/euphemismus-tretmuehle-wann-wird-das-wort-mensch-negativ-besetzt/#comment-53021</link>

		<dc:creator><![CDATA[Atalaya]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2016 15:30:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Suffix -ling ist angeblich negativ konnotiert, so wie in Häuptling, Engerling, Fiesling, oder &quot;Frühling&quot;? 

Studenten heißen heute Studierende. Friseuse ist ein &quot;absolutes Nogo&quot;, das bestätigten sogar jene, die gerne mit absoluten Nogos um sich werfen und sogenanntes Unterschichtenfernsehen schauen und entsprechende Zeitschriften lesen, falls sie noch lesen. 

Ob Friseurin aber nicht schon wieder sexistisch ist und man daher nicht besser Frisierende sagen sollte?! 

&quot;Schwarzer&quot; darf man auch nicht sagen, weil das eine Übersetzung von &quot;Neger&quot; ist und die Schwarzen ja auch meist gar nicht schwarz sind. &quot;Alter&quot; sagt man hingegen nur, wenn man Mitglied einer jugendlichen Peer-Group ist (obwohl man in diesen Kreisen wohl schon zu &quot;Digga&quot; übergegangen ist). 

In den USA, wo diese Unsitte wie deren viele ihren Ausgang nahm, nennt man Behinderte mitunter &quot;mentally challenged&quot; und Ältere &quot;chronically advanced people&quot;. Das sind also &quot;chronisch fortschrittliche Leute&quot;. Na, da gibt es durchaus schlimmere chronische &quot;Gesundheiten&quot;!

Ich mache das Gedöns nicht mit. Denn die Gesinnung eines Menschen lässt sich nicht ändern, indem wir Sprachregelungen erlassen, wie jemand zu nennen sei, sondern sie ist an das Gefühl gekoppelt, das sich beim Sehen oder Vorstellen eines Menschen einstellt. Da kann man tausendmal vorschreiben, man soll nicht Neger sagen: solange jener, der aufgrund der Sprachpolizei im Hirn &quot;Schwarzer&quot; sagt, &quot;Neger&quot; denkt, ist nichts gewonnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Suffix -ling ist angeblich negativ konnotiert, so wie in Häuptling, Engerling, Fiesling, oder &#8222;Frühling&#8220;? </p>
<p>Studenten heißen heute Studierende. Friseuse ist ein &#8222;absolutes Nogo&#8220;, das bestätigten sogar jene, die gerne mit absoluten Nogos um sich werfen und sogenanntes Unterschichtenfernsehen schauen und entsprechende Zeitschriften lesen, falls sie noch lesen. </p>
<p>Ob Friseurin aber nicht schon wieder sexistisch ist und man daher nicht besser Frisierende sagen sollte?! </p>
<p>&#8222;Schwarzer&#8220; darf man auch nicht sagen, weil das eine Übersetzung von &#8222;Neger&#8220; ist und die Schwarzen ja auch meist gar nicht schwarz sind. &#8222;Alter&#8220; sagt man hingegen nur, wenn man Mitglied einer jugendlichen Peer-Group ist (obwohl man in diesen Kreisen wohl schon zu &#8222;Digga&#8220; übergegangen ist). </p>
<p>In den USA, wo diese Unsitte wie deren viele ihren Ausgang nahm, nennt man Behinderte mitunter &#8222;mentally challenged&#8220; und Ältere &#8222;chronically advanced people&#8220;. Das sind also &#8222;chronisch fortschrittliche Leute&#8220;. Na, da gibt es durchaus schlimmere chronische &#8222;Gesundheiten&#8220;!</p>
<p>Ich mache das Gedöns nicht mit. Denn die Gesinnung eines Menschen lässt sich nicht ändern, indem wir Sprachregelungen erlassen, wie jemand zu nennen sei, sondern sie ist an das Gefühl gekoppelt, das sich beim Sehen oder Vorstellen eines Menschen einstellt. Da kann man tausendmal vorschreiben, man soll nicht Neger sagen: solange jener, der aufgrund der Sprachpolizei im Hirn &#8222;Schwarzer&#8220; sagt, &#8222;Neger&#8220; denkt, ist nichts gewonnen.</p>
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