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	Kommentare zu: Bonuseltern &#8211; Ein Malus für den Leser	</title>
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		<title>
		Von: Susanne		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Susanne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 11:11:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://pyrolim.de/pyrocontra/bonuseltern-ein-malus-fuer-den-leser/#comment-63372&quot;&gt;Atalaya&lt;/a&gt;.

Liebe Atalaya,
für mich steht bei all diesen Diskussionen die Verständlichkeit im Vordergrund. Was soll ich mit einem Wort, das niemand oder nur sehr wenige verstehen. Bei den Helikopter-Eltern erschließt sich sofort, was damit gemeint ist, selbst wenn man das Wort noch nie gehört hat. Bei den Bonuseltern ist das ganz anders, wie meine kleine Umfrage gezeigt hat.
Diese Unverständlichkeit zeichnet viele Worte aus, die dazu bestimmt sind, ein gewisses negatives Image zu beseitigen. Schade, denn damit wird das, was die Erfinder oder Nutzer dieser Worte erreichen wollen, unterlaufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://pyrolim.de/pyrocontra/bonuseltern-ein-malus-fuer-den-leser/#comment-63372">Atalaya</a>.</p>
<p>Liebe Atalaya,<br />
für mich steht bei all diesen Diskussionen die Verständlichkeit im Vordergrund. Was soll ich mit einem Wort, das niemand oder nur sehr wenige verstehen. Bei den Helikopter-Eltern erschließt sich sofort, was damit gemeint ist, selbst wenn man das Wort noch nie gehört hat. Bei den Bonuseltern ist das ganz anders, wie meine kleine Umfrage gezeigt hat.<br />
Diese Unverständlichkeit zeichnet viele Worte aus, die dazu bestimmt sind, ein gewisses negatives Image zu beseitigen. Schade, denn damit wird das, was die Erfinder oder Nutzer dieser Worte erreichen wollen, unterlaufen.</p>
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		<title>
		Von: Atalaya		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Atalaya]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2017 08:31:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sprache ändert sich laufend. Neue Wörter kommen, manche bleiben, manche gehen. Jene, die bleiben, haben nicht selten etwas mit ihrer Triftigkeit zu tun (z.B. Handy). Oft werden sie aber auch ob ihres vermeintlichen Prestiges verwendet, obwohl es eine deutsche Entsprechung gibt (newsletter  Rundschreiben, Mitteilungen). Ein Journalist der TAZ schrieb neulich: &quot;Es hätte so schön werden können mit den Gabriel-Scoops von „Stern“ und „Zeit“.&quot; &quot;Scoop&quot; statt &quot;Sensationsbericht&quot;. Verstehen werden das 90% der Leserschaft eher nicht. Aber ist ja auch egal, wenn man sich damit wichtig machen oder sich &quot;cool&quot; geben kann. 

Dergleichen wird meiner Erfahrung nach nicht nur geduldet, sondern findet oft unausgesprochene Anerkennung, während als &quot;Grammar Nazi&quot; (wieder so ein Anglizismus) hingestellt wird, wer auf die Verwendung deutscher Entsprechungen besteht. Aber wehe, man wagt es, Fremdwörter zu verwenden. Dann ist man arrogant und ein Hüter von Herrschaftswissen.    

Bonus-XY klingt harmlos, &quot;evoziert&quot; (Vorsicht, Fremdwort) ein positives Bild. Mag sein. Vielleicht setzt sich das Wort ja durch (so wie Helikopter-Eltern) und wird zum Begriff. Das lässt sich nicht steuern, jedenfalls nicht in einer Gesellschaft, die glaubt, auf Hygiene im mündlichen und schriftlichen Ausdruck verzichten zu können. Wer für alles offen ist, der ist bekanntlich nicht dicht. Dem riecht fast jede zerebrale Flatulenz gut, zumal wenn sie - gefühlt - dem eigenen Hirn entwichen ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sprache ändert sich laufend. Neue Wörter kommen, manche bleiben, manche gehen. Jene, die bleiben, haben nicht selten etwas mit ihrer Triftigkeit zu tun (z.B. Handy). Oft werden sie aber auch ob ihres vermeintlichen Prestiges verwendet, obwohl es eine deutsche Entsprechung gibt (newsletter  Rundschreiben, Mitteilungen). Ein Journalist der TAZ schrieb neulich: &#8222;Es hätte so schön werden können mit den Gabriel-Scoops von „Stern“ und „Zeit“.&#8220; &#8222;Scoop&#8220; statt &#8222;Sensationsbericht&#8220;. Verstehen werden das 90% der Leserschaft eher nicht. Aber ist ja auch egal, wenn man sich damit wichtig machen oder sich &#8222;cool&#8220; geben kann. </p>
<p>Dergleichen wird meiner Erfahrung nach nicht nur geduldet, sondern findet oft unausgesprochene Anerkennung, während als &#8222;Grammar Nazi&#8220; (wieder so ein Anglizismus) hingestellt wird, wer auf die Verwendung deutscher Entsprechungen besteht. Aber wehe, man wagt es, Fremdwörter zu verwenden. Dann ist man arrogant und ein Hüter von Herrschaftswissen.    </p>
<p>Bonus-XY klingt harmlos, &#8222;evoziert&#8220; (Vorsicht, Fremdwort) ein positives Bild. Mag sein. Vielleicht setzt sich das Wort ja durch (so wie Helikopter-Eltern) und wird zum Begriff. Das lässt sich nicht steuern, jedenfalls nicht in einer Gesellschaft, die glaubt, auf Hygiene im mündlichen und schriftlichen Ausdruck verzichten zu können. Wer für alles offen ist, der ist bekanntlich nicht dicht. Dem riecht fast jede zerebrale Flatulenz gut, zumal wenn sie &#8211; gefühlt &#8211; dem eigenen Hirn entwichen ist.</p>
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