gedacht
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Bescherung unterm Nachrichtenbaum
24 Türchen sind offen. Über 24 Tage haben Udo Stiehl und ich die Basics der Nachrichtensprache unseren Lesern untern Nachrichtenbaum gelegt. Für uns beide eine interessante Zeit, der Beginn einer offenbar längeren Zusammenarbeit über hunderte von Kilometern hinweg – das Internet sei dank – und ein Projekt, mit dem wir hoffen, etwas zu bewegen.
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Aua: Die Stromrechnung tut weh
An jedem Jahresende kommt der Strompreisschock. Es geht immer aufwärts. Gucke ich mir die Rechnungen und Abschlagszahlungen im Verlauf der vergangenen Jahre so an, dann sind die Sprünge überdeutlich. Nach oben, versteht sich. Wie ist dem überhaupt noch Einhalt zu gebieten?
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Der liebe Gott unterm Bett
Autsch. Da ist mir doch glatt ein Stöckchen an den Kopf geflogen. Es flog schon vor einiger Zeit, aber die Beule ist immer noch da und will jetzt dringend mit einem Text gekühlt werden. Hier kommen also meine Antworten auf die Fragen von Willimeck.
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Der eilige Weihnachtsmarkt
Heute ist Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt. Der letzte Sonntag im Kirchenjahr und ein sogenannter stiller Sonntag. Still? Wer sich überall im Land umschaut, findet kaum Stille, sondern Weihnachtsmärkte und Basare. Die Veranstalter können den ersten Advent nicht abwarten. Sie machen einfach den Totensonntag zum ersten Sonntag der Adventszeit. Eine Unsitte.
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Die Tiefen des Blogs heben
Bloggen macht Spaß. Zugegeben, nicht immer fällt mir ein Thema ein, über das es sich zu schreiben lohnt, und dann wieder sprudeln die Ideen nur so aus meinem Kopf. Insgesamt gesehen macht es aber viel Spaß, mich hier auszubreiten. Meine Gedanken, meine Ideen, meine Erlebnisse, was ich so alles im Netz gefunden habe, die Musik, die ich mag. Einfach alles, was mich bewegt. Deshalb ist und bleibt das hier auch ein Feld-Wald-und-Wiesen-Blog. Alles gut also? Nicht ganz. Mir ist dieses Blog schlicht zu tief.
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Gutes wollen und das Gegenteil erreichen
Es gibt so viele Dinge in unserer Gesellschaft, für die es sich lohnt zu kämpfen. Gleichberechtigung von Frau und Mann, natürlich. Gegen Nazis, gegen Rassismus, gegen Klassismus (gerade gelernt: Diskriminierung wegen der sozialen Schicht/Klasse), für Tierschutz, für die Umwelt. Alles wichtige Anliegen, für es sich lohnt, sich einzusetzen. Was mich aber traurig macht und bestürzt: Viele, die für eine dieser guten Sachen kämpfen, schaden ihr mehr als dass sie ihr nützen.
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Wie schöpferisch ist ein Unfallfoto?
Ein Mann stirbt öffentlich. Peter Fechter verblutet vor den Augen entsetzter Zuschauer an seinen Schussverletzungen. Ein Kameramann hält das Geschehen fest. Daran entzündet sich nun, 52 Jahre nach Fechters Tod an der Berliner Mauer, ein juristischer Streit. Hat der Film vom Sterben des Peter Fechter eine Schöpfungshöhe? Über die Entscheidung der Richter berichtet die Seite rechtambild.de in diesem Beitrag. Für mich wirft dieser Fall die Frage auf, welche Schöpfungshöhe Fotos von Ereignisse haben, auf die derjenige, der sie im Bild festhält, keinen Einfluss hat. Eine Situation, die mir – natürlich längst nicht so dramatisch und historisch bedeutsam wie Peter Fechters Sterben – oft im Alltag begegnet. Wie schöpferisch sind Fotos und…
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Ist der Hexenschuss noch politisch korrekt?
Ich lese viel und ich lese auch Blogs und Artikel, die nicht aus meinem Dunstkreis kommen. Dazu gehören Texte der sogenannten Radikalfeministinnen. Denen muss ich mal ein Kompliment machen: Ihr wendet mein Denken. Dabei will ich das gar nicht. Bewusst gemacht haben mir das meine Rückenschmerzen.
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Roma-Musik bei Gräfin Mariza
Ich habe nichts gegen Paprikasoße und Paprikaschnitzel. Die müssen für mich nicht Zigeunerschnitzel und Zigeunersoße heißen, um zu schmecken. Ich kann zwar nicht ganz nachvollziehen, warum Sinti und Roma diese Umbenennung fordern, doch ich will diesem Wunsch gern folgen. Aber wie weit soll dessen Erfüllung gehen? Eine Frage, die sich nach dem N….-König aus Pipi Langstrumpf nun auch in der Musik auftut.
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Hochwasser: Warum Reporter keine Sandsäcke schleppen
Süd- und Ostdeutschland saufen ab. Die Nachrichten, Bilder, Tweets über das Hochwasser sind heute allgegenwärtig. Journalisten berichten auf allen Kanälen darüber, wie dramatisch die Situation ist, dass Helfer gesucht werden, welche Nummer Bürgertelefone haben und wer alles mithilft. Das ist ihr Job, das können sie, das machen sie, oft rund um die Uhr. Was sie nicht machen: Sandsäcke füllen, Häuser evakuieren oder Keller leer pumpen. Und das ist auch gut so.


























