gedacht
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Schreibblockade? Dann ab unter die Dusche
Rauschendes Wasser ist ungeheuer inspirierend. So geht es mir zumindest, wenn ich über Texte nachdenke. Ich glaube deshalb, dass eine Dusche das beste Mittel gegen eine Schreibblockade ist. Und offenbar geht es nicht nur mir so, andere haben mir auch schon davon berichtet.
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Chemnitz und die angebliche Angst
Ich wundere mich sehr. Ich sehe mit zunehmender Irritation, was in Chemnitz vorgeht. Ich lese viel darüber. Und wundere mich noch mehr. Da ist von Ängsten die Rede. Doch Angst ist nicht gleich Angst. Etwas, das mich ängstigt, wird mit einer Angst begründet, die ich nicht empfinde.
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Hakenkreuz, Fotos und Social Media
Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr zu fotografieren. Dort steht ein Hochbunker, den die Nazis erbauten. Generationen von russischen und deutschen Soldaten versuchten, ihn mit allen denkbaren Waffen zu zerstören. Der dicke Turm aus dickem Beton diente als Zielobjekt. Er hielt stand. An seiner Seite prangt bis heute unzerstört ein Hakenkreuz. Stellt sich mir die Frage: Darf ich ein Foto von dieser Seite des Bunkers veröffentlichen?
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Die Filterblase und das Gebiss
Ich lebe in sehr verschiedenen Filterblasen. Früher nannte man das einfach Kreise oder Gruppen oder von mir aus auch hochtrabend Lebenswelten. Jeder weiß, was gemeint ist. Ich bewege mich also im Laufe der Woche unter verschiedenen Menschen, die nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun haben. Die nicht einmal die selbe Sprache sprechen, wie mir gerade das Gebiss bewiesen hat.
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Das Kauderwelsch der Feministinnen
Das Anliegen mag ja richtig und wichtig sein. Aber warum benutzen die, die sich gegen Sexismus und sexuelle Übergriffe einsetzen, so unverständliche Worte. Ständig muss ich irgendetwas googeln, das ich nicht verstehe. Schade, so grenzen sich die Sprecherinnen, vor allem die Feministinnen, von der Welt da draußen völlig ab. Filterbubble durch Worte.
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Ein Sommer, wie er früher einmal war
Na, klagt ihr alle über die Hitze? Es ist ja auch völlig überraschend und ungewöhnlich, dass im Juli oder August Hochsommer herrscht. Ganz ehrlich: Es fühlt sich an wie Kindheit. Wie schöne Erinnerungen. Wie damals, als es noch echte Sommer gab.
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Die Sommerzeit muss bleiben
Zurzeit lässt die EU über die Beibehaltung von Sommerzeit und Winterzeit abstimmen. Hier können die Europäer ihre Meinung sagen. Der Link soll wieder funktionieren, nachdem der erste Ansturm den Server in die Knie gezwungen hat. Offenbar bewegt das Thema sehr. Ich plädiere dafür, die Uhr auch in Zukunft umzustellen.
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Das Dorf und die B-Plan-Leute
Ein Tweet des Filmers, Autoren und Journalisten Mario Sixtus hat gerade für einigen Wirbel gesorgt. Er sprach sich dafür aus, Leuten, die aufs Land ziehen, die Autos wegzunehmen. Dafür gab es zu Recht Gegenwind. Vor allem aber kreide ich Sixtus an, dass er die Frage nach Stadt und Dorf aufs Autofahren reduziert. Da steckt jedoch mehr dahinter.
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Tiefenerder und Rohrerder
Wie vertreibt man sich langweilige Wartezeiten auf Bahnsteigen? Mein Tipp: Hinweistafeln und Schilder lesen. Also nicht die, wo steht, wann der Zug wohin abfährt, sondern die, die für den internen Betriebsablauf gemacht sind. Die Bahn beglückt uns dort mit sehr schönen Wörtern, etwa dem Tiefenerder.
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Kunden, Wasserhennen und nervendes Gendern
Leute, haltet doch mal die Füße still. Werdet erwachsen. Benehmt euch wie normale Menschen und lässt endlich mal das Sensibelchen in euch zu Hause, nicht nur beim Thema gendern. Befindlichkeiten gehören in den privaten, nicht in den öffentlichen Raum. Egal, ob Kunde, Kundin oder Lacklederstiefel mit hohem Absatz.
























