1000 Fragen an mich selbst: Über meinen Vater und das Glück

Es ist wieder an der Zeit, Fragen an mich selbst zu beantworten. Heute sind es die Fragen 201 bis 230. Ich finde sie allerdings zunehmend banal. Aber ich habe einmal damit begonnen, jetzt ziehe ich das auch durch. Vielleicht.

201. Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Wir haben nur einen einzigen Nachbarn, weil wir in einer sogenannten Splittersiedlung wohnen. Die Familie auf dem Nachbargrundstück kennen wir ganz gut. Früher haben wir sie sehr gut gekannt, als deren Kinder und unser Kind noch klein waren. Mittlerweile ist drüben die nächste Generation eingezogen mit kleinen Kindern. Da sind die Interessen mit uns Älteren nicht mehr so deckungsgleich.

202. Hast du oft Glück?
Ich denke schon. Ich habe mein ganzes Leben lang Glück gehabt: guter Job, gute Partnerschaft, gut geratenes Kind, gute Gesundheit.

203. Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?
Ich habe keine besten Freundinnen. Deshalb kann ich dazu gar nichts sagen.

204. Was machst du anders als deine Eltern?
Der größte Unterschied dürfte sein, dass sie nicht online sind und alle modernen Technologien ablehnen, vor allem mein Vater. Sein ständiger Spruch: Das brauchen wir nicht. Aber er ruft mich einmal in der Woche an, damit ich etwas für ihn im Internet nachsehe. Oft drucke ich es aus und schicke es ihm mit der Post.

205. Was gibt dir neue Energie?
Genug guter Schlaf.

206. Warst du in der Pubertät glücklich?
Ich glaube schon. Ich war ein braves Kind und habe mit meinen Eltern nicht viele Kämpfe ausgefochten,

207. Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
Vor zwei Monaten. Allerdings ganz anders, als es die Frage nahelegt. Ich war mit einer historischen Dampflok unterwegs, die zwischendurch liegengeblieben ist, so dass ich erst um 5 Uhr morgens mein Ziel erreicht habe.

Dampflok

208. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
Mit Reisen, die ich gern noch machen möchte.

209. Blickst du dich oft um?
Nein, warum sollte ich?

210. Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
Dass ich von Haus aus sehr faul bin. Ich kann das sehr gut verbergen.

211. Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?
Ich verweigere die Aussage.

212. Worauf freust du dich jeden Tag?
Morgens auf meine Arbeit und abends darauf, nach Hause zu kommen.

213. Welche Freundschaft von früher fehlt dir?
Keine

214. Wie gehst du mit Stress um?
Ignorieren und durchbeißen. Und hinterher drüber schimpfen, das befreit.

215. Gibst du dich gelegentlich anders, als du in Wirklichkeit bist?
Siehe Frage 2010: Ich verberge meine Faulheit.

216. In welchem Punkten gleichst du deinem Vater?
Ein bisschen im Aussehen. Im Interesse an Familiengeschichte und an Geschichte allgemein. In der Art, mein Leben zu führen: unaufgeregt, bescheiden, uneitel.

217. Kann man Glück erzwingen?
Nein.

218. Welcher Streittyp bist du?

Ich streite nicht gern, weiche lieber zurück. Wenn ich mich auf einen Streit einlasse, werde ich schnell laut und ungehalten.

219. Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?
Nein. Ich habe morgens leichte Kreislaufprobleme und brauche immer etwas, um mich zu berappeln.

220. Wie klingt dein Lachen?

Keine Ahnung. Das müssen andere beurteilen.

221. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?
Ja, es gibt Menschen, zu denen habe ich sofort ein guten Draht. Daraus sind manchmal schnell Freundschaften geworden.

222. Gönnst du dir selbst regelmässig eine Pause?
Manchmal.

223. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?
So richtig verliebt nicht. Mal die eine oder andere Schwärmerei vielleicht.

224. Steckst du Menschen in Schubladen?
Nein. Das liegt mir fern. Menschen sind so komplex, dass sie sich nicht in Schubladen stecken lassen.

225. Welches Geräusch magst du?
Klassische Musik jeder Art. Das Säuseln der Bäume. Das Wiehern von Pferden.

226. Wann warst du am glücklichsten?
Fast immer auf Reisen.

227. Mit wem bist du gern zusammen?
Mit meiner Familie.

228. Willst du immer alles erklären?
Nein, nicht immer, aber oft. Der Klugscheißermodus ist bei mir sehr stark.

229. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?
Auf meiner Costa-Rica-Reise vor ein paar Jahren, als ich über Hängebrücken gehen musste. Ich habe Höhenangst und es war der schlimmste Weg, den ich je hinter mich gebracht habe. Danach bin ich bei Höhen stets meiner Angst ausgewichen und am Boden geblieben.

230. Was war deine grösste Jugendsünde?
Mit dem Rauchen angefangen zu haben. Seit fünf Jahren dampfe ich nur noch und bin glücklich damit.

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