Einen Fav wert: Die Twitter-Linkliste der Woche

Ich präsentiere an dieser Stelle gerne die Sternchen-Seiten aus meinen Reader. Dabei habe ich etwas aus den Augen verloren, dass ich etliche Links über die Woche auch bei Twitter mit einem Sternchen versehe, als favorisiere, die es wert sind, weitergegeben zu werden. Hier kommt also meine Twitter-Fav-Liste der Woche, bestückt mit Tweets von mehr als nur der vergangenen Woche. Dann verliere ich die Favs vielleicht nicht mehr aus den Augen.
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Der Furor um Tatort-Watch und andere Unwichtigkeiten

Es reicht! Ich kann’s nicht mehr lesen, dieses Getue um den sprachlichen Umgang mit angeblichen oder echten Minderheiten. Dieses Sezieren von Texten, Filmen oder Reden auf der Suche nach der schlimmen, schlimmen Verfehlung. Dieses Herumreiten auf der Gedankenlosigkeit oder gar Bösartigkeit der Welt, die sich in Gedrucktem und Gesendeten ausdrückt. Und jetzt auch noch „Tatort-Watch“. Auf dass nichts mehr übrig bleibt, was nicht im Sinne des Guten und aus Liebe zu wem oder was auch immer überwacht wird. Es geschieht ja, so wird es immer wieder betont, allein für die gute Sache.
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Sternchenseiten: Hoch hinaus und weit zurück

Meine Leseempfehlungen, festgehalten per Sternchen im Google-Reader, legen dieses Mal weite Wege zurück. Hoch hinauf und weit zurück. Einmal räumlich und einmal zeitlich. Los geht’s.
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Der vergessene Fav

Twittert ihr? Wahrscheinlich. Es ist ja auch ein schönes Instrument für die schnelle Kommunikation, dieses 140-Zeichen-Dings. Ich nutze es seit Jahren mit Begeisterung und freue mich darüber, wenn meine Tweets gefavt, also mit einem Sternchen geadelt werden. Das ist nicht nur eine Anerkennung, sondern ermöglicht es dem Sternchenverteiler auch, gute Tweets zu archivieren. Aber Hand aufs Herz: Wie oft seht ihr Euch die von euch gefavten Tweets an?
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Twitter-Art: Kunst in 140 Zeichen

Ich bin begeisterter Twitterer. Ich schätze diese kurzen, knackigen Nachrichten in 140 Zeichen, die eine schnelle und direkte Kommunikation ermöglichen. Tweets leben von Worten. Aber manchmal bricht auch die künstlerische Ader der Autoren durch, und dann gibt es Tweets, die pure Kunst sind. Kunst in 140 Zeichen. Ein paar davon habe ich gesammelt. Viel Spaß damit.

 

 

 


Wer Spaß an so etwas hat, sollte @tw1tt3rart  oder @AnonPicasso folgen.

Kreativ in Wort und Bild: der Kazilender

Das Schöne an diesem Internet und an Twitter und all den anderen sozialen Netzwerken ist, dass man plötzlich Kontakt zu Leuten hat, die man sonst nie treffen würde. Quer und längs durch die Republik lernt man Leute kennen – zumindest über Mail, Twitter, Facebook oder so, die interessant sind. So ist es mir mit Oma gegangen, alias @omakazi bei Twitter, alias Katharina Ziedek. Sie ist Fotografin und gibt jedes Jahr einen Kalender heraus. Daran will sie nichts verdienen, sondern spendet den Erlös.
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Twitter mir nicht dazwischen!

Ich mag Twitter, diese wunderbar einfache, kurze und knappe Kommunikation mit Leuten, die man zwar nie gesehen hat, aber irgendwie interessant, nett oder klug findet. Da ergeben sich im Laufe der Twitterei nette Kontakte, und den einen oder anderen Twitterer habe ich auch schon persönlich getroffen. Dabei hat sich dann immer herausgestellt, dass der gute Draht vom Twittern auch im persönlichen Kontakt hält. Das schönste am Twittern ist aber diese Offenheit. Ich kann folgen, wem ich will, muss nicht denen folgen, denen ich nicht folgen will, muss nicht mal denen folgen, die mir folgen, kann aber trotzdem mit allen in einen Dialog treten. Kann, wohlgemerkt. Aber darf ich das auch? Einige glauben offenbar, es sei kein guter Stil, Leute anzusprechen, die einem nicht folgen.
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Sudel-Twitter, nein danke

Ja, ich bin Twitter-Jünger. Ich finde diesen Kurzmitteilungsdienst, wie er auf deutsch ein wenig geschraubt heißt, sehr gut. Es macht Spaß, mit Leuten aus der ganzen Republik und darüber hinaus in regelmäßigem Kontakt zu stehen und online zu plaudern. Ich mag auch das Netz mit seinen vielfältigen Möglichkeiten. Und seinen Perlen. Was ich nicht mag, sind  Ergüsse, die mit Geist so gar nichts zu tun haben. Das Wort geistige verkneife ich mir in diesem Zusammenhang, denn Geist atmet nicht daraus, aus den Netzpolemiken, die uns der Fall Wulff und der Nichtfall Gauck vorgeführt haben.
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Fass! Hol das Stöckchen

Ich bin mit einem Stöckchen beworfen worden. Genauer: Mit einem Fünftel eines Stöckchens. Gekommen ist es von Leon von Kiwipalme, der hat es vom Phasenkasper bekommen, hat es in fünf Stücke gebrochen und weiter geworfen. Da ich das für eine nette Idee halte, beteilige ich mich gerne und werfe mein Stöckchen-Stück weiter. Vorher habe ich aber noch etwas zu tun.
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Grammatik-Kursus in drei Mal 140 Zeichen

In seinem Sprachlog greift der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch regelmäßig Alltagsphänomene der Sprache auf und seziert sie feinsinnig und ausführlich. Er befasst sich mit Sprachregeln ebenso wie mit Sprachwirkungen. Damit ist er also genau der Richtige, um eine knifflige Frage zu beantworten: Wie geht man im Deutschen mit Jesus/Jesu und Christus/Christe um?
Dass Anatol Stefanowitsch sprachwissenschaftliche Fragen nicht nur in langen Abhandlungen, sondern auch in 140 Zeichen beantworten kann – na ja, es waren zugegeben drei Mal 140 Zeichen – hat er jetzt bewiesen: Mit einem Schnellkursus auf Twitter unter seinem Account @astefanowitsch  (hier wiedergegeben in umgekehrter Reihenfolge, also nicht wie getwittert, sondern wie geschrieben).

Lektion 1:
„Jesus’ Geburt“ = deutsch dekliniert (normale Menschen reden so). „Jesu Geburt“ = lat. dekliniert (Priester und Angeber reden so).

Lektion 2:
„Jesu Christi“ = Genitiv (dt. „des Jesus Christus“); „Jesu Christe“ = Vokativ (dt. „Oh Jesus Christus“).

Lektion 3:
_Die Geburt Jesus_ ist orthografisch falsch, es muss _die Geburt Jesus’_ (mit Apostroph, pardon: mit Apostropho ) heißen.

Siehe: Auch schwierige Themen lassen sich lässig auf Twitter abhandeln.