Ich lese keine Bücher mehr

Ich weiß noch genau, wann es passierte. Und seitdem hat sich daran nichts mehr geändert. Ich lese nicht mehr. Früher habe ich Bücher verschlungen, drei, vier pro Woche. In jeder freien Minute habe ich meine Nase zwischen Buchseiten gesteckt. Und jetzt? Nichts mehr. Das hat gute Gründe. Gründe, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.
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Sternchen-Seiten: Geniale Fotos und Facebook-Zahlen

Es wird mal wieder Zeit für Lese- und für Anschau-Tipps. Der Ordner mit den Sternchen-Seiten im Feedreader ist wieder stramm gefüllt. Das hier sind nur drei Blogposts davon, die ich so toll finde, dass ich sie allen Lesern ans Herz legen möchte.

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Das große Aufräumen: Abtauchen in die Vergangenheit

Wir ziehen um. Nicht von einer Adresse zur anderen, sondern innerhalb des Hauses. Das Gästezimmer wird Arbeitszimmer, das Kinderzimmer Gästezimmer und das Zweitwohn- und Arbeitszimmer mit satten 25 Quadratmetern bekommt das halbwüchsige Kind. So eine Umräumaktion setzt aber ausgiebiges Ausmisten voraus. Und so habe ich zwei Tage lang den Inhalt fast jeden Schrankes sortiert. Dabei sind wahre Schätze zum Vorschein gekommen.
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Sternchen-Seiten: Wünsche international, perfekte Ironie und ein Abgesang

Es ist mal wieder höchste Zeit für Lesetipps. Hier kommen sie, die letzten Sternchen-Seiten, mein Qualitätssiegel im Feedreader. Diesmal schon etwas abgehangen, weil ich zu wenig Zeit zum Bloggen hatte. Aber die Posts, die ich heute empfehlen möchte, sind so gut, dass ich sie meinen Lesern nicht vorenthalten möchte.
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Kreativ in Wort und Bild: der Kazilender

Das Schöne an diesem Internet und an Twitter und all den anderen sozialen Netzwerken ist, dass man plötzlich Kontakt zu Leuten hat, die man sonst nie treffen würde. Quer und längs durch die Republik lernt man Leute kennen – zumindest über Mail, Twitter, Facebook oder so, die interessant sind. So ist es mir mit Oma gegangen, alias @omakazi bei Twitter, alias Katharina Ziedek. Sie ist Fotografin und gibt jedes Jahr einen Kalender heraus. Daran will sie nichts verdienen, sondern spendet den Erlös.
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Sternchen-Seite: Oh je, eine Hitlerkatze

Ich bin gerade auf eine Webseite gestoßen, die mich sofort interessiert hat. Deshalb habe ich sie im Google-Reader mit einem Sternchen markiert. Ich möchte meinen Lesern in Zukunft in lockerer Folge zeigen, welche Blogbeiträge bei mir die Ehre eines Sternchens, also eines digitalen Merkzettels erhalten. Den Anfang mache ich mit einem Postillon-Post, durch den ich auf eine Seite gestoßen bin, die Katzen zeigt, die wie Hitler aussehen.
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Der Jammerlappen schlägt zurück

Nun ist es aber langsam mal gut: Ich habe keine Lust mehr, mich als gestrig, unbeweglich, zu alt für etwas Neues diffamieren zu lassen. Zugegeben, ich bin 52 Jahre alt und nicht mehr die Jüngste. Das heißt aber nicht, dass auch mein Kopf schon alt ist. Schließlich ist er seit Jahrzehnten bestens darauf trainiert, sich mit immer neuen Techniken und Medien auseinander zu setzen. Aber das glaubt mir offenbar niemand.

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Fremdschämen für den Bettina-Mob

Ich schäme mich. Ich leide unter extremem Fremdschämen, und der Anfall ist so heftig wie noch nie in meinem Leben. Was bilden sich die Leute eigentlich ein, die meinen, öffentlich jemanden anderen herabwürdigen, niedermachen, in Grund und Boden stampfen zu können? Wo bleibt der Anstand, wo das Mitgefühl für eine Frau, die nur ihren Namen und ihre Reputation schützen will? Warum können sich so viele Menschen nicht mehr einfühlen in die Gefühle anderer? Ich stehe fassungslos und angewidert vor dem Kübel Dreck, der im Internet über Bettina Wulff ausgeschüttet wird. Überlegt sich denn niemand von denen, die da schütten, wie er selbst sich in dieser Situation fühlen würde?
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Facebook – eine Spamschleuder?

Der Blick auf die Blogbesuche hat mir heute gelinde gesagt einen Schock versetzt. Die Zahl der Seitenaufrufe ist exorbitant in die Höhe geschnellt. Schön. Schön? Nix da. Der Blick auf die Spamkommentare hat mich eines besseren belehrt. 98, so viele wie noch nie. Auch Antispam-Bee meldet extrem viele Spammer. Und alle kommen über Facebook, verlinken auf Facebook-Profile mit Nummern statt Namen. Das hatte ich vor einigen Monaten schon einmal. Ist Facebook eine Spamschleuder? Offenbar ja, anders kann ich mir das nicht erklären. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Twitter mir nicht dazwischen!

Ich mag Twitter, diese wunderbar einfache, kurze und knappe Kommunikation mit Leuten, die man zwar nie gesehen hat, aber irgendwie interessant, nett oder klug findet. Da ergeben sich im Laufe der Twitterei nette Kontakte, und den einen oder anderen Twitterer habe ich auch schon persönlich getroffen. Dabei hat sich dann immer herausgestellt, dass der gute Draht vom Twittern auch im persönlichen Kontakt hält. Das schönste am Twittern ist aber diese Offenheit. Ich kann folgen, wem ich will, muss nicht denen folgen, denen ich nicht folgen will, muss nicht mal denen folgen, die mir folgen, kann aber trotzdem mit allen in einen Dialog treten. Kann, wohlgemerkt. Aber darf ich das auch? Einige glauben offenbar, es sei kein guter Stil, Leute anzusprechen, die einem nicht folgen.
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