Auf der Suche nach dem Lieblingsfoto 2016

Jedes Jahr zum Jahresende kommt wieder die Frage nach dem Lieblingsfoto des vergangenen Jahres auf. Jedes Jahr setzt dann das große Überlegen und Suchen ein. In manchem Jahr wusste ich auf Anhieb, welches mein Lieblingsfoto war. Auch mein Sommerfoto 2014 konnte ich sofort identifizieren. Dieses Jahr weiß ich das nicht. Kein Motiv, keine Situation, kein Foto stach heraus.
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Ein Waldweg, sechs Bearbeitungen

Gerade zeigt sich der herbstliche Wald von seiner schönsten Seite – wenn nur das trübe Wetter nicht wäre. Das war vor einem Jahr auch nicht besser, als die Fotos entstanden, um die es hier geht. Was tun, wenn der Wald für das menschliche Auge gut aussieht, für die Kamera aber eher unspektakulär wirkt. Dank Lightroom lässt sich der Herbstwald prima aufpeppen. Aber wie weit soll das gehen? Ich habe meinen Waldweg mit einsamer Spaziergängerin in sechs Variationen bearbeitet. Missfallens- und Begeisterungsbekundungen nehme ich gern entgegen. Seht selbst.

Berliner Fotorausch

Wir Leute vom Lande haben es mangels Motiven beim Fotografieren ja nicht so mit Großstadtflair und Großstadtarchitektur. Aber wenn wir dann mal raus kommen, oder besser rein in die große Stadt, dann bieten sich plötzlich seltene Motive in Hülle und Fülle. So ging es mir letztens in Berlin. Und weil ich mich für Architektur interessiere und dabei besonders für Details, habe ich mich in einen Rausch fotografiert. Ganz besonders haben es mir Spiegelungen angetan, aber nicht nur.

An den Reglern drehen: Wie viel Fotobearbeitung ist erlaubt?

Thomas vom Blog reisen-fotografie.de hat zur Blogparade „Wie weit darf Fotobearbeitung gehen?“ aufgerufen. Eine Frage, die er wenig später unter dem Titel „Fotobearbeitung – was ist erlaubt?“ sehr ausführlich selbst beantwortet hat. Das ist ein Thema, das auch mich bewegt und mich auch schon zu Blogposts animiert hat. Dennoch will ich Thomas‘ Frage noch einmal beantworten, obwohl ich in vielem mit seiner lesenswerten Antwort übereinstimme.

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Raps 300 – eine neue Idee für die Rapsblüte

Jedes Jahr im Mai glänzt Schleswig-Holstein mit der Rapsblüte. Überall erstrecken sich die knallgelben Felder. Da juckt es Fotografen im Auslöser-Finger. Aber eine Idee muss her. Wer will schon jedes Jahr dasselbe fotografieren?
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Kirchen – immer ein beliebtes Fotomotiv

Es gibt viel zu fotografieren auf dieser Welt. Eines der beliebtesten Fotomotive, auch von mir, sind Innenräume von Kirchen. Da ist zum einen die Symmetrie, zum anderen das oft besondere Licht. Das erfordert ein gewisses Können beim Fotografieren, macht aber auch Spaß. Ich habe schon viele Kircheninnenräume fotografiert, viele solcher Fotos bearbeitet, und mal ist es mir besser, mal schlechter gelungen. Eine kleine Auswahl gibt es unten.
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Glenn Losack M. D. – ein besonderer Fotograf

Seine Fotos sind verstörend, entlarvend, bloßstellend, aber immer wieder faszinierend, schockierend und fesselnd. Ich weiß nicht genau, wer Glenn Losack ist, aber ich kenne seine Bilder. Über 5000 hat er bereits bei Flickr gepostet, und sie zeigen eine ungewöhnliche Bandbreite eines besonderen Fotografen.
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C’est kwitsch! Die Kitsch-Freiheit der Hobbyfotografen

Mein französischer Schwager weiß nach mehreren Spaziergängen mit mir in Deutschland ziemlich genau, was Kitsch ist. Jean-Marie hat einen Blick dafür entwickelt und kommentiert annähernd oder eindeutig kitschige Artefakte vom Gartenzwerg bis zu Glitzerschuhen gerne mit dem empörten Ausruf „C’est kwitsch!“ So viel zu seinen Deutschkenntnissen. Bei Durchsicht der für später gesicherten Blogtexte in meinem Feedreader bin ich auf einen Artikel des Fotografiemagazins fokussiert.com gestoßen, der für die Fotografie die Frage stellt „Was ist Kitsch – und wer entscheidet das?“

Landschaft im Abendlicht - ein typisches Kitsch-Motiv?
Landschaft im Abendlicht – ein typisches Kitsch-Motiv?

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Ein tolles Fotomotiv: die alte Brücke

Es ist wie mit der Henne und dem Ei: Ich weiß nicht, was zuerst da war, der fotografische Blick oder die Lust am Fotografieren. Wer mit seiner Kamera mehr anstellt als nur zu knipsen, der hat automatisch einen Blick fürs Motiv. Aber ob nun diejenigen fotografieren, die den Blick dafür haben, oder ob das Fotografieren den Blick dafür schult, das ist nicht ganz klar. Egal. Ich sehe jedenfalls überall Motive, klopfe meine Umgebung daraufhin ab, was ein Foto hergeben könnte. Und so ist es kein Wunder, dass mich die alte Brücke sofort angezogen hat.
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