Gesucht: Der Tausendsassa der Fototaschen

Schnell ziehen und schnell schießen – das müssen zwei Berufsgruppen können: Cowboys und (Presse)fotografen. Die Cowboys braucht hierzulande niemand, aber die Fotografen sollten, nicht nur, wenn sie wie ich für die Presse arbeiten, schnell ihre Kamera zur Hand haben, wenn sie ein lohnendes Motiv sehen. Sonst ist es weg, bevor der Fotograf seine Kamera aus der Tasche genestelt hat. Kamerataschen – ein leidiges Thema.

Fotozubehör und Kamera sollen sicher in der Fototasche liegen
Nicht nur die Kamera, auch der restliche Fotokram will gut verstaut sein.

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Ein Waldweg, sechs Bearbeitungen

Gerade zeigt sich der herbstliche Wald von seiner schönsten Seite – wenn nur das trübe Wetter nicht wäre. Das war vor einem Jahr auch nicht besser, als die Fotos entstanden, um die es hier geht. Was tun, wenn der Wald für das menschliche Auge gut aussieht, für die Kamera aber eher unspektakulär wirkt. Dank Lightroom lässt sich der Herbstwald prima aufpeppen. Aber wie weit soll das gehen? Ich habe meinen Waldweg mit einsamer Spaziergängerin in sechs Variationen bearbeitet. Missfallens- und Begeisterungsbekundungen nehme ich gern entgegen. Seht selbst.

Berliner Fotorausch

Wir Leute vom Lande haben es mangels Motiven beim Fotografieren ja nicht so mit Großstadtflair und Großstadtarchitektur. Aber wenn wir dann mal raus kommen, oder besser rein in die große Stadt, dann bieten sich plötzlich seltene Motive in Hülle und Fülle. So ging es mir letztens in Berlin. Und weil ich mich für Architektur interessiere und dabei besonders für Details, habe ich mich in einen Rausch fotografiert. Ganz besonders haben es mir Spiegelungen angetan, aber nicht nur.

Privater Lost Place: Das alte Bauernhaus

Adressen sogenannter Lost Places, verlorener,  verfallener, weil nicht mehr bewohnter Häuser, werden geheim gehalten. Wer sie kennt, hat Glück gehabt, wer Zugang zu ihnen bekommt, hat noch mehr Glück gehabt.  Ich hatte dieses Glück.
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Immer Debatten mit den Turnierfotografen

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Heute war wieder Turnier, diesmal Vielseitigkeitsturnier. Ich war da, beruflich, für die Presse. Und er war auch wieder da, der Turnierfotograf. Es ist nicht immer derselbe, aber immer entspinnen sich dieselben oder ähnliche Dialoge.
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An den Reglern drehen: Wie viel Fotobearbeitung ist erlaubt?

Thomas vom Blog reisen-fotografie.de hat zur Blogparade „Wie weit darf Fotobearbeitung gehen?“ aufgerufen. Eine Frage, die er wenig später unter dem Titel „Fotobearbeitung – was ist erlaubt?“ sehr ausführlich selbst beantwortet hat. Das ist ein Thema, das auch mich bewegt und mich auch schon zu Blogposts animiert hat. Dennoch will ich Thomas‘ Frage noch einmal beantworten, obwohl ich in vielem mit seiner lesenswerten Antwort übereinstimme.

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Extrem-Bearbeitung: Einmal kräftig an den Reglern drehen

Ich spiele zu gerne an Fotos herum. So, wie sie aus der Kamera kommen, fehlt ihnen nach meinem Geschmack oft das gewisse Etwas. Jetzt habe ich mir mal ein Foto aus dem Frankreichurlaub 2014 vorgenommen. Es zeigt ein Sonnenblumenfeld in der Nähe von Périgueux, an dem ich ausgiebig fotografiert habe. Ein Foto davon habe ich durch Lightroom und allerlei Filter von Color Efex Pro 4 gejagt. Okay, ich bin kein großer Könner in beiden Programmen, aber ich kann an den Reglern drehen. Und das ist dabei herausgekommen.
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